9/11, Sawsan Chebli und ihr Glaube

„An 9/11 wurde mein Glaube, der bis dahin private Angelegenheit war, zum Gegenstand öffentlichen Interesses. Muslimische Kinder mussten sich an Schulen erklären. Von heute auf morgen wurden wir zu Islamexperten. Soziale Probleme wurden muslimisiert. All das wirkt bis heute nach.“

Das schrieb Sawsan Chebli am 11. September 2019.

Nein, Frau Chebli, am 11. September 2001 wurden tausende Menschen ermordet. Von heute auf morgen wurden Männer Witwer und Kinder Waisen. Eltern verloren ihre Söhne und Töchter und Frauen ihre besten Freundinnen. Es wurde unendlich viel gelitten von Menschen allen Glaubens. Der Schmerz war unerträglich. All das wirkt bis heute nach.

Am 17. September 2001, keine Woche nach dem Massenmord hielt der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush, diese Rede in einer Moschee:

„Ich danke Ihnen allen sehr für Ihre Gastfreundschaft. Wir haben eine weit reichende Diskussionen geführt, über die Angelegenheit, die gerade auf der Hand liegt. Wie die guten Leute, die gerade um mich herum stehen, war das amerikanische Volk empört über die letzten Angriffe. Und empört waren auch die Muslime auf der ganzen Welt. Amerikaner und ihre muslimischen Freunde und Bürger, steuerzahlende Bürger, sowie Muslime in anderen Ländern sind entsetzt und können nicht glauben, was wir auf unseren Fernsehbildschirmen sehen mussten.

Diese Gewalttaten an unschuldigen Menschen verletzen die grundlegenden Lehren des islamischen Glaubens. Und es ist wichtig für meine amerikanischen Mitbürger, das zu verstehen.

Lassen Sie mich aus dem Koran zitieren, auch wenn die englische Übersetzung nicht so eloquent ist wie das arabische Original: „Und dann war das Ende derer, die Übles begingen, das schlimmste, dass sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten.“

Das Gesicht des Terrors ist nicht der wahre Glaube des Islams. Das ist nicht, worum es im Islam geht. Islam ist Frieden. Diese Terroristen stellen keinen Frieden dar. Sie repräsentieren das Böse und den Krieg.

Wenn wir an den Islam denken, denken wir an einen Glauben, der eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt Trost spendet. Milliarden von Menschen finden darin Trost und Zuversicht und Frieden. Und danach, Brüder und Schwestern, sehnt sich jeder menschliche Rasse, jede!

Amerika zählt Millionen von Muslimen zu seinen Bürgern, und Muslime leisten einen unglaublich wertvollen Beitrag für unser Land. Muslime sind Ärzte, Rechtsanwälte, Rechtsprofessoren, Angehörige des Militärs, Unternehmer, Kaufleute, Mütter und Väter. Und sie müssen mit Respekt behandelt werden! Gerade in unserer Wut und unseren Gefühlen, müssen wir uns gegenseitig mit Respekt behandeln.

Frauen mit Kopftüchern müssen sich wohl fühlen, wenn sie ihre Häuser verlassen. Mütter mit Kopftüchern dürfen in den USA nicht eingeschüchtert werden. Das ist nicht das Amerika, das ich kenne. Das ist nicht das Amerika, das ich schätze.

Mir wurde gesagt, dass einige jetzt Angst verspüren; einige trauen sich nicht mehr, Einkäufe für ihre Familien zu besorgen; einige trauen sich nicht mehr raus in den Alltag aus Angst, weil sie ein Kopftuch tragen und fürchten, angegangen zu werden. Das wird Amerika aber nicht zulassen!

Diejenigen, die glauben, unsere Mitbürger einschüchtern und sie in ihrer Wut angehen zu können, repräsentieren nicht das Beste von Amerika, sondern das Schlechteste der Menschheit und sie sollten sich für dieses Verhalten schämen!

Dies ist ein großartiges Land. Es ist ein großes Land, denn wir teilen die gleichen Werte von Respekt und Würde und Menschlichkeit. Und es ist mir eine Ehre, mit geistigen Führer zusammen zu sein, die auf die gleiche Weise fühlen wie ich. Sie sind empört. Sie sind traurig. Sie lieben Amerika genauso wie ich.

Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, hier zu reden. Und Gott segne uns alle!“

Obwohl die Mörder vom 11. September 2001 ihre Taten in der Überzeugung begingen, damit im Namen des Islams zu handeln, muslimisierte der amerikanische Präsident das Problem nicht! Er rief stattdessen zum Frieden mit dem Islam und zur Zuversicht auf.

Sawsan Chebli behauptet, das eigentliche Opfer des 11. Septembers sei der Islam, nur weil neben allen Appellen zum friedlichen Miteinander, der Islam auch in die Verantwortung genommen wurde.

Natürlich waren die Terroristen in aller erster Linie brutale Mörder, aber es kann nicht ignoriert werden, dass sie sich selber als Muslime bezeichneten; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für den Islam zu morden. Es war die Religion von Sawsan Chebli, die genutzt wurde, das Morden zu rechtfertigen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Islam beleidigen.

Ich bin Christ. Ich kenne die dunkele Zeit des Christentums, als Andersgläubige verfolgt wurden. Ich bin Deutscher. In kenne die Zeit des Nationalsozialismus als Juden vernichtet und ihre Synagogen angezündet wurden. Es gab zwar zu allen Zeiten stets auch anständige Christen und gute Deutsche, aber von 1933 bis 1945 gaben die Nazis den Ton an. Und die Nazis waren Deutsche!

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein!

Cheblis Problem sollten nicht die Kritiker und Spotter des Islams sein. Ihr Problem sollte jeder sein, der sich Muslim nennt und im Namen seines Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams!

Wer sagt, am 11. September 2001 wäre der Islam Opfer geworden, kann in der selben Logik auch behaupten, am 9. November 1938 wäre Deutschland das eigentliche Opfer gewesen.

Frau Chebli ist wie ein männlicher Politiker, der sich nach einer Vergewaltigung um das öffentliche Bild von Männern sorgt.

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15 Antworten zu 9/11, Sawsan Chebli und ihr Glaube

  1. „An 9/11 wurde mein Glaube, der bis dahin private Angelegenheit war…“

    Nun ist es allerdings so, dass keine andere Glaubensgemeinschaft so beharlich – um nicht zu sagen „penetrant“ – darauf besteht, wie der Glaube von Frau Sawsan Chebli, und zwar in Form ihrer Schwestern im Glauben, die verschiedentlich und zahlreich am Arbeitsplatz, als Lehrerinnen, gar als Staatsanwälte, Schöffinen und Richterinnen das Kopftuch tragen, bzw tragen möchten und in vielen Fällen, wo es ihnen aufgrund einer vom Arbeitgeber vorgeschriebenen Berufskleidung oder im Staatsdienst aufgrund der gebotenen weltanschaulichen und religiösen Neutralität untersagt wird, wie keine zweite Religionsgemeinschaft vor Gericht dafür streitet, ihren „privaten“ Glauben sichtbar für alle in die Öffentlichkeit zu tragen.
    Es ist gut möglich, 24 Stunden durch eine große deutsche Stadt zu laufen, ohne bei seinen Mitmenschen zu erkennen, ob sie gläubige Christen sind, Juden, Bhuddisten, Anhänger des Zeus, den lieben Thor anbeten, oder Helene Fischer für eine Göttin halten. Anhänger/innen des Islam? Dafür braucht man oft keine 30 Minuten.

    Zu sagen, der eigene Glaube, der agressiv in die Öffentlichkeit drängt, sei dann privat, wenn er für menschenverachtenden Terror verantwortlich ist, das ist schäbig.

  2. Mike schreibt:

    Es ist nur zu begrüßen, dass der Islam endlich Gegenstand kritischen Interesses wurde, leider ist die Verharmlosung dieses gemeingefährlichen Kultes trotz dauernden Terrors und antisemitischer Greuelpropaganda immer schlimmer geworden. Kritische Stimmen werden zunehmend zum Schweigen gebracht oder zensiert.
    Trotzdem spricht sich immer mehr herum, was für Menschen Muhammed und seine Gefährten waren.
    Der wohl kenntnisreichste Islamkritiker ist der Youtuber Christian Prince, der momentan unter einem weiteren Pseudonym The Arabian Prophet sendet.
    Von ihm habe ich in einem Jahr YouTube mehr über den Islam gelernt als in 2 Jahren Studium Islamwissenschaften (Nebenfach). Er scheint die gesamte islamische Literatur fast auswendig zu kennen. Legendär, wie er einen Gelehrten der Al Azhar Uni, Dr Rohi live und online zerlegt.
    Ich hab mir die Bücher Sex und Allah und Allahs Täuschung geholt. Der Hammer.
    Islam ist Frieden? Das ist ein schlechter Witz, der nicht mal sprachlich stimmt. Islam ist Unterwerfung. Das Kampfmotto nach gewonnenen Schlachten oder vor Angriffen hieß daher aslim taslam also Unterwerfung und die Gegenleistung ist die Unversehrtheit, Frieden heißt auf Arabisch salam und nicht Islam.

  3. AF schreibt:

    Das halbgare, knapp an der Islam-Apologetik vorbeischlitternde Hippie-Gelaber des Buurmann wird zunehmends peinlicher.

    Deutsche können halt nicht aus ihrer Haut.

    • Nestor Machno schreibt:

      Waeren Sie so freundlich, das mal genauer zu erlaeutern? Ich will nicht dumm sterben.
      Wo gibt es denn in dem Artikel irgendwas, was auch nur annaehernd den Islam verteidigt?
      Und schon wieder: Was ist Ihnen denn nur so schrecklich peinlich? Toll im Sinne einer guten Diskussion waere, wenn Sie Ihre Meinung mal naeher ausfuehren wuerden,, so mit Argumenten, Beispielen und so.
      Vielen Dank und herzliche Gruesse aus South Carolina

  4. 1) Muslime, wehrt euch! Nehmt kein Sozialgeld von den rassistischen Deutschen! Auch kein Steuergeld, getarnt als Gehalt für StaatssekretärInnen!
    2) Sawsan Chebli, von neidischen Mitgenoss
    Innen auch “Absahn Schäbig” genannt, hat’s schon schwer: Mit nur 10.000 Mäusen pro Monat muss sie es im islamfeindlichen Deutschland aushalten.
    3) Frau, Migrantin, Muslima, “Palästinenserin”: Die ideale Verbindung für eine große Karriere im rot-rot-grünen Berlin. Und immer schön Opfer spielen, auch und gerade dann, wenn die Glaubensgenossen Täter waren.
    4) Bush hatte recht: Der Islam ist eine Religion des Friedens, der Brüderlichkeit, der Toleranz, der Liebe, der Gnade und der Gerechtigkeit. Wirklich: http://tinyurl.com/yyrc4tyv
    Allahu akbar!

  5. dekadenzkritik schreibt:

    Frohen 11. September, Sawsan.

    • PeterPan schreibt:

      Frau Cheblis intellektuelles Niveau ist unterirdisch und das obwohl sie ein Hochschulstudium an einer deutschen Universität absolviert hat.

  6. Paul Möllers schreibt:

    Ich stimme nicht in allen Punkten zu – dennoch Danke für die Reaktion auf die unsägliche Chebli.

  7. Werwohlf schreibt:

    Worte, die dem Tag angemessen sind. Danke.

  8. Hein Tiede schreibt:

    George W. Bush: „Das Gesicht des Terrors ist nicht der wahre Glaube des Islams. Das ist nicht, worum es im Islam geht. Islam ist Frieden.“ Schön wär’s!
    Dass sich Bush so äußerte, liegt wohl daran, dass man ihm diese Rede schrieb und der OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) und CAIR (Council on American-Islamic Relations) ganze Arbeit geleistet haben.

  9. caruso schreibt:

    Entweder hat Frau Chebli von ihrer Religion keine Ahnung oder sie lügt. Bush hatte auch keine Ahnung, aber er war auch kein Moslem. Islam bedeutet nicht Frieden, sondern Hingabe oder Unterwerfung. Alles, worauf sich die islamistische Terrorosten berufen steht im Koran oder in den Hadithen. Daß die meisten Moslime friedlich sind, ist wahr. Sie sind friedlich trotz ihrer Religion, nicht ihretwegen. Sie wollen einfach leben und sich nicht opfern. Sehr vernünftig! Sie haben recht, nicht die Terroristen, die sich auf den Islam berufen. — Was ich nicht verstehe, warum die friedlichen Moslime den Islam verteidigen müssen. Sie handeln ja gerade nicht danach. Würden sie genau so schreien, wenn die Islamisten Attentaten verüben, wäre alles in Ordnung. Niemand würde sie verdächtigen, im Geheimen halten sie zu den Terroristen. Selbst kein Terrorist zu sein, reicht in
    dieser verfahrenen Situation nicht aus. So leid mir das auch tut, so ist es doch. Ich persönlich verdächtige keinen. Das entspricht nicht meiner Natur. Aber ich habe eine Ahnung davon, wie sehr
    viele Menschen, nicht ganz zu Unrecht, denken, empfinden. Nur die friedlichen Muslime könnten hier Abhilfe schaffen. Ich kann ihnen nur raten, auch wenn sich das sehr eingebildet anhört, denken sie über die Sache nach. Es liegt in Ihrer Hand, was wird. Wobei ich natürlich zugebe, zugeben muß, weil es die Realität ist, daß es eine Menge nicht-muslimische Arschlöcher auch gibt. Würden die Muslime den Anfang machen, würden die vernünftigen Nicht- Muslime mit den anderen besser, leichter fertig werden.
    lg
    caruso
    die urzeitliche Hexe

    • Richard Grünert schreibt:

      „Daß die meisten Moslime friedlich sind, ist wahr.“ Die meisten Mohammedaner (Muslim = der Gott dient. Woher wollen Sie das wissen?) leben im Nahen Osten und sind offensichtlich alles andere als friedlich, nämlich z.B. judenfeindlich in ihrem Sozialcharakter.
      „Sie sind friedlich trotz ihrer Religion, nicht ihretwegen.“
      Sind sie dann zu feige/faul (Kant; Was ist Aufklärung?) zum Reflektieren?
      Mit dem Rest Ihres Beitrages gehe ich allerdings d’accord.

    • bm98600 schreibt:

      „Was ich nicht verstehe, warum die friedlichen Moslime den Islam verteidigen müssen.“
      Nach Lekture unzähliger Bücher (Hamed Abdel Samad, Burkhard Hofmann: „Und Gott schuf die Angst“ , Neçla Kelek, Tilman Nagel, Alexander Flores und andere bin ich zum Schluss gekommen, dass dadurch, dass der Islam mit der Muttermilch eingeflösst wird wird und natürlich eine Indoktrinierung von klein auf darstellt, unauflöslich verbunden mit der Kultur, eine Trennung vom Islam nur unter Schmerzen möglich ist, und dass diese auch gewollt sein muss.
      Selbst bei wenig Gläubigen oder Leuten, die sich sehr einsetzen für einen liberalen, gewaltfreien Islam wie z.B. Elham Manea „Der alltägliche Islamismus“ ist eine Abkehr undenkbar.
      Burkhard Hofmann, der Psychoanalytiker, meint in seinem Buch „Muslime h a b e n nicht eine Religion namens Islam, sie s i n d der Islam.

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