Blog gegen Bares

Tapfer im Nirgendwo hat in den letzten Jahren immer mal wieder ein paar Spenden erhalten. Ein paar Leserinnen und Leser haben sogar einen Dauerauftrag erstellt und überweisen mir für meine Tätigkeiten als Blogger monatlich eine gewisse Summe. Dafür bedanke ich mich sehr. Es ist eine wirklich schöne Geste, die ich nur deshalb hier wieder erwähne, weil vielleicht noch mehr dem guten Beispiel folgen möchten.😉

Neben KGB (Kunst gegen Bares) betreibe ich auch BGB (Blog gegen Bares). Wer Lust hat, sich an BGB zu beteiligen, möge mir schreiben: gerdbuurmann@hotmail.de

Vielen Dank!

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Sie können Gerd Buurmann buchen, ob nun für

Vorträge (Tapfer im Nirgendwo),
Stadtführungen (Colonia Prima),
Stand Up Comedy oder
Moderationen.

Melden Sie sich einfach unter:

gerdbuurmann@hotmail.de

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Grüne Politikerin geht queer ab auf Rohani

Theresa Kalmer ist eine deutsche Politikerin. Sie war von 2013 bis 2015 Sprecherin der Grünen Jugend. Ihre Schwerpunktthemen sind Ökologie, Europapolitik und Queerpolitik. Kalmer ist Gegnerin des Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU. Auf dem Bundesparteitag der Grünen im November 2014 in Hamburg kritisierte sie Winfried Kretschmann wegen des Asylkompromisses. Bei der Entscheidung, drei Balkanstaaten zu sicheren Herkunftsländer zu erklären, seien „rote Linien“ deutlich überschritten worden. Milder geht sie mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran um. Ihm sieht sie sogar Hinrichtigungen nach. Keine rote Linie nirgends:

„Nach den Gesprächen, die wir geführt haben, wird Rohani vor Ort als moderat eingeschätzt. Die dennoch hohen Hinrichtungszahlen wurden uns so erklärt, dass er aufgrund seiner moderaten Politik innenpolitische Härte zeigen muss, um auch die Konservativen hinter sich zu bekommen.“

Da können wir nur hoffen, dass Theresa Kalmer niemals Konservative hinter sich vereinen muss.

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Die versteckten Gefahren des Goldenen Reises

Numeri 24:9

109 Nobelpreisträger der Physik, der Chemie und der Medizin fordern die Umweltschutz-Organisation Greenpeace auf, ihre Kampagnen gegen den „Goldenen Reis“ einzustellen. Der „Goldenen Reis“ wird gentechnisch verändert, damit er ß-Carotin enthält, welches im gewöhnlichen Reis nicht vorkommt. Im menschlichen Körper wird ß-Carotin zu Vitamin A umgewandelt. Der Mensch benötigt Vitamin A, um sehen zu können. Nebenher wird das Immunsystem gestärkt.

Vitamin-A-Mangel ist keine Problem der westlichen Welt, woher die Umweltschutz-Organisation Greenpeace kommt und von wo sie bezahlt wird. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht weltweit von 250.000.000 Kindern aus, die unter Vitamin-A-Mangel leiden. 500.000 Kindern erblinden jährlich (0.2‰), die Hälfte der erblindeten Kinder stirbt innerhalb eines Jahres (0.1‰). Vitamin-A-Mangel kommt hauptsächlich unter den Armen dieser Welt vor, die sich beinahe ausschließlich von Reis ernähren. Nochmals: Gewöhnlicher Reis enthält kein ß-Carotin. Die Ärmsten der Welt können sich keine Nahrungsmittel leisten, welche ausreichend ß-Carotin enthalten. Der gentechnisch veränderte Goldene Reis könnte die ärmsten Kinder…

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Zusatztermine in Berlin

„Der Kaufmann von Venedig“
von William Shakespeare
in einer Inszenierung von Burkhard Schmiester
mit Gerd Buurmann als Shylock
am Fr, 2., Sa, 3. und So, 4. September 2016
um 20:30 Uhr
im Hinterhof des GRETCHEN in der Obentrautstraße 19/20 in Berlin-Kreuzberg. (Bei Regen drinnen)
Karten gibt es unter: 030 74 924 320.

Max Müller schreibt für das Berliner Magazin Zitty:

Knallhart politischer Shakespeare

Gerd Buurmann und Janet Bobel demaskieren auf polemische Art den Rassismus von damals und heute. In hysterischer Manier skandieren sie Witze über Juden, Schwarz und Frauen. Das Duo verknüpft EU-Zerfall, Terrorismus und trumpsche Idiotie mit einem Parforceritt durch die Geschichte menschliche Gräueltaten und führt selbst die Theaterkrisen vor: „Was soll der Scheiß, willst du die blackfacen?“ Das alles macht nachdenklich und zeigt, dass sich gutes Sommertheater nicht wohlig anfühlen muss.“

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fmedia%2Fset%2F%3Fset%3Da.1045099795568490.1073741852.820945364650602%26type%3D3&width=552&show_text=true&height=737&appId

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Eiskalter Hass

„Was tust Du da auf meine Hand“, fragte ein junger Ringer aus dem Iran, nachdem klar geworden war, dass sein nächster Gegner aus Israel kommen würde. Er bekam diese Antwort:

„Das Problem ist, wenn du gegen Israel antrittst, wird Dein Name für immer aus der Mannschaft gestrichen. Darum tu‘ ich jetzt Eis auf Deine Hand, damit du behaupten kannst, aufgrund einer Verletzung aufgeben zu müssen. Verstehst Du mich? Verstehst Du die Situation?“

Der junge Ringer fing an zu weinen und schluchzte:

„Lass mich auf die Matte. Ich werde ihn besiegen, wenn Du mich lässt.“

Eiskalter Hass! 

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Sag ich mal so

Ach, wie oft wird die nötige Kritik, Klarheit und Direktheit, die ich um Umgang mit Islamistinnen vermisse, doppelt und dreifach bei Feministinnen draufgeschlagen; und mit Islamistin meine ich jede Frau, die den Koran nicht mindestens so kritisch liest wie ein Interview mit Alice Schwarzer.

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Gebührenfinanzierte Dämonisierung Israels

Lizas Welt

Auch beim Namen ihres Experten scheint die ARD der Recherche nicht unbedingt Priorität eingeräumt zu haben. Screenshot aus den »Tagesthemen«, 14. August 2016.Die Tagesschau und die Tagesthemen senden einen Beitrag über den Wassermangel in der Westbank, in dem Israel an den Pranger gestellt wird und elementare journalistische Grundsätze vernachlässigt werden. Der offenkundige Unwille zur Recherche und die einseitige Auswahl der Gesprächspartner seitens des Filmautors sind dabei jedoch nicht bloß Schlamperei, sondern haben andere Ursachen. Zur Geschichte eines öffentlich-rechtlichen Skandalstücks.

Manchmal sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die Rückschlüsse auf das große Ganze zulassen. Nachdem es reichlich Kritik an einem in der Tagesschau und den Tagesthemen ausgestrahlten Beitrag zum Wassermangel im Westjordanland gegeben hatte, in dem der jüdische Staat in ein ganz schlechtes Licht gerückt worden war, ließ Markus Rosch, Autor des Films und Israel-Korrespondent der ARD, gemeinsam mit seiner Kollegin Susanne Glass eine Stellungnahme auf dem Blog des ARD-Studios Tel Aviv folgen. Darin verteidigten sich Rosch und Glass und thematisierten zum Schluss auch eine von Gerd Buurmann auf seinem Blog verbreitete Äußerung der Bundestagsabgeordneten…

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Claus Kleber und die Kinder

Am 25. August 2016 war Sabatina James Gast zu einem Interview mit Claus Kleber für das öffentlich-rechtliche Nachrichtenmagazin ZDF heute journal. Es ging um die Erörterung der Frage, wie sich der deutsche Staat in Sachen Zwangverheiratung von Kindern positionieren soll. Sabatina James fordert, der Staat müsse zwangsverheiratete Kinder in seine Obhut nehmen. Claus Kleber hakte kritisch nach.

Ich bewundere Sabatina James, wie ruhig sie bei den „kritischen Nachfragen“ des Nachrichtenablesers geblieben ist. Hätte ich dort gesessen, ich hätte Claus Klebers umständlich formulierte Fragen, die nichts anderes taten, als das Unmenschliche zu relativieren, mit klaren, kurzen und direkten Antworten gestraft, nur um zu zeigen, wie pervers seine Fragestellung ist. Ich hätte so geantwortet:

Kleber: Was sollte die Antwort des Rechtsstaats in solchen Situationen sein? Diese jungen Mädchen der Beziehung entreißen, ohne sich lange Fragen zu stellen?

Ja!

Kleber: Nun gibt es ja durchaus Fälle und wir hatten ein Beispiel auch in dem Film gerade, wo die junge Frau, inzwischen älter geworden, sagt: „Mein Mann hat mich beschützt. Er war gut für mich.“ Und sie haben sich mit dieser Beziehung entweder abgefunden oder es war eine Beziehung, die ihren Interessen und ihren Neigungen entsprach. Wie kann der Staat dann auch in solchen Fällen dazwischen gehen, ohne lange zu fragen und sagen: „Nach unseren Gesetzen müssen fünfzig Kilometer zwischen Euch liegen und dafür sorgen wir jetzt.“

Weil hier ein erwachsener Mann ein Kind fickt!

Kleber: Nun gehört es zu unserem Wertesystem auch, dass Eltern über ihre Kinder entscheiden können, was sie machen, was sie nicht tun, in einem bestimmten Alter, bis 18, ob sie einer Heirat zustimmen, die in unserem Rechtssystem erst ab 16 möglich ist und dieses Recht würden Sie den Eltern einfach ungefragt und ohne auf Einzelheiten zu schauen, wegnehmen wollen?

Ja!

Sabatina James war höflicher und antwortete ausführlich auf des Klebers „kritische Fragen“:

Herr Kleber, ich habe da auch mal zwei Fragen an Sie:

Erstens: Glauben Sie wirklich, es kann der, wie sie sagen, „Neigung“ eines Kindes entsprechen, Sex mit einem erwachsenen Mann zu haben?

Zweitens: Möchten Sie insinuieren, es gehöre zum Wertesystem Deutschlands, dass Eltern unter Berücksichtigung von, wie Sie sagen, „Einzelheiten“, ihre Kinder zum Sex mit erwachsenen Männern freigeben können?

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