Blog gegen Bares

Tapfer im Nirgendwo hat in den letzten Jahren immer mal wieder ein paar Spenden erhalten. Ein paar Leserinnen und Leser haben sogar einen Dauerauftrag erstellt und überweisen mir für meine Tätigkeiten als Blogger monatlich eine gewisse Summe. Dafür bedanke ich mich sehr. Es ist eine wirklich schöne Geste, die ich nur deshalb hier wieder erwähne, weil vielleicht noch mehr dem guten Beispiel folgen möchten.😉

Neben KGB (Kunst gegen Bares) betreibe ich auch BGB (Blog gegen Bares). Wer Lust hat, sich an BGB zu beteiligen, möge mir schreiben: gerdbuurmann@hotmail.de

Vielen Dank!

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Sag ich mal so

Mit der Burka ist es wie mit der Abtreibung, man kann dagegen sein und dennoch gegen ein staatliches Verbot!

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Ein Verbot von „Hate Speech“ geht zu Lasten der Gehassten

Wer Hate Speech verbietet, verbietet damit nicht Hate Thoughts!

Nur weil ich jemandem verbiete, etwas zu sagen, hört er nicht auf, dieses Etwas auch zu denken. Sein Hass wird durch ein Verbot von Hate Speech nicht gemindert.

Ein Verbot von Hate Speech führt jedoch dazu, dass der Hass erst sichtbar wird, wenn es zu einer Handlung gekommen ist. So offenbart erst der Hate Act den Hass. Dann aber ist es oft zu spät!

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Kneipe und da sitzt ein Mann mit einem Hakenkreuz am Revers. Sie würden denken: „Oh, ein Nazi, dem gebe ich kein Bier aus.“ Jetzt stellen Sie sich aber mal vor, er trüge dieses Hakenkreuz nicht, weil es verboten ist. Sie würden sich vielleicht hinsetzen, sich vorstellen, er würde Sie nicht mit „Heil Hitler“ begrüßen, weil das unter Hate Speech fällt, Sie würden erst ein wenig small talken, dabei das ein oder andere Bier trinken, vielleicht sogar ein Bier ausgeben, bis das Gespräch auf ein Thema fällt, bei dem Sie merken: „Scheiße, ein Nazi!“ Dann aber ist es zu spät. Sie haben ihm bereits ein Bier ausgegeben und alles nur, weil ein Verbot des Hakenkreuzes und ein Verbot von Hate Speech Sie daran gehindert hat, den Mann sofort als das zu erkennen, was er ist, nämlich ein gottverfluchter Nazi. Ich weiß lieber, wie jemand drauf ist, bevor er zur Tat schreitet.

Ein Verbot von Hate Speech beraubt mich um einen wichtigen präventiven Schutzmechanismus, nämlich das Innere eines Menschen zu erkennen, in dem ich ihn einfach nur beobachte, ihn mir anschaue.

Ein Verbot von Hate Speech geht somit zu Lasten der Gehassten, weil sie so den Hater nicht rechtzeitig erkennen und sich vor ihm schützen können. Hate Speech ist Meinungsfreiheit, die dem Gehassten mehr nutzt als dem Hassenden.

Ein Verbot von Hate Speech macht uns blind für das, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht. Wer alles ausklammert, was ihm nicht gefällt, wer Menschen ausschließt, weil sie vermeintliche oder tatsächliche Hate Speech begehen, wird eines Abends gegen 18 Uhr bei der ersten Prognose erschrocken aus dem Sessel fallen, weil er erkennen muss, dass in der geheimen Wahlkabine viel zu viele Menschen ihre Hate Thoughts in ein defintives Kreuz verwandelt haben.

Man hat all diese Menschen nicht kommen sehen, man konnte sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, konnte ihnen nicht entgegentreten, ihnen nicht widersprechen, nicht laut zeigen, was richtig ist, alles nur, weil sich diese Menschen nicht zu erkennen geben durften. Sie vermehrten sich im Verbotenen, im Verborgenen, im Geheimen.

Hate Speech zu verbieten ist so effektiv, wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und dann glaubt, die Gefahr sei verschwunden.

Übrigens, aus dem gleichen Grund bin ich auch gegen ein Verbot des Kopftuchs.

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Es ist kein weiter Weg von Pokémon Go bis zum Holocaust, jedenfalls nicht für Slavoj Žižek.

„Hat Hitler den Deutschen nicht das Fantasiebild seiner nationalsozialistischen Ideologie beschert, durch dessen Raster sie überall ein besonderes Pokémon – „den Juden“ – auftauchen sahen, das sie mit einer Antwort auf die Frage versorgte, wogegen man zu kämpfen habe?“

Schlechte Vergleiche sind schlimmer als Hitler!

Slavoj Žižek hat explizit Pokémon Go mit der Massenvernichtung von Juden in Verbindung gebracht, nicht ohne vorher einen Abstecher in die Angst vor Araber zu wagen. Slavoj Žižek behauptet, bei Pokémon Go fände sich folgendes öffentlich inszeniert:

„Der „große Andere“ – das dichte symbolische Gewebe des Wissens, Erwartungen, der Vorurteile und so weiter – in der alltäglichen Wirklichkeitserfahrung ständig die Lücken unserer Wahrnehmung ausfüllt. Denn „projiziert“ ein westlicher Rassist nicht genau in diesem Sinne einen Komplex von Vorteilen und Erwartungen, wenn er auf der Straße unversehens auf einen Araber trifft? Und ist seine Wahrnehmung des armen Arabers dadurch nicht eine sehr spezielle?“

Slavoj Žižek schreibt weiter, Pokémon Go führe durch die Projektion virtueller Informationen auf reale Objekte „die Ideologie vor Augen, die in der Technik am Werk ist: das Gerät imitiert und materialisiert die ideologischen Mechanismen der Verkennung beziehungsweise Missachtung, von denen unsere alltäglichen Wahrnehmungen und Interaktionen überdeterminiert sind. Verhält es sich mit Pokémon Go nicht ganz ähnlich? Und hat Hitler den Deutschen nicht das Fantasiebild seiner nationalsozialistischen Ideologie beschert, durch dessen Raster sie überall ein besonderes Pokémon – „den Juden“ – auftauchen sahen, das sie mit einer Antwort auf die Frage versorgte, wogegen man zu kämpfen habe?“

Wir halten staunend und zitternd inne vor diesem philosophischen Verstand.

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Deutsches Leugnen bei den Olympischen Spielen

Thomas Bach ist ein deutscher Jurist, Sportfunktionär und seit 2013 Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Am 21. August 2016 sprach er diese Worte zum Abschluss der Olympischen Spiele :

„Vielen Dank an alle Olympia-Athleten! Sie haben die Welt mit Ihren unglaublichen Leistungen erstaunt.

Sie haben uns gezeigt, dass es die Macht des Sports ist, die Welt zu vereinen.

Indem Sie in Freundschaft und Respekt gegeneinander antreten und in Harmonie unter einem Dach im Olympischen Dorf leben, senden Sie eine starke Botschaft des Friedens in die ganze Welt. Gemeinsam können wir weiter gehen. Gemeinsam können wir höher zielen. In unserer Vielfalt geeint sind wir stärker.“

Im Original:

„Thank you to all the Olympic athletes! You have amazed the world with your incredible performances.

You have shown us all the power of sport to unite the world.

By competing in friendship and respect, by living in harmony under one roof in one Olympic Village, you are sending a powerful message of peace to the whole world. Together, we can go further. Together, we can aim higher. United in our diversity, we are stronger.“

Diese Worte sprach Thomas Bach nach den Olympischen Spielen in Rio, obwohl in der Zeit mehrmals Israelis und Juden unter dem Olympischen Dach massiv diskriminiert wurden.

Es begann bereits am ersten Tag. Der Trainer des israelischen Segelteams, Udi Gal, berichtet auf Facebook, dass sich im Umfeld der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Mitglieder der libanesischen Delegation geweigert hatten, mit einem Bus zu fahren, wenn sich darin Israelis befinden:

„Schande über die Olympischen Spiele 2016. Nach der Eröffnungszeremonie sollte die israelische Delegation einen Bus mit der libanesischen Delegation teilen. Als die libanesische Delegation dies bemerkte, verlangte sie von dem Fahrer, die Tür zum Bus geschlossen zu halten. Die Veranstalter versuchten daraufhin, uns auf verschiedene Busse zu zerstreuen. Ich bestand darauf, den Bus zu betreten und sagte, wenn die Libanesen nicht mit uns fahren möchten, sie selbstverständlich den Bus verlassen könnten. Als der Busfahrer daraufhin die Tür öffnete, um uns reinzulassen, versperrte uns ein Leiter des libanesischen Teams den Zutritt zum Bus.“

In Rio de Janeiro wurden Juden zerstreut, weil einige hasserfüllte Menschen nicht mit Israelis in einem Bus sitzen wollten. Das ist der gelebte olympische Gedanke, den Thomas Bach am 21. August lobte! Udi Gal jedoch schreibt:

„Wie kann es sein, dass so etwas am Abend der Olympischen Eröffnungsfeier geschieht? Spricht das nicht direkt gegen den Gedanken der Olympischen Spiele und gegen alles, wofür wir stehen? Ich kann nicht anfangen, meine Gefühle auszudrücken. Ich bin geschockt von diesem Vorfall.“

Udi Gal war geschockt. Thomas Bach ist nicht geschockt. Thomas Bach schweigt. Libanons Teamchef Salim al-Haj Nicolas schwieg nicht. Er ist stolz:

„Ich blockierte den Eingang des Busses mit meinem Körper, obwohl ich wusste, dass manche der israelischen Sportler sich vorbeidrängen wollten und auf Ärger aus waren.“

Dafür wurde er von den libanesischen Medien und in den sozialen Netzwerken des arabischen Landes als Held gefeiert, denn er handelte ganz im Sinne des ehemaligen libanesischen Ministers, Wiam Wahhab, der einst auf Al-Jadid/New TV erklärte:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Thomas Bach schweigt!

Ein weiterer Moment der Diskriminierung bei den Olympischen Spielen konnte nicht verschwiegen werden, da er live gesendet wurde: Ein ägyptischer Judoka verweigert seinem israelischen Gegner die Geste des Respekts. Die ausgestreckte Hand schlug der Ägypter brüsk aus und weigerte sich auch, sich nach dem Kampf zu verbeugen. Ein saudischer Judoka und ein syrischer Boxer traten gar nicht erst gegen einen Israeli an. War das wirklich Rio 2016 oder doch nur eine Wiederholung von Berlin 1936?

Thomas Bach erwähnte diese Diskriminierungen jedoch mit keinem Wort. Stattdessen verleugnete er sie, indem er davon faselt, die Athleten hätten in Harmonie unter dem olympischen Dach gelebt. Das Internationale Olympische Komitee entschied sich somit dazu, ausgerechnet einen Deutschen all die massiven Diskriminierungen gegen Israelis und Juden vor der ganzen Welt zu verleugnen.

***
Bildnachweis: Wikipedia – Ralf Roletschek • CC BY 3.0

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Markus Rosch ist ein gebührenfinanzierter Wiederholungstäter

Der von Journalisten, Mitgliedern des Deutschen Bundestags und Zuschauern als einseitig, lügnerisch und hetzerisch eingestufte Beitrag über Israel von Markus Rosch, ausgestrahlt am 14. August 2016 in der ARD Tagesschau und den ARD Tagesthemen, war nicht die erste Entgleisung von Markus Rosch.

Tapfer im Nirgendwo hat in seiner eigenen Datenbank nachgeschaut und ist entsetzt, wie oft Markus Rosch schon gebührenfinanziert gegen Israel hetzen konnte.

Am 4. April 2015, sendete die Tagesschau einen Bericht von Markus Rosch über die Osterfeierlichkeiten in Jerusalem. Diese Feierlichkeiten finden jedes Jahr statt und müssen von israelischen Verteidigungsstreitkräften wegen ständiger Terrorgefahr gesichert werden. Nur aufgrund Israels Sicherheitskonzept können diese Feierlichkeiten in Jerusalem stattfinden! In dem Bericht von Markus Rosch wurden jedoch folgende Worte gesprochen:

„In Jerusalem leben Jüdische Siedler, Christen und Muslime auf engstem Raum“

Mit diesem Satz offenbarte Markus Rosch am Tag nach Karfreitag sein ganzes Ressentiment. Er sagte nämlich nicht, dass in Jerusalem Juden, Christen und Muslime leben, sondern er machte aus Juden „jüdische Siedler“, und zwar nur aus Juden!

Siedeln Muslime und Christen in Jerusalem etwa nicht? Haben Muslime und Christen etwa keine Häuser und Wohnungen? Natürlich haben sie das! Warum also machte Markus Rosch eine Ausnahme bei Juden? Weil sie etwas besonderes sind? Weil sie eine Sonderbehandlung von der deutschen Arbeitsgemeinschaft ARD verdient haben?

Wenn schon, dann sind alle Siedler in Jerusalem, mögen es nun Christen, Muslime, Juden oder Buddhisten sein. Für Markus Rosch jedoch sind nur Juden Siedler. Ich kann mir gut vorstellen, warum das so ist. Vermutlich weil Juden dort nichts zu suchen haben! Die ARD rechtfertigte die Wortwahl von Markus Rosch auf Nachfrage so:

„Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.““

Ich erwiderte darauf: Anzumerken bleibt aber auch, dass Markus Rosch nicht von israelischen Siedlern spricht, sondern von jüdischen Siedlern! Das heißt also, die Tagesschau erklärt nicht nur, dass die Frage, ob Jerusalem zu Israel gehört, umstritten ist, sondern auch, dass die pure Existenz von Juden in Jerusalem umstritten ist. Jerusalem ist, nebenbei bemerkt, die Hauptstadt Israels!

Juden haben in Jerusalem schon gelebt, als es noch keine Christen und Muslime gab! Juden leben seit Jahrtausenden im Norden, Süden, Westen und Osten von Jerusalem! Markus Rosch aber sprach von „jüdischen Siedlern“, nicht aber von muslimischen und christlichen Siedlern. Damit war er auf einer Linie mit sämtlichen islamischen Parteien, die im Nahen Osten regieren. Für sie ist jeder Jude eine Gefahr und illegal. Sie nennen Juden Bakterien und Parasiten und fordern ihre physische Vernichtung. Aus der Sicht dieser Judenhasser macht es Sinn, nur Juden zu Siedlern zu erklären. Markus Rosch bediente genau diese Sicht und die ARD sendete diesen Blick auch noch.

In einem anderen Bericht unter dem Titel „Gaza im Winter“ sagte Markus Rosch, in Gaza Stadt lebten über 100.000 Menschen auf 12 Quadratmetern.

Das sind über 8333 Menschen auf einem Quadratmeter. Wenn Menschen richtig eng zusammen stehen, können mit etwas gutem Willen und wenn Karneval in Köln oder Rushhour in Tokio ist, 10 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden. Es müssen also über 833 Menschen übereinander stehen, damit 8333 Menschen auf einem Quadratmeter Platz finden können. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Körpergröße eines Mennschen in Gaza Stadt von 1,68 Meter erreicht man so schon eine Höhe von 1400 Metern. Das sind bereits 393 Meter mehr als sich das höchste Gebäude der Welt in den Himmel streckt.

Der Kingdom Tower in Saudi-Arabien ist lediglich lächerliche 1007 Meter hoch. In Gaza Stadt jedoch wurde bereits eineinhalb Kilometer hoch gebaut, wie wir jetzt in einem Nebensatz des ARD Studio Tel Aviv erfahren durften. Das höchste Gebäude der Welt steht somit in Gaza Stadt!

Das Komische ist nur, kaum jemand weiß davon. Wie kann das sein?

Wenn das nicht an den Juden liegt! Mit Sichhereit nutzen die Juden schon seit Jahren ihren Einfluss in den Medien, um der Welt vorzuenthalten, dass das achte Weltwunder in Gaza Stadt steht! Sowas machen die Juden ja schon mal. Sieht ihnen ähnlich. Die sperren schließlich auch 100.000 Menschen auf nur 12 Quadratmetern.

Ich möchte dem ARD Studio Tel Aviv zu Gute halten, dass Markus Rosch vermutlich schlecht in Mathematik ist, aber warum werden die Zahlen und Fakten nicht gecheckt, bevor sie in die Welt gesendet werden? Wenn es um Israel geht, scheint der ARD keine Horrorzahl zu absurd zu sein, als dass sie sie nicht senden würde. Vermutlich traut die ARD Juden so ziemlich alles zu. Die Wahrheit ist, es sind 100.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern und das ist im internationalen Vergleich nicht viel.

In Tel Aviv leben knapp 70.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern, in München über 55.000 Menschen, in New York Stadt knapp 130.000 Menschen, in Tokio fast 180.000 Menschen und in Paris sogar über 250.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern! 100.000 Menschen auf 12 Quadratkilometern ist eine ganz normale Größe für eine Stadt und wenn Gaza Stadt den Frieden mit Israel nicht immer wieder gebrochen hätte und vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2015 nicht über 7500 Raketen auf Israel abgefeuert hätte, und die Milliarden von Euro, die Jahr für Jahr nach Gaza geflossen sind, in den Aufbau von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Infrastruktur gesteckt hätte, statt in den Aufbau kriegerischer Infrasturktur, wie dem Bau von Terrortunneln und Kriegszellen, dann wäre Gaza Stadt heute auch eine lebenswerte Metropole wie Tel Aviv.

Der 14. August 2016 ist der bisherige Höhepunkt im anti-israelischen Wirken von Markus Rosch. An dem Tag sendete die ARD zwei mal einen Bericht, der nachweislich mehr aus Propaganda denn aus Fakten bestand. Die Bundestagsabeordnete Michaela Engelmeier (SPD) warf der ARD vor, mit diesem Bericht zu lügen:

„Warum zeigt man in der Tagesschau einen schlecht bis gar nicht recherchierten Bericht, zitiert dort mehr als zweifelhafte „Experten“ und erzählt echte Unwahrheiten? Ich protestiere energisch und mit aller Schärfe gegen diese, so einseitigen und unwahren Behauptungen in diesem unsäglichen Bericht und erwarte eine Richtigstellung! Dieser Bericht, liebe ARD ist ein Fall für den Rundfunkrat und eine Richtigstellung ist mehr als nötig!“

Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Feist (CDU) sprach sogar davon, die ARD verbreite Propaganda:

„Meine Kollegin Engelmeier hat recht – ein so einseitiger Bericht ist eben keiner, sondern kritiklose Übernahme von Propaganda. Leider ist die ARD in den letzten Jahren immer wieder mit solchen einseitigen Darstellungen in Erscheinung getreten.“

Was muss eigentlich noch geschehen, bis es für diese gebührenfinanzierte Hetze gegen Israel Konsequenzen gibt?

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Unter der Burka wird gejodelt!

Warum ziehst Du dich so komisch an?

Komisch?

Na, die Kopfbedeckung.

Die ist nicht komisch. Das beleidigt mich.

Tut mir leid.

Schon gut.

Und?

Und was?

Warum trägst Du die Kopfbedeckung?

Weil ich Napoleon verehre.

Den Feldherrn?

Ja!

Ist heute irgend ein Gedenktag bezüglich Napoleon?

Nein. Ich gehe jeden Tag so aus dem Haus.

Jeden Tag?

Ja!

Warum?

Weil ich zeigen will, dass ich Napoleon verehre.

Okay. Aber warum unter all den Feldherrn gerade ihn?

Weil Gott es so will.

Gott?

Ja!

***

Es gibt die verschiedensten Gründe, eine Kopfbedeckung anzuziehen, aber die Mode damit zu begründen, dass Gott einen Feldherrn ganz besonders lieb gehabt haben soll und man dies mit der Kopfbedeckung zeigen möchte, ist schon besonders kurios, möge der Feldherr nun Napoleon oder Mohamed heißen.

Es gibt einen besonderen Grund, warum in Deutschland immer wieder über ein Kopftuchverbot oder ein Burkaverbot debattiert wird: Es gibt hier einfach zu viele Menschen, die keinen Humor haben. Es gibt nämlich eine ganz natürliche Reaktion auf eine Kopfbedeckung, die angezogen wird, um damit einen unsichtbaren Freund zu huldigen: Lachen!

In Deutschland darf jede Frau anziehen, was sie möchte (Artikel 2). Auch die Männer dürfen Kopftuch und Burka tragen (Artikel 3). Sie dürfen damit jedem Gott huldigen (Artikel 4). Aber, über all das darf jeder auch lauthals lachen (Artikel 5)!

Das Problem bei der ganzen Debatte ist nicht das Kopftuch oder die Burka. Es ist egal, was sich Frauen über ihre Köpfe und Körper ziehen. Viel wichtiger ist, was in den Köpfen drin ist! Das Problem sind die vielen Menschen, die glauben, es sei in irgendeiner Form respektvoll, sich nicht über das Kopftuchtuch lustig zu machen. Der Debatte um Burka und Kopftuch mangelt es somit nicht an Respekt oder Toleranz, sondern an Humor!

Mich erinnern Frauen, die Kopftuch tragen an unbeschnittete Penisse. Das Kopftuch ist wie eine Vorhaut, die sich über das Gesicht legt. Sie zieht sich nur zurück beim Waschen und beim Sex. Ob sich darunter auch Smegma sammelt? Metaphorisch gesprochen! Man fragt sich ja schon, was darunter ist.

Bei einer Burka bin ich völlig ahnungslos. Darunter könnte eine Frau sein, aber auch ein Mann, vielleicht sogar ein Spanner, jemand, der unbemerkt auf die Frauentoilette oder in die Damenumkleidekabine gelangen möchte. Ich glaube, in den meisten Fälle steckt darunter Günter Wallraff, der gerade an sein neues Buch arbeitet: „Ganz drunter“

Ein Vorteil aber hat das Kopftuch: Selten war Travestie leichter. Kopftuch drüber, fertig. Die Schwulenparade kann kommen. Nicht mal ein leichter Bart stört bei einem Kopftuch die Authentizität.

In diesem Bild trage ich das Kopftuch übrigens, um damit die Kriegerin Penthesilea zu ehren. Die Göttin Athena hat mir zugeflüstert, das zu tun!

Ganz ehrlich, sich ein Kopftuch überzuziehen, um damit an einen Feldherrn zu erinnern, ist schon besonders dämlich. Welcher Feldherr darf es denn heute sein? Mohamed? Napoleon? Cäsar? Hitler?

Was, wenn Nazis einfach sagen würden, Gott hätte ihnen zugeflüstert, ihre Frauen müssten Hakenkreuze auf den Köpfen tragen. Genössen sie auch dann den Schutz nach Artikel 4? Kämen sie sogar mit dem Judenhass davon wie heute manch ein Islamist? Wenn Hitler und Mohamed was gemeinsam hatten, dann die, ich sag mal, gespaltene Beziehung zu Juden. Was, wenn die Nazis einfach erklären, in der Bibel und im Koran stünden auch schlimme Sachen und darum dürfe man „Mein Kampf“ nicht anders behandeln? Man müsse einfach alles im Kontext lesen, weil „Heil Hitler“ bedeute Frieden und überhaupt, wer kein Deutsch kann, könne „Mein Kampf“ eh nie richtig verstehen. Es ist spannend, womit man alles durchkommt, wenn man nur sagt, ein unsichtbarer Freund im Himmel will das.

Da helfen aber keine staatlichen Verbote. Da hilft nur eins: Lachen! Es braucht Menschen, die keine Angst haben, über den Islam Witze zu machen und sich nicht scheuen, laut zu lachen! Es ist nicht verboten, an einen Gott zu glauben und es ist auch nicht verboten, über Gott, seine Propheten und Anhänger zu lachen. Es ist auch nicht respektlos, darüber zu lachen.

Es ist jedoch respektlos, das Lachen verbieten zu wollen.

Veröffentlicht unter Deutschland, Islam, Kunst, Liberalismus, Philosophie, Politik, Spaß | 79 Kommentare

„Diskurs-Hooligan-Spielwiese achgut.com“

In der Debatte um einen am 14. August 2016 in der Tagesschau und den Tagesthemen ausgestrahlten Beitrag, den man, wie evangelische.de schreibt, „ohne sich für mangelnde Subtilität geißeln zu müssen, als plump antiisraelisch bezeichnen kann“, erklärt evangelische.de ebenfalls:

„Gerd Buurmann, der den Beitrag kritisiert hatte, reagiert in seinem Blog Tapfer im Nirgendwo nun auf „die Nachbemerkungen zu unseren Beiträgen über Wassermangel im Westjordanland“, mit denen die ARD auf diverse Angriffe reagiert hatte. Der Fall ist ein bisschen vertrackt: In der Sache hat Buurmann Recht, aber sein manisch-bescheidwisserischer Tonfall, der ja leider manchen Leuten eigen ist, die gute Argumente haben, macht es einem nicht leicht, sich auf seine Seite zu schlagen, zumal er auch noch gelegentlich auf der Diskurs-Hooligan-Spielwiese achgut.com anzutreffen ist. Noch komplexer wird das Ganze dadurch, dass sich als Stimme der Vernunft in dieser Sache die Bild-Zeitung entpuppt.“

Das schreibt also die Evangelische. Sie vergisst jedoch zu betonen, dass ich auch katholisch bin. Katholisch! Natürlich weiß ich besser bescheid als die Abtrünningen und Ketzer!

Und was die Diskurs-Hooligan-Spielwiese achgut.de betrifft, ja, einmal im Monat zu Vollmond treffen Henryk und ich uns auf der Rigaer Straße, vermummen uns in Burkas und schmeißen Pflastersteine auf die „illegalen Siedler“ in den besetzten Häusern!

Jetzt ist es raus. Ich konnte es nicht länger geheimhalten!

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