„Schädlinge“ damals und heute

Zwei Beispiele für Vergleiche aus staatlich finanzierten Medien in Deutschland:

1. ZDF heute-show (2018)

2. Der Stürmer (1938)

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

115 Antworten zu „Schädlinge“ damals und heute

  1. Paul schreibt:

    Dieser Maulwurfvgl. mit Maaßen ist kein Nazizeugs.
    Das geht gegen 1 Person in hoher Position, welche konkret sich falsch verhalten hat. Für sein Verhalten ist Maaßen voll verantwortlich. Der Maulwurf ist eine gängige Agentenmetapher. Seit wann sind Agenten eine diskriminierte Gruppe?
    Hier findet eben keine Pauschalabwertung einer ganzen Bevölkerungsgruppe statt wg. deren Herkunft, wofür sie nichts können.

  2. besucher schreibt:

    Übrigens der Maaßen ist ja jetzt die Treppe hochgefallen. 3.000 Euro mehr im Monat vom Horschti. So lässt es sich leben.

    • A.S. schreibt:

      Erinnert ein bisschen an Sarrazin. Auch da hatten, im Fall der Kündigung, die Verantwortlichen zu recht Angst vor einer Klage des Betroffenen. Der ist finaziell auch weich gefallen und konnte daher nicht klagen.
      Was wollen die auch machen. Maaßen entlassen geht nicht, ein ernsthaftes Dienstvergehen hat er nicht begangen. Von Frau Nales gehasst zu werden ist nun mal kein Vergehen.
      Bleibt also nur die Möglichkeit einer Entlassung nach oben. Jede andere Entscheidung würde das nächste Arbeitsgericht sofort kassieren.

      • A.S. schreibt:

        P.S.
        Am Fall Massßen kann man bestens den Sinn des Beamtenrechts ablesen. Beamte haben gerade deshalb eine so starke Stellung (fast unkündbar), damit eben nicht eine Ministerin (z.B. Nahles) oder gar Kanzlerin einfach so deren Rauswurf aus dem Dienst festlegen kann und damit die Beamten durch die Drohung der wirtschaftlichen
        Existenzvernichtung erpressen kann.
        Genau das soll verhindert werden.

        • besucher schreibt:

          Es gäbe auch die Möglichkeit jemanden in den Ruhestand zu versetzen. Damit werden dann keine Existenzen vernichtet.

          • A.S. schreibt:

            Stimmt, aber das ist i.d.R. mit finanziellen Einbußen verbunden. Wobei diese im Fall Maaßen immer noch unter „sehr sehr weich fallen“ laufen würden.

  3. Praecox schreibt:

    Die unsägliche Band Slime sang einst: „Töte die Ratte, wo Du sie siehst. Zeig ihr, dass du sie nicht liebst.“

    Das war Aufruf zum Mord. Mit der entmenschlichenden Bezeichnung „Ratte“ waren alle gemeint, die in den Augen der Band rechts sind, also zb. auch „Bullenschweine“. Die NS bezeichneten Juden als Ratten, um sie zu entmenschlichen, Mord war die Folge. Die Frage ist, ob die Macher dieser offenbar miserablen – mir nicht ausreichend bekannten – Heute-Show den Herrn Maaßen entmenschlichen wollten, oder nur den im Geheimdienstjargon üblichen Begriff des Maulwurfs bedienen und ob Satire alles darf, selbst wenn sie schlecht ist.

  4. gunther schreibt:

    @ kanalratte

    „…wenn man die Geschichte nicht hinter sich lassen kann. “
    Sie können Geschichte nicht hinter sich lassen. Hat doch schon Gauland bestätigt, der von der tausendjährigen erfolgreichen deutschen Geschichte fabuliert hat.
    Meinte er das tausendjährige Reich?
    Es ist erschreckend, wie viel tumbes rechtes und rechtsextremistisches Denken es in Deutschland gibt.
    Die Schlussstrichmentalität soll entlasten, befreien, bereit machen für das Wiederaufleben der Diktatur. Wohl bekomm’s.

    • A.S. schreibt:

      Schonmal was vom „heiligen römischen Reich deutscher Nation“ gehört?
      Irgendwie ist es schon etwas 33-45 fixiert wenn man bei tausendjähriger deutscher Geschichte nur an das sog. tausendjährige Reich denken kann. Vor allem dann, wenn Gauland in seiner Rede deutlichst klar gemacht hat, dass er mit den tausend Jahren eben nicht das tausenjährige Reich meint.

      Aber ein gunther kann soetwas nicht wahrnehmen. Frag mal einen Psychologen oder besser einen Psychiater was bei dir aussetzt. Warum du nicht in der Lage bist, das schlichte Faktum zur Kenntnis zu nehmen, dass Gauland eben nicht vom tausenjährigen Reich geredet hat.

    • gunther schreibt:

      @ A.S.

      Die von Ihnen angeführte Bezeichnung gab es erst seit dem 15. Jahrhundert. Dieses Reich wurde 1806 begraben.
      Übrigens ist Ihre Form der Diskussion bemerkenswert.
      Um es mit Wolf Biermann zu sagen: eins in die Fresse, mein Herzblatt.

      • Benjamin Goldstein schreibt:

        Mir ist bis heute unbegreiflich, dass man Biermann gut finden kann. Ich verstehe aber natürlich, dass man damals sich über jeden Kritiker der DDR ekstatisch gefreut hat.

        Gauland hat nicht vom 1000 jährigen Reich gesprochen, sondern von einer tausendjährigen Geschichte. Aus der gingen unzählige Ingenieursleistungen, mathematische Erkenntnisse, Kunstwerke und religiöse Impulse aus.

        • besucher schreibt:

          Er hat von einer glorreichen tausendjährigen Geschichte geredet.
          Ob er damit auch den dreißigjährigen Krieg meinte, die Judenbvertreibungen aus den SCHUM-Städten und den Kolonialimperialismus ab 1881?
          Wer weiß das schon…

          • Wolfgang Scharff schreibt:

            @besucher: „Wer weiß das schon…“

            Wer nicht intelligent genug ist, um eine Rede anzuhören oder deren Inhalt nachzulesen, weiß es natürlich nicht.

          • Wolfgang Scharff schreibt:

            @besucher

            Na also! Verlinken können Sie schon und mit dem Lesen wird es vielleicht auch eines Tages klappen.

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Ich hab für so einen Stuß keine Geduld. Hier der Mitschnitt. Da gibt es nix zu interpretieren und reinzurätseln. Es fällt auch nicht die Vokabel „glorreich“ und es wurde auch nicht der 30jährige Krieg gelobt.

          • Praecox schreibt:

            Es fällt die Vokabel „ruhmreich“, was dasselbe bedeutet wie „glorreich“. Gauland isoliert „die zwölf Jahre“ vom Rest der Geschichte. Damit tut er so, als ob der NS keine Vorgeschichte gehabt hätte. Das ist ahistorischer Stuß. Vor wem aber besteht der beschworene Ruhm? Vor den anderen Völkern oder vor sich selbst? Vor Gott oder vor den Menschen? Vor den Claqueuren Gaulands?

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Er wurde von „besucher“ falsch zitiert. Ich hab das nur deshalb korrigiert. Ob ruhmreich oder glorreich ist einerlei. Nichts daran ist zu beanstanden. Den Rest Ihres Kommentars besteht darin, Gauland irgendeinen frei erfundenen Mist unterzujubeln.
            „Vor wem aber besteht der beschworene Ruhm? Vor den anderen Völkern oder vor sich selbst? Vor Gott oder vor den Menschen? Vor den Claqueuren Gaulands?“
            Ja, mein Lieber. Ruhm halt. MEIN GOTT!

          • besucher schreibt:

            Anscheinend muss ich mich hier mal wieder selber zitieren um Licht in das umnebelte Hirn von Herrn Goldstein zu bringen:

            Er hat von einer glorreichen tausendjährigen Geschichte geredet.
            Ob er damit auch den dreißigjährigen Krieg meinte, die Judenbvertreibungen aus den SCHUM-Städten und den Kolonialimperialismus ab 1881?
            Wer weiß das schon…

            Natürlich hat Gauland diese Ereignisse nicht erwähnt, das würde ja in sein Geschichtsbild welches er in der Rede illustriert hat, sprengen. Es gab halt nur diese ominösen zwölf Jahre (Hitler war wohl ein Alien, eingeflogen am 30. Januar 1933) und dann wor et joot.
            Letztendlich läuft so eine Denke darauf hinaus dass diese zwölf Jahre ein Betriebsunfall waren und dass dieses Volk ansonsten nur Ruhmestaten und gewaltige, großartige Leistungen auf allen Gebieten vorzuweisen hat. AfD-History.

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Es wird nicht besser, wenn Sie sich wiederkäuen. Sie fantasieren Schrott in die Aussagen von Gauland rein. Er hat nicht gesagt, dass es GAR KEINE Probleme gab und gibt. Sie labern scheiße.

          • HM schreibt:

            @besucher „Ob er damit auch den dreißigjährigen Krieg meinte…“

            Gute Güte, jetzt kriegen die armen Schweden auch noch ihr Fett weg…

          • Praecox schreibt:

            @Goldstein

            „Den Rest Ihres Kommentars besteht darin, Gauland irgendeinen frei erfundenen Mist unterzujubeln.“

            Was genau habe ich ihm
            Ihrer Ansicht nach untergejubelt?

            „Ja, mein Lieber. Ruhm halt. MEIN GOTT!?“

            Was genau meinen Sie mit „Ruhm halt“?

          • Praecox schreibt:

            Das Zitat aus Gaulands Rede im Zusammenhang:

            „Aber wir wollen weder in der Welt noch in Europa aufgehen.

            Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, die länger dauerte als 12 Jahre und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten. Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre, aber liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in unserer über tausendjährigen Geschichte.

            Und die großen Gestalten der Vergangenheit, von Karl dem Großen über Karl den V., bis zu Bismarck sind der Maßstab an dem wir unser Handeln ausrichten müssen. Grade weil wir die Verantwortung für die 12 Jahre übernommen haben, haben wir jedes Recht, den Stauferkaiser Friedrich II., der in Palermo ruht, zu bewundern.

            Der Bamberger Reiter gehört zu uns, wie die Stifterfiguren des Naumburger Doms. Liebe Freunde, denken wir immer daran, dass ein deutscher Jude, Ernst Kantorowicz den Ruhm des Stauferkaisers beschrieben hat. Nein, der Islam gehört nicht zu uns, unsere Vorfahren haben ihn 1683 vor Wien besiegt. Aber das deutsche Judentum, von Ballin und Bleichröder über Rathenau und Kantorowicz war Teil einer deutschen Heldengeschichte, die Hitler vernichten wollte.“

      • A.S. schreibt:

        Wenn du ne andere Form der Diskussion haben willst mach den Anfang und beziehe dich auf das was die Leute gesagt haben.
        Es gibt nunmal eine lange deutsche Geschichte, auf diese hat sich Gauland offenkundig bezogen. Das kann man gut finden, das kann man bescheuert finden, man kann die erfolgreich finden, man kann die erfolglos finden, man kann die als nicht abtrennbarer Nebenstrang der gesamteuropäischen Geschichte sehen (was eher meine Deutung wäre) und damit den Sinn der Aussage in Zweifel ziehen.
        Nur nicht zur Kenntnis zu nehmen was er gesagt hat und statt dessen etwas völlig anderes hineinzuphantasieren geht einfach nicht.
        Und da ich als immer freundlicher Kommentator keine böse Absicht unterstellen will, suche ich nach Alternativerklärungen für diese Wahrnehmungsverweigerung.

        • gunther schreibt:

          @ A.S.
          Ich finde auch, dass die industrielle Ermordung von fast 6 Mio. Juden ein „Vogelschiss“ ist.

          • A.S. schreibt:

            Du hast dich aber nicht auf den Vogelschiss bezogen, sondern auf die tausen Jahre umgedeutet. Das ist genau dieses Lügenrelativieren was ich unten meine.

            Hättest du die Vogelschiss Scheiße angesprochen hätte ich keinerlei Widerrede geschrieben.

          • Wolfgang Scharff schreibt:

            @gunther: „Ich finde auch, dass die industrielle Ermordung von fast 6 Mio. Juden ein „Vogelschiss“ ist.“

            Wenn Sie das finden, werden Sie Ihre Gründe haben. Gauland hat das jedenfalls nicht gesagt.

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Fast alle Linken finden den Holocaust läppisch, sonst würden sie ihn nicht so leichtfertig instrumentalisieren.

    • gunther schreibt:

      @A.S.

      Es gab nie ein tausendjähriges „heiliges römisches Reich deutscher Nation“.
      Gauland feiert die Taten der deutschen Wehrmacht in 2 Weltkriegen.
      Bereits im 1. Weltkrieg war es Kriegsziel (s. Friede von Brest-Litowsk), Russland einen Diktatfrieden mit möglichst viel Eroberungen aufzuerlegen. Dies ging dem Versailler Vertrag voraus.
      Im 2. Weltkrig war die Wehrmacht massiv an der Ermordung der europäischen Juden beteiligt. Aktiv.
      Sie können die Geschichte nicht hinter sich lassen. Das ist eine typische Forderung der Revisionisten und Rechten. Dazu gehören Sie doch, oder?

      • A.S. schreibt:

        Das ist eine typische Forderung der Revisionisten und Rechten. Dazu gehören Sie doch, oder?
        Wie kommst du auf diesen Stuss? Wo bitte hab ich geschrieben dass ich Geschichte hinter mir lassen will, wo dass ich mit den Neuen Rechten packtiere? Und über die deusche Geschichte in den beiden Weltkriegen hab ich mich erst recht überhaupt nicht geäußert.
        Ich störe mich daran, dass konkret über die Ereignisse in Chemnitz nach Strich und Faden gelogen wurde (bis hin zur Bundesregierung). Und das man die Lüge jetzt vertuschen will, indem man nachträglich anders, belegbares Fehlverhalten vorschiebt. Als würden Lügen damit gerechtfertigt.
        Ich störe mich daran, dass im Kampf gegen Rechts anscheinend jeder Anstand und jede Wahrheitstreue über Bord geschmissen werden darf, deine Gauland-Äußerung mit dem tausenjährigen Reich ist das beste Beispiel dafür.
        Mehr hab ich hier meines erachtens nicht geäußert.

        Du phantasierts einfach wild drauf los, vermutlich deshalb, weil ich deine Empörung nicht teile. Das reicht dir um mir ein Etikett anzukleben.

  5. HM schreibt:

    Ohjeh, lieber Buurmann. Was sagten Sie doch ehedem bevor Ihnen die Themen auszugehen drohten, über Nazivergleiche?! „Nichts ist schlimmer als Hitler“
    Und nu kriegt der Kollege Maaßen von Ihnen seinen voll krass ganz persönlichen Holo verliehen.
    Dann aber bitte den deutschen Moslems auch ihre Anwartschaft als Nachfolger der verfolgten Juden lassen.
    Sie hatten ja schon netter – und ehrlicherweise bestätigt, dass Sie, das Thema Israel betreffend,
    sich ausschließlich auf der Agitprop Ebene bewegen.Aber, dass es jetzt bei all Ihren Beiträgen so läuft….schade!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      „Schlechte Vergleiche sind schlimmer als Hitler“, sagte ich. Meine Güte, wenn Sie schon zitieren, dann richtig und ich verspreche Ihnen, ich werde weiter alles tun, Ihre Abneigung zu bestätigen. Und es macht mir Freude.

      • HM schreibt:

        Na, na, na, jetzt mal nicht so sehr die Opferecke kultivieren. „Abneigung“ ist deutlich zu stark formuliert. Oder wären Sie insgeheim auch gerne Verfolgter?
        Und auf der didaktischen Ebene bieten Sie mir gute Unterstützung.

    • Benjamin Goldstein schreibt:

      „Dann aber bitte den deutschen Moslems auch ihre Anwartschaft als Nachfolger der verfolgten Juden lassen.“
      HM, bei aller Liebe, sie sind abstoßend.

      • HM schreibt:

        Möchten Sie das begründen? Oder reicht Ihnen pöbeln? Mit aller Liebe natürlich.

        • Benjamin Goldstein schreibt:

          Mir reicht pöbeln. Wer keinen Unterschied zwischen Will-überall-Kopftuch-tragen-Mimimi und dem Holocaust sieht, dem ist nicht zu helfen.

          • HM schreibt:

            ja Dunnerkiel,….das dachte ich auch bei Buurmanns „heute Show“ / Stürmer Vergleich auch…

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Zeigen Sie uns doch mal eine Sendung mit großer Reichweite, in der ein Moslem als Unterwanderer und Schädling bezeichnet wird, dem man wohl auf den Kopf geschissen habe und den man nicht im Garten haben möchte.

          • HM schreibt:

            Ich erklär es Ihnen gerne nochmals.
            Buurmann hat nicht die Reichweite der sendung kritisiert, sondern die Aussage und dann einen Vergleich zum Stürmer gezogen. Und zwar nicht im Sinne eines Reichweitenvergleichs.

            P.S.
            Wen meinen Sie mit „uns“ ? Pluralis Majestatis? Klassensprecher?

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Buurmann hat nicht die Reichweite der sendung kritisiert

            Gut, dass sie das „nochmal“ erklären. Dumm nur, dass niemand gesagt hat, dass Herr Buurmann die Reichweite kritisiert hat. Da stoßen wir auf ein kommunikationssabotierendes IQ-Problem („wir“ nicht Pluralis Majestatis, sonder „wir beide“).

            Die Reichweite spielt eine Rolle. Sie ist aber nicht der Gegenstand der Kritik. Niemand kritisiert hier eine Klokritzelei, weil sie nicht die Wirkung hat. Es geht um eine antisemitische Äußerung einer öffentlich-rechtlichen Anstalt mit großer Reichweite. Und SIE finden ganz gewiss keine öffentliche Anstalt, die so gegen Muslime hetzt.

          • besucher schreibt:

            @Goldstein

            Böhmermanns Erdogan-Gedicht

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Das war auch unter aller Kanone, trifft aber nicht die angeblich unterdrückten deutschen Muslime von der hier die Rede ist.

  6. Kanalratte schreibt:

    Also ich sehe keinen Zusammenhang im Vergleich den Buurmann hier anstellt. Im ersten Bild stellt die Heute-Show beim misslungenen Versuch qualitativ hochwertige Satire zu liefern, Hans Georg Maaßen einem Maulwurf gegenüber und spricht im Hinblick auf den Maulwurf von Schädlingen. Dass Maulwürfe keine klassischen Schädlinge sind, hat man dort scheinbar nicht bedacht. Im zweiten Bild ist dann ein Text aus dem Stürmer der Juden als (Volks)-Schädlinge bezeichnet. Das Wort Schädling wird also in beiden Bildern völlig anders benutzt. Ob man bei Menschen bzw. Politikern das Wort Schädlinge überhaupt benutzen sollte, ist eine andere Frage. Natürlich fällt bei fast allen Formaten im TV – und besonders bei der Heute-Show auf – dass man dort mit Politikern oder Parteien aus dem rechten Spektrum (Maaßen ist jemand der sich nicht politisch-links äußert) viel härter ins Gericht geht als mit der Politik aus dem linken Spektrum.

  7. besucher schreibt:

    Seit wann ist denn ein Maulwurf ein Schädling? (Also jetzt der richtige Maulwurf, also das Tier)

    Ahhh… darum geht es gar nicht. Es geht um den Begriff des Spions. Der richtet wohl Schaden an, das kann man so stehen lassen.

    • Kanalratte schreibt:

      Das fragen Sie am besten die Leute von der Heute-Show. Beim Maulwurf hätte ich eher etwas anderes gemacht. Einfach nur schlecht.

  8. Thomas ex Gotha schreibt:

    Willkommen in Deutschland:
    Ein Beamter, der es bis zum Chef des Inlandsgeheimdienstes gebracht hat, erledigt seinen Job mit eher zweifelhaftem Erfolg: Er trifft sich mit denen, die er evtl. überwachen müsste, er mischt sich in politische („keine Hetzjagden“) und juristische („Mord“) Fragen ein und wird nur deshalb nicht gefeuert, weil seinem Dienstvorgesetzten kleine Putschversuche gegen die Kanzlerin mehr am Herzen liegen als das Amt, das er bekleidet. Über diesen Herren liefert ein weichgespültes TV-Satiremagazin eine weichgespülte TV-Satire ab und benutzt dabei nicht nur den in Geheimdienstkreisen gebräuchlichen Begriff „Maulwurf“, sondern auch den u.a. von den Nazis verwendeten Begriff „Schädling“ (ab 1939 gab es auch den Begriff „Volksschädling“ im Strafgesetzbuch). Das mag man für mehr oder weniger gelungen halten, wer aber, wie der Blogger, eine Parallele zum „Stürmer“ von 1938 zieht, verkennt, dass es im einen Fall um die journalistische Vorbereitung der Ermordung bereits entrechteter Menschen und im anderen um die mögliche Entlassung eines Beamten geht, dem nichts anderes droht als ein gut bezahlter Ruhestand. Ganz abgesehen davon, dass er die deutsche Barbarei verharmlost.
    Willkommen in Deutschland.

    P.S.: Glaubhafter wäre die Empörung des Bloggers, hätte er sich auch gegen solche Sprüche engagiert: „Unser Deutschland leidet unter einem Befall von Schmarotzern und Parasiten, welche dem deutschen Volk das Fleisch von den Knochen fressen will.“ (Thomas Goebel, AfD, nachzulesen hier: https://wir-sind-afd.de/)

  9. M. Schikora schreibt:

    Man kann von der AfD halten, was man möchte. Man kann auch von Herrn Maaßen halten, was man möchte.Bin auch der Meinung, dass im Bereich Verfassungsschutz vieles aufgearbeitet werden muss.
    Die Reden im DBT, ebenso im Berliner Abgeordnetenhaus waren von einer Peinlichkeit, die kaum noch zu unterbieten sein dürfte. Sehr schlimm finde ich, dass man der Meinung ist, dass „gegen Rechts“ alle Mittel gerechtfertigt sind. Man ist sich selbst nicht zu schade, dem „Volk“ zu vermitteln, dass selbst SPD und Antifa zusammenhalten müssten. Es wird einfach nicht erkannt, dass auf diese Weise der normale Bürger sagt: „Jetzt erst recht!“ Blinder Aktionismus, man sägt am eigenen Ast, erkennt dies nicht! Diese Satire a la Böhmermann, ist abartig, weder witzig, noch irgendwie intelligent! Die „Würde des Menschen“ scheint abgewählt, wird nur akzeptiert, wenn es um Menschen gleicher Meinung geht. Ich kenne die Zeit des 3. Reiches nicht, wer wohl überhaupt noch, jedoch, die Zeit der DDR ist mir in wacher Erinnerung. Genau an diese Zeit erinnere ich mich, bin entsetzt, wieviele Parallelen es da gibt. Heute gibt sich ein Herr Schäuble als Demokrat und Antifaschist. 1994 als Fraktionschef boykottierte er, selbst einige Genossen der SPD die Rede eines wirklichen Antifaschisten, des Alterspräsidenten Stefan Heym. Es ist einfach nur noch Abstossend und widerlich.Jedoch, was weiß ich denn schon…….

    • Kanalratte schreibt:

      Das kommt davon wenn man die Geschichte nicht hinter sich lassen kann. Die Deutschen sind nicht fähig einen Schlussstrich zu 1945 zu ziehen und fühlen sich heute noch für die Taten ihrer Vorfahren verantwortlich. Deshalb ist man auch bereit für einen „Kampf gegen Rechts“ (Deutschland ist das einzige Land in dem alles politisch rechte negativ konnotiert ist) und für die totale Toleranz in ein totalitäres System abzurutschen. Die AfD ist alleine schon eine ungebetene Partei weil Sie sich nicht an den Moralvorstellungen der anderen Parteien beteiligt. In Deutschland sind selbst im Jahr 2018 (wo 99% der Alt-Nazis bereits tot sind) die 12 Jahre Nazizeit noch überall gegenwärtig und ich frage mich wie lange man noch beabsichtigt diesen Nazi-Kult fortzuführen.

  10. Ludwig schreibt:

    Demzufolge, Herr Buurmann, wären die „Neuen Rechten“ und ihr Verschwörungsorakel beim Bundesamt für Verfassungsschutz die „neuen Juden“. Etliche Kommentare hier scheinen mir diesen Eindruck zu bestätigen. Womöglich wäre ein neuer „Holocaust“ zu befürchten, diesmal an den Aber-Nazis…

    Witzig.

    @Hein, „Empathie“ kann man sich verdienen, durch Empathie beispielsweise. Gewalttätiger Fremdenhass hingegen, der sich in Progromen – oder Progrömchen? – ausdrückt, verdient nicht mehr Empathie sondern mehr staatliche Repression. (Selbstverständlich finde ich es gut, dass unser Rechtsstaat auch Grundrechte von Rassisten schützt.)

    Wenn die Neue Rechte fähig wäre, ihre Narrative überzeugend abzuschotten gegenüber der Umvolkungsparanoia und dem Programm des revolutionären „Nationalen Widerstandes“ der Neo-Nazis, dann könnten ich – und vermutlich viele andere – sogar etwas Empathie für die Xenophobiker und Zukunftspessimisten in Deutschland aufbringen.

    • A.S. schreibt:

      Wenn die Neue Rechte fähig wäre, ihre Narrative überzeugend abzuschotten gegenüber

      Versuchen sie doch auch. Nur wird ihnen das nicht gestattet indem jeder Wahnsinn immer der AFD angeklebt wird.
      Zwei Beispiele mit Chemnitz.
      Erstens: Der AFD wird von Links implizit das Recht abgesprochen den Toten Daniel H. als Deutschen zu sehen. Ergo: Selbst wenn die „neue Rechte“ einen Deutsch-Kubaner als Deutschen Landsmann (Gauland) bezeichnet, wird ihr trotzdem unterstellt, sie würde ihn eigentlich nicht so sehen. Man erlaubt der AFD da keine vernünftige Haltung, auch wenn sie diese hat.
      Zweitens: Die AFD-Demonstration in Chemnitz blieb nach Polizeiangaben friedlich. Die Parolen, Hitlergrüße und Gewaltakte fanden auf einer anderen Demonstration statt. Trotzdem versucht man mit unfairsten Mitteln, der AFD die Vorkommnisse unter zu schieben. Auch da gestattet man der AFD kein vernünftiges Verhalten. Selbst wenn die AFD ein friedliche Demonstration veranstalten lügt man da einfach Krawalle einer anderen Demo hinein.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ach so, die Methoden der Nazis sind also okay, wenn es die Richtigen trifft. Hab verstanden.

      • A.S. schreibt:

        Exakt so tickt die Linke.
        Exakt so haben auch die Nationalen Sozialisten in den Jahren von 1933 bis 1945 agiert.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          „Exakt so tickt die Linke.
          Exakt so haben auch die Nationalen Sozialisten in den Jahren von 1933 bis 1945 agiert.“
          Wenn die Nazis nichts anderes getan hätten, als in den Medien politische Gegner als „Schädlinge“ zu bezeichnen, wäre Deutschland zwar immer noch das geistferne shithole, das es eh ist, aber nicht die Heimat der Barbarei, als die es sich zweifelsfrei erwiesen hat. Auch hier wieder: Verharmlosung des Nazism, gepaart mit abgrundtiefer Ahnungslosigkeit über Geschichte.
          Ach so, by the way: Können Sie mir noch einmal nachweisen, warum genau Nazis „Linke“ waren? Ich lese das Zeug wirklich gerne und sammle es.

          • A.S. schreibt:

            Keiner (außer Ihnen) hat hier behauptet, dass die Nazis Gegner nur als Schädlinge bezeichnet haben.
            Aber wie in allen sozialistischen Ländern weltweit wurden politisch Andersdenkende eben auch entwertet, diffamiert und aus dem Kreis der „Anständigen“ ausgeschlossen.

            Die Nazis waren Sozialisten, zuerst einmal nach eigenem Selbstverständnis, und haben folgerichtig mit den Sozialisten des Stalin-Reiches paktiert.
            Wie in allen sozialistischen Ländern weltweit haben sie zudem massiv in die wirtschaftliche Freiheit hineinregiert und mehr und mehr eine Planwirtschaft etabliert, die nach dem Willen der Machthaber zu produziern hatte. Firmenchefs (sofern „arisch“) hatten letztlich die Wahl mitzumachen und in den Club der superprivilegierten Funktionäre (die faktisch über dem Recht standen) aufzusteigen, oder alles zu verlieren.
            Wie in allen sozialistischen Ländern weltweit wurde den Rest der Bevölkerung politisch völlig entrechtet und die gesamte politische Macht wurde einer einzigen Partei (fakisch deren Führern) zugeschanzt ohne jede Kontrolle.
            Wie in allen sozialistischen Ländern weltweit hat man freie Gewerkschaften und Streikrecht abgeschaft und die Bürger damit faktisch zu Sklaven gemacht.

            Und sozialistentypischen Massenmord hat es im extremsten Außmaß gegeben, das dürfte auch Ihnen bekannt sein.
            Nur Stalin und Mao haben mehr Tote auf dem Gewissen.

            Alles in allem: Klassisches Sozialisten-Verhalten.

          • besucher schreibt:

            Waren Italien und der österreichische Ständestaat auch sozialistisch?

          • A.S. schreibt:

            Kann ich mangels Wissen nicht sagen und ich hab keine Lust das zu ändern.
            Aber zumindest soviel: Wer sich Sozialist nennt und wie ein Sozialist agiert ist einer.

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            @Thomas ex Gotha
            Tut mir leid, dass ich hier englisch zitiere, aber in Deutschland hat jeder so viel schiss offen zu reden, dass man leider nicht so rapide was im Internet findet. Also hier Hitler:

            “We are socialists, we are enemies of today’s capitalistic economic system. The exploitation of the economically weak, with its unfair salaries, with its unseemly evaluation of a human being according to wealth and property instead of responsibility and performance, and we are determined to destroy this system under all conditions”

            – Adolf Hitler, Hitler’s speech on May 1, 1927. Cited in: Toland, John (1992). Adolf Hitler. Anchor Books. pp. 224–225. ISBN 0385037244.

            Das ist nicht das einzige Hitler-Zitat in der Richtung. Es gibt natürlich etliche. Noch ein Beispiel. Seine Rede vom August 1920 vor der NSDAP.

            „If we are socialists, then we must definitely be anti-semites – and the opposite, in that case, is Materialism and Mammonism, which we seek to oppose.“

            https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/hitler-and-the-socialist-dream-1186455.html

            Aber auch andere Goebbels, Eichmann, Göring haben sich klar als links positioniert. Ich weiß eigentlich von keinem einzigen echten Nazi der Zeit, der sich als rechts bezeichnet hat. Aber ich bin da offen und würde gerne ein paar Zitate sehen.

          • Wolfgang Scharff schreibt:

            @Benjamin Goldstein: „Aber auch andere Goebbels, Eichmann, Göring haben sich klar als links positioniert.“

            Auch wenn ich Ihrem Kommentar insgesamt zustimme, ist eine Einschränkung notwendig: Göring betrachtete sich als „rechts“. Zu finden hier:

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            DANKE! Ich hatte Göring mit auf dem Schirm, weil er aus einem total linksliberalem Haushalt kam. Da hab ich mich geirrt.

            Können Sie mir die Stelle grob nennen. Das Video ist so lange.

          • Wolfgang Scharff schreibt:

            „Können Sie mir die Stelle grob nennen.“

            Leider tatsächlich nur grob, Benjamin Goldstein: in der ersten Hälfte des Videos.

          • Kanalratte schreibt:

            Wenn die Nazis Rechte waren, warum haben sie dann neben den linken Parteien auch rechte Parteien bekämpft? Es gibt sehr vieles was dagegen spricht dass die NSDAP eine klassische Partei aus dem rechten Spektrum war. Die klassisch Rechten haben immer ihre (christliche) Tradition hochgehalten, Hitler war aber gegen das Christentum und gegen die alte Ordnung. Hitler bewunderte den Islam. Rechte betonen das Individuum, Linke das Kollektiv. Hitler wollte aus allen Deutschsprachigen ein Volks-Kollektiv schaffen, dass es vor 1933 nie gegeben hat. Hitler hat rechte mit linken Inhalten vermischt und so die NSDAP geschaffen.
            Solche Ansichten sind natürlich politisch nicht erwünscht, da sie vom Geschichts-Narrativ der „bösen Rechten“ abweichen.

          • gunther schreibt:

            So viel historischen Schwahchsinn über die Nazis habe ich noch nie gelesen. Liegt wohl daran, dass ich mich nicht auf Seiten der Neuen Rechten und der Nazis tummle.

          • gunther schreibt:

            @ A.S.

            Es ist doch gut, dass Sie zugeben, nichts zu wissen und das auch nicht ändern wollen. Das sind die besten Voraussetzungen für das Denken.
            Aber Ihren Unsinn müssen Sie hier abgeben.
            Was kennzeichnet Rechte? Von nichts eine Ahnung.

          • gunther schreibt:

            @ kanalratte

            Nomen est omen.
            Sie haben von der Geschichte des Dritten Reiches wahrlich keine Ahnung.
            1. Die KPD wurde nie verboten. Die Mitglieder kamen gleich ins KZ.
            2. Parteien wurden verboten bzw. aufgelöst, um eine Einparteiendiktatur zu errichten.
            3. Schon vor 1933 unterstützte der Freundeskreis Heinrich Himmler mit Millionen der deutschen Industrie die NSDAP.
            4. Nach 1933 wurde in der Industrie das Führerprinzip eingeführt. Sehr zum Wohlgefallen der Industriellen.
            5. Der Antikapitalismus der Nazis richtete sich ausdrücklich nur gegen Juden. Vgl. Zusatz zum Parteiprogramm.

            Wer so wenig informiert ist, sollte besser still sein

          • A.S. schreibt:

            Ach gunther, warum diese Selbstentleibung?
            Wenn man über den österreichischen Ständestaat zu wenig weiß für ein Urteil, dann weiß man nach gunther gleich nichts?
            Soso. Dann fragen wir doch Sie: War eine Promotion aus dem Jahr 1968 über eine Klassifikation der mehrfach rekursiven Funktionen ein international wichtiger Wissenssprung in der mathematischen Logik?
            Können Sie nicht beantworten?
            Dann wissen Sie nach gunther-Logik nichts. Überhaupt nichts.

          • gunther schreibt:

            @ A.S.

            Es ist bezeichnend, dass Sie auf historische Fakten nicht eingehen.
            Wählen Sie AFD? Oder lieber nocht rechter?

          • A.S. schreibt:

            Besucher hat nichts genannt worauf man eingehen müsste. Was in Österreich damals los war hat doch nichts mit der Beschreibung für Deutschland zu tun. Ich habe mich zum Sozialismus im Nationalsozialismus geäußert, zu sonst nichts. Da muss ich weder auf die alten Römer, die Ming-Dynastie noch auf Mondphasen eingehen.
            Und der Begriff Italien ist sicherlich kein histortisches Faktum……

          • Kanalratte schreibt:

            Richtig, ich bin auch kein Historiker. Es gibt aber so viele Fragen zu diesem Thema die eigentlich noch mal objektiv geklärt werden müssten. Die Farbe bzw. Flagge des Sozialismus ist rot. Warum hat Hitler dann Schwarz-Weiß-Rot abgeschafft und eine rote Flagge mit Hakenkreuz eingeführt die an sozialistische Staaten erinnert. Desweiteren müsste man klären warum die Organisation sozialistischer Staaten so stark an die Organisation Hitlerdeutschlands erinnern. Die DDR war ein sozialistischer Staat, hatte aber mit der Stasi, FDJ und Weiteren ein verblüffend ähnliches System wie in der Nazizeit. (Gestapo, HJ)

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Meine Herren, ich bin begeistert:
            „Kann ich mangels Wissen nicht sagen und ich hab keine Lust das zu ändern.
            Aber zumindest soviel: Wer sich Sozialist nennt und wie ein Sozialist agiert ist einer.“ / „Das ist nicht das einzige Hitler-Zitat in der Richtung. Es gibt natürlich etliche. (…) Aber auch andere Goebbels, Eichmann, Göring haben sich klar als links positioniert. Ich weiß eigentlich von keinem einzigen echten Nazi der Zeit, der sich als rechts bezeichnet hat.“ / „Es gibt aber so viele Fragen zu diesem Thema die eigentlich noch mal objektiv geklärt werden müssten. Die Farbe bzw. Flagge des Sozialismus ist rot. Warum hat Hitler dann Schwarz-Weiß-Rot abgeschafft und eine rote Flagge mit Hakenkreuz eingeführt die an sozialistische Staaten erinnert.“
            Argumentativ hieb- und stichfest und so richtig gründlich durchdacht.

          • Praecox schreibt:

            Hallo zusammen! Diese Lechts-Rinks-Diskussion wird keinen brauchbaren Erfolg haben, solge sie den Signifikanten („links“, „rechts“) gewidmet wird, die nicht dasselbe sind, wie die Signifikate. Man frage einfach mal einen aktuell lebenden Nazi-Hool, ob er sich links oder rechts einordnet. Das Rechts-Links-Schema bezeichnete ursprünglich (Frankreich, Revolution…) den Gegensatz von Progressiven und Konservativen, also Veränderer vs. Bewahrer. Beides hat seine Berechtigung, das Verändern und das Bewahren, oder nicht? Die NS waren große Veränderer, aber sie waren nicht progressiv, man denke zb. an den Begriff „Ahnenerbe“, die Runen etc. Insofern passt der NS nicht in das ursprüngliche Schema. Er ist eine Größe für sich. Die LR-Diskussion ist per se ahistorisch.

          • Praecox schreibt:

            Da sind zwei Mörder. Der eine nennt sich „links“, der andere „rechts“. Ja kreizbirnbamsakklzment, mir ist das sowas von wurscht, wo ein Mensch politisch steht. Entweder er ist ein Mörder oder er ist kein Mörder. Entweder er achtet das Recht oder nicht.

          • besucher schreibt:

            Praecox wrote: Hallo zusammen! Diese Lechts-Rinks-Diskussion wird keinen brauchbaren Erfolg haben,…

            Ohne diese „Diskussion“ wären viele Blogs wie dieses obsolet. Schlussendlich geht es doch immer nur darum, dass das sich die (gefühlt) Gegenüberstehenden wechselseitig als rechtsextrem (also Nazi) oder linksextrem (also mindestens Kommunist) beschimpfen wollen. Es langweilt nur noch, aber so ist das nun einmal in einer Welt, wo nur noch die Extremen hausen. 😉

    • Nordland schreibt:

      @Ludwig: So wie Gerd schon andeutete, es geht um die Muster und Methodiken, die sich in solchen Aussagen widerspiegeln, nicht um die Dimensionen. Den Vertretern der Neuen Rechten wird garantiert nicht das gleiche widerfahren wie den Juden damals. Das ändert jedoch nichts daran, dass man sich so langsam aus dem demokratischen Diskurs verabschiedet, wenn man es als normal betrachtet, friedliche Demonstrationen zu unterbinden, Personen wegen ihrer Meinung zu attackieren und sie zu Menschen zweiter Klasse zu erklären.

      Wenn man sich Johannes Kahrs im Bundestag angeschaut hat, dann sieht man, wohin die Angst vor Machtverlust führt. Gleiches sieht man häufig im ZDF oder in anderen Medien, in denen die Journalisten gegen die AfD ankämpfen, weil sie ihre Jobs bedroht sehen. Die Verfolgung der Juden damals gründete ja nicht zuletzt auf dem hervorgerufenen Gefühl, dass die Juden einem etwas wegnehmen wollen („Blutsauger, Parasiten“) und dass sie sich verschworen hätten.

      Heute liest und hört man allenthalben, dass überall verdeckte rechte Strukturen seien, obwohl man keine Beweise dafür hat. Man nimmt den NSU-Terrorismus dankbar als Beweis, obwohl diese Gruppe in den letzten Jahrzehnten ein Einzelfall geblieben ist. Und man wählt jemanden wie Maaßen exemplarisch heraus, da er sich nicht linientreu der Ideologie der Massenzuwanderung ergibt und trotzdem einen bedeutsamen Posten wahrnimmt. Von diesem Posten will man ihn herunterstoßen.

  11. caruso schreibt:

    Das ist nur wieder einmal ein kleines Beispiel dafürwie viel D aus der eigenen Geschichte gelernt hat.
    lg
    caruso
    die urzeitliche Hexe

    • Kanalratte schreibt:

      Wer behauptet aus der Geschichte gelernt zu haben und heute die Feinde der Juden – nämlich all jene Staaten und Gebilde die Israel vernichten möchten (fast 50% aller Juden leben dort) – unterstützt wie z.B. Heiko Maas, der hat nichts aus der Geschichte gelernt.

  12. Benjamin Goldstein schreibt:

    Ich hab schon länger den Eindruck, dass die Hexenjagden auf Herrn Maaßen antisemitische Untertöne haben.

    • besucher schreibt:

      Wusste gar nicht dass Maaßen Jude ist. Wieder was gelernt.

      • Benjamin Goldstein schreibt:

        Halb so wild. Dafür haben es die total lustigen Satiriker von Extra3 gemerkt.

        Diese Woche lief ein Scatch, bei dem sich Leute die Maaßenbrille aufziehen, um dann so zu werden wie angeblich Maaßen, also total nazimäßig. Dabei zweifelt die Frau in der Runde total „lustig“, ob sie denn überhaupt selbst noch so richtig deutsch sei. Ach, wie lustig.

        • besucher schreibt:

          was hat das mit meinem Kommentar zu tun?

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            @besucher Oy vey, kleiner Lernfortschnitt dann heute. Also jetzt haben Sie immerhin gelernt, dass Maaßen halt Jude ist. Andere Dinge dann ein anderes mal.

            Ich hätte auch besser Sketch geschrieben statt ein Kofferwort aus Scat (Mist) und Sketch zu formen.

          • besucher schreibt:

            Mit Ironie haben Sie es auch nicht so. Das scheint hier ein Problem zu sein das bei einigen Kommentaren auftritt. Ok, ich erkläre Ihnen das mal:
            Ich dachte mein Kommentar ist so abwegig dass sie ihn durchschauen und daran merken dass Ihre Äußerung „antisemitische Untertöne“ hanebüchen ist.

      • Benjamin Goldstein schreibt:

        @besucher
        Nein, ihr Problem ist, dass ich sehr wohl Ironie verstehe. Sie haben keine Ironie benutzt, sondern eine dumme Frage gestellt. Expertentipp: Dumme Frage und Ironie sind nicht dasselbe.

  13. anti3anti schreibt:

    Ich betrachte Maulwürfe nicht als Schädlinge.

  14. Blüten des linksgrünen Pseudohumors. Offenbar fallen jetzt die letzten Hemmungen. Die Macht der Sprache, die Sprache der Macht: Mit den Worten fängt’s an. Die Nazis waren nicht zufällig nationale SOZIALISTEN.

    • gunther schreibt:

      So ein historischer Unsinn. Die Nazis wurden von der deutschen Großindustrie mit Millionen unterstützt, in der Hoffnung, dass die Gewerkschaften abgeschafft werden, was ja auch sehr schnell geschaht. Die Profiteure des Krieges waren deutsche Großkapitalisten..
      Das ist der Schwachsinn, der in rechtsradikalen Medien verbreitet wird, um die heutigen Rechten zu entlasten, indem auf alles, was links von der Wand steht, einzuschlagen
      Die Nazis versuchten sich den Arbeitern anzubiedern, denn bei denen hatten sie bis 1933 null Chance..

      • Wayakauri schreibt:

        Ich wundere mich über die Abwärts-Daumen. Was Gunther schrieb, ist die schlichte historische Wahrheit. Der „Sozialismus“ der Nazis bezog sich AUSSCHLIESSLICH auf „Volksdeutsche“ mit der „korrekten“ politischen Einstellung! Ein Sozialist dagegen denkt INTERNATIONAL. Für ihn ist die Solidarität der Völker die Gundlage für ein besseres Leben für Alle.
        Muss man euch erzählen, wie sozial die Nazis allen gegenüber waren, die keine Volksdeutschen und keine Nazis waren?

        • Kanalratte schreibt:

          Die NSDAP hat aber auch nicht National gedacht. Hitler war Österreicher, also kein Preuße. Sie hat alles an ein Volkskollektiv geknüpft, durchaus mit dem internationalen Blickwinkel. Aus rein nationaler Sicht hätte es keinen Grund für eine vollständige Beseitigung der Juden aus der deutschen Gesellschaft und schon gar nicht für einen Judenmord gegeben. So haben das auch die meisten Nationalisten gesehen.

          • Praecox schreibt:

            Also wenn die Nation, die gemeint war, nur aus Preußen bestanden hätte, dann wäre der Welt vieles erspart geblieben.

      • Wolfgang Scharff schreibt:

        @gunther: „So ein historischer Unsinn. Die Nazis wurden von der deutschen Großindustrie mit Millionen unterstützt, …“

        Eine weitere Gemeinsamkeit mit den Kommunisten, denn bekanntlich wurden auch diese vom verhassten Klassenfeind unterstützt:
        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54230885.html

      • besucher schreibt:

        Hing das nicht eher damit zusammen dass das Deutsche Reich den Feind seines Feindes unterstützen wollte? Denk mal ganz Scharff 😉 nach, Wolfgang, Du kommst vielleicht drauf.

        • A.S. schreibt:

          Hing die Unterstützung der Nazis durch die deutsche Großindustrie mit Millionen,* in der Hoffnung, dass die Gewerkschaften abgeschafft werden*, nicht eher damit zusammen, dass die deutsche Großindustrie den Feind ihres Feindes unterstützen wollte?
          Besuch 😉 mal einen ganz schafen Gedanken, Du kommst vielleicht drauf.

      • Wolfgang Scharff schreibt:

        @gunther: „Die Nazis versuchten sich den Arbeitern anzubiedern, denn bei denen hatten sie bis 1933 null Chance..“

        Trotz bereits vollzogener Machtübernahme versuchten die Nazis, sich den Arbeitern anzubiedern. Klingt echt logisch.
        Und natürlich gab es auch unter fast einer halben Million SA-Mitgliedern null Arbeiter.

        @besucher: „Hing das nicht eher damit zusammen dass das Deutsche Reich den Feind seines Feindes unterstützen wollte?“

        Was hat das Motiv damit zu tun, dass sich eben beide Sozialismen vom Kapital bereitwillig unterstützen ließen? Kapitalisten kaufen jeden, der sich kaufen lässt.

        @besucher: „Denk mal ganz Scharff nach, Wolfgang, Du kommst vielleicht drauf.“

        Mein Optimismus ist leider nicht groß genug, um diese Empfehlung glaubhaft zurückzugeben.

        @Wayakauri: „Muss man euch erzählen, wie sozial die Nazis allen gegenüber waren, die keine Volksdeutschen und keine Nazis waren?“

        Muss man Ihnen erzählen, wie sozial die Kommunisten allen gegenüber waren, die keine Kommunisten waren?

        • Wayakauri schreibt:

          @Wolfgang Scharff: Nein, muss man nicht. Aber die Kommunisten waren gestern gar nicht das Thema.
          Die kommunistische Revolution in der Sowjetunion ist ja leider nach ein paar Monaten von machtgierigen Leuten erobert worden. Die erste Zeit nach der Revolution war geprägt von der Freiheit der Künste, aller Lebensformen, der Sexualität (sehr ungewöhnlich zu jener Zeit), und der Frauen, die gleichberechtigt waren. Man wollte ein sozialistisches Paradies haben, und es wurde eine Hölle – weil Menschen wie Stalin Macht und Herrschaft ausüben müssen.
          Eine Gesellschaft ohne Herrschaft ist leider sehr leicht zu kapern von Männern, die brutal und entschlossen genug sind.
          Es gibt viele Untersuchungen über das Phänomen der Gewalt im Patriarchat. Das ist aber hier nicht das Thema.
          Was Nazismus und Sozialismus angeht: Man kann wohl sagen, dass die Frage der Emanzipation des Menschen der wesentliche Punkt ist. Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. In dem Moment, wo die Menschen all dies DOCH sind, ist es KEIN Sozialismus!
          Ganz gleich, wie die Herrschenden ihren Staat nennen, auch wenn das Wort „Sozialismus“ oder auch „Demokratie“ darin vorkommt – man darf auf die Eigenwerbung nicht hereinfallen.
          Sind die Menschen frei? Wenn nicht, ist es kein Sozialismus. Sehr einfach.

          • Wolfgang Scharff schreibt:

            @Wayakauri: „Die kommunistische Revolution in der Sowjetunion ist ja leider nach ein paar Monaten von machtgierigen Leuten erobert worden.“

            War Lenin nicht machtgierig?

            @Wayakauri: „Die erste Zeit nach der Revolution war geprägt von der Freiheit der Künste, …“

            Da Ihrer Behauptung der Nachweis fehlt, frage ich Sie: Waren die Künste so frei, dass sie die neuen Machthaber kritisieren durften? Hätten Satiriker Lenin verspotten dürfen, ohne sich zu gefährden?

            @Wayakauri: „…, und der Frauen, die gleichberechtigt waren.“

            Gleichberechtigt in was? In der Unfreiheit? Hatten Frauen die Möglichkeit die neuen Machthaber abzuwählen?
            Außerdem, wenn ich mir den Rat der Volkskommissare so betrachte, gewinne ich nicht den Eindruck, dass Lenin von der Quotenregelung überzeugt war:

            @Wayakauri: „Sind die Menschen frei? Wenn nicht, ist es kein Sozialismus. Sehr einfach.“

            Das ist Ihre persönliche Interpretation, die ich natürlich gelten lasse.

    • besucher schreibt:

      Die Strasser-Brüder und Niekisch sind Ihnen vielleicht einen Begriff? Was ist denn aus denen so in der NSDAP geworden?

  15. A.S. schreibt:

    Die linken Säuberungsaktionen stehen wohl bevor. Das Linke keine Andersdenkenden dulden ist aus der Geschichte bestens bekannt. Auch heute ist es ein großen Thema wenn ein AFD-Mitglied Staatsanwalt oder Schuldirektor ist. Unabhängig davon, ob der Mensch eine Arbeit korrekt und politisch neutral macht. Ähnliche Diskussionen bzw. Artikel wie der
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article162311624/AfD-Politiker-wird-Rektor-an-Schule-ohne-Rassismus.html
    wären bei Grünen als Schuldirektoren undenkbar. Immerhin ist das noch friedlich.
    Der zweite Schritt ist die Entmenschlichung der Andersdenkenden. Bei den linken der 68er Generation war der Begriff Bulle für Polizisten nicht nur als Abwertung gemeint, sondern das geistige Hilfsmittel um Gewalt zu legitimieren.
    Und heute machts die Heute Show. Wer Chemnitz anders beurteilt ist also ein Schädling.
    Irgendwo steht etwas von „die Würde des Menschen ist unantastbar“. Schädling und Würde ist eher schlecht zu vereinbarn. Vielleicht wäre die Heute Show etwas zum beobachten.

  16. Udo S. schreibt:

    Um eine Lüge erfolgreich zu platzieren, darf es halt keine Abweichler geben. Durch die Methoden, mit denen solche Leute platt gemacht werden sollen, zeigen die Kollektiv-Ideologen mal wieder ihr wahres Gesicht. Und das betrifft in den letzten Tagen nicht nur diese Heute-Show. Ist ja „nur Satire“. Mit der Wahrheit ist es übrigens genau umgekehrt. Da reicht u. U. schon einer, der sie ausspricht.

  17. Hein schreibt:

    Jan: Witziges Wortspiel, trifft aber nicht. Es handelt sich beim Chemnitzer um den medial vermittelten „Wutbürger“. Der repräsentative Chemnitzer Demonstrant ist viel nachdenklicher und besonnener, als uns die Medien glauben machen wollen. Stellen Sie sich vor, die Journalisten würden über sie mit genauso viel Empathie berichten, wie sie es über die Gesetzesbrecher im Hambacher Forst tun.

    • besucher schreibt:

      Wenigstens ist die Polizei im Forst mit genügend Kräften vor Ort um den Gesetzesbrechern dort Mores zu lehren. Das hat ja in Chemnitz nicht ganz so gut geklappt. ich erinnere da an einen Anschlag auf ein jüdisches Restaurant.

      • A.S. schreibt:

        Könnte daran liegen, dass die Polizei recht genau weiß was sie im Forst erwartet. In Chemnitz war das nicht so klar.
        Wahrscheinlich war die Polizei angewiesen worden Hetzjagten zu finden, so dass keine Einsatzkräfte mehr für jüdische Lokale übrig waren.

  18. Jan schreibt:

    Was unterscheidet den staatlich finanzierten Mainzer Witzbürger eigentlich noch vom Chemnitzer Wutbürger?

Sämtliche Kommentare und Daten, die Ihr beim Absenden übermittelt, sind nur wenige Tage sichtbar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s