„Ich zittere!“

Am 22. Januar 2015 wurde im New Yorker Stadtrat über eine Resolution gesprochen, die in Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau verabschiedet werden sollte. Aktivisten, die auf dem Balkon der Kammer saßen, unterbrachen jedoch die Sitzung mit lautem Gebrüll und entrollten eine Flagge Palästinas. David Greenfield (Democrat) hielt daraufhin eine Rede, die jeder hören muss:

„Ich zittere am ganzen Leib. Ich bin wütend. Ich sage aber auch frei heraus: Ich bin froh darüber, was wir hier heute zu sehen bekommen haben.

Seit Wochen hören wir immer wieder die selben Beteuerungen: „Nein, wir hassen Juden nicht. Wir mögen nur den Staat Israel nicht. Wir haben kein Problem mit Juden. Wir wollen nur nicht, dass ihr nach Israel geht!“ Wir wissen aber, dass das nicht der eigentliche Kern der Aussage ist. Heute wurde es bewiesen!

Während wir über eine Resolution gesprochen haben, die sich mit den Morden an 1,1 Millionen Menschen in Auschwitz-Birkenau beschäftigt, ich möchte betonen, neunzig Prozent davon waren jüdisch, aber die anderen zehn Prozent waren politische Dissidenten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, dies waren die Menschen, die alle gemeinsam in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden, während wir darüber gesprochen haben, besaßen diese Leute die Frechheit, die Chuzpe, die Verwegenheit, die Flagge Palästinas zu entfalten und uns anzubrüllen, während wir über Auschwitz sprachen!

In Anbetracht dieser Störung können wir endlich damit aufhören, so zu tun, als ginge es hier nur um Israel, während in Wirklichkeit jedes Land, das heute im Nahen Osten existiert, nicht demokratisch ist, Menschen mit anderen Glauben verfolgt, Homosexuelle verfolgt, Menschen verfolgt, die widersprechen, Menschen verfolgt, die twittern, Frauen verfolgt, die Auto fahren, mit Ausnahme eines einzigen Landes: Israel!

Was wir heute hier gesehen haben, war nackter, blinder Judenhass! Das ist es, was wir gesehen haben! Die Leute, die hier gebrüllt haben, sind nur aus einem Grund so sauer! Wollen Sie den Grund hören? Wollen Sie wissen, warum die da oben die Flagge entrollt haben? Ich sage es Ihnen! Weil Hitler seinen Job nicht zu Ende gemacht hat. Er hat nur eine Hälfte meiner Familie vernichtet! Nur durch die Gnade Gottes ist die andere Hälfte der Familie, ich, der Enkel, heute unter den Lebenden. Deshalb sind die Leute dort oben sauer!

Schande über sie! Schande über sie, weil sie Juden hassen! Schande über sie, weil sie Menschen hassen. Schande über sie, weil sie keinen Respekt haben vor dem kulturell vielfältigsten Rat, der in den Vereinigten Staaten von Amerika frei und demokratisch gewählt wurde.

Darum gehen wir nach Israel. Wir machen deutlich, dass wir uns nicht mehr einschüchtern lassen von der Furcht und dem Hass, der eher den Tod von Juden feiert, als um den Tod Unschuldiger zu trauern!

Ich bin beschämt darüber, was hier heute geschehen ist. Aber ich bin auch froh, dass wir endlich zu Gesicht bekommen haben, worum es hier eigentlich geht: guter alter Judenhass!“

Auch ich bin froh, dass dieser Protest im New Yorker Stadtrat stattfand, denn nur so sind wir nun im Besitz dieser brillanten Rede. Die Rede entstand spontan, aus dem Gefühl heraus und sagt daher alles, was gesagt werden muss und vielleicht sogar noch ein bißchen mehr.

Bitte vervielfältigt und teilt diese Rede, wo immer und wann immer Ihr könnt!

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143 Antworten zu „Ich zittere!“

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  6. meineschafe schreibt:

    Hat dies auf Mehr Lebendigkeit rundum.. rebloggt und kommentierte:
    Und wann wird es keinen Judenhass mehr geben?!

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  8. mike hammer schreibt:

    • Frase0815 schreibt:

      „It never happened! And if you don’t shut up, it will happen again!“
      Kann man den Wahnsinn besser in Worte fassen?

      • Dante schreibt:

        Das ist kein Wahnsinn, sondern reine Bosheit – Bosheit wie die eines Kindesvergewaltigers, der seinem Opfer mit noch mehr Pein droht, für den Fall, dass es etwas sagt.

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  11. jemseneier schreibt:

    (wobei die Kurden in den sehr autonomen Gebieten zwischen Iran und Syrien auch ein demokratisches und vor allem sekuläres Vorbild darstellen könnten. Man hat das vor dem IS lange ignoriert, auch um nicht mit den Türken ins Gehege zu kommen.)
    In wie weit kann man diese Aktion als repräsentativ für das Gros der Palästinenser ansehen? Das ist ja das Problem mit allen politisch Demonstrierenden, auch besonders in Deutschland. Die wenigeren würden sich z.B. mit Pegida identifizieren. (Trotzdem ist die Zahl an Sympatisanten schlimm genug.)

  12. MrReason Slava schreibt:

    Der Westen verliert an Glaubwuerdigkeit, sowie in Europa, wie auch in den USA. Wenn Russophobia, Islamophobia, Antisemitismus nuetzlich zu sein scheint, wird es instrumentalisiert.
    Es wird sich eine Front bilden USA im Versuch die Dollardomminanz zu retten, werden bis auf’s Ausserste gehen, um den Energiehandel in Dollar zu belassen. Europa wird sich bald von den USA loesen, die alles daran setzen werden, um in EU, Russland einen lokalen Konflikt zu innitieren. Dafuer wird antiislamiische Stimmung aufgebaut, um buergekriegsaehnliche Zustaende hervorzurufen, um Europa zu sprengen, und beide Kontrahenten auszuschalten zu versuchen – EU, Russland. China sollte folgen, da nicht Energieauthark – gewesen! In wenigen Jahren wird Russland China mit Gasleitungen versorgen, was China fuer US Flugzehgtraeger immun machen wird. Russland wird sich dank Putin nicht provozieren lassen.
    Ende der US Hegemonie in Sicht.
    Die Welt wird schwieriger, jedoch ein so starker Spieler USA hinter den Ozeanen, der fuer seine Taten nichts riskiert, ist fuer die Weltgemeinschaft nicht akzeptabel.

    • Dante schreibt:

      Wie auch immer man dazu steht, ob China oder Russland als Hegemonen angenehmer sind als die Vereinigten Staaten, ist das hier nicht ein bisschen off-topic?

      • mike hammer schreibt:

        # Slavik

        deffiniere russophobia.
        ende 2016 ist obama geschichte und den putin fressen
        seine oligarchen, wenn er nicht normal wird.

    • Dante schreibt:

      Ich sehe eher bei arabischen Staaten, dass sie für ihre Taten nichts riskieren. Sie können Frauen alles Mögliche verbieten, auch z.B. Auto zu fahren, aber für Frauenfeindlichkeit kritisiert wird Israel. Sie können Demonstranten niederkartätschen, aber für Menschenrechtsverletzungen kritisiert wird Israel. Sie können ethnische Gruppen unterdrücken, aber als „Apartheidstaat“ beschimpft wird Israel.

  13. mike hammer schreibt:

    kein scheixxxs

  14. mike hammer schreibt:

    ein israeli besucht den messermuslim vom telaviver buß.
    ich finde das man den mistkerl zu gut behandelt,
    nun fragt man sich wie der israeli da rein konnte.

    er sagt noch “ hübsch in die kammera lächeln du schei…“

  15. Pingback: rokeblog » Blog Archive » Judenhass

  16. ceterum censeo schreibt:

    Nach fast zwei Tagen Abstinenz von TiN möchte ich einfach mal Danke für die letzten drei Artikel im Besonderen und sowieso ganz allgemein sagen!

  17. rutzel schreibt:

    Hat dies auf T*park rebloggt.

  18. mike hammer schreibt:

    JDENHASS IN MALMÖ

    journalist zieht mit kippa loß…

    engl untertietel

  19. Pingback: “Ich zittere!” « Aequitas et Veritas

  20. mike hammer schreibt:

    fachkräfte für die europäische industrie, was auch immer…

  21. mike hammer schreibt:

    { [ ( ot
    da sich hier
    einige mit einem
    leichten knall herumtreiben,
    der bei mir vortgeschrittener ist als bei
    anderen, ein kleiner
    hinweis.

    in Las Vegas ist die shotshow 2015, die tube ist voll
    von neuen knalligen sachen, meist in den zarten händen hübscher damen…..

    GOD BLESS THE NRA ) ] }

    wenn männer aufhören zu spielen, sterben sie….

    • ceterum censeo schreibt:

      Ich bin fassungslos!
      Froh, wenn ich mit der alten Barnett Commando Armbrust die Scheune von innen treffe! 🙂

      • mike hammer schreibt:

        # ceterum censeo

        das ist eine vorzügliche armbrust,
        ich verstehe deine fehlschüsse nicht.
        wenn deine schießtechnik stimmt kann
        es an der sehne, den wurfarmen oder der
        positionierung der bolzen liegen.
        aber höchstwahrscheinlich,
        kommt fast bei allen vor,
        liegt es an deiner
        schußtechnik.

        ich bin ja eher der mit dem knall und rauch aber nütze gerne auch andere
        distanzwaffen, wie atlattel, bogen usw. bögen gelten in deutschland
        als rüthmische sportgeräte, darfst damit fast überall
        schießen.

        ich hoffe deine boltzen sind gleich und die firderung richtig.
        haupsache es macht spaß. 😉

        • ceterum censeo schreibt:

          Ich meinte: im Vergleich zu diesem Genie!
          Die Commando ist wirklich brachial. 50 Meter, 2cm Brett: geht glatt durch, wie durch Butter. (Mit alter stumpfer Sportspitze!)

          • mike hammer schreibt:

            # centrum censeo

            so ne armbrust ist eine feine sache,
            wer kann sonst sagen das sein sportgerät vom
            papst höchstpersönlich verboten wurde?

            ich habe mir einen koreanischen bogen mit 55 pfund zuggewicht zugelegt.
            ich glaube der kerl hat nen leichteren aber ich habe meinen spaß damit,
            es ist wintzig, schaut hübsch aus und ist rechtlich wie ein ball.

            ich bin aber weit nicht so schnell wie er, hast du 50 pfeile verschossen, hast
            du 1300 kg bewegt. ernte aber dauernd kopfschütteln von meinen
            baller kumpels, es knallt nicht, hat kein magazin und
            ölen soll man das ding auch nicht.

  22. A.S. schreibt:

    Solche eine Rede würde ich so gerne mal im Bundestag hören. Aber das ist wohl hoffnungslos.
    Alles was es über die deutsche Politik und Antisemitismus zu sagen gibt hat Sigmar Gabriel gezeigt. Wenn in Paris in einem jüdischen Supermarkt vier Juden ermordet werden und der moslemische Täter als Grund angibt „das sind Juden“, besucht der deutsch Vizekanzler als Zeichen der Solidarität keine Synagoge, sondern eine Moschee. Das macht alle Sonntagsreden zur Heuchelei.

    • caruso schreibt:

      In ganz Europa wirst Du nicht eine solche Rede hören. In keiner staatlichen Institution, weder einstudiert noch spontan. Der Antisemitismus ist in der europäischen Seele (falls es so etwas gibt) so tief eingewurzelt, daß sehr viele Menschen keine Ahnung haben, wie antisemitisch sie sind, oder, ohne es zu wollen antisemitische Gedankengut verbreiten. Was man viele Jahrhunderte lang immer wieder hört, liest, nimmt man als selbstverständ-lich an, ohne eine Sekunde nachzudenken, ob das alles wirklich zutrifft.
      lg
      caruso

      • A.S. schreibt:

        Es ist vor allem eine Gleichgültigkeit dem Antisemitismus gegenüber, die mich immer wieder bis kurz vor den Wahnsinn treibt. Gabriel ist sicherlich unverdächtig für rechtes Gedankenschlecht, aber auch seine Sorge nach Paris gilt nicht den Opfern, sondern den Moslems. Jüdische Opfer scheinen in den Köpfen einfach ein Normalzustand zu sein, den man vielleicht nicht mag, aber achselzuckend zur Kenntnis nimmt ohne sich zu Solidaritätsaktionen berufen zu fühlen. Anders ist das Ganze nicht zu erklären.

        • Dante schreibt:

          Jüdische Opfer scheinen in den Köpfen einfach ein Normalzustand zu sein, den man vielleicht nicht mag, aber achselzuckend zur Kenntnis nimmt ohne sich zu Solidaritätsaktionen berufen zu fühlen. Anders ist das Ganze nicht zu erklären.

          Also kein moralischer Fortschritt gegenüber der NS-Zeit. Denn genau diese Haltung ist es, die viele damalige Deutsche – einschließlich vieler NSDAP-Mitglieder, wie auch Gabriels Vater einer war – An den Tag legten. Sie waren in überwiegender Mehrheit nicht für einen Massenmord an Juden, und dennoch waren doch erschreckend viele an ihm beteiligt, und sei es indirekt. Von noch viel mehr Menschen kann man behaupten, dass der Holokaust ohne sie nicht möglich gewesen wäre.

          • A.S. schreibt:

            Ich meine, die Deutschen (vielleicht die ganzen Europäer) haben nichts aus dem Holocaust gelernt. Kein moralischer Fortschritt. Aus dem Volk des totalen Krieges ist das Volk des totalen Friedens geworden. Beide Versionen zielen auf den Friedhof ab…..
            Ich halte deshalb (u.a.) auch nichts von der Einmaligkeitsthese. Auch heute würde die Mehrheit einen Massenmord zulassen. Er muss nur in einer zeitgeistgemäßen Form kommen. Eine düstere These, aber so deute ich die Zeichen der Zeit.

          • Dante schreibt:

            Ich meine, die Deutschen (vielleicht die ganzen Europäer) haben nichts aus dem Holocaust gelernt.

            Wenn schon, dann mit Sicherheit die ganzen Europäer, keineswegs nur oder auch nur vor allem die Deutschen.
            Wie wir u.a. im Sommer und auch jetzt wieder erlebt haben, leben Juden in unserem Nachbarland Frankreich heute wesentlich gefährlicher als hier. Vielleicht ist die deutsche Vergangenheit oder vielmehr die Erinnerung daran sogar ein gewisser Schutz, dem es in Frankreich nicht gibt. Außerdem sind die meisten muslimischen Immigranten bei uns Türken und nicht Araber, das mag auch eine Rolle spielen.

          • Aristobulus schreibt:

            Da bin ich böser und wohl mitleidloser, indem ich behaupte: Leute wie Sigmar Gabriel sehen den Mord an Juden als Judensteuer. Die Juden nun mal zu bezahlen haben, weil sie siedeln und Apartheid betreiben (so Gabriel 2014).

            Als es noch keine jüdischen Siedler gab, behaupteten die Gabriels, dass Juden fremd seien und die Nation gefährdeten. Man brachte mal wieder welche um, hier und da, und die Gabriels bedauerten es zwar (weil Unordnung), aber verstanden es so irgendwie schon, und so.

          • Dante schreibt:

            Da bin ich böser und wohl mitleidloser, indem ich behaupte: Leute wie Sigmar Gabriel sehen den Mord an Juden als Judensteuer. Die Juden nun mal zu bezahlen haben, weil sie siedeln und Apartheid betreiben (so Gabriel 2014).

            Dass Gabriel in Israel von Apartheid gesprochen hat, weiß ich, wobei das meines Wissens schon 2012 (?) war. Ich glaube aber keine Sekunde, dass er das für eine Rechtfertigung für Mord an Juden hält – und Du sicherlich auch nicht wirklich. Es ist polemisch überspitzt, nachvollziehbar, aber nicht zielführend, denn Gabriel würde sie natürlich sofort von sich weisen und sich ald Opfer einer böswilligen Unterstellungen fühlen und keineswegs über seine Haltung nachdenken.
            Die scheinbar wesentlich schwächere Feststellung, dass man durch Indifferenz bzw. dadurch dass man sich hauptsächlich um die Gruppe sorgt, aus der die Täter stammen, auch ganz ohne solch antisemitisches Denken indirekt zur Verfolgung von Juden beiträgt (sozusagen durch unterlassene Hilfeleistung), kann er nicht so einfach abtun, Denn das, wie gesagt, ist ja genau die Haltung, die viele Deutsche während der NS-Zeit an den Tag gelegt haben.

      • schum74 schreibt:

        Gut, Freunde. Bei aller Begeisterung für Greenfields Rede, vergessen wir nicht, dass es ein Jude ist, der protestiert hat. Ist er nur schneller gewesen als die Nichtjuden in der Kammer? Oder hätte ohne ihn niemand protestiert?

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  25. Sophist X schreibt:

    Woran liegt es eigentlich, dass in den USA ganz normale Politiker rhetorisch und in Sachen Bildung so viel mehr drauf haben als das ganze Bundeskabinett (inklusive Chefin) zusammenaddiert?

    • Dante schreibt:

      Unter Amerikanern und auch unter US-Politiker wann gibt es große Unterschiede, was Bildung anbelangt. George W. Bush z.B. musste sich am Anfang seiner ersten Amtszeit erst aufklären lassen dass es sich bei den Taliban nicht um eine Rockband handelt.

      • Bachatero schreibt:

        Ja, und in der Zweiten hatte er schon wieder vergessen.

        • mike hammer schreibt:

          mag ja sein das busch nicht der hellste war, er wusste sich
          eben von sehr hellen raat zu holen und all das was heute in
          z.b. nahost passiert hat er vorhergesagt, als man ihn nach
          vorzeitigen abzügen aus affgarnichtsan und irrrack fragte.

          zu erkennen das einem seine weißheit grenzen hat und sich
          vom richtigen mann (oder frau) zur rechten zeit weißheit zu
          leihen ist der schachzug der den dummen über den klugen
          triumphieren lässt.

          man muß nur die lebensläufe von kondi und kerry vergleichen.

          in WW2 hatten sich z.b. die kontrahenten hitler und stalin als
          FÜHRER in allen militärischen belangen verhackt und stalin
          zog unablässig den kürtzeren. es kostete große anstrengung
          der USA und GB stalin zu überreden seine zentrale militärische
          entscheidungsgewalt zu delegieren, was befehlswege kürtzer
          und entscheidungen offensiver wie defensiver art schneller
          machte die zu ersten deutschen niderlagen und schließlich zu
          stalingrad führten.

          ich vermisse busch, ich weiß nicht ob er das herz am rechten
          fleck hatte, aber zumindest hat er eines.

          EUROPÄISCHE verwaltungsbyrokratten mit entscheider tieteln,
          die sich am whler vorbei in hohe positionen hochbuckelten haben
          gegen politiker rethorisch keine erfolgsaussicht, seien es nun US
          oder andere politiker. leider kommen in der EUSSR politiker gegn
          die Byrokratur der verwaltungsdiktatoren nicht an, weil politiker
          fehler machen und verwalter nichts von sich aus
          machen, also auch
          keine fehler.

          • mike hammer schreibt:

          • mike hammer schreibt:

          • Bachatero schreibt:

            Vergessen im Sinne von „vergessen“, wohl auf die Radgeber gehört. Dubya ist nicht dumm. Internet lokalisiert seinen IQ bei 125, womit er in den oberen paar % der Bevölkerung liegt und höher, als der Durchschnittsbolidiger. Seine merkwürdige Rhetorik, manchmal, die ja zu seinem Image als Depp geführt hat, ist hochinteressant und der Siggi (nein, nicht der) hätte seinen Spaß dran gehabt. Ich finde solche Sätze wie „I am the decider“ genial, er sagt einfach, wie er sich sieht und sehen sollte, während die Sülz-Rhetoriker solche Sachen sagen „Yes we can“.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂

            (Yes, we can: Jo, wir sind Dose.)

          • mike hammer schreibt:

          • Bachatero schreibt:

            Was sind denn das für komische Putten, die O’Bummer da umschwirren? Voll Rassist der Obi, keine Schwatte dabei.

          • Aristobulus schreibt:

            Die da oben ist Obamagirl, und die da unten drunter ist Corporate-USA, die mag er nicht, saugt sie aber aus und auser.

      • O.Paul schreibt:

        Mit der Intelligenz der deutschen Politiker ist es aber auch nicht weit her.

        • mike hammer schreibt:

          mir fallen gerade keine deutschen politiker ein, nur kader und aparatschiks,
          verwaltungsangstellte und behördenkarieristen. leute wie märtz oder
          auch gutenberg sind erstens selten und zweitens weil im
          besitz einer eigenen meinung schnell geschasst.
          was heute im parlament hockt ist besten
          falls jouristen ansonsten beamte wie lehrer, verwaltungsleute usw als
          experten kommen allerlei soziologen daher oder NGOs ohne bildung…..

          den herrschaften im buntestag wäre ein bateriewechsel beim auto ein nicht
          lösbares problem, man würde einen ausschuß gründen, expertengremien
          einberufen, mit frauenquote usw und nach 3 jahren einen automechaniker
          fragen, unter protest der frauen, weil keine mechanikerin gefragt wurde….

          uns regieren lebensunfähige, ihre existenz hängt vom BIG-GOVENMENT
          ab, sie kennen das volk nur als „die anderen“, merkwürdige leute ohne
          staatssalär, die mit ihrer hände arbeit ihr brot erwerben.

          es sind keine politiker.

      • ceterum censeo schreibt:

        Solches Nachplappern überheblicher Gutmenschensprüche hätte ich ja von Ihnen nicht erwartet.
        Laut Broder hat Bush dieselbe Uni besucht, wie Kerry und besser abgeschnitten als jener, dem man komischer Weise keine Dummheit unterstellt.
        Von einem Obama wollen wir besser gar nicht sprechen. Bei dem ersetzt Bosheit den Intellekt.

  26. mike hammer schreibt:

    danke fürs verlinken, zu der rede habe ich nichts hinzuzufügen ausser das dieses
    zittern nichts mit der ERDERWÄRMUNG zu tun hat, unter der wir zittern. 😈

  27. schum74 schreibt:

    Gut zu wissen, dass New York immer noch anders tickt als Berlin. Als die Bundestagsabgeordneten 2010 anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz den Ermordeten zu Ehren aufstanden, blieben Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz (LINKE) demonstrativ sitzen.
    Niemand hat gezittert, niemand hat eine Rede gegen sie gehalten.

    Hier der taz-Bericht:

    In der Linkspartei gibt es Streit um die Haltung zu Israel und das Gedenken an den Holocaust. Am vergangenen Mittwoch redete Schimon Peres, der israelische Staatspräsident, anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz im Bundestag. Peres Großvater wurde von den Nazis ermordet. Nach seiner Ansprache erhoben sich die Parlamentarier ‒ doch die Linksparteipolitikerinnen Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz blieben demonstrativ sitzen.

    Solche Verweigerungsgesten sind im parlamentarischen Raum am Auschwitz-Gedenktag bislang nur von der NPD bekannt. Wagenknecht ist Wortführerin der Kommunistischen Plattform und will im Mai zur Vizechefin der Linkspartei gewählt werden. Buchholz kommt aus dem trotzkistischen Marx21-Umfeld.

    taz, 02.02.2010: „Linkspartei zofft sich wegen Israel“
    http://www.taz.de/!47682/

  28. Dante schreibt:

    Ich habe bereits gestern auf Algemeiner von dem abscheulichen Vorfall erfahren. Leider entblöden sich manche Kommentatoren nicht, Kommentate zu schreiben wie diesen von Dr.Joji Cherian (dort nachzulesen):

    “”Greenfield, the grandchild of Holocaust survivors”“ Holocaust survivor,children of holocaust survivor. Now this fellow Greenfield grand child of holocaust survivors.What appellation will you give to his children? great grand children of holocaust survivors?

    “Voice rising, Greenfield contrasted Israel’s op society with the repressive regimes across the Middle East, before asserting, “What you saw today was naked, blind antisemitism” Yes .But what you call Israel is committing in Palestine don’t know, but can you call it semitism? Murdering hundreds and thousands in the na few ineffective projectiles which you call deadl rockets.Yes let us call it semitism and it is ope society of Israel the only democracy of Middle East.

    Meine Antwort ist noch nicht zu lesen, ich hoffe aber, dass sie bald die Moderation passiert:
    The terminology used in this comment is unmasking and outrageous, and so is its issue. First of all, the term ‘murder’ for Protective Edge is utterly inappropriate, it was war, namely a war which did not begin with PE but with rockets and tunnels made for attacks on Israeli civilians which means for killing Jews because they are Jews which was also the issue of the Nazi concentration camps. Israel did not deliberatedly killi civilians but bombed military targets like rocket bases. It’s not her fault that the Palestinians deliberatedly made civilians stay there to ‘protect’ their rocket bases or, at the other hand, produce civilian casualties for their propaganda war against Israel. Particularly, this term (“murder”) is never used against other warring nations even if they are muss less considerate of civil lives, so thr use of the term “murder” is a double standard against Israel which, as a state, has the sacred duty of protecting the own citizens and inhabitsnts from violence. Tolerating the rockets, mortars (one of them really killed a 4yo boy, having been fired from a building which had been spared by the IDF) and terror tunnels was therefore not an option. Murder, at the other hand, is what happened to the three Yeshiva students, a young Palestinian (who’s murderers were arrested in Israel instead of being celebrated as “heroes” and “martyrs” like Palestinian assassins use to be) and all the victims of terror attacks, many of them murdered just for being Jewish. Secondly, the demonstrators disturbed a commemoration for murdered Jews who never even had the chance to become Israelis, so this attack has nothing to do with “what Israel commits to the Palestinians”. It’s an attack on Jews because they are Jews, nothing else. Pure antisemitism not to be justified by anything, not to be put into a relation to what Israel alledgedly “commits”. Without comparing this to what Nazi crimes, even these are never used to “forbid” Germans to pity their own dead of WWII or the women and girls raped by allied soldiers at the end of the war and aftermath.

  29. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    https://m.youtube.com/watch?v=2NkbYnuX0Zw , dies ist die einzige Antwort auf: Jude,Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein.

  30. knerzje schreibt:

    Das war doch mal eine klare Ansage!

  31. anti3anti schreibt:

    Hitler lebt in den Palästinensern weiter.

    • Kanalratte schreibt:

      Jedenfalls seine Ideologie

    • Couponschneider schreibt:

      Mit dem Unterschied, dass die Palästinenser zu blöd und zu faul sind, eine Autobahn zu bauen. 🙂

      Ich fand die Rede fulminant. Das ist die beherzte Rede, die ein deutscher Politiker mal halten sollte, um nicht nur der islamischen Minorität klar zu machen, wie unaufrichtig ihre „Israelkritik“ ist.

      Darf man Antisemit sein? Aus einer solch destruktiven und menschenverachtenden Einstellung muss ja nicht zwangsläufig ein gewaltätiger Übergriff werden. Man ist doch frei, jemanden zu hassen, aus welchen Gründen auch immer.

      Ich mag die Grünen nicht. Wenn einen grünen Politiker lobe, dann schicke ich voraus: „Eigentlich stehe ich der grünen Ideologie fern…“ um meine Belobigung für Aussage X vom grünen Politiker Y zu verstärken.

      Komisch, dass niemand sagt: „Ich mag die Juden nicht, aber Israel verteidigt sich nur und geht sehr rücksichtsvoll mit der Zivilbevölkerung um.“ Stattdessen sagen alle: „Ich bin kein Antisemit, aber…“ – Der Unterschied ist: Der eine hat eine antisemitische Einstellung, bekennt sich dazu und hat sie reflektiert und ist bemüht, den Konflikt seriös zu bewerten. Der andere glaubte keine Vorurteile zu haben, was aber dem „Aber“ folgt, ist in der Regel klassisch antisemitisch.

      Meines Erachtens entlarven sich diejenigen, die da sagen: „Ich bin kein Antisemit, aber…“, „Ich habe jüdische Freunde…“, „Israel wird man doch wohl noch kritisieren dürfen, ohne als Antisemit abgestempelt zu werden…“

      Ich bin regelmäßig bei Youtube unterwegs und lese dort auch die Kommentare. Dort schreibt ein „Jens Ausaus“:

      „Friedman und Kornblum,zwei Jüdische Lügner erzählen so ein Mist über den 11/9, 0% Wahrheit,verdrehen einem das Wort im Munde von wegen Bin Laden ,Busch + CIA im Auftrag der Jüdischen ZIONISTEN stecken dahinter !!! Armes Deutschland und das alles angeblich im Deutschem Fernsehen,nein Juden Fernsehen denn ZIONISTEN haben die Kontrolle über die meisten TV Sender ,Ich bin guten Mutes dass sehr bald die Wahrheit über den 11/9 heraus kommt!!!!!!!!!“ (https://www.youtube.com/watch?v=Ga0LDRTwmlo)

      Und dann wundert er sich, dass man ihn einen Antisemiten nennt. Sicherlich hat er „jüdische Freunde“. 🙂

      • Dante schreibt:

        Ich halte da denjenigen für antisemitischer, der behauptet, keiner zu sein und zugleich allen erdenklichen Unfug über Juden bzw. Israel redet.
        Die Aussage „ich bin ein Antisemit“ ist eine Ich-Aussage, während Aussagen der Form „die Juden dies, die Zionisten das“ Behauptungen über jemanden sind, die Objektivität beanspruchen, ohne es zu sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Couponschneider, was soll denn das mit der Gleichsetzung von Grünen und Juden bedeuten?
        Also man ist kein Menschenhasser, indem man die SPD furchtbar findet, die Linke angeekelt ablehnt, die Grünen scheußlich findet und mit der CDU nischt anfangen kann, selbst indem man dazu die FDP unbegreiflich platt und die AfD sehr langweilig findet.
        Nicht?
        Weil das Clubs Gleichgesinnter sind. Weswegen ein nicht Gleichgesinnter die zum Teil oder allesamt ablehnen bis hassen darf, ohne ein Menschenfeind zu sein.

        Man ist jedoch ein recht widerlicher Menschenhasser, wenn man die Polen oder die Ziganischen oder die Bretonen oder die Eskimos hasst. Oder wenn man die Juden hasst. In dieser Kategorie gilt das, denn so geht die Gleichsetzung. Mir irgend einer Partei oder mit dem Anglerclub Großumstadt-Süd geht sie nicht.

        • Dante schreibt:

          Es ist nicht nur das. Das ‚Objekt‘ (im grammatikalischen Sinne) des Hasses ist nur eine Seite.
          Auch das Wort „hassen“ selbst kann sehr unterschiedliche Bedeutung haben:
          Jemand „hasst“ zum Beispiel Spinat in dem Sinne, dass er niemals welchen essen würde, und auch Menschen kann man in eher diesem Sinne „hassen“.
          Frauen zum Beispiel: Der exzentrische Schotte Rufus Excalibur ffolkes in „Sprengkommando Atlantik“ „hasst“ Frauen, in dem Sinne, dass er einen Club verlassen hat, weil dieser nun auch Frauen aufnimmt.
          Das ist eine völlig andere Art Frauen zu „hassen“ als etwa bei einem sadistischen Serienvergewaltiger oder aber jemandem, der einer durch Gewalt bedrohten Frau aus Prinzip nicht oder gar eher den Täter als dem Opfer helfen würde.
          Judenhass ist leider selten die Art von Hass, die den Hasser einfach nur die Gegenwart von Juden meiden lässt; er gehört ihr in die letztere Kategorie.

        • Couponschneider schreibt:

          Ich habe nichts gleichgesetzt, sondern mich mit der Rhetorik der Antisemiten auseinandergesetzt. Das mit den Grünen ist ein Beispiel. Sie wissen hoffentlich, was ein Beispiel ist, welche Funktion es erfüllt.

          Und sicherlich ist meine Abneigung den Grünen gegenüber nicht vergleichbar gegenüber der Abneigung der Antisemiten gegenüber Juden. Ich erfinde keine Verschwörungstheorien, ich unterstelle Jürgen Trittin und Claudia Roth nicht, sie hätten im Hintergrund alle Strippen in der Hand, um die Weltpolitik zu bestimmen. Mir wäre es nicht gleichgültig, wenn so einer wie Anders Breivik grüne Jugendliche überfiele.

          Eine Abneigung gegenüber bestimmte Gruppen kann vorhanden sein. Niemand – wirklich niemand – ist frei von Vorurteilen. Ich bin mir sicher, dass antiziganistische Einstellungen noch stärker in der deutschen Gesellschaft verbreitet sind als antisemitische. Die Frage ist, was man daraus macht. Vielleicht reflektieren und nachdenken, bevor man sich über Zigeuner äußert, ob da in einem ein Vorurteil schlummert oder nicht. Vorurteile sind nicht einfach weg, wenn man vorweg sagt: „Ich bin kein Antisemit…“ Diese Rhetorik ist recht unbeholfen und verstärkt den Verdacht des Antisemitismus sogar noch. Mit Vorurteilen muss man sich auseinandersetzen und man kann es auf verschiedene Weise tun und am besten ist mit Humor. Die Comedy-Branche lebt davon und da werden auch genug Klischees über Polen und Türken verarbeitet. Ein Beispiel aus jüngerer Vergangenheit: Mario Balotelli. Er schrieb über Nintendos Super-Mario, er sei italienischer Klempner, sehe aus wie ein Mexikaner, springe wie ein Schwarzer und sammele Münzen wie ein Jude. Die Reaktionen darauf empfand ich hysterisch. Ich fand’s witzig, auch das mit den Münzen. Ich bin mir sicher, viele, die darauf hysterisch reagiert haben, gingen danach zur Tagesordnung über und übten sich in „Israelkritik“. Die Funktionäre von den Fußballverbänden erwägten sogar eine Sperre für fünf Spiele. Was sich Funktionäre in dem Fall John Pantsil erlaubten, empfand ich viel schlimmer: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-wm-2006/nachrichten/gruss-an-die-fans-ghana-entschuldigt-sich-fuer-schwenken-israelischer-flagge-1330185.html

          Da Broder zum Fall Balotelli gar nichts sagte, sehe ich als Bestätigung für mich. Wenn es wirklich so arg antisemitisch wäre, hätte Broder sich darüber ausgelassen.

          • Aristobulus schreibt:

            Über den Balotelli wusste ich nichts; keine Ahnung, ob er ein Sarkastiker ist, oder ob er an seine eigenen Klischees glaubt. Klischees sind freilich etwas Absurdes, just deswegen lässt sich mit ihnen gut Sarkasmus betreiben – indem man die Klischees nicht Ernst nimmt.
            Ob Balotelli sie Ernst nimmt?

            Und nein, Ihr Beispiel mit Hass auf die Grünen und Hass auf die Juden, indem Sie diesen Hass als gruppenbezogen gleichsetzten, als Beispiel für diese Art Hass, ist daneben. Weil die Grünen nun mal eine freiwillige Gruppe sind, verstehen Sie? Genauso wie der Anglerclub Ritzebüttel oder wie ein Clan von IS-Köpfern.

            Juden sind aber wie Eskimos oder wie Schwarze in Alabama um 1964. Juden sind wie Indianer. Mit dem Unterschied, dass Indianer romantisiert und real in Ruhe gelassen werden.

          • schum74 schreibt:

            Die Indianer sind nicht unser Unglück.

          • Aristobulus schreibt:

            … denke jetzt hin und her über Deinen Satz nach und finde ihn erstaunlich plausibel 🙂

          • ceterum censeo schreibt:

            Balotelli hat ´ne jüdische Pflegemutter. Irgendwann hat er sich mit der Geschichte ihrer ermordeten Ahnen beschäftigt, war beim obligatorischen KZ-Besuch nach Aussagen seiner Kollegen wohl sichtlich bewegt etc. blabla.
            Dem kann man wohl glauben, daß er einen Spaß gemacht hat. Selbst die Jüdische Allgemeine spricht von einem gelungenen antirassistischen Witz.
            Was für Arschlöcher müssen hingegen die englischen Bonzen sein:
            „Simon Johnson, Vorsitzender des „Jewish Leadership Council“, der Zentralorganisation der Juden in Großbritannien, bezog klar Position. „Wir verabscheuen jede Art des Rassismus“, sagte der frühere Direktor der FA dem „Daily Telegraph“: „Wir fordern den Verband auf, diesen beleidigenden Post zu untersuchen und gegebenenfalls entsprechende
            Maßnahmen zu ergreifen“.
            Denen ist kein Anlaß zu dämlich, sich wichtig zu machen. Hat man sie schon mal ein Wort gegen muslimischen Judenhaß sprechen hören?

      • politologe schreibt:

        Selten so einen undifferenzierten Unfug gelesen. Wieso sollten denn Menschen Antisemiten sein, weil sie einen Staat (in diesem Fall Israel) kritisieren!? Religion und Land sind zwei völlig verschiedene Dinge und man kann sehr wohl ein Land (z.B. Israel) kritisieren ohne dabei gegen Angehörige einer Religion sein.
        Oder sind Menschen, welche die US-Außenpolitik kritisieren gleich Antichristen?

        • Krokodil schreibt:

          Wahrscheinlich sind Sie wirklich Politologe.
          Man erkennt es an Ihrer völligen Ahnungslosigkeit bzgl
          Politik.
          Man kann weiterhin zwar „Länder“ kritisieren, aber man bräuchte dort schon einen Menschen, der zuhört. Auch kann man als normaler Mensch (wozu Politologen nicht zählen können, weil sie sich für die Normaleren halten) Zweck bzw Intention von Kritik erkennen, die Art und auch sonst so einiges.
          Und ein klein wenig Geschichtswissen kann auch nicht schaden.
          Auch stellt Ihr letzter Satz die gewagte These einer christlich geprägten Aussenpolitik der USA in den Raum. Erkundigen Sie sich bitte nach dem Verhältnis zwischen Obama und den Saudiking.
          Vorher trinken Sie bitte einen Schaps oder eine andere beruhigende Droge Ihrer Wahl, Sie könnten ungeahnt auf genau die Realität treffen, welche Sie für wegdefiniert hielten.

        • Frase0815 schreibt:

          Welche ausdifferenzierte Staatskritik darf es denn sein?
          „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!”
          oder
          “Hamas, Hamas, Juden ins Gas!”?
          Oder doch lieber den völlig differenzierten Fug ApartheidGhettoKindermörder?

          Möglicherweise sind sie aber auch eher für die handfestere Variante der Staatskritik zu haben?
          http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/grosse-solidaritaet-nach-synagogen-anschlag-in-gelsenkirchen-id10208581.html

        • Clas Lehmann schreibt:

          Zum Beispiel, weil sie an Israel Dinge kritisieren, die sie an anderen Staaten nicht mal bemerken… Sie kritisieren nicht eine bestimmte Politik, sie kritisieren pauschal den ganzen Staat Israel, welchen Begriff sie überdies synonym mit dem Land Israel gebrauchen. Und nein, ein Land kritisiert man normalerweise nicht. Sie kritisieren auch nicht, sie dämonisieren.

          Sie tun dies, ohne konkrete Kenntnisse über die Politik und die Lebensverhältnisse dort zu haben. Sie entfalten Fahnen von ausgesprochen totalitären Vereinigungen, die in keiner Weise koexistentiell orientiert sind. Sie haben das in diesem Fall getan, an einem Ort, an dem und zu einer Zeit zu der dort der Befreiung von Ausschwitz-Birkenau gedacht wurde. Wie bekommt man es hin, das in der Schublade mit der Aufschrift „Legitime Kritik“ unterzubringen?

          Wahrscheinlich muss man dafür dann auch die Juden als Religionsgemeinschaft definieren, und davon abstrahieren, dass sie eben auch ein Volk sind.

          Antisemitismus ist nicht die Ablehnung der Religion. Die geht damit einher, fallweise. Antisemitismus ist Judenhass.

        • Dante schreibt:

          Selten so einen undifferenzierten Unfug gelesen.

          Dieses Statement ist leider auch auf Ihre Argumentation anwendbar. Sie ist auf den ersten Blick einleuchtend, erweist sich auf den zweiten jedoch als komplett an der Sache vorbeigehend:
          1. Wie allgemein bekannt, sind die Juden Religionsgemeinschaft und Volk, dessen historische Heimat auch nach der Vertreibung der meisten Juden seine geistige und geistliche Heimat geblieben ist. Zum Einen liegt das in der jüdischen Tradition selbst begründet (wer z. B. eine jüdische Mutter hat, gilt nach jüdischem Verständnis als Jude, ob er die Religion ausübt oder nicht), zum Anderen wird dieses Moment durch die lange Ausgrenzungs- und Verfolgungsgeschichte von außen verstärkt.
          2. Es gibt unzählge Staaten mit Christentum oder Islam als dominierender Religion oder gar Staatsreligion. Israel hingegen ist nicht irgendein Land, in dem zufällig das Judentum vorherrscht, sondern das einzige (von seiner Rolle als historische Heimat abgesehen).
          Nur dort ist man als Jude nicht der Andere, der Außenseiter, der auf das wankelmütige Wohlwollen einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft angewiesen ist, um menschenwürdig oder überhaupt leben zu können.
          Wie schnell man besonders als Jude vom völlig gleichberechtigten Mitbürger erst zum rechtlosen Heloten und schließlich zur von seinen Mördern noch gründlich ausgeschlachteten Leiche werden kann, hat das zwanzigste Jahrhundert zur Genüge gezeigt.
          Israel ist also nicht irgendein Land, sondern Bedeutet das Ende von knapp zweitausend Jahren jüdischer Wehrlosigkeit, die auf Europa Scheiterhaufen und letztlich in die Gaskammern geführt haben.
          3. Es gibt eine Art von Kritik an Israel von der Art, wie es auch eine Kritik an den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland oder Russland gibt. Solche Kritik, diese übrigens auch in Israel selbst gibt, zeichnet niemand als antisemitisch.
          Israelkritik ist jedoch etwas völlig anderes. Man bedenke, dass es nicht die Begriffe „Deutschlandkritik“, „Frankreichkritik“ oder „Großbritannienkritik“ gibt – nicht einmal feststehende „Russlandkritik“ oder „USA-Kritik“, trotz der Stellung beider Länder als Großmächte.
          Das deutet schon auf einen sehr grundsätzlichen Charakter der Israelkritik hin und zielt nicht selten gegen die Legitimität Israels überhaupt, zumindest aber auf die Legitimität unbedingter Selbstverteidigung, die bei keinem anderen Staat in Frage gestellt wird, bzw. die Legitimität von Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger, der eigentlich eine Verpflichtung jedes Staates darstellt.
          Geht Israel dieser Verpflichtung nach, wird ihm dies ungerechtfertigterweise als „Kindermord“ oder „Völkermord“ ausgelegt, wenn dabei Zivilisten ums Leben kommen. Andere Staaten können viel rücksichtsloser agieren, ohne auch nur annähernd so angefeindet zu werden. Israelkritik misst also meist mit zweierlei Maß zu Ungunsten des jüdischen Staates, was an sich schon leicht antisemitisch ist.
          4. Juden, die gar nicht in Israel leben, werden in diese Israelkritik oft einbezogen. Konkret heißt das, dass jemandem, der sich als Jude zu erkennen gibt, als „Kindermörder“ beschimpft oder gar tätlich angegriffen wird. „Die Politik der israelischen Regierung“ wird von vielen Israelkritikern gern zum Vorwand gebommen, Hass und Gewalt gegen Juden hinzunehmen und die Täter zu unterstützen – eine passiv-aggressive Haltung ähnlich der, die auch den Holokaust erst ermöglicht hat.

          Selten so einen undifferenzierten Unfug gelesen.

          Dieses Statement ist leider auch auf Ihre Argumentation anwendbar. Sie ist auf den ersten Blick einleuchtend, erweist sich auf den zweiten jedoch als komplett an der Sache vorbeigehend:
          1. Wie allgemein bekannt, sind die Juden Religionsgemeinschaft und Volk, dessen historische Heimat auch nach der Vertreibung der meisten Juden seine geistige und geistliche Heimat geblieben ist. Zum Einen liegt das in der jüdischen Tradition selbst begründet (wer z. B. eine jüdische Mutter hat, gilt nach jüdischem Verständnis als Jude, ob er die Religion ausübt oder nicht), zum Anderen wird dieses Moment durch die lange Ausgrenzungs- und Verfolgungsgeschichte von außen verstärkt.
          2. Es gibt unzählge Staaten mit Christentum oder Islam als dominierender Religion oder gar Staatsreligion. Israel hingegen ist nicht irgendein Land, in dem zufällig das Judentum vorherrscht, sondern das einzige (von seiner Rolle als historische Heimat abgesehen).
          Nur dort ist man als Jude nicht der Andere, der Außenseiter, der auf das wankelmütige Wohlwollen einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft angewiesen ist, um menschenwürdig oder überhaupt leben zu können.
          Wie schnell man besonders als Jude vom völlig gleichberechtigten Mitbürger erst zum rechtlosen Heloten und schließlich zur von seinen Mördern noch gründlich ausgeschlachteten Leiche werden kann, hat das zwanzigste Jahrhundert zur Genüge gezeigt.
          Israel ist also nicht irgendein Land, sondern Bedeutet das Ende von knapp zweitausend Jahren jüdischer Wehrlosigkeit, die auf Europa Scheiterhaufen und letztlich in die Gaskammern geführt haben.
          3. Es gibt eine Art von Kritik an Israel von der Art, wie es auch eine Kritik an den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland oder Russland gibt. Solche Kritik, diese übrigens auch in Israel selbst gibt, zeichnet niemand als antisemitisch.
          Israelkritik ist jedoch etwas völlig anderes. Man bedenke, dass es nicht die Begriffe „Deutschlandkritik“, „Frankreichkritik“ oder „Großbritannienkritik“ gibt – nicht einmal feststehende „Russlandkritik“ oder „USA-Kritik“, trotz der Stellung beider Länder als Großmächte.
          Das deutet schon auf einen sehr grundsätzlichen Charakter der Israelkritik hin und zielt nicht selten gegen die Legitimität Israels überhaupt, zumindest aber auf die Legitimität unbedingter Selbstverteidigung, die bei keinem anderen Staat in Frage gestellt wird, bzw. die Legitimität von Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger, der eigentlich eine Verpflichtung jedes Staates darstellt.
          Geht Israel dieser Verpflichtung nach, wird ihm dies ungerechtfertigterweise als „Kindermord“ oder „Völkermord“ ausgelegt, wenn dabei Zivilisten ums Leben kommen. Andere Staaten können viel rücksichtsloser agieren, ohne auch nur annähernd so angefeindet zu werden. Israelkritik misst also meist mit zweierlei Maß zu Ungunsten des jüdischen Staates, was an sich schon leicht antisemitisch ist.
          4. Juden, die gar nicht in Israel leben, werden in diese Israelkritik oft einbezogen. Konkret heißt das, dass jemandem, der sich als Jude zu erkennen gibt, als „Kindermörder“ beschimpft oder gar tätlich angegriffen wird. „Die Politik der israelischen Regierung“ wird von vielen Israelkritikern gern zum Vorwand gebommen, Hass und Gewalt gegen Juden hinzunehmen und die Täter zu unterstützen – eine passiv-aggressive Haltung ähnlich der, die auch den Holokaust erst ermöglicht hat.

        • Dante schreibt:

          Ich habe meine letzte Antwort mit dem Handy entworfen; dabei sind mir ein paar Fehler unterlaufen, die ich nun korrigieren will:

          Selten so einen undifferenzierten Unfug gelesen.

          Dieses Statement ist leider auch auf Ihre Argumentation anwendbar. Sie ist auf den ersten Blick einleuchtend, erweist sich auf den zweiten jedoch als komplett an der Sache vorbeigehend:
          1. Wie allgemein bekannt, sind die Juden Religionsgemeinschaft und Volk. Zum Einen liegt das in der jüdischen Tradition selbst begründet (wer z. B. eine jüdische Mutter hat, gilt nach jüdischem Verständnis als Jude, ob er die Religion ausübt oder nicht), zum Anderen wird dieses Moment durch die lange Ausgrenzungs- und Verfolgungsgeschichte von außen verstärkt.
          2. Es gibt unzählge Staaten mit Christentum oder Islam als dominierender Religion oder gar Staatsreligion. Israel hingegen ist nicht irgendein Land, in dem zufällig das Judentum vorherrscht, sondern das einzige (von seiner Rolle als historische Heimat abgesehen).
          Nur dort ist man als Jude nicht der Andere, der Außenseiter, der auf das wankelmütige Wohlwollen einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft angewiesen ist, um menschenwürdig oder überhaupt leben zu können.
          Wie schnell man besonders als Jude vom völlig gleichberechtigten Mitbürger erst zum rechtlosen Heloten und schließlich zur von seinen Mördern noch gründlich ausgeschlachteten Leiche werden kann, hat das zwanzigste Jahrhundert zur Genüge gezeigt.
          Israel ist also nicht irgendein Land und auch nicht nur historische Heimat des jüdischen Volkes, die auch in der Diaspora geistige und geistliche geblieben ist, sondern bedeutet vor allem das Ende von knapp zweitausend Jahren jüdischer Wehrlosigkeit, die auf Europas Scheiterhaufen und letztlich in die Gaskammern geführt haben.
          3. Es gibt eine Art von Kritik an Israel von der Art, wie es auch eine Kritik an den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland oder Russland gibt. Solche Kritik, diese übrigens auch in Israel selbst gibt, bezeichnet niemand als antisemitisch.
          Israelkritik ist jedoch etwas völlig anderes. Man bedenke, dass es nicht die Begriffe „Deutschlandkritik“, „Frankreichkritik“ oder „Großbritannienkritik“ gibt – nicht einmal feststehende „Russlandkritik“ oder „USA-Kritik“, trotz der Stellung beider Länder als Großmächte.
          Das deutet schon auf einen sehr grundsätzlichen Charakter der Israelkritik hin und zielt nicht selten gegen die Legitimität Israels überhaupt, zumindest aber auf die Legitimität unbedingter Selbstverteidigung, die bei keinem anderen Staat in Frage gestellt wird, bzw. die Legitimität von Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger, der eigentlich eine Verpflichtung jedes Staates darstellt.
          Geht Israel dieser Verpflichtung nach, wird ihm dies ungerechtfertigterweise als „Kindermord“ oder „Völkermord“ ausgelegt, wenn dabei Zivilisten ums Leben kommen. Andere Staaten können viel rücksichtsloser agieren, ohne auch nur annähernd so angefeindet zu werden. Israelkritik misst also meist mit zweierlei Maß zu Ungunsten des jüdischen Staates, was an sich schon leicht antisemitisch ist.
          4. Juden, die gar nicht in Israel leben, werden in diese Israelkritik allzu oft einbezogen. Konkret heißt das, dass jemandem, der sich als Jude zu erkennen gibt, als „Kindermörder“ beschimpft oder gar tätlich angegriffen wird. „Die Politik der israelischen Regierung“ wird von vielen Israelkritikern gern zum Vorwand genommen, Hass und Gewalt gegen Juden hinzunehmen und die Täter zu unterstützen – eine passiv-aggressive Haltung ähnlich der, die auch den Holokaust erst ermöglicht hat.
          Übrigens ist das, was seit dem 19. Jahrhundert als Antisemitismus bezeichnet wird, hauptsächlich Hass auf Juden als ethnische Gruppe, nicht so sehr auf die Religion, sodass auch Assimilation und Konversion Juden keinen Schutz vor ihm bot. Das bedeutet freilich nicht, dass Antisemiten dem jüdischen Glauben auch nur neutral gesonnen wären. Der rassistische Aspekt kommt hinzu.

  32. Dante schreibt:

    Die Palästinenserfahne kommt mir schon länger als eine Art Ersatz-Hakenkreuzfahne vor. Vergangen Sommer wurde dieser Eindruck dadurch erhärtet, dass aus einem Hinterhaus in meinem Stadtteil, aus dem länger schon eine Reichskriegsflagge gehangen hatte, nunmehr eine eine Palästinenserflagge hing. Dieser Vorfall macht diesen Eindruck nun offiziell.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Dante: „Die Palästinenserfahne kommt mir schon länger als eine Art Ersatz-Hakenkreuzfahne vor.“

      Richtig, Dante, wer eine Hakenkreuzfahne schwenkt, träumt von der Ausrottung der Juden, ebenso wie derjenige, der eine Molestinenserfahne schwenkt.
      Jeweils Nazi-Gesindel!

      • Dante schreibt:

        Manche, die eine Palästinenserfahne schwenken, tun dies im Glauben, sich für ein unterdrücktes Volk einzusetzen. Für Leute, die mit Palästinenserfahne eine Gedenkveranstaltung für ermordeten stören und die Teilnehmer beschimpcen, gilt dies jedoch ganz sicher nicht.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Nazis hielten sich ebenfalls für unterdrückt, Dante. Liegt wohl im Naturell des zu kurz Gekommenen.

          • Dante schreibt:

            Derer, die sich für zu kurz gekommen halten. Ob sie es sind, steht auf einem anderen Blatt. Nun gibt es noch einen unterschied zwischen sich unterdrückt fühlen und unterdrückt werden.
            Manche, die sich für Herrenmenschen halten, fühlen sich bereits unterdrückt, wenn man sich ihnen nicht unterwirft

          • Clas Lehmann schreibt:

            Nun, bei der Verteilung der Denkkräfte kann man schon eine faktische Kürze konstatieren…

          • Dante schreibt:

            Es ist gefährlicher Unfug, Nazis einfach als dumm abzutun. Bekanntermaßen hat Hitler davon profitiert, dass man ihn unterschätzt hat.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Ich tu sie ja nicht einfach als dumm ab. Mir scheinen die in mehrfacher Hinsicht dumm, geistige Wendigkeit scheinen sie mir, im Unterschied zu geistiger Wenigkeit, wenig aufzuweisen… Und dumm heißt nicht ungefährlich, besonders Dummheit gepaart mit Anmaßung und Überheblichkeit und Gewalttätigkeit ist hochgefährlich.

            Wieso aber ein Herr Schicklgruber als begnadeter und unwiderstehlicher Redner empfunden werden konnte: Nach den überlieferten Tondukumenten, die ich hörte, verstehe ich das nicht. Und das liegt, wenn man Kurt Tucholsky da als Zeugen akzeptiert, nicht an der Konservenqualität.

          • Aristobulus schreibt:

            Hitler hat sein Publikum hypnotisiert, Massenhypnose sogar durchs Radio, er hat dafür vorm Spiegel und in Kneipen geübt, war davon besessen, es zu lernen.

            – Und zu den Dummen: Deren Neid auf Klügere ist meist ungeheuer. Als Dümmerer lässt es sich ja nicht feststellen, inwiefern man selbst dümmer als das Gegenüber ist, nur in plötzlichen Beschämungen und Unfähigkeiten: „Diese Gedankenverknüpfung kapier ich nicht, diese Einsicht kann ich mir nicht an Land ziehen, das, was der da tut, kann ich nicht verstehen, am Wenigsten, dass es funktioniert“. Der Schluss liegt nahe, dass das Gegenüber trickst und manipuliert und lügt. Daher die enorme Aggression vieler Dümmerer gegen Klügere

          • Bachatero schreibt:

            @Clas
            Ari hat recht, ich hab‘ mir etliche Reden des Gefreiten angetan und es wird sehr deutlich, was der da macht, wirksam so aber wohl nur zu der Zeit in dem Kontext. Der O’Bummer macht es äquivalent und Zeitgeist konform, man schaue sich sein Wahlkampfreden an (yes we can). Das Publikum rast genau wie weiland und wird es immer tun. Hinterher ist der Zauber natürlich weg und auf manche wirkt er natürlich gar nicht erst. Aber wundern muß man sich nicht.

        • Horst Schulte schreibt:

          Die Palästinenser sind ein unterdrücktes Volk. Das ändert aber nichts daran, dass diese Aktion wie viele andere auch völlig daneben war. Und die Reaktion war absolut verständlich.

          • mike hammer schreibt:

            Horst Schulte

            was ist palestinenser?

          • ceterum censeo schreibt:

            Von wem unterdrückt, wenn ich fragen darf?

          • A.S. schreibt:

            Richtig, die Palästinenser sind unterdrückt und müssten, da die Unterdrücker Moslems sind, eigentlich jede Moschee belagern.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Palalestinmolestinenser müssten, sofern sie konsequent wären, morgen früh alle Hamas-Mitglieder erschießen (weil Abschlächter ihrer eigenen Leute) und das Gleiche mit den meisten Fatach-Mitgliedern tun. Am Nachmittag dann das Gleiche mit den Al-Aksa-Brigaden, Al-Izzaldin-al-Kassam, usw. usf., und ihre Fernsehsender müssten sie am Abend in Flammen aufgehen lassen.
            Um dann vor einem riesigen Scherbenhaufen zu sitzen – und à propos, wer von ihnen sollte das unternehmen?, praktsch jeder ist in die Terrormafia verstrickt.
            Jaja, ein unterdrücktes Volk.

          • Dante schreibt:

            Die Reaktion, also Greenfields Rede, war nicht nur verständlich, sie war richtig.
            Die Aktion der sogenannten Propalästinenser war nicht einfach daneben, sondern blanker Judenhass und sonst gar nichts. Schließlich ist doch eines klar: Worunter auch immer Palästinenser leiden und von wem auch immer sie unterdrückt werden, von durch die Nationalsozialisten ermordeten Juden ganz bestimmt nicht. Das entlarvt den angeblichen Protest zugunsten der Palästinenser als reinen Vorwand.

          • Horst Schulte schreibt:

            Ich habe verstanden, dass es nicht den geringsten Sinn macht, darüber überhaupt zu diskutieren. Keine Überraschung, aber es ist immer wieder eine deprimierende Erfahrung. Es verabschiedet sich der ewige Antisemit.

          • ceterum censeo schreibt:

            Sind Sie in der Lage, eine einfache Frage zu beantworten, bevor Sie sich verabschieden?

          • mike hammer schreibt:

            wenigstens kapiert
            der palestinist das
            man ihm nicht mehr
            raum für seine propaganda gibt.

            palestinenser sind
            in erster linie juden
            aus der region die
            von der britischen
            besatzungsmacht
            so genannt wurde
            und in die pässe der
            juden/armenier…
            palestinian ohne den
            zusatz ARAB (ER)
            setzte.

            die namensbesatzung palestinenser wurde
            erst 1964 von der
            moskauer patrice lumumba universität
            vollzogen, es sind
            ARABER und die haben schon
            22 Staaten, darunter
            einen PALESTINENSERSTAAT Jordanien!

          • mike hammer schreibt:

            Das ist die Karte die unser „Ewiger Antisemit“ in der Birne hat.

            der hat übersehen das ein palestinenserstaat entstanden ist, Pisa-nix-bildung!

            the maps of Eretz Yisrael that the Irgun used to circulate before 1948, that included the entire original area of „Palestine“ that was envisioned in the
            Balfour Declaration before the first partition

            was der Völkerbund zur schaffung des Judenstaats vorsah.:

          • gogo schreibt:

            In 100 Jahren werden die Israelis nie soviel „Palästinenser“ erschießen wollen, wie es die Jordanier „die Palästinenser“ getan haben. Googeln, Augen auf und Hirn frei – das Grauen!

          • Dante schreibt:

            Ich habe verstanden, dass es nicht den geringsten Sinn macht, darüber überhaupt zu diskutieren.

            Ich finde, man kann ganz hervorragend diskutieren – natürlich nicht, wenn man sich sofort zurückzieht, wenn jemand Präzisierung fordert oder vielleicht sogar ein wenig „herumätzt“. Sie sind in ihrem ersten Statement diese Präzision nämlich schuldig geblieben, indem Sie nur schreiben, die Palästinenser seien ein unterdrücktes Volk. Die Frage ist, wer es unterdrückt und warum. Natürlich kann man vermuten, dass Sie mit den Unterdrückern die Israelis meinen, aber erstens fürchten die Israelis die Palästinenser, und zwar nicht ohne Grund, und zweitens leben Palästinenser auch in arabischen Ländern, und zwar meist ziemlich schlecht.
            Außerdem ist die Führung der Palästinenser durch und durch korrupt und lebt quasi davon, den Hass gegen die Israelis, präziser die jüdischen Israelis, immer weiter zu schüren. Wer als Palästinenser für einen echten Frieden ist, muss unter dieser Führung um sein Leben fürchten. Dies ist meine Präzisierung der Formel „unterdrücktes Volk“. Wenn Sie eine andere haben, bringen Sie sie vor, aber versuchen Sie nicht, mir diese meine Präzisierung quasi zu verbieten, indem Sie mit Rückzug reagieren.
            Ihren Satz

            Das ändert aber nichts daran, dass diese Aktion wie viele andere auch völlig daneben war.

            habe ich dahingehend verstanden, dass Sie die Störung des Gedenkens meinen, weil es der zuvor getätigten Feststellung adversativ entgegengestellt wurde, und den Satz

            Und die Reaktion war absolut verständlich.

            habe ich dahingehend verstanden, dass Sie damit Greenfields Rede gemeint haben. Diese Aussage ist m.E. nicht falsch, aber zu schwach, denn dass Greenfield Recht hat, liegt m.E. auf der Hand. „Verständlich“ hört sich für mich so an, als habe Greenfield Ihrer Meinung nach überreagiert.

            Es verabschiedet sich der ewige Antisemit.

            Das ist jetzt aber wirklich ein Rückzug in die Schmollecke! Niemand hat sie als Antisemiten bezeichnet. Das ist sehr viel eher eher ein Hindernis bei der Diskussion als das, was Ihre Gesprächspartner einschließlich meiner geschrieben haben.

  33. Kanalratte schreibt:

    Natürlich geht es den Muslimen nicht gegen Juden, man möchte sie eben nur aus Palästina rausschmeißen und am liebsten ganz vernichten. Viele Nazis hatten persönlich übrigens auch nichts gegen Juden. Selbst einen Adolf Eichmann kann man nicht als ausgesprochenen Judenhasser bezeichnen.

    Der größte Antizionist war doch aber der Mufti von Jerusalem.

    • Kanalratte schreibt:

      Ich möchte damit nicht nur ironisch widersprechen, sondern auch sagen, dass es
      nicht nur antisemitisch ist, wenn man Juden persönlich hasst, wie es fälschlich angenommen wird, sondern dass sich der Antisemitismus schon immer mehr dadurch ausgedrückt hat, dass man gegen die Juden als Kollektiv war. Man war nicht gegen den einzelnen „netten Juden“, sondern gegen DIE JUDEN in ihrer Kollektiven-Präsens.

      Selbst der Araber der Juden wie die Pest hasst, wir sagen, dass er das Häufchen Juden welche gegen Israel mobil machen gut findet. Und trotzdem möchte er dass jeder Jude aus Palästina verschwindet.

  34. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Israelis sind bei den Judenhassern noch unbeliebter, als Juden außerhalb Israels, weil sich Israelis erfolgreich wehren.

    • Kanalratte schreibt:

      Richtig!
      Ein Jude der sich wehrt ist noch schlimmer, als ein Jude der sich unterordnet und die Leute nicht nervt.
      Der Jude stört eben viele Menschen mit seiner bloßen Präsenz, fragen sie mich aber nicht warum.

      • EinfacherJude schreibt:

        Weil er diesen ihre oft gescheiterte Existenz und das eigen Untermenschentum verdeutlicht, Erfolg und das 5800 Jährige existieren, während andere Völker untergingen Feinde macht. Israel existiert in der Form seit ca 67 Jahren und hat die Nachbarn, trotz der von Ihnen aufgezwungenen Kriege weit überholt und die Bewohner des Landes sind glücklich! und das führt den Nachbarn vor Augen, das der eigene politische Islam zum Untergang verurteilt ist.

        • 2MalDenker schreibt:

          Tut mir Leid für Sie,dass Sie sich des Wort „Untermensch“ bedienen müssen, denn damit treten sie in die Fussstapfen Hitler’s, argumentieren also im Kern faschistoid.

          • gogo schreibt:

            Tut mir Leid für Sie, wenn Sie Wörter verbieten lassen möchten, so bringen Sie einen Völkischen-Duden heraus, publizieren Sie diesen, erklären diesen zum Recht – und strafen uns ab!

          • 2MalDenker schreibt:

            @gogo.es geht nicht um das verbot der wortes,sondern um seinen inhalt und was dieser impliziert,und zwar,dass es „übermenschen“ gibt,die darüber entscheiden,wer ein „untermensch“ oder gar kein mensch ist.
            diese mechanismen der entmenschlichung haben schon immer gefruchtet,bevor es progrome und genozide gab.

          • Dante schreibt:

            M.E. impliziert das Wort nicht, dass es „Übermenschen“ gebe, die entscheiden, jemand anders sei „Untermensch“.
            Man kann auch die Auffassung vertreten, dass ein Jeder diese Entscheidung für sich selbst trifft.
            Nach dem alten Kinderspruch „Wer ist sagt is’s selber“ würde dies bedeuten, dass Nazis „Untermenschen“ sind und sich allein selbst dazu gemacht haben.

          • Dante schreibt:

            Dankenswerterweise schreiben Sie wenigstens „Hitler’s“ (was auf Englisch durchaus korrekt wäre) und nicht „der Nazi’s“ (was ein rein deutscher Depppostroph wäre).

          • Aristobulus schreibt:

            Das Hitler’s ist bekanntlich eine schicke In-Bar in Ramallah-City. Da gibt’s Taqía-Sunrise und Sex-on-the-Abbas zu schicken Preisen, und es herrscht Bärtchenzwang auch unter der Burka im Frauenkeller.

        • Dante schreibt:

          Ich würde nicht das Wort „Untermenschentum“ benutzen, sondern lieber das Wort „Minderwertigkeitskomplexe“. Das trifft es besser.

    • mike hammer schreibt:

      Hier die Palestinistischen Nazi ausfälle, die obiger Rede vorausgingen.

    • robertniedermeier schreibt:

      Die Mär vom wehrlosen Juden ist gleichwohl antisemitisch durchsetzt: Die jüdischen Partisanen waren im Zweiten Weltkrieg sehr wehrhaft und erfolgreich. Nicht nur in Polen, sondern auch im gesamten Mittelmeerraum.

      • mike hammer schreibt:

        robertniedermeier

        nun, wenn du sie lange genug marterst werden auch lämmer zu löwen.
        geht dir die liebgewonnene Mär, der sich wie hammel
        abschlachten lassenden juden verloren?

        es kämpften ca 1.000.000 bis 1.500.000 juden in WW2 ausserhalb der
        roten arme, nicht schlecht für ein volk das
        keines gewesen sein soll,
        nicht?

      • Dante schreibt:

        Der Erfolg war freilich begrenzt, sonst hätte es das Pogrom von 1946 im „befreiten“ Polen nicht geben können, weil niemand mehr gelebt hätte, der so etwas tut.

    • Sonder schreibt:

      sind Palästinenser nicht auch Semiten? Was bedeutet dann Antisemitismus?
      Es gibt viele Juden, die „anti“-Zionisten sind (auch aus religiösen Gründen).
      Warum „müssen“ die offensichtlichen Konflickte mit Gewalt ausgetragen werden?
      Antwort: Damit die Weltöffentlichkeit zuschaut! Das ist der Verdienst der Medien, die sogar kleine Wichtigtuer des „IS“ wichtig machen!!!

      • Dante schreibt:

        Es ist allgemein bekannt, dass „Antisemitismus“ ein von Judenhassern des 19. Jhd.s geprägter Euphemismus für die eigenen Ressentimente ist und Araber ausdrücklich nicht einschließt.

Seid gut zueinander!

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