„Todenhöfer ist bad, aber …“

Bloggerkollege Manuel Wolff hat eine Meinung zu Tapfer im Nirgendwo:

„Tapfer im Nirgendwo ist leider keine annähernd objektive und auch nur in entferntesten faktisch korrekte, logischen und wissenschaftlichen Aspekten standhaltende Quelle. Todenhöfer is bad, aber der Blog ist wie Fox News. Wenn jemand mit einem Tapfer im Nirgendwo Artikel belegen wollte, dass es Schwerkraft gibt, würde ich nur deswegen die Schwerkraft ablehnen.“

Toll!

Das eine „Gefällt mir“ ist übrigens von mir.

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Erkennen Sie den Ort?

Am 23. Juli 2017 brüllte eine Frau folgenden Satz auf Englisch über den Platz:

„Palästina wird frei sein, wenn Israel vernichtet wurde und verschwunden ist.“

Erkennen Sie den Ort? Wo jubelte die Menge als über die Zerstörung Israels gesprochen wurde? Wo wurde dieses Kind auf den Hass gegen Israel eingeschworen?​

Wo brüllte dieser Mann in die jubelnde Menge, dass der Zustand vor 1948 wieder herbeigeführt werden solle, als Israel noch nicht exitierte, weil nur das die „richtige Lösung“ sei?​

Ich gebe einen kleinen Tipp: In dem Land wird diese Sprache gesprochen:​

Erkennen Sie dem Ort?

Wo wurde an einem Sonntag erklärt, Israel müsse zerstört werden? Wo wurde gesagt, die Welt sei besser ohne Israel? Wo wurde in Anwesenheit von Kindern der Hass bejubelt?

Die Antwort lautet: In Österreich!

Die Demonstration fand am 23. Juli 2017 vor der Staatsoper auf dem Karlsplatz in Wien statt.

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Klartext zum Tempelberg

Der Tempelberg ist die heiligste Stätte des Judentums. Alle Tore zum Tempelberg werden jedoch von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht. Nicht selten wird nur Muslimen der Zutritt zum Tempelberg erlaubt. Das ist in etwa so, als würde Medina von Christen, Mekka von Juden und der Vatikan von Muslimen überwacht.

Der Status Quo auf dem Tempelberg wird von israelischen Sicherheitskräften bewahrt. Kann sich irgendjemand vorstellen, dass muslimische Sicherheitskräfte dafür einstehen würden, dass Medina christlich und Mekka jüdisch bewacht werden? Was würde wohl der Vatikan sagen, wenn der Zugang zum Vatikan von einer Frommen Stiftung des Islams bewacht werden würde, die zu bestimmten Zeiten nur Muslime in den Vatikan lassen würde? Glaubt irgendwer ernsthaft, Christen und Muslime würden nur mit Metalldetektoren und Kameras antworten?

Wieder einmal machen Juden für den Frieden Zugeständnisse, die kein Christ und kein Muslim jemals gemacht hat oder jemals machen würde. Dennoch wird Israel kritisiert.

Judenhass ist, wenn man Juden für etwas kritisiert, das man bei allen Anderen durchgehen lässt. Wer in der heutigen Situation und bei der Eskalation auf dem Tempelberg Israel kritisiert, fällt in genau diese Definition.

Daher, solange Mekka nicht jüdisch, Medina nicht christlich und der Vatikan nicht muslimisch überwacht sind, sollte niemand Israel kritisieren, denn die heiligste Stätte der Juden ist nicht jüdisch überwacht. Würde man das Judentum so behandeln wie jede andere Religion auch, dann müsste der Tempelberg jüdisch überwacht sein und ein Tempel auf dem Berg stehen!

Israel aber ist mit Frieden zufrieden und überlässt dafür den Tempelberg einer Frommen Stiftung des Islams, wenn es dafür nur Frieden gibt. Wieviel vorbildlicher geht es noch?

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Darum geht es!

Es geht nicht um Land. Es geht nicht um Metalldetektoren. Es geht nicht um heilige Stätte. Es geht nicht um Freiheit. Es geht nur um eins. Es steht u.a. in Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas. Darum geht es. Um nichts anderes. Und es steht dort so deutlich wie in „Mein Kampf“. Man muss es nur lesen und wissen, dass es ernst gemeint ist!

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Zwei Sätze für Israelkritiker

Es ist nicht leicht mit Israelkritikern zu reden. Ihr Ressentiment ist derart verhärtet, dass sie nicht mehr klar denken können. Es helfen jedoch zwei Sätze, die wie Hämmer in die Mauern der Ignoranz schlagen.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert diese zwei Sätze und setzt zu jedem Satz einen passenden Link ans Ende, der die Aussage des Satzes erläutert.

Nutzt diese Sätze gerne, um passionierte Israelkritiker aus dem Konzept zu bringen. Der erste Satz lautet:

Juden sind Palästinenser!

Dieser Satz wird den gemeinen Isrselkritiker völlig verwirren. Er stimmt jedoch und kommt von der ehemaligen Premierministerin Israels, Golda Meir: „Ich bin eine Palästinenserin“

Der zweite Satz lautet:

Jüdische Siedler sind ein Garant für den Frieden im Nahen Osten.

Bei diesem Satz wird ein waschechter Israelkritiker vollkommen die Fassung verlieren, ist er doch felsendomsicher davon überzeugt, dass jüdische Siedler das größte Friedenshindernis darstellen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die jüdischen Siedler sind nicht das Problem.

Und jetzt viel Spaß mit den Israelkritikern. Haut Ihnen diese zwei Sätze um die Ohren!

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Schwulenhass und Judenhass übersetzten für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

„Deutschland du hast mir 7 Monate meines Lebens ruhiniert! Ich werde das euch im Leben nie verzeihen!!! Ihr habt mir nur sorgen vorbereitet, eines Tage kommt der Tag der Abrechnung durch Allmächtigen! Ihr habt mir alles weggenommen! Der Allmächtige wird euch alles wegnehmen, in sha Allah. Amin amin amin ya rabel allamin das ist mein letzter wünsch.“

Das schrieb Omedjan Yar Zad Jan auf seiner Facebookseite.

Wer ist dieser Mann? Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erklärt, ihn als Dolmetscher gebucht zu haben:

„Besagte Person wurde kurzzeitig gebucht und war für das Bundesamt letztmalig im Jahr 2016 tätig.“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge betont jedoch:

„Das Bundesamt distanziert sich ausdrücklich von jeder Form von Rassismus.“

Omedjan Yar Zad Jan ist allerdings nicht nur Rassist. Er hasst auch Homoesexuelle und nennt sie „kranke Homotiere“:

„Die deutsche Regierung verabschiedet eine neue Eheschließung, Homosexualität Ehe-Gesetz! 😂
Morgen verabschieden Sie ein Gesetz was Ehe zwischen Tieren und Schwule vereinbart wird😂😂😂!!! Was ist hier noch christlich???? Die Regierung, die Bewohner oder die kranke Homotiere!!! Das ist das Werk der Ungläubigen!“

„Die Ungläubigen sind für die Ehe für alle! Kranke Tiere(Homosexualität) dürfen Kranken Tieren in der Zukunft heiraten, 😂😂😂😂😂 das ist meine Meinung!“

Ganz abscheulich findet er jedoch Juden und Israelis, die vergast und allesamt getötet gehören.

Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie dieser Mann übersetzt hat und hoffe inständig, dass er nicht als Dolmetscher für homosexuelle Flüchtlinge tätig war, zumal sein Deutsch nun auch nicht vom Feinsten ist.

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Eine Frage von Gerd Buurmann an Sigmar Gabriel

Sehr geehrter Außenminister Sigmar Gabriel,
Sehr geehrtes Auswärtiges Amt,

mein Name ist Gerd Buurmann. Ich schreibe unter anderem für die Jüdische Rundschau und habe nur eine Frage an Sie:

Wer oder was sorgt mehr für Frieden und Stabilität auf dem Tempelberg? Ein Metalldetektor oder Mahmud Abbas?

Am 14. Juli 2017 wurden zwei israelische Polizisten in unmittelbarer Nähe des Tempelberges von Terroristen erschossen. Die Waffen hatten sie offenbar in die heilige Stätte geschmuggelt. Die israelische Regierung ließ daraufhin Metalldetektoren an den Eingängen des Tempelberges aufstellen. Diese Sicherheitsmaßnahme nahmen weitere Terroristen zum Anlass, auf dem Tempelberg in Jerusalem gewalttätige Unruhen auszulösen, bei denen über 200 Menschen verletzt wurden und drei Menschen ums Leben kamen.

Die Terroristen wurden von Mahmud Abbas persönlich aufgefordert, diese Anschläge zu verüben, indem er zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen hatte. Was er mit Zorn meinte, war jedem klar, der die Rede kannte, die am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah von Mufti Muhammad Hussein gehalten wurde, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hatte. Mufti Muhammad Hussein sprach in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Abbas persönlich sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Nach Abbas Aufforderung zu einem „Tag des Zorns“ drang ein Terrorist in ein Haus in Halamisch in Samaria ein, um dort zu morden. Er fiel über eine Familie her, die am Tisch saß und die Geburt eines Kindes feierte. Mit einem Messer bewaffnet schlachtete er in bestialischer Weise den 70-jährige Yosef Salomon, seinen 36-jähriger Sohn Elad und seine 46- jährige Tochter Chaya ab. Ein Soldat, der gerade den Dienst beendet hatte, hörte die Schreie, rannte zum Haus, schoss durch ein Fenster auf den Terroristen und verwundete ihn.

Den Judenhasser, der zum „Tag des Zorns“ aufrief, bezeichnet Sigmar Gabriel als seinen Freund. Am 24. März 2017 schrieb er auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen.“

Auf eine frühere Nachfrage von mir erklärte das Auswärtige Amt:

„Präsident Abbas ist für die Bundesregierung ein Partner für Frieden und Stabilität in der Region.“

Was sagen Sie jetzt?

Wer oder was sorgt mehr für Frieden und Stabilität auf dem Tempelberg? Ein Metalldetektor, wie er überall auf deutschen Flughäfen, in deutschen Gerichten, im Bundestag, vor der Klagemauer und in vielen Synagogen, Kirchen und Moscheen weltweit zu finden ist oder Ihr Freund Mahmud Abbas?

Bitte verweisen Sie mich auf die Stellungnahme vom Auswärtigen Amt vom 22. Juli 2017. Die habe ich gelesen. Sie lautet wie folgt:

„Wir verurteilen die heimtückische Ermordung von drei Mitgliedern einer israelischen Familie im besetzten Westjordanland. Auch die gewaltsamen Auseinandersetzungen, die drei Menschenleben und so viele Verletzte gefordert haben und die Ost-Jerusalem und andere Orte des Westjordanlands erschütterten, verurteilen wir. Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.

Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren, und nicht denjenigen das Wort zu überlassen, die zur Gewalt aufrufen oder diese in Kauf nehmen.

Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

Eine geradezu wahnsinnig eiskalte Stellungnahme nach den bestialischen Terroranschlägen gegen Juden in den letzten Tagen. Sie schreiben:

„Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen.“

Sie erklären somit, dass die Gewalt des israelischen Soldaten, der den Terroristen in Halamisch gewaltsam ausgeschaltet hatte und somit verhinderte, dass die jüdischen Kinder in dem Haus abgeschlachtet wurden, durch nichts gerechtfertigt ist. Hätte sich die Familie vielleicht abschlachten lassen müssen? Dann nämlich hätte das Auswärtige Amt natürlich trauern können und trauern kann das Auswärtige Amt. Sie schreiben:

„Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.“

Es fällt schon sehr auf, dass Sie gerne um tote Juden trauern, während Sie lebendige Juden kritisieren. Sie schreiben:

„Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren.“

Diese Aufforderung Deutschlands an Israel, den Konflikt zu de-eskalieren, ist eiskalt. Natürlich eskaliert der Konflikt, weil sich Juden seit 1948 als Soldaten eines eigenen Landes gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund dieser Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung, weil die Situation immer erst dann für beide Seiten eskaliert, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deshalb mögen viele Deutsche Israel nicht. Sie mögen lieber jene Juden, die sich so schön vernichten lassen. Ohne Auschwitz gäbe es den Soundtrack von „Schindlers Liste“ nicht und das wäre wirklich schade, denn den hören Deutsche so gerne, weil der so schön traurig ist.

De-eskalieren heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen. Ist es das, was das Auswärtige Amt aus dem Holocaust gelernt? Israel zu kritisieren, gerade als Deutsche, damit sich die Juden im Nahen Osten so benehmen, wie sie es in Deutschland gelernt haben, nämlich als Opfer?

Die Hamas und die Fatah erklären, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. So wie Hitler einst das Deutsche Reich „judenrein“ machen wollte, wurde heute Gaza „judenrein“ gemacht. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß. Seit dem 12. September 2005 lebt kein Jude mehr im Gazastreifen. Der Abzug der Juden wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Das ist der Status Quo und das Auswärtige Amt erklärt:

„Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

Im Jahr 2017 gilt an einigen Tagen in der Woche für den Tempelberg, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Tore werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht, da der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt ist. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Am 28. Februar 2010 sagte der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Die Gründungscharta der Hamas fordert laut Artikel 7 die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes weltweit. Dort steht:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Es verwundert daher nicht, dass die Hamas die Abschlachtung der jüdischen Familie in Samaria umgehend als „heldenhaft“ bezeichnet hat.

Das ist der Status Quo. Er besteht aus einem versuchten Völkermord und aus ethnischer Säuberung. Ist er wirklich so bewahrenswert?

Was wäre wohl los, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder wenn Juden und Muslime am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften? Was würde das Auswärtige Amt dann machen?

Aber ich weiß schon, dass ist was ganz anderes. Juden sind nämlich immer was ganz anderes. Juden müssen perfekt sein! Ein israelischer Politiker wird bereits kritisiert, wenn er kein Nathan der Weise ist. Ein arabischer Politiker jedoch wird jedoch schon gelobt, wenn er kein Adolf Hitler ist. Er kann dann sogar Freund des deutschen Außenministers sein.

War es nicht möglich, eine Stellungnahme wie diese veröffentlichen?

„Wir verurteilen die Terroranschläge gegen Juden und Israelis in Jerusalem und Halamisch und fordern sämtliche arabischen Regierungen in der Region auf, die Terroranschläge zu verurteilen, sie zu bekämpfen und die israelische Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft anzunehmen, um in gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk einen Beitrag bei den Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das sind aber schon wieder ein paar mehr Fragen. Es würde mich freuen, wenn Sie auch die beantworten. Aber eine Frage ist am dringlichsten:

Wer oder was sorgt mehr für Frieden und Stabilität auf dem Tempelberg? Ein Metalldetektor oder Mahmud Abbas?

***

Die Antwort des Auswärtigen Amts:

Sehr geehrter Herr Buurmann,

ich darf Sie in diesem Fall auf die heutige Regierungspressekonferenz verweisen, wo sich unsere Sprecherin zu dieser Thematik geäußert hat. Im Übrigen möchte ich noch einmal auf unser Statement vom Wochenende verweisen, das Ihnen ja bekannt ist.

Beste Grüße

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