Sag ich mal so

Lieber Alexander van der Bellen,
ich finde, es macht mehr Sinn, wenn alle Männer aus Solidarität das Kopftuch tragen!

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Lieber Sigmar Gabriel,

Stellen Sie sich mal vor, Sie sind im Krieg und einige Nachbarländer Deutschlands hätten die Absicht, Deutschland und alle Deutschen zu vernichten und erklärten dies sogar in ihren Chartas und Verfassungen. Stellen Sie sich vor, diese Länder würden Raketen und Granaten auf Deutschland abwerfen und Terroristen nach Berlin, Hamburg, München und Köln schleusen, um dort dann auf Passanten zu schießen, Zivilisten abzustechen und mit Beilen in Kirchen zu morden. Versuchen Sie einmal, sich vorzustellen, Deutschand sei in einem Krieg, in dem Deutschland das Leben aller seiner Bürgerinnen und Bürger tagtäglich verteidigen muss, weil die Feinde alle Deutschen vernichten wollen. Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder müssten alle in einen Krieg ziehen, um zu verhindern, dass Ihre Familie ausgelöscht wird.

Stellen Sie sich das alles bitte einmal kurz mal vor.

Und jetzt stellen Sie sich vor, der israelische Außenminister käme in genau dieser Zeit nach Deutschland und würde sich dann mit Reichsdeutschen treffen wollen, die die Legitimität Ihres Landes in Frage stellen, sowie mit einer Organisation, die nachweislich mit Lügen und Verleumdungen die Deutsche Bundeswehr als Kriegsverbrecher bezeichnet. Stellen Sie sich zudem vor, der israelische Außenminister würde sich nicht mit Opferverbänden treffen wollen, sondern nur mit Kritikern Deutschlands.

***

Und nun nennen Sie mir ein westliches Land, das sich so ein Verhalten von Israel gefallen lassen würde.

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„Sie haben weggesehen!“

Ein Brief eines jüdischen Vaters an den Schulleiter der Friedenauer Gemeinschaftsschule in Berlin, wo ein Schüler über einen langen Zeitraum terrorisiert wurde, weil er Jude ist.

Es ist nun ein paar Wochen her. Ich wollte Gras über die Sache wachsen lassen, wahrscheinlich genau so wie Sie, aber es funktioniert nicht in meinem Fall. Wie es bei Ihnen aussieht weiß ich nicht.

Mit Fassungslosigkeit, Wut, Zorn und Bestürzung habe ich die Berichte über den antisemitischen Vorfall und den Zuständen an Ihrer Schule gelesen. Im Zuge der Aufarbeitung der schändlichen Vorkommnisse musste ich Ihr weinerliches Statement dazu lesen und diesen unsäglichen offenen Brief einiger Eltern, der im Nachhinein eine schallende, demütigende Ohrfeige für die Familie und den Jungen selbst ist.

Eines vorweg und diesen Schuh müssen Sie sich anziehen, die Eltern des jüdischen Schülers haben Ihrer Schule vertraut, Ihnen den wichtigsten Menschen, den sie haben, in Ihre Verantwortung und Obhut gegeben und Sie und Ihre Kollegen haben völlig versagt. Sie und Ihr gesamtes Schulkollegium sollten sich schämen! Ist Ihnen bewusst, was Sie, neben dem Schmerz, der Demütigung und dem Trauma mit Ihrer unfassbaren Ignoranz, Ihrer gefährlichen Passivität und Dummheit den Eltern, dem Jungen, aber auch mir angetan haben?

Ich möchte definitiv nicht pauschalieren, von mir aus nennen Sie mich Panikmacher, aber jüdische Kinder sind nun auch nicht mehr in den Schulen sicher und das bereitet mir große Sorgen. Warum auch mir? Ich bin Vater! Mein Sohn ist 13 und jüdisch. Der Umstand, dass mein Sohn jüdisch ist, zeigt mir auf, befeuert durch Ihre unterlassene Hilfeleistung, dass er in Zukunft viel um die Ohren haben wird.

Deutschland ist eine tolerante, weltoffene, nachsichtige, aufopferungsvolle Nation, nicht nur wenn es um Flüchtlinge, AfD, Nazis, linksautonome Faschisten und vor allem dem politisch, radikalisiertem Islam geht. Ja, das beweist Deutschland mir tagtäglich. Nur, gilt die Nachsichtigkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Aufopferung auch für Juden? Ich meine den lebenden Juden, nicht den Gaskammer-Juden. An Ihrer Schule wohl eher nicht.

Sie gehören anscheinend auch zu der Sorte Mensch, die sich den toten Juden mehr verpflichtet fühlt, als den noch lebenden – oder, um beim Thema zu bleiben, den Juden, die auf Ihre Schule gehen. Wie oft waren Sie mit Ihren Schulklassen im Jüdischen Museum oder am Mahnmal der ermordeten Juden? Mehr als ein dutzend Mal? Wusste ich es doch!

Ich beobachte den wiedererstarkten Antisemitismus, vor allem in der muslimischen Community mit wachsender Sorge und nicht wie Sie als Unbetroffener. Ein jüdischer Schüler stand unter Ihrer Fürsorgepflicht und wurde über Monate offensichtlich von muslimischen Mitschülern gemobbt, drangsaliert, terrorisiert und letztendlich geschlagen wurde. Der Judenhass ist leider ein Normalzustand für mich. Ich kann nur präventiv dagegen vorgehen. Wollen Sie wissen, wie es präventiv in einer jüdischen Familie zugeht? Das sieht folgendermaßen aus: Ich bläue meinem Sohn mindestens zwei mal die Woche ein, Fremden niemals zu sagen, dass er jüdisch ist, auch nicht seinen Mitschülern in der Schule und vor allem nicht Muslimen, leider. Wenn ihn aus irgendwelchen Gründen, jemand fragen sollte, ob er jüdisch ist, dann soll er verneinen. Ich zwinge mein Kind zu lügen!

In seiner Schule wissen nur einige Lehrer Bescheid. Ich hoffe, das bleibt so. Den Judenstern wird ein Jude in Deutschland niemals los, das ist mir bewusst. Dass Ihr Schüler so offen mit seiner Religion umgegangen ist, bewundere ich zutiefst. Dazu braucht man definitiv Eier und das mit 14! Wenn Sie das nicht glauben, dann probieren Sie es doch mal aus. Gerne besorge ich Ihnen eine Kippa. Setzen Sie sie auf und ab geht es damit nach Neukölln oder Kreuzberg. Sozusagen *Inside Jews*. Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Strafanzeigen gegen Unbekannt und Ihre Nahtod-Erfahrungsberichte.

Es ist für mich ein Normalzustand, mit der traurigen Gewissheit zu leben, dass mein Kind nicht immer dazugehören wird, weil es das Beispiel par excellence eines weltumspannenden Feindbildes ist – traurigerweise und fälschlicherweise. Mir ist vollkommen bewusst, dass mein Sohn sein Leben lang in ein dämonisches, fremdbestimmtes, stereotypisches Image gezwungen wird, das er niemals gänzlich abstreifen kann. Dies wurde auch Ihrem jüdischen Mitschüler zum Verhängnis, denn wie man teilweise aus der muslimischen Community an Ihrer Schule vernehmen kann, sind alle Juden Mörder, nicht wahr? Zuweilen ist der Jude sogar an der eigenen Misere schuld, obwohl man noch nie einem Juden über den Weg gelaufen ist. Hinter allem Verwerflichem und jeder weltumspannenden Bosheit wird in Zukunft auch mein Sohn dahinter stecken. Für viele wird er ein missgünstiger Jude sein, der versucht, seine perfiden Pläne durchzusetzen. Multitasking in satanischer Perfektion machen vermeidlich jeden Hebräer zu einem Katastrophenjunkie, so die Antisemiten.

Es ist für mich ein Normalzustand, dass der Begriff *Jude* in einschlägigen Kreisen als Schimpfwort missbraucht wird. Mittlerweile hat der Begriff *Jude* zu den altbekannten auch neue Synonyme bekommen. Demzufolge ist mein Sohn nowadays „ethnisch bedenklich“, ein „Ungläubiger“, ein „Imperialist“, ein „Zionist“ oder ein „Opfaaa“. In der muslimischen Szene wird mein Kind auch gerne als Nachkomme von Affen und Schweinen beschimpft. Mit den Affen könnten sie recht haben, aber das gilt ja wohl für uns alle.

Es ist für mich ein Normalzustand, mit der beunruhigenden Erkenntnis zu leben, dass mein Sohn vorsichtig geschätzt, die halbe Weltbevölkerung gegen sich haben wird, ob es ihm passt oder nicht. In einigen Ländern dieser Erde gilt er als geistiger Staatsfeind Nummer Eins und irgendwann muss ich ihm erklären, falls er sich zum Beispiel für den Iran interessiert, dass er sich das abschminken kann. Er wird dieses Land niemals bereisen können, denn dort herrscht ein Einreiseverbot für Israelis, demzufolge auch für Juden. Das Selbe gilt für Algerien, Bangladesch, Brunei, Irak, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen, Neukölln und nun auch Ihre sagenhafte Friedenauer Gemeinschaftsschule.

Es ist für mich ein Normalzustand, damit zu leben, dass mein Sohn sich durchbeißen, um seine Akzeptanz kämpfen und um Verständnis ringen muss. Er muss damit zurechtkommen, mit anderen Maßstäben gemessen zu werden, ob er es will oder nicht! Mitleidsvolle Blicke, Ablehnung, Ausgrenzung, Denunziation, Anfeindungen, Benachteiligung, Vorurteile, Ressentiments, Hass, Beleidigungen und in manchen Fällen auch körperliche Gewalt, so geschehen an Ihrer Schule, sind grausame Ingredienzen, die das alltägliche Leben eines Juden schwer und risikoreich gestalten.

Ich erziehe mein Kind nicht in blanker Angst – aber in der Realität. Und diese Realität hat mich und die Eltern dieses Jungen eingeholt. Was nutzt es mir, mein Kind liberal, freigeistig, mit höchsten moralischen Werten zu erziehen, wenn die Welt da draußen gar nicht so ist? Und dennoch tue ich es! Davon können Sie mich mit Ihrer Untätigkeit nicht abhalten. Felsenfest bin ich davon überzeugt, dass der Humanismus, der an Ihnen und Ihrer Schule gänzlich spurlos vorbeigegangen ist, die Antwort auf vieles sein kann.

We wird mein Sohn reagieren, wenn er das erste Mal bewusst Feindberührung mit dem Judenhass machen wird? Wie wird er sich zu helfen wissen, wenn sein Vater, seine Mutter, ihn nicht davor beschützen können, wenn er ganz alleine auf sich gestellt ist, so wie Ihr ehemaliger Schüler? Sie haben an Ihrer Schule das zugelassen, wovor die meisten Eltern eines jüdischen Kindes am meisten Sorge haben. Sie, Ihr Lehrerkollegium, die Mitschüler, der Elternbeirat sie haben diesen Jungen im Stich gelassen!

Sie haben weggesehen, hinweggesehen, abgewunken, sich umgedreht, ihn fallen lassen, ihn ignoriert. Sie sind nicht eingeschritten, haben sich nicht schützend vor ihm hingestellt – schlimm, furchtbar, ohne Worte. Anstatt sich die Eltern dieser Schläger zur Brust zu nehmen, laden Sie die betagten Großeltern des Opfers in die Schule ein, um über den Holocaust zu sinnieren. Was für eine Demütigung! Ich mache den Großeltern keinen Vorwurf, Sie haben die Hand ausgestreckt und aus Liebe zu Ihrem Enkel gehandelt. Ich attestiere Ihnen mangelnde emotionale Intelligenz. Und dennoch Sie haben Empathie, aber darunter haben nicht alle Platz, zumindest keine Juden.

Sie haben diesen jüdischen Jungen einfach ziehen lassen. Was haben Sie unternommen, um ihn zu halten? Eventuell haben Sie es ja versucht, diese Schläger an einen Tisch zu setzen, um über das *Judenproblem* an Ihrer Schule zu diskutieren. Aber bestimmt ohne diesen jüdischen Jungen, denn das wäre für manchen Ihrer Schüler zuviel des Guten.

Würde mich nicht wundern, so wie es gerade um Deutschland steht, wenn der nächste Integrationsbambi an Ihre Schule geht. Wenn Sie und Konsorten glauben, dass Judenfeindlichkeit in unserer breiten Gesellschaft, vor allem aber in der muslimischen Community, zu einem salonfähigen, unwiderruflichen Normalzustand geworden ist, mit dem mein Sohn und andere jüdische Kinder sich in Zukunft lapidar abfinden müssen, dann liegen Sie falsch. Wenn Sie und vor allem einige Eltern an Ihrer Schule glauben, dass mein Sohn oder ein anderes deutsches jüdisches Kind den Kopf wegen des Nahostkonflikts hinhalten muss, dann liegen Sie auch alle falsch.

Mein Sohn ist deutsch und erst dann jüdisch. Das kann ja wohl nicht so schwer zu verstehen sein. Ich hoffe inständig, dass er nicht zu einem rigorosen, unabwendbaren Bekenntnis, respektive Positionierung, zu Israel gezwungen wird, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht und er seine Koffer packen muss.

Eine Frage geht mir oft durch den Kopf: Wird mein Kind sich hier angenommen und akzeptiert fühlen? Wird er seine Zukunft in diesem Land haben? Ich weiss es nicht. Ich kann diese Frage nicht beantworten. Diese Frage kann mir nur Deutschland beantworten.

Nun, was den jüdischen Jungen aus Ihre Schule betrifft, der ist wieder zurück nach Großbritannien. Damit haben Sie mir meine Frage mit Nein beantwortet. Aber, ich trotze Ihnen, denn Sie sind nicht *Deutschland*, auch nicht Ihr Lehrerkollegium und auch nicht die paar instrumentalisierten, verblendeten Mamas und Papas an Ihrer Schule. Deutschland ist viel mehr!

Eines möchte ich Ihnen, respektive Ihren Mitschülern, vor allem den Muslimen unter ihnen, abschliessend mitgeben – etwas pädagogisch sinnvolles: Ihr ehemaliger jüdischer Mitschüler ist keinesfalls ein *Opfer*. Er und mein Sohn haben etwas entscheidendes gemeinsam: Beide sind Nachfahren von Holocaustüberlebenden. Wer Nachfahre eines Holocaust Überlebenden ist, entspringt der Saat eines Helden!

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Christiane Hoffmann (Der Spiegel) antwortet zu 25 Prozent

Am 26. April 2017 erhielt ich einen Newsletter des Spiegels unter dem Titel „Morning Briefing“ unter der Verantwortung der stellvertretenden Leiterin des Hauptstadtbüros Christiane Hoffmann. Dort stand:

„Die historisch bedingte Sonderbehandlung Israels stößt mit der Regierung Netanyahu an ihre Grenzen (…) Aber die historische Schuld kann nicht dazu führen, dass Deutschland es akzeptiert, wenn die israelische Regierung sich immer weiter von jenen Werten entfernt, die wir bisher für gemeinsam gehalten haben.“

Da ich die Begriffe „Sonderbehandlung“, „historische Schuld“ und „gemeinsame Werte“ spannend fand, schrieb ich acht Fragen an Christiane Hoffmann. Noch am selber Tag erhielt ich eine Antwort:

„Sehr geehrter Herr Buurmann,

die Formulierung „Sonderbehandlung“ ist in diesem Zusammenhang sicher sehr unglücklich, da haben Sie recht. Wir haben das inzwischen korrigiert.

Mit freundlichem Gruß
C. Hoffmann“

Da diese Antwort nur zwei meiner acht Fragen beantwortete, also nur 25 Prozent, schrieb ich zurück:

Sehr geehrte Frau Hoffmann,

vielen Dank für Ihre zügige Antwort. Sie haben jedoch nur zwei der gestellten acht Fragen beantwortet.

Sie haben Recht, der Begriff „Sonderbehandlung“ war „unglücklich“ gewählt, aber Sie haben diese Formulierung nun einmal benutzt und das sagt einiges über Ihren Umgang mit dem Thema aus.

Jedes Mal, wenn auf der Facebook-Seite des Spiegels ein Artikel über Israel erscheint, sammelt sich in der Kommentarfunktion darunter massenhafter Judenhass. Wie kann das sein? Ist es vielleicht möglich, dass Der Spiegel einen Teil dieser hasserfüllten Menschen in der Form anzieht, dass sie sich vom Spiegel in ihrer Abneigung repräsentiert sehen?

Erst jüngst hat Der Spiegel die Organisationen „Breaking the Silence“ und B’Tselem unkritisch als „israelische Menschenrechtsgruppen“ dargestellt, ohne auch nur darauf hinzuweisen, dass unter den Leuten von B’Tselem Holocaustleugner waren, wie Tuvia Tenenbom nachgewiesen hat und „Breaking the Silence“ nachweislich Lügen verbreitet hat, wie die, dass Israel Brunnen vergiftet, wie Alex Feuerherdt berichtet hat. Wer diese Fakten unterschlägt und somit nicht einmal darauf hinweist, dass die beiden Organisationen durch Lügen das Militär eines Landes schaden, das sich gegen diverse Feinde zur Wehr setzten muss, deren erklärte Absicht die totale Vernichtung des Landes und des Volkes Israels ist, hat eine Agenda und berichtet bewusst einseitig.

Der Spiegel hat sich für diese Einseitigkeit entschieden und sinniert dann auch noch über die „deutsche Schuld“ und wirft die Frage auf, ob Israel überhaupt noch „gemeinsame Werte“ mit Deutschland teilt. Es ist daher durchaus möglich, dass die unbedachte Nutzung des Wortes „Sonderbehandlung“ Ihre Voreingenommenheit in der Sache entlarvt hat. Daher bitte ich Sie, die sechs bisher nicht beantworteten Fragen zu beantworten. Ich wiederhole sie:

3. Frage: Welche historische Schuld meinen Sie? Meinen Sie etwa die Sonderbehandlungen, die Juden einst in Deutschland erleben mussten?

4. Frage: Welche Werte meinen Sie? Etwa, die Werte, die viele Deutsche für selbstverständlich halten, während das Volk in Israel diese Werte verteidigen muss in einer Welt von Feinden, die das kleine Land Israel auslöschen möchten, während die Hamas in ihrer Gründungscharta erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen? Diese Forderung gab es einst auch in Deutschland aus. Sie nannte sich Endlösung!

Apropos Endlösung, Mahmud Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

5. Frage: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es für einen Israeli sein muss, Europäern die Hand zu schütteln, die seit Jahrzehnten ein undemokratisches Regime finanzieren, das mit dem Geld Familien von terroristischen Judenmördern Renten zahlt?

Am 24. März 2017 erklärten Sigmar Gabriel auf Twitter, Mahmud Abbas sei sein Freund. Er ist somit mit einem Kopf der Konfliktparteien befreundet, das heißt: Er ist befangen.

6. Frage: Was sagen Sie zu der Befangenheit des deutschen Außenministers? Ist er mit dieser Befangenheit überhaupt in der Lage, als neutraler Vermittler im Nahen Osten aufzutreten?

7. Frage: Hat sich Der Spiegel mit dieser Freundschaft beschäftigt? Wie lange existiert die Freundschaft schon? Gab es Freundschaftsdienste?

Und zum Schluß, da Sie stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros sind: Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu sagte einst:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

8. Frage: Wie sollte Israel Ihrer Meinung nach mit dieser Sonderbehandlung umgehen?

Ich denke, nach „Sonderbehandlung“ ist es durchaus angemessen, auf die Beantwortung dieser Fragen zu bestehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

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Die Grenze der „Sonderbehandlung“

Sehr geehrte Christiane Hoffmann,

heute, am 26. April 2017, erhielt ich einen Newsletter des Spiegels unter dem Titel „Morning Briefing“, für den sie als stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros verantwortlich sind. Dort steht:

„Die historisch bedingte Sonderbehandlung Israels stößt mit der Regierung Netanyahu an ihre Grenzen.“

Das Wort Sonderbehandlung hat in Deutschland Tradition, wenn es um Juden geht. Ich habe daher acht Fragen an Sie:

1. Frage: Wie sehen die Sonderbehandlungen aus, die Israel von Deutschland erhalten hat? Bitte nennen Sie mir ein paar Beispiele.

2. Frage: Unterzieht Der Spiegel Israel auch einer Sonderbehandlung? Wenn ja, wie sieht diese Sonderbehandlung aus?

Sie schreiben weiter: „Aber die historische Schuld kann nicht dazu führen, dass Deutschland es akzeptiert, wenn die israelische Regierung sich immer weiter von jenen Werten entfernt, die wir bisher für gemeinsam gehalten haben.“

3. Frage: Welche historische Schuld meinen Sie? Meinen Sie etwa die Sonderbehandlungen, die Juden einst in Deutschland erleben mussten?

4. Frage: Welche Werte meinen Sie? Etwa, die Werte, die viele Deutsche für selbstverständlich halten, während das Volk in Israel diese Werte verteidigen muss in einer Welt von Feinden, die das kleine Land Israel auslöschen möchten, während die Hamas in ihrer Gründungscharta erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen? Diese Forderung gab es einst auch in Deutschland aus. Sie nannte sich Endlösung!

Apropos Endlösung, Mahmud Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

5. Frage: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es für einen Israeli sein muss, Europäern die Hand zu schütteln, die seit Jahrzehnten ein undemokratisches Regime finanzieren, das mit dem Geld Familien von terroristischen Judenmördern Renten zahlt?

Am 24. März 2017 erklärten Sigmar Gabriel auf Twitter, Mahmud Abbas sei sein Freund. Er ist somit mit einem Kopf der Konfliktparteien befreundet, das heißt: Er ist befangen.

6. Frage: Was sagen Sie zu der Befangenheit des deutschen Außenministers? Ist er mit dieser Befangenheit überhaupt in der Lage, als neutraler Vermittler im Nahen Osten aufzutreten?

7. Frage: Hat sich Der Spiegel mit dieser Freundschaft beschäftigt? Wie lange existiert die Freundschaft schon? Gab es Freundschaftsdienste?

Und zum Schluß, da Sie stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros sind: Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu sagte einst:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

8. Frage: Wie sollte Israel Ihrer Meinung nach mit dieser Sonderbehandlung umgehen?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

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»Breaking the Silence«: Propaganda statt Aufklärung

Der Journalist Alex Feuerherdt hat über die Organisation „Breaking the Silence“ recherchiert. Wenn ich den Artikel so lese, wundert es mich nicht, dass der Freund von Abbas aka Außenminister von Deutschland diese Organisation besuchen wollte.

Lizas Welt

Yehuda Shaul (rechts), einer der führenden Köpfe von »Breaking the Silence«, erklärt, was er für Kriegsverbrechen der israelischen Armee hält (Screenshot aus dem Filmbeitrag von »HaMakor«)Mithilfe aufsehenerregender, aber anonymer Berichte von Soldaten versucht die israelische Nichtregierungsorganisation Breaking the Silence seit Jahren, der israelischen Armee allerlei Missetaten bis hin zu Kriegsverbrechen nachzuweisen. Nun erschüttert ein Fernsehfilm das höchste Gut dieser vor allem aus Europa finanzierten Organisation: ihre Glaubwürdigkeit. Denn viele der Zeugenaussagen sind entweder nachweislich falsch oder lassen sich nicht verifizieren.

Zu den in Westeuropa bekanntesten israelischen Nichtregierungsorganisationen gehört zweifellos Breaking the Silence (BtS, zu Deutsch: »Das Schweigen brechen«), eine vor zwölf Jahren gegründete Vereinigung von Veteranen der israelischen Armee. Deren Anspruch ist es nach eigenen Angaben vor allem, »gegenüber der israelischen Öffentlichkeit aufzudecken, wie die Realität des alltäglichen Lebens in den besetzten [palästinensischen] Gebieten aussieht« – mit dem Ziel, »die Besatzung zu einem Ende zu bringen«. Zu diesem Zweck geht BtS beispielsweise mit Vorträgen und Wanderausstellungen auf Tour, in denen Berichte und Fotos israelischer Soldaten dokumentiert werden, die zeigen sollen, wie brutal, ja unmenschlich sich…

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Fundstück der Woche

Auf der Facebook-Seite der Tagesschau findet sich unter einem Bericht über Sigmar Gabriels Reise nach Israel dieser Kommentar:

„So kann nur ein Jude sprechen! Netanjahu ist die mieseste Nazidrecksau auf diesem Planeten und er gehört an den höchsten Baum gehängt – an seinen scheiß verkrüppelten Eiern – ebenso wie jeder andere Jude oder Nichtjude, der ein faschistisches Israel unterstützt, passiv oder aktiv!“

Da bleibt mir schlicht die Spucke weg.

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