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Grüne Politikerin denkt über Hinrichtungen als mögliche Notwendigkeit einer moderaten Politik im Iran nach und verteidigt dabei sogar die Nutzung von Atomenergie.


„Ich versuche nichts zu relativieren. Ich glaube nur, dass es nicht viel bringt, den Iran so darzustellen, wie ihr es immer tut und gleichzeitig Netanjahus Hardliner Rhetorik ignoriert.“ (Thees Kalmer)

Thees Kalmer ist eine deutsche Politikerin. Sie war von 2013 bis 2015 Sprecherin der Grünen Jugend. Ihre Schwerpunktthemen sind Ökologie, Europapolitik und Queerpolitik. Sie ist Gegnerin des Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU. Auf dem Bundesparteitag der Grünen im November 2014 in Hamburg kritisierte sie Winfried Kretschmann wegen des Asylkompromisses. Bei der Entscheidung, drei Balkanstaaten zu sicheren Herkunftsländer zu erklären, seien „rote Linien“ deutlich überschritten worden. Milder geht sie mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran um. Ihm sieht sie sogar Hinrichtigungen nach. Keine rote Linie nirgends:

„Nach den Gesprächen, die wir geführt haben, wird Rohani vor Ort als moderat eingeschätzt. Die dennoch hohen Hinrichtungszahlen wurden uns so erklärt, dass er aufgrund seiner moderaten Politik innenpolitische Härte zeigen muss, um auch die Konservativen hinter sich zu bekommen. Insgesamt würde ich sagen, hat der Deal, auch wenn noch nicht vollständig umgesetzt, sicherlich Verbesserungen gebracht, allein schon durch den Anstieg an Tourist_innen und durch den erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung im Land.“

Für eine Frau, die Schreckensgespenster an die Wand malt, wenn es um TTIP und somit um Geschäfte mit den Vereinigten Staaten von Amerika geht, ist sie erstaunlich gelassen im Umgang mit dem Iran. Wir können nur hoffen, dass Theresa Kalmer im Kampf gegen TTIP niemals Konservative hinter sich vereinen muss. Zum Iran schreibt sie weiter:

„Wir haben das Land zum großen Teil anders wahrgenommen, wie uns hier vermittelt wird. Das Regime ist ohne Zweifel autoritär, der Iran verzeichnet die höchste Exekutionsrate gemessen an der Einwohner_innenzahl, Regimekritiker_innen werden unterdrückt und Oppositionsparteien nicht zu gelassen. Das Leben im Iran ist aber unter der Oberfläche vielfältig und lebendig. Gerade deswegen ist der Austausch mit der iranischen Zivilgesellschaft besonders wichtig. Mit dem Atom-Deal und der damit einhergehenden Öffnung des Irans ist unsere Hoffnung die Stärkung der Vielfalt der iranischen Gesellschaft und eine Veränderung des Irans von unten. Doch dies kann auch nur dann gelingen, wenn wir aufhören, den Iran als Land zu dämonisieren, differenziert Kritik üben und das Land mit den darin lebenden Menschen als Gesprächspartner anerkennen.“

Es ist schon extrem komisch, dass sich ausgerechnet eine grüne Politikerin, die unnachgiebig für den deutschen Atomausstieg streitet, für eine friedliche Nutzung der Atomenergie im Iran stark macht. Wenn es um den Iran geht, wird Thees Kalmer geschmeidig:

„Frieden werden wir nur erleben, wenn wir endlich alle anfangen, miteinander zu reden und versuchen, unsere Ziele ohne Drohung und Beseitigungsfantasien zu kommunizieren. In diesem Sinne können wir nur alle ermutigen, selbst in den Iran zu fahren, eigene Gespräche zu führen, mit diversen Teilen der iranischen Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild von diesem Land zu machen.“

Thees Kalmer ermutigt mich, in den Iran zu reisen. Es gibt da nur leider ein Problem. Kuwait, Libanon, Libyen, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Jemen und der Iran haben ein Einreiseverbot gegen mich ausgesprochen, weil ich in Israel war. Dieses Verbot gilt für alle Menschen, die in Israel waren. Ich kann weder das bunte Nachtleben Libyens erleben, noch die Schwulen- und Lesbenszene im Iran genießen. Ich kann nicht mal mit Feministinnen im Auto um die Blocks von Saudi Arabien ziehen. Alles nur, weil ich in Israel war! Syrer können mich zu Hause besuchen, ich jedoch keine Syrerin in ihrem syrischen Haus!

Als Dank des von Thees Kalmer gelobten Atom-Deals wieder wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran aufgenommen wurden, wollte Sigmar Gabriel mit der Staatskapelle Berlin nach Teheran reisen, um dort die neue Zusammenarbeit zu feiern. Es gab jedoch ein Problem! Der Sprecher des iranischen Kulturministeriums, Hossein Noushabadi, erklärte, dass der Dirigenten nicht erwünscht sei, da er Jude und somit laut Noushabadi aufgrund seiner „Nationalität und Identität“ mit „Israel assoziiert“ sei. Das Kulturministerium bat jedoch einen Kompromiss an:

„Das Symphonieorchester kann seinen Dirigenten austauschen und dann erneut um einen Auftritt in Teheran bitten. Nur unter diesen Umständen kann eine erneute Anfrage wieder untersucht werden.“

So sieht das iranische Zeichen des guten Willens? Dirigenten sollen um des lieben Friedens Willen ausgetauscht werden, wenn sie Juden sind. Sie stehen dem Frieden im Wege! Wenn Juden sich weigern zu gehen, dann drehen sie an der Gewaltspirale und lösen am Ende sogar einen Flächenbrand aus?

Der Name des Dirigenten, den der Iran nicht reinlassen wollte, ist übrigens Daniel Barenboim! Interessanterweise gehört er zu den schärfsten Kritikern Israels, aber das war den Herrschenden im Iran egal. Er ist Jude und daher „mit Israel assoziert“! Die Mullahs im Iran wollen Israel vernichten und zwar unabhängig von der Politik Israels. Für sie ist nicht störend, was Juden machen, sondern dass Juden überhaupt was machen.

Thees Kalmer ermutigt mich, in den Iran zu reisen. Wie aber soll ich in ein Land reisen, das mich nicht haben will, weil ich in Israel war und das viele meiner Freunde nicht reinlässt, weil sie Israelis sind?

(Bildnachweis: Wikipedia – Martha Lusnik • CC BY-SA 3.0)

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Eine Frage an Thees Kalmer (Bündnis 90/Die Grünen)

„Ich versuche nichts zu relativieren. Ich glaube nur, dass es nicht viel bringt, den Iran so darzustellen, wie ihr es immer tut und gleichzeitig Netanjahus Hardliner Rhetorik ignoriert.“ (Thees Kalmer)

Thees Kalmer ist eine deutsche Politikerin. Von 2013 bis 2015 war sie Sprecherin der Grünen Jugend. Ihre Schwerpunktthemen sind Ökologie, Europapolitik und Queerpolitik. Im August 2016 war sie mit Freund_innen auf einer Reise in den Iran. Ihr Fazit fällt wie folgt aus:

„Wir haben das Land zum großen Teil anders wahrgenommen, wie uns hier vermittelt wird. Das Regime ist ohne Zweifel autoritär, der Iran verzeichnet die höchste Exekutionsrate gemessen an der Einwohner_innenzahl, Regimekritiker_innen werden unterdrückt und Oppositionsparteien nicht zu gelassen. Das Leben im Iran ist aber unter der Oberfläche vielfältig und lebendig. Gerade deswegen ist der Austausch mit der iranischen Zivilgesellschaft besonders wichtig. Mit dem Atom-Deal und der damit einhergehenden Öffnung des Irans ist unsere Hoffnung die Stärkung der Vielfalt der iranischen Gesellschaft und eine Veränderung des Irans von unten. Doch dies kann auch nur dann gelingen, wenn wir aufhören, den Iran als Land zu dämonisieren, differenziert Kritik üben und das Land mit den darin lebenden Menschen als Gesprächspartner anerkennen.

Frieden werden wir nur erleben, wenn wir endlich alle anfangen, miteinander zu reden und versuchen, unsere Ziele ohne Drohung und Beseitigungsfantasien zu kommunizieren. In diesem Sinne können wir nur alle ermutigen, selbst in den Iran zu fahren, eigene Gespräche zu führen, mit diversen Teilen der iranischen Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild von diesem Land zu machen.“

Liebe Thees,

Danke für die Ermutigung, in den Iran zu reisen. Es gibt da nur leider ein Problem. Kuwait, Libanon, Libyen, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Jemen und der Iran haben ein Einreiseverbot gegen mich ausgesprochen, weil ich in Israel war. Dieses Verbot gilt für alle Menschen, die in Israel waren. Ich kann weder das bunte Nachtleben Libyens erleben, noch die Schwulen- und Lesbenszene im Iran genießen. Ich kann nicht mal mit Feministinnen im Auto um die Blocks von Saudi Arabien ziehen. Alles nur, weil ich in Israel war! Syrer können mich zu Hause besuchen, ich jedoch keine Syrerin in ihrem syrischen Haus!

Im Jahr 2012 stand ich vor der Möglichkeit, im Iran aufzutreten. Ich arbeitete damals mit dem Regisseur Ali Jalaly zusammen. Er ist Leiter des Ali Jalaly Ensembles in Köln und wurde im Iran geboren. Bei unserer letzten Zusammenarbeit kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung, die beinahe unsere Freundschaft gefährdet hätte.

Ali Jalalys Inszenierung der Farce “Der Büchsenöffner” von Victor Lanoux, in dem ich die Hauptrolle spielte, wurde zu einem Festival in den Iran eingeladen. Nun musste ich meinem Regisseur erklären, dass ich auf keinen Fall mitkommen würde. Er möge mir nicht böse sein, sprach ich, aber unter keinen Umständen könne ich in ein Land reisen und Theater spielen, in dem Homosexuelle getötet, die Opposition verfolgt, der Islam als Staatsreligion gelebt und Israel als Feind angesehen wird. Auf Ali Jalalys Einwand, dass das Volk ja nichts für das Regime könne und ausländische Theatergruppen wie wir ein kleiner aber wichtiger Hauch der Freiheit seien, vermochte mich nicht zu überzeugen. Eine von mir hoch geschätze Kollegin, die sich als klare Feministin versteht, war sogar bereit, ein Kopftuch zu tragen. Als ich auch noch erfuhr, dass wir einige Tage vor der Aufführung in den Iran reisen sollten, damit unsere Inszenierung von der Zensur begutachtet und abgesegnet werden kann, war für mich das Maß voll.

„Es tut mir leid um die Menschen im Iran, für die der Besuch zu unserem Stück ein Hauch der Freiheit wäre,“ sprach ich, nicht ganz unaufgeregt, „aber noch mehr leid tun mir die Menschen im Iran, die unser Stück nicht sehen können, weil sie im Knast sitzen oder an einem Kran baumeln.“ Ich fügte sogar ein Zitat der Geschwister Scholl von der Bewegung Die Weiße Rose hinzu:

“Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt.”

Es gibt noch andere Gründe, die es einem Menschen unmöglich machen, in den Iran zu reisen. Als Dank des von Dir gelobten Atom-Deals wieder wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran aufgenommen wurden, wollte Sigmar Gabriel mit der Staatskapelle Berlin nach Teheran reisen, um dort die neue Zusammenarbeit zu feiern. Es gab jedoch ein Problem! Der Sprecher des iranischen Kulturministeriums, Hossein Noushabadi, erklärte, dass der Dirigenten nicht erwünscht sei, da er Jude und somit laut Noushabadi aufgrund seiner „Nationalität und Identität“ mit „Israel assoziiert“ sei. Das Kulturministerium bat jedoch einen Kompromiss an:

„Das Symphonieorchester kann seinen Dirigenten austauschen und dann erneut um einen Auftritt in Teheran bitten. Nur unter diesen Umständen kann eine erneute Anfrage wieder untersucht werden.“

Ist das ein Zeichen des guten Willens? Sollte um des lieben Friedens Willen Dirigenten ausgetauscht werden können, wenn sie Juden sind? Stehen Juden dem Frieden im Wege, wenn sie eine solche Politik nicht dulden möchten? Wenn ein Dirigent sich weigert, dreht er dann an der Gewaltspirale und löst am Ende sogar einen Flächenbrand aus?

Der Name des Dirigenten, den der Iran nicht reinlassen wollte, ist übrigens Daniel Barenboim! Interessanterweise gehört er zu den schärfsten Kritikern Israels, aber das war den Herrschenden im Iran egal. Er ist Jude und daher „mit Israel assoziert“! Die Mullahs im Iran wollen Israel vernichten und zwar unabhängig von der Politik Israels. Für sie ist nicht störend, was Juden machen, sondern dass Juden überhaupt was machen.

Liebe Thees,

bitte erkläre mir, wie ich in ein Land reisen soll, das mich nicht haben will, weil ich in Israel war und dass viele meiner Freunde nicht reinlässt, weil sie Israelis sind? Und noch was, auf Facebook schreibst Du:

„Nach den Gesprächen, die wir geführt haben, wird Rohani vor Ort als moderat eingeschätzt. Die dennoch hohen Hinrichtungszahlen wurden uns so erklärt, dass er aufgrund seiner moderaten Politik innenpolitische Härte zeigen muss, um auch die Konservativen hinter sich zu bekommen.“

Könnte es geschehen, dass ich in den Genuss dieses Beweises der innenpolitische Härte kommen könnte, wenn ich in den Iran reise? Ich war schließlich in Israel, verteidige das Land, hatte schwulen Sex und bin bekannt für meine Witze über Religionen, die nicht vor dem Islam und Mohamed halt machen.

Soll ich wirklich in den Iran reisen? Kannst Du mir das empfehlen?

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Grüne Politikerin geht queer ab auf Rohani

Theresa Kalmer ist eine deutsche Politikerin. Sie war von 2013 bis 2015 Sprecherin der Grünen Jugend. Ihre Schwerpunktthemen sind Ökologie, Europapolitik und Queerpolitik. Kalmer ist Gegnerin des Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU. Auf dem Bundesparteitag der Grünen im November 2014 in Hamburg kritisierte sie Winfried Kretschmann wegen des Asylkompromisses. Bei der Entscheidung, drei Balkanstaaten zu sicheren Herkunftsländer zu erklären, seien „rote Linien“ deutlich überschritten worden. Milder geht sie mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran um. Ihm sieht sie sogar Hinrichtigungen nach. Keine rote Linie nirgends:

„Nach den Gesprächen, die wir geführt haben, wird Rohani vor Ort als moderat eingeschätzt. Die dennoch hohen Hinrichtungszahlen wurden uns so erklärt, dass er aufgrund seiner moderaten Politik innenpolitische Härte zeigen muss, um auch die Konservativen hinter sich zu bekommen.“


Da können wir nur hoffen, dass Theresa Kalmer niemals Konservative hinter sich vereinen muss.

Ich habe da noch eine Frage an die Frau: Hier klicken!

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Die versteckten Gefahren des Goldenen Reises

Numeri 24:9

109 Nobelpreisträger der Physik, der Chemie und der Medizin fordern die Umweltschutz-Organisation Greenpeace auf, ihre Kampagnen gegen den „Goldenen Reis“ einzustellen. Der „Goldenen Reis“ wird gentechnisch verändert, damit er ß-Carotin enthält, welches im gewöhnlichen Reis nicht vorkommt. Im menschlichen Körper wird ß-Carotin zu Vitamin A umgewandelt. Der Mensch benötigt Vitamin A, um sehen zu können. Nebenher wird das Immunsystem gestärkt.

Vitamin-A-Mangel ist keine Problem der westlichen Welt, woher die Umweltschutz-Organisation Greenpeace kommt und von wo sie bezahlt wird. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht weltweit von 250.000.000 Kindern aus, die unter Vitamin-A-Mangel leiden. 500.000 Kindern erblinden jährlich (0.2‰), die Hälfte der erblindeten Kinder stirbt innerhalb eines Jahres (0.1‰). Vitamin-A-Mangel kommt hauptsächlich unter den Armen dieser Welt vor, die sich beinahe ausschließlich von Reis ernähren. Nochmals: Gewöhnlicher Reis enthält kein ß-Carotin. Die Ärmsten der Welt können sich keine Nahrungsmittel leisten, welche ausreichend ß-Carotin enthalten. Der gentechnisch veränderte Goldene Reis könnte die ärmsten Kinder…

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Zusatztermine in Berlin

„Der Kaufmann von Venedig“
von William Shakespeare
in einer Inszenierung von Burkhard Schmiester
mit Gerd Buurmann als Shylock
am Fr, 2., Sa, 3. und So, 4. September 2016
um 20:30 Uhr
im Hinterhof des GRETCHEN in der Obentrautstraße 19/20 in Berlin-Kreuzberg. (Bei Regen drinnen)
Karten gibt es unter: 030 74 924 320.

Max Müller schreibt für das Berliner Magazin Zitty:

Knallhart politischer Shakespeare

Gerd Buurmann und Janet Bobel demaskieren auf polemische Art den Rassismus von damals und heute. In hysterischer Manier skandieren sie Witze über Juden, Schwarz und Frauen. Das Duo verknüpft EU-Zerfall, Terrorismus und trumpsche Idiotie mit einem Parforceritt durch die Geschichte menschliche Gräueltaten und führt selbst die Theaterkrisen vor: „Was soll der Scheiß, willst du die blackfacen?“ Das alles macht nachdenklich und zeigt, dass sich gutes Sommertheater nicht wohlig anfühlen muss.“

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Eiskalter Hass

„Was tust Du da auf meine Hand“, fragte ein junger Ringer aus dem Iran, nachdem klar geworden war, dass sein nächster Gegner aus Israel kommen würde. Er bekam diese Antwort:

„Das Problem ist, wenn du gegen Israel antrittst, wird Dein Name für immer aus der Mannschaft gestrichen. Darum tu‘ ich jetzt Eis auf Deine Hand, damit du behaupten kannst, aufgrund einer Verletzung aufgeben zu müssen. Verstehst Du mich? Verstehst Du die Situation?“

Der junge Ringer fing an zu weinen und schluchzte:

„Lass mich auf die Matte. Ich werde ihn besiegen, wenn Du mich lässt.“

Eiskalter Hass! 

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Sag ich mal so

Ach, wie oft wird die nötige Kritik, Klarheit und Direktheit, die ich um Umgang mit Islamistinnen vermisse, doppelt und dreifach bei Feministinnen draufgeschlagen; und mit Islamistin meine ich jede Frau, die den Koran nicht mindestens so kritisch liest wie ein Interview mit Alice Schwarzer.

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