Gerd Buurmann zwitschert – 2022

Hier finden Sie eine Auswahl der Worte, die ich im Jahr 2022 auf Twitter gepostet habe. Bis zum 31. Dezember 2022 werden gewiss noch einige Gedanken hinzukommen.

***

Die westliche Welt lässt Putin gerade wissen: „Weil Du Atomwaffen hast, werden wir nichts tun, um Dich aufzuhalten.“ Ich denke mal, das Regime im Iran nimmt das mit besonderem Interesse zur Kenntnis und könnte dadurch zu einer höheren Anstrengung motiviert werden. (14. März)

Frieren für die Freiheit! Was bedeutet Frieren? Für MdBs bedeutet Frieren, mal auf Diäten verzichten und für die ÖR Sendeanstalten, mal ein paar Monate keine Beiträge zu bekommen. Seid Ihr dazu bereit? Oder fordert Ihr Opfer nur von jenen, die nicht so privilegiert sind wie Ihr? (13. März)

Liebe Mitglieder der Regierung, Ihr diskutiert nie darüber, ob ihr uns unsere Freiheit wieder gebt, sondern immer nur darüber, ob Ihr uns weiterhin unsere Freiheit mit Gewalt nehmt. (13. März)

Wie schwach muss man sein und wie schlecht müssen die eigenen Werte und Überzeugungen sein, dass man die Propaganda des Feindes verbieten muss? (13. März)

Nach den zwei Wochen Maßnahmen gegen Corona kann ich die zwei Wochen Maßnahmen gegen Putin kaum erwarten. (10. März)

Während der McCarthy-Ära war Stalin an der Macht. Viele Künstler wurden damals gecancelt, wenn sie sich nicht klar distanzierten. Heute empfinden wir diese Ära als falsch. Heute ist Putin an der Macht und wieder werden Künstler entlassen, wenn sie sich nicht distanzieren. (2. März)

Warum soll man die Lüge blockieren? Verstehe ich nicht. Ich will wissen, was der Gegner denkt. Zensur ist das Mittel Putins. Ich will alles hören, was Putin und seine Schergen sagen. Schon aus Selbstschutz. (1. März)

Putin bezeichnet in einer Fernsehansprache seinen Angriff als Entnazifizierung der Ukraine. Menschen, die angegriffen werden sollen, zu Nazis zu erklären, ist mittlerweile eine international sehr beliebte Taktik von Tätern geworden. (24. Februar)

Freedom Day in Deutschland ist, wenn man das Fenster im Gefängnis auf Kipp stellt. (21. Februar)

Haben Sie auch schon Kontakt zu den Konzernspitzen von Papierherstellern hergestellt? Was via #Papier verbreitet wird, ist nämlich teilweise erschreckend. (4. Februar)

❤️ Mehrdad Karimpour 🏳️‍🌈 Farid Mohammadi ❤️ Diese zwei Männer wurden im Iran hingerichtet, weil sie schwul waren. Nennt ihre Namen. Gegen das Totschweigen. (3. Februar)

Natürlich sind viele Journalistinnen und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für eine Impfpflicht. Sie sind schließlich auch für den Zwang, ihre Sendungen bezahlen zu müssen. Passt. (3. Februar)

Das Problem ist: Es gibt viel zu viele Menschen, die die Kuchen verteilen wollen und viel zu wenig Menschen, die sie backen. (29. Januar)

Wenn eine Partei, die nirgendwo in Regierungsverantwortung ist, abdriftet, beunruhigt mich das deutlich weniger, als wenn eine Partei in Regierungsverantwortung abdriftet und dabei ihre Macht missbraucht. (29. Januar)

Wichtig ist nicht, wer in Zeiten der Angst mitgemacht hat. Wichtig ist, wer, wann, wie aufhört. Ich befürchte, Deutschland zieht mal wieder gnadenlos alle Maßnahmen bis zur Götterdämmerung und bis zum bitteren Untergang durch. (28. Januar)

Oft bemerkt man Ungerechtigkeiten erst, wenn man selber betroffen ist. (28. Januar)

Wie wäre es mit einer Boosterwahl alle sechs Monate, um den Status der Volksvertretung für unsere Politikerinnen und Politiker aufzufrischen? (26. Januar)

Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Was auch immer Du glaubst, Deine Freiheit erlaubt es Dir nicht, gegen den erklärten Willen des Anderen, in seinen Körper einzudringen. (23. Januar)

Nicht die sofortige Beendigung aller Maßnahmen muss gerechtfertigt werden, sondern die Fortführung. (20. Januar)

Ich verstehe die Sache mit der Kritik an kultureller Aneignung nicht. Alles, was ich in meinem Leben benutze, habe ich mir angeeignet. Ich habe nichts davon selbst erfunden. (4. Januar)

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Gerd Buurmann zwitschert – 2022

  1. Pingback: Gerd Buurmann zwitschert — Tapfer im Nirgendwo – Ollis Blog der Infamie

Versuchen Sie, den Anderen zu verstehen.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s