Zeit für Tacheles

Ein kurzer Aufruf von Malca Goldstein-Wolf.

Es wäre schön, wenn Juden, denen die Möglichkeit gegeben wird, im Bundestag zu sprechen, die Chance wahrnehmen würden, die heutigen Gefahren für jüdisches Leben zu benennen.

Ein Jude, der dem staatstragenden Bundespräsidenten nicht als Accessoire für ein Foto zur Verfügung steht, sondern ihn laut und deutlich fragt, weshalb er sich vor dem Judenmörder Arafat posthum verneigt und Holocaustleugner im Schloss Bellevue empfängt.

Ein Jude, der den Außenminister laut und deutlich fragt, wie er die Unterstützung des Mörderregimes Iran mit der deutschen Staatsräson, Israel zu schützen, vereinbaren kann.

Die Biographien von Saul Friedländer und Charlotte Knobloch treffen ins Herz.

Wenn die beiden, aus welchen Gründen auch immer, die Gefahren, ausgehend von der deutschen Regierung, nicht benennen wollen, wer dann ergreift das Mikrofon?

Einer sollte es tun.

Es wird Zeit, an diesem ehrwürdigen Ort Tacheles zu reden.

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