Was Sie wissen sollten über die Ausstellung „Frieden ist möglich – auch in Palästina“

Der Pfarrer an der Kölner Lutherkirche, Hans Mörtter, wollte im Oktober 2018 zusammen mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem und dem Café Palestine Colonia die Austellung „Frieden ist möglich – auch in Palästina“ öffentlich in seiner Kirche ausstellen. Am 10. Oktober 2018 jedoch teilte der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte, Rolf Domning, mit, die Ausstellung könne dort nicht in stattfinden, weil „im Vorfeld nicht die entsprechenden Gremien der Gemeinde und des Kirchenkreises in die Entscheidungsfindung einbezogen worden sind“.

Stattdessen wurde die Ausstellung öffentlich auf dem Kölner Chlodwigplatz aufgestellt, übrigens in auffallender Abwesenheit von Palästinensern. Es geht den Ausstellenden nicht um Palästinenser. Es geht ihnen um Israel und vor allem darum, dass Israel heute mindestens so böse sein soll wie Luther einst sagte, dass es die Juden seien.

Worum handelt es sich bei dieser Ausstellung?

Im September 2018 wurde die Ausstellung schon mal in einer Evangelischen Jugendbildungsstätte präsentiert und von dem Vorsitzendem des Ausschusses für gesellschaftliche Verantwortung im evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg, Pfarrer Dr. Reinhold Hemker, eröffnet. Dieser Pfarrer erklärte, vor allem Schulklassen einzuladen, um sich bei einem Ausstellungsbesuch mit dem Konflikt intensiver und vor allem in seinem Sinne auseinandersetzen zu können.

Nachdem die evangelische Kirche in der Vergangenheit bereits eifrig bei der Verfolgung der Juden als Religion (Antijudaismus) und als Volk (Antisemitismus) mitgemacht hat, ist sie nun auch in Form von Pfarrer Mörtter und Pfarrer Hemker bei der Verfolgung der Juden als Staat (Antizionismus) dabei. Dr. Martin Luther wäre stolz auf die beiden Pfarrer und würde singen: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Wie gut die Indoktrinierung dieser Ausstellung funktioniert, wird anhand der Westfälischen Nachrichten klar. Für dieses Blatt nämlich besuchte Dieter Klein die Ausstellung und erklärte, was man dort auf Schautafeln zu sehen bekommt: „Von der zionistischen Besiedlung, der ersten Vertreibung der Palästinenser, der Gründung des Staates Israel, der Besetzung Palästinas, der Abriegelung von Gaza bis zu den Ergebnissen aus den Irrtümern westlicher Politik. 1947 teilte die UNO Palästina auf. Sie sprach den Juden 56 Prozent des Landes zu. Eine Fläche, die die Israelis– so zeigen es die Dokumente – später durch Eroberung um weitere 22 Prozent erweiterten.“

Mehr Einseitigkeit geht nicht. Daher versuche ich nun, der Einseitigkeit etwas mehr Ausgewogenheit hinzuzufügen. Zunächst einmal, Dieter Klein spricht von der Vertreibung der „Palästinenser“.

Wer sind diese Palästinenser überhaupt?

Zunächst fällt auf, dass der Begriff Palästinenser heute oft als Abgrenzung gegenüber Juden benutzt wird. Das war nicht immer so. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Beispiel wurden fast ausschließlich Juden als Palästinenser bezeichnet. Palästinensische Juden gibt es schon in der Antike, zu einer Zeit, als es noch keinen Islam und noch kein Christentum gab.

Der Begriff „Palästina“ hat einen hebräischen Ursprung. Die erste bekannte Schriftquelle zu „Palästina“ ist die Septuaginta. Hier wird der Begriff als Ableitung von dem hebräischen Begriff „Pleschet“ verwendet. Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135 durch das Römische Reich, nannten die Römer das Gebiet Palästina, um jeglichen Bezug zum jüdischen Volk zu verwischen. Das Gebiet „Palästina“ ist somit eine Erfindung des antiken Roms.

Der Begriff Palästina ist somit lediglich eine Gebietsbeschreibung und keine Volksbeschreibung. Es gibt keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, aber dafür eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Hat jemand schon mal gehört, Jordanien halte Palästina besetzt? Nein! Woran das wohl liegen mag? Natürlich an den Juden, denen schon Dr. Luther wenig traute, ebenso wie sein Glaubensgenossen Hemker und Mörtter.

Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser. Um dieses Gebiet geht es:

In der Ausstellung „Frieden ist möglich – auch in Palästina“ wird jedoch dieses Bild gezeigt:

Es geht der Ausstellung also nur darum, das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, denn auf deren Karte werden 75% des Gebiets ignoriert. Diese 75% fielen damals größtenteils an Jordanien. In Jordanien genießen Palästinenser übrigens weniger Rechte als in Israel. Die Ausstellung skandalisiert dennoch ausschließlich die Existenz Israels.

Warum wird nur die Existenz Israels skandalisiert?

Palästina war der Begriff, mit dem der Völkerbund, der ab 1922 das Gebiet verwaltete, das Gebiet und alle dort leben Menschen beschrieb, ob sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch waren. Heute gibt es in der Region die unterschiedlichsten Länder, aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend palästinensischen Juden gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

In der Ausstellung wird diese Unabhängigkeitserklärung als „Eroberung“ bezeichnet. Mehr Einseitigkeit geht kaum, vor allem, wenn man bedenkt, dass an dem Tag der Unabhängigkeitserklärung, Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg erklärten. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Araber ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.

Wie kam es zu der Flüchtlingssituation?

In der Ausstellung wird die Flüchtlingssituation nur verzerrt und sehr einseitig thematisiert. Bei einer Protestveranstaltung in der Lutherkirche gegen die Absage der Ausstellung in Köln wurde sogar in Richtung Israel behauptet, allen bisherigen Regierungen in Israel wären die Araber egal gewesen: „Es geht nie um Gerechtigkeit!“

Daher wundert es nicht, dass in der Ausstellungwerden die 850.000 jüdischen Flüchtlinge verschwiegen werden.

Im Zuge des bis heute anhaltenden Vernichtungskrieges gegen Israel wurden 850.000 Juden aus ihrer arabischen Heimat vertrieben. Ihnen wurden ihr Besitz und ihre Staatsbürgerschaften genommen. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass im Jahre 2001 dort kein einziger Jude mehr lebte, zum Beispiel Libyen und Algerien. Während in Israel heute fast doppelt so viele Araber leben wie 1947, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, leben in den arabischen Ländern heute nur 0,9% so viele Juden wie 1948. In dieser Zeit fanden viele schreckliche Pogrome gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden.

Es ist schon interessant, dass im Nahen Osten manchmal von Vertreibung und Völkermord gesprochen wird, damit allerdings nicht die Reduzierung der jüdischen Bevölkerung in den arabischen Ländern auf 0,9% gemeint ist, sondern die beinah Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in Israel.

Was geschah mit den 850.000 jüdischen Flüchtlingen?

Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, andere fanden in anderen Ländern ein neues Zuhause, und jene, die Hilfe benötigten im Umgang mit ihrer neuen Flüchtlingssituation, fanden spätestens 1951 bei den Vereinten Nationen Unterstützung. Im Jahr 1951 nahm nämlich die UNHCR-Behörde ihre Tätigkeit auf. Das Hochkommissariat ist mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftragt und ist auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig. Die Behörde ist Nachfolgeorganisation des Flüchtlingskommissariats des Völkerbundes.

Während die 850.000 jüdischen Flüchtlinge und Vertriebenen wieder Bürger eines Landes wurden, sind aus den 500.000 Flüchtlingen und Auswanderern mittlerweile über 4,7 Millionen „Flüchtlinge“ geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute volle Bürgerrechte besitzen, sind die palästinensischen Israelis. Warum also versagt der UNHCR in diesem Fall? Die Antwort ist so einfach wie verwunderlich: weil er für die arabischen Flüchtlinge, die zu „palästinensischen Flüchtlingen“ erklärt wurden, nicht zuständig ist.

Die „palästinensischen Flüchtlingen“ sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Der Hauptsitz des Hilfswerkes war zunächst Beirut, wurde 1978 aufgrund der Unruhen im Libanon nach Wien und 1996 weiter nach Gaza verlegt. Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum?

Warum ist dieser Flüchtling anders als alle anderen Flüchtlinge?

Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Araber in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt. Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die „palästinensischen“ UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus, mit anderen Worten: Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, können „palästinensische Flüchtlinge“ laut UNRWA Flüchtlinge gebären.

Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung ihrer „Flüchtlinge“ in ihrem Gastland. Zudem erhält die UNRWA drei Mal so viel finanzielle Unterstützung von der UN wie der UNHCR und beschäftigt dreißig Mal so viele Mitarbeiter.

Während also der UNHCR mit weit weniger Mitteln erträgliche Lösungen für zig Millionen Flüchtlinge gefunden hat, konnte die UNRWA bisher mit deutlich mehr Mitteln keinem einzigen „palästinensischen Flüchtlingen“ zu einer Staatsbürgerschaft verhelfen. Es bisher nur ein einziges Gebilde im Nahen Osten, das dafür sorgt, dass Palästinenser Menschen mit Bürgerrechten werden: Israel!

Was ist aus den 500.000 Arabern geworden, die Israel verlassen haben?

Sie leben in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben.

Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. Bis auf Israel scheint sich niemand wirklich um das Wohl dieser Araber zu sorgen.

Welches Interesse können die arabischen Länder haben, palästinensische Araber zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen?

Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”

Stellen wir uns einmal vor, den 850.000 jüdischen Flüchtlingen wäre genau das selbe Recht zugekommen, wie es nicht wenige den arabischen Flüchtlingen selbstverständlich zusprechen: Noch heute müssten sich die Vereinten Nationen für eine Rückkehr der Juden nach Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen und all die anderen arabischen Länder stark machen, und nicht nur das, die arabischen Länder müssten sogar dazu genötigt werden, mit unzähligen Resolutionen, Land an Juden abzugeben, da sie ja die ehemalige Heimat von diesen Juden besetzt halten. Es müsste somit die Aufgabe der UN sein, auf die Schaffung unabhängiger Israelstreifen in allen arabischen Ländern hinzuwirken, damit die arabischen Regime die besetzten jüdischen Gebiete räumen.

Wem diese Forderung zu radikal ist, der muss eingestehen, dass sie ebenso radikal ist, wenn es um arabische Flüchtlinge geht. Die ständige Rede von „palästinensischen Flüchtlingen“ ist nichts als pure Einseitigkeit, die nur einer Gruppe nutzt: den Feinden Israels. Am 25. Mai 1953 sagte Pfarrer Karl Baehr:

„Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat von ihm: ‚Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Dann sagte er mit Betonung: ‚Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.'“

Den arabischen Führern und nicht wenigen Nahostexperten ist das Wohl der Palästinenser egal. Israel nicht! Was Israel den Palästinensern bisher angeboten hat, hat noch keine arabische Nation jemals den Palästinensern geboten. Die meisten Bürgerinnen und Bürger Israels wissen halt aus eigener Erfahrung, wie gefährlich es ist, wenn die Umwelt einen zum ewigen Flüchtling abstempelt.

Die Israelis sind die freiesten Palästinenser der Welt! Sie sind die einzigen Palästinenser, die einen Regierungschef haben, der innerhalb einer Demokratie legitim gewählt wurde. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Im Gazastreifen herrscht die Terrororganisation Hamas. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza. Der ganze Horror kommt in der Charta der Hamas zum Ausdruck. Artikel 7 erklärt mit Bezug auf den Propheten Mohammed, dass der Frieden erst dann kommen wird, wenn alle Juden weltweit vernichtet wurden.

Die Hamas erklärt, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. Deshalb läßt die Hamas ihre Minister auch Reden im Stil von Joseph Goebbels halten. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Wo ist Frieden möglich?

Im Jahr 2013 lebten über 8 Millionen Palästinenser in einem demokratischen Land mit garantierten Menschen- und Bürgerrechten, in dem die Geschlechter gleichberechtigt und die Kunst, Presse, sexuelle Identität und Religionsausübung frei sind. Zu diesen 8 Millionen Palästinensern gehören über 1,6 Millionen Muslime und über 6 Millionen Juden. Das Land heißt Israel!

Einige werden nun einwenden, dass viele Menschen oder ihre Eltern erst kürzlich nach Israel und somit in einen Bereich Palästinas eingewandert sind und deshalb nicht als Palästinenser bezeichnet werden können. Wer dies jedoch behauptet, muss in der selben Logik auch erklären, dass Cem Özdemir, Henryk M. Broder, Roberto Blanco, Mesüt Özil und Necla Kelek keine Deutschen sind! Sie sind aber Deutsche, so wie alle Israelis Palästinenser sind.

Die Hamas erklärt nun, Palästinenser könnten keine Juden sein und das palästinensische Volk müsse „judenrein“ werden. Genau das glaubten einst auch die Nazis. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas daher der Hitlergruß.

Israel ist eine Demokratie, in der jede Kritik, sogar die dümmste und die brutalste Kritik, erlaubt ist und artikuliert werden darf. Jeder Palästinenser kann in Israel seine Meinung frei äußern. Das ist Demokratie! In Jordanien, Syrien, Gaza, Westjordanland aber haben Palästinenser diese Rechte nicht. Warum also werden diese Menschen nicht gestärkt.

Warum nicht dort die Rechte von Palästinensern fordern, wo sie nicht vorhanden sind, statt ständig das Land zu kritisieren, das ihnen diese Rechte garantiert?

Den beiden evangelischen Pfarrern Hemker und Mörtter kümmert eine solche Differenzierungen nicht. Sie sprechen lieber auch von einer „israelischen Besatzung“.

Von wem hält Israel das Land besetzt? Vom Osmanischen Reich, das es nicht mehr gibt oder von den Römern? Oder sollen wir noch weiter in die Vergangenheit zurück gehen? Vom Königreich Israel?

Hält der Staat Israel das Königreich Israel besetzt?

Es ist alles nur noch absurd und niemand spricht von einer Besatzung Palästinas durch Jordanien. Wer Neutralität im Nahostkonflikt einfordert, muss die einseitige Vokabel „besetzte Gebiete“ gegen „umstrittene Gebiete“ eintauschen, denn um nichts anderes handelt es sich. Wer Israel als Besatzer bezeichnen will, muss auch Palästinenser und Jordanier als Besatzer bezeichnen, denn ihr Recht, dort zu siedeln, ist genauso berechtigt oder umstritten wie das Recht jedes Menschen, dort zu siedeln. Wer behauptet, die jüdischen Siedlungen seien illegal, muss auch die palästinensischen Siedlungen als illegal bezeichnen! Dr. Reinhold Hemker sagt: „Wir dürfen die Thematik nicht den politischen Radikalinskis überlassen.“

Mit der Ausstellung „Frieden ist möglich – auch in Palästina“ zeigt er jedoch, dass er selbst ein „Radikalinski“ ist und Pfarrer Mörtter aus Köln kommt ihm zur Hilfe.

Wenn wenigstens jene, die einseitig sind, endlich zugeben würden, dass sie nicht neutral sind, wäre schon eine Menge gewonnen.

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