Zitate von Benjamin Netanjahu

Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar Zitate von Benjamin Netanjahu.

Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.“

Präsident Abbas, ich lade Sie herzlich ein, in der Knesset in Jerusalem zum israelischen Volk zu sprechen. Ich spreche im Gegenzug gerne zum palästinensischen Parlament in Ramallah.“

Ich habe heute auch eine Nachricht für die Menschen im Iran: Ihr seid nicht unser Feinde. Ihr seid unsere Freunde.

شما دوست ما هستيد.

Eines Tages, meine iranischen Freunde, werdet Ihr frei sein von dem bösen Regime, das Euch terrorisiert, Eure Schwulen erhängt, Eure Journalisten inhaftiert, Eure politischen Gefangenen foltert und unschuldige Frauen wie Neda Soltan erschießt, um sie auf den Straßen Teherans zurückzulassen, wo sie an ihrem eigenen Blut erstickte. Ich habe Neda nicht vergessen. Ich bin sicher, Ihr habt das auch nicht. Und daher, Du Volk des Irans, wenn Dein Tag der Befreiung endlich kommt, wird die Freundschaft zwischen unseren beiden alten Völkern sicher neu gedeihen.“

Frieden beginnt mit Respekt. Wenn Eltern das Leben ihrer eigenen Kinder nicht respektieren, wie sollen sie das Leben ihrer Nachbarn respektieren können? Wir müssen alle Kinder lieben! Kinder sollten niemals zu Gewalt und Hass aufgefordert werden. Schließen Sie sich meiner Forderung an, alle Kinder zum Frieden zu erziehen.“

Unschuldigen und armen Palästinensern wurde lebenswichtige Hilfe, die verschiedenste Länder auf der ganzen Welt gespendet hatten, verweigert. Die Hamas nutzt diese gestohlenen Mittel nun, um eine Kriegsmaschine aufzubauen, die Juden ermorden soll. Das palästinensische Volk hat Besseres verdient! Darum bekunde ich heute mein tiefes Mitgefühl mit den unschuldigen Palästinensern und mit den Ländern, die es gut gemeint haben und großzügig finanzielle Mittel gespendet haben, um ihnen zu helfen.“

Ich habe stets Shimon Peres grenzenlosen Optimismus bewundert. Mich erfüllt die selbe Hoffnung. Ich bin voller Hoffnung, weil Israel in der Lage ist, sich selbst gegen jede Bedrohung zu verteidigen. Ich bin voller Hoffnung, weil die Tapferkeit unserer kämpfenden Männer und Frauen unübertroffen ist. Ich bin voller Hoffnung, weil ich die Kräfte der Zivilisation kenne, die letztlich immer über die Kräfte des Terrors triumphieren. Ich bin voller Hoffnung, denn im Zeitalter der Innovation, floriert Israel, die Nation der Innovation, wie nie zuvor. Ich bin voller Hoffnung, weil Israel unermüdlich daran arbeitet, die Situation all ihrer Bürger zu verbessern, für Juden, Muslime, Christen, Drusen, für alle gleich. Und ich bin voller Hoffnung, da ich trotz aller Neinsager glaube, dass wir in Israel einen dauerhaften Frieden mit allen unseren Nachbarn schmieden können.“

 

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13 Antworten zu Zitate von Benjamin Netanjahu

  1. ulv hjort schreibt:

    Welcher mensch ist perfekt ? Unterm strich ist Bibi ein gluecksfall fuer Israel !!! Ich stelle ihn in eine reihe mit Ben Gurion , Golda , Mosche Dajan , Allesamt helden auf ihre art und um ihr land besorgt .

  2. Passant schreibt:

    Der Standpunkt des Autors ist eine noble, aber rare Seitenerscheinung, so kann man sie nicht stehen lassen. Der deutsche Michel und vor allem seine Regierung ticken ganz anders. Ich kann das selber nicht tun (habe meinen Brechreiz nicht unter Kontrolle), erinnere mich aber, dass Chaim Noll vor einem Jahr über SPON Foren (viel repräsentativer als dieses Forum) geschrieben hat, nach dem Motto – Nase zu und durch. Enjoy: https://www.achgut.com/artikel/juden_die_zetteln_und_zuendeln_bekenntnisse_auf_spiegelonline

  3. Asteriks schreibt:

    So redet ein erfahrener Politiker. Einmalig, er klngt wie ein Idealist.

  4. Bernd L. Mueller schreibt:

    ……Zitate sind so etwas von richtig mit Allgemeingültigkeit.

    Würden, könnten sie in Realität umgesetzt werden, was und wie könnte die Weltbevölkerung in Frieden, Freiheit, relativem Wohlstand und frei, endlich frei, leben !

    Euer Präsident ist ein Großer.

    • Passant schreibt:

      „Euer“

      Mit wem haben Sie gerade geredet, wenn ich fragen darf, bestimmt mit deutschsprachigen Israelis, die sich hier im Forum tummeln oder?

  5. caruso schreibt:

    Mir ist Bibi wahrlich keine Herzensangelegenheit. Nur kenne ich in Israel keinen Politiker, der mit ihm aufnehmen kann. Ich halte die Israelis, die nicht ihn wählten, nicht ganz klar im Kopf. Denn in dieser Lage, wo Israel wegen Irans Mullahs ist, finde ich es dumm, ihn abzuwählen, weil man einen Wechsel will. Das wäre unter normalen Umständen absolut in Ordnung. Aber nicht in dieser Situation. — Mag sein, daß er ein Arschloch ist, wie manche ihn mit diesem Kennzeichen beehren, das ändert aber nichts daran, daß er unbestreitbare Verdienste auch hat. Die Wirtschaft boomt, es gibt kaum Arbeitslosigkeit, er hat eine Menge politische Kontakte aufzubauen begonnen (Afrika, Asien, arabische Länder, die notgedrungen erkennen mußten, daß nicht Israel ihr Feind ist, sein
    Verhältnis zu Trump und Putin ist gut, wie verläßlich, das weiß man in der Politik n i e usw.), – das ist, was mir in der Schnelligkeit einfällt. Kein anderer israelischer Politiker hat diese außenpolitische Erfahrung wie er. Das alles sage ich nicht leichten Herzens, weil er mir persönlich nicht sympathisch ist. Überhaupt nicht. Aber wenn ich die „ganze“ Realität durchdenke, komme ich zu keinem anderen
    Ergebnis. Meine Informationen habe ich übrigens von Freunden und Verwandten, die in Israel leben und das ganze politische Spektrum abdecken.
    lg
    caruso
    die urzeitliche Hexe

  6. Bernard Cremer schreibt:

    Genau auf den Punkt gebracht ! Es gibt nämlich, auch in Holland, keine ausgeglichene Berichterstattung bezüglich Geschenisse in Israel. Kurz: no Jews, no news. Heißt: über die
    ganzen Probleme, Korruption, Fehden bis hin zu Folter, Machtsmissbrauch usw. innerhalb der PA wird geschwiegen . In Holland ist gerade ein Buch herausgekommen mit dem Titel: Die mediale Täuschungsindustrie hinsichtlich der Berichterstattung über Israel.

  7. mdlang schreibt:

    Übrigens, seine Hetze gegen arabische Wähler haben diese so mobilisiert, dass sie nun mit 13 Abgeordneten in der Knesset sind. Mir macht das keine Sorge auch wenn ich zugeben muss, dass Leute wie Achmed Tibi oder Hanin Zoabi für mich unwählbar sind.

    Ich gestehe meine Schadenfreude und stehe dazu.

  8. mdlang schreibt:

    Reden kann er, der gute Bibi. Aber leider gibt es auch viele Hetzreden von ihm. Lieber Gerd, als Israeli wärst du so froh wie ich für die Chance, ihn loszuwerden.
    Mir geht es dabei noch schlimmer als dir – in D muss ich ihn immer wieder verteidigen, wenn Freunde die von den Medien – SZ – verbreitete Hetze wiedergeben 😢

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Es geht mir nicht darum, ihn zu verteidigen. Es reicht schon, einfach diese Zitate für sich sprechen zu lassen. Einfach nur als Ausgleich.

      • mdlang schreibt:

        Sorry, diese Zitate sind Augenwischerei. Er meint es nicht, er lügt, um das Ausland ruhig zu stellen.
        Die Tatache, dass gegen ihn in Deutschland übermäßig gehetzt wird ist kein Beweis dafür, dass er kein Arschloch ist.

        • Mike schreibt:

          Also, wenn ich wählen könnte, wen ich als President haben will, und hätte Steinmeier, seinen Freund Rouhani aus dem Iran, sowie Abbas, den Freund von Sigmar Gabriel, sowie Angela Merkel, sowie irgendeine Figur aus dem öffentlich rechtlichen, die Bibi ständig irgendwas vorwerfen, Hussein Obama oder irgendeine sozialistische Oberpfeife aus Venezuela zur Auswahl, gegen die, wenn er denn wirklich ein Lügner sein sollte, Netanjahu ein völliger Waisenknabe im Lügen wäre, dann wäre meine Wahl glasklar für Netanjahu. Ja, ich würde ihn mir sogar als deutschen Bundespräsidenten wünschen. Und sei es nur, um diesen gegenwärtigen opportunistischen Widerling loszuwerden. Aber sowas von.

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