Unterstützen Sie Gerd Buurmann

Sollten Sie mich, Gerd Buurmann, in meiner Arbeit als Autor, Künstler oder Betreiber von „Tapfer im Nirgendwo“ unterstützen wollen, überweisen Sie gerne einen Betrag Ihrer Wahl auf dieses Konto:

Kontoinhaber: Gerhard Buurmann-Burkert
Institut: Stadtsparkasse KölnBonn
IBAN: DE38 3705 0198 1934 3647 10

Alles Liebe
und Danke für Ihre Unterstützung,
Gerd Buurmann

Veröffentlicht unter Nachrichten

Der Judenhass ist ein Virus

Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation. Der alte Hass auf Juden hat sich neu kostümiert, besonders in linken Kreisen. Wieder wird dieser Hass maßlos unterschätzt!

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Achse des Guten. Hier klicken.

Veröffentlicht unter Woanders | 15 Kommentare

Danke, wir haben verstanden!

Ein offener Brief von Elisabeth Lahusen an den Bremer Weserkurier.

Sehr geehrte Redaktion des Weserkurier,

man freut sich ja immer, wenn die eigene Regionalzeitung auch im Ausland gelesen wird. Seitdem Hans-Ulrich Brandt regelmäßig seine herausragenden Kommentare zu Nahost schreibt, können Sie sicher sein, dass man den Weserkurier auch in Israel wirklich wahrnimmt.

Israel versucht mit dem Bau einer Mauer zum de facto Hisbollah-Land Libanon, die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zu reduzieren. Mauern kann man wieder abreissen, Menschen nicht wieder zum Leben erwecken. Aber da Herr Brandt die Worte Terror oder Judenmord nicht zu kennen scheint, mag er darüber nicht so gerne berichten. Er fragt sich lieber, ob diese Mauern wohl friedensfördernd sind.

Je häufiger Herr Brandt in diesem Stil schreibt, um so eifriger werden seine Texte gelesen. Und sie werden sehr wohl verstanden, wie der aktuelle Facebookkommentar von Arye Shalicar zeigt, der ihren Artikel in gewohnter Klarheit kommentiert:

Offiziell gibt es natürlich keinen Antisemitismus. Schon gar nicht in Bremen. Auch sonst nicht in Europa. Eine Zusammenfassung dieses Phänomens brachte am 13. September Rabbiner Lord Jonathan Sacks im britischen Oberhaus:

„Eine der ewigen Tatsachen der Geschichte ist, dass die meisten Antisemiten sich selbst nicht als Antisemiten betrachten. „Wir hassen Juden nicht“, sagten sie im Mittelalter, „nur ihre Religion“. „Wir hassen Juden nicht“, sagten sie im 19. Jahrhundert, „nur ihre Rasse“. „Wir hassen Juden nicht“, sagen sie jetzt, „nur ihren Nationalstaat“. Der Antisemitismus ist der am schwersten zu besiegende Hass, weil er wie ein Virus mutiert.“

Aber Rabbi Jonathan irrt, wenn er im weiteren Fortgang seiner Rede meint, es sei in Europa Konsens, dass man den Antisemitismus besiegen wolle.

Künftig werden auch Juden in Bremen nicht nur wissen, dass es besser ist, in der Stadt zu verbergen, dass sie Juden sind, sie werden auch wissen, dass es eine Tageszeitung gibt, die dafür steht, dass man schützende Mauern vor jüdischen Gemeinschaften für ein Friedenshindernis hält. Ob die Mauern an den Grenzen des jüdischen Staates oder die Mauern um unsere Synagoge in Bremen, sie haben nur einen Grund: Jüdisches Leben zu schützen! Gut, dass sie uns so offen darauf aufmerksam machen, wie Sie dazu stehen. Nicht, dass wir den mutierenden Virus jetzt übersehen.

Auch der von Herrn Brandt immer wieder (hier, hier und hier) begeistert promotete Abdallah Frangi erinnert uns ja gerne an das, was wichtig ist. Zusammen mit Herrn Brandt teilt er die Ansicht, dass man auch die USA in einem bestimmten Licht sehen sollte. Dass auch unser Bürgermeister dieser Sicht der Dinge nicht abgeneigt ist, der „beliebteste“ Bürgermeister Deutschlands, wie wir wissen und man von Bremen aus dann gerne ins Überseemuseum und ins Rathaus einlädt, erfreut ja insbesondere die Fraktion der Palästinafreunde, die während des kurzen Intermezzos von Daniel Killy im Weserkurier nicht so viel zu lachen hatten.

Das Nahost Forum Bremen schreibt:

Was für eine ehrenwerte Gesellschaft, in der der Weserkurier sich befindet. Man kann nur gratulieren!

Als aufmerksame Bremer Bürgerin sage ich deshalb in aller Deutlichkeit: Danke, wir haben verstanden. Die Botschaft ist angekommen. Ich verbleibe mit den besten Grüßen an die reizendste Redaktion im Nordwesten der Republik,

Ihre Elisabeth Lahusen

Veröffentlicht unter Fremde Feder | 4 Kommentare

Die tägliche Provokation

Zum Thema Antisemitismus erklärte der ehemalige Bundeskanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) am 16. September 2018 bei Anne Will:

„Wir müssen konsequenter werden im Alltag. Ich will Ihnen eine Erfahrung, die ich auf europäischer Ebene gemacht habe, nochmal schildern, weil ich glaube, dass man daraus für Deutschland Konsequenzen ziehen kann. Eine Strategie der extremen Rechten auch der Antisemiten ist die tägliche Provokation, jeden Tag eine. Und jeden Tag austesten, wie kann ich die rote Linien einen kleinen Schritt weiter nach vorne schieben. Das erleben wir im deutschen Bundestag jeden Tag. Und ein Stück der Strategie besteht darin, einen Verschleißprozess herzustellen. Bei der ersten Provokation reagieren noch alle, bei der zweiten Provokation auch noch, bei der dritten geht schon die Debatte los, wir können nicht jedes Mal reagieren. Bei der vierten Provokation verschleißt es sich. Bei der fünften ist die rote Linie nach vorne geschoben. Deshalb glaube ich, dass man im Bundestag, am Arbeitsplatz, im Bus, auf der Straße, im Fußballstadion, egal wo, viel energischer werden muss, also im Alltag, als wir es sind.“

Mit diesen Worten hat Martin Schulz sich selber überführt, denn wenn es um das Verschieben der roten Linie in Sachen Antisemitismus geht, hat er eifrig auf europäischer Ebene mitgeschoben.

Am 23. Juni 2016 war Mahmud Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union. Er nutzte seine Rede, um zu schauen, wie sehr er die rote Linie nach vorne verschieben konnte. Er verbreitete offen im Parlament die aus dem Mittelalter bekannte Lüge vom brunnenvergiftenden Juden. Er behauptete, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften.

All das war gelogen. Es gab diese Rabbiner nicht. Juden vergiften heute so wenig die Brunnen wie im Mittelalter. Am Ende der Rede gab es dennoch stehenden Applaus vom Parlament. Am 23. Juni 2016 applaudierte sich die Europäische Union zurück ins Mittelalter.

Der Brunnenvergiftervorwurf von Abbas war eine derart offensichtliche Lüge, dass selbst Abbas sie nicht lange aufrecht erhalten konnte. Nur zwei Tage später, am 25. Juni 2016, veröffentlichte die Presseabteilung von Mahmud Abbas ein Statement, in dem eingeräumt wurde, dass es die Brunnenvergiftung nie gegeben hatte. Martin Schulz hatte die Rede vom brunnenvergiftenden Juden jedoch bereits öffentlich als „inspirierend“ gelobt.

So gelang es Abbas im Jahr 2016, die rote Linie erfolgreich nach vorne zu verschieben. Martin Schulz stellte sich damals nicht gegen diese Provokation, nicht am Arbeitsplatz, nicht im Bus, nicht auf der Straße, nicht im Fußballstadion, im Gegenteil: Er lobte die antisemitische Provokation sogar als inspirierend.

Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht viel anders!

In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute dafür kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter. Am 12. Februar 2014 sprach der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, vor dem israelischen Parlament diese Worte:

„Wie kann es sein, dass Israelis 70 Liter Wasser am Tag benutzen dürfen und Palästinenser nur 17?“

Die Zahlen von Martin Schulz waren ein Gerücht, wie er später zugeben musste. Sie entsprangen wie im Mittelalter einer langen Tradition der Verbreitung von Judenbildern, die heute Israelbilder genannt werden müssen. Alex Feuerherdt zeigt in seinem Aufsatz „Israel, die Palästinenser und das Wasser“, dass Martin Schulz‘ Ausführungen reine Lügen und Gerüchte über Juden und Israel sind und beweist zudem, dass Israel nicht nur kein Wasser gestohlen hat, sondern vielmehr Wasser verschenkt hat und zwar an Feinde, die die Vernichtung aller Juden weltweit fordern, wie die Hamas in ihrer Gründungscharta (Artikel 7).

Wenn es um Antisemitismus geht, hat Martin Schulz die rote Linie bereits selbst mehrmals nach vorne verschoben.

Die rote Linie wird immer dann nach vorne verschoben, wenn Israel für etwas kritisiert wird, dass bei allen anderen Ländern nicht kritisiert wird. Sie wird bei Lügen und Gerüchten über Israel nach vorne verschoben, jedes Mal, wenn Israel ein Apartheidsstaat genannt oder mit dem Nationalsozialismus verglichen wird. Mit jeder Aufforderung, Israel zu boykottieren, wird die Linie so sicher nach vorne verschoben wie mit der Aussage, Israel sei die größte Gefahr für den Weltfrieden.

Für diese Verschiebungen der roten Linie braucht es aber keine Rechtsextremen. Diese Arbeit leisten leider teilweise auch Sozialdemokraten wie Martin Schulz und Sigmar Gabriel. Letzterer warf Israel sogar schon Apartheid vor und nannte einen Judenhasser stolz „meinen Freund“, wie man in dem Artikel „Sigmar Gabriel, die Apartheid und ein Lob von der Hamas“ nachlesen kann. Er war mal Außenminister. Martin Schulz hat somit Recht, wenn er sagt: „Das erleben wir im deutschen Bundestag jeden Tag.“

Veröffentlicht unter Antisemitismus, Deutschland, Politik | 5 Kommentare

„Ich kann nicht schweigen“

Am 13. September 2018 sprach Rabbiner Lord Sacks in einer Debatte des House of Lords über Antisemitismus in Großbritannien. Tapfer im Nirgendwo hat die Rede übersetzt:

Es ist die größte Gefahr für jede Zivilisation, wenn sie unter kollektiver Amnesie leidet. Wir vergessen, wie kleine Anfänge zu wahrhaft schrecklichen Enden führen. Tausend Jahre jüdische Geschichte in Europa haben dem menschlichen Vokabular bestimmte Worte hinzugefügt: Zwangskonversion, Inquisition, Vertreibung, Ghetto, Pogrom, Holocaust.

All das geschah, weil dem Hass kein Einhalt geboten wurde. Niemand sagte: „Stopp!“

Es schmerzt mich, über Antisemitismus, den ältesten Hass der Welt, zu sprechen. Aber ich kann nicht schweigen. Eine der andauernden Tatsachen der Geschichte ist, dass die meisten Antisemiten sich selbst nicht als Antisemiten betrachten. „Wir hassen Juden nicht“, sagten sie im Mittelalter, „nur ihre Religion“. „Wir hassen Juden nicht“, sagten sie im 19. Jahrhundert, „nur ihre Rasse“. „Wir hassen Juden nicht“, sagen sie jetzt, „nur ihren Nationalstaat.“

Der Antisemitismus ist der am schwersten zu besiegende Hass, weil er wie ein Virus mutiert. Eine Sache jedoch bleibt stets gleich: Juden, ob als Religion, Rasse oder als Staat, werden zum Sündenbock für Probleme gemacht, für die alle Seiten verantwortlich sind. So beginnt der Weg zur Tragödie.

Antisemitismus, wie jeder Hass, wird gefährlich, wenn drei Dinge passieren: Erstens, wenn es sich von den Randbereichen der Politik zu einer Mehrheitspartei und ihrer Führung bewegt. Zweitens, wenn die Partei sieht, dass ihre Popularität in der Öffentlichkeit dadurch nicht geschädigt wird. Und drittens, Wenn diejenigen, die aufstehen und protestieren, verunglimpft und dafür geschmäht werden.

Alle drei Faktoren existieren heute in Großbritannien.

Ich hätte nie gedacht, dass ich das in meinem Leben sehen würde. Deshalb kann ich nicht schweigen. Denn es sind nicht nur Juden gefährdet. So ist auch unsere Menschlichkeit.

Veröffentlicht unter Antisemitismus, Fremde Feder | 7 Kommentare

APPLAUS! Am 20. September in Köln

Wenn ich am Ende dieses Jahres gefragt werde, welche Shows man im Jahr 2018 in Köln gesehen haben muss, wird das Viertakt Halbfinale mit Sicherheit unter den Antworten sein.

Das Halbfinale am 20. September 2018 präsentiert sechs außerordentliche Persönlichkeiten, die so einzigartig sind, dass es mir eine Ehre ist, diesen Abend mit Gudrun Hoepker moderieren zu dürfen. Ich empfehle sehr, diese Show zu erleben.

VIERTAKT HALBFINALE
am Donnerstag, 20. September 2018
um 20:00 Uhr
im Gasthaus im Viertel, Holbeinstr. 35, 50377 Köln.

Tickets: 10,- Euro
Karten reservieren unter: info@viertakt-ev.de

Es werden die besten zehn Euro sein, die Sie je investiert haben. Vertrauen Sie mir. Kommen Sie vorbei! Erleben Sie richtig gute Bühnenkunst.

Veröffentlicht unter Theater | 1 Kommentar

A letter to all BDS supporters

To whom it may concern,

There are nearly 1,694,000 Muslims living peacefully with Jews in Israel. They are the neighbors, colleagues, teachers, lawyers, judges, deputies, police officers, firefighters, soldiers, cooks, sexual partners and much, much more of the Jewish population. They laugh, live, eat, cry and fight together. They live together, not only because they want to live together, but because they have to live together. They share the same country. They are connected in fidelity with the trees, rivers, mountains, seas, lakes, towns, villages and deserts of their homeland which they often include in their prayers. They are one family! Some are distant relatives, others trusted friends. 1,694,000 Muslims are affirmative in their attitudes towards Jews and reach out their hands in peace.

However, those 1,694,000 Muslims are discriminated against by the global campaign of hatred called BDS! The name BDS stands for „Boycott, Divestment and Sanctions“. BDS opposes Israel as a whole and is against Israeli culture. All 1,694,000 Muslims who are living in peace, neighborliness, equality, tolerance and respect with Jews are Israeli citizens and thus the target of BDS discrimination. The campaign encourages boycotting and punishing Muslims, as well as to end any kind of support for those Israeli Muslims.

BDS demands that Muslims who live peacefully with Jews be treated as Jews.

There shall be no form of recognition of Israel! The Hamas Deputy Minister of Religious Endowments, Abdallah Jarbu, declared on February 28, 2010:

“Jews are foreign bacteria –microbes unparalleled in the world. (…) I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings.“

BDS is not directed against this man and his party. BDS is also not against Wiam Wahhab and his party. Wahab, a former Lebanese minister, said on Al-Jadid / New TV (July 4, 2010) that he supported Brazil for their soccer, but Germany politically „because they hate the Jews and they burned them“.

Lebanon is one of the countries which have imposed a travel ban against me, Gerd Buurmann, just because I dared to visit the land of Israel. Besides Lebanon, Syria, Kuwait, Yemen, Libya, Saudi Arabia and Iran reserve the right to not let people into their countries if they are Jews or visited Israel. Many of these countries express pride in having expelled all Jews from their countries. They are proud of genocide. These countries also have pride in pursuing homosexuals. Homosexuals are executed regularly in Iran, Yemen, Saudi Arabia and in Gaza. In Saudi Arabia, women are not permitted to drive cars and leave home without the permission of a man. These countries operate the worst kinds of apartheid. BDS isn’t directed against any of these countries! They are the ones which promote the BDS movement. But why?

BDS is directed against a country which decided to equip public hospitals with prayer rooms for all religions, after a Muslim had successfully appealed to the Supreme Judicial Court because he had to pray outdoors in front of a hospital in Tel Aviv. There are no prayer rooms in hospitals in the Gaza Strip, in Algeria, Saudi Arabia, Jordan and in Libya for Jews, much less even residence permits for them. In these regions, it is forbidden to be a Jew. Those places are all „Jew-free“!

BDS is directed against the country in which the then 19-year-old Arab woman from the northern port city of Akko, Lina Mahul, won first place in the Israeli edition of „The Voice“. BDS is not directed against the country in which Mohammed Assaf won the Arabic version of DSDS (Arab Idol) with a song which tells of the destruction of Israel.

Some time ago in Israeli television, a hidden camera revealed how the people of Israel responded to discrimination. A gas station retailer refused to serve Arabs. TV show guests responded as follows:

BDS is directed against these people and thus against the only country in the Middle East in which 1,694,000 Muslims live securely, in a democracy which allows them to be gay or lesbian. They have the same rights as all other citizens in the country, regardless of their gender and skin color. Every fifth Israeli is a Muslim and according to a representative survey by the Harvard Kennedy School, 77 percent of them said they prefer to live in Israel more than any other country! There is hardly another country in the world which Muslims love more.

BDS is directed against those Muslims! Israel is the only country in the Middle East, in which the people can choose their government… and have it replaced. The Israeli government is the only democratically elected country in the Middle East in which Muslims and Arabs reside. BDS agitates against that country. Mahmoud Abbas was elected in 2005 as president of the Palestinian Authority, but his term ended on January 9, 2009. Since then, he holds no legitimacy. BDS remains silent! Jordan is a monarchy with Islam as the state religion and Sharia law. All non-Muslim Palestinians in Jordan are second-class citizens. BDS is silent! In Syria, all Palestinians have been disenfranchised and are locked up in refugee camps. In January 2014, the Syrian army encircled Palestinians in a camp and let them starve. BDS is silent!

BDS is aimed exclusively against Israel and thus against all Israeli Muslims living in peace with Jews. Unfortunately, this campaign has many prominent supporters such as you. This shows that anti-Semitism is an over thousand year old disease. It’s still very contagious and even intelligence offers no certain immunity against infection. Even Jews are infected by it.

Jew-hatred is a special form of discrimination and can be expressed in this simple formula: „A Jew-hater criticizes Jews for things that non-Jews are not criticized for.“ This is precisely the hatred of the BDS movement

BDS is silent on all barbaric inhumanity in the world, but criticizes Israel because the country is not perfect. BDS denies the right for the existence of Jews if they are not perfect. Jews must be superhuman in order to retain a right of existence. For all others it’s OK to just be human. An Israeli politician is already demonized when he’s not a saint. An Arab politician can be a saint for just not being a devil. This is the century old campaign against Jews and BDS is a modern child of that ancient hatred.

This hatred spends billions to find Jews who are not perfect and call out: Look, the Jews! Countless journalists, correspondents, European and American organizations are in Israel for the sole purpose of making documentaries and writing stories that show that Jews are not perfect. These images, films and stories are produced in short intervals by government-sponsored media from CNN to the BBC in order to perpetuate the idea that Israel is the greatest threat to world peace.

Israel will stay Israel! Israel is the only country that despite a nearly seventy-year-long war, whereby adversaries aim for its complete destruction, has retained all basic principles of a democratic society. This is unique in history. Although Israel is not perfect, there is no other country which does so well in the face of such animosity and hate.

Why do you support this movement?

Please don’t tell me the mistakes Israel has made. I’m informed enough. Please explain why you are not only more critical of Jews, but very tough in your assessment. Why do you support an organization that boycotts, sanctions and punishes Jews if they are not perfect, and are silent on the barbarous inhumanity of those who want to annihilate the Jews?

All the best,
Gerd Buurmann (Cologne, Germany)

(Translation: William Wires)

Veröffentlicht unter In English | 1 Kommentar

Ja, ich schaue den Eurovision Song Contest in Tel Aviv!

Hier habe ich eine kleine, mögliche Erklärung für jene, die keine Fans des Eurovision Song Contest sind. Sie darf gerne geklaut und vervielfältigt werden:

„Der Eurovision Song Contest geht mir am Arsch vorbei. Ich schaue die Show für gewöhnlich nicht. Ich hätte auch den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv aus Gründen des persönlichen Geschmacks boykottiert. Aber jetzt, wo sich so viele Hackfressen zu Wort melden, man müsse den Eurovision Song Contest 2019 boykottieren, weil er in Israel stattfindet, erkläre ich öffentlich, dass ich mir die Scheiße anschauen werden. Ich kann ja zur Not den Ton auf lautlos stellen. Es gibt viele gute Gründe, etwas zu boykottieren. Rassismus und Antisemitismus gehören jedoch nicht dazu!“

Veröffentlicht unter Eurovision | 2 Kommentare