Stadtführungen mit Gerd Buurmann

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Gerd Buurmann

„Statt einfach trockene Fakten „herunterzubeten“, sind seine Touren Darbietungen im Stil eines Straßentheaters, gleichermaßen unterhaltsam wie informativ.“ (Daniela Abels, Kölnische Rundschau, 30. Januar 2021)

Folgende Themen stehen zur Auswahl:

Schalom und Alaaf:

Erstmals wird jüdisches Leben in Köln im Jahre 321 schriftlich erwähnt. Seit dem ist sehr viel passiert in der Stadt am Rhein. Als Kind spielte der Sohn des Kantors an der Kölner Synagoge, Jaques Offenbach, Musik am Neumarkt und Simon Oppenheim spielte im Jahr 1824 und in den folgenden Sessionen die Prinzessin Venetia im Rosenmontagszug.

Heinrich Heine in Köln:

Ein bedeutender Teil des Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ von Heinrich Heine spielt in Köln. Erleben Sie die Verse Heines an den originalen Schauplätzen. Heine streitet sich mit den Heiligen Drei Königen, tröstet Vater Rhein, besingt den Rheinwein und gibt noch viele weitere zum Teil urkomische Einblicke in Köln.

Unser Stammbaum:

Köln ist eine bunte Stadt. Das Eau de Cologne duftet wie Italien nach einem Sommerregen, der Kölner Dom wurde im Jahr 1965 als Moschee genutzt und die Holländer wurden mit Bier auf dem Rhein reich. Erleben Sie die vielfältige und multikulturelle Geschichte Kölns.

Alles fließt:

Die drei bekanntesten alkoholischen Flüssigkeiten Kölns sind Kölsch, Rheinwein und das Eau de Cologne. Was wissen Sie alles über diese drei Flüssigkeiten? Hier erfahren Sie feucht-fröhliche, aber auch erstaunliche Dinge.

Kabarettistische Führung:

Erleben Sie Köln von der komischen Seite. Die Stadt der ewigen Baustellen, in der Blutwurst als Kölsche Kaviar durchgeht, bietet viele Gründe zum Lachen.

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Der Nathan-Komplex

Aktueller Termin: So, 6. November 2022 um 13:30h in der IKG Baden-Baden (4. Etage) auf der Sophienstr. 2 in Baden-Baden.

Der Nathan-Komplex ist mehr als nur ein Vortrag. Es ist ein Kammerspiel über eine zweitausendjährige Beziehung zwischen Christen und Juden mit Texten von Heinrich Heine, William Shakespeare und einigen eigenen originellen Gedanken. Wenn Sie Interesse an diesem Vortrag haben, melden Sie sich einfach unter gerdbuurmann@hotmail.de oder telefonisch unter: 016098520957

„Mit Humor und viel Einfühlungsvermögen versteht es Gerd Buurmann, die Dinge auf den Punkt zu bringen, den Menschen zu vermitteln, sie zum Denken anzuregen. Wir schätzen seine Arbeit, sein Engagement sehr.“ (Chana Bennett und Abraham Lehrer im Namen der Synagogen-Gemeinde Köln)

„Rhetorisch gut strukturiert und mit Hilfe schauspielerischer Einlagen, schaffte Gerd Buurmann es, das komplizierte Thema Antisemitismus auf eine so eingängige und anschauliche Art und Weise darzulegen, dass man in den Gesichtern seiner Zuhörer förmlich sehen konnte, wie sie von Buurmanns Worten zum Nachdenken angeregt wurden.“ (Marc Neugröschel, Hebrew University, Jerusalem)

„Gerd Buurmann ist ein exzellenter Schauspieler, der es versteht, selbst alte, vielleicht sogar antiquierte Texte so zu präsentieren, dass man das Heutige erkennt und die zutiefst menschliche Figur des Dargestellten mitfühlt. Kassische Texte, politische innere Erdbeben und logische Erkenntnis daraus präsentiert er mit Humor und Leichtigkeit. So muss Herzensbildung, so muss Wahrheit sein.“ (Sandra Kreisler, Musikerin und Künstlerin)

„Gerd Buurmann konfrontiert das Publikum aber nicht nur mit triftigen Argumentationen und wenig bekannten Fakten, er zieht es auch emotional in seinen Bann, wenn er sich binnen Sekunden und ohne Kostümwechsel in Shakespeares Shylock verwandelt und so die Zuschauer schmerzlich nah an einem jüdischen Schicksal teilnehmen lässt.“ (Dr. Karl Thönnissen, Volkshochschule Aachen)

„Vorträge über Antisemitismus haben Konjunktur. Gerd Buurmann macht es anders. Ebenso unverhofft wie kurzweilig erzählt er mit glänzender schauspielerischer Leistung über zweitausend Jahre Kulturgeschichte. Der Nathan-Komplex ist vieles. Er wehrt Fehlinterpretationen von Heine ab, lässt zweifeln, aber auch hoffen. Gerd Buurmann ist geistreich. Man muss ihn sehen.“ (Lasse Stodollick, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Bodensee-Region)

„Mit dem „Nathankomplex“ ist Gerd Buurmann etwas Einzigartiges gelungen, das es in Deutschland und womöglich in ganz Europa so noch nicht gibt: die Erklärung für den Judenhass und den Antizionismus, untermalt mit Auszügen aus Gedichten von Heinrich Heine; hauptsächlich aber mit „Nathan der Weise“ und Shylock. Gerd Buurmann brillierte in seinem jüdischen Kammerspiel mit schauspielerischer Hochkunst, bestehend aus jüdischem Humor à la Woody Allen, melancholischen Heine-Versen, kunstvoller Rede und mit wortgewaltigen Shakespeare-Einlagen. (…) Mit großem schauspielerischem Talent, Stand-Up-Comedy-Einlagen und mit Liebe zu historischen und theologischen Details verknüpfte Gerd Buurmann seine Erkenntnisse, vor allem die über das Judentum, zu einem spannenden anderthalbstündigen Thriller.“ (Simone Schermann, Jüdische Rundschau, Oktober 2021)

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Der Loreley-Komplex

Aktuelle Termine:

Do, 26. Januar um 19.30h im Wolkenstein-Saal des Kulturzentrums am Münster auf der Wessenbergstr. 43 in Konstanz.

Fr, 27. Januar um 19h im Augustinum auf der Mühlbachstr. 2 in Überlingen.

Der Loreley-Komplex ist mehr als nur ein Vortrag. Es ist eine lyrische Reise durch Deutschland und tief hinein in die deutsche Seele. Was bedeutet es, deutsch zu sein? Dieser Frage nähert sich Gerd Buurmann mit Gedichten von Heinrich Heine und einigen eigenen originellen Gedanken. Wenn Sie Interesse an diesem Vortrag haben, melden Sie sich einfach unter gerdbuurmann@hotmail.de oder telefonisch unter: 016098520957

„Auf den Spuren von Heinrich Heine – Zwei Stunden hat Gerd Buurmann seine Zuhörer in den Bann gezogen. „Das war super, das war einmalig, das war mehr“, so der Zuruf der Gäste, die im Stehen applaudierten. (…) Sein spektakulärer Parforceritt durch Deutschland mit dem Wintermärchen war eine imposante Klarstellung der Haltung des Lyrikers.“ (Bettina Schaller, Badische Zeitung, 8. September 2021)

Gerd Buurmann verkörpert brillant den kritischen jüdischen Autor Heinrich Heine. (…) Heines/Buurmanns Interpretation von „Deutschland. Ein Wintermärchen“ ist durchschlagend.“ (Olaf Neopan Schwanke, Siegener Zeitung, 8. Februar 2020)

„Gerd Buurmann ist ein großartiger Mann und Visionär. Er sprengt Grenzen und baut Brücken. Er kämpft für Menschenrechte, kämpft für Chancengleichheit und steht bei Ungerechtigkeiten auf und weist nicht nur drauf hin. Er tut etwas dagegen. Er ist ein großartiger Künstler.“ (Lea Tunes, Rapperin, 14. November 2019)

„Heute Macbeth, morgen Jago, übermorgen Kermit, der Frosch. Gerd Buurmann (1976 im Emsland geboren) ist einer der vielseitigsten Künstler in Köln.“ (Barbro Schuchardt, Kölnische Rundschau)

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Indubio

Seit April 2022 moderiere ich den Podcast „Indubio“ für „Die Achse des Guten“. Wenn Sie sich einige Folgen anhören möchten, dann klicken Sie einfach hier.

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Die Achse des Guten

Seit 2022 bin ich fester Autor bei „Die Achse des Guten“. Die meisten meiner kommenden Artikel werden daher nun dort erscheinen. Wenn Sie meine Artikel lesen wollen, die dort erschienen sind, klicken Sie einfach hier.

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Unterstützen Sie Gerd Buurmann

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler, Blogger, Comedian, Schauspieler oder Meinungsmacher unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl via PayPal.

Wenn Sie finden, ein Text oder ein Kunstwerk von mir hat sie so wach gemacht wie eine Tasse Kaffee oder so munter wie ein Glas Bier, dann geben Sie gerne 2,- Euro.

Natürlich können Sie meine Werke auch wie Champagner oder einen edlen Rotwein behandeln, aber zögern Sie nicht, auch einfach mal nur den Preis einer Dose Cola zu überweisen. Als Pfand bekommen sie prickelnde Texte zurück. Versprochen.

https://www.paypal.me/gerdbuurmann

Sollten Sie kein PayPal-Konto besitzen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto. Meine Kontodaten erhalten Sie von mir via Mail oder Telefon. Kontaktieren Sie mich einfach:

gerdbuurmann@hotmail.de
016098520957

Alles Liebe
und Danke für Ihre Unterstützung,
Gerd Buurmann

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Kinder lernen in Sex-Schubladen denken

Die 11-jährige Tochter einer Freundin von mir kam heute aus einer Schule in Nordrhein-Westfalen zurück und brachte ein Arbeitsblatt aus dem Biologieunterricht der 6. Klasse mit nach Hause, auf dem diese Frage gestellt wird:

„Welche sexuelle Orientierung hat eine Trans*Frau, eine mit XY-Chromosomen geborene Person, die als Frau lebt, wenn sie auf Frauen steht?“

Können Sie diese Frage beantworten?

Mir fällt eine Antwort zwar sehr schwer, aber ich möchte es dennoch versuchen.

Meine Antwort: Homosexualität bedeutet, dass ein Mensch einen Menschen liebt, der das gleiche biologische Geschlecht hat. Ein biologischer Mann, der sich als Frau fühlt, ist nicht homosexuell. Allerdings würde ich auch nicht den Begriff heterosexuell nutzen. Wenn ich darf, möchte ich ein eigenes Wort dafür schöpfen: Eine Trans*Frau, die eine Frau liebt, ist für mich homogenderisch, weil ein biologischer Mann, der sich sozial als Frau versteht, eine Frau liebt. Meine Antwort lautet: Homogenderisch!

Ich finde das eine sehr gute Antwort. Jetzt habe ich eine Frage. Wie bitte soll ein 11-jähriges Kind darauf eine Antwort finden?

Es gibt auch eine vermeintlich richtige Antwort auf die Frage. Sie lautet „homosexuell“. Das hat das Mädchen auch geschrieben und die Lehrerin hat es für richtig erklärt. Ich habe die Antwort der Schülerin unkenntlich gemacht, weil sie Angst hat, man könne ihre Handschrift erkennen.

Das muss man sich mal vorstellen. Ein Mädchen hat Angst, man könne herausfinden, dass wegen ihr herauskommt, dann es in ihrer Schule um Sex ging.

Ich habe zudem noch eine zweite Frage: Wer hat eigentlich bestimmt, dass die richtige Antwort „homosexuell“ sein soll?

Es werden noch weitere Fragen gestellt. Ich möchte mal versuchen auch darauf zu antworten.

Welcher Gruppe gehören die nachfolgenden Personen an? Ordne sie zu.

a) Ob Lea ihren/seinen Tag als Frau oder als Mann verbringt, macht sie/er davon abhängig wie sie/er sich morgens fühlt. Manchmal als Frau, manchmal als Mann.

Meine Antwort: Ein Mensch, der sich nicht immer so fühlt, wie es von einigen Mitgliedern seines biologischen Geschlechts erwartet wird.

b) Seit Paul denken kann, fühlt sie/er sich als Frau. Ob sie/er ihr*sein biologisches Geschlecht operativ anpassen lässt, weiß sie/er noch nicht.

Meine Antwort: Ein biologischer Mann, der sich als Frau fühlt, was immer das heissen soll.

c) Tom kann mit den Geschlechterzuordnungen nichts anfangen. Tom fühlt sich weder als Mann, noch als Frau, sondern einfach nur als Tom.

Meine Antwort: Tom ist Tom.

d) Sarah würde zwar manchmal interessieren, was Männer so fühlen und denken, aber sie ist froh, eine Frau zu sein.

Meine Antwort: Sarah ist ein froher Mensch.

e) Elias versteht sich mit Mädchen viel besser als mit Jungs. Mit ihnen hat er auch viel mehr Gesprächsthemen. Das ändert aber nichts daran, dass er sich durch und durch als Mann fühlt.

Meine Antwort: Elias ist ein guter Freund.

d) Zeynep fühlt sich im falschen Körper geboren. Sie*Er möchte sich so rasch wie möglich operieren lassen, um endlich als Mann leben zu können.

Meine Antwort: Ein Mensch, der das Gefühl hat, im falschen Körper zu stecken, was ich persönlich schade finde, aber jeder darf mit seinem Körper machen, was er will.

Das sind meine Antworten. Ich finde sie gut. Allerdings hat die Lehrerin folgende Antworten für richtig erklärt:

a) transgender

b) transsexuell

c) agender

d) cis-Frau

e) cis-Mann

f) transsexuell

Ich finde diese Antworten deutlich weniger schön als meine, wenn sie auch nicht weniger falsch sind. Aber auch hier möchte ich meine beiden Fragen stellen: Wie bitte soll ein 11-jähriges Kind darauf eine Antwort finden? Wer hat eigentlich bestimmt, was die richtigen Antworten sein sollen?

Die Mutter des Mädchens sagt übrigens folgendes dazu:

„In der zweiten Klasse wurde meine Tochter gemobbt, weil sie keine Röcke trug und damit kein „richtiges“ Mädchen sei. Sie wollte ein Junge werden oder sterben. Es hat viel Liebe und Geduld gebraucht, um ihr zu zeigen, dass nicht der Rock, die langen Haare oder das liebste Spielzeug Geschlecht ausmachen. Heute kam sie verwirrt nach Hause und brachte Arbeitsblätter aus dem Biologieunterricht mit, die die Kinder scheinbar kaum verstanden oder die Lehrerin falsch erklärt hatte, da alle dieselben Antworten gaben.“

Wenn alle Kinder auf diese Fragen die selben Antworten gegeben haben, dann haben wir es eindeutig mit einer Indoktrinierung zu tun.

Warum müssen Kinder diese ideologisierten Begriffe lernen? Warum wird ihnen beigebracht, Menschen in solch lieblose Kategorien zu stecken? Warum werden die Kinder von Erwachsenen sexualisiert? Warum wird Kindern noch vor dem Frühlingserwachen beigebracht, sie könnten im falschen Körper stecken, wenn sie gewisse Gefühle haben, die angeblich nicht zu ihrem biologischen Geschlecht passen? Was sollen eigentlich diese typisch weiblichen und männlichen Gefühle sein? Warum wird eine körperliche Konversionstherapie mit chirurgischen Eingriffen als etwas so normales hingestellt? Und was bitte ist ein falscher Körper? Ist ein falscher Körper etwa sowas wie eine falsche sexuelle Orientierung?

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Die Arbeitsmaterialien stammen von dem Unternehmen Always, das Hygieneprodukte für Frauen und Mädchen herstellt, jedoch seit einiger Zeit nicht mehr von Frauen und Mädchen spricht, sondern lieber von „Menstruierenden“ und „Blutenden“. Die Unterrichtsmaterialien zum Thema Pubertät finden sich hier.

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Visit Palestine

Immer mal wieder werden Poster geteilt, die vor der Staatsgründung Israel entstanden sind und auf denen zu lesen ist: „Visit Palastine“ („Besuche Palästina“).

Gab es also doch einen Staat Palästina, bevor es Israel gab?

Die Antwort ist eindeutig: Nein! Was viele nämlich heute nicht mehr wissen ist folgendes: Noch vor hundert Jahren wurde das Wort „Palästinenser“ oft als Synonym für Jude benutzt. In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts zum Beispiel gab es in Jerusalem ein sogenanntes palästinensisches Orchester. Es bestand ausnahmslos aus Juden.

Auch die ehemalige Ministerpräsidentin Israels, Golda Meir, nannte sich selbst eine Palästinenserin und zwar in diesem Interview ab Minute 7:15:

Palästinenser ist, wer in Palästina lebt. Was aber ist mit dem Begriff „Palästina“ gemeint?

Das Poster „Visit Palastine“ wurde im Jahr 1936 von Franz Krausz entworfen. Er war ein Jude, der in Österreich lebte. Während Hitlers Aufstieg floh er aus Europa und entwarf eine Vielzahl von Plakaten für zionistische Gruppen, die zur jüdischen Einwanderung nach Palästina ermutigten sollte. Palästina war damals die Bezeichnung für die Gegend. Wo genau kommt dieser Begriff her?

Es waren die Römer!

Nach der Zerschlagung des jüdischen Volkes im Jahr 135, nannten die Römer das Gebiet Judäa in Palästina um, um durch das Wort jeglichen Bezug der Region zum jüdischen Volk zu verwischen. Das Wort selbst taucht schriftlich erstmals bei dem antiken griechischen Geschichtsschreiber und Völkerkundler Herodot auf, der das Gebiet im 5. Jahrhundert vor moderner Zeitrechnung so nannte und zwar in Anlehnung an das ausgestorbene Volk der Philister, das erstmals in der Bibel beschrieben wird. Das Wort hat somit einen hebräischen Ursprung.

„Palästina“ wurde seit Herodot lediglich als Gebietsbeschreibung genutzt, ähnlich wie das Wort „Rheinland“. Rheinländer ist, wer im Rheinland lebt. Palästinenserin ist, wer in Palästina lebt. Willy Millowitsch war ein Rheinländer und Golda Meir war eine Palästinenserin.

Nach dem 1. Weltkrieg und durch den Untergang des Osmanischen Reiches wurde das Gebiet Palästina herrschaftslos. Ab 1922 verwaltete dann der Völkerbund das Gebiet. Alle Menschen, die zwischen 1923-1948 im britischen Mandat Palästina geboren wurden, hatten damals „Palästina“ in ihre Pässe gestempelt. Wenn man damals allerdings Araber als Palästinenser bezeichnete, waren sie beleidigt und erklärten: „Wir sind keine Palästinenser, wir sind Araber. Die Palästinenser sind die Juden!“

Die Fahne der Region Palästina sah damals übrigens so aus:

Palästina war immer das Land der Juden!

Wie also konnte es geschehen, dass ein Volk der Palästinenser erfunden wurde, das sich heute dadurch auszeichnet, dass Juden nicht mehr dazugehören sollen?

Das palästinensische Volk, so wie es heute mehrheitlich definiert wird, entstand erst vor gut fünfzig Jahren. Davor gab es kein palästinensisches Volk, keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur und kein palästinensisches Staatsoberhaupt. Es gab lediglich eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die einzig und allen durch den Umstand vereint wurden, dass sie in einem Gebiet lebten, das einst von den alten Römern Palästina genannt wurde. Außer Juden wurden damals kaum irgendwelche Leute Palästinenser genannt.

Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind der Golan, der Gazastreifen, das Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich im heutigen Israel. Alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser im Sinne dieser Gebietsbeschreibung.

Im 20. Jahrhundert wurden jedoch Juden aus der Gruppe der „Palästinenser“ vertrieben. Der PLO-Führer Zuheir Mohsen erklärte im März 1977 in einem Interview mit der niederländischen Zeitung Trouw:

„Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied mehr zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, denn die arabischen nationalen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen palästinensischen Volkes als Gegenpol zum Zionismus postulieren.“

Das palästinensische Volk ist somit laut Zuheir Mohsen nur eine Erfindung, um das jüdische Volk zu diffamieren, Israel zu dämonisieren und dem Judenhass eine neue Ausdrucksform zu geben. Viele palästinensische Parteien und Organisationen von der Hamas bis zur Fatah nutzen das erfundene palästinensische Volk als Massenvernichtungswaffe. Sie verstecken ihre Waffen in Hospitälern, nutzen ihre Kinder und Schulen als Schutzschilde und benennen Stadien und Straßen nach Menschen, die als sogenannte Märtyrer Juden und Israelis getötet haben.

Die Gründungscharta der Hamas ruft zur Vernichtung des ganzen jüdischen Volks auf, Politiker in Gaza erklären Juden zu Bakterien, die vernichtet werden müssen und die Fatah gibt den Hinterbliebenen der „Märtyrer“, die Juden töten, stattliche Renten, die unter anderem durch Fördergelder der Europäischen Union und der Vereinten Nationen finanziert werden. In arabischen Kindersendungen werden Kinder zu Kanonenfutter erzogen, die Freude daran verspüren sollen, Juden zu töten, sogar wenn sie selber dabei sterben.

Trotz all dem Hass hält Israel an seinen Glauben an einen Frieden fest. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Israel ist der einzige Teil Palästinas mit Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit, Wissenschaftsfreiheit und einer regelmäßig stattfindenden Parade für Schwulen und Lesben. Egal mit wem man schläft, woran man glaubt und welches Geschlecht man hat, in Israel stehen einem alle Ämter offen.

Zu diesem Teil Palästinas sage ich: „Visit Palestine!“

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Es ist die Politik, nicht die Armut!

Eine Antwort auf Franziska Giffey von Malca Goldstein-Wolf.

Hallo Franziska Giffey!

Sie sind also der Ansicht, dass die Gewaltbereitschaft junger Männer mit Migrationshintergrund auf Armut und enge Wohnverhältnisse zurückzuführen ist? Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen.

Während der Shoa musste der Vater meines Freundes Max Garbinski, Hermann Garbinski, als kleiner Junge mit seiner Mutter vor den Nazis flüchten. Sein Bruder wurde in einem Lastwagen vergast, sein Vater war im KZ, seine Schwester konnte nach Amerika fliehen.

Hermann ging mit seiner Mutter nach Paris, wo sie in einem kleinen Verließ lebten, er aber die Schule besuchen konnte und in einem Jahr perfekt Französisch lernte. Als die Nazis nach Paris kamen, flüchteten die beiden nach Marseille.

Die Deutschen zerstörten 1943 einen Teil des Hafenviertels von Marseille. Juden und Widerstandskämpfer hielten sich in den engen Gassen versteckt. Hermann konnte erneut zur Schule gehen und arbeitete nachmittags auf einer Hunderennbahn, um seine Mutter zu ernähren.
Er übersprang eine Klasse.

Sie wohnten, schwer traumatisiert von Verfolgung, Angst, Schrecken und Leid, in einem Keller.Es gab keine Grundsicherung , kein Kindergeld oder Ähnliches. Ortsteile von Marseille wurden von jungen jüdischen Migranten und Roma bewohnt. Alle waren arm, die Zukunftsperspektiven ungewiss. Niemand von ihnen attackierte andere Menschen oder die Polizei.

Denken Sie mal drüber nach und hören Sie um Himmels Willen auf, uns für dumm zu verkaufen. Es ist Ihre Inkompetenz, Ihre Politik, die Berlin in Teilen zu einer No-Go Area macht. Wann übernehmen Sie die Verantwortung? Am besten heute noch!

Mit wütenden Grüßen,
Malca Goldstein-Wolf

(TINMGW)

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Provokante Juden

„Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt sorgt Israels Polizeiminister Ben-Gvir für Spannungen“, schreibt die Tagesschau und spricht sogar von einer „Provokation am Tempelberg“. Was bloß kann Itamar Ben-Gvir so ungeheuerliches auf dem Tempelberg gemacht haben?

Das Vergehen von Itamar Ben-Gvir besteht darin, überhaupt auf dem Tempelberg zu sein. Seine pure Existenz auf dem Tempelberg wird als Provokation angesehen. Es geht um das Existenzrecht von Juden auf dem Tempelberg. Einst hingen diese Schilder in Deutschland:

Stellen wir uns vor, ein Jude hätte damals diese Schilder ignoriert und einen Platz betreten, den er nicht hätte betreten dürfen, dann hätten die deutschen Nachrichten damals auch die Juden als provokativ bezeichnet.

Der Tempelberg wird heute von der sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) kontrolliert. Sie sorgt dafür, dass in der heutigen Zeit an einigen Tagen im Monat für den Tempelberg gilt, was in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhundert für einige Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“

Der Tempelberg ist zwar die heiligste Stätte der Juden, aber der Ort wird von Muslimen bewacht. Das ist in etwa so, als würde Medina von Christen, Mekka von Juden und der Vatikan von Muslimen überwacht.

Der Zugang zum Tempelberg ist über die Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Allerdings ist der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen und wenn sie den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Was würde wohl passieren, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder wenn am 6. Januar in Köln nur Christen auf die Kölner Domplatte dürften? Würde die Tagesschau von „provokanten Muslimen“ sprechen?

Unter der Verwaltung der Frommen Stiftung des Islams ist der Tempelberg heute wie eine Parkbank oder eine Grünanlage unter den Nationalsozialisten. Es gilt, „Juden unerwünscht“ und die Juden, die sich nicht daran halten und die Plätze nicht meiden, wo sie unerwünscht sind, sind für die Tagesschau eine „Provokation“.

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Das ist kein Dialog!

Wenn Menschen nur bei Dir auf Twitter oder anderen Netzwerken kommentieren, um Dich zu kritisieren, wenn Sie Dich sogar ob Deiner Worte in eine extremistische Ecke stellen, dann kappe die Leitung, denn Du bist zu wertvoll für sowas.

Du weißt, dass Du ein guter Mensch bist, darum rechtfertige Dich nicht. Wenn Dich jemand beschimpft und als gefährlich bezeichnet, dann hat das nichts mit Dir zu tun, sondern damit, dass die Person, die Dich als gefährlich bezeichnet, unter Umständen bereit ist, Dir Gewalt anzutun. Es ist schließlich Notwehr in seinen Augen.

Ein Beispiel: Die Nazis waren die gefährlichsten und brutalsten politische Verbrecher, die dieses Land jemals gesehen hat. Die Nazis waren nur mit Gewalt zu stoppen. Wenn ich fest davon überzeugt bin, einen Nazi vor mir zu haben, dann schrecke ich nicht vor Gewalt zurück. Wenn Dich also jemand „Nazi“ nennt, obwohl Du die Nazis verabscheust, dann tun er das, um Gewalt gegen Dich zu rechtfertigen. Er benutzt das Leid von Millionen Menschen, um Dir zu schaden, weil ihm Deine Meinung nicht passt. Es ist eine ganz besondere perfide Form der Instrumentalisierung.

Es ist bei solch einer Anschuldigung irrelevant, welcher legalen Partei Du tatsächlich nahe steht. Es ist schlicht nicht ratsam, sich mit einer Person zu beschäftigen, die glaubt, man sei ein gemeingefährlicher Verbrecher.

Wenn Dich also ständig jemand kontaktiert, nur um wieder etwas kritisches zu Deiner politischen Ansicht loszuwerden, wenn er stets und ständig versucht, Dich zu bekehren und zu belehren, wenn er Dich nicht mal mehr fragt, wie es Dir geht, wenn er Dich nur noch zu überführen sucht und dazu auch noch öffentlich in sozialen Netzwerken verkündet, wie schlimm Menschen wie Du sind, wenn er Dir sagt, dass er Dich verachtet, dann glaube ihm.

Ein solcher Mensch hält nur Kontakt mit Dir, um Dir zu schaden. Alles, was Du schreibst, wird er gegen Dich verwenden. Zu jeder Aussage wird er die schlimmstmögliche Interpretation wählen und diese dann breit streuen.

Er wird sich dabei zudem eben jener Methoden bedienen, die er Dir unterstellt. Er wird Dich bei Deinen Freunden, Deinen Arbeitgebern und bei vielen anderen Leuten schlecht machen und er wird versuchen, Dir wirtschaftlich zu schaden. All dies wird er tun, im festen Glauben, selbst der Gute zu sein, der das Übel bekämpft.

Für so einen Menschen bist Du das Übel, der glaubt, die Welt wäre besser dran ohne Dich. Dabei wird sein eigenes Leben plötzlich still und leer, wenn Du auf seine Agression nicht mehr reagierst. Nichts hasst der Hassende mehr als die Erkenntnis, dass es dem Ziel seinen Objektes egal ist und egal sein kann, von ihm gehasst zu werden.

Du brauchst die Menschen nicht, die Dich hassen, aber die Menschen, die Dich hassen, brauchen Dich.

Schenke den Menschen, die Dich hassen, nicht die Aufmerksamkeit, die sie brauchen, um Dich zu hassen. Daher mein Rat: Beende den Kontakt, kappe die Leitung, denn das ist kein Dialog.

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Gerd Buurmann zwitschert – 2022

Hier finden Sie eine Auswahl der Worte, die ich im Jahr 2022 auf Twitter gepostet habe.

***

Gibt es eigentlich auch bald ein Selbstbestimmungsgesetz, bei dem ich selbst bestimmen darf, ob ich ARD und ZDF nutzen und zahlen möchte? Das wäre doch mal ein Selbstbestimmungsgesetz, das echter Gewalt ein Ende setzt. (28. Dezember)

Selbstbestimmung heißt nicht, dass ich mit Gewalt bestimmen darf, wie andere mich zu sehen haben. (27. Dezember)

Und wieder lese ich den Wunsch, das nächste Jahr möge besser werden als das letzte. Also meine letzten Jahre waren alle ganz wunderbar, trotz mancher Versuche, mir das Leben zu vermiesen. Ich schau aber auch schon lange kein ARD und ZDF mehr. (26. Dezember)

Liebe Deinen Nächsten, heisst es, aber ich sehe so viele Leute, die sich für die Fernsten interessieren. Alles schön und gut, aber wir sollten darüber nicht unsere Nachbarn vergessen. (25. Dezember)

Ich werde nie in einer Redaktion arbeiten, die Zeit damit verbringt, dafür zu kämpfen, dass andere Journalisten ihre Plattformen, Investoren, Kunden und Follower verlieren. Ich arbeite in Redaktionen, die einfach Lust auf Journalismus haben und die Meinungsfreiheit ernst nehmen. (20. Dezember)

Mastodon ist das Bällebad der sozialen Medien. Es sorgt dafür, dass die Kinder beschäftigt sind, während sich die Erwachsenen unterhalten. (17. Dezember)

Menschen mit Macht, die sich als Opfer sehen und daher die Welt verbessern wollen, sind besonders gefährlich. (17. Dezember)

Der lange Marsch durch die Institutionen war leider so erfolgreich, dass es nun drei apokalyptische Reiter gibt, die auf den Pferden Medien, Kultur und Akademie galoppieren. Die einst so freien Pferde der Aufklärung wurden von Ideologen brutal mit der Peitsche dressiert. (14. Dezember)

Es ist traurig zu sehen, wie einseitig die öffentlich-rechtlichen Nachrichten informieren. Ich kann deren Narrative komplett nacherzählen und erklären. Wer jedoch nur ARD und ZDF schaut, ist blind und taub für die Alternativen und versteht andere Konzepte nicht mal mehr. (14. Dezember)

Wenn etwas wissenschaftlicher Konsens ist, muss es nicht gebrüllt werden. Lautstärke und Aggressivität sind für gewöhnlich ein Zeichen dafür, dass es diesen Konsens nicht gibt. (12. Dezember)

Wie feministisch ein Mann wirklich ist, erkennt man oft erst dann, wenn eine Frau Nein zu ihm oder zu seinen Ideen sagt. Böhmermann ist grandios gescheitert am weiblichen Nein. Er ist ein klassischer Sexist, der fest davon überzeugt ist, Frauen zu lieben und zu ehren. (3. Dezember)

Männer, die Frauen erniedrigen, ziehen diese Frauen in den Schmutz, erklären sie zu hasserfüllten Schlampen oder zu #turds, um so dann ihre eigene Gewalt gegen diese Frauen vor sich zu rechtfertigen. Und dann gibt es noch Komplizen dieser Männer, wie #zdf und #ZDFMagazinRoyale (3. Dezember)

Keine Meinung ist so harmlos, dass sie nicht irgendwer zu Hass und Hetze erklären kann. Darum sollte man einem Staat nie die Macht geben, Meinungen zu sanktionieren, denn Mächteverhältnisse ändern sich und Deine Meinung kann die nächste sein, die als gefährlich eingestuft wird. (30. November)

Für alle, die behaupten, ohne die FDP würde rot-grün noch viel schlimmere Dinge durchboxen: Stimmt nicht, denn ohne FDP hätte rot-grün schlicht und ergreifend keine Mehrheit und könnte somit gar nichts machen. Die FDP ist daher vollkommen verantwortlich für die momentane Politik. (30. November)

Jede Sendung darf jeden kritisieren, sollte aber den Anstand haben, die kritisierte Person nich dazu zu zwingen, für die Behandlung zu bezahlen. Die öffentlich-rechtlichen Sender zwingen Menschen dazu, die mediale Waffe zu finanzieren, mit der sie angegangen werden. Unanständig! (26. November)

Zur Beurteilung von Methoden des Protestes sollte man sich immer fragen, wie duldsam man wäre, würde der politische Gegner diese Methoden anwenden. (19. November)

Die Berlin-Wahl ist ungültig, der zweit-größte Parteienspender der Demokraten ist offensichtlich ein Hochstapler, die Impfung schützt nicht vor Ansteckung, ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Nachrichten mehr knallen würden, täten sie nicht die Narrative stören. (17. November)

Die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten sind für Deutschland das, was die Militärregierungen für Südkorea waren: Vielleicht mal notwendig, aber heute definitiv nicht mehr! (16. November)

Ich habe schon Othello, Jago, Desdemona, Faust, Gretchen, Mephisto, Shylock und Antonio gespielt, Männer, Frauen, Schwarze, Weiße, Juden und Christen, teilweise nackt (z.B. Gretchen) und oft ohne Schminke (z.B. Othello), weil es im Theater nicht auf Oberflächlichkeiten ankommt. (15. November)

Identität ist heute vielerorts auf ein bloßes Kostüm reduziert, dabei ist Identität das, was übrig bleibt, wenn man sich aller Kostüme entledigt hat. (13. November)

Nur ein wenig kälter. Nur ein wenig dunkler. Nur ein wenig länger. Nur ein kleiner Pieks. Nur ein Stückchen Stoff. Nur für vierzehn Tage. Nur für die gute Sache. Fällt das eigentlich nur mir auf? (7. November)

Es gibt ja Menschen, die regen sich mehr darüber auf, dass @elonmusk 8,- Dollar für einen blauen Haken auf Twitter verlangen möchte, als über ausufernde Steuern, Rundfunkgebühren und explodierende Energiepreise. (6. November)

„Stellen wir uns mal vor, @elonmusk würde die Öffentlich-Rechtlichen kaufen, wieviele Mitarbeiter könnte der Mann wohl feuern, weil sie nun wirklich nicht gebraucht werden?“ (5. November)

Alex Jones muss für seine bösartigen Lügen, an die er vielleicht selbst geglaubt hat, viele Millionen Dollar Schadensersatz zahlen. Was ist mit all jenen, die unendlich viel Leid über Familien gebracht haben mit ihren Lügen, Kinder seien bei Corona die Pandemietreiber gewesen? (3. November)

Früher wurde das Publikum noch von der Bühne aus beleidigt, aber es wurde wenigstens ernst genommen. Heute aber soll das Publikum von der Bühne aus erzogen werden. Ich finde das deutlich bedenklicher. (2. November)

Es ist völlig okay, etwas besser zu finden, als was anderes. Man kann eine Partei besser finden, ein Land und eine Religion. Die Frage ist allerdings: Wie gehe ich mit den anderen um? Daran scheitern die meisten. (23. Oktober)

Einer Konversionstherapie zur anderen Seite stehe ich eher skeptisch gegenüber. Keine sexuelle Orientierung und kein biologisches Geschlecht ist eine Krankheit und bedarf daher keiner Konversion. (8. Oktober)

Wisst Ihr, was mein Privileg ist? Alle dürfen sich so verkleiden wie ich aussehe. Sie dürfen sich mit meiner Hautfarbe anmalen, meine Kultur zum Kostüm machen, meinen Glauben verspotten und über mich lachen. Es ist mir absolut egal. Das ist mein Privileg. (Es ist nicht exklusiv.) (25. September)

Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist ja mittlerweile oft genug betont worden, aber gehört der Islam auch zum Iran? Was sagen der Islam und seine wort- und kopftuchgewandten Mitglieder zu der momentanen Gewalt im Iran? Wie haltet Ihr es mit dieser Religion? (23. September)

Wenn das so weiter geht mit der Energie- und Russlandkrise, wird uns gewiss bald irgendein 🤡 vorschlagen, die Bücher von Puschkin, Tolstoi, Gogol, Tschechow und Dostojewski zu verbrennen, um damit zu heizen, durch den Winter zu kommen und ein Statement gegen Russland zu setzen. (20. September)

Was ist schlimmer, jemanden mit einem Pronomen anzusprechen, mit dem sich die Person nicht identifiziert oder jemanden als rechts oder links zu bezeichnen, obwohl er sich nicht so identifizierst? Warum ideologische Zuschreibungen tolerieren, wenn biologische nicht mehr gehen? (17. September)

Man sagt ja: „Die Sonne geht unter.“ Dabei bewegt sich in Wirklichkeit die Erde und nicht die Sonne. So fühle ich mich manchmal mit gewissen Leuten. Sie bewegen sich radikal in eine Richtung, aber fragen dann mich, wann ich denn wohl falsch abgebogen sei. (15. September)

Warum ist Donald Trump, bei all dem, was ihm vorgeworfen wurde, noch nicht im Knast? Schon mal in Erwägung gezogen, dass all die üblen Anschuldigungen nicht stimmen? Trump ist der am meisten durchleuchtete Politiker und frei. Welch anderer Politiker würde das überstehen? Ehrlich (13. September)

Die Freiheit stirbt dort, wo ein Mensch einen anderen Menschen dazu zwingen kann, wie er über ihn zu denken und zu reden hat. (13. September)

Die Steine in der Krone der Königin kommen aus einer Zeit des Kolonialismus, ja. Und die Steine in Deinem Smart Phone kommen aus der Sklaverei von heute! (10. September)

Scholz und Habeck kommen in eine Bar und saufen. Der Wirt bringt die Rechnung; sagt Habeck: „Es ist nicht so, dass ich Zeche prelle, ich werde einfach nur nicht zahlen.“ Der Wirt reicht Scholz die Rechnung, der sagt: „Ich kann mich nicht daran erinnern, was getrunken zu haben.“ (8. September)

Liebe ORCs (Olaf, Robert, Christian), nur mal so als Frage: Das Geld, das ihr benutzt, um mich zu entlasten, woher habt Ihr das Geld eigentlich? Wer arbeitet für meine Entlastung? Ich hab nämlich das Gefühl, dass das nebst anderen auch ich bin. (5. September)

Woran erkennt man eine durch Ideologie gefangene Sprache? Man kann mit ihr nicht singen. Eine durch Ideologie vergewaltigte Sprache kommt dort an ihre Grenze, wo sie gesungen wird. Ich finde, wir sollten deutlich mehr singen! (30. August)

Ist Euch schon aufgefallen, je weniger Politiker zurücktreten, umso mehr Bürger werden gecancelt. Ich muss da an Bertolt Brecht denken: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“ (30. August)

Habe ich das richtig verstanden, wir verteufeln es, wenn sich Kinder als Indianer verkleiden und nennen es kulturelle Aneignung oder kulturunsensiblen Rassismus, aber wenn sich erwachsene Männer als Frauen verkleiden, dann nennen wir sie Frauen und feiern sie? (26. August)

Noah hat das erste Mal sein Beinchen gehoben! (18. August)

Wenn jemand nicht sagt, dass Du unrecht hast, sondern dass Du böse bist, gib Dich in Acht, denn es ist eine bewusst gesetzte Entmenschlichung. Menschen, die entmenschlicht wurden, kann man leichter Gewalt antun. (17. August)

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich höre, die Kunst solle „ein größeres übergeordnetes Ziel“ verfolgen, bekomme ich Beklemmungen mit einem Hauch Angst. (16. August)

Je mehr Menschen einer Meinung sind, umso wichtiger wird es, die andere Meinung zu schützen. Man muss sie nicht teilen und ihr nicht zustimmen, aber man muss sie schützen, denn eine Mehrheit, die nicht mehr hinterfragt wird, kann sehr gefährlich werden. (12. August)

Ich habe kein Recht dazu, andere Menschen zu zwingen, mich so zu sehen, wie ich gesehen werden will. Mein Ruf schaffe nicht ich, sondern alle anderen. Ich kann argumentieren, bitten, verführen, überzeugen, aber niemals darf ich erzwingen! (9. August)

Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? Es gibt viele Antworten, aber diese Antwort ist eine der wichtigsten: Etwas, das man sich nicht aussucht! (9. August)

Ich habe keine Angst vor Leuten, die denken, ich hätte Unrecht. Mit ihnen kann ich debattieren. Ich habe Angst vor Leuten, die glauben, ich sei böse. Diese Leute wollen nämlich nicht reden. Sie wollen zerstören. (5. August)

Bin ich als einfacher Bürger überhaupt berechtigt, sensible medizinische Daten zu erfragen, bevor ich jemanden in meinen Laden lasse? Darf mich der Staat dazu zwingen, diese Infos von meinen Mitbürgern zu erzwingen? (4. August)

So langsam wird klar, dass es jenen, die die Sprache mit Gewalt verändern wollen, politische Gegner diffamieren und die staatliche Gewalt nutzen, um übergriffig in private Verträge und Angelegenheiten einzudringen, nie um Emanzipation und Freiheit ging. Sie wollen Unterwerfung. (24. Juli)

Konversionstherapie (von lateinisch conversio‚ Umwendung, Umkehr) ist eine Therapie zur Veränderung der biologischen Realität des eigenen Seins, z.B. homosexuell sein, weil dieses Sein als falsch, krank, unpassend empfunden wird. Ich hab arge Probleme mit solchen Therapieansätzen. (23. Juli)

Was ist eigentlich absurder? Zu glauben, dass eine Jungfrau Kinder bekommen kann oder dass ein Mann Kinder bekommen kann? (13. Juli)

Wenn eine Frau sich als Mann definiert, darf sie dann auf #facebook, #instagram und #twitter ihre entblößte Brust zeigen? (4. Juli)

Bei Pronomen bin ich altmodisch im Sinne der Toleranz. Meine Pronomen gehören mir nicht. Nenne mich, wie Du willst. Es ist Deine Freiheit, mich so zu bezeichnen, wie Du willst. (25. Juni)

2 mal Claudia Roth: 2006 sagte sie zu den Mohammed-Karikaturen, es sei „falsch, Karikaturen zu veröffentlichen, die religiöse Gefühle der Muslime verletzten“. Heute sagt sie zur anti-israelischen documenta: „Ich werde nicht als Kulturpolizistin den Daumen heben oder senken“. (19. Juni)

Die Kartoffel hat einen Migrationshintergrund. Sie wanderte im 17. Jahrhundert nach Europa ein und wurde in Preußen am 24. März 1756 durch einen sogenannten „Kartoffelbefehl“ von Friedrich II integriert. (18. Juni)

Star Trek ist rassistisch! Kein einziger Vulkanier wird von einem echten Vulkanier gespielt und alle Klingonen sind geklingonfaced! (18. Juni)

Gestern wurde ich gefragt, was ist das Gegenteil von Freiheit? Mein erster Gedanke war: Paradies! Ja, der Garten Eden war wohl das schönste aller bekannten Gefängnisse. Ich mag die Freiheit. (10. Juni)

Wie wäre es mal mit einem Antisemitismusbeauftragten, der sich ausschließlich mit dem Antisemitismus innerhalb von Regierungsparteien beschäftigt? (1. Juni)

Ich hab da eine tolle Idee: Eine 9-Euro-Telefonkarte, womit man dann einen Monat lang von jeder Telefonzelle deutschlandweit im Festnetz telefonieren kann. (25. Mai)

„Lebe nicht so, als wäre es der letzte Tag in Deinem Leben, lebe so, als wäre es der letzte Tag in dem Leben eines Menschen, den Du liebst.“ (8. Mai)

Die Mehrheit der öffentlich-rechtlichen Journalisten ist eher links mit Schwerpunkt bei den Grünen. Natürlich sind sie für den Medienstaatsvertrag. Aber wären sie es auch, wenn die Mehrheit eher rechts wäre mit Schwerpunkt AfD? Oder würden sie dann die Gefahren erkennen? (2. Mai)

Elon Musk zahlt freiwillig 44 Milliarden Dollar für Twitter. Ich aber gehöre zu all jenen, die jedes Jahr zusammen über 8 Milliarden Euro für die Öffentlich-Rechtlichen zahlen müssen, nicht freiwillig, sondern unter der Drohung staatlicher Waffengewalt. Das ist der Unterschied! (26. April)

Vielleicht sollte mal jemand Jan Böhmermann stecken, dass mir Elon Musk im Gegensatz zu ihm keine Gewalt antut, denn Elon zwingt mich nicht mit Gewalt, seine Produkte zu finanzieren. Der Unterschied zwischen Elon und Jan ist weniger der Reichtum als mehr die Gewaltbereitschaft. (26. April)

Jede Richterin, Tischlerin, Ärztin, Spargelstecherin, Kellnerin, Lehrerin, Fahrerin, Müllfrau hat mal keinen Bock und arbeitet doch. Wenn aber eine Prostituierte keinen Bock hat, findet der Sex ohne Konsens statt. Das ist per Definition Vergewaltigung. Das ist der Unterschied. (23. April)

Es wissen deutlich mehr Leute, wann Hitler Geburtstag hatte, als wann Merkel Geburtstag hat. Dabei war Angela deutlich länger im Amt als Adolf. Was ist da los? (20. April)

Mit über 1,6 Milliarden Muslimen auf der Welt und diversen Ländern, die nach der Scharia leben, ist der Islam eine der mächtigsten Ideologien der Welt. Der Islam ist kein Opfer. Der Islam herrscht! (18. April)

Es kracht nicht mehr zwischen Christen und Juden. Es kracht nicht zwischen Juden und Buddhisten, nicht zwischen Christen und Hindus. Es kracht zwischen Juden und Muslimen, zwischen Christen und Muslimen, zwischen Buddhisten und Muslimen. Woran mag das nur liegen? (17. April)

Meine Pronomen: Darfste/Dir/Aussuchen (17. April)

Nur, wer angreifen kann, wer eine Waffe besitzt, kann Pazifist sein. Wer nicht zur Gewalt greifen kann, ist kein Pazifist, sondern machtlos. Pazifismus ist eine Entscheidung. (16. April)

Ich möchte nur noch einmal daran erinnern, dass von 1998 bis 2021 die CDU nur 16 Jahre an der Regierung war, die SPD aber 19 Jahre. Uns regiert somit immer noch die Partei, die uns den ganzen Rotz eingebrockt hat! (13. April)

Es gibt kaum etwas, das so gefährlich ist, wie mächtige Menschen, die glauben, sie seien Opfer. (12. April)

Heute morgen um 7:30 Uhr ist Moses in unseren Armen gestorben. Elf wunderschöne Jahre tollen, buddeln, knuddeln, dumme Sachen machen und neugierig sein. Moses, Du warst einfach perfekt. (9. April)

Ich habe gerade nach langer Zeit mal wieder das Lächeln meines Bäckers gesehen. Schön. (5. April)

Gestern stand ich seit langer Zeit endlich mal wieder auf einer Bühne ohne Corona-Regeln. Keine Maskenpflicht. Kein Abstand. Keine Impfpflicht. Es galt wieder das herrliche Wort: „Hereinspaziert!“ Es war für mich das erste Mal seit dem 10. März 2020. Es war einfach wunderbar. (5. April)

Es gibt Menschen, die behaupten, Worte seien Gewalt, nur um dann tatsächliche physische Gewalt gegen die Person anzuwenden, die gesprochen hat. Ob eine Fresse, die redet, Gewalt ist, steht zur Diskussion, aber: Ein Schlag in die Fresse ist definitiv Gewalt! (29. März)

Noch sieben Tage bis alle Maßnahmen fallen. Ab dann gilt wieder dieser wahnsinnige Ansatz von Selbstbestimmung, Vertrauen, Respekt, Freiheit und freiwilliger Rücksichtnahme. Krass. (27. März)

Sich anzumalen und zu verkleiden und dann zu behaupten, man sei jemand anderes, ist gesellschaftlich okay, wenn es um das Geschlecht geht, aber überhaupt nicht okay, wenn es um die Hautfarbe geht. Woran, glaubt Ihr, liegt das? (27. März)

Ist Transsexualität eigentlich sexuelle Aneignung? (24. März)

Es ist vielleicht nur ein Gefühl, aber mir scheint, als würden zwar immer mehr Menschen Mitgefühl zeigen, aber immer weniger Menschen Mitgefühl fühlen. (22. März)

Jeder Vorschlag einer Problemlösung, bei dem der Mensch zum Problem erklärt wird, ist unmenschlich. Eine solche Lösung will nicht das Problem beenden, sondern den Menschen. (19. März)

Wie wäre es mit einer Impfung, die so gut ist, dass sich Geimpfte nicht vor Ungeimpften fürchten müssen? (18. März)

Betroffenheit ist in Deutschland ein Gefühl, das sich zwischen zwei Tagesordnungspunkten bemerkbar macht. (17. März)

Wenn es zur Impfpflicht kommt, würde ich mir am liebsten meine drei Impfungen aus meinem eigenen Körper saugen und sie dem Deutschen Bundestag vor die Füße spucken! (17. März)

Die westliche Welt lässt Putin gerade wissen: „Weil Du Atomwaffen hast, werden wir nichts tun, um Dich aufzuhalten.“ Ich denke mal, das Regime im Iran nimmt das mit besonderem Interesse zur Kenntnis und könnte dadurch zu einer höheren Anstrengung motiviert werden. (14. März)

Frieren für die Freiheit! Was bedeutet Frieren? Für MdBs bedeutet Frieren, mal auf Diäten verzichten und für die ÖR Sendeanstalten, mal ein paar Monate keine Beiträge zu bekommen. Seid Ihr dazu bereit? Oder fordert Ihr Opfer nur von jenen, die nicht so privilegiert sind wie Ihr? (13. März)

Liebe Mitglieder der Regierung, Ihr diskutiert nie darüber, ob ihr uns unsere Freiheit wieder gebt, sondern immer nur darüber, ob Ihr uns weiterhin unsere Freiheit mit Gewalt nehmt. (13. März)

Wie schwach muss man sein und wie schlecht müssen die eigenen Werte und Überzeugungen sein, dass man die Propaganda des Feindes verbieten muss? (13. März)

Während der McCarthy-Ära war Stalin an der Macht. Viele Künstler wurden damals gecancelt, wenn sie sich nicht klar distanzierten. Heute empfinden wir diese Ära als falsch. Heute ist Putin an der Macht und wieder werden Künstler entlassen, wenn sie sich nicht distanzieren. (2. März)

Warum soll man die Lüge blockieren? Verstehe ich nicht. Ich will wissen, was der Gegner denkt. Zensur ist das Mittel Putins. Ich will alles hören, was Putin und seine Schergen sagen. Schon aus Selbstschutz. (1. März)

Putin bezeichnet in einer Fernsehansprache seinen Angriff als Entnazifizierung der Ukraine. Menschen, die angegriffen werden sollen, zu Nazis zu erklären, ist mittlerweile eine international sehr beliebte Taktik von Tätern geworden. (24. Februar)

Freedom Day in Deutschland ist, wenn man das Fenster im Gefängnis auf Kipp stellt. (21. Februar)

❤️ Mehrdad Karimpour 🏳️‍🌈 Farid Mohammadi ❤️ Diese zwei Männer wurden im Iran hingerichtet, weil sie schwul waren. Nennt ihre Namen. Gegen das Totschweigen. (3. Februar)

Natürlich sind viele Journalistinnen und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für eine Impfpflicht. Sie sind schließlich auch für den Zwang, ihre Sendungen bezahlen zu müssen. Passt. (3. Februar)

Das Problem ist: Es gibt viel zu viele Menschen, die die Kuchen verteilen wollen und viel zu wenig Menschen, die sie backen. (29. Januar)

Wenn eine Partei, die nirgendwo in Regierungsverantwortung ist, abdriftet, beunruhigt mich das deutlich weniger, als wenn eine Partei in Regierungsverantwortung abdriftet und dabei ihre Macht missbraucht. (29. Januar)

Wichtig ist nicht, wer in Zeiten der Angst mitgemacht hat. Wichtig ist, wer, wann, wie aufhört. Ich befürchte, Deutschland zieht mal wieder gnadenlos alle Maßnahmen bis zur Götterdämmerung und bis zum bitteren Untergang durch. (28. Januar)

Oft bemerkt man Ungerechtigkeiten erst, wenn man selber betroffen ist. (28. Januar)

Wie wäre es mit einer Boosterwahl alle sechs Monate, um den Status der Volksvertretung für unsere Politikerinnen und Politiker aufzufrischen? (26. Januar)

Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Was auch immer Du glaubst, Deine Freiheit erlaubt es Dir nicht, gegen den erklärten Willen des Anderen, in seinen Körper einzudringen. (23. Januar)

Nicht die sofortige Beendigung aller Maßnahmen muss gerechtfertigt werden, sondern die Fortführung. (20. Januar)

Ich verstehe die Sache mit der Kritik an kultureller Aneignung nicht. Alles, was ich in meinem Leben benutze, habe ich mir angeeignet. Ich habe nichts davon selbst erfunden. (4. Januar)

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf mein Konto oder nutzen Sie PayPal.

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Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann!

Der folgende Text erschien zum ersten Mal in der New York Sun am 21. September 1897 und wurde von Francis Pharcellus Church verfasst. Mit diesen wunderbaren Worten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine frohe und gesegnete Weihnacht:

„Mit Freude beantworten wir sofort und damit auf herausragende Weise die folgende Mitteilung und geben gleichzeitig unsere großen Auszeichnung Ausdruck, dass ihre gewissenhafte Autorin zu den Freunden der Sun zählt:

Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt.
Einige meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt.
Papa sagt: ‚Wenn du es in der Sun siehst, ist es so.‘
Bitte sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Virginia O’Hanlon.
115 West Ninety-fifth Street.

Virginia, deine kleinen Freunde haben unrecht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben an nichts, das sie nicht sehen. Sie glauben, dass nichts sein kann, das für ihre kleinen Geister unfassbar ist. Alle Geister, Virginia, seien sie nun von Erwachsenen oder Kindern, sind klein. In diesem unseren großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her ein bloßes Insekt, eine Ameise, verglichen mit der grenzenlosen Welt über ihm, gemessen an der Intelligenz, die zum Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen fähig ist.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen, und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und deinem Leben seine höchste Schönheit und Freude geben. O weh! Wie öde wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Sie wäre so öde, als wenn es dort keine Virginias gäbe. Es gäbe dann keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Romantik, die diese Existenz erträglich machen. Wir hätten keine Freude außer durch Gefühl und Anblick. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt erfüllt, wäre ausgelöscht.

Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest ebensogut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa veranlassen, Menschen anzustellen, die am Weihnachtsabend auf alle Kamine aufpassen, um den Weihnachtsmann zu fangen; aber selbst wenn sie den Weihnachtsmann nicht herunterkommen sähen, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen dafür, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge in der Welt sind jene, die weder Kinder noch Erwachsene sehen können. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Selbstverständlich nicht, aber das ist kein Beweis dafür, dass sie nicht dort sind. Niemand kann die ungesehenen und unsichtbaren Wunder der Welt begreifen oder sie sich vorstellen.

Du kannst die Babyrassel auseinanderreißen und nachsehen, was darin die Geräusche erzeugt; aber die unsichtbare Welt ist von einem Schleier bedeckt, den nicht der stärkste Mann, noch nicht einmal die gemeinsame Stärke aller stärksten Männer aller Zeiten, auseinanderreißen könnte. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang beiseiteschieben und die übernatürliche Schönheit und den Glanz dahinter betrachten und beschreiben. Ist das alles wahr? Ach, Virginia, in der ganzen Welt ist nichts sonst wahrer und beständiger.

Kein Weihnachtsmann! Gottseidank! Er lebt, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.“

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Canceln ist Gewalt!

Es ist völlig in Ordnung, einem Gespräch aus dem Weg zu gehen. Niemand darf zu einem Austausch gezwungen werden. Wer ein Gesprächsangebot ausschlägt, nimmt für sich das Recht auf Ignoranz in Anspruch. Die Freiheit zur Ignoranz hat jeder Mensch.

Es ist aber nicht in Ordnung, einen Menschen zu canceln oder ihm seine Plattform zu entreißen, denn das ist Gewalt.

Die Kommunikation ist die gewaltfreieste Form des Streites. Niemand muss sich in einen Streit begeben, aber es auch niemand das Recht, andere Menschen um ihre Streitigkeiten zu berauben. Wer Menschen aufgrund ihrer Meinung cancelt, begeht einen Akt der Gewalt, denn er beraubt dadurch seine Mitmenschen um die Möglichkeit des friedlichen Austausches.

In der Kommunikation gibt es zwei Wege, um die Meinung des Gegenübers zu beeinflussen: Überzeugen und Verführen. Die Überzeugung nutzt Fakten, Vernunft und orientiert sich an der Wahrheit. Die Verführung nutzt Bilder, Gefühle und manchmal die Lüge. Beide Strategien fußen auf dem Wort.

Und dann gibt es da noch den Weg der Gewalt. Die Gewalt setzt da ein, wo nicht mehr geredet wird. Dann werden Menschen mundtot gemacht. Sie werden entfernt, gecancelt und von ihren Plattformen gestoßen. Oft zeigt sich diese Gewalt im Geschrei. Wer nicht weiß, wo er selber steht, wer nicht von dem Wert der eigenen Worte überzeugt ist, der brüllt, schreit, zetert und macht den anderen mundtot.

Das Canceln ist eine ganz besonders perfide Form der Gewalt, denn die Täter kommen sich dabei oft edel und gut vor. Wenn sie sich gar zu sehr im Recht fühlen, schlagen sie sogar zu.

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Hass ist eine Meinung!

Es gibt Leute, die sagen, Hass sei keine. Natürlich ist sie das!

Es gibt Leute, die behaupten, Meinungsfreiheit schließe keine Hassreden ein, aber genau das tut sie. Es ist die exakte Definition von Meinungsfreiheit, dass auch falsche Meinungen geäußert werden dürfen. Es gibt kein Zuviel an Meinungsfreiheit. Entweder gibt es Meinungsfreiheit oder es gibt sie nicht. So einfach ist das.

Ich zum Beispiel hasse Nazis, Vergewaltiger, Mörder, Rassisten, Islamisten und viele andere Menschen, die anderen Menschen Gewalt antun. Ich hasse auch Doppelmoral, Machtmissbrauch und Selbstgerechtigkeit. Ich hasse aber auch weniger schlimme Dinge.

Ich hasse zum Beispiel, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten mich mit der Waffengewalt des Staates zwingen dürfen, ihre Sendungen zu finanzieren, vor allem, wenn es Sendungen sind, die anderen Menschen schaden zufügen, sie beleidigen oder Fake News verbreiten.

Ich hasse es, wenn eine liberale Partei, ihre liberalen Prinzipien verrät, nur um an der Macht zu bleiben. Ich hasse es, wenn ich zu gewissen Fragen der Zeit in fast allen Medien, eine synchronisierte Meinung lese. Ich hasse es, wenn die Regierung Geld dafür ausgibt, Organisationen zu finanzieren, die dann darüber autoritär entscheiden, was ein richtiger Fakt sein soll. Ich hasse Faktenchecks von bewaffneten Autoritäten.

Ich hasse es, mit welcher Selbstverständlichkeit mir der Staat unter dem Geheul verängstigter und besorgter Bürger in den letzten Corona-Jahren die Freiheitsrechte genommen hat, weil mir unterstellt wurde, ich sei eine gefährliche, ansteckende und die Menschheit in Gefahr bringe Person, einzig und allein weil ich so existiere, wie ich geboren wurde, nämlich ungeimpft. Ich hasse es, dass ich zur Impfung genötigt wurde, um mein Leben weiter führen zu können.

Ich hasse es, wenn sich Familienmitglieder und langjährige Freundschaften zerstreiten, weil sie in politischen Angelegenheiten unterschiedliche Meinungen haben.

Ich hasse es, wenn Menschen nicht verstehen können, warum es manchmal gute Gründe dafür gibt, den Hass anonym zu artikulieren. Wenn sich der Hass gegen Menschen richtet, die deutlich stärker bewaffnet sind, als man selbst, wenn sich der Hass zum Beispiel gegen eine Regierung richtet oder gegen eine mafiöse Organisation, die einen bedroht, dann ist Anonymität lebenswichtig.

Manchmal hasse ich sogar mich, aber nur kurz. 

Hass ist eine menschliche Leidenschaft. Sie kann gefährlich sein, aber unter Umständen auch das eigene Leben retten. Hass ist gewiss nicht ständig gut, aber eben nicht immer schlecht. Hass ist eine Gefühl wie Liebe und einem Menschen zu verbieten, seine Gefühle zu artikulieren, kann schlimme Konsequenzen haben.

Natürlich ist es unangenehm, den Hass anderer Leute zu hören, aber gegen Hass, der schmerzt, möge der Hass nun berechtigt oder unberechtigt sein, hilft die Gegenrede als zivilisierte Form der Verteidigung. Eine Beleidigung, die in die Richtung eines Menschen gefeuert wird, beleidigt den Menschen nur, wenn er die Beleidigung in seinem Kopf auch annimmt. Eine Faust oder eine Kugel jedoch, die in die Richtung eines Menschen abgefeuert wird, verletzt oder durchlöchert den Kopf unabhängig von der Haltung des Menschen. Wer eine Beleidigung nicht hört, lebt. Wer eine Kugel nicht hört, stirbt. Das ist der Unterschied.

Meinungsfreiheit ist ein präventiver Schutzmechanismus.

Meinungsfreiheit gilt auch für die Hassrede, denn sonst hätte der Koran und manch andere religiösen Schriften schon längst verboten worden müssen. In der Sûre 5 zum Beispiel steht im Absatz 8:

„Euer Hass gegen einige Menschen soll Euch nicht dazu verleiten, ungerecht zu sein. Seid gerecht, so kommt ihr der Frömmigkeit am nächsten.“

In der selben Sûre steht an späterer Stelle:

„Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden.“

Diese Worte können problemlos unter dem Begriff „Hass“ subsumiert werden,

Ich habe kein Problem damit, dass der Koran veröffentlicht wird, denn so weiß ich, womit ich es zu tun habe. Nur durch die Artikulation der Gedanken lerne ich das Innere eines Menschen kennen und kann so rechtzeitig entscheiden, ob ich mich vor ihm schützen sollte oder von ihm lernen kann. Bei der Verleihung des Böll-Preises im Jahr 2015 an Herta Müller sagte die Preisträgerin:

„Wenn Hassparolen spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“

Ich muss da der Nobelpreisträgerin widersprechen. Messer gehen nicht spazieren, weil vorher Parolen spazierten. Jene, die die Parolen grölen, haben die Messer nämlich bereits in ihren Hosen und sie werden die Messer herauszuholen, sobald sie in der Lage sind, die Parolen der Anderen abzuschneiden. Das Problem ist nicht die Meinungsfreiheit, sondern der Wille der Hassenden, die Meinungsfreiheit der Anderen mit Gewalt abzuschaffen. 

Gedanken verschwinden nicht, nur weil sie nicht mehr gesprochen werden.

Aus Worten werden Taten. Das stimmt. Aber Worte müssen nicht gesprochen werden, um zu Taten zu werden. Es reicht, wenn sie gedacht werden. Daher bringt es gar nichts, Taten dadurch verhindern zu wollen, dass man die Artikulation der Worte verbietet. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Wer die Artikulation von gewissen Worten verbietet, verhindert dadurch nicht, dass die Worte zu Taten werden. Er verhindert jedoch, dass die Tat rechtzeitig erkannt und gebannt werden kann.

Der Mensch, der in den Augen eines anderen Menschen ein Schwein ist, bleibt für ihn ein Schwein, auch wenn er es nicht mehr sagen darf und auch das Messer in der Hose verschwindet nicht, wenn einem der Mund verboten wird. Worte können zu Taten werden. Gerade deshalb müssen auch die Worte des Hasses artikuliert werden dürfen.

Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden.

Das Problem in der Zeit des Nationalsozialismus war nicht, dass „Der Stürmer“ zu erwerben war, sondern die Tatsache, dass sich die Nationalsozialisten zunächst die persönliche und später auch die staatliche Gewalt nahmen, andere Meinungen und Zeitungen zu verbieten, die ohne Probleme die Ideologie der NSDAP hätten entlarven können. Die Nationalsozialisten nutzen nicht die Meinungsfreiheit, um das Messer zu ziehen, sondern sie zogen die Messer, um die Meinungsfreiheit zu attackieren.

Nichts fürchten jene, die Unrecht haben, mehr als die Meinungsfreiheit. Darum erklärten die Nationalsozialisten auch in ihrem 25-Punkte-Program unter Punkt 23:

„Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst- und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.“

Aufgrund des „Gemeinwohls“, Meinungen kriminalisieren, Veranstaltungen schließen, Bücher verbieten und Zeitungen abschaffen. Das ist die Gedankenwelt der Nazis. Sie erklärten alles, was sie selber hassen zu Hass, der verboten gehört. Früher wurden Bücher verbrannt, heute werden Internetseiten gelöscht. Einen Unterschied gibt es nur in der CO2-Bilanz. 

Keine Meinung ist so harmlos, als dass sie nicht irgendwer zu Hass und Hetze erklären kann. Allein schon deshalb sollte man einem Staat nie die Macht geben, Meinungen zu sanktionieren, denn Mächteverhältnisse ändern sich ständig und von einem Tag auf den anderen kann die eigene Meinung als gefährlich eingestuft werden.

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Weihnachtswunsch

Ein bescheidener musikalischer Weihnachtswunsch von Cris Revon.

Mein allergrößter Weihnachtswunsch, für viele viel zu spät, dass endlich dieser Krieg zu Ende geht.

Ich wünsche mir zur Weihnachtszeit, dass es mal wieder schneit, das hatten wir schon lange nicht, das wird mal wieder Zeit. Dann bau‘ ich einen Schneemann, meterhoch, zumindest einen, vielleicht auch eine Schneefrau und ein paar der süßen Kleinen. Jedoch mein größter Weihnachtswunsch, für viele viel zu spät, dass endlich dieser Krieg zu Ende geht.

Ich habe schon so viel und bin damit einer von vielen, wie wär’s, wenn wir in diesem Jahr mal wieder etwas spielen? Vielleicht nicht grade Risiko, das fand‘ ich immer blöde und auch nicht Siedler von Catan, das find‘ ich meistens öde. Jedoch mein größter Weihnachtswunsch, für viele viel zu spät, dass endlich dieser Krieg zu Ende geht.

Was maß‘ ich mir da an, was nehm‘ ich meinen Mund so voll. Ich bin doch nicht John Lennon, nein, ich bin nicht einmal Nicole. Jedoch mein größter Weihnachtswunsch, für viele viel zu spät, dass endlich dieser Krieg zu Ende geht.

Cris Revon

(TINCR)

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