Dear people of Iceland

There are a lot of people in Iceland who have a wrong perception of Israel.

Let me tell you something about Israel.

Over 1.6 million Muslims live peacefully with Jews in Israel. In Israel, Muslims and Jews are neighbors. They are work colleagues, teachers, lawyers, judges, politicians, policewomen, firemen, soldiers, cooks, sexual partners and much, much more. They laugh, live, eat, cry and argue with each other. They share the same country. They are connected to the trees, rivers, mountains, seas, lakes, towns, villages and deserts of their homeland, which they often include in their prayers. They are one family! Some are distant relatives, others trusted friends.

Israel is the only country in the Middle East where Jews, Muslims and Christians live safely in a democracy that allows them to be gay or lesbian and perform any kind of consesual sex practice involving bondage, discipline, sadomasochism, dominance and submission. Every citizen has the same rights, regardless of gender or skin color. Israel is the only country in the Middle East where citizens can elect and, above all, change their government. The Israeli government is therefore the only government in the Middle East which is democratically elected by Muslims and Arabs.

Israel may not be perfect, but there is no country in the world that has performed better under similar circumstances.

The founding charter of Hamas demands the annihilation of the entire Jewish people (Article 7) and the destruction of Israel (Article 13). In mosques and on television Hamas ministers call Jews bacteria which should be exterminated and vermin whose throats should be cut and whose families should be murdered. Thousands of rockets were fired against Israel in the last years. Some countries don’t allow Jews or Israelis to live within their borders.

Criticism of Israel and Judaism is certainly allowed. Much criticism of the Israeli government comes from within Israel itself. In many countries Israel is certainly the most criticized nation, be it from free or unfree countries, be it from Germany or Iran. The United Nations has criticized Israel more often than all the other countries combined: from North Korea to America, from Russia to Afghanistan.

Only 0.1% of the total world population consists of Israelis. In these 0.1% the United Nations sees a people that must be given special attention. The other 99.9% of the world are basically given clemency. So either Israel is a state more vicious than North Korea, Russia, China, Venezuela, Germany, Hungary, Afghanistan, Saudi Arabia, Qatar, Iran, the USA and all other countries of the world combined or the United Nations has a problem with the Jew among nations.

If anything is superfluous, then even more criticism in the direction of Israel. What needs more attention are those regimes where criticism can be and is punished with violence and death.

There’s already enough criticism of Israel which is merely repetitive. However, there is a lack of criticism of the behavior and actions of Israel’s enemies. Indeed, that criticism can result in violence and even death in some parts of the world.

I am for Israel, not because I believe that somebody first set his foot in the sand somewhere, or because some God invited some bearded man for a coffee to discuss dividing up the world, but because Israel is the only country in the Middle East in which women and men have equal rights; homosexuality is recognized by the state; opinion, art, sexual preferences and science are free; no religion is discriminated against, and Jews neither have to be better nor worse than all other people.

Every square meter in the Middle East that takes Israel as an example is one square meter of humanity gained.

Sincerely,
Gerd Buurmann, Cologne, Germany

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8 Antworten zu Dear people of Iceland

  1. Stefan Schönfelder schreibt:

    Moin Gerd,

    zunächst einmal vielen Dank, dass du uns deutschen Bürgerinnen und Bürgern aus unserer einseitigen Sicht auf das Land Israel heraus hilfst. Die Isländer danken es dir sicher auch.

    „Alle haben die gleichen Rechte, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe.“

    „…weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind…“

    Wäre schön, ist aber falsch. Was passiert eigentlich mit Frauen, die gleichberechtigt mit Männern an der Klagemauer beten wollen, und nicht getrennt? Wo bleibt die Gleichberechtigung? Gibt es nicht. https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/jerusalem-klagemauer-orthodox-juden-protest-frauen

    Ein Spaziergang als Frau durch Me’a Sche’arim? Dass es hier keine Gleichberechtigung gibt, wird schon am Eingangsschild deutlich gemacht. https://de.wikipedia.org/wiki/Me%27a_Sche%27arim#/media/File:Panneau_mea_shearim.jpg
    Ich fordere hiermit alle Frauen bei der Besichtigung des Viertels dazu auf, sämtliche Bekleidungsvorschriften zu ignorieren, denn Israel ist ja das einzige Land im nahen Osten (laut Buurmann), in dem Männer und Frauen die gleichen Rechte haben. Ich wünsche viel Spaß bei diesem vielseitigen Erlebnis der hervorragenden Geschlechtergerechtigkeit in Israel. Als Mann darf man alternativ auch gerne am Sabbat mit dem Auto durch besagtes Viertel fahren und mal gucken, was passiert. Ist ja schließlich eine hervorragend funktionierende Demokratie…

    Dass alle Menschen in Israel die gleichen Rechte haben, ist glatt gelogen. Eine etwas differenziertere Berichterstattung wäre nicht schlecht, sofern das überhaupt dein Anspruch ist.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Würdest Du sagen, dass es in Deutschland keine Gleichberechtigung gibt? Dort dürfen Frauen nicht in viele Karnevalsvereine. Und übrigens, an die Klagemauer können Frauen und Männer seit 2016 auch gemeinsam gehen.

      https://tapferimnirgendwo.com/2016/02/01/neues-von-der-klagemauer/

      Es ist ein Unterschied, ob ein Staat toleriert, dass es Gemeinschaften gibt, die nach gewissen Geschlechterrollen leben wollen oder ob Geschlechtertrennung vom Staat erzwungen wird, obwohl in Deutschland auch das passiert. Natürlich sind Deutschland und Israel Länder mit Gleichberechtigung, auch wenn es dort zum Beispiel noch gesetzlich erzwungene Geschlechtersegregation auf den öffentlichen Toiletten gibt.

      In den übrigen Ländern des Nahen Ostens jedoch ist der Sexismus weitgehend institutionalisiert, Teil der Gesetzgebung und Exekutive. Das ist ein großer Unterschied. Aber generell gilt, ja, auch in Israel leben Arschlöcher. Großartige Erkenntnis.

      • Stefan Schönfelder schreibt:

        „Würdest Du sagen, dass es in Deutschland keine Gleichberechtigung gibt?“

        So pauschal nicht. In vielen Bereichen gibt es Gleichberechtigung, in manchen aber auch nicht.

        „Dort dürfen Frauen nicht in viele Karnevalsvereine.“

        Schlechtes Beispiel. In Deutschland steht es jeder Frau frei, einen Karnevalsverein zu gründen, in den nur Frauen dürfen. Und Männern steht es dann natürlich auch frei, gegen diese unglaubliche Ungerechtigkeit zu klagen, nicht in diesen Verein aufgenommen zu werden. Und genau das ist ja auch der Sinn von Vereinen: dass in einem Fußballverein kein Tennis gespielt wird und in einem Frauenchor keine Männer singen. Das kann man gerne als ungerecht empfinden, hat ab er mit Diskriminierung nichts zu tun.

        „Und übrigens, an die Klagemauer können Frauen und Männer seit 2016 auch gemeinsam gehen.“

        Richtig ist, dass ein weiterer separater Bereich für Männer und Frauen geschaffen wurde. Frauen dürfen nach wie vor nicht in den Bereich der Männer, obwohl es sich um öffentlichen Raum handelt. Die jüngsten Ereignisse haben ja gezeigt, was passiert, wenn sie es doch versuchen. Ich finde, Gleichberechtigung sieht anders aus.

        Auch deine Ansichten über das „friedliche“ Zusammenleben von Muslimen und Juden in Israel erscheinen mir etwas realitätsfremd. Ich denke, die vielen Attentate und die hohe Polizei- und Militärpräsenz sprechen für sich. Stell dir mal vor, der Zugang zum Kölner Dom würde durch bewaffnete Polizisten und Soldaten reguliert werden und sämtliche Nichtchristen müssten draußen bleiben, um Konflikte, Provokationen und Gewalt zu verhindern? Oder in einem Kölner Stadtteil werden Schilder angebracht, die Frauen vorschreiben, wie sie sich zu kleiden haben und wie nicht. Wäre das in deinen Augen ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben, so wie du es den „people of iceland“ gerne vermitteln möchtest?

        Wenn einem Muslim der Zugang zum Kölner Dom verwehrt wird, weil er kein Christ ist, würdest du dann immer noch behaupten, dass alle die gleichen Rechte hätten, unabhängig von ihrem Glauben?

        Wenn einer Frau allein schon beim Betreten eines Kölner Stadtteils vorgeschrieben wird, wie sie sich zu kleiden hat, würdest du dann immer noch behaupten, dass sie die gleichen Rechte hat wie Männer? Und wehe dem, der am Samstag mit einem Handy durch das falsche Viertel läuft… In Israel passiert genau das am Tempelberg, beim Felsendom, in Me’a Sche’arim und vielen anderen Orten.

        Na klar. Länder, in denen alles schlimmer ist, lassen sich immer finden. Du tust Israel aber sicher auch keinen Gefallen, wenn du die Situation besser darstellst als sie eigentlich ist. Das Märchen von den Nachbarn, die „…gemeinsam in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen …“ klingt zwar nett, ist aber nicht war. Die Realität sieht anders aus. Und – wie sieht eigentlich die aktuelle Charta der Hamas aus? Ist der von dir so oft zitierte Artikel 7 der Hamas-Gründungscharta eigentlich noch aktuell? Oder hat sich da schon was getan?

        Wenn man schon den Anspruch hat, „a lot of people in Iceland who have a wrong perception of Israel“ oder den „Bürgerinnen und Bürger in Deutschland“ in ihren vermeintlich falschen Ansichten zu korrigieren, dann wäre aus meiner Sicht eine differenziertere Berichterstattung hilfreich, sonst wir es ganz schnell unglaubwürdig. Das in Israel alle die gleichen Rechte haben, stimmt einfach nicht. Und von Deutschland habe ich das auch nie behauptet.

  2. The Ongoing Propaganda War Against the Jewish State: Pinkwashing or Brainwashing the Israeli Eurovision?
    https://honestreporting.com/pinkwashing-or-brainwashing-the-israeli-eurovision/

  3. Zeckenzange schreibt:

    Wahrscheinlich zu heiß im Geysir gebadet. (Fehlt nur noch, dass Klein-Greta als Front-Maskottchen für Schweden dort aufkreuzt).

  4. Robert Hagen schreibt:

    Der Text müsste mehr noch als in isländische ins deutsche (Politiker-)Bewusstsein eingehämmert werden. Traurig, dass man solch drastische Vorschläge im Jahr 2019 machen muss.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Liebe Bürgerinnen und Bürger in Deutschland,

      Viele Deutsche haben eine sehr einseitige Sicht auf Israel. Die Meinung über das kleine Land ist denkbar schlecht. Lasst mich etwas über das Land erzählen.

      In Israel leben über 1,6 Millionen Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. In Israel sind Muslime die Nachbarn von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander und teilen sich die selbe Heimat. Sie sind gemeinsam in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute.

      Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem Muslime sicher in einer Demokratie leben, die es ihnen erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein und jede Form einvernehmlichen Sexes zu haben. Alle haben die gleichen Rechte, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe. Israel ist das einzige Land im ganzen Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. Die israelische Regierung ist somit die einzige auch von Muslimen und Arabern demokratisch gewählte Vertretung eines Landes im Nahes Osten.

      Israel ist zwar nicht perfekt, aber es gibt kein Land auf der Welt, das es bei vergleichbarer Gefahr besser macht oder gemacht hast.

      Die Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes (Artikel 7) und die Zerstörung Israels (Artikel 13). Minister der Hamas rufen zur Vernichtung aller Juden auf, die sie öffentlich, auf Plätzen, in Moscheen und im Fernsehen, als Ungeziefer und Bakterien bezeichnen, deren Kehlen durchgeschnitten und Familien ermordet gehören. Tausende Raketen wurden in den letzten Jahren auf Israel abgefeuert. Einige Länder lassen Juden nicht innerhalb ihrer Grenzen leben.

      Auf der ganzen Welt ist Kritik an Israel und am Judentum erlaubt. Manch deutliche Kritik an der israelischen Regierung kommt aus Israel selbst. In vielen Ländern ist Israel die am meisten kritisierte Nation, seien es nun freie oder unfreie Ländern, sei es nun Deutschland oder der Iran. Die Vereinten Nationen haben Israel öfter kritisiert als alle übrigen Länder der Welt zusammen. Von Nordkorea bis zu den USA, von Russland bis Afghanistan haben alle Länder zusammen weniger internationale Kritik einstecken müssen als Israel.

      Nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung besteht aus Israelis. In diesen 0,1% sehen die Vereinten Nationen ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Die anderen 99,9% der Welt werden mit Milde beäugt. Also entweder ist Israel ein Staat, boshafter als Nordkorea, Russland, China, Venezuela, Deutschland, Ungarn, Afghanistan, Saudi-Arabien, Katar, der Iran, die USA und alle anderen Länder der Welt zusammen oder die Vereinten Nationen haben ein Problem mit dem Juden unter den Staaten.

      Wenn es etwas nicht braucht, dann noch mehr Kritik in Richtung Israel. Was es jedoch sehr wohl braucht, ist deutlich mehr Kritik an jene Regime, wo Menschen, die es wagen, Kritik zu üben, diese Kritik mit dem Tod bezahlen.

      Wenn etwas unsere Solidarität braucht, dann nicht Kritik an Israel. Diese Kritik ist eh überall zu hören. Es mangelt an Kritik am Verhalten und Handeln der Feinde Israels. Diese Kritik ist nämlich an manchen Orten der Welt lebensgefährlich.

      Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.

      Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter.

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