Je suis Samuel

Auf offener Straße wurde nördlich von Paris in der französischen Gemeinde Conflans-Sainte-Honorine dem 47-jährigen Lehrer Samuel Paty der Kopf abgeschnitten. Der 18-jährige Täter benutzte dabei ein Messer.

Es braucht einen enormen Willen und viel Zorn, um einem Mann den Kopf abzuschneiden. Es bedarf extremer Kraftanstrengung, um einen Kopf mit Haut, Adern und Genick-Knochen vom Leib zu trennen. Was hat den jungen Täter so brutalisiert?

Der junge Täter fühlte sich zu seiner Tat verpflichtet, weil der Lehrer in seinem Unterricht über Meinungsfreiheit gesprochen und dabei als Beispiel ein paar Karikaturen von Mohamed angesprochen und gezeigt hatte. Dies empfand der junge Täter als so eine Schmach, dass er auf äußerst brutale Art den Lehrer tötete und seinen Kopf vom Körper trennte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärt zu dieser Tat:

„Einer unserer Bürger wurde heute ermordet, weil er Schülern die Freiheit der Meinungsäußerung, die Freiheit zu glauben und nicht zu glauben lehrte. Unser Landsmann wurde feige angegriffen, er wurde Opfer eines islamistischen Terrorangriffs.“

Liebe Muslime,

entschuldigt, dass ich Euch kollektiv als Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft anspreche. Eigentlich ist mir egal, woran Ihr glaubt, aber der Mann, der die brutale Ermordung begangen hat, rief bei seiner Tat den Namen Eures Gotts: Allah.

Ich würde den Täter gerne schlicht ein brutales Arschloch nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass er sich selber als Muslim bezeichnete; sogar als wahrer Muslime, berechtigt, für die Ehre seines Glauben zu morden.

Wenn für Dich Islam Frieden bedeutet, muss dieser Täter zusammen mit allen anderen Muslimen, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran und Mohamed beleidigen.

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert oder Mohammed verballhornt, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Muslime die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein.

Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter. Euer Problem ist jeder, der sich Muslim nennt und im Namen Eures Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams.

Samuel Paty ist ein Opfer des Hasses in der muslimischen Welt!

Der Hass, der Samuel Paty zum Verhängnis wurde, ist ein institutionalisierter Hass. Dieser Hass hat einen Namen, ein Buch und einen Gründer: Islam, Koran und Mohamed. So wie schwarze Menschen Opfer des Hasses werden, der Rassismus heißt, wurde Samuel Paty Opfer des Hasses, der Islamismus genannt wird.

Ich erwarte jedoch nicht, dass nun mit den Symbolen des Islams so brutal umgegangen wird, wie in einigen Teilen der Vereinigten Staaten von Amerika die Symbole der USA verbrannt, Statuen gestürzt und Nachbarschaften niedergebrannt werden. Ein solcher Zorn ist nämlich niemals gerechtfertigt.

Es ist jedoch wichtig, auf folgende Sache hinzuweisen: In der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika stehen nicht mal ansatzweise so brutale Dinge wie im Koran. Kein Präsident hat jemals einen solchen Hass gepredigt, wie er sich heute noch in der Predigt manch eines Imans findet.

In den Vereinigten Staaten von Amerika, wo die Verfassung gilt, dürfen Homosexuelle heiraten, sind Frauen gleichberechtigt und die Meinung frei. In mindestens sieben Ländern, wo der Islam herrscht und der Koran gilt, werden Homosexuelle hingerichtet, Frauen verfolgt und Menschen mit einer anderen Meinung eingesperrt und ausgepeitscht. Das Leben all dieser verfolgten, geschändeten und ermordeten Menschen zählt.

Die Kritik am Islam muss daher mindestens so umfangreich sein, wie die Kritik an die Vereinigten Staaten von Amerika. Vor allem aber muss sie von Muslimen selbst kommen, ebenso, wie massive Kritik an Amerika von Amerikanern selbst kommt.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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5 Antworten zu Je suis Samuel

  1. Georg B. Mrozek schreibt:

    Wir stehen dem Geschehenen fassungslos gegenüber, doch es gibt keinen Aufschrei deswegen in der Menge der islamischen Welt, ja, unsere Fassungslosigkeit wird eher mit erstauntem Befremden zur Kenntnis genommen. Es war doch klar, so lautet der Tenor in deren Communities, wer den Propheten beleidigt, muss sterben. Das wird als logische Konsequenz verstanden, als eine Art Naturgesetz. Unser Entsetzen wird eher wahrgenommen wie beispielsweise wir die Tränen einer Tierschützerin einordnen angesichts des brutzelnden Steaks in der Pfanne: ja, so sind sie halt die Vegetarier.

    Eine solche Terrortat kann man nicht mit unseren Wertemaßstäben beurteilen, mehr Integration fordern oder diese Menschen auf Biegen und Brechen umerziehen wollen. Sie müssen ihre Werte in ihrer Community selber verändern. Wenn sie dann irgendwann mit unseren übereinstimmen, ist ein gemeinsames Leben prima möglich. So lange das aber nicht der Fall ist, werden die Parallelgesellschaften nur größer und größer und gewinnen politischen Einfluss. Am Ende werden es unsere Werte sein, die sich denen der Mörder angleichen. Der Lehrer der Zukunft wird den Kindern beibringen, dass die Freiheit des Einzelnen dort endet, wo der Prophet des anderen beleidigt wird.

  2. Laut unseren Politikern und „Leitmedien“ gehört der Islam zu Deutschland und Europa. Da wird man den Muslimen zumindest einige Enthauptungen zugestehen müssen. Jedenfalls die zur „Verteidigung des Propheten“. Islam bedeutet übrigens nicht Frieden, sondern Unterwerfung. Frieden heißt auf Arabisch „salam“. Und wer glaubt, Islamismus habe nichts mit dem Islam zu tun, der glaubt auch, Alkoholismus habe nichts mit dem Alkohol zu tun.

    S. auch: Die einzig wahre Religion
    https://ogy.de/mo3n

  3. dudu schreibt:

    Die erste Headline der New York Times zu der Hinrichtung des Lehrers war: French Police Shoot and Kill Man After a Fatal Knife Attack on the Street

    Unglaublich eigentlich! …fehlte nur noch eine „Polizeigewalt“-Bemerkung…

    Auf Twitter diesen archive Link dazu gefunden: https://archive.vn/thEgP#selection-303.0-303.73

    Inzwischen haben sie die Headline ausgebessert, allerdings steht immer noch „French Police Fatally Shoot Man“ vor „Who Beheaded Teacher on the Street“. Sie können halt nicht aus ihrer Haut…

    • Der pseudoliberale „Guardian“ bläst ins gleiche Horn:

      Offenbar übernahmen die linksgrünen „Leitmedien“ bereitwillig die Überschrift eines Pseudoberichts von AP oder Reuters. Die „informieren“ genauso wahrheitsgemäß über den islamischen Terror gegen Juden und Israel. Allahu akbar!

  4. anti3anti schreibt:

    „Samuel Paty ist ein Opfer des Hasses in der muslimischen Welt!“, wozu auch Frankreich gehört und an Silvester sogar Köln.

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