„Ein großes Wunder geschah dort!“

„An einem Freitagnachmittag kurz vor dem Schabbat wurde dieses Foto aufgenommen. Meine Großmutter erkannte, dass es sich um ein historisches Foto handelte und so sie schrieb auf die Rückseite des Fotos:

Chanukkah
5692
(1932)

„Juda verrecke“
die Fahne spricht –
„Juda lebt ewig!“
erwidert das Licht.“

Mein Großvater, der Rabbiner der Kieler Gemeinde war, hielt viele Reden, sowohl vor Juden als auch vor Deutschen. Er warnte die Deutschen, dass der Weg, den sie eingeschlagen hatten, weder für Juden noch für Deutsche gut sei, und die Juden warnte er, dass sich etwas Schreckliches zusammenbrauen würde und sie gut daran täten, Deutschland zu verlassen. Mein Großvater floh 1933 aus Deutschland und zog nach Israel. Seine Gemeinde kam zum Bahnhof, um ihn zu verabschieden. Bevor er abreiste, drängte er sein Volk dazu, Deutschland zu verlassen, solange noch Zeit sei.“

Diese Worte stammen von Yehudah Mansbuch. Er ist der Enkel der Frau, die dieses Foto machte. Ihr Name ist Rachel (Rosi) Posner. Ihr Mann, Akiva Baruch Posner, war der letzte Rabbiner Kiels.

Im Jahr 1932 fiel der erste Tag von Chanukka auf den Heiligen Abend. Das Bild wurde somit einen Monat vor dem 30. Januar 1933 gemacht, dem Tag der Ernennung Adolf Hitlers in die Reichskanzlei durch das Kabinett.

Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v.u.Z.) nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand der Juden Judäas, wie er im Ersten Buch der Makkabäer, bei Flavius Josephus und im Talmud überliefert ist. Hellenisierte Juden und makedonische Seleukiden hatten damals eine Zeus-Statue im jüdischen Tempel aufgestellt, um den jüdischen Gott auf griechische Art zu verehren. Die Makkabäer beendeten dieses Treiben, bekämpften die Fremdherrschaft und führten den traditionellen jüdischen Tempeldienst wieder ein.

An Channukka feiern Juden somit die Wiedergewinnung der Souveränität über ihre Hauptstadt Jerusalem. Vielleicht wäre dieser Feiertag, über zwei Jahrtausende später, für Deutschland der passende Moment, Jerusalem endlich als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Das wäre wirklich ein schönes, wenn auch vespätetes Geschenk zu Channuka und deutlich mehr als nur leere Worte. Es wäre zudem ein Wunder und Channuka ist das Fest der Wunder. Der Sieg der Makkabäer gilt als Wunder, da die gegnerische Seite militärisch weit überlegen war. Es gibt jedoch noch ein weiteres Channuka-Wunder:

Als die Menora, der siebenarmige Leuchter im Tempel, wieder entzündet werden sollte, war aufgrund der Kämpfe mit den Seleukiden nur noch ein Krug geweihtes Öl vorzufinden, das gerade mal für nur einen Tag reichte. Für die Herstellung neuen geweihten Öls wurden allerdings acht Tage benötigt. Durch ein Wunder brannte das Licht jedoch acht Tage, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war.

„Ein großes Wunder geschah dort!“

Mit diesen Worten wird das Wunder von Channuka acht Tage lang gefeiert. Jeden Tag wird eine weitere Kerze angezündet, bis alle acht Kerzen am Leuchter brennen. Die neunte Kerze ist der Diener (Schamasch). Nur mit diesem Diener dürfen die anderen Kerzen angezündet werden, nachdem die notwendigen Segen (Brachot) gesprochen wurden. Chanukka ist das Fest der Wunder. Auf Hebräisch wird gesagt:

„nes gadol haja scham“

Diese vier Worte stehen auf einem Kreisel, den Kinder in der Zeit nutzen, um damit um Schokoladentaler zu spielen.

Ein weiterer Brauch an Channukah besteht darin, das Öl zu ehren, indem acht Tage lang alles frittiert wird, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Je öliger eine Speise ist, umso besser. Zu den zwei bekanntesten Channuka-Speisen gehören Latkes und Sufganiyot. Latkes sind gebratene Reibekuchen und Sufganiyot frittierte Gebäckteilchen, mit Marmelade oder Vanillecreme gefüllt und mit Puderzucker bestreut.

Channuka hat einen großen Einfluss auf Deutschland ausgeübt. Gerade die Weihnachtszeit ist voll von Traditionen, die es auch im Judentum gibt. Sufganiyot sind in Deutschland als Berliner bekannt. In Köln wiederum gehören Latkes auf jeden Weihnachtsmarkt und sind dort als Rievkooche bekannt. Auf vielen deutschen Weihnachtstellern liegen Schokotaler, die jedes jüdische Kind kennt, wenn es mit dem Kreisel spielt. Das Anzünden der Kerzen auf dem Adventskranz ist auch nicht zufällig wie das Anzünden des Channuka-Leuchters.

All diese Bräuche sind jüdisch und christlich. Die Nazis wollten das jüdische Volk vernichten. Das Volk Israel aber lebt! Ein großen Wunder geschah dort!

Zurück ins Jahr, als Rachel Posner das Bild des Leuchters in Kiel machte. Ihr Enkel Yehudah Mansbuch erzählt heute:

„Der jüdische Brauch sagt, dass man die Chanukkia ins Fenster stellen muss, damit man sie von außen sehen kann. In dieser Zeit haben viele Juden das noch so gemacht, aber doch die Gardinen zugezogen, weil sie Angst hatten. Unsere Großeltern hatten keine Angst, und man sieht auf dem Bild zwar die Vorhänge, aber sie sind nicht zugezogen, so dass man die Chanukkia gut von außen sehen konnte.“

Tapfer im Nirgendwo wünscht allen, die es feiern, ein frohes und glückliches Lichterfest. Ich bedanke mich für all die Wunder, die Ihr täglich in diesem Land vollbringt.

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52 Antworten zu „Ein großes Wunder geschah dort!“

  1. Profacts schreibt:

    „Danke für Ihre Love Speech.“

    Das ist keine Lovespeech gewesen, sondern sachliche Kritik

    „Ich stehe tatsächlich zu Hass und zu allen anderen bei jedem Menschen ebenfalls vorhandenen Grundemotionen. Ich schäme mich nicht wegen so diffuser Anschuldigungen.“

    Was soll das bedeuten, Sie stehen zu Hass? Ich stehe auch zu dem Hass im dritten Reich.
    Sage ich damit es war eine gute Sache? Nein, unsere Vorfahren haben damit unendliche, ewige Schande über uns gebracht. Mich widern Hassprediger – im Gegensatz zu Ihnen – an.

    „Die Ministerin hat wohl kein Gesetzesvorhaben eingereicht, um Mütter zu töten.“

    Auch wenn die Ministerin kein Gesetzesvorhaben eingereicht hat um palästinensische Mütter umbringen zulassen ist es trotzdem eine menschenverachtende Hasstirade. Sie bleiben denoch dabei das es kein Hassproblem gibt. Und zwar weil… ist eben so.

    „Vielmehr hat sie sich erbost darüber gezeigt, dass manche Mütter ihre Kinder voller Absicht zu Jihadisten erziehen. Sie haben die Kommunikation bestimmt auch richtig verstanden und stellen sich jetzt dumm.“

    Es ist vollkommen in Ordnung erbost darüber zu sein das manche Mutter ihre Kinder zu Jihadisten erziehen. Dann soll Sie sich aber hinstellen und sagen dass das eine extrem üble, fanatische Sache ist aber nicht die Tötung von Zivilisten fordern.
    Ich finde etwa Herrn Buurmann ausgesprochen fanatisch, würde mich aber niemals für dessen Ermordung aussprechen. Würde ich es dennoch tun und ich danach zum Justizminister ernannt werden wäre dies ein Beweis dafür das etwas ganz massiv nicht in Ordnung ist

    „Mir langt es langsam. So viele Menschen mit so niedrigem IQ gibt es gar nicht. Und ich bin es leid, ständig Offensichtliches zu entschlüsseln oder Sachen in Endlosschleife zu wiederholen, nur weil Linke aus reiner Propagandalust so tun als wären sie dumm. Es nervt.“

    Was Sie nervt ist das Sie keine vernünftigen Argumente haben, also brechen Sie jeden Dialog nach kürzester Zeit ab. Wo bitte tue ich so als sei ich dumm? Sie schreiben ich hätte einen niedrigen IQ. Begründen tun Sie das damit…
    Natürlich gar nicht. Für Sie hat man eben einen niedrigen IQ wenn man etwas sagt was Sie nicht gerne hören wollen. Das ist Hass

    • Benjamin Goldstein schreibt:

      Sie schreiben ich hätte einen niedrigen IQ.

      Ich schrieb, dass Sie so tun als ob. Und weil Sie an der Stelle wieder so tun als könnten Sie nicht lesen, muss ich das als bewiesen ansehen. Was erwarten Sie? Dass Sie ihr Gegenüber ewig frustrieren können, indem Sie so tun als wären Sie zu blöd zu lesen? Sie erwarten, dass man Sie jetzt ständig an die Hand nimmt und zitiert und vorliest, was geschrieben war und was nicht. Ich schreibe sogar explizit, dass es doch so viele dumme gar nicht geben kann. Also mache ich ja eben NICHT den Vorwurf, dass Sie dumm sind.

      Zur Substanz: Wenn Sie aus dem Dritten Reich gelernt hätten, dass man Anschuldigungen immer auf ihre Richtigkeit überprüfen muss, hätten Sie alles gelernt, um so eine Tragödie in Zukunft zu verhindern. Stattdessen haben Sie nur Schrott verinnerlicht wie einen neuen Menschen ohne Grundemotionen einzufordern. Damit haben Sie NICHTS gelernt!

      • Profacts schreibt:

        „Damit haben Sie NICHTS gelernt!“

        Doch, das Hass und Fanatismus üble Dinge sind die es zu bekämpfen gilt. Sie sehen das immer noch nicht so.
        Konsequent sind Sie – im krassen Gegensatz zu mir – nicht im geringsten auf das eingegangen was ich geschrieben habe.
        Habe Sie die Größe einzuräumen das es vielleicht doch ein Hassproblem bei den genanten Gruppen geben könnte?

        „Ich bin es leid, ständig Offensichtliches zu entschlüsseln oder Sachen in Endlosschleife zu wiederholen, nur weil Linke aus reiner Propagandalust so tun als wären sie dumm. Es nervt.“

        Halten Sie mich für einen Linken? Selbst wenn nicht, was hat das hiemit zu tun?
        Noch mal: Wo habe ich mich dumm gestellt?
        Ich kann Ihnen wenn Sie es wünschen etwas zahlreiche Beispiele nennen wo Herr Buurmann sich dumm stellt.

        • Benjamin Goldstein schreibt:

          Noch mal: Wo habe ich mich dumm gestellt?

          Nein, keine Nochmals. Siehe oben.

          • Profacts schreibt:

            Bloss keine Fragen beantworten, bloss nichts einräumen, bloss nichts zurück nehmen.

            Ein Hassproblem gibt es also nicht und es ist in Ordnung die Ermordung von Unschuldigen zu fordern, ebenso wie Sie nichts daran auszusetzen zu haben das meine Seele weniger wert ist als die eines Juden.
            Das bejahen Sie sogar ausdrücklich.

            Sag ja zum Hass.

            Werde mich bei den örtlichen Linken beschweren müssen das die Ihre Geduld derart überstrapaziert haben das keine vernünftige Konversation mit Ihnen möglich ist

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Werde mich bei den örtlichen Linken beschweren müssen das die Ihre Geduld derart überstrapaziert haben das keine vernünftige Konversation mit Ihnen möglich ist

            Das ist lieb. Genau da muss angesetzt werden. Ihre Fragen wurden alle beantwortet. Siehe oben.

  2. Profacts schreibt:

    @Praecox
    Natürlich schürt man Hass wenn man alle die die Siedlungen ablehnen als Antisemiten bezeichnet

    @Benjamin Goldstein
    Der rechte Rand ist hier also nicht deutlich überproportional stark vertreten?

    In den Medien die Buurmanns Texte bringen können Sie keine grenzenlose Verachtung oder gar offenen Hass erkennen auf alles was nicht sehr weit rechts steht?

    Rassistische, rechtsextreme Entgleisungen ranghoher israelischer Regierungsvertreter gibt es auch keine?

    • Praecox schreibt:

      „Natürlich schürt man Hass wenn man alle die die Siedlungen ablehnen als Antisemiten bezeichnet“

      @PF
      Darf ich annehmen, dass Sie die Siedlungen ablehnen? Inwiefern schüre ich nun Hass bzw. wessen Hass worauf schüre ich, wenn ich Sie deshalb als Antisemiten bezeichne?

    • Benjamin Goldstein schreibt:

      Nein in allen Fragen. Jedenfalls im Verhältnis zum jeweiligen Gegenüber. Vielleicht sollte Sie mal ihre eigenen Leute bitten, die Zunge etwas mehr in Schach zu halten.

      • Profacts schreibt:

        Denken Sie auch wie der derzeitige Vize-Verteidigungsminister das die Seele eines Juden, auch wenn der schwul ist ( immerhin ), mehr Wert ist als die eines Nichtjuden?

        Denken Sie auch wie die derzeitige Justizministerin das die Mütter von Terroristen umgebracht werden sollten?

        Teilen Sie das Glück der Kulturministerin eine Faschistin zu sein?

        Denken Sie auch, wie der damalige Innenminister, das man Flüchtlingen das Leben unerträglich machen sollte?

        Wie finden Sie das der amtierende Landwirtschaftsminister Frau Merkel „die Mutter aller Amalekiter“ nannte?

        Herr Lieberman, bis letzten Monat Verteidigungsminister, wollte den Gazastreifen dem Erdboden gleichgemacht sehen

        Sie haben doch klipp und klar gesagt so was gibt es nicht. Wie kann das sein? Haben Sie da ein bisschen geflunkert?

        Von denen musste keine seinen Hut nehmen, einige wurde nach diesen und ähnlichen Bemerkungen in die höchsten Ämter Berufen.

        Herr Buurmann versteht versteht gar nicht das man was gegen Herrn Netanyahu haben kann. Wie wäre es den hiermit?

        • Benjamin Goldstein schreibt:

          Denken Sie auch wie der derzeitige Vize-Verteidigungsminister das die Seele eines Juden, auch wenn der schwul ist (immerhin), mehr Wert ist als die eines Nichtjuden?

          Na, mehr als Ihre bestimmt doch.

          Denken Sie auch wie die derzeitige Justizministerin, dass die Mütter von Terroristen umgebracht werden sollten?

          Ich wurde vermutlich von Twitter verbannt, weil ich mit Augenzwinkern geschrieben hab, dass Linke Möchtegern-Asperger sind. Es stimmt aber.

          Teilen Sie das Glück der Kulturministerin eine Faschistin zu sein?

          Wieviele Juden hat die Ministerin vergast?

          Denken Sie auch, wie der damalige Innenminister, das man Flüchtlingen das Leben unerträglich machen sollte?

          Auch das ist garantiert falsch zitiert.

          Wie finden Sie das der amtierende Landwirtschaftsminister Frau Merkel “die Mutter aller Amalekiter” nannte?

          Ein Gentleman alter Schule. Ich habe mich schon lange nicht mehr so nett über Frau Merkel geäußert.

          Herr Lieberman, bis letzten Monat Verteidigungsminister, wollte den Gazastreifen dem Erdboden gleichgemacht sehen.

          Gute Idee. Möchten Sie ein A wie Asperger kaufen?

          Sie haben doch klipp und klar gesagt so was gibt es nicht.

          Was ich gesagt habe steht oben.

          Wie kann das sein? Haben Sie da ein bisschen geflunkert?

          Nein, Sie geben vor der Kommunikation unfähig zu sein. Ich will nicht rhetorische Figuren erklären, die jeder versteht, der es auch will.

          Von denen musste keine seinen Hut nehmen, einige wurde nach diesen und ähnlichen Bemerkungen in die höchsten Ämter Berufen.

          Das freut mich.

          Herr Buurmann versteht versteht gar nicht dass man was gegen Herrn Netanyahu haben kann.

          Herr Buurmann versteht, dass man alles mögliche gegen alle möglichen Leute haben kann. Sie verstehen Herrn Buurmann nicht oder Sie tun so als ob. Das eine spräche für einen niedriger IQ. Das andere für eine niedrige Moral.

          • Profacts schreibt:

            „Denken Sie auch wie der derzeitige Vize-Verteidigungsminister das die Seele eines Juden, auch wenn der schwul ist (immerhin), mehr Wert ist als die eines Nichtjuden?

            Na, mehr als Ihre bestimmt doch.“

            Danke das Sie so offen zu Ihrem Hass stehen. Bin ich für Sie ein Untermensch?

            „Denken Sie auch wie die derzeitige Justizministerin, dass die Mütter von Terroristen umgebracht werden sollten?

            Ich wurde vermutlich von Twitter verbannt, weil ich mit Augenzwinkern geschrieben hab, dass Linke Möchtegern-Asperger sind. Es stimmt aber.“

            Und ich wurde mal von der Polizei angehalten weil ich zu schnell unterwegs war. Hat das irgendwas damit zu tun das sich eine Ministerin dafür ausspricht palästinensische Mütter umzubringen? Ich bringe ein Beispiel für rechtsextremen Hass und Sie erwiedern das Linke krank seien? Was hat das damit zu tun? Und auch hier: Danke das Sie so offen zu Ihrem Hass stehen

            „Teilen Sie das Glück der Kulturministerin eine Faschistin zu sein?

            Wie viele Juden hat die Ministerin vergast?“

            Wer keine Juden vergast kann also auch kein Faschist sein. Aha

            „Denken Sie auch, wie der damalige Innenminister, das man Flüchtlingen das Leben unerträglich machen sollte?

            Auch das ist garantiert falsch zitiert.“

            Warum prüfen Sie das nicht? Was habe ich noch falsch zitiert?

            „Von denen musste keine seinen Hut nehmen, einige wurde nach diesen und ähnlichen Bemerkungen in die höchsten Ämter Berufen.

            Das freut mich.“

            Das rechtsradikale Rassisten Ihren menschenverachtenden Schmutz von sich geben können, Leute die den Staat Israel repräsentieren, ohne irgendwelche Konsequenzen erfreut Sie.
            Gibt es also ein Rechtsradikalismusproblem bei Ihnen, Israel oder den hiesigen Israelfreunden? Ihre Antwort ist dennoch Nein.

            Weil Sie selbst den Hass und Rechtsradikalismus zelebrieren.

            Es ist Zeit zuzugeben das Israel unter der Krankheit des Rassismus leidet und dringend der Behandlung bedarf. Das sagt übrigens Reuven Rivlin.

            „Sie verstehen Herrn Buurmann nicht oder Sie tun so als ob“

            Ich verstehe Herrn Buurmann perfekt wenn er vom Herrenmenschentum in Deutschland schwadroniert wo kein Politiker – von der AfD abgesehen – derartige Hasstiraden von sich gibt während er kein Herrenmenschentum bei den oben genannten Politikern zu erkennen behauptet.
            Ich verstehe Herrn Buurmann perfekt wenn er sagt das wenn jemand Israel kritisiert er dies tut weil er einen Ständer davon bekommt. Wer Israel kritisiert ist für Ihn ein Perverser.
            Ich verstehe Herrn Buurmann perfekt wenn er behauptet das wenn man gegen die Siedlungen ist man den Siedlern Ihr Jüdischsein übel nimmt. Man ist damit also ein Antisemit. Hier können Sie keine niedere Moral erkennen?
            So geht es endlos weiter. Herr Buurmann schürt damit so gut er kann Hass, Das ist blanker Fanatismus. Herr Buurmann kann sich denken das die große Mehrheit hierzulande, der verhasste Mainstream, abgestossen ist davon. Es kümmert ihn schlicht nicht.
            Wenn Sie ein Freund Israels wären würden Sie Herrn Buurmann kritisieren

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Danke für Ihre Love Speech.

            Ich stehe tatsächlich zu Hass und zu allen anderen bei jedem Menschen ebenfalls vorhandenen Grundemotionen. Ich schäme mich nicht wegen so diffuser Anschuldigungen.

            Die Ministerin hat wohl kein Gesetzesvorhaben eingereicht, um Mütter zu töten. Vielmehr hat sie sich erbost darüber gezeigt, dass manche Mütter ihre Kinder voller Absicht zu Jihadisten erziehen. Sie haben die Kommunikation bestimmt auch richtig verstanden und stellen sich jetzt dumm. Mir langt es langsam. So viele Menschen mit so niedrigem IQ gibt es gar nicht. Und ich bin es leid, ständig Offensichtliches zu entschlüsseln oder Sachen in Endlosschleife zu wiederholen, nur weil Linke aus reiner Propagandalust so tun als wären sie dumm. Es nervt.

    • Ludwig schreibt:

      „…schürt man Hass wenn man alle die die Siedlungen ablehnen als Antisemiten bezeichnet …“

      Werter Profacts, vermutlich spielen Sie auf polemische Kampfbegriffe an, wie etwa „judenrein“. Ich würde in diesem Zusammenhang erstmal wertfrei von einem Gefühl kognitiver Dissonanz sprechen, das Herr Buurmann und andere im Rahmen Ihres „Pro-Israel“-Aktivismus inszenieren. Das Ergebnis ist eine stärkere Polarisierung.

      Meinen Sie das mit „Hass schüren“?

  3. Praecox schreibt:

    Tapfer im Nirgendwo:
    „An Channukka feiern Juden somit die Wiedergewinnung der Souveränität über ihre Hauptstadt Jerusalem.“

    Nein!

    Sie, @Herr Buurmann, beschreiben das Wunder von Chanukka als politisches Ereignis der Gegenwart. Das ist Die politische Souveränität mag ein Aspekt innerhalb des Gesamtvorgangs sein, doch rückt er weit in den Hintergrund gegenüber dem nicht-zeitlichen und damit auch nicht gegenwartsbezogenen bzw. nicht-zeitgeistigen Kern der Erzählung. Hier geht es um Heiligkeit und Reinheit (des Öls), welches ist gleichbedeutend mit einer Abkehr vom Götzendienst. Für die Makkabäer war die hellenische Kultur ein Götzendienst. Man lese im Buch der Makkabäer, was das konkret bedeutet. Ad fontes!

  4. Profacts schreibt:

    „Normaler Mensch? Ich? Nein! Welche Norm meinen Sie? Und was passiert, wenn ich Ihrer Norm nicht genüge? Komme ich dann ins DIN-A-0-8-15-Lager? Das würde Ihnen gefallen, oder?“

    Wer Israel kritisiert tut das weil er einen Ständer davon bekommt, ist man gegen Akif Pirincci ist man ein Rassist, wer Lieberman ablehnt kann Ihm einfach nicht vergeben nicht Nathan der Weise zu sein und wer die Siedlungen schlecht findet nimmt den Siedlern Ihr Jüdischsein übel.

    Wiederspricht man Herrn Buurmann durchschaut der einen als jemanden der jeden der nicht einer komischen Norm entspricht gerne in Lager bringen möchte. Einfach den Spieß umdrehen, bloß nicht auf das zuvor gesagte eingehen, auf keine Fall irgendwas begründen, einfach Gegenvorwürfe aus dem Arsch ziehen. Einem Kleinkind kann man begreiflich machen das so etwas krank ist, nicht aber Herrn Buurmann. Er will es schlicht nicht begreifen.

    Sag ja zum Fanatismus, sag ja zum totalen Krieg gegen den Anstand und gesunden Menschenverstand. Was zivilisierte Menschen zu seinen Ansichten meinen werden kümmert ihn nicht im geringsten, das Ansehen Israels juckt Ihn nicht.

    Bestürzend: Damit ist er unter den hiesigen Israelfreunden kein schwarzes Schaf sondern voll im Mainstream.

    Ihm geht es schlicht darum seinem Fanatismus freien Lauf zu lassen. Gäbe es kein Israel und keine Juden, hätte es die noch nie gegeben hätte er heute ein anderes Vehikel um seine Krassheit auszuleben.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Sie wollen mir klar machen, dass ich krank bin? Suchen sich neuerdings die Ärzte ihre Patienten gegen ihren Willen aus? Ich glaube nicht. Das machen nur Wahnsinnige.

      • Profacts schreibt:

        Fanatismus, Rechtsradikalismus und Hass können Sie bei sich, Ihrem Stammpublikum und Ihren Mitstreitern also keinen ausmachen?

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Bei mir? Definitiv nein. Kein Fanatismus. Kein Rechtsradikalismus. Kein Hass.

          • Profacts schreibt:

            Sie sind tatsächlich kein Rechtsradikaler. Meine Frage ging aber weiter: Wie sieht es bei Ihrem Stammpublikum und den Medien aus in denen Sie publizieren? Oder in der israelischen Regierung? Gibt es da ein Problem mit Rechtsradikalismus?

            Wenn Sie etwa schreiben das man den Siedlern Ihr Jüdischsein übel nimmt, schüren Sie dann keinen Hass?

          • Benjamin Goldstein schreibt:

            Die Antwort auf all Ihre Fragen lautet „Nein“. Gern geschehen.

          • Praecox schreibt:

            „Wenn Sie etwa schreiben das man den Siedlern Ihr Jüdischsein übel nimmt, schüren Sie dann keinen Hass?“

            Quatsch mit Soße.

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