Die Familie Stolperstein

Die Lieblingsjuden der Deutschen heißen Herr und Frau Stolperstein und ihre Kinder. Sie widersprechen nicht, sprechen gar nicht, kennen ihren Status, liegen am Boden und geben ein gutes Gefühl. Es ist nicht schlimm, wenn man auf ihnen herumtrampelt. Vor allem aber sind sie tot!

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die meisten Deutschen lieben ihre Stolpersteine. Sie sind stolz auf sie.

Ich habe in meiner Schulzeit jeden 9. November mit dem Schulchor vor dem Gedenkstein in meinem niedersächsischen Heimatdorf Haren (Ems) gesungen, der an die Synagoge erinnert, die 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde.

Ich habe Klassenfahrten nach Dachau und Theresienstadt gemacht, habe mit Oma und Opa über die Zeit des Nationalsozialismus’ gesprochen und “Schindlers Liste” im Leistungskurs Geschichte geschaut. Ich bin, was man einen Vergangenheitsbewätiger nennen kann. Wir haben uns mit unserer Vergangenheit auseinander gesetzt. Jedes Jahr ein bisschen mehr. Heute sitzen wir hier und ganz weit weg von uns die Vergangenheit. Gegenwärtige Probleme werden in Deutschland erst in der Zukunft als Vergangenheit bewältigt!

In Deutschland findet Judentum fast nur noch in Gedenkstunden statt. Juden sind Gespenster von damals. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht.

Wenn man in New York sagt: „Heute gehen wir in ein jüdischen Stück“, dann freuen sich alle. Jüdisches Theater, das steht in Amerika für spritzige Dialoge, humorvoller Tiefgang, für Woddy Alan und Neil Simon. Wenn man aber in Deutschland sagt: „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann kommen deprimierte Gesichter. In Deutschland steht jüdisches Theater für Auschwitz, Holocaust und Anne Frank. Juden sind für viele Deutsche nur die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute.

Das größte Denkmal für Juden in Deutschland ist das Holocaust Mahnmal in Berlin. Altkanzler Gerhard Schröder sagte einst dazu, es sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Deutschland ist stolz auf seine Vergangenheitsbewältigung, die es ohne die Vergangenheit natürlich nicht gäbe. Eine deutsche Straße, die was auf sich hält, hat mindestens einen Stolperstein. Ohne Stolperstein findet man als Straße heute gar nicht mehr statt. Der Trend geht zum Zweitstolperstein! Bei dem ganzen Stolz um die ermordete jüdische Familie Stolperstein vergessen viele Deutsche jedoch die lebenden Juden von heute.

Auf deutschen Straßen wird wieder gegen Juden gehetzt, Synagogen werden attackiert und Juden angegriffen. In Belgien und Frankreich wurden in den letzten Jahren sogar Juden gefoltert und ermordet, darunter Kinder, weil sie Juden waren, zum Beispiel in Toulouse, Paris und Brüssel. Seit über 60 Jahren sieht sich zudem das kleine demokratische Land Israel von Feinden umzingelt, die einen Krieg führen, an dessen Ende die Radikalen von der Hamas die Vernichtung aller Juden weltweit fordern (Endlösung), während die sogenannten Gemäßigten von der Fatah nur die Vernichtung des Staates Israels in Aussicht stellen (Lokallösung). Seit Jahrzehnten muss sich Israel gegen seine Vernichtung verteidigen. Und was macht die deutsche Mehrheitsgesellschaft? Sie kritisiert Israel, weil der Konflikt eskaliert!

Natürlich eskaliert der Konflikt, weil sich Juden seit 1948 als Soldaten eines eigenen Landes gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund dieser Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung, weil die Situation immer erst dann für beide Seiten eskaliert, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deshalb mögen viele Deutsche Israel nicht. Aber sie lieben die Familie Stolperstein. Die haben sich so schön vernichten lassen und außerdem gäbe es ohne Auschwitz den Soundtrack von „Schindlers Liste“ nicht und das wäre wirklich schade, denn den hören Deutsche so gerne, weil der so schön traurig ist.

Die toten Juden sind die gute Juden, verbrannte Wohlfühljuden quasi. Die lebendigen Juden nerven nur. Darum können viele Deutsche auch ohne Probleme zeitgleich mit der einen Hand einen Kranz für tote Juden an einem Mahnmal abwerfen und mit der anderen Hand einen Protestbrief gegen Israel verfassen, nicht obwohl, sondern weil es denn Holocaust gab und sie aus dem Holocaust gelernt haben, nämlich Israel zu kritisieren, gerade als Deutscher, damit sich die Juden dort so benehmen, wie sie es in Deutschland gelernt haben: wie ein Opfer!

Was würde wohl passieren, wenn ich die Namen der Täter vor den Häusern ihrer Nachfahren in Stein meißeln würde? Eins ist sicher, solche Steine würden deutlich mehr Deutsche zum Stolpern bringen! Allerdings bin ich mir auch sicher, dass die Nachkommen klagen würden. Das geht doch nicht, würden sie sagen. Unverschämtheit!

Viele Deutsche lieben Juden nur als Opfer. Für sie verdrücken sie auch gerne mal eine Träne. Für lebendige Juden gibt es jedoch nur die letzte Tinte und mit der wird Israel kritisiert, weil man das ja wohl noch sagen können muss, besonders unter Freunden.

Manchmal frage ich mich, was wohl passieren würde, wenn man für die beiden Kinder Arieh (5 Jahre) und Gabriel (4 Jahre), die zusammen mit ihrem Vater Jonathan Sandler (30 Jahre) am 19. März 2012 vor der jüdischen Schule in Toulouse erschossen wurden, weil sie Juden waren, Stolpersteine verlegen würde. Als tote Juden müssten sie schließlich im Ansehen vieler Deutscher gestiegen sein. Das Problem ist nur, sie wurden nicht von Deutschen ermordet, sondern von einem Mann, der es tat, weil er glaubte, damit ein guter Moslem zu sein.

Aber wer weiß, vielleicht arbeiten die Judenmörder von heute auch nur an ihren Karrieren von morgen, schließlich hat Deutschland gezeigt, wie lukrativ eine böse Vergangenheit sein kann. Die deutsche Vergangenheitsbewältigung ist ein wahres Wirtschaftswunder und gehört neben Autos und Bier zu den wichtigsten Gütern des Exportweltmeisters Deutschland. Man überlege sich einmal, wie dramatisch die Arbeitslosenzahlen in Deutschland aussehen würden, wenn es all die Arbeitsplätze in den Lern-, Gedenk- und Dokumenationsstätten, in den Holocaustforschungsinstituten und Universitäten der Antisemitismusforschung nicht geben würde. Wer einmal in Berlin war und sich in den Hotels die Reiseführer angeschaut hat, erkennt sofort, woran Berlin verdient: „Third Reich Tour“ und „Hitler’s Berlin“.

Hätte es den Holocaust nicht geben, dann hätte das ehemalige Waffen-SS-Mitglied Günter Grass niemals „Die Blechtrommel“ geschrieben und somit vermutlich auch nie den Nobelpreis für Literatur erhalten. In 55 Jahren von der SS zum Nobelpreis, das schafft nur Günter! Volker Schlöndorff hätte somit auch niemals „Die Blechtrommel“ verfilmen können und daher nie den Oscar für diesen Film erhalten. So gut wie alle Oscars für den deutschsprachigen Raum sind Resultate der Vergangenheitsbewältigung: Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“, Caroline Links „Nirgendwo in Afrika“ und Christoph Waltz Oscar für die Rolle eines Nazis. Obwohl sie alle dem Holocaust ihren Oscar zu verdanken haben, haben sie sich bei der Preisverleihung nicht bei dem Holocaust bedankt. So eine Undankbarkeit!

Vielleicht wird es bald auch in der arabisch-muslimischen Welt einen solchen Aufschwung geben wie heute im christlichen Deutschland. Möglich ist es, denn es schauen heute wieder mal genug Menschen weg, nehmen die Vernichtungsdrohungen nicht ernst, verharmlosen, relativieren und rechtfertigen. Wenn es so bleibt, steht einem arabisch-muslimischen Remake der Familie Stolperstein nicht mehr viel im Wege.

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153 Antworten zu Die Familie Stolperstein

  1. Marion schreibt:

    Was für eine böse Polemik, aber lassen Sie in Ihrem Zynismus Milde walten bei den Stolpersteinverlegern. Diese versuchen nur verzweifelt, eine Wiedergutmachung für etwas zu leisten, das 1. nicht wiedergutzumachen ist und 2. sie nicht zu verantworten haben. Das kann ja nichts werden. Wie ein Vorposter bereits (nur etwas schärfer formuliert) schrieb: man kann immer nur um Verzeihung bitten, jedoch nicht mit dem Anspruch, dass diese auch gewährt wird. Auch schrieb ein weiterer Vorposter, dass man auf Häuserwände keinen Zugriff hat, die Straße aber öffentlicher Raum ist. Da der Drang nach einer Wiedergutmachungsgeste aber so groß ist, wird die Symbolik des „mit Füßen getreten“ ignoriert und deshalb mit dem Begriff „stolpern“, wieder in die richtige Richtung gezerrt, was wiederum auch nicht passt, denn wenn der Fußgänger stolpert, wäre das eher eine Form von Rache.

    Machen Sie nicht alles schlecht; auch wenn ich es bzgl. der Symbolik genauso sehe wie Sie, ist die Entschuldigung ein in unserer Gesellschaft anerkanntes Ritual zur Wiedergutmachung und soll das Verhältnis wieder in’s Lot bringen. In diesem Fall ist die Tat, so unaussprechlich, dass eine mündliche Entschuldigung nicht möglich ist, weshalb man sie durch eine symbolische nachträglich ersetzt.

    Wir -die Deutschen und Juden gleichermaßen- befinden uns in einer nicht lösbaren Situation: während die Enkel der Täter trauern und versuchen, um Verzeihung zu bitten (was nicht einfach ist, denn schließlich waren nicht sie es), wissen die Enkel der Opfer in ihrer Trauer nicht, ob sie die Verzeihung gewähren dürfen oder überhaupt wollen.

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  4. Stan Nadel schreibt:

    As for aurorula a´s comment about naming the murderers, I name them very explicitly in my book „Salzburg and the Jews“ „Ein Führer durch das jüdische Salzburg“–and more to the point, we have more than 300 Stolpersteine biographies on our web site and they contain detailed information about the names, crimes and careers of the murderers and the prosecutors, judges, SSlers, policemen, informers, Aryanisation profiteers, and etc. who were involved, including reports about their often successful careers in Austria and Germany after 1945. So any claim that we are protecting the murderers in any way is completely contrary to the facts.

    • Clas Lehmann schreibt:

      There was, has been and is protection for murderers. Long befor any Stolperstein appeared.

      Maybe, there are different people working in the project, and maybe in Salzburg, they are trying to do the good… But trampling on the names of the murdered…?

      • Stan Nadel schreibt:

        It isn’t about trampling on the names of the victims, it is about making them visible. There were no signs of this history when I moved to Salzburg, that’s why I wrote my book. Now the 300+ Stolpersteine around the city makes this history visible to millions of visitors and the on-line biographies bring their stories to light for those who see the Stolpersteine and want to learn more. Not allowing the Stolpersteine silences this history and sets us back to where we were with the murdered left invisible and forgotten.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Intentionally not.

          But having a look at what people do or do not, when they walk across? In fact, many are trampeling. Some may see, what you want to make visible. You are sure, it breaks even?

          I just don’t to forbid them, but I see their double face…

          • Clas Lehmann schreibt:

            …don’t want to forbid them…

          • Stan Nadel schreibt:

            As I said, the family members who come for setting the stones and who sometimes contact us and ask to have us place them are all very much in favor of this effort.You should come here sometime when we are putting them in the ground and the family members come to talk about the person — „great uncle Franz“ and „cousin Sarah“ — it is always very moving. While I understand your feelings on the matter I have to point out that as far as I know no family member has ever asked us to not put in a Stolperstein for their loved ones because of concerns like those stated here.

          • Aristobulus schreibt:

            „it is always very moving“
            Ja, es ist so bewegend, Juden dabei zuzusehen, wenn sie grad nicht anders können.
            Very moving indeed. So cosy. And it’s nearly the deutsche gemutlichkeit. Wenngleich einer daran leider Geld verdient, aber das muss man ganz, ganz schnell verdrängen, indem man dann darauf hinweist, wie überaus „it is always very moving“ es da so zugeht, wenn Juden Tränen vergießen müssen.

            Wissen Sie, Stanleben!, wie mich das ankotzt?
            Wie profund mich das anwidert?
            JA, das wissen Sie.

          • aurorula a. schreibt:

            it is always very moving

            (Bilder aus der englischen Übersetzung dieses Threads)

          • Stan Nadel schreibt:

            The real Antisemites hate the Stolpersteing and vandalize them just like they do synagogues, Jewish cemeteries, and memorials for murdered handicapped T-4 victims (all of which have been vandalized by neo-Nazis in Salzburg). All the more reason to keep these going.

          • aurorula a. schreibt:

            But having a look at what people do or do not, when they walk across? In fact, many are trampeling.

            Which puts it in a nutshell. Sometimes, in the long run it’s more important to observe what people actually do than to observe what it’s (originally supposed to be) about.

          • Stan Nadel schreibt:

            Nobody in Salzburg makes any money from the Stolperstein project here, it is a volunteer committee, and nobody in Wiener Neustadt where my brother-in-law is involved. Demnig may make a living from this, but not the people here who pay to support the project rather than making money from it. I with draw the Nazi comparison, but repeat that you are arrogant and heartless.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie beuten die Sentimentalität der Nachkommen und die hilflosen Tränen der Anwesenden mit Stolz aus.
            Das ist Ausbeutung der modernen Art: Emotionen von Anderen (in deren schwächsten Momenten) groß hinzumalen und damit gar Geld zu verdienen.
            Deswegen halten Sie mir diese Moralpredigt 😀 , nur um sich selbst davon abzulenken. Schon unglaublich, Stanleben.
            Was sagt Ihr Rebbe dazu?

        • Aristobulus schreibt:

          „It isn’t about trampling on the names of the victims, it is about making them visible. „

          And this isn’t about reality at all, isn’t it? It’s just about how things ought to be, so be it. Who cares about reality?

          • Markus Leuthel schreibt:

            I do. And I’m not really in favor of all those current dissaccords.
            Life’s about listening and learning.
            How much do all of us listen and learn?

          • aurorula a. schreibt:

            Another question is yet more important: what is it they actually learn?
            Rather like the famous quote about the germans and the Second World War: instead of learning that it’s bad to start wars, they learned that fighting back is always unambigously evil.

          • Markus Leuthel schreibt:

            @ aurorula: well put. I also think that during the last seven decades most Europeans almost forgot what physical wars really are: devastating, „mystical“ in the most negative sense of the word. So most of that missing experience (or long-gone relationship to all those among their ancestry, who actually did live during such a physical war) will be replaced by „narratives“ about war, but without any deeper understanding regarding physical wars in our time. Of course I wish there would be no more physical wars right now to be remembered in the future.

          • Aristobulus schreibt:

            … so Nadel’s narrative is this one: „It isn’t about trampling on the names of the victims, it is about making them visible.“
            He mentions making visible names, but he does not mention all this every day trampling on the names.
            To notice the trampling is but an anti-narrative: Because it mentions that the trampling on the names happens every day while the names are visible.
            But Nadel only wants to notice the visibility, NOT the trampling.
            So his narrative is a complete falsification of reality and therfore, it’s pure bullshit.

          • aurorula a. schreibt:

            Are the names all that visible if people walk all over them?
            I think it’s more a case of „see, don’t notice“. Most people don’t look up or down as they’re walking; unless it’s raining and they’re watching out for puddles they don’t want to step in or some such.
            I took the first stumble stone I saw for something to fix a gate to, as it is exactly in the middle of a driveway – I passed it several times (I walk that way often) before I started wondering in a cursory way why the gate was always open, and later again I noticed that there was no gate. Not exactly something that screams „visibility“!
            Not many people, I think, want to step on stumble stones – they just don’t see them if they aren’t overly perceptive, which is most of us.
            The people that lay them are another matter. Up to now I always thought they knew and either just didn’t care as the ceremony is long finished and the photographers are gone by the time people start trampling, or they knew and secretly wanted the trampling, using both the dead and the passersby against their will for an act of vulgar symbolism. I never suspected they didn’t want to know or would reject reality so they didn’t have to know.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep. And while they could know it, the continue to deny it by chattering like Stan Shnadel „it’s ONLY about this and that, but it’s NOT about the other“.
            As a result, the names are trampeled on and pissed on like all the other stones in a pavement

    • Aristobulus schreibt:

      Tja, weshab sollten Sie auf Aurorulas Einwand antworten? Statt dessen antworten Sie auf etwas, das sie nicht geschrieben hatte. Leider nicht besonders elegant, das.

      Es ging NICHT um ein Buch. Wer liest das? Hingegen es ging um die Stolpersteine, die ausschließlich 1) die Namen der Ermordeten zeigen, auf die man als Passant dann 2) drauftritt. Passanten sehen diese Dinger, sehen aber kaum jemals hmm Bücher. Namen von Tätern sind für Passanten hingegen niemals zu sehen, nicht in Salzburg, nicht in Dachau, nirgendwo.
      Weswegen die Praxis, Stolpersteine zu verlegen!, als Konsequenz die Täter anonymisiert.

      • Stan Nadel schreibt:

        But if we are talking about the Stolpersteine and not my book I suggest you take a look at the Salzburg Stolperstein web site which, as I said, has lots of detailed information about the perpetrators. I’m in the process of collecting that information to go all together in one place where that information will be easily viewed in all its enormity–a web page of name and shame for the individuals named and for Austria..

        • Aristobulus schreibt:

          Sie lenken um jeden Preis von dem Unterschied zwischen a) irgend einem Buch oder irgend einer jaja echt geplanten Webseite und b) der ausschließlichen Sichbarmachtung von Namen der Ermordeten im öffentlichen Raum ab.
          Sie sind ein Stolpersteinfunktionär, Stan.
          Wenn Sie ein SPÖ-Funktionär oder einer von der Provinzialversicherung wären, hätten Sie haargenau die gleiche Rhetorik, nur ein paar andere Substantive.

          • Stan Nadel schreibt:

            verstehen sie fuck you asshole?

          • Aristobulus schreibt:

            Nein. Was bedeutet das? Sie könnten es erklären.

            Und diese vollkommen charakterlose Art und Weise ist immer so traurig typisch für leftist denialism: Erst sentimental und moralisch makellos tun, dann drohen, schließlich fluchen, wenn man damit nicht durchkommt.

            gey in der erd, faltsan.

          • aurorula a. schreibt:

            Woher jetzt plötzlich die Aufforderung, einen anatomisch unmöglichen Akt auszuführen?
            Es ist ja durchaus nicht von der Hand zu weisen daß ich meinen Hund nicht im Internet spazierenführe und nicht über den Server zu Arbeit komme – über das Trottoir latsche ich jeden Tag: darauf hinzuweisen ist wahrlich kein Grund ausfallend zu werden. Dito das Anprangern der Betriebsblindheit.

          • aurorula a. schreibt:

            (bezog sich, mal wieder, auf einen anderen Kommentar als den unter dem ist mi Endeffekt gelandet ist)

          • aurorula a. schreibt:

            … unter dem es im Endeffekt…
            gaáâàah!

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            Er hatte gesagt, was ihm charakterlich möglich war zu sagen.
            Man könnte über die tiefere Bedeutung nachdenken.

          • Markus Leuthel schreibt:

            @ Stan Nadel: calling someone names won’t change anything for the better.

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  6. Eitan Einoch schreibt:

    Die Deutschen können es nicht mal verhindern, dass jüdische Schüler an deutschen Schulen schikaniert und gemobbt werden, aber meinen, den Nahostkonflikt lösen zu können. Da kann man doch zurecht atolz auf seine Vergangenheitsbewältigung sein, oder? Vielleicht gehört Scheinheiligkeit ja zur „Deutschen Leitkultur“.

    • Aristobulus schreibt:

      … so wie auch das deutsche Märchen, nicht?, darin geht es sehr märchenhaft zur Sache, ungleich märchenhafter jedenfalls als sogar in irischen Märchen (die von Leprechauns und Elfen wimmeln).
      Im deutschen Märchen ist Hans im Glück immer der Gute (erstens, zweitens, drittens). Der Teufel mit den drei seidenen Haaren ist das Böse. Und dem Dornröschen kann das Pennen nichts anhaben, weil sie dann den Frosch an die Wand klatscht (etwa den Spruch „den könnt ick an de Wand klatschn!“ hört man 1) nur in Deutschland und da 2) von gestandenen Frauen, nirgendwo sonst!, weder noch), während der Prinz über alle Schuhe herrscht und die Sternthaler dann runterregnen und es vergessen und vergeben ist, wer den Wolf aufriss, Gesteyn hineinthat, ihn wieder zumachte und in den Brunnen hinein und so. Denn das mit dem Brunnen, das war der Jud‘.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Die „Deutsche Leitkultur“ existiert nicht. Oder zumindest nicht so, dass an ihr nicht ständig etwas auszusetzen wäre. Was aber exisitert, sind Versatzstücke der Vergangenheit, an denen durch unterschiedliche Gruppenideologien stetig herum gezerrt wird, anstatt sich wirklich mit den angeschnittenen Themen zu beschäftigen. Die deutsche Gesellschaft im Jahr 2017 stellt sich vielfach als eine Gesellschaft der Ersatzhandlungen dar.

  7. Stan Nadel schreibt:

    This is spitting on good people who are trying to make small amends for a great evil. And not all the victims commemorated were Jewish. And worse still, this spits on the family members of victims who have sponsored some of these memorials to commemorate their murdered loved ones. My further comments are too obscene to print.

    • Aristobulus schreibt:

      Cheers, Nadel: You just have been dogmatizing and moralizing everybody to death (jemanden totmoralisieren und totdogmatisieren).
      Spitting on. Do you always pay with tose phony $1000 bills?

      Every single Jew I know hates the idea that someone sets his footprint on the name of a murderes Jew. Do you know one single Jew who instead wants this to happen?

      • Stan Nadel schreibt:

        Yes, I’m Jewish and work with the Stolperstein project in Salzburg. It is strongly supported by the IKG here and we have had Jewish family members paying for Stolperstein for their murdered loved ones. We have gotten support from Jews in the us U.K. Australia and Israel–so your assumption is simply wrong.

        • Aristobulus schreibt:

          Warum schreiben Sie dann nicht auf Deutsch?, es ist unhöflich, auf Englisch zu schreiben, wenn man Deutsch kann (manche Mitleser können nicht genug Englisch).

          Wenn manche aus der IKG die Verlegung von Stolpersteinen unterstützen, dürften sie verdrängt haben (Österreich, der verdrängte Zustand-schlechthin, egal wohin man dort sieht), dass 1) diese Dinger jemand verlegt, der damit Geld verdient, und dass 2) fast alle Initiativen, die seine Tätigkeit propagieren, enge Kontakte zu BDS haben.

          • Stan Nadel schreibt:

            Sorry, I understand German and can speak it reasonably well, but I can’t write it well enough to engage in public discussion. You clearly have no idea how much the families of the victims appreciate this, but they come from far away to be there when we set the Stolperstein– or not so far when the victim was.murdered for being in the resistance, or handicapped, or Sinti, or gay, or a Jehova’s Witness. Our local IKG president is always there for all of the victims– he is 104 years old and survived 4 camp, including Auschwitz and Buchenwald–so I’ll take his opinion rather than yours on this point.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich hatte BDS erwähnt. Don’t forget this!
            Die Idee von BDS, dass Israel mit den Plalestinissern mache, was die Nazis mit den Juden usf., ist sehr, sehr eng mit all diesen Initiativen verbunden, die sich für die Verlegung der Stolpersteine einsetzen.
            Weiß der Vorsitzende der IKG das?

            Ferner ist da das Herumgetrampel von Straßenschuhen auf die Namen der Ermordeten (Surolula ist in der Hinsicht äußerst deutlich geworden). Mein Großvater s’l ist mit ermordet worden. Ich würde nie (nie!) zulassen, dass sein Name irgendwo im Straßendreck erscheinen muss, nur weil manche das aus Gründen des Prinzips verlangen.

            Auf Gängen durch die hiesigen Straßen treffe ich manchmal auf Stolpersteine, auf denen „Cohn“ steht. Dass man da drauftreten kann und drauftritt, ist mir widerlicher als alles.
            Verstehen Sie das?

          • aurorula a. schreibt:

            Ganz kurzer Nachgedanke noch:
            Mit den Stolpersteinen gehen die Fürallebessermeiner quasi in den gedanklichen Spagat: Wer heute in einem Attentat ermordet wird, dessen Name wird geheimgehalten (wohl um die Leute von ihnen emotional zu distanzieren und nicht zu beunruhigen macht man sie zu Unpersonen). Die Namen der Attentäter dagegen werden auf eine morbide Weise fast gefeiert. Bei den Ermordeten des Dritten Reichs dagegen ist es umgekehrt: auf den Namen der Opfer darf man herumtrampeln; die Mörder werden versteckt, als hätte es sie nie gegeben. Eine Plakette an der Hauswand: „hier hat jemand seinen Nachbarn erschossen, der mit ihm jahrelang friedlich Tür an Tür gelebt hat“ würde der weitverbreiteten Illusion entgegenwirken, daß die Nazis irgendwie mit dem Raumschiff oder aus einem Tor zur Hölle kamen.

          • Aristobulus schreibt:

            Genauso, Aurorula. Muss man erwähnen!
            Die deutsche Namensbesessenheit mal so, mal ganz anders so, ist ohnehin eine sehr merkwürdige, die einem keiner erklären kann.
            Stan Nadel auch nicht.
            Aber er nimmt es in Kauf, dass man ausgerechnet auf den Namen ermordeter Juden, Oppositioneller, Ziganischer usf. herumtrampeln kann.

          • Stan Nadel schreibt:

            BDS has nothing to do with this. The Stolperstein committee here is composed of people who are very supportive of Israel and Jews in general. The BDSers and other Antisemites (at least around here) don’t get involved in this and don’t support it. Trying to link them to BDS is just slander.

          • Aristobulus schreibt:

            „at least around here“ is false: Mr. Demnig WAS there. There are photos.

          • Stan Nadel schreibt:

            When I said around here I meant the Salzburgers who are involved in the program and provide money, labor and support to get the Stolpersteine in place and the biographies on line. I invite you all to check out the biographies and materials at http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/start

          • Stan Nadel schreibt:

            Demnig is not from here, I mean Das »Personenkomitee Stolpersteine« (Teilnehmerliste Personenkomitee) – eine überparteiliche Plattform von über 350 Personen, none of whom as far as I know has ever supported BDS.

          • Aristobulus schreibt:

            You never cared if one supported BDS or not, if he only support the Stolpersteine. Didn’t you?

          • Stan Nadel schreibt:

            There is no BDS movement in Salzburg, not at the University and not in the city. Nobody here has called for BDS and certainly nobody in the Stolpersteine committee. You need to stop looking for a fight.

          • Aristobulus schreibt:

            You are in complete and ongoing denial about ANYTHING which doesn’t occur in your village concerning Mr. Demnig and BDS. Thus you order me to „stop fighting“ in the same way as you have stopped to do so a long time ago.

            Who ordered you to promote Stolpersteine by deceiving about their connection to BDS?

          • Stan Nadel schreibt:

            Jude/Jüdin (101)
            Roma & Sinti (21)
            Homosexuelle (10)
            Benediktiner (2)
            Krankenmorde (100)
            Zeugen Jehovas (13)
            Politischer Widerstand (83)
            Spanienkämpfer (7)
            Racheopfer (10)
            Zwangsarbeiter/in (28)
            Deserteure (11)
            Lebensretter/in (4)

            Remembered and not forgotten

          • Aristobulus schreibt:

            … Aurorula mit A. Pardon

          • aurorula a. schreibt:

            Macht nix 🙂

          • Stan Nadel schreibt:

            „Warum schreiben Sie dann nicht auf Deutsch?, es ist unhöflich, auf Englisch zu schreiben, wenn man Deutsch kann“ Einfach weil ich kann nicht wirklich gut Deutsch schreiben.

          • aurorula a. schreibt:

            Warum schreiben Sie dann nicht auf Deutsch?
            Es geht um Leute wie Paul, die nur deutsch sprechen und nicht mal ein wenig englisch, und trotzdem hier mitliesen. Da ist „nicht wirklich gut“ erheblich besser als garnichts.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Ich persönlich finde, die Namen Ermordeter gehören nicht in den Boden gelegt.
            Ich verlange aber von niemandem, wie derjenige sich oder die Seinen zu erinnern hätte.

            Sondern ich denke, dass man eher in völiger Bewusstheit einen (virtuellen oder echten) Stein vom Boden aufhebt, um diesen auf einen bewusst als Erinnerungsstein gemeinten Stein zu legen. Gelöstheit und Verbindlichkeit – um die Erinnerung der Schwerkraft alles Vergänglichen zu entreissen. Um das Erinnern (Verb!) auf etwas zu richten, das des willentlichen Erinnerns bedarf, das dazu aber auch stets der innerlichen Anstrengung bedarf.

            Über Stolpersteine wird gestolpert.
            „Stolpern (Verb!) -> „Betriebsunfall des Herumgehens“
            Hier wird das eigene Wollen im Erinnern nicht angesprochen.
            Man kann es aber trotzdem zu so einem Anlass werden lassen.
            Die Stolpersteine bewirken für sich genommen noch nichts.
            Verständigkeit und die Fähigkeit, die Welt zu befragen sind hier entscheidend.

            Die Intention der Stolperstein-Idee mag in ihrem Ursprung gut gemeint gewesen sein, und mag manche Familie und Nachkommenschaft zu Recht getröstet haben. Nur ist der Akt des Erinnerns nichts, das ich – aus meiner persönlichen Lebensanschauung heraus – auf dem Boden tun will, und vor allem nicht, indem mehr oder weniger zufällig über etwas gestolpert wird. Ich will auch nicht über einen toten Menschen stolpern.

            Dennoch:
            Es gibt wiederum keinerlei autoritative Anweisung zum „rechten, wahren Erinnern“. Jeder, der Erinnern will, tut dies von sich aus, ganz so, wie es der Person gemäss ist.

            Der Boden – die Entität BODEN – erduldet alles: gute wie schlechte Menschen laufen auf ihm herum. Der Boden trägt jeden, aber man kann auch gegen den Boden fallen oder geworfen werden, und dabei verletzt werden. BODEN wird getreten, genutzt, vernachlässigt, gepflegt, aus der Natur beregnet, mit Staub belegt, mit Steinschichten oder Asphalt belegt, ignoriert, bestolpert, betanzt, bemalt, und so weiter.

            was aber ist das wirkliche Gedenken?

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Markus. So ist das.

        • Aristobulus schreibt:

          Ferner haben jüdische Familien z.B. in Salzburg ja keine Alternative. Tafeln etwa an Gebäudefassaden anzubringen dürfte fast immer unmöglich sein (so wie in Deutschland).
          Der Mangel jeder Alternative zur öffentlichen Kenntlichmachung der Namen rechtfertigt absolut nicht den ganzen Rest.

    • aurorula a. schreibt:

      Which gives you an excuse to literally spit on the names of the murdered?
      And not to forget trample on them, walk your dog over them and let your dog or the next drunk partygoer do things on them that likewise would also not look very nice in print.
      Every larger town has a war memorial – what would you say if any of tthe aforementioned things happened on that? Ah, the joys of cognitive dissonance and doublethink.

      • aurorula a. schreibt:

        (bezog sich auf Nadels Kommentar)

        • Aristobulus schreibt:

          … but indeed and of couse The-Nadel wants to do good in favour of good people by spitting around 😀

          • Stan Nadel schreibt:

            Genug. Sie sind arroganten ebarmloss Leute mit die selben Gefühl als die Nazis Sie hast. Ich gehe nicht weiter mit solchen Leuten.

          • Aristobulus schreibt:

            Bin ich mir a Jid genauso wie Sie, Chawer.
            Das Thema ist zu ernst, um glatt mal die Nazikeule auszupacken 😀 , das finden Sie ja ebenfalls, nicht?, und wir sind ja hier nicht in der Knesset, wo es zum guten Ton gehört, Polemiken mal eben mit dem Ruf Nazi! zu kontern.

            Sie hatten oben gerufen, dass man hier „spitting on“. Das haben Sie verdientermaßen zurückbekommen. Und nu zenen zey beys un zugn Nazis. LOL.

          • Aristobulus schreibt:

            Lomir dos nisht machn tsu shpittn un tsu natsen, Stan.
            Lomir reydn un pilpuln fun shteynim un shteynoyss wus zenen tsu shtolpern.
            Deal?

            (Oy, iz nu die englishe ortografie. Is shver tsu sayn a englisher yid.)

          • Aristobulus schreibt:

            Hot er nisht henfert. Kan er nisht mer farshteyen di loshn?
            Vus iz a yid der nisht kan farshteyen di loshn?? Iz er gevoren vi a goyisher un macht mer troyerike zachn dan di goyishn, vayl azoy geyt dos van a yid vil nisht mer denkn oyf di idishe vays.
            vey

          • Markus Leuthel schreibt:

            Ikh muz mayns Yidish mikh bavegn…

  8. Luba Dessiatova schreibt:

    Endlich !!! Thema Neo- Holocaust ist aktueller denn je- doch warum bringt es njemand zu Sprache ausser Gerd Buurmann -und mir?! In Zeiten grassierenden völkischen Wahns(Ausdrück: Bündniss gegen Antisemitismus Köln), staatlichen Neonazie-Förderung(Rechtsparteien), Agressivität der Reichsbürger und täglich, absolut pausenlos fortgesetzten torpedieren jüdischer Kultur in staatlichen Einrichtungen(Schulen, Ämtern, Behörden) darf das böse Wort NIE fallen!! Neo-Holocaust- was soll dat denn sein? ( ÄHM, vielleicht, das Werk der Neo- Nazis? ind Ihrer Handlanger?). Ist die irre? DIE- ist nicht orthodoxe jüdische Einwanderin aus Russland. Weltoffen, modern, freie Künstlerin, angagierte Bürgerrechtlerin- auf eigene Faust. Geht nach einem Jahr albtraumhafter unterdrückung, Gewaltanwendungen und Verfolgung durch Beamte/Angestellten Stadt Köln an die Öffentlichkeit mit persönlichen Erfahrungsberichten. Ich schweige nicht zur Gewalt an den Schulen! Verbot judischen Essens in OGS, Nötigung zur Ausübung christlicher Religionsbräuche, tätlichen Übergriffe der Lehrer und Schulleiter usw. Und ich möchte nicht hinter Synagogenmauern eingepfercht und abgeschottet sein- soviel dazu, warum wir nicht in jüdische Schule wechseln. Wenn man denn Laudat Morja ( Nussbaumer str. Köln) jüdisch nenen könnte-deutsches Programm, deutsche Lehrer, deuschsprachiger Unterricht.. Jüdisch geht ohne Kippa! Es ist das Blutband, die Sprache, Kultur, Historisches Erbe- die ein Volk ausmachen! Religion hat jeder privat und eigene- oder bleibt, wie ich, religionsübergreifend, spirituell der Schöpfungsmacht verbunden. Neoholocaust haben wir nicht, nein- aber, für Anatevka muss man nach- New York? Jiddisch lernen auch, Kischon und Babel, Baruch aschem, noch nicht verboten- aber meine Enthüllungen fast, mehrere Schtrafverfahren wegen übler Nachrede am Hals.. Erneuete Vernichtungs- Maschinerie gegen jüdischen Volk in Köln zumindest bereits zugange- da sind solche Helden wie Gerd Buurman mehr wert als Koffer voller Diamanten.

  9. Chris schreibt:

    Hallo, ich hoffe es folgt kein Shit-storm sondern ein Gedankenaustausch und das gegenseitige Respektieren von Meinungen. Ich finde Stolpersteine gut und momentan engagiere ich mich dazu in einem Stadtteil, dessen Geschichte dazu noch nicht bzw. kaum erforscht ist. Zunächst: bereits im ersten Abschnitt werden in dem Beitrag Behauptungen aufgestellt, die nicht zutreffen. „Die Lieblingsjuden der Deutschen heißen Herr und Frau Stolperstein und ihre Kinder. Sie widersprechen nicht, sprechen gar nicht, kennen ihren Status, liegen am Boden und geben ein gutes Gefühl. Es ist nicht schlimm, wenn man auf ihnen herumtrampelt.“ Es ist nicht wahr, dass das die Lieblingsjuden sind, weil ich werde bei dem Thema oft ganz massiv von Deutschen kritisiert bzw. es wird in den Städten, bei denen die demokratishen Gremien mehrheitlich für die Verlegung stimmen sollen, sehr kontrovers diskutiert. Weiter ist es nicht richtig, dass dadurch ein gutes Gefühl vermittelt wird. Nein, das macht immer mal wieder auf den täglichen Gängen daran vorbei ein ungutes Gefühl, ein vor der Unfassbarkeit der Geschehnisse betäubt sein. Einmal ist es das Kind, das umgebracht wurde und das ich quasi „wiedersehe“, wenn ich noch halb im Schlaf beim Check-In auf meinen Flug nach Tel-Aviv warte und bei dem ich dann nach einigen Minuten bemerke, dass es ein Kippa aufhat. Unfassbar, es gab Menschen in meinem Land, die Kinder umgebracht haben, planmäßig. Ein anderes mal lese ich entsetzt auf einem Stolperstein, dass da junge Frauen im Alter von 16 und 17 Jahren aus dem Leben gerissen wurden. Kurz danach begegnet mir auf dem Gehweg eine Gruppe ähnlich alter Frauen, voll Gekicher und Lebenslust und ich versuche mir vorzustellen, dass an der nächsten Strassenecke zwei davon auf Lastwagen geworfen werden. Ich weiss nicht, wie der Autor dazu kommt von gutem Gefühl zu sprechen. Wie hat er recherchiert? Was ist seine Tatsachenbasis für diese Aussage? Hat er das Gefühl gemessen, mit welchem Messgerät, was ist da die Messeinheit? Oder ist es blosse Polemik? „Es ist nicht schlimm, wenn man auf ihnen herumtrampelt“ Schon wieder so eine Aussage. Doch natürlich ist es schlimm, dass achtlos an ihnen, über sie hinweg gegangen wird, in erster Linie mal an mich, weil nicht jeden Tag nehme ich sie so wahr, dass sie mir unter die Haut gehen. Aber es ist besser jeden Tag darüber zu stolpern, manchmal aufgrund dessen was man davor oder danach erlebt intensiver erlebend, als sich einmal mit der Ungeheuerlichkeit beschäftigen und das, was es meiner Meinung nah gar nicht geben darf, einen Schlussstrich darunter zu ziehen. Das ist nach meinem Empfinden Konzept dieses Kunstprojekts, dass es immer wieder zur Auseinandersetzung, zur Wahrnehmung auffordert. Das mal meine Position zu den Beginn des Beitrags. Ich bitte da meine Meinung zu respektieren. Weiter wird in dem Artikel geschrieben: “ Juden sind für viele Deutsche nur die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute.“ Da stimme ich zu einem guten Teil zu. Ist das aber denn verwunderlich? Die Vergangenheit ist da, übermächtig, unbegreiflich, ungeheuerlich. Die heutigen jüdischen Lebenswelten in Deutschland sind nicht allzu gross und oft wünschte ich sie mir unbefangener, lauter, sich einmischend, aber wenn ich dann in der U-Bahn in Kreuzberg sitze, mein Smartphone klingelt, Hava-Nagila als Klingelton erklingt und ich etliche sehr misstrauische Blicke bekomme – oder ich meinen bevorstehenden Flug nach Israel erwähne und ich von jemandem, der keine Bücher gelesen und keine geschichtlichen Grundkentnisse hat, sich aber umso mehr ein unterdrücktes Volk wünscht, das er in seiner linken Attitüde zwischen Bier in der Kneipe und dem nächsten Semesterferienurlaub befreien will, dumm angemacht werde, verstehe ich das, das Juden in Deutschland nicht das Rampenlicht suchen. Aber nochmal zurük zu den Stolpersteinen: ich habe zwei Fragen an all die, die da fast schon lediglich mit Spott reagieren. Einmal sollen die Leute in Deutschand sich mit ihrer eigenen Geshichte befassen? Und wenn ja, wie wollten sie sich mit ihrer eigenen Geschichte befassen? Ich habe immer wieder Gefühl, dass kritisiert wird, dass sich Leute in Deutschland (das Wort „die Deutschen“ meide ich, weil da fü mich viel Ausschließeritiestöne mitschwingen) sich nicht mit der Vergangenheit auseinandersetzen und jedes mal, wenn sie das tun, das mindestens als nicht genügend bis schlimmstenfalls mit Spott überzogen wird. Wenn etwas nie und nimmer richtig gemacht werden kann, bringt das nicht viel. Deshalb mal meine Frage in die Runde: wie würde denn die perfekte, die Respekt verdienende Auseinandersetzung „der Deutschen“ mi ihrer Vergangenheit aussehen? Ich würde mich über möglichst konkrete Antworten freuen.

    • Aristobulus schreibt:

      1) Sind Sie sicher, dass es Ihnen Angesichts der Stolpersteine nicht in erster Linie um „erlebt intensiver erlebend … Ungeheuerlichkeit“ geht?

      2) Sie fragen, wie sich denn die Deutschen mit der Nazivergangenheit beschäftigen sollen.
      Das weiß ich nicht.
      Ich weiß nur, wie sich die Deutschen derzeit größtmehrheitlich mit lebendigen Juden beschäftigen: Indem Bundespräsident Steinmeier einen Kranz am Grab des miesesten aller judenhasserischen Terroristenbosse niederlegt.
      Und indem Außenminister Gabriel lieber mit zwei linksextremen viertelisraelischen NGOs plauscht, die nichts unversucht lassen, um die israelische Armee mit der deutschen Wehrmacht gleichzusetzen, als mit dem vollisraelischen Premierminister zu reden.
      Derweil der Staats-WDR den einzigen Dokumentarfilm über die europäische Fianzierung des islamischen Judenhasses diffamiert, dämonisiert, zensuriert und seine beiden Regisseure (die Judenfreunde!) wie Unpersonen behandelt.

      • aurorula a. schreibt:

        Humoristische Perle zum Nachmittag:
        es wird in den Städten, bei denen die demokratischen Gremien mehrheitlich für die Verlegung stimmen sollen, sehr kontrovers diskutiert
        (Hervorhebung von mir)
        Wäre die Bundesrepublik social media, käme jetzt der Hinweis, ob man die Gemeinschaftsstandards einer Republik gelesen und verstanden hat. Mit OK zum anklicken. Die Stadträte sollen auf eine bestimmte Weise stimmen, per ordre de Bessermensch, und daß sie „sehr kontrovers“ darüber „diskutieren“, ist paternalistisches Gutsprech dafür, daß sie sich auf gut deutsch dagegen wehren, von irgendeinem sich für moralisch besser haltenden zum bloßen Abnickgremium degradiert zu werden, der meint er könne ihre Arbeit besser machen als sie selbst. Wo kämen wir denn mit einer demokratisch legitimierten Vertretung und Willensbildung schließllich hin? Besser, wenn ihnen ihr fertiger zukünftiger Wille gleich vorgelegt wird, sonst könnten Sie ja am Ende etwas anderes wollen als sie nach der fest eingeplanten „GUTheit und MORAL“ sollten. Dazu sollen sie dann nur noch ihr placet geben – und wehe, wenn nicht, dann wird der freie und demokratisch legitimierte Unwille ignoriert, und solange immer wieder abgestimmt und „kontrovers diskutiert“, bis das Ergebnis „passt“ und dem entspricht, das von Anfang an als „besser“ erkannt wurde.
        Wie beim EU-Beitritt der Iren oder der Dänen.
        Und zum krönenden humoristischen Abschluss nennt sich dieser Vorgang auch noch „Gedankenaustausch und das gegenseitige Respektieren von Meinungen„. Für die Meinung der Stadträte freilich gibt es keinen Respekt, Respekt ist dann, wenn die ihre Gedanken austauschen gegen das, was von jemandem für „gut“ befunden wurde, der zwar nichts zu schnabeln hat, aber sich aufs moralisch hohe Ross setzt. Darauf hinzuweisen, daß genau das die Aufgabe der Stadträte ist, für die sie sich bei jeder Wahl neu verantworten müssen, zu entscheiden was in der Stadt passiert, ist dagegen respektlos, und dann findet kein „Gedankenaustausch“ statt.

        Deswegen fühlen sich die Leute die Stolpersteine verlegen gut, weil es ihnen die Gelegenheit gibt, demokratisch legitimierte Vertreter mit einem schlechten Gewissen zu erpressen das die nicht zu haben bräuchten, ihnen die eigenen Vorrstellungen zu oktroyieren, sich über den gemeinen Pöbel zu erheben der die gewählt hat und allen zu diktieren, wie Moral auszusehen hat. Gratis zu dieser Machtausübung (und der puren Freude an der Macht) gibts noch das gute Gefühl, weiter, besser, entwickelter, moralischer und klarsichtiger zu sein als die dumpfchauvinistischen anderen alle, und die Menschheit (vielleicht als einziges) in die „richtige“ Richtung zu ziehen, in die sie partout nicht will.
        Die Toten werden dabei nur instrumentalisiert, stören aber nicht weiter. Schließlich können sie sich nicht mehr wehren.

        Jetzt sogar mit bleibendem Stolperstein, auf dem man seinen Hund Gassi führen kann. Der Hund kann nichts dafür – halten Sie sich in dem Fall an den Hundehalter.

        P.S: und nein, wenn jemand schriebe „ich hoffe, das gibt jetzt keinen Shitstorm, aber ich finde ja, die Schwerkraft trägt nach oben, und wer Belege dafür findet und auch noch hinschreibt, daß schon Leute auf die Nase geflogen sein sollen, respektiert andere Meinungen nicht“ würde ich mich trotzdem an die Physik halten. Und es ist nicht „mich einer Diskussion auf Augenhöhe verweigern“, wenn ich sage: das. ist. falsch. Und wir schweben auch dann nicht plötzlich alle völlig losgelöst herum, nur weil einer sagt „anziehende Kraft“ und der andere „abstoßend“, und die Wahrheit ja immer in der Mitte liegen muß.
        Haben Sie gesehen, was ich da gemacht habe? Präemptiv jede Mögliichkeit legitim etwas anderes zu sagen ausgeschlossen. Genau wie in: Hallo, ich hoffe es folgt kein Shit-storm sondern ein Gedankenaustausch und das gegenseitige Respektieren von Meinungen.

    • Eitan Einoch schreibt:

      wie würde denn die perfekte, die Respekt verdienende Auseinandersetzung « der Deutschen » mi ihrer Vergangenheit aussehen?

      Was heißt denn „perfekt“? Es geht nicht um Perfektion sondern Vernunft. Mein Vorschlag: Das Kapitel historisieren.

      Ich würde damit anfangen, die alljährlichen Gedenk-Rituale und den Holocaust-Tourismus
      (Insbesondere mit Schulklassen) abschaffen. Es ist erbärmlich, wie hohl dieses ganze Theater ist, und wenn daraus irgendwelche „Lehren“ gezogen werden, dann sind das stets die falschen. Wenn es nach mir ginge, würde man mit den Konzentrations- und Vernichtungslagern heute endlich das nachholen, was man im Krieg von alliierter Seite aus versäumt hat: dem Erdboden gleichmachen. Ein solches „Disneyland des Todes“ (Henryk M. Broder) bringt nichts – außer Geld in die Kassen der Betreiber und Sündenstolz in den Köpfen der Betroffenheitspädagogen.

      • Aristobulus schreibt:

        Nein: Verfallenlassen die Lager, Brombeeren ziehen sich drüber, Moos auf den Dächern, die später einstürzen, Bäume wachsen dann da.
        Ertwas abzureißen wäre ein Akt des Eingreifens, so als ob man einen Friedhof planiert, nicht? Macht man ja auch nicht…

        • Aristobulus schreibt:

          In Bergen-Belsen ist das zum Teil so. Da sind so manche Areale mit Fichten und Brombeerranken und Untergehölz und sowas; wenn man drunter nachsieht, findet man Splitterreste der Betonfußböden (von den Baracken) und Stacheldraht, der nur noch aus Rost besteht.
          Das vergeht da alles langsam unterm Wuchergehölz und im feuchten Boden; so wie ein Grab.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Doch, doch, in Deutschland macht man das. Man entwidmet ordentlich, bettet um in ein Sammelgrab auf dem aktuellen Friedhof, wo man auch die erhaltenen Grabsteine versammelt, 1954 wußte man noch, wie sowas geht, und dann kommt da eine große breite Straße und Provinzialversicherung und Finanzamt, und die Freude, dass die Sackgasse, an der die sitzen, Schröpfecke heißt, erfährt doch einen kleinen Stubs…

          Großstadtanspruch drüber, statt Brombeeren… und Bäume… Kugelahorn im kübel?

          • Aristobulus schreibt:

            Fuchsien auf den Fensterbrettern des Finanzamts, aber erst im zweiten Stock, wo keiner drankommt. Sonst gibt’s diese geplünderten Fuchsienkübel. Alles schon dagewesen.

    • Eitan Einoch schreibt:

      PS: Vor allem wird es Zeit, die Themen „Israel“ und „Holocaust“ zu trennen. Es gibt viele gute Gründe, Israel zu unterstützen – die besondere „historische Verantwortung Deutschlands“ gehört nicht dazu. Im Gegenteil, durch die ständige Betonung dieser Verantwortung wird suggeriert, die Deutschen sind nur wegen ihrer „Schuld“ am Dritten Reich pro-israelisch – ja, sie seien dazu regelrecht gezwungen. Das ist geradezu eine Einladung zum Antizionismus, der dann sogar als Akt des zivilen Widerstandes gegen einen politisch vorgeschriebenen Philozionismus.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Ergänzung: Das ist geradezu eine Einladung zum Antizionismus, der dann sogar als Akt des zivilen Widerstandes gegen einen politisch vorgeschriebenen Philozionismus empfunden wird.

        • Gockel Hupf schreibt:

          Ich weise aber darauf hin, dass der Staat Israel erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist und nicht nach dem 1. Weltkrieg, wie es ursprünglich sogar geplant war. Erst der Holocaust, der wohl die stärkste Form des Antisemitismus ist, hat die Welt aufgerüttelt und dazu gebracht, dass Israel gegründet wurde. Ohne den Krieg und Holocaust gäbe es heute lediglich das britische Mandatsgebiet Palästina.

          Welche Gründe sollte Deutschland denn haben, den Staat Israel zu unterstützen, wenn der Holocaust deiner Meinung nach nicht dazu gehört? Es ist doch wohl eher so, dass das der einzige Grund ist. Kein anderer Staat in Europa oder der Welt hat so eine besondere Beziehung zu Israel und den Juden, wie Deutschland.

          • Aristobulus schreibt:

            Alles falsch, Herr Hupf, pardon.
            Wer glaubt, dass die Juden ihren Staat bloß von Holocausts und der Briten Gnaden gegründet hätten, der liegt sowas von daneben, wie es danebener schon gar nicht mehr geht.
            Die Israelis haben die Briten mitsamt Armée vertrieben, schon vergessen?, und dann haben die Israelis einen Krieg gegen fünf Invasionsarméen gewonnen, zu deren stärkster die jordanische gehörte, die von den Briten ausgebildet war und in der Briten wie Pasha Glubb den Befehl hatten.

            Und was sollte das mit der „kein anderer Staat in der Welt“ usw. usf.? Na was für ein Unfug. Kein anderes Land auf der ganzen verdammten Welt hat so ein zutiefst verstörtes, verklemmtes, durchböstes, dauer-enantiodromisches Prügel-Missverhältnis zu den Juden wie just das deutsche Land. Das sollte man doch nicht mit dem merkwürdigen, komisch staatstragenden Euphemismus „so eine besondere Beziehung“ verklären, verhübschen und schönreden.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Danke, lieber Ari. Und ja, es gibt viele Gründe, Israel zu unterstützen. Ich fasse sie mal zu einem einzigen zusammen, auch wenn in der Natur der Sache liegt, damit grob zu vereinfachen:

            Wir sollten Israel unterstützen, weil Israel ein wertvoller, demokratischer Staat ist, der sich zur Achtung der Menschenrechte selbst verpflichtet hat und deswegen die uneingeschränkte Solidarität aller demokratischen Staaten verdient.

            Leute, vergesst für einen Moment, dass Israel jüdisch ist und für Juden weltweit eine Lebensversicherung darstellt, vergesst das Dritte Reich und den Holocaust. Ihr werdet, sofern ihr wirklich unvoreingenommen seid, trotzdem mehr als genug Gründe finden, Israel zu unterstützen.

          • Aristobulus schreibt:

            Yeppp, Eitan, Guter. Aber sowas von!
            Das ist der einzige Grund, weswegen Israel zu unterstützen ist.
            Die deutsche Politik und Bessermenschelei redet sich jedoch seit je her mit der „besonderen Verantwortung“ heraus. Über ein paar Jahrzehnte lang funktionierte das einigermaßen. Jetzt mit der Generation der Steingemeierten und Gabriel-Hamster kehrt es sich genau ins Gegenteil: Es wird für und damit gegen die Juden herumverantwortet, warum sie nicht mit Terroristen verhandeln und ähm Kompromisse mit denen finden, ob vielleicht nur ein Teil ins Meer getrieben wird.
            Zum Speibm

          • Eitan Einoch schreibt:

            Kurzer Nachtrag: Uneingeschränkte Solidarität bedeutet nicht, dass keinerlei Kritik erlaubt sei. Es stimmt ja, echte Freunde sagen einander die Wahrheit, auch wenn sie manchmal unangenehm sein kann. Was von der – con Merkel in pathetischer Rede zur Staatsräson verklärten – Solidarität Deutschlands gegenüber Israel zu halten ist, hat schon Willy Brandt im Yom-Kippur-Krieg bewiesen, als er von der „Neutralität der Herzen“ schwafelte, während er gleichzeitig Israels Existenzkampf sabotierte. Wenn so die „besondere Verpflichtung Deutschlands“ aussieht, dann fuck off!

          • Aristobulus schreibt:

            Ja. Brandt, Kopf in den Wolken, hat damit seinen Kniefall in Warschau sowas von desavouiert, wie es nur ging.

          • Gockel Hupf schreibt:

            @Eitan Enoch

            „Leute, vergesst für einen Moment, dass Israel jüdisch ist und für Juden weltweit eine Lebensversicherung darstellt, vergesst das Dritte Reich und den Holocaust. Ihr werdet, sofern ihr wirklich unvoreingenommen seid, trotzdem mehr als genug Gründe finden, Israel zu unterstützen.“

            Ohne Juden, 3. Reich und Holocaust in Verbindung zu bringen, ist Israel ein Staat, wie jeder andere auch. Da könnte Deutschland genauso gut auch Jamaika, Senegal oder Sri Lanka unterstützen. Tut es aber nicht, Deutschland unterstützt eben die Staaten, mit denen es in einer Beziehung steht, sei es wirtschaftlich (EU), politisch (NATO) oder eben aus Gründen des Holocausts (Israel). Der Rest der Welt wird nur wenig unterstützt, da es keinen Nutzen ziehen kann.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ohne Juden, 3. Reich und Holocaust in Verbindung zu bringen, ist Israel ein Staat, wie jeder andere auch.

            Das ist geradezu traumhaft! Ich wette, die Israelis wären nur allzu gern „ein Staat, wie jeder andere auch.“

          • Aristobulus schreibt:

            Was soll diese Lüge im Zusammenhang, dass Israel ein Staat wie jeder andere auch sei?
            Da hat einer die Diskussion nicht gelesen 😀 , denn grad darum ging es nicht.

            Es geht darum, dass Israel in keinerlei Hinsicht als ein Land wie andere Länder behandelt wird. Selbstverständlich geschieht das nicht „aus Nutzen“, das ist eine sehr dumme Idee.
            It’s antisemitism, stupid.
            Nie davon gehört, der.

          • Gockel Hupf schreibt:

            Soll Deutschland deiner Meinung nach die Beziehungen zu Israel abbrechen oder eher verstärken? Wenn ich die Nachrichten sehe, habe ich das Gefühl, dass deutsche Politiker lieber Palästina unterstützen wollen, anstatt Israel.

            Nun ja, Deutschland und Palästina haben auch einiges gemeinsam:
            Zwei Länder, die beide seit 2005 von einem hässlichen Wesen regiert werden, ohne Aussicht auf Wechsel, Initialen bestehen aus A und M, es gibt antiisraelische Nachrichten, hoher muslimischer Anteil. 🙂

          • Eitan Einoch schreibt:

            Wenn ich die Nachrichten sehe, habe ich das Gefühl, dass deutsche Politiker lieber Palästina unterstützen wollen, anstatt Israel.

            Ach nee, wirklich?! Sie würden nicht nur, sie tun es auch. Deswegen auch der Riesenwirbel um die arte-Doku. Deutschland spielt vordergründig den Israelfreund, hinter den Kulissen wird das Leben der Juden dort unterminiert. Deutschland tut wahnsinnig moralisch, in Wahrheit betreibt es eiskalte, profitorientierte Interessenpolitik. Gut, soll es ruhig. Aber die Rolle Deutschlands als Moralapostel ist mittlerweile nur noch unfreiwillig komisch peinlich.

          • Markus Leuthel schreibt:

            @ Eitan Einoch:

            Du schrubst:
            „Ach nee, wirklich?! Sie würden nicht nur, sie tun es auch. Deswegen auch der Riesenwirbel um die arte-Doku. Deutschland spielt vordergründig den Israelfreund, hinter den Kulissen wird das Leben der Juden dort unterminiert. Deutschland tut wahnsinnig moralisch, in Wahrheit betreibt es eiskalte, profitorientierte Interessenpolitik. Gut, soll es ruhig. Aber die Rolle Deutschlands als Moralapostel ist mittlerweile nur noch unfreiwillig komisch peinlich.“

            Volltreffer!

    • Gockel Hupf schreibt:

      Chris, du fragst nach der Aufarbeitung der deutschen Geschichte. Da kann ich dir sagen, dass wohl kaum ein anderer Staat seine Geschichte so gründlich aufgearbeitet hat, wie Deutschland. Vor allem das 3. Reich wurde dermaßen aufgearbeitet, wie keine andere Epoche.

      Aber darum geht es nicht. Seit vielen Jahren liest und hört man ständig vom 3. Reich und Krieg und Holocaust mit sämtlichen schlimme Facetten, sodass inzwischen jeder Deutsche weiß, wie schlimm und brutal die damalige Zeit war und dass diese Epoche sich nie wieder wiederholen soll. Genau genommen liest und hört man zuviel vom 3. Reich, und es gibt genug Deutsche, denen es langsam auf die Nerven geht, dass dieses Thema ständig aufgegriffen wird. Außerdem wird das Thema Nationalsozialismus mit so ziemlich allem in Verbindung gebracht, was zufällig in der damaligen Zeit passiert ist.

      Ich nenne mal zwei Beispiele:

      So wurde neulich in Herxheim am Berg die Kirchenglocken gesäubert und man fand eine Glocke mit Hakenkreuz und einer Aufschrift mit Hitlers Namen. Ein Skandal, der sofort in die Presse kam.
      http://www.focus.de/politik/deutschland/hakenkreuz-verzierung-seit-1934-streit-um-hitler-glocke-gemeinde-sucht-loesung-fuer-historisches-vermaechtnis_id_7178760.html

      2015 feiert die Getränkemarke Fanta ihren 75 Geburtstag und warb mit dem Spruch „Gute alte Zeit.“. Leider gab es direkt ein paar Leute, denen es nicht gefiel, dass das Gründungsjahr 1940 mitten im Krieg eine „gute Zeit“ sein soll. Ein Skandal, der in die Nachrichten kam und führte, dass der Werbespot nicht mehr gezeigt wurde.
      http://www.focus.de/kultur/videos/aufregung-um-getraenk-gute-alte-zeit-fanta-sorgt-mit-werbespot-fuer-nazi-skandal_id_4532088.html

      In beiden Fällen wird ein Gegenstand (Glocke, Getränk), der zufällig damals entstand, übertreibend mit dem Nationalsozialismus dargestellt, obwohl das nicht nötig wäre.

      Es sind aber auch Filme und Bücher, die sich mit dem Nationalsozialismus befassen, und wenn ein Regisseur einen Film dreht oder ein Autor einen Roman schreibt, kann man sich sicher sein, dass dieses Werk mit Preisen überhäuft wird, weil es so toll ist. Diese Preisverleihung ist dann so wichtig, dass man sie garantiert in den Nachrichten erfährt.

      Ein anderes Beispiel ist die Verfolgung und Bestrafung von Menschen, die im Krieg Verbrechen begingen, aber erst viele Jahrzehnte später vor Gericht gestellt werden. Das führt dazu, dass Männer, die über 90 Jahre alt sind, wegen Mord verurteilt werden sollen, was nach über 70 Jahren absurd klingt. Mord verjährt nicht, daher ist die Anklage erlaubt, aber diese Anklage erfährt man garantiert in den Nachrichten.

      Die meisten Deutschen sind nach 1945 geboren und haben mit dem 3. Reich nichts zu tun, müssen sich aber ständig anhören, was die Deutschen damals getan haben und sie müssen es sich so oft anhören, dass sie das Gefühl bekommen, auch die Nachkriegsgenerationen seien immer noch Schuld an etwas, was sie nicht getan haben.

      Deutschland hat sich mehr als genug mit seiner Geschichte auseinander gesetzt, aber es ist nicht nötig, dass die Geschichte, obwohl es nur 12 Jahre sind , viel zu oft erwähnt wird.

      Ich hoffe, das hilft dir bei deiner Antwort.

      • Aristobulus schreibt:

        Sie scheinen durchaus ein recht verlogener Sack zu sein, Herr Hupf.
        Was haben Sie hier zu suchen?! Keiner hat Sie um Ihre Meinung gefragt, am Wenigsten um Ihr Gelüge „die meisten Deutschen sind nach 1945 geboren und haben mit dem 3. Reich nichts zu tun, müssen sich aber ständig anhören, was die Deutschen damals getan haben und sie müssen es sich so oft anhören..“ usw. usf.

        Seien Sie ein Mann und halten den Lügenmund.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Die meisten Deutschen sind nach 1945 geboren und haben mit dem 3. Reich nichts zu tun, müssen sich aber ständig anhören, was die Deutschen damals getan haben und sie müssen es sich so oft anhören, dass sie das Gefühl bekommen, auch die Nachkriegsgenerationen seien immer noch Schuld an etwas, was sie nicht getan haben.

        Und das ist nicht nur pädagogisch kontraproduktiv – es ist absolut destruktiv. Ds fördert massiv die soziale Segregation und lähmt die Verteidigungsbereitschaft der deutschen Gesellschaft gegen die aggressive, nach Dominanz strebende islamische Gegenkultur der Einwanderer und Konvertiten.

    • max schreibt:

      Tja, lieber Chris, Ihr habt den Holocaust wirklich toll aufgearbeitet. Jetzt auch noch „Stolpersteine“. Auf diese Aufarbeitung könnt Ihr stolz sein. Es wäre fast schade, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte.
      Wie könntet Ihr mit Eurer Verganenheit umgehen? Vielleicht dass Ihr erstens nicht darauf besteht, dass der Holocaust der schlimmste Völkermord aller Zeiten darstellt. Sünderstolz at its best. Die Shoa war das schlimmste Verbrechen, das die Juden zu erleiden hatten. Ansonsten war es schlicht die deutsche Version des Völkermordes. Lies Eure Steuergesetze und Du weisst, wieso der Holocaust so ausgesehen hat und nicht anders.

      Hört auf, von der „besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel“ zu schwafeln. Die nehmt Ihr nicht mal im Ansatz war. Solche „Freunde“ wie Euch braucht niemand. Zumindest niemand, der auch sonst genug Feinde hat. Ueberlegt mal, wieso es in Deutschland den stehenden Begriff „Israelkritik“ gibt, es aber keinen stehenden Begriff Nordkoreakritik, Sudankritik oder vielleicht (wenn, wie die Gabriels, Steinmeiers und andere Riesenarschlöcher meinen, unter Freunden) auch Belgienkritik oder Perukritik gibt.

      Hört auf, mit dem moralisch erigierten Zeigefinger in der Welt herumzugeistern, wie wenn der Holocaust, den Ihr ja nicht ganz freiwillig beendet habt, euch irgend eine moralische Legitimation für Euer Verhalten gegeben hätte. Der Holocaust war keine Ausbildungsmassnahme.

      Hört auf mit Euren Gefühlen. Euer Gefühlshaushalt hat nichts mit der Shoa zu tun. Juden sind nicht dazu da, Euch zu vergeben, damit es Euch besser geht. Werdet damit fertig und haltet das Maul.

      Lasst den Satz „Gerade wir als Deutsche….“ stecken. Für immer. Ihr seid zwar die Täter des bestorganisierten Völkermordes der Menschheitsgeschichte, aber Ihr seid nicht die Psychotherapeuten der Menschheit.
      Wenn Ihr Eure Verantwortung übernehmen wollt, dann sorgt dafür, dass Juden in Eurem Land so behandelt werden wie Katholiken oder Kässmannapologeten. Und dass sie genau so unbehelligt leben können.
      Und zeigt nicht schon wieder „Haltung“. Das ist bei Deutschen noch nie gut herausgekommen. Und versucht nicht, die Welt zu retten. Dazu braucht genau Euch niemand.

  10. Eitan Einoch schreibt:

    Europa und insbesondere Deutschland liebt eben tote Juden. Tote Juden sind perfekt integriert. Sie widersprechen nicht, wenn man sie instrumentalisiert. Vor allem aber entsprechen sie exakt dem Leitgedanken: Juden haben Opfer zu sein! Deswegen werden Straßen und Schulen gern nach Anne Frank und Janusz Korczak benannt – aber nicht nach z.B. Yoni Netanjahu.

  11. DuDu schreibt:

    Durch einen Link auf der Achse bin ich beim tagesspiegel gelandet… da finden sich einige Artikel zur Doku… aber viel interessanter sind die Kommentare dazu … um Himmels Willen … wo hocken denn diese ganzen Judenhasser in Deutschland die dort ihr Gift verstreuen, es ist so widerlich!

    • Aristobulus schreibt:

      … 😦
      Dabei will man als a Jid seit Felix Mendelssohn-Bartholdy, Albert Einstein, Bar Refaeli und Gal Gadot einfach bloß einigermaßen nettgefunden werden, und mehr ja auch nich‘.
      Tsiss!, aber die Giftnudeln überall möchten lieber rumwidern.

  12. Kanalratte schreibt:

    Schön anzusehen, wärmt das Herz der Deutschen, macht aber niemand mehr lebendig.

    • Aristobulus schreibt:

      … und just diese ach Gedenkstätte in Haren / Emsland wärmt kolossal das Herz.
      MannMannMann, wie ist die scheulich. Also scheußlicher geht nimmer. Diese Betonsteine, die so strammstehen wie Gartenzwerge der Grabesruheart, und diese grässlichen Regentränen da drauf, und alles so völlig desolat und lieb- und sinnlos und einfach bloß noch hässlich.
      Pardon, das musst‘ ich nu noch loswerden-.
      Ich werd nie verstehen, wie man Kinder (den Buurmann damals) als Pflichtprogramm zu sowas völlig Leblosem hinschleppen kann.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Ja, wegen der Schahuld doch…!

        Wobei: In meiner Schulzeit kam dergleichen nicht vor, wie auch eigentlich diese 1000 Jahre nicht. Weil die 70er ja doch noch so nahe daran waren, dass die Geschichtswissenschaft einfach nicht wissen und unterrichten konnte, was in diesem fehlenden Jahrtausend wirklich geschehen war… bis auf Flucht und Vertreibung und Bösigkeiten des Russen, weswegen die Ostpolitik… die gingen schon, quasi vorab, und wegen Dringlichkeit, weil ja verfrühtes Wahlrecht… Im Buch stand zwar schon was, aber bestimmt nicht alle haben das gelesen; von weiterführender Lektüre ganz zu schweigen.

        :::::Ganz zu schweigen:::::

        Ganz.
        Zu.
        Schweigen.

        Von alledem.

        Die Geschichte hatte da einfach mit der kaiserlichen Hollandreise ein Ende, und mit dem Grundgesetz fing dann die Gemeinschaftskunde an, weit ausholend…

        Die attische Polis…

        • Aristobulus schreibt:

          … ich hatte auch noch les mérovingiens. Das waren so Leutz‘, die im sechsten oder siebten Jahrhundert herummerowingisiert hatten, aber von la collaboration et du vel d’hiv et du Pétain keine Spur!, freilich ward aber gelehrt, dass eigentlch jeder in der Résistance gewesen war. Soviel hatte die Forschung Zwecks Pädagogik dann doch hergegeben.
          Zwischendurch in Deutschland in der Schule auch Merkwürdiges gelernt, moi; über die Ottonen, die im zehnten Jahrhundert herumottonisiert hatten, und dann quasi übergangslos über die Ostverträge von 1970. Zwischendurch war vielleicht irgendwie was, der Barock?, hmmm, ja was könnte es sein gewest – – ?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Tschä. So ist Geschichte, wenn sie ein Ziel hat…

            Merowinger gab es natürlich auch, indem das ja Franken und mithin deutsch verwurzelte waren, waren sie nicht? Und demzufolge eigentlich… nun ja, heute nicht mehr, aber früher…! Der Grundkonflikt und der Erbfeind, den man ja nun nicht mehr hatte… Da lief so manches Narrativ in’s leere Narrahahahu, weil es dahin, wo es nun nunmal hingeführt hatte, nun nicht mehr hinging.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, so war’s (immerhin hat einst der preußische Professor von Wilamowitz-Moellendorf gläubig geschrieben, Geschichtsschreibung sey, hinzuschreiben, wie es denn eigentlich gewesen sey), und dann hat man seit 1945 pädagogischerseits luftgeholt und luftgeholt und nix über den Nazismus gesagt, bis man so in den 1980ern endlich kopfplatzte, wohl, um dann Kinder nach Theresienstadt und zum Mahnmal in Haren usw. usf. zu schleifen und sie für das zu benutzen, was man selber wegen des Luftholens und Platzens versiebt und zerschwiemelt und absurdisiert hatte.

  13. Kanalratte schreibt:

    Liest euch folgenden Beitrag mal durch:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/antisemitismus-deutschland-dokumentation-israelkritik

    Für mich ist das ein peinlicher und letztlich missglückter Versuch den Film zu diskreditieren. Okay, die Autoren haben offensichtlich jüdischen Hintergrund, aber das heißt ja nicht daß das Geschreibsel nicht Bockmist sein kann. Ziemlicher sogar.

    Aus Sicht der Autoren ist DIES „echter Antisemitismus“ (Zitat aus dem Artikel):

    „Etwa sechs Prozent der deutschen Bevölkerung kann man als Antisemiten bezeichnen, jeder Fünfte ist antisemitischen Behauptungen gegenüber nicht abgeneigt.“

    Weil Muslime ja nur wegen Israel böse sind ist DAS hingegen kein Antisemitismus:

    „Eine Umfrage aus dem Jahr 2010 wies auf eine hohe Verbreitung antisemitischer Stereotype unter arabisch- und türkischstämmigen Jugendlichen in Deutschland hin. Demnach hatten knapp 36 Prozent der arabischstämmigen Schüler der Aussage zugestimmt, dass Juden in der Welt zu viel Einfluss haben. Von den türkischstämmigen sahen das 21 Prozent so. Bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund habe der Wert dagegen nur bei zwei Prozent gelegen.“
    http://zeitzeichen.net/geschichte-politik-gesellschaft/antisemitismus-unter-muslimen/

    Die linke Plattform zeit.online brauchte ein paar jüdische Kronzeugen, die bezeugen daß Antisemitismus ja von den Rechten kommt, wie alles Schlechte in dieser Welt. Somit ist das Weltbild der Linken gerettet. Muslime die Juden hassen, projizieren ja nur den Staat Israel in ihr Weltbild. Deutsche hingegen sind die ewigen Antisemiten.

    • Aristobulus schreibt:

      Danke für den Fund, Kanalratte.
      Beatrice hatte ja gestern hier wieder festgestellt, dass im Moment da draußen jeder Hansel noch schnell was gegen den Film schreibt, um sein Konformsein mit PC und naturgemäß seine hmja Intelligenz zu beweisen.

      Da stelle ich gleich wieder fest: Wer jetzt noch weiter auf den Film eindrischt, der hat das Thema voll und voller verfehlt, weil dem Film nichts vorzuwerfen ist, wohl jedoch der Diffamierungs-, Boykott- und Dämonisierungspolitik des WDR, der alles dafür getan hat und weiter tut, um den Film als Machwerk und seine Autoren als Unpersonen darzustellen.
      Ferner: Wer jetzt noch auf den Film eindrischt, der drischt bloß auf Joachim Schröder und Sophie Hafner mit drauf. Ja wie anständig ist sowas?!

      Also ich mag mir den ZEIT-Artikel nicht weiter durchlesen, pardon, er beginnt ja gleich mit einem falschen Postulat (dass es irgend auf „klassischen Antisemitismus“ ankomme, aber wer hat davon je geredet?), und kurz darauf steht dieses hier: „…In der Vergangenheit waren muslimische Gesellschaften gegenüber Juden in der Regel ja toleranter als die christlichen Gemeinschaften.“
      Jemineh.
      In welcher formidablen Vergangenheit lebt der Herr ZEIT-Autor? Lebt er diesseits oder jenseits von 1920?, denn allerspätestens seitdem pogromt es in der islamischen Welt auerhaft und unaufhörlich überall, wo Juden anwesend sind. Nachdem just wegen der unausgesetzten Progrome ab ca. 1950 in vielen arabischen Ländern überhaupt keine Juden mehr anwesend waren, machte man dort jedoch bis heute immer weiter mit den Judenpogromen, nunmehr in deren Abwesenheit. Zuletzt in der vorigen Woche in Berlin beim Al-Kuds-Tag: Der ist ein jährlicher Aufruf zum Judenpogrom.
      Das letzte richtige Pogrom hierzulande fand 2014 in allen deutschen Großstädten statt, als hunderttausende Mohammedaner nebst ihren Gutfindern schrieen „Israel Kindermörder!, Jude Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
      Der Antisemitismus zeigt sich damit als purer Israelhass.
      Jeder, der das mit Finten und Kniffen versucht abzustreiten, ist nicht ganz von dieser Welt.

      • aurorula a. schreibt:

        dass im Moment da draußen jeder Hansel noch schnell was gegen den Film schreibt, um sein Konformsein mit PC und naturgemäß seine hmja Intelligenz zu beweisen.
        Ich bin doof, ich fand den Film gut und habe (deshalb) die Bildzeitung gelesen. Was das beweist oder auch nicht ist letztenendes wurscht – mir jedenfalls.

        • Aristobulus schreibt:

          Yepp.
          Und die Bildzeitung (nu, Mann beißt Hund, Fußballbuntfotos galore, total egal) hat anno 2014 eben nichts heruntergespielt, beschönigt, verschwiegen, geleugnet usf., so wie es fast die gesamte Presse und das Staatsfernsehen fortwährend und wider besseres Wissen taten.

      • Kanalratte schreibt:

        Haben die Muslime wirklich mehr Toleranz für Juden als die Europäer? Es bleibt ein unsinniger Vergleich, da er sich immer nur um die Ereignisse des Völkermordes an den europäischen Juden dreht. Nicht aber um die jeweilige Ausgangslage, das Davor oder die Zeit danach. Zumal er sehr gewagt ist, angesichts dessen dass die Gaswagen schon für den Judenmord in Nordafrika bereitstanden und die muslimischen Bevölkerungen ebenso willig für das Entfernen andersartiger bzw. andersgläubiger Minderheiten zu sein schienen, wie viele europäischen Völker während es Holocaust in Europa zuvor.

        D.h. je nach Zeit- und Standpunkt oder Fragestellung werden Dinge verschieden bewertet werden.

        Jesse Owens wurde in seiner Zeit bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin als schwarzer Sportstar in nationalsozialistischen Deutschland besser behandelt als in seiner Heimat. Heißt das jetzt dass die USA intoleranter oder schlimmer als Nazideutschland waren? Nein, denn die USA hatten keine Todeslager, keine KZs, keine Tötungsanstalten für angeblich Behinderte und auch keine massenhaften Zwangssterilisierungen. Die Schwarzen haben dort trotz der Diskriminierung besser gelebt als in Nazideutschland.

        Deutschland/Österreich galten auch mal als freiheitlicher Sehnsuchtsort vieler osteuropäischer Juden, die die Pogrome und den Antisemitismus in Osteuropa satt waren. Jahrzehnte später wären die gleichen Leute froh gewesen in einem solchen antisemitischen Osteuropa leben zu dürfen, angesichts der menschenfeindlichen Schreckens den Nazideutschland in ganz Europa verbreitete.

        • Aristobulus schreibt:

          … und so kommt es irgendwo immer noch schlimmer als woanders, während es plötzlich doch irgendwo besser verläuft, als jeder zu hoffen gewagt hatte.
          Wenn die Rommel-Armée nicht in El Alamein aufgehalten glatt nach British-Palestine durchgekommen wäre, hätte dort sofort die Judenvernichtung mit Hilfe der Clans des Mufti begonnen. Bloß weil das nicht passiert ist, wie es auf jeden Fall geschehen wäre, glauben seitdem ein paar, dass es in islamischen Gegenden irgend netter für Juden sei.
          Wenn 1933 der Adolfsche verhindert worden wäre, etwa durch Zufall oder durch List oder durch die preußisch-republikanische Polizei (neunzigtausend Mann), wäre man jetzt weithin überzeugt, dass es in Deutschland für Juden immer unbedenklich sei 😉

  14. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Könnte man nicht sämtliche Häuser und Grundstücke, die einmal Juden gehörten und zwangsweise enteignet wurden, zu Mahnmalen erklären und entsprechend kennzeichnen?
    Auf den Gedenktafeln könnte sowohl der damalige „Entschädigungs“-Wert stehen als auch der heutige Besitzer sowie der aktuelle Marktwert der Liegenschaft. Speziell die beiden letzten Angaben wären doch viel anschaulicher, als die Stolpersteine, die ohnehin viel zu tief eingelassen werden, als dass jemand darüber stolpern könnte.
    Indessen könnte mancher (Ur-)Enkel stolpern, wenn er erklären müsste, warum der Oppa damals das Häuschen so billig gekriegt hat, und er selbst so hemmungslos darin wohnt.
    Ein Denkmal sollte den unbeteiligten Passanten zum Denken (oder nachrechnen) anregen, nicht zum stolpern.

    • Aristobulus schreibt:

      Ach schon, Gutartigster.
      Aber dann kommen sofort die Linken und wöhnen auf die Ärgste, dass hier gar eine völkerrechtswidrige Ächtung der Enteignung vorgenommen werden soll (die finden Enteignung meist ungeheuer richtig, sozialgerecht und ja, demokratiefördernd, z.B. die sibbenzehnfuffzich im Monat für GEZ-Geistenteignungs- und Antisemitenfernsehen, genannt Demokratieabgabe, sind ja nun mal auch Enteignung), und dann kämen auch die Anwälte und fordern Täterschutz („der Täter hat AUCH Rechte!“), und dann die für Datenschutz, und so.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „…, und dann kämen auch die Anwälte und fordern Täterschutz („der Täter hat AUCH Rechte!“), …“

        So ist es, lieber Ari! Dabei verhalten sich diese Anwälte noch äußerst zaghaft, gemessen an ihrer tatsächlichen Einstellung: Der Täter hat NUR Rechte!
        Rechtlos ist nur das Opfer.

  15. American Viewer schreibt:

    Den deutschen Politik- und Journalismus-Darstellern fallen dazu nur zwei Dinge ein:

    „Um diese Stolpersteine beneidet Deutschland die ganze Welt, da kann Deutschland stolz drauf sein. Und wenn dann (endlich) Israel fällt, gibt’s einen extra dollen Stolperstein – maßstabsgetreu und so groß wie ein Fußballfeld.“

    • Aristobulus schreibt:

      … hm, entsprechend dem israelischen Beliebtheitsgrad (den der jüüüd’sche Staat sich allein selbst zuzuschreiben hat, jawoll!) könnte es sich dann um eine kleine ungenutzte Ecke neben dem Katasteramt von immerhin Israelsdorf (Schleswig-Holstein, meerumschlungen) handeln.
      Aber nur, wenn die Ortsbeiräte einstimmig abstimmen.
      Weil doch immerhin diese Ecke da im Gemeindebesitz und so.

      • Aristobulus schreibt:

        (… diese Ecke grenzt übrigens links oben an die Mittelstraße, also an das Mittelmeer, und rechts ist sie wegen allerlei Verkehrsschildern, Parkuhren und einer Stachelhecke völlig ausgezackt, was sehr an die hmmmjaaa Apartheidsmauer und das Dauerleid der Palästisbsinneneneser erinnert, und unten, da wo einst Elat lag, grenzt sie an einen roten Fleck auf dem Trottoir. Könnte nein müsste schoo‘ das rote Meer sein. Ziemlich mittendrin ist ja auch dieser Hundehaufen, der deutlich wie der Felsendom gewölbt ist. Also diese Ecke MUSS definitiv als Israel-Mahnmal und so, dermaleinst. Reine Konzeptkunst, auf die man stolz sein kann und wo man gerne hingeht; und ein fantastisches Ergänzungsbeispiel für die deutsche Ex-Pro-Judengedenkkultur. Ja? )

        • Clas Lehmann schreibt:

          Katasterämter sind hierzulande zentralisiert beim Landesamt in Kiel, es müsste sich also um das ehemalige Katasteramt handeln, dessen Gedenkort also, dessen Beneidungswert durch den angedachten Eckenkult… es wäre dann doch auch das Wesentliche hübsch beieinander und die Gedenkendenstatistik einfacher zu führen.

          Synergie eben!

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, wer Eintritt für’s Eine bezahlt (die ganzen Busladungen aus Katharinenkoog, Molfsee, ja sogar aus Rendsburg!, die extra zum Ex-Katasterambte sich hinbemühen), muss sich auch das Andere ansehen (dafür kommen nur manchmal ein paar Seelen angeflogen, aber die sieht keiner, und die flüstern auch bloß ganz leis‘). Sonst könnt‘ ja jeder kommen. Muss alles seine Ordnung haben, und die muss sein. Weil sonst die Oberkatasterbehörde in Kiel, und da sitzt doch immernoch der Geheimrat Eckenbecker?, also mit dem ist nicht gut Kronsbeeren essen, hört man.

  16. schwerersand schreibt:

    In Kassel hatte ein Mitglied des Stolpersteinvereins auf einer Kundgebung gegen Israel im Sommer 2014 gefordert, dass für die Toten im Gaza Stolpersteine verlegt werden sollen. Der Vorsitzende des Kasseler Vereins war ebenfalls auf dieser Kundgebung und hielt ein Schild hoch auf dem Stand „Israel schafft sich ab“. Ferner wurde behauptet, dass der Tod ein Meister aus Irael sei. Aber auch G. Demnig muß kritisiert werden, er kritisierte die USA dafür, dass sie dem Iran Demokratie mit Bombenangriffen beibringen wollten. https://bgakasselblog.wordpress.com/2015/06/12/und-ewig-wollen-sie-steine-legen/

    • Aristobulus schreibt:

      Die Gemeinsamkeit der (oder eines erstaunlich großen Teils der Stolpersteingutfinder) ist diese: Einerseits Stolpersteine wegen damals zu verlegen, andererseits ganz Israel wegen jetzt in einen Stolperstein verwandeln zu wollen-.

      Das liest sich zwar als äußerster innerster-Widerspruch, ist jedoch faktisch überhaupt keiner, sondern die reine innere-Folgerichtigkeit.

      Das Deutschtum mitsamt seiner komischen Innerlichkeit bleibt kompliziert.

  17. Bernhard Brings schreibt:

    Ich finde die Aktion von Denning richtig und gut. Das hier so runter zu machen halte ich nicht für Opportun. Natürlich muss noch viel.mehrpassieren. Es ist aber ein Anfang.

    • Aristobulus schreibt:

      Opportun?
      Und für was soll es „ein Anfang“ sein, wenn alle Welt mal wieder auf die Namen toter Juden treten kann?
      Und warum fragen Sie nicht mal jemanden, der sich damit auskennt, anstatt so spontan-automatisch das Nichtdenken zu üben?

      • aurorula a. schreibt:

        Manche Sachen fängt man besser garnicht erst an.

        Würde ich heute anfangen zu rauchen, zu trinken oder den Nachbarn meinen Müll vor die Türen zu stellen, wäre auch das ein Anfang – keiner würde aber lobend erwähnen das sei „immerhin ein Anfang“. Vor allem keiner von den Nachbarn.

    • American Viewer schreibt:

      Wer soll denn bitte Denning sein? Lese- und Schreibfähigkeiten mangelhaft, aber Hauptsache irgendetwas geschrieben.

  18. Matthias Mala schreibt:

    Was würde wohl passieren, wenn ich die Namen der Täter vor den Häusern ihrer Nachfahren in Stein meißeln würde?“ – Ja, warum eigentlich nicht. Roter gebrochener Stein wäre hierfür naheliegend. Nicht so glattes Talmi wie für die toten Juden. Sondern rauh, einen richtigen Sohlenreißer, wenn man darüberstolpert. Ja, wenn man das hierzulande zulassen würde, wäre mir nicht mehr so speiübel, wenn irgendwo wieder ein Kranzabwurf oder ein Gedenktag der Erben der Täter stattfindet, bei dem sie sich ein Nie-wieder vorsingen, und den alltäglichen Antisemitismus kleinreden.

  19. Gockel Hupf schreibt:

    Ich habe nie verstanden, warum Filme und Bücher über das Dritte Reich, Krieg und Holocaust mit Preisen überhäuft werden. Das lässt die damalige Zeit im falschen Licht stehen, man könnte meinen, die NS-Zeit wäre gar nicht so schlimm gewesen. Außerdem erweckt es den Eindruck, dass die ganze Geschichte Deutschlands erst ab 1933 beginnt. Aber auch in diversen Talk-/Polit-/Unterhaltungs-/Comedy-Sendungen im Fernsehen werden immer wieder Anspielungen auf die NS-Zeit gemacht. Dazu zahlreiche Dokus und Berichte, egal ob Bücher, Heft oder Fernsehen. Besonders, wenn eine runde Jahreszahl im Bezug auf den Nationalsozialismus kommt, sieht und hört man so viel davon, dass es einem zu viel wird. Ich erinnere an das Jahr 2005, als „60 Jahre Kriegsende“ geradezu gefeiert wurden.

    Meine Großeltern, die im Dritten Reich gelebt hatten, haben nie Verständnis dafür gezeigt. Sie sagten, wer die damalige Zeit nicht miterlebt hat, weiß gar nicht, wie schlimm diese Zeit war und man sollte nicht übertreiben, wenn man über diese Zeit berichtet.

  20. Jens Richter schreibt:

    Einer Ihrer besten Aufsätze, Herr Buurmann. Danke dafür. Ich habe mir erlaubt, den Artikel auf meinem kleinen Blog zu verlinken.

  21. davbo schreibt:

    Dieser Analyse der Stolpersteine trifft auf mein ungutes Gefühl, das ich vom Zuhören (überwiegend kirchlicher) Befürworter dieser Idee und ihrer Reden (freilich mit dem stets einseitigen Gegenwartsbezug – Achtung, ich spitze zu: Nur Deutsche können Täter antisemitischer Hetze und Untaten sein) immer noch habe.
    Ich verstehe ein wenig besser, was mir bisher ungut daran erschien. Daher wieder einmal: Danke für die Mühe, sich diesem (aktuellen) Thema zu widmen.

  22. bobyleff schreibt:

    Stolpersteine – auch wenn man – wie ich – selbst gar kein „Anhänger“ ist, kann man erleben, wie wichtig diese Erinnerung und wie bewegend die „Zeremonie“ des Verlegens sein kann.
    Acht Stolpersteine in einem Dorf in der Wetterau, das keine S.- Steine wollte. Die Familie H. hat aber darauf bestanden. Es kamen 12 Nachfahren, die auf meine Frage, wann sie sich zuletzt in großer Runde getroffen haben, antworteten „ noch NIE“ – sie leben über die Welt verstreut!
    Natürlich wäre eine ansprechende Tafel am ehemaligen Wohnhaus, vielleicht mit Foto, noch viel besser. Wenn man das aber mal in der Nachbarschaft versucht hat – man bekommt nicht einmal eine Antwort auf die Anfrage. Die Steine liegen auf „öffentlichem“ Boden….
    Und zum allgemeineren Thema Umgang mit der deutschen Vergangenheit:
    Bitte sehen Sie (lesen kann man es kaum nennen), was BILD in ihrer Werbeausgabe am 22.6. brachte: „Theo, wir fahren nach Lodz“ !! Und Theo Waigel ist auch ganz ahnungslos!
    Wie geschichtsvergessen kann man denn sein?? Schon dass der Schlager 1974 – offensichtlich ohne jede Kritik – ein solcher Erfolg war, ist unfassbar! Nie vom vom mörderischen Ghetto Lodz gehört? Wer hat der un-informierten „Griechin“ bloß diesen Text geschrieben? Und hat das niemand kritisch aufgearbeitet, z.B. Axel Springer?

    • Aristobulus schreibt:

      Zuviele Tabletten genommen heute, der Herr?
      Sowas ist ungesund: Es macht das Hirn erwiesenermaßen ebenso debil, pathetisch und unzusammenhängend wie Ihren sog. Kommentar.

      • bobyleff schreibt:

        Geht es nicht ohne grobe Beleidigungen?

        • Aristobulus schreibt:

          Diese absurde Redundanz „grobe Beleidigungen“ (jaja, weiße Schimmel, dunkle Nächte, zarte Spitzen) ist ebenso peinlichtypisch für Sie wie dieses weinerliche Opfergegreine, so bald einer feststellt, dass Sie immer derselbe verlogene Sack sind, mit dem hier keiner was zu tun haben will.

          • aurorula a. schreibt:

            Geht es nicht ohne grobe Beleidigungen?
            Ja oder nein: haben Sie aufgehört, Ihre Frau zu schlagen?
            … wie, Sie waren überhaupt nie verheiratet …?

          • Aristobulus schreibt:

            Der Herr Schmobyleffz hat seine Freundin vermöbelt.
            -Wie, er hat überhaupt keine?

          • Gockel Hupf schreibt:

            „so bald einer feststellt, dass Sie immer derselbe verlogene Sack sind, mit dem hier keiner was zu tun haben will.“

            Aristobulus ist offenbar nicht in der Lage, es selber festzustellen.

          • Gockel Hupf schreibt:

            aurorula
            “ haben Sie aufgehört, Ihre Frau zu schlagen?“

            Interessant, dass du als Frau vom schlagen redest. Ach ja, woher kommen eigentlich die beiden großen Beulen, die vorne an deinem Oberkörper sind? 😀

          • Aristobulus schreibt:

            Widerlicher Sack. In die Fresse gehören Sie getreten, und zwar mitten hinein, gut gezielt.

          • Gockel Hupf schreibt:

            Verlogener Sack, widerlicher Sack. Sag mal, Ari, nennst du jeden Menschen, der dir nicht gefällt, einen Sack?

          • Aristobulus schreibt:

            Menschen-? Sie sind doch keiner. Wie konnte Ihnen das entgehen.

  23. anti3anti schreibt:

    Hat dies auf Numeri 24:9 rebloggt und kommentierte:

    Traurigste Ironie

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