Meine alten Hunde und der liebe Gott

Mit dem Lied „Rich Men North of Richmond“ ist Oliver Anthony von null auf Platz 1 der US-Billboard Charts geschossen. Nun hat er ein weiteres Lied veröffentlich. Es heißt „I want to go home“. Tapfer im Nirgendwo hat das Lied übersetzt.

Nun, wenn es nicht für meine alten Hunde und den lieben Gott wäre, müssten sie mich in die Psychiatrie bringen, denn jeder weitere Tag, den ich in dieser neuen Welt zu leben habe, ist mir einer zu viel.

Sohn, wir stehen am Rande des nächsten Weltkriegs und ich glaube nicht, dass noch irgendjemand betet; und ich sage nicht, dass ich es sicher weiß. Ich bin nur auf meinen Knien. Ich bettle, Herr, nimm mich nach Hause.

Ich möchte nach Hause gehen. Ich weiß nicht, welchen Weg ich gehen soll. Es ist schon so lange her. Ich weiß nur, dass ich früher nicht so aufgewacht bin und mich so gefühlt habe, mich jeden verdammten Tag verfluchend. Es gibt immer irgendeine Art von Rechnung zu bezahlen. Die Leute tun nur, was die Reichen sagen. Ich möchte nach Hause gehen.

Jetzt, nachdem vier Generationen dieses Boden beackert haben, verkauft ihn der Enkel an einen Mann von außerhalb der Stadt und zwei Wochen später werden die Bäume gefällt. Es wächst nur noch Beton um uns herum und ich möchte nach Hause gehen.

Ich möchte nach Hause gehen, Ich weiß nicht, welchen Weg ich gehen soll. Es ist schon so lange her. Ich weiß nur, dass ich früher nicht so aufgewacht bin und mich so gefühlt habe, mich jeden verdammten Tag verfluchend. Es gibt immer irgendeine Art von Rechnung zu bezahlen. Die Leute tun nur, was die Reichen sagen. Ich möchte nach Hause gehen.

Wenn es nicht für meine alten Hunde und den lieben Gott wäre, müssten sie mich in die Psychiatrie bringen!

Markus 8, 36

„Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und dabei Schaden zu nehmen an seiner Seele?“

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About tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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