Ohne Frauen für Deutschland

Auf dem Gelände des ehemaligen Mendiger Flugplatzes in Rheinland-Pfalz fand im Oktober 2017 die 38. Jahresversammlung der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation statt. Trotz Regen und Sturm waren über sechstausend Mitglieder aus ganz Deutschland angereist. Der Bundesvorsitzende der Jugendorganisation, Hasanat Ahmad, erklärte:

„Vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Turbulenzen sind wir als Teil der Zivilgesellschaft auch regelmäßig darum bemüht, versöhnliche Impulse zu setzen.“

Der versöhnlichste Impuls der Veranstaltung bestand darin, mit anwesenden Mitgliedern die „größte Deutschlandfahne“ nachzustellen. Der Pressesprecher der Muslim Jugendorganisation Ahmadiyya, Iftikar Malik, erklärte dazu:

„Mit dem Motto der Aktion ‚Muslime zeigen Flagge‘ möchten die jungen Muslime ihr klares, bedingungsloses Bekenntnis als loyale Bürger zum Ausdruck bringen. Für die Jugendlichen gilt: ‚Die Liebe zum Heimatland, also die Liebe zu unserem Deutschland, ist auch ein Teil unseres Glaubens. So ist es nur selbstverständlich, dass wir uns zu Deutschland bekennen und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten möchten.“

BLICK aktuell berichtet über die Aktion wie folgt:

„Ebenso wie die Organisation der dreitägigen internen Veranstaltung, war auch alleine schon die Regie für das Stellen der Deutschlandflagge eine logistische Herausforderung, die von den verantwortlichen Organisatoren bravourös bewältigt wurde.“

Bravourös! BLICK aktuell beschreibt sich selbst als das „führende Nachrichtenportal in der Region Sinzig.“ Man sollte also annehmen, alles wichtige über diese Aktion erfahren zu haben. Dann aber fand ich diese interessanten Worte in der Rhein-Zeitung vom 9. Oktober 2017:

„Frauen haben zu dem Festival übrigens keinen Zutritt – „das liegt an unserem Selbstverständnis“ erklärt Malik. Denn man befürchte, dass sich die unterschiedlichen Geschlechter gegenseitig vom Beten und der religiösen Reflexion ablenken könnten. So sind es nur Männer, die am Samstagnachmittag im Regen zu Tausenden die Fahne der Bundesrepublik nachstellen, um ein Zeichen für Deutschlands Grundwerte zu setzen.“

Ohne Frauen für Deutschland! Eine patriotische Geschlechtertrennung! Das ist mal ein klares und bedingungsloses Bekenntnis für Deutschlands Grundwerte. Bravourös! Lediglich ein feierliches Verbrennen des Grundgesetzes wäre ein noch deutlicheres Zeichen gewesen!

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Warum hassen diese Kinder Juden?

Im Norden von Paris wurde Ende September ein zehnjähriges Mädchen von ihren Klassenkameraden krankenhausreif geschlagen, weil sie jüdisch ist. Die Pariser Schulbehörde hat den Vorfall bestätigt und erklärt, man werde ihn ernst nehmen. Das Kind muss noch einige Tage im Krankenhaus bleiben und wird danach auf eine andere Schule gehen. 

Der Präsident der französisch-jüdischen Dachorganisation CRIF, Francis Kalifat, erklärt, der wachsende Judenhass habe in Frankreich dazu geführt, dass öffentliche Schulen inzwischen für jüdische Kinder nicht mehr sicher sind.

Wenn Kinder Kinder hassen, weil sie Juden sind, wenn sie sie krankenhausreif prügeln, dann muss uns die Frage quälen: Warum hassen diese Kinder Juden?

Woher haben sie diesen Hass und warum ist dieser Hass in unserer Mitte möglich?

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Wer ist dieser Martin Lejeune?

Ein Niemand!

Martin Lejeune sollte auf keinen Fall ernst genommen werden. Es gibt keinen Grund, sich über seine Aktivitäten aufzuregen. Seine Texte und Erzeugnisse sollte unter keinen Umständen geteilt werden.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Text veröffentlichen soll. Ich bin jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass ich diesen Text veröffentliche, in der Hoffnung, dass diese Worte helfen, jede Empörung über Martin Lejeune bereits im Keim zu ersticken. Eine Empörung bringt gar nichts, denn jede einzelne Empörung beschert ihm Klicks und daraus zieht er Profit.

In diesem Artikel wird daher keine Seite, kein Bild, kein Video und kein Artikel von Martin Lejeune verlinkt. Jeder Klick auf eines seiner Erzeugnisse, ist ein Klick zu viel. Stattdessen werde ich eine kleine Historie seines kleinen Geistes präsentieren. Möge diese Zusammenfassung dafür sorgen, dass Martin Lejeune mit milder Verachtung begegnet wird.

Als die Politologin und Journalistin Sylke Tempel im Oktober 2017 von einem Baum erschlagen wurde, schrieb Martin Lejeune via Twitter:

„Die Gebete der Muslime wurden erhört
Der Baum ist die Strafe Gottes für Sykle Tempel’sTaten
Gottes Gerechtigkeit siegt“

Als die BILD über diesen Unfall berichtete, schrieb er:

„Deutsche Staatsräson: Tod einer Zionistin auf Seite 1
Das Leid, das Zionisten den Palästinensern antun,wird verschwiegen“

Als er daraufhin von einigen Menschen wegen des Verdachts der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener angezeigt wurde, schrieb er:

„Das heißt also, daß man auch Adolf Hitler nicht verunglimpfen darf für seine Taten und auch Hitlers Andenken nicht verunglimpft werden darf?“

Mit dieser Ungeheuerlichkeit schaffte es Martin Lejeune leider, dass sein Name in der Kommentarspalte unter fast jedem Nachruf auf Sylke Tempel im Internet auftauchte und so das Andenken an diese großartige Frau verschmutze.

Als im November 2016 Israel von Waldbränden heimgesucht wurde, schrieb Martin Lejeune auf Facebook:

„Was in #Israel passiert, sind keine normalen Brände. Das ist die Strafe Gottes für (…)“

Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Martin Lejeune feierte das Feuer im November 2016 wie die Nazis einst im November 1938. Etwas später erklärte er sogar, daran zweifeln zu müssen, ob es den Holocaust gegeben hat.

„Wenn wirklich sechs Millionen Juden umgekommen sein sollen, dann darf ich doch annehmen, dass die, die das Leid erfahren haben sollen, doch etwas menschlicher umgehen mit den Palästinensern. Das sehe ich aber leider nicht. Und wenn es so ist, wie es leider gerade geschieht, dass die Juden so unmenschlich sind zu den Palästinensern, dann müssen bei mir zumindest leider Zweifel entstehen, ob die Juden wirklich so ein Unglück erlebt haben, weil sonst müssten sie sich wirklich mehr einfühlen und mehr Empathie zeigen für die Palästinenser. Und daher auch meine Hoffnung, dass das große Feuer in Israel die Palästinenser, also die Christen und die Muslimen, verschont. Und ich kann mir leider im Augenblick nicht wünschen, dass die Juden von diesem Feuer verschont werden, weil sie so unmenschlich umgehen mit den Palästinensern.“​

Als er daraufhin der Volksverhetzung angezeigt wurde, pilgerte er unverzüglich zum Holocaustmahnmal in Berlin und nahm dort ein Video der Reue auf. Am 1. Dezember 2016 stellte er seine Entschuldigung auf Facebook und erklärte:

„Ich bin ein Mensch mit Gefühlen und ich habe mich in meiner Rede von dem Leid gegen die Palästinenser, ausgeübt durch die Zionisten, überwältigen lassen.“

Martin Lejeune erklärte somit, Zionisten hätten ihn dazu überwältigt, den Holocaust zu leugnen. Im Januar 2017 schrieb er auf Facebook:

„Seit Monaten läuft Schwulen-Propaganda im deutschen TV zur der Zeit, wenn Kinder von der Schule nach Hause kommen und vor 18 Uhr, bevor Die Simpsons läuft! Hallo! Interessiert das keinen? Wie geschmacklos ist das denn? Jeder kann sein, was er mag – aber Kinder zu animieren, das ist ein NoGo! – vor allem zu Zeiten, in denen Kinder TV schauen.“

Er regte sich mit diesem Worten über einen Werbespot auf, der in der Zeit gesendet wurde. In einer früheren Version seines Kommentars sprach er von einer „Schwuchtel-Werbung“ und schrieb das Wort geschmacklos mit dreizehn s: „geschmacklosssssssssssss“.

Seine Fans und Fanatiker stimmten prompt in seine Hetzte gegen Schwule ein und kommentierten:

„Schwule sollte man verbrennen“
„Ins KZ mit den Schwuchtel“
„Schwul sein ist eine Krankheit“
„Dreck“

Martin Lejeune hetzt regelmäßig gegen Juden und Homosexuelle und bezeichnet den Tod von Menschen als gerechte Strafe Gottes. Anfang Juli 2016 konvertierte Martin Lejeune zum Islam und macht sich seitdem als Moslem Sorgen um Deutschland. Auf Facebook schrieb er:

„Wollt ihr mit eurer Schwulen-Propaganda etwas für oder gegen die #Islamisierung unternehmen? Ich hab nichts gegen Schwule! Ihr könnt doch tun und machen, was ihr wollt. Ihr könnt frei leben in der #EU. Aber lasst bitte unsere Kinder in Ruhe! Wenn ihr Schwulen selber nicht in der Lage seid, Kinder zu zeugen, dann mischt euch bitte nicht ein in die Kinder-Erziehung anderer. Ich als Deutscher habe die Sorge, daß die Deutschen weniger werden. Allerdings geschieht es uns irgendwie auch ganz recht.“

Martin Lejeune ist ein von Hass zerfressener Mensch. Darum rufe ich dazu auf: Teilt seine Beiträge nicht! Regt Euch nicht über ihn auf! Er hat nur soviel Macht, wie Ihr ihm durch Eure Empörung schenkt!

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Die Heinrich-Böll-Stiftung befeuert den Judenhass im Libanon

Unter dem Titel “50 Jahre Besatzung Besatzung, 50 Jahre Resilienz (Widerstand, Spannkraft)“ lud im Oktober 2017 die deutsche Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut zu einem Vortrag ein.

Wenn die Menschen im Libanon etwas nicht brauchen, dann noch mehr Kritik und Hetze in Richtung Israel. Im Libanon wirkt schließlich die Partei Allahs (Hisbollah) und sie leistet ganze Arbeit, um die Spannungen aufrecht zu erhalten. Die Hisbollah ist sowohl eine Partei als auch eine Miliz und ist seit 1992 in der libanesischen Nationalversammlung vertreten, teilweise sogar in mehreren Kabinetten der libanesischen Regierung.

Die Hisbollah ist für zahlreiche Anschläge gegen die israelische Armee verantwortlich. Bei vielen weiteren Anschlägen gegen jüdische oder westliche Einrichtungen weltweit wird ihre Beteiligung angenommen. Dabei wurden sowohl militärische als auch zivile Ziele getroffen. Das Ziel der Hisbollah ist die Schaffung eines Islamischen Staates. Sie kämpft gegen die Idee der Gleichberechtigung der Geschlechter und Religionen und für die weltweite Vorherrschaft einer fundamentalislamischen Diktatur. Sie kämpft somit gegen ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Menschen.

Es gibt also schon genug Hass gegen Israel im Libanon. Es braucht daher keine deutsche Stiftung, die diesen Hass mit deutschen Steuergeldern auch noch befeuert. Was die Menschen im Libanon brauchen, ist mehr Verständigung und Annäherung an Israel. Diese Verständigung aber verweigert die Heinrich-Böll-Stiftung. Sie schürt lieber den Hass.

Es gibt in Deutschland einige Personen, die diese deutsche Befeuerung und Finanzierung des Judenhasses in einem Land, in dem der Wunsch nach der Vernichtung Israels im Parlament und in der Bevölkerung vertreten ist, mit Sorge betrachten. Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar Briefe an die Heinrich-Böll-Stiftung:

“Sehr geehrte Damen und Herren der Böll-Stiftung,

Sie luden zu einer Veranstaltung in Beirut ein: „50 Jahre Besatzung, 50 Jahre Widerstand“. Kann mir jemand des Hauses erklären, wie ein solches Hetz-Plakat friedensfördernd zur Entspannung der Situation beiträgt? Sie laben sich an der Aufrechterhaltung des Konflikt durch eine einseitige Haltung und fördern damit Terror gegen Israelis und die Not der seit 50 Jahren in der Schwebe befindlichen Palästinenser. Ich widerspreche der Verwendung meines Steuergeldes für so einen Propaganda-Dreck! Ich klage die Heinrich-Böll-Stiftung der Aufhetzung der arabischen Seite an. Ich fordere den Parteivorstand der Grünen sowie die Bundestagsfraktion auf, ihren Einfluss geltend zu machen und die von einer gemeinnützigen, politischen Stiftung zu erwartende Neutralität herzustellen.

Hoch irritiert grüsst Sie
Dr. Elio Adler“
(Gründer der Wertinitiative)

***

“Sehr geehrte Damen und Herren der Böll Stiftung,

es kann nicht sein, dass Sie derartig unreflektierter, antisemitischer, antiisraelischer und last not least auch historisch inkorrekter Propaganda Raum geben. Es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass dieselben Gebiete, die nun unter „Besatzung“ angesprochen werden, bereits Jahrzehnte davor ebenfalls besetzt waren, nur eben unter Arabischer Herrschaft, was niemandem auch nur eine Zeile wert war. Dass die Region allerdings unter dem antiken Namen „Judäa“ bekannt ist, erklärt ihren wahren Eigner von selbst. Mit solchen Titeln (und den dazu gehörigen Veranstaltungen) wird der Delegitimierung und Dämonisierung der einzigen Demokratie im Nahen Osten Vorschub geleistet, und dafür werden deutsche – also auch meine! – Steuergelder verschwendet. Das wird Konsequenzen haben. Ich fordere Sie auf, sich unverzüglich von diesem klar Antisemitischen und Antidemokratischen Gedankengut in Wort und Tat zu distanzieren.

Mit freundlichen Grüssen,
Sandra Kreisler“

***

“Sehr geehrter Vorstand der Heinrich Böll Stiftung,

wie kommt es, dass eine Stiftung wie die Ihre aus öffentlichen Geldern, die der Neutralität verpflichtet sein müsste, Steuergelder dazu verwendet, einseitige Propaganda gegen Israel zu verbreiten, wie Sie es in Ihrer Veranstaltung am 5.10.17 zum Thema „50 years of occupation – 50 years of resilience“ taten? Können Sie mir erklären, wieso Sie so nachlässig mit Ihrer Verpflichtung zur Neutralität umgehen? Die Karikatur auf Ihrem Plakat / auf Ihrem Flyer spricht Bände und grenzt schon an Propaganda gegen Israel. Werden Sie auch zu denjenigen gehören, von denen man einst sagen muss: Sie standen dem aufkeimenden Antisemitismus in keinster Weise entgegen? Im Gegenteil – Sie haben den Antisemitismus noch gefördert.. Wo bleibt da Ihre Verantwortung als „neutrale“ Stiftung? Dass meine Steuergelder dafür verwendet werden, laste ich Ihnen an! Sie sollten sich ein Beispiel an der grünen Jugend nehmen, die gerade beschlossen hat, keinen Antisemitismus und keine BDS zu tolerieren.

Ich rechne mit Ihrer Antwort!
Shalom – Maike Stein“

***

“Sehr geehrter Vorstand der Heinrich Böll Stiftung,

es ist ein Unding, dass eine Stiftung aus öffentlichen Geldern, die der Neutralität verpflichtet sein müsste, Steuergelder dazu verwendet, einseitige Propaganda gegen Israel zu verbreiten. Ich bin sprachlos, wütend und erwarte eine Stellungnahme Gerade in dieser, für Israel und für Juden weltweit wieder schweren Zeit des aufkeimenden Antisemitismus, sollten Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sein und Antisemitismus bekämpfen anstatt Öl ins Feuer zu gießen. So eine Veranstaltung ist unerträglich, dass meine Steuergelder dazu beitragen, so eine Hetze möglich zu machen, ist für mich absolut inakzeptabel.

Shalom!
Malca Goldstein-Wolf“

***

Für weitere Informationen lesen Sie auch: “Die volle neutrale Einseitigkeit“.

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Das war keine Schießerei!

Wir wissen noch nicht viel über das Massaker in Las Vegas, aber eins ist bereits klar:

Wenn auf eine Gruppe von feiernden Menschen geschossen wird, in der Absicht, eine Masse von Menschen zu morden, dann ist das Wort „Schießerei“ für diese Tat absolut unangemessen!

Die Definition von „Schießerei“ ist: “heftiger Schusswechsel“. Hat die Gruppe etwa zurück geschossen?

Das richtige Wort für diese Tat lautet Anschlag oder Angriff! Wir wissen zwar noch nicht, ob es Amok oder Terror ist, aber es ist ein Angriff auf eine Gruppe von Menschen, die feiern wollten. Dafür gibt es ein Wort: Anschlag!

Bitte schreibt auf die Seiten aller Medien, die die Bezeichnung „Schießerei“ nutzen und fordert sie auf, unverzüglich damit aufzuhören.

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UNO: Ehemaliges Mitglied der Hamas sorgt für lange Gesichter

Diese Gesichter muss man gesehen haben!

Am 25. September 2017 sorgte ein ehemaliges Mitglied der Hamas für lange Gesichter bei der 36. Sitzung zur Erklärung der Vereinten Nationen im U.N. Menschenrechtsrat. Sein Name ist Mosab Hassan Yousef. Er hielt eine Rede, nachdem ausgerechnet Nationen wie Katar, Nord-Korea, Syrien, Iran und Venezuela erklärt hatten, Israel sei ein rassistischer, mörderischer Apartheidsstaat, der die Menschenrechte missachte. Pakistan forderte die Vereinten Nationen sogar auf, dem Regime Israels ein Ende zu setzen. Mosab Hassan Yousef sprach:

„Mein Name ist Mosab Hassan Yousef. Ich wuchs in Ramallah als Mitglied der Hamas auf. Ich richte meine Worte an die palästinensische Autonomiebehörde, die von sich behauptet, die „alleinige legitime Vertretung“ des palästinensischen Volkes zu sein.

Ich frage: Woher nehmen Sie diese Legitimität? Das palästinensische Volk hat Sie nicht gewählt, und es hat Sie nicht dazu veranlasst, von Ihnen vertreten zu werden. Sie haben sich selbst ernannt!

Sie tragen keine Verantwortlichkeit für Ihre eigenen Leute. Dies wird belegt durch Ihre totale Verletzung der Menschenrechte. Fakt ist, das palästinensische Individuum und seine menschliche Entwicklung ist Ihr geringstes Anliegen. Sie entführen palästinensische Studenten vom Campus und quälen sie in Ihren Gefängnissen. Sie quälen Ihre politischen Konkurrenten. Das Leiden des palästinensischen Volkes ist das Ergebnis Ihrer egoistischen politischen Interessen. Sie sind der größte Feind des palästinensischen Volkes.

Würde Israel nicht existieren, hätten Sie niemandem, dem Sie Schuld zuschieben könnten. Übernehmen Sie Verantwortung für die Ergebnisse Ihrer eigenen Handlungen.

Sie schüren die Flammen des Konflikts, um Ihre eigene missbräuchliche Macht zu erhalten. Sie benutzen sogar diese Plattform, um die internationale Gemeinschaft und die palästinensische Gesellschaft zu täuschen, um ihnen weiszumachen, Israel sei für die Probleme verantwortlich, die Sie selbst erschaffen haben.“

Nach der Rede verstummte der Saal für einen kurzen Moment. Die Gesichter einiger Mitglieder bei der Rede von Mosab Hassan Yousef sind Gold wert.

So sehen Menschen aus, wenn ihr Judenhass entlarvt wird. Es sind die langen Gesichter jener, die Israel bei jeder Gelegenheit kritisieren und für alle Konflikte im Nahen Osten verantwortlich machen und dabei in das Geheule des wölfischen Chors der übelsten Menschheitsverbrecher einstimmen. Es sind die langen Gesichter jener, die nicht verstanden haben, dass Israel der beste Verbündete der aufgeklärten arabischen Gesellschaft ist, während es die arabischen Regierungen vom Schlage der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde sind, die das arabische Volk unterdrücken, knechten und misshandeln.

Mosab Hassan Yousef hat am 25. September 2017 gezeigt, dass nicht Israel rassistisch ist, sondern die Kritiker Israels, da sie sich weigern, die wahren Schuldigen am Konflikt zu benennen und stattdessen auf Judenhass setzen. Sie glauben, Araber seien nicht in der Lage, selbstkritisch zu sein und Ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie glauben, Araber müssten geführt werden und seien daher nicht in der Lage, mit Kritik umzugehen. Sie versuchen sogar, alle aufgeklärten Araber mundtot zu machen, die nicht sagen, „der Jude ist Schuld“, sondern die wahren Schuldigen am Konflikt benennen und das Recht auf Selbstverantwortung, Selbstkritik und Selbstbestimmung für sich einfordern.

Es gibt viele Araber, die das judenhassende Spiel nicht mehr mitmachen und es wagen, die wahren Schuldigen zu benennen. Sara Zoabi zum Beispiel sagt:

„Mein Name ist Sara Zoabi. Ich bin Araberin, Muslimin, Israelin und stolze Zionistin von Nazrat Ilit. Ich bin Araberin, weil ich Araberin bin. Ich bin Muslimin, weil ich Muslimin bin. Und ich bin Zionistin, weil ich an das Recht des jüdischen Volkes an einen eigenen Staat glaube, den Staat Israel, das Heilige Land. Ich bin mir sicher, einige Leute, die mich jetzt hören, werden sagen: „Was ist los? Hast Du den Verstand verloren? Wie kannst Du nur sagen, eine Zionistin zu sein?“

Ich möchte allen israelischen Arabern sagen: Wacht auf! Wir leben hier im Paradies. Im Vergleich mit anderen arabischen Länder ist das hier der Garten Eden! Für mich gibt es kein anderes Heimatland als Israel. Ich habe keine andere Flagge. Bei allem Respekt meiner arabischen und muslimischen Wurzeln betone ich: Ich bin keine Verräterin! Ich schade niemandem.

Welcher Ort ist besser als Israel? Hier kann ich tun, was ich in keinem anderen arabischen Land tun kann. Ich bin mir sicher, wie ich hier lebe, ist nicht mal 1 Prozent der Araber in den arabischen Nachbarländern vergönnt, aber 100 Prozent aller israelischen Araber leben so!

Das ist es, woran ich glaube und es öffentlich zu sagen, kostet mich einen hohen Preis, das weiß ich. Mein Sohn muss diesen Preis auch zahlen! Sein Leben ist bedroht und man will ihn für seine Meinungen töten!“

Mohammed Zoabi ist der Name des Sohns. Auch er ist ein aufgeklärter junger Mann, der sich weigert, Juden zu hassen. Er sagt:

„Mein Name ist Mohammad Zoabi. Ich bin ein stolzer, israelischer, zionistischer, arabischer Moslem. Die Art, wie ich mich selber bezeichne, verärgert all jene, die gegen Israel sind, gegen Gerechtigkeit und gegen die Hoffnung auf Demokratie im Nahen Osten. Es verärgert sie, dass es israelische Araber gibt, die den Umstand zu schätzen wissen, Israelis zu sein. Es verärgert sie, dass die Welt bald herausfinden wird, dass Israel die Hoffnung für Demokratie im Nahen Osten ist.

Ich möchte, dass alle Welt weiß, dass nur weil ich mich als israelisch, zionistisch, arabisch und muslimisch bezeichne, dies nicht bedeutet, dass ich vergessen habe, ein Araber zu sein. Ich habe nie geleugnet, ein Araber zu sein. Ich bin ein Araber, der in Arabien geboren wurde, um Araber zu bleiben. Aber ich bin ein Araber, der in Israel geboren wurde, in dem jüdischen Land Israel und das heißt: ich bin ein israelischer Araber. Genauso wie Araber in Libanon arabische Libanesen sind, in Syrien arabische Syrier, in Jordanien arabische Jordanier. Ich wurde ich Israel und in Arabien geboren und ich bin sowas von stolz darauf!

Israel ist die Hoffnung für Demokratie. Ernsthaft! Israel ist das Licht in der Dunkelheit. Israel ist der Himmel inmitten der Hölle. Ich sage das nicht, um irgendeines unserer Nachbarländer zu beleidigen, überhaupt nicht, aber das ist nun mal die Tatsache.

Schaut Euch Syrien an. Es ist einfach nur beschämend, was dort geschieht. Syrien ist gerade mal nur hundert Kilometer von meinem Haus entfernt, von dem Ort, an dem ich gerade stehe und dort werden die Menschen getötet. Menschen werden dort verfolgt, nur weil sie Freiheit fordern. Das ist beschämend! Homosexuelle werden im Iran und in Saudi-Arabien hingerichtet, nur weil sie schwul geboren wurden. Das ist beschämend!

Das ist der Grund, warum ich glaube, dass Israel die Hoffnung für Demokratie und die Hoffnung für den gesamten Nahen Osten ist.

Ich fordere die Welt auf, endlich aufzuwachen. Ich sage das als Mensch! Vergesst, dass ich ein Araber und Israeli bin und ein Zionist, ein Patriot, der die Idee eines jüdischen Staates im Lande Israel unterstützt. Vergesst das alles. Seht mich als Menschen, der in Israel lebt. Und dann schaut auf die Menschen, die in Syrien leben oder im Iran. Israel ist Freiheit! Israel ist nicht perfekt, aber sehr nah dran! Bitte, wacht auf! Bitte, hört auf mit dem blinden Hass auf Israel.“

Es gibt viele Araber und Araberinnen, die sich weigern, Juden zu hassen. Die folgende Rede einer arabische Frau zum Beispiel stammt aus dem Projekt „working together“.

„Mein Name ist Kothar. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus dem Dorf Drijat im Negev. Ich gehöre zu einer 13-köpfigen religiösen Familie. Mein Vater arbeitet als Lehrer, während meine Mutter zu Hause bleibt. Ich arbeite als Lehrerin in einer israelischen Schule. Ich unterrichte Arabisch für die fünfte und sechste Klasse in einem neuen Programm, das „Ya Salamm“ heißt.

Es gibt viele andere Araber wie mich, die in Israel leben und arbeiten. Sie haben Freude am Leben, arbeiten, passen sich an und haben keine Probleme hier. Wenn Menschen Israel boykottieren, dann boykottieren Sie mich und alle anderen Araber, die hier leben und arbeiten.

Ich liebe meine Arbeit, die Freude meiner Kinder und ihre Liebe zu mir. Und ich liebe meine Kollegen und den Spaß mit ihnen und das freundliche Umfeld, das sie bieten. Ich genieße das alles und bin sehr glücklich darüber, erleben zu können, wie Kinder die arabische Sprache sprechen, die ich ihnen beibringe.

Ich lebe seit sechs Jahren in Be’er Sheva in einem Apartment zusammen mit zwei jüdischen Mitbewohnerinnen. Wir sind sehr glücklich hier und es wäre wirklich hart für mich zu gehen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, irgendwann einmal zu gehen. Boykotte werden uns nur trennen und verletzen. Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir Frieden in unsere Zeit bringen.“

In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Mosab Hassan Yousef hat daher Recht. Das Problem ist nicht Israel. Das Problem sind jene, die arabische Kinder als Schutzschilde für ihre Waffen missbrauchen, jene, die Oppositionelle einkerkern, foltern und töten und nicht mal den geringsten Standards mitmenschlichen Umgangs genügen. Es sind die Schergen der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde, jene, deren Führer der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel seinen „Freund“ nennt.

Diese Schergen sind die Feinde aller aufgeklärten Menschen, woran sie auch immer glauben mögen. Die aufgeklärten Menschen im Nahen Osten wiederum haben keinen besseren Verbündeten als Israel. Wer Israel schadet, schadet daher der Aufklärung und allen Arabern, sie sich nach Freiheit sehnen.

Veröffentlicht unter Israel, Palästina

Saudi-Arabien erlaubt Frauen, Auto zu fahren

Der König von Saudi-Arabien, Salman ibn Abd al-Aziz, hat in einem Dekret erklärt, dass Frauen in Saudi-Arabien bald überall Auto fahren dürfen. Bislang durften Frauen nur außerhalb von Städten fahren und das auch nur in männlicher Begleitung. Im Jahr 2013 erklärte Scheich Saleh al-Lohaidan noch, Autofahren würde die Eierstöcke von Frauen nachhaltig beschädigen!

Jetzt dürfen Frauen überall Auto fahren. Wenn Saudi-Arabien jetzt noch aufhört, Menschen hinzurichten, weil sie homosexuell sind, steht einer CSD-Parade mit den Dykes on Bikes an der Spitze nichts mehr im Wege. Es sei denn natürlich, eine Lesbe am Steuer ist Jüdin, dann gibt es ein Problem. Für Juden gibt es nämlich nach wie vor ein Einreiseverbot.

Da Frauen jetzt in Saudi-Arabien Auto fahren dürfen, präsentiere ich eine kleine, passende Geschichte:

Im Jahr 1998 traf der Vorgänger des amtierenden Königs, der damals noch Kronzprinz Saudi-Arabiens war, Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saʿud, auf Elizabeth II im schottischen Balmoral. Ihren Eierstöcken ging es gut! Sie waren schon lange in Rente. Von dem Treffen berichtete der ehemalige britische Botschafter in Saudi-Arabien, Sir Sherard Cowper-Coles:

„Die königlichen Land Rover wurden vor das Schloss gefahren. Der Kronprinz stieg, wie angewiesen, auf den Vordersitz des Land Rovers. Sein Dolmetscher nahm hinter ihm Platz. Zu seiner Überraschung stieg die Königin in den Fahrersitz, drehte den Zündschlüssel um und fuhr los. Abdullah war es nicht gewohnt, von einer Frau gefahren zu werden, geschweige denn von einer Königin. Seine Nervosität erhöht sich, als die Königin, die schon in ihrer Zeit bei der Armee gefahren hatte, den Land Rover beschleunigte, durch die engen schottischen Straßen fuhr und dabei die ganze Zeit redete. Über seinen Dolmetscher flehte der Kronprinz die Königin an, zu verlangsamen und sich auf die Straße zu konzentrieren.“

Was für ein Weichei!

Abdullah ist mittlerweile tot. Elizabeth fährt noch! Long live the Queen!

Veröffentlicht unter Feminismus