Der Nathan-Komplex in Köln

„Mit Humor und viel Einfühlungsvermögen versteht es Gerd Buurmann, die Dinge auf den Punkt zu bringen, den Menschen zu vermitteln, sie zum Denken anzuregen. Wir schätzen seine Arbeit, sein Engagement sehr.“ (Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland)

 

„Der Nathan-Komplex“ kommt nach Köln. Das Kammerspiel mit Vortrag findet am 25. März 2020 um 19 Uhr in der Kölner Innenstadt statt. Eine Anmeldung kann vorgenommen werden unter: Tal@jnf-kkl.de

Bei Anmeldung bekommen Sie den Aufführungsort mitgeteilt. Kein Eintritt. Um eine Spende wird gebeten.

„Vorträge über Antisemitismus haben Konjunktur. Gerd Buurmann macht es anders. Ebenso unverhofft wie kurzweilig erzählt er mit glänzender schauspielerischer Leistung über zweitausend Jahre Kulturgeschichte. Der Nathankomplex ist vieles. Er wehrt Fehlinterpretationen von Heine ab, lässt zweifeln, aber auch hoffen. Die ältere deutsche Sprache hält für Buurmann einen Begriff bereit: Gerd Buurmann ist geistreich. Man muss ihn sehen.“
(Lasse Stodollick, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Bodensee-Region)

„Gerd Buurmann ist ein exzellenter Schauspieler, der es versteht, selbst alte, vielleicht sogar antiquierte Texte so zu präsentieren, dass man das Heutige erkennt und die zutiefst menschliche Figur des Dargestellten mitfühlt. Darüber hinaus ist Buurmann aber auch ein scharfsinniger Beobachter des Homo Politicus. So erkennt er, wie tief in jedem westlichen Menschen der Antisemitismus steckt, ja geradezu stecken muss, und er erklärt dies so logisch und schlüssig, dass es einen wunder nimmt, warum dieses Wissen nicht längst schon Allgemeinplatz ist. Das alles, klassische Texte, politische innere Erdbeben und logische Erkenntnis daraus präsentiert er noch dazu mit Humor und Leichtigkeit. So muss Herzensbildung, so muss Wahrheit sein.“
(Sandra Kreisler, Musikerin und Künstlerin)

„Rhetorisch gut strukturiert und mit Hilfe schauspielerischer Einlagen, schaffte Gerd Buurmann es, das komplizierte Thema Antisemitismus auf eine so eingängige und anschauliche Art und Weise darzulegen, dass man in den Gesichtern seiner Zuhörer förmlich sehen konnte, wie sie von Buurmanns Worten zum Nachdenken angeregt wurden.“
(Marc Neugröschel, Hebrew University, Jerusalem)

„Gerd Buurmann konfrontiert das Publikum aber nicht nur mit triftigen Argumentationen und wenig bekannten Fakten, er zieht es auch emotional in seinen Bann, wenn er sich binnen Sekunden und ohne Kostümwechsel in Shakespeares Shylock verwandelt und so die Zuschauer schmerzlich nah an einem jüdischen Schicksal teilnehmen lässt.“
(Dr. Karl Thönnissen, Volkshochschule Aachen)

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Christentum, Deutschland, Israel, Judentum, Kunst, Liberalismus, Literatur, Shakespeare, Theater veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Der Nathan-Komplex in Köln

  1. caruso schreibt:

    !!! Hals-und Stimmbruch !!! —
    Daß ich nicht dort sein kann! Ein Skandal! Verursacht von der Natur oder vom zu mir gar nicht so lieben Gott! Wie man es will..
    lg
    caruso

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