Zeit, sich Sorgen zu machen!

Nach dem terroristischen Anschlag auf Charlie Hebdo sorgen sich nicht wenige Menschen um das Bild des Islams, weil die Mörder bei ihren Taten zu Allah gebetet haben.

Sorry! Das Bild des Islams ist mir gerade mal egal. Heute wurden mindestens 12 Menschen in Paris ermordet aufgrund ihrer aufgeklärten Überzeugung. Wir müssen uns Sorgen um die Aufklärung in Europa machen. Dem Islam geht es gut!

Wer sich jetzt um den Islam sorgt, ist wie jemand, der, nachdem ein Vergewaltiger und Frauenmörder zwölf Frauen ermordet hat, sich Sorgen um das Bild der Männer macht. Nachdem Breivik in Oslo gemordet hatte, sorgte sich auch niemand um das Bild Norwegens.

Es wurde viel zu lange darüber geschwiegen, mit welcher Brutalität in den letzten Jahren gegen aufgeklärte Menschen vorgegangen wird. Heute wurden Menschen ermordet, weil sie Bilder gemalt und Witze gemacht haben. Das muss uns Sorgen machen!

Es wird Zeit, dass nicht nur ständig erklärt wird, warum der Islam nichts mit dem Terror zu tun haben soll, es ist Zeit, dass wir uns nicht mehr vor der Frage drücken, warum so viele Islamisten das anders sehen. Natürlich sind nicht alle Muslime Islamisten. Es wird jedoch Zeit, die Verbindung zwischen Islam und Islamismus zu benennen und nicht länger zu verleugnen.

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252 Antworten zu Zeit, sich Sorgen zu machen!

  1. schum74 schreibt:

    An Thomas Ex Gotha

    Ich hab’s! Ich kann belegen, dass Charlie Hebdo sich nicht scheut, Davidsterne mit Hakenkreuzen zu versehen. Wegen dieser Sterne hab‘ ich vor Jahren aufgehört, Charlie Hebdo zu lesen. Da hat mich der jüdische Humor verlassen.

    Hier aus einem Offenen Brief von Alain Rubin (Israël flash, 05.05.2013) an den Chefredakteur Charb.

    Nachdem er in Nr. 1089 der satirischen Zeitschrift die drei Seiten durchgegangen ist, die sich mit Israel und den Juden beschäftigen (darunter Anprangerung des Sicherheitszauns zur Abwehr terroristischer Anschläge) kommt Rubin auf eine Zeichnung von Lutz auf S. 16 zu sprechen, die sich „Mauer der großen Arschlöcher nennt“. Unter den 6 Arschlöchern dieser Welt finden sich 3 Juden. Einer von ihnen, ein anonymer Jude, trägt einen Davidstern mit Hakenkreuz. „Die Botschaft: Jude = Nazi, Jude = Henker.“

    Page seize (la dernière) du numéro, on trouve en bas à droite, un dessin de Luz, montrant un « mur des gros cons ». Sur ce « mur », trois des six « gros cons » sont des Juifs (un hassid anonyme, Jésus et un autre Juif anonyme porteur d’une étoile de David. Particularité de ce Juif sans nom, porteur d’un des symboles du peuple juif : son étoile de David porte également une croix gammée. Message suggéré par Luz – me démentira-t-il ? – Juif = nazi. Juif égal bourreau. Cela s’appelle comment, cette propagande grossière ?

    http://www.israel-flash.com/2013/05/charlie-hebdo-lettre-ouverte-a-monsieur-charb-directeur-de-la-redaction/

  2. lucas schreibt:

    „Es wird jedoch Zeit, die Verbindung zwischen Islam und Islamismus zu benennen und nicht länger zu verleugnen.”
    Nun…?

  3. wallypree schreibt:

    metropolenmond du bist der typische Vertreter der Pegida-Gegner, die sich noch nie die Mühe gemacht haben, die 19 Pegida-Statuten in Ruhe durchzulesen. Ich sehe darin nichts von dem, was Pegida sein soll und für welche verabscheuungswürdige Dinge sie angeblich steht. Nichts davon ist wahr. Die meisten Kritiker würden jeden einzelnen Punkt dick unterstreichen, wenn sie ihn denn gelesen und nicht irgendwelchen Promis oder Politikern nachgeplappert hätten!

  4. Pingback: Aus gegebenem Anlass… « L for Liberty

  5. schum74 schreibt:

    Charlie Hebdo war mutig, ja. Dennoch haben die Zeichner es fertig gebracht, immer wieder ein Bisschen daneben zu liegen, als hätten sie was missverstanden, oder wollten doch Jemanden schonen.

    Bekanntes Beispiel (Titelseite von Charlie Hebdo): Jammert Prophet Mohammed über seine verbrecherischen Anhänger (dicke Tränen): « C’est dur d’être aimé par des cons! » – Schwer, von Armleuchtern geliebt zu werden.
    Darüber die Worte: « Mahomet débordé par les intégristes » ‒ Mohammed überfordert von den Integristen.
    Die Moral von der Geschichte: Koran und Hadith werden falsch interpretiert.
    Natürlich dient heute « C’est dur d’être aimé par des cons! » als gefundenen Titel für islamophile Artikel.

    Anderes Beispiel, an das Dreuz heute in einem anderen Zusammenhang erinnert:
    Schickt sich ein Djihadist an, einem Knienden mit Turban die Kehle durchzuschneiden. Der Kniende: „Ich bin der Prophet, Armleuchter! “. Der Djihadist: „Halt’s Maul, Ungläubiger!“
    Die Moral von der Geschichte: Der Prophet ist das erste Opfer seiner Anhänger.

    Dass das Judentum immer wieder durch David-Stern mit Hakenkreuz vertreten wurde, versteht sich von selbst. Charlie Hebdo ist ein linkes Blatt.

    « Si Mahomet revenait, titrait Charlie Hebdo… Et bien il est revenu… et a fait 10 morts et 5 blessés. »
    http://www.dreuz.info/2015/01/alerte-info-un-desequilibre-tire-a-larme-automatique-au-siege-de-charlie-hebdo-a-paris/oue/

    • Sophist X schreibt:

      Sehr interessant, danke. Sogar die haben das wahre Wesen des Islam und des falschen Propheten verkannt.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Gut, dass das mal gesagt wurde, das sind sicherlich Aussagen, die den Hinterbliebenen, welche gewiss ganz begierig auf Ihre Sicht der Dinge sind, weiterhelfen. Andere, kleinere Geister hätten sich eventuell Zeit bis zur Beerdigung gelassen, aber die mutige Analyse der Fehler eines „linken Blatts“ sollte der Öffentlichkeit nicht vorenthalten bleiben.

      • Aristobulus schreibt:

        Ach Thomas.
        Die HABEN den Davidstern mit Hakenkreuz darin dargestellt.
        Ihr Pietätaufruf in allen Ehren, aber er ist substanzlos.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Ach, Aristobulus.
          Kann es sein, dass die Aussageweisen von Satiren noch nicht zu allen hier Kommentierenden durchgedrungen sind? Und wären nicht, wenn man schon Pietät für substanzlos hält, wenigstens Belege angebracht?

          • Aristobulus schreibt:

            „… Pietät für substanzlos hält“.
            Oj, Thomas.

            Sie haben das nicht verstanden. Es ging nicht darum, wie es Ihnen wohl erscheint, dass Schum die Pietät fahren ließe, weil Charlie Hebdo ein linkes Blatt ist.
            Es geht darum, dass das Judentum darin auf diese Weise dargestellt worden ist.
            Das muss gesagt werden.
            Weil es falsche Pietät ist, es zu verschweigen.

      • schum74 schreibt:

        2) Da wäre noch das Heft Charlie Hebdo/Shoah-Hebdo, das auch nach dem Urteil von Media libre (02.11.2011) die Grenzen des guten Geschmacks verletzt.
        Auf dem Titelblatt: lachender Jude in schwarz, dazu die Worte: « 1 million de rabais sur les 6 en échange de la Palestine » ‒ (sinngemäß): Im Austausch für Palästina geben wir 1 Million Nachlass von den 6.

        Wie schreibt Media libre unter dem Titel: „Nicht zu fassen, aber wahr: Charlie Hebdo parodiert die Schoa mit Shoah Hebdo!“?
        „Mit diesem neuen Zeichner, einem gewissen Joe Lecorbeau (Jo der Rabe) sind alle Grenzen überschritten, oder genauer: die einzige, die zählt, was auf dasselbe hinausläuft.“

        Indicible mais vrai : Charlie Hebdo parodie la Shoah avec Shoah Hebdo !

        L’ignoble blasphème. Avec ce nouveau dessinateur, un certain Joe Lecorbeau, toutes les limites sont désormais dépassées, ou plus exactement la seule qui vaille, ce qui revient au même.

        Car il ne s’agit plus là, chers amis de la communauté shoahtique, de marques d’humour ‒ bien inoffensives ‒ contre tel ou tel Gourou illuminé comme l’antiquité en a tant produit. Alors que la moindre marque d’ironie contre ces zigomars ‒ voir à ce sujet les hurlements ridicules de « chrétiens » offensés de ce que l’on ait pu lancer des excréments à la tête de leur idole, ou mieux encore, les actes de haine qu’ont engendré la représentation d’un cinglé plus ou moins pédophile dans ce même hebdomadaire ‒ comment ne pas entendre ‒ oui entendre ‒ l’horrible silence qui accompagne la parution de cette caricature atroce, transgressant l’indicible, associant, dans un pétrifiant jeu de mot, le terme sacré de Shoah, désormais « hebdo », à une monstrueuse caricature antisémite.

        Antisémite par les traits hideux du personnage censé incarner le peuple-Dieu – dignes d’un Hitler ou d’un Dieudonné ‒, mais aussi par ses propos, puisque cet échappé de « Je suis partout » semble en outre tenter de négocier le nombre des Victimes, contre des territoires du grand Israël, actuellement occupé par les descendants d’Ismaël.

        http://www.medialibre.eu/featured/indicible-mais-vrai-charlie-hebdo-parodie-la-shoah-avec-shoah-hebdo/11116

    • Aristobulus schreibt:

      Schum, Überschriften in URLs geben keine Apostrophs wieder, also steht da, larme automatique, automatisches Weinen.

      Kann es sein, dass Charlie Hebdo gern den Propheten Mohammed als Opfer der Islamiker darstellt, nicht um die realen Verhältnisse abzubilden, sondern über die Apologeten zu spotten, die sofort (wie auch heute sofort!) verlautbaren, all das habe ja nichts mit dem Islam zu tun? Deren automatisches Geweine.

      • schum74 schreibt:

        Ich habe nicht den Eindruck, dass Charlie Hebdo die Islam-Apologeten verspottet, aber beweisen kann ich das nicht. Dazu müsste ich die Artikel im Exemplar mit den dänischen Karikaturen lesen. Keine Ruhe jetzt, immer noch erschüttert von der Nachricht.

        Wie Du merken wirst, kommt Teil 2 meines Kommentars über Teil 1 zu stehen. Verruscht. Habe ihn geteilt, weil ich bei Teil 2 mit Mod. gerechnet hatte.

        Gute N8!

    • schum74 schreibt:

      Für Thomas Ex-Gotha, hier „wenigstens die Belege“:

      Im historischen Charlie-Hebdo-Exemplar (vom 08.02.2006 mit den dänischen Karikaturen), das ich als Einziges behalten habe, sind gerade keine Juden-Karikaturen. Aber ich kann vorerst den Antizionismus der Zeitschrift mit einem Auszug aus einem ihrer Artikel belegen.

      Moment noch: Es ist nicht pietätlos, die politische Haltung der Künstler zu erwähnen. Sie haben dahinter gestanden, haben sie auch gegen Kritik verteidigt. Für Charlie Hebdo war Antizionismus eben kein Makel.

      Da ist noch was, womit ich mich heute nicht gerne befasse. Aber ich beantworte eine Frage nach Belegen so gut ich kann. Es geht um meine Glaubwürdigkeit, nicht?

      Und ja, es tut mir weh um die Charlie-Hebdo-Künstler, auch wenn ich nicht sagen kann: „Ich bin Charlie“.

      1) Eine von Jerusalem Plus zitierte Stelle aus dem Artikel « Israël, Atlantide en sursis » ‒ Israel, Atlantis auf Bewährung:

      « Dans quelques années, on cherchera des vestiges d’Israël comme certains cherchent des preuves de l’existence de l’Atlantide. Cet État juif, qui vivait en immersion dans un océan arabe, a-t-il réellement vécu autant d’années qu’on le dit? Et, si oui, qu’est-ce qui a bien pu précipiter la disparition de ce monde? (…)

      La modération des Palestiniens a toujours plus effrayé la plupart des dirigeants israéliens que la folie des barbus. »

      [In einigen Jahren wird man nach Israels Spuren genauso suchen wie Einige nach Beweisen für die Existenz von Atlantis suchen. Dieser jüdische Staat, der wie eine Insel in einem arabischen Ozean herausgeragt hat, soll wirklich so viele Jahre gelebt haben wie behauptet wird? Und wenn ja, was mag sein Verschwinden aus dieser Welt beschleunigt haben? (…)

      Die Mäßigung der Palästinenser hat die israelischen Regierungschefs immer mehr erschreckt als der Wahnsinn der Bärtigen.]

      http://www.charliehebdo.fr/news/israel-atlantide-sursis-789.html

      http://www.jerusalemplus.com/charb-est-un-gros-c/

  6. Adolf Breitmeier schreibt:

    Gerade eben habe ich gelesen (auf einer der vielen Nachrichten) dass einer der Täter identifiziert sei (also noch nicht gefangen, um ihn, wie Mayzek sagt, ,,zur Strecke zu bringen“. Sagt man das eige3ntlich über Menschen -oder über wilde Tiere?). Hoffentlich ist das keine ente.

    • metropolenmond schreibt:

      Eigentlich sage ich sowas nicht, aber in diesem Fall sollte man die Täter zur Strecke bringen und in diesem Fall auch tot oder lebendig. Und ja – das passt durchaus zu meiner sonst eher moderaten Haltung.

      • Bachatero schreibt:

        Zur Strecke bringen ist flexibel und moderat. Du hättest ja auch was gaaanz anderes vorschlagen können, z.B. aus dem Guantanmo-Handbuch des Dialogs mit Unamerikanern.

        • Aristobulus schreibt:

          „sollte man die Täter zur Strecke bringen“
          Man. Und die Gutfinder der Täter?, deren Mittäter, deren Lehrer, deren Moscheevereine, deren Autoritäten?
          Mit moderater Haltung.

    • quer schreibt:

      Falls noch nicht bemerkt: Wir befinden uns im Krieg. Und nicht erst seit heute. Wir haben diesen Krieg auch nicht erklärt; er wurde uns erklärt. Wir (wenn überhaupt) verteidigen uns nur. Allerdings flügellahm. In einem Krieg wird der Gegner mehr oder weniger „zur Strecke“ gebracht. Nur eine Frage der Semantik.

    • aurorula a. schreibt:

      Angeblich vor etwa einer Stunde zwei Täter verhaftet, einer tot.

  7. metropolenmond schreibt:

    Der Spinner Todenhöfer hat sich natürlich auch sogleich zu Wort gemeldet und in seinem Text den Islam als „Religion der Gerechtigkeit“ bezeichnet – keine 3 Stunden nach dem Anschlag. Wie durchgedreht muss man dafür eigentlich sein?

  8. ManfredM schreibt:

    Plädoyer für den Erhalt unserer zerbrechlichen, aufgeklärten Gesellschaft (Auszug aus einem Essay von Prof. Ulrike Ackermann in novo argumente):
    Die neue Öffnung gegenüber dem Religiösen und Semireligiö-
    sen, die Wiederkehr der Gottesgläubigkeit beschränkt sich aber keineswegs
    auf Kirchenhäuser und den privaten Raum, sondern manifestiert sich auch
    im öffentlichen Raum. Nicht nur die Zunahme der Kopftücher und Burkas
    auf europäischen Straßen zeigt, dass die Religion offensichtlich mehr gewor-
    den ist als eine Privatsache und dies auch in weiten Kreisen akzeptiert wird.
    Die Toleranz gegenüber der Praxis anderer Religionen ist eingebettet in
    einen profunden Multikulturalismus, der in Deutschland mit Verweis auf
    den nationalsozialistischen Reinheits- und Homogenitätswahn mahnend be-
    schworen wird. Doch in der Verherrlichung anderer, fremder Kulturen, dem
    Lobgesang auf das Ursprüngliche, Unverdorbene, frei von kapitalistischen
    Überformungen, schwingt zugleich ein antiwestliches und antiliberales Res-
    sentiment mit.
    Beunruhigend hingegen ist, wenn ein Kulturrelativismus um sich greift, der
    offen oder unter der Hand Toleranz gegenüber anderen Kulturen anmahnt
    und zugleich die Errungenschaften der Aufklärung zur Disposition stellt −
    auch wenn die Vertreter dieser anderen Kultur mit den verfassten freiheit-
    lichen Grundrechten der westlichen Demokratie auf ideologischem Kriegs-
    fuß stehen; wenn plötzlich Gruppenrechte, das Brauchtum ethnischer und
    religiöser Kollektive in der Rechtsprechung das Individualrecht unterlaufen.
    Das Bild vom selbstverantwortlichen Individuum, das sein Leben, seine
    Freiheit und sein Streben nach Glück eigenwillig in die Hand nimmt, stößt
    bis heute auf Misstrauen. In der immer noch im Westen geläufigen Indivi-
    dualismuskritik wird das egoistische, gewinn- und zweckorientierte Indivi-
    duum als Produkt des dekadenten Kapitalismus angeprangert. Das Hohelied
    auf die Gemeinschaft, das weiträumig angestimmt wird, läuft aber Gefahr,
    das Kind mit dem Bade auszuschütten. Die individuelle Freiheit, als kostba-
    rer Schatz und Errungenschaft der Moderne, ist in der Vergangenheit allzu
    häufig einem Kollektiv geopfert worden. Das Lob der Umma war auch schon
    der weitgehend untergegangenen säkularen Religion und den tödlichen Fei-
    ern der Gemeinschaft in den Diktaturen des letzten Jahrhunderts eigen: Er-
    fahrungen, die sich Europa eigentlich zu Herzen nehmen sollte.
    Denn westliche Selbstzweifel, die zum Selbsthass neigen, sind heute mit
    einem Hass auf die Dekadenz des Westen konfrontiert, der keine Zweifel und
    Fragen zulässt. Es scheint uns wirklich zu gut zu gehen, wenn die eigene In-
    fragestellung so fahrlässig geworden ist, dass die Toleranz sogar die Intole-
    renz duldet. Also ist es höchste Zeit, sich für das dekadente und säkulare Eu-
    ropa, für die individuellen Freiheiten von Bougeois und Citoyen in die Bre-
    sche zu werfen und die Skepsis wachzuhalten gegenüber Sinnstiftern, die das
    »gute Leben« in neuen und alten Kollektiven verheißen. Denn, in Raymond
    Arons Worten, »der Kampf zwischen der Versuchung des Totalitarismus und
    den liberalen Sehnsüchten dauert an. Er wird ebenso lange fortgesetzt wer-
    den, wie unser Auge reicht. Die Freiheiten, deren wir uns erfreuen, behalten
    im Westen die Zerbrechlichkeit der kostbarsten Errungenschaften der
    Menschheit.«

  9. Adolf Breitmeier schreibt:

    Gerade eben hat Cohn-Bendit im ZDF gesagt, dass dies schreckliche Tat mit dem Islam nichts zu tun habe; alle mohammedanischen Vereinigungen in Frankreich lehnten diese Tat ab; und Herr Mazyek vom Zentralrat der Mohammedaner meinte, das Geschehen dürfe die Gesellschaft nicht spalten und dass die Mohammedaner damit nichts zu tun hätten (sinngemäß) und sie so etwas verabscheuen würden. Sowohl er als auch Cohn Bendit (der Grüne, der gerne mit kleinen Kindern ,,spielt“) sagte, man dürfe die Mohammedaner nicht unter ,,Generalverdacht“ stellen. Das ist schwierig, weil der Prophet verlangt, dass man immer dann lügen muss, wenn es der Verbreitung des Glaubens dient. Eine solche Mordtat tut das nicht, also muss man sie verurteilen. Tut man das auch mit dem Herzen? denn das soll rein bleiben (im Sinne des Korans), und das bleibt es nur, wenn man das, was der Koran verlangt, gut heißt. Ungläubige zu töten ist eine gute Tat. Verflixter Generalverdacht.

    • Kanalratte schreibt:

      Das ist so, wie wenn die NPD eine Tat verurteilt und man würde sagen, eine rechtsextreme Tat habe daher nicht mit Nazis zu tun.

    • Sophist X schreibt:

      Die schlagen immer Lärm, wenn jemand ihren angeblichen Propheten auf’s Korn nimmt. Denen ist dabei vollkommen klar, dass eine kleine Fraktion, die die Schriften auch genau kennt und befolgt, da gut zuhört.
      Diese kleine Fraktion begeht dann solche Greuel. Da überhaupt keine zentrale Organisation nötig ist, weil jeder von denen die einschlägigen Anordnungen im Regal stehen hat, ist es leicht, danach jede Verbindung zurückzuweisen.
      Da aber jedem Ursache (Islam) und Wirkung (Mord) ins Auge springt, werden die großen Moslemverbände auch bei nachdrücklichster Distanzierung immer die Nutznießer solcher Massaker sein, und es wird sie kein bisschen stören.
      Das ist Fakt, da können Imam Cohn-Bendit und der Rest labern was sie wollen.

      Was sagt eigentlich eine echte Autorität, Mohammed, dazu?
      „…ich wurde siegreich gemacht durch Schrecken die ich in die Herzen der Feinde werfe.“
      (Bukhari V4 B52 N220 berichtet von Abu Huraira)
      Soso.

    • A.S. schreibt:

      Moslems könnten doch als Zeichen der Solidarität mal in jeder Moschee Karikaturen zeigen. Das wäre ein deutliches Zeichen der europäischen Muslime für die Meinungsfreiheit.
      Oder in gleichen Mengen wie im Sommer auf den Straßen erscheinen und Menschenmörder Islamisten schreien.
      Aber das wird nicht gehen. Das Ziel der Täter (Einschränkung der Freiheit) teilen zu viele Moslems, auch wenn sie diese Methoden ablehnen.

      • Kanalratte schreibt:

        Es würde schon reichen, wenn Moslems mal solche Taten ernsthaft verurteilen würden und nicht immer in eine: „ja aber, das hat gar nicht mit dem Islam zu tun…“ Islam-Verteidigungshaltung verfielen. Tatsächlich distanzieren sich nur wenige Muslime scharf vom radikalen Islam bzw. politischen Islam, der Großteil verfällt aber entweder in eine „Ich muss den Islam verteidigen“ oder sogar in eine tatverteidigende Rolle. Und einige Wenige feiern solche Taten auch noch.

        Selbst wenn 12 Menschen durch Islamische ermordet werden, streiten viele Muslime Gewaltproblem des Islams ab. Das kann und darf nicht sein!

        • Aristobulus schreibt:

          Also, bei derlei feiert ‚die islamische Straße‘. Einige Wenige?

          • schum74 schreibt:

            Auf Radio J (08.01.2015) erwähnt Michaël Bar Zvi « des manifestations de liesse … dans les camps palestiniens au sud Liban et à Gaza » ‒ Jubelszenen in Gasa und in den Palästinenser-Lagern im Südlibanon.
            Wie bescheuert muss man als Allahuakbarist sein, um einflussreiche Sympathisanten der BDS-Bewegung niederzuknallen bzw. deren Ermordung zu feiern!

            Um Thomas Ex Gothas Forderung nach Belegen für Charlie Hebdos BDS-Sympathien zuvorzukommen:

            Association France Palestine Solidarité, 07.01.2015
            Unter dem Vermerk: Ce dessin a été donné par Charb à la Plateforme des ONG pour la Palestine en 2002 pour la Campagne « Occupation : pas d’Accords ! » ‒ Diese Zeichnung hat [Chefredakteur] Charb 2002 der Plattform der palästinensischen NGOs für ihre Kampagne: „Besatzung: keine Verträge (Wortspiel: Besatzung: nicht einverstanden)“ geschenkt:

            Zeichnung:
            Zahal-Soldat schiebt einen Einkaufswagen mit Waren, tritt dabei auf einen am Boden liegenden Palästinenser. Soldat: « Ce qu’on produit illégalement en Palestine, on l’exporte illégalement en Europe » ‒ Was man in Palästina illegal produziert, exportiert man illegal nach Europa.
            http://www.france-palestine.org/Charlie-Hebdo-mobilisations-dans

            Zusätzlich zu den fantastinensischen Freudenschüssen im Libanon:

            L’Orient Le Jour, 07.01.2015 : Attaque contre Charlie Hebdo : tirs de joie à Aïn el-Heloué au Liban (LBCI)
            http://www.lorientlejour.com/article/904420/attaque-contre-charlie-hebdo-tirs-de-joie-a-ain-el-heloue-au-liban-lbci.html

          • Aristobulus schreibt:

            Man zeige uns nur anderthalb Juden in ganzen 5775 Jahren, die je sowas machten

  10. abusheitan schreibt:

    Als Reaktion auf das Massaker werden jetzt in Frankreich „Religiöse Gebäude“ polizeilich geschützt.
    😈

  11. quisa schreibt:

    Ich mache mir nach diesem Anschlag keine Sorge um das Bild des Islam. Ich mache allerdings Sorgen über das Bild der Aufklärung: Zum einen lässt diese abscheuliche Tat jegliche Aufgeklärtheit missen. Überdies, eine der wichtigsten Errungenschaften der Aufklärung ist das Prinzip der UNSCHULDSVERMUTUNG bzw „INDUBIO PRO REO – IM ZWEIFEL FÜR DEN ANGEKLAGTEN“ – „Schuld muss bewiesen werden“. All diese Prinzipien sind in Reaktion auf die düsteren Zeiten des Mittelalters entstanden, u. a. die damals häufig stattfindenden Hexenverbrennungen.
    Es ist ziemlich gut möglich, dass der heutige Angriff gegen die Aufklärung von Islamisten begangen wurde, ich gehe sogar davon aus! Aber Beweise liegen bislang nicht vor. „Allahu Akbar Schreie“ sind da noch kein Beweis, denn es könnte ja theoretisch jemand getan, der möchte, dass man denkt dass es eine Tat von Muslimen war.
    Wie gesagt, man kann sagen: Ich denke, dass es Muslime waren!
    Aber folgender Satz des Autors erweckt den Anschein, als kenne der Autor bereits Beweise:

    „Gegen dieses von Houellebecq und Charlie Hebdo skizzierte Bild des Islams haben Islamisten nun mit Mord protestiert, um zu zeigen, dass das Schreckensszenario der Gewalt im Islam unberechtigt ist.“

    Der ansonsten sehr geschätzte Autor, dem die Aufklärung ansonsten sehr viel zu bedeuten scheint, zeigt mit diesem Satz, dass er die Aufklärung nicht verstanden hat, denn er ignoriert das Prinzip der Unschuldsvermutung vollständig.
    Wie gesagt, ich gehe ebenfalls davon aus, dass es Muslime waren, aber ich weiß es nicht. Wenn es aufgeklärt, sage ich dann auch, es waren Islamisten, aber vorher kann ich es eben nicht sagen, sonst bin ich ein FEIND DER AUFKLÄRUNG…

    • Bachatero schreibt:

      Was nutzt Dir die Aufklärung, wenn sie in Deinem Kopfe neben Dir liegt? Schere schneidet Papier.

    • Bachatero schreibt:

      Außerdem wissen aufgeklärte Menschen heute, daß die Aufklärung gescheitert ist, oder.

    • Sophist X schreibt:

      Das bestehen auf solche Grundsätze ist löblich. Gesetzt den Fall, die Täter würden von einem Gericht als Einzeltäter eingestuft und ihr Vorgehen von den islamischen Verbänden zumindest öffentlich verdammt. Dürfte man sie dann als Islamisten bezeichnen? Wohl eher nur als gewöhnliche Kriminelle. Wäre der Islam damit aus dem Schneider?

    • A.S. schreibt:

      Es gibt aber schon einen begründeten Verdacht über die Motive der Täter.

      • Aristobulus schreibt:

        Komisch, dass bei Gewalttaten durch Rechtextremisten jedem, auch Quisa, sonnenklar ist, dass die Gewalttäter wegen Rechtsextremismus agiert haben.
        Nur wenn das Moslems sind, gilt die Unschuldsvermutung.

        Aufklärung?, ach so.

        • quisa schreibt:

          Hi Ari,

          zu Deiner Anmerkung: „Komisch, dass bei Gewalttaten durch Rechtextremisten jedem, auch Quisa, sonnenklar ist, dass die Gewalttäter wegen Rechtsextremismus agiert haben.“
          Wüsste nicht, wo ich so jemals geäußerrt habe…es gilt immer die Unschuldsvermutung, so lange keine klaren Beweise vorliegen. Vermutungen, dass eine Tat von diesen oder jenen begangen wurde, kann man natürlich immer äußern..Aber etwas als einen Fakt darzustellen, bevor ein Beweis vorliegt, ist schlicht und einfach antiaufklärerisch….vor allem wenn dies von einer Person geäußert wird, der die Aufklärung scheinbar sehr viel bedeuted..

          • Aristobulus schreibt:

            In der Theorie ist das sicher so, Quisa.
            Gilt das dann praktisch immer?
            Galt das auch ca. 1938 in Wien im Grad-Noch-Österreich, als Seyss-Inquart die Unschuldsvermutung für sich einforderte?
            Gilt das in Sderot (westliches Israel) auch?, da landen seit zehn Jahren Raketen, viele Raketn, und manchmal wird einer von denen zerfetzt. Was sagen wir den Angehörigen, dass es vielleicht mutmaßlich die Hamas gewesen ist, dass aber die Unschuldsvermutung gilt?

            Das ist ein Krieg, Quisa. Da gilt nicht Strafrecht. Strafrecht ist was für Zeiten, in denen man es sich leisten kann.

          • wollecarlos schreibt:

            Manno, AriCohn, Sie machen sich! Auch wenn es kaum zu glauben ist, diesmal kann man Ihren Beitrag sogar verstehen, nachvollziehen und als positiv abhaken!
            Freut mich für Sie, Depressionsperiode überwunden?

          • Aristobulus schreibt:

            Es soll sich schon mal einer am eigenen Speck verschluckt haben.

          • quisa schreibt:

            @Ari: Nun ja, bei der Hamas weiß man, dass es sie sind, die Raketen auf Sderot feuern….wenn mir ein Angreifer ein Messer an den Hals hält, versuche ich mich zu wehren, wenn es die Situation ermöglicht….Was hat das alles mit der Unschuldsvermutung zu tun? Die Unschuldsvermutung ist kein bürokratisches Monster und hat nicht nur was mit Strafrecht zu tun, sie ist schlicht und einfach ein Prinzip der Aufklärung…jenseits von allen Gesetzen! Erstens mal sehe ich hier in Europa nicht, dass wir einen Krieg haben. Zweitens: Meinst Du also, die Ideale der Aufklärung sind nur was für Friedenszeiten ohne größere Probleme? Nein, gerade dann wenn es unbequem wird, kann man diese Ideale nicht über Bord werfen…sonst hat man den Kampf gegen Terror und Barbarei schon verloren..

          • Aristobulus schreibt:

            „Nun ja, bei der Hamas weiß man, dass…“
            Uh, so funktioniert das?, man weiß, danke, das ist wahrlich aufgeklärt! 🙂

            Aphorismus zum Abend: Wirf jenen über Bord, der versucht, Deine Ideale über Bord zu werfen.

          • quisa schreibt:

            Es gibt eben einfach Beweise, dass die Hamas die Raketen auf Sderot feuert…oder etwa nicht?

          • Aristobulus schreibt:

            Diesseits aller Gesetze und gerichtlich bewiesener Beweisaufnahmen und Procedera?

      • Aristobulus schreibt:

        Ähmnein Andreas, es waren *am Sofakissen zupf* mutmaßliche Moslems. Also unschuldsvermutete Moslemterroristen. Wobei jeder Terrorist unschuldig und also keiner gewesen sein könnte.

        Das Nicht-Könnte muss man sich als Aufgeklärtheit merken. Wer lieber sieht, was ist, könnte ein mutmaßlicher Feind der Aufklärung sein.

      • quisa schreibt:

        Eben, es gab zu dem Zeitpunkt einen begründeten Verdacht, aber eben noch keine Beweise (die es ja mittlerweile gibt)..Aber ein begründeter Verdacht ist eben noch kein Beweis, weshalb man zu dem Zeitpunkt, als Gerd Buurmann seinen Kommentar schrieb, noch nicht von einer Tatsache sprechen konnte (er hat es allerdings als eine solche beschrieben)

        • Clas Lehmann schreibt:

          Tschä. Und nu?

          • quisa schreibt:

            @Clas Lehmann. Tja, jetzt gibt es ihn, den Beweis….und nun kann man davon sprechen, dass es islamistisch motiviert war. Vor Vorliegen eines Beweis kann man das allerdings nicht sagen, sondern nur eine Vermutung aussprechen…der Autor hat es bereits vor der Vorlage eines Beweises von einem Fakt gesprochen, was aufklärungsfeindlich ist. Sie haben einfach nicht verstanden, worum es mir in meinem vorherigen Kommentar ging. Mir ging es in meiner vorherigen Annmerkung eben nicht darum zu diskutieren, ob der Täter nun Islamist war oder nicht (ich habe ja selbst Islamisten dahinter vermutet). Mir ging es um eine andere Baustelle, nämlich um den Umgang mit der Aufklärung. Mir ging es mit meinem Kommentar um das völlige Ignorieren der Unschuldsvermutung, die nun mal ein Erbe der Aufklärung ist. Der Autor und viele andere hier haben direkt die Schuldigen gefunden, ohne das es irgendwelche Beweise gab. Das Erbe der Aufklärung wurde vom Autor und vielen weiteren Kommentatoren hier komplett ignoriert. Es zeigt, dass die Ideale der Aufklärung im eigenen Handeln nicht berücksichtig werden. Wenn man ständig die Ideale der Aufklärung predigt, diese aber in seinem eigenen Handeln nicht berücksichtigt, wirkt dies ziemlich unglaubwürdig…

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist Schlockess, Quisa, pardon.
            Aufklärung hin oder her, gib Acht, Dich nicht selber in Superkorrektheit zu verstricken und einzunageln. Weil Du sonst erst Deinen Anwalt fragen und im BGB nachblättern musst, wenn einer mit ’nem Messer vor Dir steht.

            In aller Simplizität festgestellt.

          • schum74 schreibt:

            Wenn schon, denn schon. Ist es nicht so, dass man zwar jetzt von einer islamischen Tat sprechen darf, aber nicht von Tätern oder Verbrechern? Gilt die Unschuldsvermutung nicht bis zur gerichtlichen Verurteilung?

          • Aristobulus schreibt:

            Selbst bei Adolf Eichmann.
            Mengele ist bis heute mutmaßlich unschuldig, weil nie gerichtlich verurteilt.

  12. Adolf Breitmeier schreibt:

    Allah übernimmt laut Mohammed die Verantwortung für alle Gräueltaten. Das ist doch recht praktisch, das kann man nach ,,getaner Arbeit“ ruhig schlafen. Allah hu Akbar, so sagt man.

    O Herr, lass auf Erden von den Ungläubigen keinen ( Sura 71, Vers 27 ) ( Grundregel, sie dient der bedingungsslosen Ausbreitung des Islams).

    Bukhari V4 B52 N196, berichtet von Abu Huraira:  Allahs Prophet sagte: „Mir wurde geboten, die Menschen zu bekämpfen bis sie sagen: „Es gibt keinen Gott außer Allah.“

    Nicht ihr tötet, Allah tötet (Grundregel. Sie befreit von jeder Verantwortung)
    8/17: Nicht ihr erschlugt sie, Allah erschlug sie.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, Breitmeier (pardon, dass ich Sie nicht beim Vornamen nenne, das krieg ich nicht fertig 😉 , hat nichts mit Ihnen zu tun), und das sind nicht einfach nur Sprüche oder alte Dinge, so wie christlicherseits manche Gewaltaufrufe aus den Evangelien als alte, überwundene, widerlegte Dinge bezeichnet werden.

      Im Islam galt und GILT, dass ein Mensch unfähig ist, von sich aus festzustellen, was richtig ist und was falsch.
      Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen -.

      Folglich gibt es islamischerseits a) keine menschliche Selbstverantwortung und b) keinerlei inneren moralischen Kompass. Weil: Allah hat gesagt, aus. Allah ist alles, der Mensch ist nichts.
      So kommt’s zu dieser Geilheit auf Massaker.

  13. Pingback: Mohamed und Kollegen kennen den Grund | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

  14. Sophist X schreibt:

    Auch wenn es sich nicht gehört, das Islamforum hat den besten Witz zum Massaker beigesteuert.
    Anschnallen:
    Der Prophet Mohammed würde sich „von solchen barbarische Akten wie heute in Paris geschehen distanzieren und sie schärfstens verurteilen“,

    Kann aber auch sein, dass da jemand eine Weile keinen Blick in Koran und Prophetenbiographie geworfen hat. In dem Fall hab‘ ich nichts gesagt.

    h ttp://www.stern.de/politik/ausland/newsticker-zum-charlie-hebdo-attentat-islam-forum-nennt-attentat-schwerste-gotteslaesterung-2164521.html

    • abusheitan schreibt:

      Das Zitat stammt vom falschen Benjamin, Titelschwindler, SS-Verehrer, Imam „Iblis“.

      • schum74 schreibt:

        Benjamin Idriz ist ein ganz Schlauer. Der weiß genau, was sein Prophet von den Gläubigen erwartet. Hier:

        Bayernkurier, Jahrgang 61, Nr. 45, 13. November 2010: „Fragwürdiges Idol ‒ Vorzeige-Imam nennt SS-Mann als Vorbild“:

        Penzberg – Vorzeige-Imam Benjamin Idriz aus Penzberg, der in München ein großes „Zentrum für Islam in Europa“ bauen will, hat ein problematisches Vorbild. Der Bosnier Hussein Djozo (1912-1982) war laut Focus Hauptsturmführer der Waffen-SS in Bosnien, Hitler-Bewunderer und fanatischer Judenhasser. Dennoch bezeichnet Idriz Djozo als „Pionier islamischer Reformen in Bosnien und Herze¬gowina“ und „Vorreiter für ein ausgeprägtes und konsequentes Reformschema“. Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet Idriz seit Jahren wegen Kontakten zu verfassungsfeindlichen Islamisten.

        Alexander Kissler, „Hitler? Ach so“, Focus, 08.11.2010:
        „Benjamin Idriz, Imam von Penzberg, beruft sich für seinen Reformislam auf einen Imam und Hauptsturmführer der Waffen-SS.“
        http://www.focus.de/magazin/archiv/gesellschaft-hitler-ach-so_aid_569743.html

        • Aristobulus schreibt:

          „Hitler? Ach so“, geniale Überschrift in dem Zusammenhang. Die sagt ja alles.
          Al-Husseini? Ach so. (Auch dieser gilt für alle islamischen Politiker und für Lehrenden des Islams als großes Vorbild und Reformer, dem es nachzueifern gilt.)
          https://tapferimnirgendwo.com/2014/05/29/palastinenser-der-grosmufti-und-die-spd/

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und à propos, da gilt eben nicht, dass „nicht alle!“ oder so. Oder dass man da differenzieren müsse.
            Weil alle islamischen Politiker und alle jene, die den Islam lehren, diesen Mufti als großes Vorbild & Reformer hinstellen. Hitler?, ach so.
            Islamische Reformer: Doller Ausdruck, gell.

          • schum74 schreibt:

            Absolutement.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Der brave Katholik Kissler verschweigt wohlweislich, dass die Aufstellung der „Handschar“-Division maßgeblich gefördert wurde durch den damaligen Ustascha-Staat Kroatien. Über dessen katholische Prägung muss ich hier hoffentlich nichts erzählen, über den Völkermord an Serben, Juden, Roma und Kommunisten hoffentlich auch nichts. Dass nicht nur der Islam gut mit dem Faschismus zusammenging, sondern auch der Katholizismus, erfährt der Focus-Leser nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Das mag ja alles so ein.
            Bloß handelt Kisslers Artikel eben nicht davon. In einen Artikel kann nicht alles hineingepackt werden: Weil es dann konfus wird.

            Wenn Kissler nicht katholisch wäre, hätten Sie gegen seinen Artikel nichts einzuwenden 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Ungleich interessanter als die länsgt vergangene Affinität der Katholen zu verschiedenen Faschismen (auch zum Nationalsozialismus) finde ich freilich die deutliche Affinität der Päpstlichen zum Islamizismus: Stillhalten, Entschuldigerei, Senkung des Kopfs.
            Was Kissler ganz gut mit ein paar Anmerkungen in den Artikel hätte packen können.

          • Aristobulus schreibt:

            LÄNGST vergangene Affinität. Die war vorgestern (außer bei Gomez Dávila und seinen Anhängern, und beim Bischof, der den Holocaust geleugnet hat).

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Ich habe gegen jeden Kommentar von Kissler etwas einzuwenden. Für seinen Katholizismus kann er nur wenig, für sein stilblütenreiches Deutsch aber eine ganze Menge.
            Dazu lügt er sich die Geschichte zurecht, wenn er die KZs wie Jasenovac verschweigt bzw. als „Wüten gegen die Zivilbevölkerung“ verharmlost. Geradezu kriminell ist der folgende, apologetische Satz über die „Handschar“-Division: „Faktisch zählten zu den rund 20 000 Soldaten auch etwa 2800 Katholiken. Da sie in der Minderheit waren, blieb der Modellcharakter der Division für eine weltweite nationalsozialistischmuslimische Allianz gewahrt.“ Dass diese Allianz mit dem Segen der katholischen Ustascha überhaupt erst zustande kam, erfährt der Focus-Leser nirgends.
            Und bleibt eben so brunzdumm, wie’s ihm gebührt.

            Was nun die „deutliche Affinität der Päpstlichen zum Islamizismus“ anbelangt, so ergeben sich da merkwürdige Konstellationen, die sich in der klammheimlichen Bewunderung Mosebachs für die plakative Brutalität der Jihadisten abzeichnen (http://www.berliner-zeitung.de/kunst/kunst-und-religion-vom-wert-des-verbietens,10809186,16414828.html).
            Eine weitere ideologische Gemeinsamkeit ist der Antikommunismus. Und da wird’s eben politisch interessant und man könnte die Gemeinsamkeiten von Franco und z.B. Hekmatyar untersuchen, wenn nicht die Nacht, auch völlig unmetaphorisch, zu weit fortgeschritten wäre.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Gefällt mir übrigens nicht, geht mir gegen den Strich, aktuell die katholische Kirche anzuzielen.
            Warum: Weil es aktuell nun mal nicht um Katholizismus und dessen vergangene Verstrickungen in Gräuel geht.

            Und weil Christen derzeit in allen moslemischen Gegenden (ich wage nicht Länder zu sagen) vergewaltigt, vertrieben, ermordet, zwangskonvertiert werden.

            – Und Mosebach ist immer indiskutabel. Merkwürdig, wie er es schafft, bei wirklich jedem Thema, über das er glaubt sich äußern zu müssen, mindestens ein paar Verfolgten in den Rücken fällt – mit der ganz großen Herrenpose.

  15. anti3anti schreibt:

    Wir sollten mit den Familien der Opfer trauern und nicht mit den Sympathisanten und dem Umfeld der Täter.

    • anti3anti schreibt:

      Wenn die muslimischen Täter unislamisch gehandelt haben, dann sollen die anständigen Muslime sie exkommunizieren und damit ihre Religion verteidigen.

      • quer schreibt:

        Ein wirklich schöner Witz

      • abusheitan schreibt:

        Nach allgemeiner muslimischer Auffassung ist ein Muslim, der ein unislamisches Verbrechen begeht, kein Muslim mehr.
        Schon Erdogan weiß: Muslime begehen keine Mordtaten.
        Falls der Verbrecher aber einsieht, dass er den Koran falsch interpretiert und eine antiislamische Tat begangen hat, die er bereut, kann er problemlos wieder Teil der islamischen Umma sein.
        Ungläubige abzuschlachten, die sich über Islam und Mohammed lustig machen, ist aber keine Sünde, sondern ein großes Verdienst.
        Mohammed selbst befahl etliche Auftragsmorde an Sängern und Sängerinnen, Dichtern und Dichterinnen:
        http://www.konservative.de/Aktuelles/Mohammed-ein-Auftragsmoerder

        • Aristobulus schreibt:

          Der Islam lässt da alle Optionen offen: Auch ein Tamerlan, so als Moslem, kann zigtausend Moslems abschlachten und danach wieder zum Moslem werden, indem er auch nein just während des Moslams Abschlachtens eigentlich Moslem gewesen ist.

          Analog wie bei den beiden Konzepten von Ehe im Islam: Da gibt es 1) die Ehe, halt das Heiraten einer Frau (sie wird geheiratet, nicht umgekehrt), und dann gibt es 2) die „Ehe auf Zeit“, die beim Puffbesuch des Mannes (oder beim Vergewaltigen durch den Mann) vom Manne abgeschlossen wird: Für die Dauer des Ganzen.
          Damit keine Übertretung vorliegt.

          Wer das so feststellt, wie es ist, wird von Islamikern als Lügner bezeichnet. Warum: Weil Takia, also Lüge im Sinne des Islams. Wer nicht Takia macht, gilt nicht als echter Moslem.

          Die extreme Postmoderne ist sehr, sehr nah dran am alten Islam übrigens!, denn die sagt, „alles ist möglich“.

      • schum74 schreibt:

        Haben die muslimischen Täter unislamisch gehandelt?
        Hier aus:
        Sahih al-Buhari, Nachrichten von Taten und Aussprüche des Propheten Muhammad. Hg. Dieter Ferchl, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1991, S. 305:

        ′Abdullah Ibn Abi Aufa (R a) berichtet, der Gesandte Gottes (S) habe gesagt:

        „Seid euch darüber im klaren, daß das Paradies im Schatten der Schwerter liegt!“

        Haben die Täter Schwerter benutzt? Nein. Es heißt, sie hätten mit russischen Sturmgewehren gemordet. Ergo: Die muslimischen Täter haben unislamisch gehandelt.

      • wollecarlos schreibt:

        Haben sie eben NICHT, sie haben Koran-kongruent gehandelt!

        Oder erwarten Sie jetzt eine FATWA, wie gegen Salman Rushdie ?

        Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber die hoffentlich vielen Jahre, die Ihnen noch auf unserer Erde verbleiben, werden nicht ausreichen, sowas noch zu erleben!

          • wollecarlos schreibt:

            Ein erhellender Hinweis !

          • Aristobulus schreibt:

            Wollecarlos, wollen Sie noch lange Ihre erzdummen, erzignoranten und steindämlichen Dinge hinschreiben, hinschreiben und hinschreiben? Haben Sie Vergnügen da dran?

            So blendendes Unverständnis von Text wie Sie will ich mal für fünf Minuten haben, nur um festzustellen, ob man dann bösartig dumm wird.

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn, Sie hier ja als Mann großer Worte bekannt.
            WORAN jedoch machen Sie Ihre freundlichen Vorwürfe fest, wenn ich Sie gerade gelobt habe ob Ihres Beitrages ?

          • Aristobulus schreibt:

            … und Sie antworten auch noch.
            Muss fein sein, so völlig unbeleckt von jedem blassen Anflug von PEINLICHKEIT zu sein.
            Ach, mal kurz so sein wie Sie.
            Wenn’s dann bloooß wieder vergeht 🙂 , so schnell wie möglich.

  16. danielanderson1502 schreibt:

    Wenn die sogenannten europäischen Zivilgesellschaften nicht endlich verstehen, dass eine immer weitere Infantilisierung des Islams und der Moslems im Allgemeinen zu solchen Verbrechen führt, wird die Situation immer weiter eskalieren. Wenn wir die Moslems weiterhin behandeln wie unmündige Kinder, die keine Verantwortung für das übernehmen müssen, was sie tun, werden sich immer mehr von ihnen dazu entschließen, sich genauso zu verhalten – denn Konsequenzen müssen nicht befürchtet werden. Man beruft sich einfach aus seine Religion und schon ist man die Verantwortung für sein handeln los. Mit dieser Geisteshaltung lohnt sich Terrorismus. Aus welchen Motiven heraus jemand Massenmord begeht ist aber ohne Belang, denn dann wären auch der GröFaZ und seine Spießgesellen unschuldig, die sich von den Juden und der Demokratie ja auch nur provoziert gefühlt haben, wie die Mörder von Paris sich von Journalisten provoziert gefühlt haben.

    • quer schreibt:

      Dazu brauchte es eine Justiz, die wir nicht haben. Dazu brauchte es Richter, die wir ebenfalls nicht haben. Also läuft das langfristig (?) auf Selbstjustiz hinaus. Anschließend kommt die Frage nach der Schuld daran…..

      • mike hammer schreibt:

        # quer

        zur selbstjustiz mußt du erst vom achmed-abdalla eine wumme kaufen.
        was keiner gemerkt hat, die RAF war vorwand für die volksentwaffnung
        und der illegale handel liegt in ihren händen, vor allem albaner sind mir
        geradezu aufgefallen, auch viele der dope tansporte sind mit
        wummen, die dann unter den brüdern gehandelt werden,
        gedeckt und bleiben in der EU Staaten.

        es ist schlimm was passiert aber es mß wohl erst schlimmer werden.

        • Bachatero schreibt:

          Mike, wenn ich hier am Wochenende mein Bier oder Brugal trinke, bei Merengue und Bachata, dann seh‘ ich bei 30% ne Wumme in der Hose, ebenso viele tragen ein Messerchen (alle Längen) und die campesinos und Haitianer bevorzugen Macheten. Passieren tut ganz selten was, aber immer wieder. Früher gab’s nicht mal security, aber jetzt fangen sie langsam damit an. AAAABER, die Waffen abnehmen? Don’t even dream of it. Die compadres hier sind so was von undomestiziert, da hat the government schon Schiss vor.

          • mike hammer schreibt:

            ich kenne solche länder, der deutsche michel ist wehrlos.
            weder der staat schützt ihn, noch gibt es geordnete familienbande
            die einem gegen muselbanden bei seite stehen können.
            es ist eigentlich nicht normal für rchtsstaaten
            das einer wie uli höeneß härter
            verurteilt wird als die
            tottreter vom
            alexanderplatz im brlin. sie können es nicht mehr vertuschen.

    • Kanalratte schreibt:

      „Infantilisierung des Islams und der Moslems“

      @danielanderson1502: Danke, sehr guter Kommentar!

      • metropolenmond schreibt:

        Darum sind die vereinigten Friedensfreunde (insbesondere die pefide hamburger Mahnwache) ja auch rassistisch. Sie interpretieren ungefragt und ungewollt und setzen das dann als Wahrheit. Und der unterworfene Betbruder wundert sich. Tja – Blödheit, wohin man sieht.

  17. Kanalratte schreibt:

    Tod dem Islam!

  18. aurorula a. schreibt:

    Den Artikel ausdrucken und jedem MdB auf die Computertastatur tackern, aufs Smartphone, an den Organiser, den Autoschlüssel und die Türklinke.

    Hervorragend geschrieben!

  19. mike hammer schreibt:

  20. mike hammer schreibt:

  21. mike hammer schreibt:

    Boss
    kann sein das es zeit ist sich
    sorgen zu machen, ich/wir anonymen hier
    können laut tönen, aber nicht alle hier sind anonym.
    Si vis pacem para bellum.

    • quer schreibt:

      „Si vis pacem para bellum“ Sag‘ ich doch. Und nicht nur einmal.

    • caruso schreibt:

      Kann sein, daß Du recht hast, Mike? Das wäre furchtbar! Ein Weltkrieg + eine Revolution, bei der man auch mit Kanonen geschossen wurde und es nicht wenige Tote gab, recht mir für ein Leben. Für mein Leben.
      lg
      caruso

      • quer schreibt:

        Und wie der Recht hat. Vorbereiten ist alles. Die Furie des Bürgerkriegs nimmt keine Rücksicht auf Gefühle. Genau so wenig, wie dessen islamische Förderer und Provokateure.

      • mike hammer schreibt:

        # caruso
        es richt nach so was. 😦

        mach dir keine sorgen, sie können sich nicht
        wirklich wehren, weil sie nichts zum kriegführen haben.
        es wird aussehen wie eine batholomäusnacht.

        grüße zutrück. 😉

        • ceterum censeo schreibt:

          Meinst Du uns wehrlose und ehrlose deutsche Deppen? Wir können uns nicht wehren? Wir haben nix zum kriegführen? Stimmt. Tja, was wir brauchen, müssen wir wohl den ersten Orks, die so doof sind, als erste unter den Steinen vorzukriechen, aus ihren steifen Fingern winden.
          Was gedenkst Du denn zu tun, wenn ich mir die Frage erlauben darf? Schon gepackt? Oder blankgezogen?

    • Horst Nietowski schreibt:

      Ich bleibe bei meinem Realnamen. Man muss Eier zeigen, Bulleneier. Alles
      andere ist Selbstmord.

  22. Adolf Breitmeier schreibt:

    Mike: wer glaubt, braucht nicht zu wissen, muss nicht denken, nur der fanatischen Spur folgen. Wobei Christen irgendwann ein schlechtes Gewissen bekommen, denn ihr Gott befiehlt Nächstenliebe und fordert Einsicht. Im Islam fordert der Mondgötze Sin, von Mohammed in Allah umbenannt, Herr des Sirius und Vater von drei Töchtern das Morden Ungläubiger (Affen und Schweine), sofern sie sich nicht unterwerfen und konvertieren oder aber eine Überlebenssteuer im rechtlosen Status erhalten. ,,Bartholomäusnächte“ gibt es jeden Tag.

    • mike hammer schreibt:

      ich kann mich weder in christen noch budhisten oder was hineinversetzen.
      ich weiß nur das islam mord mitbringt und meist flieht er vor islmischen mord.

  23. metropolenmond schreibt:

    Obwohl mir klar ist, was mich gleich wieder ereilt – ich bins ja schon gewohnt:

    Ich will den Anschlag jetzt garnicht weiter beurteilen, da ich immer noch erschrocken bin. Dennoch sehe ich es so, dass es verschiedene Reaktionen geben muss, damit die Situation nicht noch weiter aus dem Ruder läuft, womit niemandem geholfen wäre. Ich will nämlich nicht so werden wie die – denn dann würde ich genauso widerlich sein.

    Auf der einen Seite gilt für mich weiterhin, dass ich keinen Moslem unter Generalverdacht stelle und ihm natürlich das Recht auf seinen Glauben an Allah zugestehe. Religionsfreiheit muss für Alle gelten. Allerdings Religionsfreiheit im Rahmen des geltenden Rechts. Wird dagegen verstoßen, gilt der folgende Absatz.

    Auf der anderen Seite erwarte ich langsam, dass bei Vergehen im Namen einer Religion – und hiermit ist jetzt gerade mal der Islam gemeint – Recht ebenso konsequent angewendet wird wie in jedem anderen Zusammenhang auch. Das heißt, dass Aufrufe zur Gewalt auch im religiösen Kontext zu ahnden sind und zwar ausnahmslos und ohne Rücksicht auf eventuelle Befindlichkeiten. Anders geht es nicht.

    Das zu unterlassen, heißt, religiösen und politischen Eiferern jeglicher Coleur Tür und Tor zu öffnen. Wenn man zulässt, dass Eiferer über Jahre zum Mord aufrufen, ist es irgendwann soweit. Das Ergebnis sehen wir jetzt.

    • quer schreibt:

      „Auf der anderen Seite erwarte ich langsam, dass bei Vergehen im Namen einer Religion – und hiermit ist …usw…..“

      Tja, @metropolenmond,
      da bleibt leider nur der Weg über eine Änderung/Ergänzung des Art. 3 GG. „Religionsfreiheit“ ist eben nicht grenzenlos. Obwohl: Niemand dachte 1949 an sowas wie Islam. Ist ja eigentlich auch keine Religion im Sinne dessen, was seinerzeit in Europa darunter verstanden wurde.

      Da waren die Paulskirchen-Leute 1848 schon weiter: In der (nie rechtskräftigen) Reichsverfassung von 1849 steht deutlich zu lesen, was dem Art. 3 GG bis heute fehlt.

    • quer schreibt:

      Jetzt müssen Sie nur noch tapfer daran glauben, daß die Politkammarilla das auch ins Auge faßt….

    • A.S. schreibt:

      „Auf der anderen Seite erwarte ich langsam, dass bei Vergehen im Namen einer Religion – und hiermit ist jetzt gerade mal der Islam gemeint – Recht ebenso konsequent angewendet wird wie in jedem anderen Zusammenhang auch.“

      Diese Forderung unterschreibt hier jeder. Leider sind es aber z.Z. nur AFD und Pediga, die derartiges auch offen auf der Straße fordern. Oder habe ich da Unrecht?

      • Aristobulus schreibt:

        Das zuzugeben wird Metropolenmond scheuen wie der Muselmann den Frieden.
        Warum: Weil er sich dann in zwei Punkten FÜR AfD und Pegida ausspricht. Das darf er aber nicht. Weil er dann genauso wird wie die.

        • A.S. schreibt:

          Scheint zu stimmen was du schreibst. Leider!

          • Aristobulus schreibt:

            Er hat panischen Widerwillen davor, sich mit denen gemeinzumachen (Schum erwähnte, dass die Pegidisten bereits als quasi Vogelfreie angesehen werden, als Einsperrkanditaten in Camps), und darum macht er sich darin so unfrei. Nicht, weil er völlig verbohrt wäre, sondern aus reflexartigem sich Einschließen und Vorhänge zu!, wenn nur der Herr Müller draußen vorbeigeht.
            Nicht?

          • metropolenmond schreibt:

            Ich will einfach nur nicht versuchen, den Teufel mit dem Belzebub auzutreiben, weil das erfahrungsgemäß nicht funktioniert. Eine Gesellschaft wie die unsere muss lernen, auch ohne derlei Krücken auszukommen. Darum gehts mir. Und jetzt unterstellt mir bitte nicht wieder das „linksversifftsein“ – ich habe mit einer großen Anzahl Linker vermutlich mehr Probleme als ihr. Oder ok – vermutlich unterscheiden sich die Probleme garnicht so sehr. Es nervt mich nur langsam, dass ich immer in diese Ecke gerückt werde – darum auch meine Revanche-Fouls.

          • Aristobulus schreibt:

            Gebonkt 😉

    • Bachatero schreibt:

      Jeder Moslem steht unter Generalverdacht, wie auch jeder Christ, jeder Jude und Hindu, einschließlich der Mitglieder des Kölner Karnevalsvereins. Jeder, der sich offen zu etwas bekennt, muß damit rechnen, daß man ihn beim Bekenntnis nimmt. Unter Verdacht stehen heißt ja nicht, schuldig zu sein, aber ich, der ich möglicherweise vom Bekenntnis des Bekennenden irgendwie betroffen werden könnte, muß damit rechnen, das der Bekennende seinem Bekenntnis gemaess handeln könnte. Ob ich den jetzt in ein KZ stecke, oder unter Beobachtung halte, oder mich überhaupt nicht um ihn kümmere hängt von Vielem ab und steht mir frei. Aber unter Generalverdacht steht und bleibter, selbst nach einem Bekenntniswechsel, das liegt in der Natur der Sache.

      • Bachatero schreibt:

        Zur Sicherheit habe ich mich sogar selbst unter Generalverdacht gestellt, durch mein wahres besseres Selbst, für den hypothetischen Fall, daß ich eventuell Bekenntnisse bekommen könnte, von denen ich jetzt noch nicht weiß, zu denen ich mich aber in Zukunft bekennen werden könnte. Ich halte mich daher unter strengster Beobachtung und werde bei Verdacht auf in mir aufkeimende menschengefährdende Bekenntnisse rücksichtslos gegen mich vorgehen (lassen).

    • metropolenmond schreibt:

      Dann wird es eben Zeit, diesen zu ändern, bzw. anzupassen. Wobei ich kein Jurist bin und nicht sagen kann, was jetzt schon möglich wäre, jedoch aus einer Pseudo-Toleranz heraus unterlassen wird.

      • quer schreibt:

        „…was jetzt schon möglich wäre,..“

        @metropolenmond,
        Nix. Ganz einfach. Wenn man sich u.U. bei seinen Schandtaten auf Art. 3 GG beruft, bekommt jeder Richter erst mal Probleme. An einer einschränkenden Änderung des Art. 3 führt kein Weg vorbei.

        Allerdings: Man könnte es seitens der Justiz, seitens der (geschlossenen?) Richterschaft ja mal darauf anlegen: Ohne Rücksicht auf derartige Befindlichkeiten nach Gesetzestext urteilen und die Sache im Notfall bis zum BVerfG treiben.

        Dann könnte möööglicherweise Bewegung in die Sache kommen. Man erwarte bloß nichts von unseren Volkszertrern. Aber auch nichts von der abgehobenen Richterschaft. Und so lange wird man zweierlei Recht sprechen und eben nicht alle Menschen als gleich vor dem Gesetz behandeln. Was wiederum bedeutet, uns auf der Nase herumzutanzen.

        • Aristobulus schreibt:

          Wer ist „uns“?

        • quer schreibt:

          „…Grundgesetz nun mal interpretierbar ist,..“

          Tja, da haben Sie leider Recht. Ist ja auch keine Verfassung. Amm GG wurde leider bereits ab 1914, noch vor der ersten Bundestagswahl kräftig manipuliert und „interpretiert“. Auf eine Weise, daß andernorts (also in richtigen Demokratien) man von einem Staatsstreich sprechen würde.

  24. mike hammer schreibt:

    islam ist massenmord, zu allen zeiten.
    warum ich wohl an die Bartholomäusnacht denken muß?

  25. Hein schreibt:


    „Islam will dominate the world“ prophezeit dieser „sympathische Engländer“.

  26. Kanalratte schreibt:

    Es ist der 07.01.2015 und es passiert das was Kritiker schon lange für Europa angekündigt haben.
    Früher hat man diese Kritiker als Irre und Rechtsextreme Spinner bezeichnet. Jetzt kommt das Buch von Michel Houellebecq und es wird wieder etwas belächelt, was irgendwann morgen passiert.

    Ein Anschlag auf Charlie Hebdo = ein Angriff auf Europas Kultur und Wertevorstellung

    Ruhe in Frieden!

  27. Adolf Breitmeier schreibt:

    Eigentlich müssten sich die 50 Pedigagegner in Bild von gestern entschuldigen, aber was passiert, Kassandra wird ermordet. Vor so viel Ignoranz oder Böswilligkeit und hintergründigem Hass, weiß man sich keinen Rat. Soll man auch böse werden??

    • Kanalratte schreibt:

      Irgendwann werden sich auch diese „wagemutigen“ Kritiker eingestehen (müssen), dass PEGIDA und alle Kritiker des Islam doch irgendwo Recht hatten, als sie sagten der Islam beinhalte eine gefährlich radikale und gewalttätige Ideologie.

      Beim ersten Anschlag in Deutschland, werden sich so einige Bessermenschen umschauen…

      • Rika schreibt:

        Hoffen wir inständig, dass sie sich nie werden umschauen müssen und lieber von ganz alleine zur Einsicht in ihre naive Weltsicht kommen!

      • metropolenmond schreibt:

        PEGIDA selbst beinhaltet ebenfalls eine radikale und gewalttätige Ideologie. Die braucht es aber nicht, um zu korrigieren. Es würde reichen, wenn man strafrechtlich endlich einmal konsequent agiert.

        • quer schreibt:

          „….radikale und gewalttätige Ideologie….“

          Welche? Bitte um Erläuterung.

          • ceterum censeo schreibt:

            Mach Dir keine Hoffnung! Es kommt nie was.

          • Aristobulus schreibt:

            Er sieht eben Nazis, wo er welche sehen will.
            Mich hat er als neurechts, als keifend und, wie war das noch?, ach ja, als fraternisierend bezeichnet.
            Er tut das nicht, weil er verdorben oder bösartig wäre.
            Sondern weil er Angst hat.

          • metropolenmond schreibt:

            Das mit der Angst nimmst du zurück – asap. Dann bin ich lieber böse. Nein, bin ich nicht. Ich mache mir eben auch einfach nur Sorgen und suche nach Lösungen, wobei ich es für mich vermeiden möchte, genauso widerlich zu handeln, wie die dauerbeleidigten Betbrüder.

          • Aristobulus schreibt:

            Gut.
            Aaaber wenn Du Dir dauerhaft die Hände wäschst, kannst Du nichts mehr anfassen, um’s gegebenenfalls auszuschlachten.

            Wenn Du mir noch erklärst, was asap ist und mal die Hände nicht wäschst, sondern die Dinge greifst, wie sie zu greifen sind, bin auch ich nicht böse 😉

          • metropolenmond schreibt:

            asap – as soon as possible

          • Aristobulus schreibt:

            LOL!, danke, und weißt Du, welche Assoziation ich zu asap hatte, Seifenpulver oder sowas. Is‘ wahr.

        • Kanalratte schreibt:

          @metropolenmond: Erklären Sie durch WEN unser geltendes Recht konsequent angewendet werden wird, wenn nicht die Bevölkerung auf die Barrikaden geht?

          Das Problem ist ja DASS es nicht konsequent angewendet wird. Es geht also um Personen, die das nicht tun weil… (wir mit unserer Gechichte :D) …man ihnen dann
          die Nazikeule überhaut!

          • metropolenmond schreibt:

            Ja, da muss ich ihnen leider Recht geben. Die Geschichte steht da immer noch im Weg. Das ist richtig. Ich möchte jedoch hier eine Veränderung und nicht ein Aufstand von Leuten, die genauso scheiße sind wie die Islamiker. Aber ach ja – derlei findet bei PEGIDA ja nicht statt – sind ja alles nur besorgte Bürger. Es ist auch völlig egal, wie viele (belegbare) Kader dort rumlaufen und brüllen. Das wird hier ohnehin ignoriert. Bis der erste Jude in die Fresse bekommt. Da bin ich jetzt schon gespannt auf die Erklärungen.

          • Kanalratte schreibt:

            Der Jude bekommt doch heute eher vom Moslem auf die Fresse. Und er kann froh sein nicht erschossen zu werden.

            Nur werden die Hintergründe der Täter eben nicht genannt, sofern kein Deutscher Verbrechen begeht. Deshalb muss man zwischen den Zeilen lesen.

          • ceterum censeo schreibt:

            Ich wiederhole die Erklärung für den Judenhass der Deutschen durch alle Schichten gerne nochmal. Die freien Medien dieses Landes haben seit Jahrzehnten Israel VERTEUFELT.
            Und doch, bevor der erste Jude von einem richtigen Deutschen „in die Fresse bekommt“, wie ihr Kiezpeople so authentisch speakt, sind wahrscheinlich schon die ersten von Moslems erstochen oder totgetreten worden. Genau vor der Haustür eures schönen Biotops.
            Und Ihr seid schuld daran! Habt die Fachkräfte nicht richtig willkommengeheißen. Wart zu sehr mit wohlfühlen beschäftigt ,anstatt mit Unterwerfung.

          • Aristobulus schreibt:

            Ceterum trifft die Sache genauestens mittendrauf.

          • Krokodil schreibt:

            Auf dem Mond will ich eine andere Logik gelten lassen, berührt mich nicht.

            Auf der Erde aber sollte gelten:

            Wenn Du was erreichen willst,
            Mann im Mond,
            must Du entweder geschickter Dein Zeugs zurecht spinnen,
            oder,
            was immer unwahrscheinlicher wird,
            Mal die Klappe halten und die Augen öffnen,
            wenns geht auch die Ohren,
            aber,
            ganz wichtig,
            hol Deinen Geist,
            von der Rückseite des Mondes,
            an den Ort,
            wo Du glaust Gespräche führen zu müssen.

            PS
            Natürlich darfst Du Leute scheisse finden.
            Auch welche, die Du nie kennen wirst.
            IST ABER BITTESCHÖN DEIN PROBLEM!

          • metropolenmond schreibt:

            Ceterum – du verkennst da was. Ich gehöre nicht zu den Kiez-People, die du vermutlich meinst. Es ist mir als Nicht-Jude (was für ein Begriff) auch ziemlich egal, wer zuerst zuschlägt – mich stören beide Fraktionen, denn die eine Seite rechtfertigt letztlich die andere. Ich verstehe natürlich eure Aversion gegen – wenn man das so liest – jeden Moslem, so rein menschlich. Intellektuell – und dabei bleibe ich – ist es natürlich ein wenig schwach, weil es reine Abwehr/Heimzahlung ist gegen eine Gruppe in ihrer Gesamtheit, die so nun mal nicht besteht. Es ist auch einfach nicht zielführend, es sei denn, man ist „eskalationsgeil“. Was aber das Schlimmste daran ist – es verdeckt den Blick auf die Islamisten, die man mit aller Härte angehen muss, weil Energie auf Larifari verschwendet wird.

          • Aristobulus schreibt:

            – Ceterum, Kanalratte und Krokodil sind Nichtjuden (was für ein Begriff).

            – Beide Seiten? Hm? Der ähemm Nahostkonflikt bis auf die deutschen Straßen, den man ganz einfach auf ein gewisses Ding mit Namen DIE JUDENFRAGE runterbrechen kann, sieht so aus: Die eine Seite (sehr viele Araber) will die andere Seite (ein paar Juden) tot sehen.
            So weit also zu der, wie nanntest Du’s?, eure Aversion gegen – wenn man das so liest – jeden Moslem.

            Wer soll diese Aversion haben? Belege, Belege bitte.

          • metropolenmond schreibt:

            Nee – ich bezog sich auf den Konflikt Moslems/Pegida etc. nicht auf den Konflikt Moslems/Juden. Sorry fürs Unklare. Immerhin bin ich nicht der einzige „Nichtjude“ hier. Dann fühle ich mich nicht mehr ganz so allein *theatralisch guckendes Smiley an dieser Stelle mitdenken*.

          • Aristobulus schreibt:

            Also, Du kennst hier schon ein paar Juden 🙂 , und ich nenn Dir die mal, damit Du Dich umzingelt fühlest: Anti3anti, Schum, ich, Caruso, Hammer, Eliyah, Ima, David Serebrjanik, Alexej Pawlowitsch, wer noch?, sonst keiner.

        • A.S. schreibt:

          @metropolenmond

          „… radikale und gewalttätige Ideologie …“

          Mich würde auch interessieren welche. Das mein ich ernst. Ich höre diesen Vorwurf oft gegenüber der Pediga, aber außer den Anwürfen „Islamophobie“ oder „Fremdenfeindlich“ kommt keine Begründung. In den Forderungen (die nicht die meinen sind) kann ich nichts extremes entdecken. Das man unter den Demonstranten dann Spinner findet und genau diese sendet sagt exakt nichts aus, Spinner wird man in jeder Gruppe finden. Daher, wenn Sie die Ideologie erkannt haben teilen Sie diese bitte mit.

          „Es würde reichen, wenn man strafrechtlich endlich einmal konsequent agiert“

          Die Politik scheint nicht bereit dazu, also muss sie aufgefordert werden. Außer der AFD und Pegida sehe ich aber keine Gruppe die auch nur ansatzweise derartige Forderungen stellt. Mir scheint (leider) dass es die Pediga zum korrigieren braucht. Oder sehen Sie sonst irgendeine Gruppe die zu korrigieren versucht?

          • metropolenmond schreibt:

            Mit Verlaub – geh doch einfach hin und hör zu. Frag die Leute, frag Symphatisanten. Das ist alles so überdeutlich, wenn man sich nicht gerade weigert, zuzuhören.

            PEGIDA pflegt einfach nur Fremdenfeindlichkeit – das Islamismusgelaber ist nur genau das.

            Also ich stelle eigentlich regelmäßig derlei Forderungen und finde PEGIDA und Co. dennoch daneben.

          • Krokodil schreibt:

            Mond, Du warst also da?

          • Aristobulus schreibt:

            … der Mond saß zuletzt im Sommer im Café Prinzessinnengarten und sah ein paar Mosl-, nein, MirantInnen, nein!, Schwarzhaarige vorüberziehen, die bloß vorüberzogen und ihn nicht baten, ein LIES!-Exemplar anzunehmen.
            Seitdem glaubt er, dass die wahre Gefahr von hunderttausend Rechtextremisten und Pegidisten ausgeht.

          • metropolenmond schreibt:

            Lieber Ari – das habe ich nicht und so auch nie geäußert. Das habe ich auch schon mehrfach geschrieben. Ich habe mir das sehr wohl angesehen und verleugne das Risikopotential dieser Leute auch nicht. Das kann man auch garnicht – es sei denn, man sticht sich die Augen aus und schneidet sich die Ohren ab. Darauf steh ich aber nicht so.

          • Aristobulus schreibt:

            Das hast Du schooo‘ so geäußert 😉 , etwa siebenmal.
            Aber jetzt hast Du nachgedacht.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @metropolenmond: „PEGIDA selbst beinhaltet ebenfalls eine radikale und gewalttätige Ideologie.“

          Hier ist das offizielle Positionspapier der PEGIDA:
          http://www.i-finger.de/pegida-positionspapier.pdf
          Welcher Absatz ist denn radikal und gewalttätig?

          • metropolenmond schreibt:

            Ach – lassen sie mich doch mit diesem Wisch in Ruhe. Der ist doch bedeutungslos. Noch einmal: Die NPD wirbt auch für Naturschutz. Auf so einen Unsinn falle ich nicht hinein. Aber letztlich ist dieser Ossi-Trupp aus dem Tal der Ahnungslosen in diesem Zusammenhang auch garnicht wichtig. Frustrierte Versager gab es immer schon.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @metropolenmond: „Frustrierte Versager gab es immer schon.“

            Könnte einer dieser Versager metropolenmond heißen, unfähig zu jeder klaren Antwort?

          • metropolenmond schreibt:

            Ich habe ziemlich klar geantwortet, dass ich mich von derlei vorgeschobenen Pamphleten nicht verarschen lasse. Sonst noch Fragen?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Woran erkennen Sie denn, dass dieses Pamphlet vorgeschoben ist?
            Klare Antwort, Möndchen!

          • A.S. schreibt:

            @metropolenmond
            Ihre Argumentationsweise ist genau der Mechanismus, der die von ihnen auch gewünschte Korrektur verhindert. Jede Bewegung, die auf Missstände im Bereich Zuwanderung hinweist hat automatisch Anhänger unter fremdenfeindlichen Leuten. Vor Applaus von der falschen Seite kann man sich nicht schützen, man kann sich nur abgrenzen, z.B. durch Positionspapiere. Wenn Sie diese dann automatisch als Lüge betrachten sorgen Sie mit dafür, dass es keinen Protest der Vernünftigen geben kann. Weil es dann nicht mehr möglich ist sich von den Spinnern abzugrenzen.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Metropolit liest nicht, was er nicht lesen muss, denn wer muss sich mit Gelesenem auseinandersetzen?, wenn er was Apriorisches wie die Wahrheit kennt.

          • metropolenmond schreibt:

            Nein – der Besitzer der Wahrheit bin ich leider leider ebenfalls nicht, was mich zuweilen sehr ärgert. Zuweilen irre ich mich sogar, was mich noch mehr ärgert. Alledings ist es unbestreitbar, dass z.B. die bonner Variante, Bogida, von einer ganz strammen Rechten organisiert wurde. Ich hätte auch schon längst O-Töne eingefangen, nur ist es grad ein wenig unsexy – um nicht zu sagen – doof – mit einer Krücke und Kamera innerhalb dieser Klientel rumzulaufen. Die werfen mir sofort vor, dass ich linksversifft bin oder der Lügenpresse angehöre. Das muss ich mir nicht geben. Ich beschränke mich daher auf Leute, die ich hier im Dunstkreis treffe und frage einfach mal nach. Und dann höre ich von Pegida-Liebhabern auch Antisemitisches in brillanter Eindeutigkeit. Und das kann und werde ich eben auch nicht ignorieren, nur weil es hier einigen nicht passt, dass es so ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja.
            Bloß stammt die Beobachtung über den besonders aufgeheizten Durchschnittsjudenhass einer bestimmten Pegidistengruppe zu einer bestimmten Zeit von Egoteaist, der was riskiert hat und da mit einer Israelflagge durchging.

            Und eine stramme Rechte hier, und eine da. Nu? Klar versuchen die was anzukurbeln, was auch immer, weil sie woanders keine Chance haben. Warum sollten sie bei den Pegidisten diese Chance bekommen?, diese sind zu sehr Durchschnitt dafür. Von Vereinnahmung haben die wohl selber genug.

  28. Rika schreibt:

    Und ich sage sonst so gut wie nie, dass Menschen Scheiße sind…. muss ich schnell noch nachreichen!

  29. Pingback: Quo vadis, Aufklärung? - Torsten Heinrich - In dubio pro libertate

  30. ceterum censeo schreibt:

    Gregor „IMTrichine“ Gysi hat das Rennen gewonnen! Er hat eben als erster und erstes dazu aufgerufen, den Rassisten von Pegida, welche diese Tat für ihre sinistren Ziele instrumentalisieren werden, das Handwerk zu legen.
    Ich rufe hiermit Judge Dredd. Bitte das Urteil sofort vollstrecken! Munitionsempfehlung: Katzenscheiße.

    • Rika schreibt:

      Ich instrumentalisiere nicht, ich sage einfach, die muslimischen Attentäter sind Scheiße! Und alle diejenigen, die sie unterstützen sind Scheiße!
      Und alle diejenigen, die sie wegen schwerer Kindheit oder schrecklicher Traumata entschuldigen sind Scheiße!

      • caruso schreibt:

        Liebe Rika, Du hast so recht! Rechter kann man nicht haben! Ich unterschreibe jedes Wort.
        Es gibt leider Menschen, die nichts Besseres sind als Scheiße. So leid es mir such tut, sowas zu sagen. Es ist nicht meine Art.
        lg
        caruso

      • limbischessystem schreibt:

        Aber soweit ich weiß, werden die nicht wegen schwerer Kindheit oder schrecklicher Traumata entschuldigt, sondern damit, daß die halt so sind, also mit ihrer Kultur, Ich würde auch trteffender von Barbaren reden, denn von Scheiße. Es wird Nacht über Europa, die letzten Lichter werden gerade ausgeknipst oder weggebombt. In Deutschland konnte so etwas nicht passieren, weil es hier keine Zeitschrift dieser Art mehr gibt.

  31. Hein schreibt:

    Es braut sich einiges zusammen. Ob die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden? Welches sind die richtigen Schlüsse? Nicht hinschauen, verschweigen, verharmlosen, umdeuten – sicherlich nicht.

    • Krokodil schreibt:

      Die JF hat da so einen Liveticker. Dort findet man erste Reaktionen wie diese:

      • Eitan Einoch schreibt:

        Meine Antwort wäre: Wie viele Vertreter der freien Presse wurden von PEGIDA-Anhängern bislang getötet? Bitte genaue Zahlen angeben!

      • ceterum censeo schreibt:

        Meine Antwort wäre am liebsten Allahu Sackhaar mit dem Teppichmesser. Was für Armleuchter!

      • mike hammer schreibt:

        PEGIDAhat gestern genu vor diesem ANSCHLAG gewarnt.
        spendet ne gehirnzelle für den Armleuchter.

        • Couponschneider schreibt:

          PEGIDA kann gar nicht vor diesem Anschlag gewarnt haben können, denn laut PEGIDA haben wir eine gleichgeschaltete „Lügen-“ und „Systempresse“. Sowas wie Charlie Hebdo kann nach PEGIDA-Lesart nur inszeniertes Theater gewesen sein, denn so eine Zeitung kann es gar nicht geben.

          • mike hammer schreibt:

            wo hast du was von hebdo gesehen ausser in webseiten die mit PEGIDA
            verbandelt sind in deutschland? Hebdo war dauerthema bei islamkritischen.

          • Couponschneider schreibt:

            @Mike Hammer:
            Also muss PEGIDA zugeben, dass die Presse doch nicht gleichgeschaltet ist.

          • mike hammer schreibt:

            hebdo war nie teil der MSM

          • Couponschneider schreibt:

            @Mike Hammer
            1. Ich glaube kaum, dass die meisten PEGIDA-Anhänger diese Zeitung vorher kannten. Ich jedenfalls kannte sie bis heute nicht.
            2. Es gibt immer einen Mainstream. Das zu beklagen, ist einfach blödsinnig. Fußball ist Mainstream. Wer sich für anderen Sport interessiert, kauft sich ein anderes Sport-Magazin.
            3. Dadurch, dass es einen Mainstream gibt, gibt es zwangsläufig auch andere Zeitungen.
            4. PEGIDA redet häufig von „Gleichschaltung“ und „Lügenpresse“. Mir gefällt auch nicht alles, aber „Lügenpresse“ ist doch sehr pauschal und man muss sich halt sein Bild machen. Und nur weil es so aussieht, dass die gleichgeschaltet wäre, sind sie noch lange nicht gleichgeschaltet. Nur weil die alle eine ähnlich kritische Haltung gegenüber Putin haben, heißt das nicht, dass die Medien „amerikahörig“ wären. Putin benimmt sich derart daneben, dass man häufig keine andere Wahl hat. Und wenn Sie mal die Mainstream-Medien anschauen, insbesondere die Hitler-Dokus und Hitller-Artikel. Die sind alle kritisch. Sind die nun auch gleichgeschaltet?

            Für eine amerikahörige Lügenpresse gibt’s immer noch sehr viel Kritik an NSA, an Obama und an der NATO. Putin wurde im deutschen Fernsehen interviewt. Man hat keine unbequemen Fragen gestellt. Die Putinversteherin mit dem Armeehaarschnitt und dem Doppelnamen tingelt auch durch die Talkshows.

            Ich habe auf meinem Blog darüber geschrieben: Die Punkte der PEGIDA sind gar nicht mal so verkehrt. Könnte ich unterschreiben. Nur ist das etwas anderes als das, was sich da auf der Straße befindet und sich PEGIDA nennt. Das PEGIDA-Programm ist ein Feigenblatt wie das zweite D in DDR.

          • Aristobulus schreibt:

            Jessas, Couponschneider.
            Grad die notorischen Hitlerdokus reden gern und gerner über tote Juden, aber die lebenden Juden gehen denen allermeist am Gesäß vorbei.

            Und Ihre vorgefasste Meinung über Pegida ist, comment dirai-je?, gleichgeschaltet. Freiwilligermaßen.

          • besucher schreibt:

            Aber in Bezug auf die Putinversteher ist dem Couponschneider zu 100% zuzustimmen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Besucher, bloß hat das nichts mehr mit Erwägungen über Pegida zu tun: Weil die merkwürdigen Meinungen über Putin einfach nur deutscher Durchschnitt sind.

        • metropolenmond schreibt:

          Ich dachte eigentlich, sie würden sich freuen – schließlich hat es ein Blatt der linksversifften Presse erwischt. Nicht gewusst?

          • Aristobulus schreibt:

            Was für ein verdreherischer, missgünstiger, blindheitsbelandener, ideologisierender Bockmist, pardon.

            „Linksversiffte Presse“ bedeutet bestimmte Eigenschaften, ja?!, etwa die Eigenschaften, mit denen die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT und der SPON glänzen, also, extra Dir erklärt, damit Du mal was verstehst: Einknicken vor fordernden Islamikern, Verdammung Israels, Nazi!-Rufe wenn einer konservativ ist, Verschweigung anderer Meinungen, Erstickung der westlichen Debattenkultur, Palästinenserromantik, Israelbashing, usf.

          • wollecarlos schreibt:

            Wenn AriCohn den ersten Absatz weggelassen hätte, könnte ich den Rest -ohne mit einer Wimper zu zucken- unterschreiben.
            Schön,dass wir endlich mal einer Meinung sind!

          • Aristobulus schreibt:

            Wenn just der Totwoller (pardon, aber ist so) mir rechtgibt, muss ich ja irgendwas ganz schlimm falschgemacht haben 😳

          • wollecarlos schreibt:

            Da gibt es doch das Sprichwort von einem Huhn, das auch mal ein Korn (oder Körnchen?) findet.
            Einfach mal FREUEN. lieber AriCohn !

          • Aristobulus schreibt:

            Sie verstehen mich nicht.
            Was hab ich bloß falsch gemacht – -?
            War es der schlechte Sex? * bestürzt guck‘ *
            Also wirklich, das lag doch rein an Ihnen. Muss doch mal gesagt werden. Und ich steh halt nicht so auf Totgemachtwerden, wissenSe. Lesen Sie doch mal’n Buch, es gibt welche, in denen was darüber drinsteht.

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn, Sie,als in Ihrer Gegend weltberühmter Literat, werden mir sicherlich DAS Buch empfehlen können?
            Oder etwa nicht?
            Das wäre nämlich dann ein Armutszeugnis, das Sie sich sicherlich nicht selber ausstellen werden, oder?

          • Aristobulus schreibt:

            Eigentlich lieber keine Empfehlung, mein bester Lack-und-Leder-Totwoller.
            Nu, wenn Sie mich so anflehen, also da gibt’s diese Heftchen, „Kai-Uwe-Barbar und die 40 Bestäuber“, „Hängeboy hat heut mal Ausgang“, „Das Stehlämpli von Hankensbüttel reloaded“, und was dergleichen mehr ist.
            Nicht ganz mein Genre. Da muss ich passen.

            Der Ratschlag war aber kostenlos. So kriegen Sie’s nicht oft.

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn! Hab ich mir doch gedacht, daß Sie ein netter, hilfbereiter Troll sind. Also vielen Dank.
            Das literaturnobelpreisverdächtige Bändchen über Hankensbüttel ist sicherlich von ihnen?

          • Aristobulus schreibt:

            Gäääähn.
            Was sind Sie doch sterbenslangweilig.
            Gehn Sie mir aus der Sonne, Dickwanst mit Komplexen.

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn, man merkt, daß Sie in einem Fass leben, so wie Sie sich benehmen. Aber trotzdem können Sie es nicht mit Ihrem griechichen Vorbild aufnehmen.

          • Couponschneider schreibt:

            Links muss nicht zwangsläufig schlecht sein. In Deutschland gibt es eine Publikation namens „Jungle World“. Dort finde ich auch den einen oder anderen lesenswerten Artikel, obwohl die links sind.

            Neulich wurde im Deutschlandfunk gesagt, „Novo Argumente“ hätte trotzkistische Wurzeln, dennoch lese ich es heute gerne. Die haben sich zur liberalen (und neoliberalen) Zeitschrift entwickelt.

            Die – meiner Meinung nach – schlimmsten Linken aber, Prantl und Augstein, sind seltsamerweise auf PEGIDA-Kurs. Man macht vor Putin den Kotau, „kritisiert“ Tel Aviv, erdichtet amerikanischen Einfluss und Interessen.

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist doch Gerüchteküche. Sie kolportieren da was herbei, das nie stattgefunden hat.
            Na, wo und wann hat wer von Pegida diese drei Dinge so geäußert?

          • metropolenmond schreibt:

            Seit wann ist Augstein links und was ist das für ein komischer Totmacher-Typ?

          • Aristobulus schreibt:

            Steinauge nicht links?, er hört bekanntlich auf den Slogan „im Zweifel links“, weil er so smartlinkisch mit seinem Selbstzweifel umgeht.
            Und der Totmacher?, lol, willst Du’s wissen?, ah wah, es lohnt sich nicht.

          • metropolenmond schreibt:

            Im Zweifel links. Ja, behaupten kann man viel, wenn der Tag lang ist.

            Ok – man muss auch nicht alles wissen. Ich überles Es wieder.

      • Sophist X schreibt:

        Was soll man bei so einem ScheiB noch groß sagen. Die Pegida hat meines Wissens kein Problem mit einer freien Presse, sondern ein Problem mit dem Fehlen derselben. Und der Anschlag wird die Situation für die Presse vielleicht bald so verändern, dass es sogar so ein Matschhirn sehen können wird.

        • metropolenmond schreibt:

          Es gibt keine freie Presse? Es gibt doch sogar die hier:
          http://www.preussische-allgemeine.de/

          Was ist das für ein Unsinn – hier darf jeder Hansel eine Zeitung verlegen. Es gibt kaum ein Land, in dem die Presselandschaft freier ist.

          • Sophist X schreibt:

            Völlig richtig. Das habe ich etwas übertrieben dargestellt. Aber die Wirkung geht nicht von den Nischenblättern aus. Es ist die Copy/Paste-Einheitspresse, die bei den Hauptthemen die Leute desinformiert, indoktriniert und die Regierung vor sich her treibt.

          • metropolenmond schreibt:

            Verschwörungstheorien machen krank, wussten sie das? Sie steigern sich immer mehr rein und irgendwann laufen sie nur noch völlig durchgeknallt durch die Gegend, weil sie überall Verschwörer wittern. Lassen sie das lieber. Oder spüren sie schon einen Blick im Nacken?

          • Aristobulus schreibt:

            Du hast keine Ahnung, machst aber weiter, weiter und weiter mit dem Meinungsvertreten und Keineahnunghabenwollen.
            VERGLEICH einfach die Überschriften der zehn größten Zeitungen, so bald etwa die Israelis sich mal wieder wehren.

            Nein, es ist keine Gleichschaltung übrigens, der Ausdruck geht an der Sache vorbei. Was ist es: Es ist freiwilliger Kollektivismus, freiwillige Identschalterei.

          • Couponschneider schreibt:

            @Aristobulus
            Ich glaube nicht, dass das freiwillig ist. Eher unfreiwillig. Man ist sich einfach nicht bewusst, dass Antisemitismus eine abendländische Tradition ist, die in uns allen mehr oder weniger drin steckt, genauso wie der 30-jährige Krieg und die Hyperinflation 1923. Wegen des 30-jährigen Krieges ziehen die meisten Deutschen jede Unfreiheit der Unordnung vor. Und die Hyperinflation von 1923 steckt einfach drin in den Köpfen, weshalb keine Gesellschaft sonst die Inflationsrate so wichtig nimmt und deutsche Finanzminister besonders darauf achten, dass die Inflationsrate gering bleibt.

            Das mit dem Antisemitismus ist ernsthafter und angesichts der Verbrechen der Nazis, mag sich niemand mehr Antisemit nennen, wenngleich er offensichtlich antisemitische Einstellung vertritt oder denkt. Ein ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema müsste eigentlich dahingehend führen, dass jeder Kritiker Israels mal in sich geht und seine Argumente abklopft, ob da nicht etwas antisemitisches mitschwingt und ob die Argumentation fair ist. Das passiert nicht, denn der Journalist denkt sich, da er nicht für Hitler ist, sondern Antifaschist, könne er kein Antisemit sein. Dieter Dehm hat doch diese Haltung sehr eindeutig vorgetragen. Und so denken viele.

            Ich habe einen Kollegen zum Hyperventilieren gebracht, weil ich sagte, die Forderung nach einem Verbot der Jungenbeschneidung sei im großen Maße antisemitisch motiviert. Wurde natürlich auf sich bezogen. Mein Argument: Die Gegner der Jungenbeschneidung fordern keine Impfpflicht. Beschneidung ist immerhin weniger riskant als die Unterlassung von Impfungen. Wenn es wirklich nur um das Wohl der Kinder gehe, dann sollen die sich doch erstmal für die Impfpflicht einsetzen als für das Beschneidungsverbot, wobei es mehr ungeimpfte Kinder geben dürfte als beschnittene Jungen, allein weil letzteres Mädchen nicht betrifft.

          • Aristobulus schreibt:

            Stimmt auffällig, Couponschneider.
            – Nur nicht die ähmm unfreiwillige weil traditionelle Einstellung zu Juden. Die ist bewusst!, kein halber Reflex wegen des dreißigjährigen Kriegs (-> Fremdenfeindlichkeit) oder wegen der Inflation von 1923 (-> Angst, dass das Geld nichts mehr Wert sei).

            Judenablehnung grassiert immer und überall, und sie hat nichts mit realen Erfahrungen zu tun. Nichts!

          • Clas Lehmann schreibt:

            Ich glaube zu verstehen, was Du meinst, aber…:

            Doch, mir scheint, die hat was mit realer Erfahrung zu tun. Mit der realen Erfahrung, von mehr oder minder, ubiquitärem Antisemitismus bei den Erwachsenen, die einen so als Kind auferziehen. Das können Opas sein, die von Judenschule brummeln oder Eltern, Günthers und Lehrer, die in tiefer Sorge sind um Israels Verhalten… In dem Zusammenhang gibt es sogar reale Juden, die das begünstigen, so H.-G.-mäßig. Auch so Leute, die meinen, es müsse Israel jetzt aber endlich mal der Wagnerschen Musik geöffnete werden, so aus doitsch-gojscher Sicht… Wegen Entkrampfung. Oder Passionen, die als Chorwerke aufgeführt werden…Ich bin ja eher unmusikalisch und halte mich dann an Texte und geh da nicht wieder hin, aber unter Protest rausgegangen bin ich da auch nicht… Das abendländische Denken ist davon getränkt, So gibt sich das weiter, leider sehr real erfahrbar…

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Clas.
            Etwa so real erfahrbar, wie die Gefahr durch Hexen vor vierhundert Jahren real erfahrbar war, nicht?, überall zu riechen, überall redete man darüber, selbst wenn man schwieg, überall drohte der böse Blick, und man achtete panisch auf Kinder, damit sie nicht gefressen wurden.
            Klingt heute lächerlich – war damals real empfunden.

            Und wo war der Anlass? Wo war die Erfahrung mit einer Hexe?
            Das meine ich damit, dass beim Judenhass das reale Erlebnis fehlt.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Gefühlt, und wenn ich so überlege, wieviele Damen mir schon gesagt haben, sie seien Hexen… das waren einige, aber wenn sie nicht zu aufdringlich werden, duldet man sie, verkauft ihnen was sie haben wollen und wirft dann einen Entlastungsblick auf den Entlastungsblickmarunde…

            Von irgendeinem Krankenhaus, ich glaube in Oldenburg, wusste neulich jemand vertrauenswürdiges zu berichten, dass da jemand zum Besprechen gerufen würde, wenn es was zu besprechen gebe. Der habe so sensible Finger, der könne ein Pferdehaar in einem Briefumschlag tasten…

            Will sagen: Der Glaube besteht fort, nur die Furcht ist weg und der Straftatbestand.

          • Aristobulus schreibt:

            Stimmt, Clas, jetzt fällt’s mir ein, wie viele Damen mir schon gesagt haben, sie seien Hexen, und doch, manche waren sogar welche und taten Hexisches.
            Manchmal ist das ganz nett. Meist aber nich‘ so.
            😳

  32. quer schreibt:

    Statt sich Sorgen zu machen (fragt sich immer, worüber), sollte man sich eher vorbereiten: Auf die neuerliche Abwehrschlacht Europas, auf den Bürgerkrieg zur Befreiung Europas von dem Übel.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Abwehrschlacht? Europa hat doch längst kapituliert.

      • quer schreibt:

        Wer ist Europa? Doch nicht etwa die EU? Europas Bürger haben noch nicht kapituliert. Sie werden nur daran gehindert, sich zu wehren. Geht aber nicht mehr lange.

    • ceterum censeo schreibt:

      Gute Idee, nur haben die Freiheitsfeinde, wie schon immer in der Geschichte, die letzten Jahrzehnte genutzt, dem Volke die Waffen abzunehmen und als Teufelszeug zu verdammen. Hat gewirkt. Und den letzten Jägern wird wohl, wenn´s noch brenzliger wird, bald auch noch das letzte Vogelflintchen abgenommen. Dann kommt wohl unmittelbar der Zeitpunkt, wo in den Moscheen Waffenausgabe ist und der letzte Gutmensch seine Dummheit verflucht. Aber wir haben ja zum Glück unser Grundgesetz. Uns kann nichts passieren. Arsch huuh, Licht aus!

  33. Eitan Einoch schreibt:

    Wer meint, das größte Problem, das der Islam hat, sein schlechtes Image ist, der hat selbst ein Problem…

    „Die Terroristen hätten mehrfach „Allah ist groß“ skandiert. Nach Augenzeugenberichten sollen sie bei dem Überfall auch „Wir haben den Propheten gerächt“ gerufen haben.“

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/paris-tote-bei-anschlag-auf-charlie-hebdo-a-1011717.html

    • abusheitan schreibt:

      Laut ntv haben die Täter „Ali Akbar“ gerufen, was „Mohammed ist groß“ bedeute.

    • Couponschneider schreibt:

      Es gibt aber auch welche, die meinen, das wäre inszeniert. „Warum sollen die das gerufen haben sollen?“ – Die nicht ausgesprochene Antwort: „Um den Verdacht auf den Islam zu lenken.“

      Und das sind Verschwörungstheorien und wer die äußert, muss schon ziemlich krumm gewickelt sein. Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis ich einen Beitrag finde, der das Attentat dem Mossad in die Schuhe schiebt.

      Angeblich wurde Möllemanns Fallschirm auch vom Mossad manipuliert. – Man liest immer noch vereinzelt. Wahrscheinlich wurde Udo Jürgens auch vom Mossad heimlich umgebracht. Einer seiner berühmten Schlag hieß „mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. Und Israel wurde im letzten Jahr 66. Das passt doch wie die Faust aufs Auge.

Seid gut zueinander!

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