Alternative Auschwitz

Cem Özdemir erklärt, dass die AfD den Konsens „Nie wieder Auschwitz“ in Frage stellt. Am 17. September 2017 erklärte er in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“:

„Die AfD steht nicht für dieses großartige Land. Sie stellt das in Frage, was der Nachkriegskonsens war: ‚Nie wieder Auschwitz!'“

Ist Auschwitz für die AfD somit eine Alternative? Ich finde, das sollte man die AfD mal fragen. Cem Özdemir ist ja nicht irgendwer. Seine Erklärung sollte man ernst nehmen.

Für mich ist die Aussage von Cem Özdemir eine der widerlichsten Instrumentalisierungen von Auschwitz seit langer Zeit. Cem Özdemir ist stolz auf Deutschland, stolz, weil Deutschland aus Auschwitz gelernt haben soll. Auschwitz hat Deutschland besser gemacht. Besser durch Auschwitz. Darauf muss man erst mal kommen! Die deutsche Geschichte ist einzigartig, so einzigartig, dass jetzt auch Cem Özedemir einzigartig ist.

Cem Özdemir hat sich mit der deutschen Vergangenheit auseinandergesetzt. Jedes Jahr ein bisschen mehr. Heute sitzt er so weit auseinander von der deutschen Vergangenheit, dass er erklären kann, dass die AfD den Konsens „Nie wieder Auschwitz“ in Frage stellt.

Cem Özdemir ist ein typischer Gewaldedeu (Gerade wir als Deutsche Deutsche).

Der Gewaldedeu hat in seiner Schulzeit jeden 9. November mit seinem Schulchor vor dem Gedenkstein in seiner Heimat gesungen, der an die Synagoge erinnert, die 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde. Er verlegt liebend gerne Stolpersteine für ermordete Juden und trampelt irgendwann darauf herum. Er organisiert Ausflüge nach Dachau und Theresienstadt und hat den Soundtrack von “Schindlers Liste” im Schrank stehen. Der Gerwaldedeu liebt Klezmer!

Für einen Gewaldedeu sind Juden nichts weiter als Geister der Vergangenheit. Sie tauchen bei ihm fast ausschließlich in Gedenkstunden auf. In seiner Schulzeit hat er das Judentum überwiegend im Geschichtsunterricht kennengelernt, nicht so sehr in den Unterrichtsfächern Philosophie, Ethik, Religion und Gesellschaftskunde.

In den USA steht jüdisches Theater für spritzige, humorvolle Dialoge im Stil von Woody Alan und Neil Simon. Wenn aber ein Gewaldedeu sagt, „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann macht er dabei ein ernstes Gesicht und denkt an Anne Frank, Auschwitz und den Holocaust. Juden sind für einen Gewaldedeu die Toten von damals, nicht die Lebenden von heute.

Der Gewaldedeu fühlt sich persönlich schuldig für den Holocaust, ganz so, als habe er die Verbrechen mit eigener Hand begangen. Wenn er einen Juden trifft, dann schwingt stets auch ein schlechtes Gewissen mit. Der Gewaldedeu sieht sich als Schuldner. Ein Schuldner braucht jedoch einen Gläubiger und für den Gewaldedeu ist das natürlich der Jude. Juden lösen somit bei einem Gewaldedeu unweigerlich ein schlechtes Gewissen aus und tief in seinem Inneren wird ein Gewaldedeu Juden Auschwitz niemals verzeihen.

Dafür geraten Gewaldedeus ganz aus dem Häuschen, wenn sie zeigen können, dass ihre Gläubiger auch nicht besser sind als sie. Gewaldedeus lieben es, Juden zu kritisieren, besonders wenn sie in Israel leben. Der Gewaldedeu hat schließlich aus der Vergangenheit gelernt, nämlich dass die Juden in Israel die Nazis von heute sind, was der Gewaldedeu nun wirklich überhaupt nicht verstehen kann, denn eigentlich müssten es die Juden doch besser wissen, schließlich hatten sie den gleichen Lehrmeister wie sie, nämlich die deutsche Geschichte. Nichts sagt ein Gewaldedeu lieber als: „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!“

Der Gewaldedeu hat auch gelernt, in der Flüchtlingsfrage besser und menschlicher zu sein als alle anderen Länder. Deutschland ist besser als Frankreich, England, Polen und Amerika. Besser durch Auschwitz! Vermutlich müssen diese Länder auch erst einen Holocaust veranstalten, bevor sie so gut werden können wie Deutschland.

Das größte Denkmal des Gewaldedeus ist das Holocaust Mahnmal in Berlin. Altkanzler Gerhard Schröder sagte einst dazu, es sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“ Zwei Gewaldedeus, die stolz sind auf ihre Vergangenheitsbewältigung, die es ohne die Vergangenheit natürlich nicht gäbe. Sie haben etwas aus dem Holocaust gelernt.

Es gibt jedoch nichts aus dem Holocaust zu lernen! Was soll es denn schon aus dem Holocaust zu lernen geben? Dass Menschen zu grausamen Ungeheuerlichkeiten in der Lage sind? Dass man Menschen nicht millionenfach vergast? Dass Juden auch Menschen sind? Dass man lieb zueinander sein sollte? Dass man sich wehren darf, wenn man verfolgt wird? Dass man Menschen, die andere Menschen vergasen, den Krieg erklärt? Dass man wahnsinnige Menschen mit allen Mitteln entwaffnet? All das kann man auch ohne Holocaust wissen! Der Holocaust ist keine Nachhilfe für moralisch Sitzengebliebene, sondern schlicht ein unvergessbares und unverzeihliches Verbrechen, aus dem es nichts zu lernen gibt!

Die Gewaldedeus aber machen den Holocaust zu einem moralischen Anschauungsunterricht. Zu irgendetwas muss Auschwitz ja gut gewesen sein. Und die Gewaldedeus haben was gelernt. Sie haben gelernt, die Opfer von Auschwitz zu instrumentalisieren.

Hartz IV ist die Fortsetzung der Menschenvernichtung des III. Reiches.”

Wir Blankenfelder leben wie im KZ. Werden von zwei Seiten vergast + verlärmt, dank Platzek & Co.”

Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.“

Zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“

In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken. In der Weltwirtschaftskrise von 1929 hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager.“

Schauen wir uns die Lebensbedingungen im Gaza-Streifen einmal an: Das ähnelt immer mehr einem riesigen Konzentrationslager“

Es war falsch, Juden zu töten. Genauso FALSCH ist es, dass jedes Jahr (allein in Deutschland) über 1.000.000.000 Tiere für die Fleischindustrie getötet werden.”

Kein Jude in diesem Land musste jemals solche seelischen Qualen erleiden wie ich.”

Der letzte Satz stammt übrigens von Sedika Weingärtner. Sie meinte damit das schlechte Betriebsklima in ihrem Büro! Für Gewaldedeus ist Leid ein sehr subjektiver Begriff. Nicht wenige von ihnen erleben einen ganz privaten Holocaust! Der Trend geht mittlerweile sogar schon zum Zweitholocaust.

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“Geef de slachtoffers een gezicht!”

Op 25 augustus 2017 was ik op de Breitscheidplatz in Berlijn, waar op 19 december 2016 een radicaalislamitische terrorist elf mensen vermoordde, nadat hij een Poolse vrachtwagenchauffeur had doodgeschoten. Ter herinnering aan de slachtoffers bevindt zich voor de Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche een provisorische gedenkplaats.

Sinds enige dagen bevindt zich bij deze provisorische gedenkplaats eveneens een aanwijzing naar de terreuraanslag in Barcelona van 17 augustus 2017, waarbij 17 mensen vermoord werden.

Toen ik de lijst van de slachtoffers van Barcelona zag, viel me onmiddellijk het grote verschil op met de lijst van de slachtoffers van Berlijn. De slachtoffers van Barcelona hebben namen en een gezichten. Alle Duitse slachtoffers hebben echter geen gezicht en van maar één Duits slachtoffer wordt de naam genoemd.

De omgang van Duitsland met de slachtoffers van aanslagen is schandalig. Op 19 december 2016 werden er niet twaalf mensen vermoord, maar Fabrizia di Lorenzo, Lukasz Urban, Sebastian B., Dalia Elyakim, Nad´a Čižmárová en nog een mens en nog een mens en nog een mens en nog een mens en nog een mens en nog een mens en nog een mens.

Nad´a Čižmárová uit de Tsjechische Republiek was 34 jaar toen ze vermoord werd. Haar zoon was toen 5 jaar oud. Nu vraagt hij vaak aan zijn vader: “En wat gebeurt er als jij door iemand vermoord wordt?”

Dalia Elyakim uit Israël was 60 jaar toen ze vermoord werd. Ze stierf toen ze met haar man Rami over de kerstmarkt wandelde. Rami raakte zwaargewond.

Fabrizia di Lorenzo uit Italië was 31 jaar toen ze vermoord werd. Op haar begrafenis zei de bisschop: “Ze was een engel met opengeslagen vleugels: Zij, die met zoveel idealen en waarden van het leven hield.”

Lukasz Urban uit Polen was 37 toen jij werd vermoord. Hij was de bestuurder van de vrachtwagen die gekaapt werd door de moordenaar, voordat hij elf andere mensen op barbaarse wijze vermoordde. Zijn zoon was 17 toen hij vermoord werd.

Over de andere slachtoffers van 19 december 2016 weten we niets. Het zijn mensen zonder gezicht. Ze maken slechts deel uit van een koud, bureaucratisch getal: acht!

Acht slachtoffers zonder gezicht en geschiedenis.

Het valt op dat het overwegend de Duitse slachtoffers zijn die tot een cijfer gereduceerd worden. Is het een Duitse manier om slachtoffers niet als individuen, maar als cynisch cijfer te beschouwen?

Zolang de slachtoffers van de aanslag geen gezicht en geen geschiedenis hebben, zullen Duitse politici zulke onbeschrijfelijke dingen blijven zeggen als: “We laten onze manier van leven niet van ons afpakken!”

Wie is dit “Wij”? Van de slachtoffers van 16 december 2016 in ieder geval werd niet alleen hun manier van leven afgepakt, maar tegelijkertijd hun hele leven! Zij kunnen met dit “Wij” niet bedoeld zijn.

Iedere politicus, die na een moorddadige aanslag steeds opnieuw zegt “we laten onze manier van leven niet van ons afpakken”, sluit daarmee de slachtoffers van de aanslag uit.

Er werd op 16 december 2016 wel degelijk iets van ons afgepakt. Er werden twaalf werelden van ons afgepakt, twaalf mensen, die wilden leven en liefhebben, twaalf mensen met een gezicht.

“In het aangezicht van de ander herken je God” (Emmanuel Lévinas)

Zolang we weigeren in het aangezicht van de slachtoffers te kijken, zolang we zonder uitzondering in het aangezicht van de daders kijken, zullen we niet beginnen na te denken over onze eigen verantwoordelijkheid.

De mensen, die op 19 december 2016 vermoord werden, leefden binnen een politieke en maatschappelijke context. Daar werden ze slachtoffer. Ze werden vermoord, omdat de moordenaar niet gestopt werd. De moord zou echter te voorkomen zijn geweest.

Op 27 oktober 2015 werd de politie voor het eerst in kennis gesteld over de radicalisering van de latere moordenaar. In de tijd daarna reisde de latere dader ongehinderd door Duitsland en vroeg onder minstens 14 verschillende aliasnamen asiel of sociale uitkeringen aan. Zijn contacten met de radicale salafistische scene waren bekend.

Wie niet wil uitkomen voor de maatschappelijke en politieke verantwoordelijkheid, moet daarom verhinderen in de ogen van de slachtoffers te moeten kijken. Misschien is dat precies de reden waarom de Duitse slachtoffers geen gezicht krijgen. De Duitse politiek kan en wil hen niet in de ogen kijken, omdat ze weet dat ze niet geheel onschuldig is aan deze moorden.

De dader werd van ons geld gefinancierd. Onze autoriteiten keken weg en onze politici faalden!

Daarom verlang ik dat de Duitse politiek de verantwoordelijkheid op zich neemt en ben het daarom eens met de eis die een bezoeker aan de gedenkplaats op het metalen frame heeft geschreven:

“Geef de slachtoffers een gezicht en niet de daders!”

***

Vertaling: E.J. Bron

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Alexander Gauland und Sigmar Gabriel sind sich ähnlicher als sie meinen

„Und deshalb, liebe Freunde, haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch unsere Vergangenheit zurückzuholen. Wenn die Franzosen zu Recht stolz auf ihren Kaiser sind und die Briten auf Nelson und Churchill, haben wir das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“

Das hat der AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland am 2. September 2017 beim sogenannten Kyffhäuser-Treffen der rechtsnationalen AfD-Gruppierung „Der Flügel“ tatsächlich so gesagt!

Wenn ich schon stolz sein muss, bin ich ja eher „stolz“ auf Marlene Dietrich, die im Zweiten Weltkrieg für die Amerikaner gekämpft hat und auf Hedwig Dohm, die den Ersten Weltkrieg von Anfang an kritisiert hatte. Alexander Gauland aber hat andere Prioritäten. Ich bin auch eher stolz auf Heinrich Heine, der einst sagte:

„Fatal ist mir das Lumpenpack,
Das, um die Herzen zu rühren,
Den Patriotismus trägt zur Schau
Mit allen seinen Geschwüren.“

Ich frage mich ja, ob Gauland überhaupt weiß, dass die Soldaten, auf die er so stolz sein will, mörderische Verlierer waren. Gauland will stolz auf Verlierer sein! Mit seiner Aussage geht er im Grunde full frontal Islam. Er klingt wie ein Islamist, der den Terror schön redet. Es fehlt eigentlich nur noch, dass er sagt: Die Nazis haben nichts mit Deutschland zu tun, „Mein Kampf“ bedeutet Frieden und 99,9% aller Wehrmachtssoldaten waren anständige Menschen!

Der Maler und Grafiker Max Liebermann sagte beim Betrachten des Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933:

„Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“

An diesen Satz musste ich denken, als ich Alexander Gauland vom Stolz reden hörte und sah, wie das Publikum dazu johlte. Zu diesem Kyffhäuser-Treffen fallen mir nur noch diese Worte von Heinrich Heine ein:

„Auch deine Fahne gefällt mir nicht mehr,
Die altdeutschen Narren verdarben
Mir schon in der Burschenschaft die Lust
An den schwarzrotgoldnen Farben.

Das beste wäre, du bliebest zu Haus,
Hier in dem alten Kyffhäuser –
Bedenk ich die Sache ganz genau,
So brauchen wir gar keinen Kaiser.“

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sagt zu der AfD:

„Sollte die AfD tatsächlich in den Bundestag einziehen, werden zum ersten Mal seit mehr als 70 Jahren Nazis im Reichstag sprechen.“

Wenn ich das höre, möchte ich auch kotzen. Zunächst einmal weil der Bundesaußenminister mit diesem Satz all die ehemaligen NSDAP-Mitglieder verschweigt, die nach 1949 im Bundestag und im Reichstag gesprochen haben, aber auch, weil er damit die echten Nazis verharmlost. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte einst, NS-Vergleiche seien immer „absurd und deplatziert, denn sie führen nur zu einem, nämlich dazu, die Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus zu verharmlosen. Das disqualifiziert sich von selbst.“

Laut Angela Merkel hat sich Sigmar Gabriel disqualifiziert. Er pflegt zudem eine beängstigende Zuneigung zu Judenhassern.

Alexander Gauland möchte stolz sein auf tote Männer, die einst für ein judenhassendes System gekämpft haben, Sigmar Gabriel jedoch erklärt, dass ein lebender Judenhasser, der den Mord an Juden fördert und finanziert, sein Freund ist. Am 24. März 2017 schrieb Sigmar Gabriel auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Abbas sagte eins:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2005 wurde Abbas zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt. Seine Legislaturperiode endete jedoch am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Die Fatah spricht allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab. Sigmar Gabriel aber nennt den Mann, der Schwule, Juden und kritische Menschen hasst und verfolgen lässt, seinen Freund.

Ausgerechnet dieser Sigmar Gabriel, der einen Mann seinen Freund nennt, der den Mord an Juden finanziert und Terroristen und ihre Angehörigen mit hohen Renten beschenkt, nennt andere Leute Nazis. Was für ein Hohn! In der ganzen AfD findet sich nicht ein Politiker vom Kaliber des Juden und Schwulen hassenden und ihre Verfolgung und Vernichtung fördernden Mahmoud Abbas. Wer diesen Menschen zum erklärten Freund hat, sollte über Politiker der AfD besser schweigen.

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Sigmar Gabriel und die Nazis im Reichstag

„Sollte die AfD tatsächlich in den Bundestag einziehen, werden zum ersten Mal seit mehr als 70 Jahren Nazis im Reichstag sprechen.“

Diesen Satz hat Sigmar Gabriel tatsächlich in einem Gespräch mit dem Spiegel geäußert, obwohl im deutschen Bundestag ab 1949 viele Nazis gesprochen haben.

Von 1949 bis 1960 war die rechtsgerichtete Deutsche Partei (DP) an der Bundesregierung beteiligt. Viele Mitglieder der DP waren vorher Mitglieder der NSDAP, zum Beispiel Richard Langeheine.

Hans-Christoph Seebohm war von 1949 bis 1966 Bundesminister für Verkehr und bis 1960 Mitglied der DP, bevor er zur CDU wechselte. Im Jahr 1941 wurde er Vorsitzender des von ihm mitbegründeten Aufsichtsrats Egerländer Bergbau AG, die als „Auffanggesellschaft“ eigens zur Übernahme „arisierten“ Eigentums gegründet wurde und sich bis zu deren Verkauf in Reichsbesitz befand. Ab 1949 äußerte sich Seebohm in Reden über Ehrfurcht vor Fahnen der NS-Zeit, erklärte, das Grundgesetz sei den Deutschen von den Alliierten aufgezwungen und sprach von einer Sozialdemokratie mit asiatischen Wurzeln, die nicht zum Deutschtum führen könnten. Der Historiker Thomas Vogtherr beschreibt Hans-Christoph Seebohm als Politiker, der die Integration von Vertretern „extrem rechter Positionen in die Politik der jungen Bundesrepublik Deutschland“ angestrebt und bewirkt hat.

Auch in anderen Parteien gab es ehemalige Mitglieder der NSDAP. Der CDU-Politiker Kurt Georg Kiesinger wurde im Jahr 1966 von der CDU und der SPD zum dritten Bundeskanzler der Bundesrepublik gewählt. Im Jahr 1933 trat er der NSDAP bei und arbeitete ab 1940 als Angestellter im Auswärtigen Amt der Nazis. In dieser Funktion war er für das Reichspropagandaministerium direkt für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich. Um auf diese nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte die Journalistin Beate Klarsfeld damals eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Am 2. April 1968 rief sie im Bonner Bundestag von der Besuchertribüne „Nazi, tritt zurück!“ Während des CDU-Parteitags in Berlin am 7. November 1968 bestieg Klarsfeld das Podium der Berliner Kongresshalle, ohrfeigte Kiesinger und rief: „Nazi, Nazi, Nazi!“

Dann gab es noch Hasso Eccard von Manteuffel. Er war ein Mitglied des Deutschen Bundestages und gehörte ab 1949 erst der FDP und später der DP an. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war er Oberstleutnant und wurde noch vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion Bataillonskommandeur in der 7. Panzer-Division. Am 31. Dezember 1941 wurde er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach Angaben des britischen Geheimdienstes nahm er 1950 Kontakte zu einer Vereinigung von Altnazis rund um den ehemaligen Gauleiter Karl Kaufmann auf, die die Bundesrepublik Deutschland unterwandern wollte.

Als die Grünen 1983 in den Bundestag einzogen, wurde Werner Vogel über die Landesliste Nordrhein-Westfalen gewählt. In der Zeit des Nationalsozialismus war er bereits sehr früh ein aktives Mitglied der SA und wurde 1938 auch Mitglied der NSDAP, deren Mitgliedschaft er 1933 beantragt hatte. 1938 kam er als Beamter ins Berliner Reichsministerium des Inneren.

Hans Georg Schachtschabel wiederum war ein deutscher Politiker der SPD. Er gehörte von 1969 bis 1983 dem Deutschen Bundestag an. Im Jahr 1933 trat er der SA, 1935 der SS und 1937 der NSDAP bei. Der SPD-Politiker Karl August Fritz Schiller war von 1966 bis 1972 Bundesminister für Wirtschaft und von 1971 bis 1972 zusätzlich Bundesminister der Finanzen. Von 1933 bis 1938 war er Mitglied der SA. Am 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein, in der er 1938 Leiter einer Kieler Ortsgruppe wurde. Im Rahmen seines Studiums und seiner Lehrtätigkeit war Schiller zusätzlich Mitglied des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbunds, des NS-Rechtswahrerbunds und des NS-Dozentenbunds.

Einer der letzten ehemaligen Mitglieder der NSDAP, der ebenfalls Mitglied des Deutschen Bundestags war, war Friedrich Zimmermann, der bis 1991 für die CSU Bundesminister für Verkehr war.

Dies sind nur ein paar Beispiele der vielen, vielen (ehemaligen) Nazis, die nach 1949 im Bundestag saßen. Nun kann Sigmar Gabriel sagen, er habe vom Reichtag gesprochen und nicht vom Bundestag, aber auch im Reichstag haben Abgeordnete gesprochen, die Mitglieder der NSDAP waren. Der erste Bundestag, dem nachweislich kein ehemaliges Mitglied der NSDAP mehr angehörte, war der 14. Deutsche Bundestag, der sich durch die Bundestagswahl am 27. September 1998 konstituierte. Das erste gesamtdeutsche Parlament trat im Reichstagsgebäude jedoch erstmals am 4. Oktober 1990 zusammen. Folgende Männer waren Mitglieder der NSDAP und gehörten noch nach dem 4. Oktober 1990 dem Bundestag an:

Horst Ehmke (SPD)
Hans-Dietrich Genscher (FDP)
Friedrich Zimmermann (CSU)

Sigmar Gabriel hat die Nazivergangenheit des Deutschen Bundestags gefährlich relativiert. In der FDP, CDU, SPD, ja sogar bei den Grünen waren (ehemalige) Nazis aktiv. Viele von ihnen wurden in den Deutschen Bundestag gewählt und einige sprachen sogar im Reichstagsgebäude.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mir über das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung versichert, NS-Vergleiche seien immer „absurd und deplatziert, denn sie führen nur zu einem, nämlich dazu, die Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus zu verharmlosen. Das disqualifiziert sich von selbst.“

Laut Angela Merkel hat sich der Außenminister somit disqualifiziert. Sigmar Gabriel relativiert nicht nur die Nazi-Vergangenheit des deutschen Bundestags, er nennt sogar einen erklärten Judenhasser und Judenmordförderer seinen Freund. Am 24. März 2017 schrieb Sigmar Gabriel auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Abbas sagte eins:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2005 wurde Abbas zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt. Seine Legislaturperiode endete jedoch am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Die Fatah spricht allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab. Sigmar Gabriel aber nennt den Mann, der Schwule, Juden und kritische Menschen hasst, seinen Freund.

Wie kann ausgerechnet Sigmar Gabriel, der die Nazivergangenheit des deutschen Bundestags relativiert und einen Judenhasser und Judenmordförderer seinen Freund nennt, andere Leute Nazis nennen?

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„Nacht mit Bär“

„Nacht mit Bär“
Ein Stück von Viktoria Burkert
mit Gerd Buurmann als Martin Kern
am Sonntag, 17. September 2017 um 20 Uhr im ARTHEATER, Ehrenfeldgürtel 127, 50823 Köln-Ehrenfeld.
Eintritt: 16 / 12 € ermäßigt

Kartenreservierung per SMS unter:
0171 758 92 74

Inhalt:

Eine junge Künstlerin bricht erst zusammen und dann auf. Eine Bibliothekarin sieht ihren Lebenstraum in Gefahr. Ein Mann möchte mehr als das, was ist. Ein Kriegsfotograf baut Gebilde aus Ästen und Nägeln. Willy Brandt läuft weg. Und Hans Meiser beißt. Und ein Bär versucht, jemandem das Leben zu retten. Ein Stück über die Suche nach dem Glück und den einen großen Aufbruch im Leben, der möglich ist oder wäre.

„Nacht mit Bär“
Ein Stück von Viktoria Burkert
mit Gerd Buurmann, Hanne Hartmann, Patricia Fanroth und Thorsten-Kai Botenbender. Text und Regie: Viktoria Burkert. Musik: Markus Schimpp. Fotos und Installation: Antonio Ruiz Tamayo. Bühne: Boris Siuda.

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Notbremse!

Es freut mich, dass unter meinen Artikeln immer wieder lebhaft diskutiert wird. Mittlerweile jedoch geraten die Auseinandersetzungen derart außer sich, dass ich beschlossen habe, für die nächste Zeit jeden Kommentar manuell freizuschalten.

Ich bin die Leute leid, die hierher kommen, nur um zu stänkern.

Ich behalte mir vor, nur die Kommentare von Leuten freizuschalten, deren Kontaktdaten ich habe! Wenn Sie also kommentieren wollen, senden Sie mir Ihre Kontaktdaten mit Anschrift und Telefonnummer an:

gerdbuurmann@hotmail.de

Sollten die Kontaktdaten falsch sein, werde ich sämtliche Kommentare aus allen Zeiten löschen!

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Jens Riewa ist schwul!

Der Nachrichtensprecher der ARDTagesschau, Jens Riewa, ist schwul, aber so richtig schwul. Ich kenne zur Zeit nur wenige Menschen, die so schwul sind wie Jens Riewa!

Der Begriff „schwul“ hat viele Bedeutungen. Im 17. Jahrhundert wurde das niederdeutsche Wort „schwul“ für „drückend heiß“ benutzt und später ins Hochdeutsche übernommen. Später bekam dieses Wort ebenfalls die Bedeutung „homosexueller Mann“, weil homosexuelle Männer untereinander nicht kühl sondern warm verkehrten. Im späten 20. Jahrhundert wiederum zog das Wort in die deutsche Jugendsprache ein. Dort wird es allerdings wieder im Sinne von „warm“ benutzt, allerdings als Gegenteil von „kühl“ (cool). „Schwul“ bedeutet in diesem Fall „uncool“. In diesem Sinne benutze ich das Wort „schwul“, wenn ich von Jens Riewa spreche.

Der Nachrichtensprecher der ARDTagesschau, Jens Riewa, ist uncool, aber so richtig uncool. Ich kenne zur Zeit nur wenige Menschen, die so uncool sind wie Jens Riewa!

Seit nunmehr knapp zwanzig Jahren ist Jens Riewa schwul, also uncool. Im Jahr 1998 nämlich wurde er in der Februarausgabe der Schwulenzeitschrift „Adam“ des Foerster Verlages als „schwuler Moderator“ bezeichnet. Der Verlag nutzte das Wort „schwul“ im Sinne von „homosexuell“. Das erwärmte Jens Riewa so sehr, dass er dagegen ganz uncool rechtlich vorging. Vor einer Zivilkammer des Hamburger Landgerichts wurde ihm im Rahmen eines Vergleichs ein Schmerzensgeld von 15.000 Mark zuerkannt. Zusätzlich musste der Verlag seine Behauptung als unwahr widerrufen. Vor derselben Kammer begann zugleich auch ein Schadensersatzprozess gegen den Berliner Querverlag, von dem Riewas Anwälte 50.000 Mark Schmerzensgeld forderten. In einem Interview mit dem Focus erklärte Jens Riewa.

„Der Autor des Buchs hat nie mit mir persönlich gesprochen. Er hat wissentlich die Unwahrheit gesprochen und damit mein Persönlichkeitsrecht verletzt. Irgendwann schreibt der nächste, ich wäre pädophil oder rechtsextrem. Es muss eine Grenze geben.“

Ja, das hat Jens Riewa wirklich so gesagt. Schwul, pädophil, rechtsextrem! Das war 1998 die uncoole Dreifaltigkeit des Jens Riewa.

Knapp zwanzig Jahre später spielten Jan Böhmermann und der ARD-Nachrichtensprecher Ingo Zamperoni „Wer bin ich“ in der ZDF-Show „Neo Magazin Royale“. Jan Böhmermann musste raten, dass er Jens Riewa ist und fragte: „Weiß man nicht so ganz genau, ob ich hetero oder homo bin?“ Zamperoni erklärte nach einigem Zögern: „Ich glaub‘, man weiß es eigentlich.“

Am 20. Mai 2017 berichtete das Internet-Magazin queer.de über diese Show und titelte: „Outen Böhmermann und Zamperoni Jens Riewa?“

Diese Überschrift erwärmte Jens Riewa so sehr, dass er ganz uncool der Redaktion von seinen Anwälten eine Unterlassung zusenden ließ:

„Sie geben insofern in ihrer Berichterstattung haltlose Gerüchte über das Privatleben unseres Mandanten wieder. Dies muss unser Mandant nicht hinnehmen.“

Dem Verlag ist es jetzt tatsächlich untersagt, folgenden Satz zu drucken:

„Outen Böhmermann und Zamperoni Jens Riewa?“

Bei Nichtbeachtung wurde vom Landgericht Hamburg in einem Beschluss vom 29. Juni 2017 ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder eine Ordnungshaft von höchstens zwei Jahren angeordnet. Ich frage mich, was passieren würde, wenn der Verlag die Überschrift nicht mit einem Fragezeichen versehen würde, sondern mit einem Ausrufezeichen? Dann sähe die Überschrift so aus:

„Outen Böhmermann und Zamperoni Jens Riewa!“

Von dieser Variante steht in der Unterlassung nichts. Gäbe es dafür Knast in Deutschland? Wären wenigstens die Zelleninnenwände rosa?

Es interessiert mich nicht, dass Jens Riewa erklärt, nicht homosexuell zu sein. Mich interessiert es viel mehr, dass es einen ARD-Nachrichtensprecher gibt, der glaubt, die Frage, ob er homosexuell sein könne, sei in irgendeiner Form so ehrrührig, dass eine viertel Million Euro Ordnungsgeld für die Ehre seiner Heterosexualität ausgerufen werden muss. Der taz-Redakteur Jan Feddersen schrieb einst:

„Kann sich ein Mann im Zaum halten, der vor nicht so sehr Angst zu haben scheint wie davor, für schwul gehalten zu werden?“

Darum sage ich ganz eindeutig: Jens Riewa ist kein Hinterlader. Er ist kein Analprinz, kein Arschäologe und kein Torfstecher. Er ist schwul! Schwul im Sinne von uncool! Es ist nämlich mehr als uncool, einem Verlag, der sich seit Jahren für die Rechte von Menschen einsetzt, die noch heute mit erheblichen Diskriminierungen zu kämpfen haben, eine haushohe Unterlassungserklärung in die Redaktion zu senden, die dafür sorgen kann, dass der Verlag in den finanziellen Ruin gerät, nur weil er die Frage gestellt hat, ob Jens Riewa als das geoutet wurde, was jene Menschen sind, für die der Verlag kämpft und die für dieses pure so sein, diskriminiert, unterdrückt, geschlagen, vergewaltigt und ermordet werden. Das Jens Riewa ist uncool!

„Es geht mir um den Respekt voreinander, und übrigens klage ich auch, weil ich der Frauenwelt nicht verlorengehen will“, sagte Jens Riewa einst.

Ich habe ja die Erfahrung gemacht, dass es nicht wenige Frauen gibt, die Männer sehr anziehend finden, wenn sie schwul im Sinne von homosexuell sind. Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass kaum etwas die meisten Frauen mehr abturned, als ein Mann, der schwul im Sinne von uncool ist.

Einem Magazin, dass für die Menschenrechte für homosexuellen Männern und Frauen kämpft, in den Rücken zu fallen, (kicher, kicher, „in den Rücken fallen“, kleiner warmer Schäker), ist uncool, aber im allerhöchsten Sinne des Wortes. So ein Verhalten ist eiskalt! Es offenbart eine erschreckende Empathielosigkeit! Jens Riewa glaubt, ihm stünde Schmerzensgeld zu, weil ihn jemand als homosexuell bezeichnet hat und geht dabei gegen ein Magazin vor, das Menschen hilft, denen unsäglich Schmerzen zugefügt wurden, weil sie homosexuell sind.

„Ich bin schwul, wenn Du was gegen Schwule hast!“

Das sagte einst Jörg Thadeusz. Er ist Journalist und Kollege von Jens Riewa. So geht ein Mann, auf den die geilen Frauen stehen, mit dem Thema Homosexualität um, wenn er cool ist! Ich jedenfalls kann mir nicht mehr vorstellen, Jens Riewa als Nachrichtensprecher zu sehen, ohne dass es mir dabei eiskalt den Rücken runter läuft.

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