Ein Witz zum al-Quds-Tag

Der al-Quds-Tag wurde am 7. August 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini ausgerufen und auf den letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan festgelegt. Der Protesttag richtet sich gegen die sogenannte „israelische Besetzung von Ostjerusalem“ und gegen die Existenz Israels überhaupt.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert für den heutigen Tag einen kleinen Witz:

Sollten Sie im Internet auf Menschen treffen, die den al-Quds-Tag feiern, Israels Existenz anzweifeln oder Juden zu illegalen Siedlern erklären, zögern Sie nicht und teilen Sie dieses Video unter allen Einträgen von Facebook bist Twitter.

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
Dieser Beitrag wurde unter Palästina veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Ein Witz zum al-Quds-Tag

  1. nn222222 schreibt:

    Gefällt mir

  2. Peta schreibt:

    Grausig, wenn Deutsche Judenwitze erzählen. Und dabei vor laufender Kamera ihren inneren Reichsparteitag erleben. Der stereotypisierte Jude dient dabei der Pointe; ohne „den Juden“ funktioniert der deutsch vorgetragene Witz nicht, auch wenn hier wohl eher jemand gemeint ist, der in reichlichen Jahrtausendschritten argumentiert, egal welcher Konfession. „Der Jude“ wird dabei zum dreisten Geschichtsfälscher gemacht, nur um diesen aus der manipulativen Falschbeschuldigung einen Territorialanspruch ableiten zu lassen. Die deutsche Schuld am ganzen Schlamassel wird dabei geflissentlich ausgeblendet. Damit ist die Pointe ein Witz; und der Witz verliert die Pointe.

    Treffen sich ein arabischer Israeli, ein sephardischer Israeli und ein aus der Kirche ausgetretener Deutscher bei einer Bar Mitzwa im American Colony Hotel in Ostjerusalem. Die beiden Israelis sind geimpft, der Deutsche poltert gegen den herrschenden „Impfzwang“ im Lande, kann aber an der Feier teilnehmen, weil er glaubhaft beteuert, die unbefleckte Unschuld vom Lande zu sein. Aus dem Kreise der Feiernden erreicht den Deutschen irgendwann eine bekritzelte Serviette. Darauf heißt es anonym, er könne dem Juden doch nicht ein Jahrtausende altes Siedlungsrecht bescheinigen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass es am Ende die deutschen Verbrechen des Holocausts waren, die den angelsächsischen Siegern die postkoloniale Konzession einer israelischen Staatswerdung nahegelegt hätten. Auf der Rückseite der Serviette stand noch, der Deutsche solle das nicht falsch verstehen, denn Israel sei keineswegs sein Verdienst, genauso wenig wie die Jahrtausende währende Stigmatisierung der Juden durch die römische Kirche und auch Luther direkt zu Auschwitz geführt hätten, aber ein Witz sei es schon, dass dieser ungeachtet der bedrückenden historischen Zusammenhänge weiter Judenwitze reiße.

    Gefällt mir

    • Petersen schreibt:

      Also, an dem Schlamassel mit den muslimischen Paälstinensern trifft die Deutschen mal ausnahmesweise keine Schuld. (Sonst ja für Alles ind er Welt, einschl. CO2.)

      Bereits weit vor Hitler wurden vom Völkerbund 1923 in Palästina die Lebensräume für arabische Paästinenser und für jüdische Palästinenser festgelegt. Ersteres war Transjordanien, zweiteres Cisjordanien (- Teilung im Flächenverhältnis 22:78)
      Dass die Etablierung Cis-Jordaniens als jüdischer Staat immer wieder verschoben wurde, lag u.a. daran, dass die arabische Seite die 78 Prozent nicht genug war und man die Regelung „Homeland for the Jewish“ nicht mehr gelten lassen wollten. Nach der Gründung des jüdischen Staates 1948 wurde dann von arabischern Nachbarstaaten mit etlichen Angriffskriegen versuchte, den jüdischen Staat zu vernichten. Und dass aus 600.000 aus Israel teils geflohenen, teils vertriebenen islamischen Palästinensern mittlerweile mehr als 8 Mio. geworden sind, die von einer eigens dazu gegründeten UN-Vereinigung „Flüchtlingsausweise“ in der mittlerweile 4. Generation erhalten, dürfte einmalig sein.

      PS
      Dass man als Deutscher lt. Peta keine jüdischen Witze erzählen darf, scheint mir ganz auf der Linie derer zu liegen die meinen, dass Weisse keine Gedichte von Schwarzen übersetzen dürfen, ein Däne keine Vorträge über arabische Geschichte halten darf oder Mathematik und Physik von Weissen mit dem Ziel rassistischer Unterdrückung der PoC erfunden wurde.

      Gefällt mir

Schreibe eine Antwort zu nn222222 Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s