Und Du so? – Neujahr

Die Neujahrsansprache von „Und Du so“-Kommentator Gerd Buurmann. Er erzählt, worum es an Neujahr eigentlich geht und was Euch unter dem Titel „Und Du so“ ab 2019 alles erwartet.

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5 Antworten zu Und Du so? – Neujahr

  1. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    die römisch-katholische Kirche feiert dieses Fest seit 1969 nicht mehr.
    „Die römisch-katholische Kirche begeht seit der erneuerten Grundordnung des Kirchenjahres von 1969 den 1. Januar als Oktavtag von Weihnachten und Hochfest der Gottesmutter Maria, das Tagesevangelium ist weiterhin Lukas 2,16–21 (Beschneidung Jesu). In der außerordentlichen Form des römischen Ritus besteht das Fest noch heute.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_des_Herrn

    Das was Du über die Transsubstiation sagst müsstest Du schon belegen.
    Ich konnte das im Katechismus (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM) nicht fiunden.

    Meine Anmerkung dazu:
    Die Transsbstiation wird auch als „Geheimnis des Glaubens“ bezeichnet. Jeder, der daran nicht glauben kann ist was? : Nein kein Ungläubiger sondern ein Nichtglaubender.
    Du wirst wissen, dass man über Glaubensinhalte nicht streiten kann. Entweder man glaubt oder man glaubt eben nicht.
    Nun kann man sich über Glaubensinhalte lustig machen. Es ist aber für mich fraglich warum man das tun sollte? Glaubensinhalte können nicht bewiesen werden. Daraus folgt, dass auch nicht das Gegenteil bewiesen werden kann.

    Wenn Du an etwas nicht glauben kannst, dann werde ich das akzeptieren. Die Verächtlichmachung meines Glaubens kann ich nicht akzeptieren.

    Das sind wohl die Grenzen Deiner Toleranz?

    Herzlich, Paul

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „Nun kann man sich über Glaubensinhalte lustig machen.“
      Unbestritten.
      „Es ist aber für mich fraglich warum man das tun sollte?“
      Man ergänze ein Komma, ersetze ein Fragezeichen durch einen Punkt und „fraglich“ durch „die Frage“ und erhalte dann die Antworten:
      1.) Weil es lustig ist. 2.) Weil man es eben kann.
      „Glaubensinhalte können nicht bewiesen werden.“
      Ja.
      „Daraus folgt, dass auch nicht das Gegenteil bewiesen werden kann.“
      Genau. Und wenn ich behaupte, dass „Paul“ einen negativen Karma-Koeffizienten von ca. -26 hat und daher in den ewigen katholischen Jagdgründen 200 Jahre lang zusammen mit Matthias Matussek ohne 72 Jungfrauen und nur von Hundefutter leben muss, dann möchte ich bitte schön das Gegenteil bewiesen haben. Geht nicht? Ich ahnte es.
      „Wenn Du an etwas nicht glauben kannst, dann werde ich das akzeptieren.“
      Sehr gnädig.
      „Die Verächtlichmachung meines Glaubens kann ich nicht akzeptieren.“
      Und schwupps wird aus einem Scherz eine Blasphemie und der ideologische Unterschied zu islamistischen Killerkommandos nicht mehr erkennbar.

      Das Erforschliche in Worte sieben; das Unerforschliche ruhig veralbern.
      Für manche ist es zu schwer.

      • A.S. schreibt:

        der ideologische Unterschied zu islamistischen Killerkommandos nicht mehr erkennbar.
        Das ist T.ex.G. in Reinform. Den Unterschied zwischen Text von Paul und Killerkommandis kann er nicht erkennen.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      „Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten ist, und behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen, im Bild oder in der Wirksamkeit, der sei ausgeschlossen.“ [Konzil zu Trient, in Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, Nr. 577. Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1374]

      „Durch die Konsekration des Brotes und Weines geschieht eine Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi, unseres Herrn, und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes. Diese Wandlung wurde von der heiligen katholischen Kirche treffend und im eigentlichen Sinne Wesensverwandlung (Transsubstantion) genannt.“ [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1376.]

      • Paul schreibt:

        Danke, lieber Gerd,
        ich weiß nicht aus welchem Katechismus Du zitierst?

        In meinem* ist der Text von 1374 so:

        „1374 Die Weise der Gegenwart Christi unter den eucharistischen Gestalten ist einzigartig. Sie erhebt die Eucharistie über alle Sakramente, so daß sie „gleichsam die Vollendung des geistigen Lebens und das Ziel aller Sakramente“ ist (Thomas v. A., s. th. 3,73,3). Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist „wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze Christus enthalten“ (K. v. Trient: DS 1651). Diese „Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‚wirklich‘ genannt, als ob die anderen nicht ‚wirklich‘ seien, sondern vorzugsweise, weil sie substantiell ist; in ihr wird nämlich der ganze und unversehrte Christus, Gott und Mensch, gegenwärtig“ (MF 39).“
        http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P47.HTM#1KM

        Bei 1376 steht in meiner Ausgabe der gleiche Text.

        *http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM

        Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann kritisierst Du den Ausschluss – die Exkommunikation.
        Wenn ich die Transsubstantion nicht glauben kann, dann ist das ein persönlicher „Mangel“, der aber keinerlei Folgen hat.
        Ich muss nur an das, was im Credo – dem Glaubensbekenntnis der Kirche – steht, glauben.
        Die Wandlung kommt darin nicht vor.
        http://www.kathpedia.com/index.php/Apostolisches_Glaubensbekenntnis#Deutsche_Fassung

        Wenn ich natürlich öffentlich die Wandlung anders leugne, wie z.B. die Evangelische Kirche es tut und dies auch öffentlich als Glaubenslehre verkünde, dann werde ich nicht exkommuniziert, sondern ich habe mich selber ausgeschlossen.
        Nach Ansicht der Katholischen Kirche verbreite ich dann eine Irrlehre.

        Herzlich, Paul

        PS: Zur Exkommunikation empfehle ich hier nachzulesen.
        http://www.kathpedia.com/index.php/Exkommunikation
        Interessant ist: „Wer sich in der Exkommunikation befindet, gehört von Rechts wegen noch zur Kirche und behält alle Verpflichtungen der Kirche gegenüber.“

        Der vollkommene Auschluss aus der Kirche erfolgt erst bei Straftaten.
        „Soferne es sich jedoch um die Straftat der Apostasie, der Häresie oder des Schismas handelt, ist der Exkommunizierte auch nicht mehr Mitglied der Kirche im vollen Sinne (vgl. auch die Enzyklika Mystici corporis Pius XII.), bis er wieder losgesprochen ist (oder verstorben).“

        Leider wird gerade in diesem Zusammenhang sehr viel Ungenauigkeit verbreitet.
        Habe gelesen, dass Du aus der Katholischen Kirche ausgetreten bist. Du bist und bleibst trotzdem noch getauft und gefirmt. Das kann Dir keiner wegnehmen oder aberkennen.

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