Chebli, der Mond und Israel

Die israelische Raumsonde Bereshit (Im Anfang) scheiterte beim Landeversuch auf dem Mond und zerschellte. Damit wurde für die kleine Nation die Hoffnung zerschlagen, als vierte Nation der Welt nach den USA, Russland und China auf dem Erdtrabanten zu landen. Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, kommentierte den Absturz wie folgt:

„To the moon and beyond? Nein. Weder Frieden noch Mond.“

Bei einem solchen Tweet frage ich mich, was Sawsan Chebli wohl geschrieben hätte, wenn Bereshit erfolgreich gelandet wäre. Vermutlich hätte sie irgendwas von einer illegalen jüdischen Besatzung auf dem Mond gefaselt und Deutschland aufgefordert, sich dafür stark zu machen, diesen Akt der Aggression bei den Vereinten Nationen verurteilen zu lassen.

Ein paar Tage vorher schrieb Sawsan Chebli folgende Zeilen auf Twitter:

„Nehme es am Samstag mit nach Israel. Da herrscht dann hoffentlich eine andere Welt.“

Eine andere Welt! Darunter macht es Sawsan Chebli nicht. Eine andere Regierung reicht ihr im Falle von Israel nicht. Es muss gleich eine ganz andere Welt sein.

Wer so über ein kleines Land schreibt, gibt sich nicht viel Mühe, die eigene Verachtung zu verbergen. Warum die SPD dieses Verhalten ignorierend durchgehen lässt, bleibt ein Geheimnis dieser Partei.

Die SPD schwieg auch, als Sawsan Chebli auf den österreichischen Kanzler reagierte, nachdem jener den amtierenden Premierminister Israels zu einer erfolgreichen, demokratischen Wahl gratuliert hatte. Sie nutzte ihre Zeilen, um Israel zu kritisieren.

Zwischen all diesen Tweets liegen nur wenige Tage. Kein anderes Land wird von Sawsan Chebli derart in den Fokus und in die Kritik genommen. Dies stößt so übel auf wie die Grammatik in diesem Fall:

Dieser Beitrag wurde unter Israel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.