Deeskalation

Stell Dir vor, Du hättest eine kugelsichere Weste an und es gäbe Menschen, die auf Dich schießen.

Stell Dir vor, die Menschen, die auf Dich schießen, brüllten immer wieder, Dich töten zu wollen und hätten sogar eine Charta verabschiedet, in der sie erklären, Dich, Deine Familie und all Deine Verwandten vernichten zu wollen. Stell Dir vor, eine Kugel hätte bereits Deinen Kopf gestreift und Dein linkes Ohr wäre sogar getroffen worden. Was würdest Du tun? Würdest Du Dich verteidigen, wenn Du könntest?

Die Menschen in Israel befinden sich in genau so einer Situation. Sie werden angegriffen und sie tragen eine kugelsichere Weste.

Neulich habe ich gehört, wie jemand erklärte: „Israel ist ganz klar der Stärkere in diesem Konflikt. Und deswegen ist es an Israel, dass das ganze deeskaliert.“

Israel wird von der Hamas angegriffen. In der Gründungscharta der Hamas von 1988 wird gefordert, nicht nur Israel, sondern alle Juden weltweit zu vernichten. Im Gazastreifen gehört das Hakenkreuz zu den Symbolen des Krieges gegen Juden.

Natürlich eskaliert der Konflikt im Nahen Osten. Aber das liegt daran, dass sich Juden und Israelis gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund der Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung. Eine Situation eskaliert immer erst dann für beide Seiten, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deeskalieren heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen.

Was soll das überhaupt bedeuten, Israel sei der Stärkere in dem Konflikt. Israel ist von Feinden umringt. Israel ist all den anderen Ländern im Nahen Osten zwar militärisch überlegen, aber nicht überlegen genug, um den Krieg gewinnen zu können. Dafür ist die Gegenseite viel zu groß. Israel umfasste nicht einmal 0,5% des ganzen arabischen Raums. Die restlichen 99,5 % sind Feinde, Verbündete der Feinde oder ehemalige Feinde.

Israel kann diesen Krieg nicht gewinnen. Israel kann lediglich dafür sorgen, den Krieg nicht zu verlieren. Israel kämpft nicht auf Sieg. Nein, Israel kämpft um das nackte Überleben.

Immer wieder höre ich, der Konflikt sei nicht leicht zu erklären, das stimmt aber nicht. Der Konflikt ist nicht leicht zu lösen; er ist jedoch sehr leicht zu erklären: Die arabische Seite will die israelische Seite vernichten. Die israelische Seite verteidigt sich. Das ist der Konflikt.

In den offiziellen Verlautbarungen der arabischen Seite steht eindeutig, Israel vernichten zu wollen. Auf israelischer Seite gibt es eine solche Verlautbarung nicht, im Gegenteil, die Unabhängigkeitserklärung Israels bietet nach wie vor allen arabischen Nachbarn den Frieden:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Der Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas in Gaza, Jahia al-Sinwar, erklärte am 19. Oktober 2017 bei einer Rede vor Jugendlichen:

„Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

Mahmud Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte in einer öffentlichen im Februar 2010, Juden sein Bakterien, die allesamt vernichtet werden müssen.

Und jetzt gibt es Menschen, die Israel dafür kritisieren, sich zu verteidigen. Sie fordern sogar, Israel solle deeskalieren. Das Einzige, was Juden und Israelis tun können, um zur Deeskalation beizutragen, ist schlicht und ergreifend, nicht mehr zu existieren.

Israel ist ein Mensch mit kugelsicherer Weste und daher wieder zurück zu Dir. Stell Dir vor, Du würdest eine kugelsichere Weste tragen. Fändest Du es gerecht, wenn man Dich im Kugelhagel kritisieren würde, wenn man Dich auffordern würde, zu deeskalieren, nur weil Du eine kugelsichere Weste trägst und etwas bessere Waffen bei Dir hast?

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du aus aller Welt kritisiert werden würdest und selbsternannte Friedensaktivisten Dich als Kriegstreiber und schlimmste Gefahr für den Weltfrieden bezeichnen würden? Was würdest Du sagen, wenn die Vereinten Nationen, Dich öfter kritisieren würden als alle anderen Menschen der Welt zusammen? Genau das passiert Israel.

Israel wurde vom sogenannten Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen öfter kritisiert als alle anderen Länder der Welt zusammen, darunter so leuchtende Beispiel der Humanität wie Syrien, Saudi-Arabien, Nordkorea und der Iran. Mach Dir das mal klar: Alle anderen Länder der Welt zusammen wurden von den Vereinten Nationen weniger kritisiert als Israel.

Trotzdem gibt es Menschen, die behaupten ernsthaft, Kritik an Israel sei nicht möglich und man würde eigentlich nur die israelische Seite zu hören bekommen. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Nachweislich! Aber die Menschen, die Israel und Juden hassen, sind wahnsinnig. Fakten erreichen sie nicht.

Kannst Du Dir vorstellen, in einer Welt zu leben, In der Du so sehr gehasst wirst, dass von Dir erwartet wird, zu deeskalieren, wenn Menschen Dich vernichten wollen? 

Israel versucht bei der Verteidigung, so viele zivile Tote wie möglich zu vermeiden. Das ist jedoch sehr schwer, weil die Hamas ihre Waffen und Raketen in Kindergärten, Moscheen und Krankenhäuser lagert und die Zivilbevölkerung ganz bewusst als Schutzschild für ihre Waffen missbraucht. Israel nutzt Waffen, um die Bevölkerung zu schützen, die Hamas jedoch benutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen.

Der ehemaligen israelischen Premierministerin Golda Meir, werden diese Worte zugeschrieben:

„Wenn Frieden kommt, können wir den Arabern vielleicht mit der Zeit vergeben, dass sie unsere Kinder getötet haben. Wir können ihnen aber nie vergeben, dass sie uns gezwungen haben, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Die Hamas schickt Kinder in den Tod, damit Bilder entstehen, die Israels Verteidigung wie eine Aggression aussehen lassen. Die Hamas opfert die eigenen Kinder, um Israel zu schwächen und zu dämonisieren.

Alle Medien, die die Bilder der toten Kinder zeigen, haben diese Kinder mit auf dem Gewissen, denn es ist der Plan der Hamas, diese Kinderleichen als moralische Schwächung Israels zu „produzieren“ – und das Verb „produzieren“ ist genau das richtige Wort, um diese brutale Unmenschlichkeit der Hamas auf den Punkt zu bringen.

Alle, die Israel kritisieren, weil das Land sich verteidigt und dabei etwas von Unverhältnismäßig faseln und Israel vorwerfen, Zivilisten zu töten, haben diese Zivilisten selbst auf dem Gewissen. 

Die Hamas verschanzt ihre Waffen ganz bewusst hinter unbewaffneten Zivilisten, damit so viele Menschen wie möglich sterben. Die Hamas weiß, dass diese schrecklichen Bilder bei den Israelkritikern gut ankommen.

Würden nicht so viele Menschen so geil werden, wenn sie Bilder toter Kinder und Zivilisten sehen, die durch Waffen getötet wurden, die von Juden gehalten wurden, im Versuch, sich zu verteidigen, die Hamas würde gewiss nicht so viele tote Zivilisten und Kinder „produzieren“.

Es herrscht das Prinzip von Angebot und Nachfrage. In Deutschland gibt es einen Markt für Bilder toter palästinensischer Kinder und die Hamas bedient diese Nachfrage. Die Hamas hat Kunden in Deutschland, um nicht zu sagen, willige Vollstrecker.

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BBC, CNN und Hitler

Tala Halawa ist laut ihrer Twitter-Biografie eine BBC-Journalistin in Ramallah und hat im Jahr 2021 für die BBC über den Gaza-Konflikt berichtet. Die BBC muss sie für eine ausgewiesene Nahostexpertin halten.

Am 20. Juli 2014 hatte sie folgendes auf Twitter geschrieben: „Israel ist mehr Nazi als Hitler“. Zudem erklärte sie, die israelische Verteidigungsarmee solle „zur Hölle“ fahren und betonte per Hashtag: „Hitler hatte recht“.

Die BBC hat erklärt, die Angelegenheit „sehr ernst zu nehmen“ und zu prüfen. Mal schauen, ob die BBC herausfindet, wer ein größerer Nazi war und ob Hitler recht hatte. Während die BBC recherchiert, möchte ich einen weiteren „Experten“ vorstellen.

Adeel Raja war von 2014 bis 2021 ein freier Mitarbeiter bei CNN und schrieb diverse Texte für den Sender. In seiner freien Zeit schreibt er auf Twitter. Während der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2014 erklärte er, auf der Seite Deutschlands zu sein, weil das Land gute Dinge mit den Juden gemacht habe.

Er war sich nicht mal zu schade für ein „Heil Hitler!“.

Im Mai 2021 erklärte Adeel Raja: „Die heutige Welt braucht einen Hitler“.

Am 17. Mai 2021 erklärte CNN: „Angesichts dieser abscheulichen Aussagen wird er in keiner Weise wieder mit CNN zusammenarbeiten.“

Sieben Jahre lagen zwischen „Heil Hitler“ und „Die Welt von heute braucht einen Hitler“. Das sind in amerikanischer Zeitrechnung drei Präsidenten. So schnell kann nur Fernsehen sein!

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Waffenruhe

Seit ein paar Tagen herrscht zwischen Israel und der Hamas eine Waffenruhe. Das ist jedenfalls das Wort, das benutzt wird. „Waffenruhe“. Ich nenne es: Der Hamas sind die Raketen ausgegangen!

Tapfer im Nirgendwo verteilt all die Raketen, die in der Woche vom 14. zum 21. Mai 2021 auf Israel abgefeuert wurden, auf Deutschland:

19 Raketen auf Aachen
14 Raketen auf Andernach
17 Raketen auf Augsburg
13 Raketen auf Baden-Baden
6 Raketen auf Bad Honnef
7 Raketen auf Bad Münstereifel
33 Raketen auf Bayreuth
205 Raketen auf Berlin
37 Raketen auf Bielefeld
13 Raketen auf Bingen
43 Raketen auf Bitburg
51 Raketen auf Bochum
24 Raketen auf Bonn
7 Raketen auf Boppard
6 Raketen auf Braunlage
19 Raketen auf Braunschweig
43 Raketen auf Bremen
11 Raketen auf Brühl
7 Raketen auf Bückeburg
2 Raketen auf Buxtehude
28 Raketen auf Celle
32 Raketen auf Chemnitz
7 Raketen auf Cochem
19 Raketen auf Cottbus
13 Raketen auf Cuxhaven
23 Raketen auf Darmstadt
2 Raketen auf Daun
9 Raketen auf Delmenhorst
4 Raketen auf Detmold
21 Raketen auf Dorsten
32 Raketen auf Dortmund
17 Raketen auf Dresden
76 Raketen auf Duisburg
36 Raketen auf Düsseldorf
4 Raketen auf Eisenhüttenstadt
8 Raketen auf Elmshorn
9 Raketen auf Emden
11 Raketen auf Ennepetal
23 Raketen auf Erfurt
21 Raketen auf Erlangen
52 Raketen auf Essen
27 Raketen auf Flensburg
23 Raketen auf Frankfurt a. Main
15 Raketen auf Frankfurt a. d. Oder
29 Raketen auf Freiburg
21 Raketen auf Friedrichshafen
20 Raketen auf Fulda
12 Raketen auf Füssen
13 Raketen auf Garmisch-Partenkirchen
17 Raketen auf Gelsenkirchen
19 Raketen auf Gera
21 Raketen auf Gießen
3 Raketen auf Görlitz
5 Raketen auf Greifswald
8 Raketen auf Gummersbach
21 Raketen auf Hagen
17 Raketen auf Halle
106 Raketen auf Hamburg
31 Raketen auf Hameln
14 Raketen auf Hamm
41 Raketen auf Hannover
1 Rakete auf Haren
15 Raketen auf Heidelberg
24 Raketen auf Heilbronn
1 Rakete auf Helgoland
14 Raketen auf Herford
6 Raketen auf Hoyerswerda
4 Raketen auf Höxter
19 Raketen auf Ingolstadt
4 Raketen auf Iserlohn
15 Raketen auf Jena
28 Raketen auf Kaiserslautern
36 Raketen auf Karslruhe
47 Raketen auf Kassel
18 Raketen auf Kiel
52 Raketen auf Kleve
75 Raketen auf Koblenz
111 Raketen auf Köln
2 Raketen auf Königswinter
8 Raketen auf Konstanz
10 Raketen auf Krefeld
2 Raketen auf Landshut
16 Raketen auf Leer
13 Raketen auf Leverkusen
68 Raketen auf Leipzig
3 Raketen auf Lingen
4 Raketen auf Linz
9 Raketen auf Ludwigsburg
16 Raketen auf Lübeck
13 Raketen auf Lüneburg
27 Raketen auf Magdeburg
48 Raketen auf Mainz
12 Raketen auf Mannheim
17 Raketen auf Marburg
1 Rakete auf Mayen
3 Raketen auf Meppen
14 Raketen auf Minden
35 Raketen auf Mölln
18 Raketen auf Mönchengladbach
92 Raketen auf München
35 Raketen auf Münster
5 Raketen auf Nettetal
3 Raketen auf Nordhorn
72 Raketen auf Nürnberg
22 Raketen auf Oberhausen
31 Raketen auf Offenbach
2 Raketen auf Oldenburg
13 Raketen auf Osnabrück
9 Raketen auf Paderborn
6 Raketen auf Papenburg
8 Raketen auf Passau
19 Raketen auf Pinneberg
4 Raketen auf Plauen
17 Raketen auf Polch
62 Raketen auf Potsdam
21 Raketen auf Prenzlau
13 Raketen auf Quakenbrück
4 Raketen auf Recklinghausen
15 Raketen auf Regensburg
18 Raketen auf Reutlingen
10 Raketen auf Rheda-Wiedenbrück
5 Raketen auf Rosenheim
47 Raketen auf Rostock
25 Raketen auf Rügen
12 Raketen auf Rüsselsheim
12 Raketen auf Saarbrücken
25 Raketen auf Schweinfurt
21 Raketen auf Schwerin
28 Raketen auf Siegen
13 Raketen auf Sindelfingen
19 Raketen auf Speyer
9 Raketen auf Stade
1 Rakete auf St. Goar
17 Raketen auf St. Peter-Ording
8 Raketen auf Stralsund
53 Raketen auf Stuttgart
7 Raketen auf Sylt
12 Raketen auf Trier
36 Raketen auf Tübingen
59 Raketen auf Ulm
14 Raketen auf Unna
8 Raketen auf Vechta
3 Raketen auf Viersen
16 Raketen auf Wetzlar
27 Raketen auf Wiesbaden
23 Raketen auf Wismar
18 Raketen auf Witten
6 Raketen auf Wolfsburg
9 Raketen auf Worms
31 Raketen auf Würzburg
62 Raketen auf Wuppertal
4 Raketen auf Xanten
1 Rakete auf Yach
31 Raketen auf Zwickau

Das sind alle Raketen aus nur einer Woche im Mai.

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Tapfer im Nirgendwo

Am 22. Mai 2021 feiere ich meinen 45. Geburtstag. Ich werde den Tag klassisch mit meiner Frau und unserem Hund verbringen.

Ich melde mich nach meinen Geburtstag zurück.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und Unterstützung in all den Jahren Tapfer im Nirgendwo und auf der Bühne.

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Kommen in Deutschland antisemitische Taten zu 90 Prozent von rechts?

Immer wieder wird diese eine Statistik über antisemitische Straftaten zitiert, die belegen soll, dass antisemitische Taten zum größten Teil von rechts begangen werden sollen. Stimmt das überhaupt?

Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar wichtige Auszüge aus diesem „Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“ des 18. Deutschen Bundestags vom 7. April 2017 (Drucksache 18/11970). Die Lektüre zeigt, der größte Teil judenfeindlicher Straftaten ist nicht dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen, sondern wird dem rechtsradikalen Spektrum zugeordnet. Dies ist ein wichtiger Unterschied, vor allem für jene, die sich vor Judenhass schützen müssen. In dem Bericht steht:

„Antisemitische Straftaten zählen in Deutschland zur politisch motivierten Kriminalität (PMK). (…) Eine politische Motivation wird dann angenommen, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sich die Tat gegen eine Person oder Personengruppe aufgrund deren Nationalität, Volkszugehörigkeit, »Rasse«, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung, ihres gesellschaftlichen Status oder ihres äußeren Erscheinungsbildes richtete. (…) Fremdenfeindliche Straftaten werden heute überwiegend als extremistisch eingestuft. Antisemitische Straftaten gelten generell als extremistisch. Beides wird unter dem Begriff der »Hasskriminalität« zusammengefasst. (…) Innerhalb der PMK wird einerseits nach sogenannten Phänomenbereichen, nämlich »PMK-Rechts«, »PMK-Links«, »PM-Ausländerkriminalität« (PMAK, oder auch PMK-Ausländer) und »PMK- Sonstige«, andererseits zwischen Straftaten generell und der Teilmenge der Gewalttaten unterschieden, denen auch im Fall antijüdischer Straftaten eine besondere Bedeutung zukommt. Der jeweils ermittelte Sachverhalt kann nur einem der drei Phänomenbereiche »PMK-Rechts«, »PMK-Links« oder »PMAK« zugeordnet werden. Ist eine Zuordnung zu diesen nicht möglich, wird der Phänomenbereich »PMK-Sonstige« gewählt.“

Antisemitische motivierte Straftaten werden somit nicht gesondert erfasst, sondern unter Fremdenfeindlichkeit subsumiert! Das heißt, unter „PMK-rechts“ finden sich größtenteils Straftaten gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte. Das bedeutet, über die Verteilung antisemitischer Straftaten kann durch diese Statistik keine Aussage gefällt werden.

„Der PMAK/PMK-Ausländer werden Straftaten zugeordnet, »wenn in Würdigung der Umstände der Tat und/oder der Erkenntnisse über den Täter Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass v. a. die durch eine nicht-deutsche Herkunft geprägte Einstellung des Täters entscheidend für die Tatbegehung war, insbesondere wenn sie darauf gerichtet sind Verhältnisse und Entwicklungen im In- und Ausland oder aus dem Ausland Verhältnisse und Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland zu beeinflussen. Straftaten der PMAK können auch durch deutsche Staatsangehörige verübt werden«.“

Der Begriff „Ausländerkriminalität“ bedeutet somit nicht, Ausländer, die Straftaten begehen, sondern Straftaten mit Verhältnissen zum Ausland, womit auch deutsche Staatsbürger Ausländerkriminalität begehen können.

„Die Polizei kann nur solche Straftaten erfassen, die sie entweder selbst ermittelt hat oder die ihr von dritter Seite bekannt gemacht werden. D. h. wir haben es auch hier, wie bei allen Formen von Kriminalität, mit dem Hellfeld-Dunkelfeld-Problem zu tun. Eine Ursache ist das sogenannte Underreporting, d. h. viele antisemitische Straftaten werden von den Betroffenen oder Zeugen nicht angezeigt.“

Da mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade die judenfeindlichen Äußerungen in Flüchtlingsheimen und Moscheen nicht von den Bewohnern und Besuchern der Räumlichkeiten zur Anzeige gebracht werden, taugt diese Statistik nicht zur Ermittlung von Judenhass unter Muslimen und Flüchtlingen.

„Die Zahl der tatsächlichen antisemitischen Vorfälle wird auch dadurch systematisch unterschätzt, dass bei jedem Vorfall, bei dem es zu mehreren Delikten gekommen ist (z. B. Beleidigung, Raub, Körperverletzung), nur das Delikt mit der höchsten Strafandrohung gezählt wird. Damit gehen alle anderen Delikte nicht in die polizeiliche Statistik ein. Insbesondere bei kollektiven Handlungen, wie Demonstrationen, ist die genaue Anzahl der begangenen Straftaten daher kaum angemessen zu ermitteln.“

In den letzten Jahren waren bei Demonstrationen in Deutschland folgende Parolen zu hören:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“ / „Juden ins Gas!“ / „Scheiß Juden“

Diese Demonstrationen fanden mit tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern muslimischen Glaubens in Berlin, Frankfurt, Essen, Gelsenkirchen und vielen weiteren Städten statt. In der Statistik werden diese Massen nicht angemessen gespiegelt.

„Die Einordnung einer Straftat als antisemitisch hängt von der Wahrnehmung und von den Kriterien ab, nach denen eine Tat eingestuft wird. Es handelt sich also um das »Problem der Motivklärung«, das die Entwicklung eines Problembewusstseins voraussetzt. Es hängt letztlich von den Erfahrungen, der Sensibilität und dem thematischen Kenntnisstand der ermittelnden Beamten ab, ob eine antisemitische Straftat als solche erkannt und korrekt klassifiziert wird.“

Im Jahr 2015 verurteilte das Wuppertaler Amtsgericht zwei Araber zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt für einen Brandanschlag auf eine Synagoge. Ein weiterer 18-Jähriger Täter wurde nach Jugendstrafrecht zu einer Bewährungsstrafe ohne konkretes Strafmaß verurteilt. Das niedrige Strafmaß begründet das Gericht mit der Feststellung, dass es „keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat“ gäbe. Die Palästinenser hatten gestanden, im Sommer 2014 Brandsätze auf die Synagoge geschleudert zu haben, erklärten aber, dass sie damit die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken wollten.

Einige Anschläge auf jüdische Einrichtungen werden nicht unter Antisemitismus gefasst, wenn eine „Palästina-Verbindung“ besteht.

„Fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten werden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich PMK-Rechts zugeordnet, wenn keine weiteren Spezifika erkennbar sind (z. B. nur der Schriftzug »Juden raus«) und zu denen keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind. Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis.“

In der Nacht vom 27. auf den 28. März 2011 wurde die Aachener Synagoge mit einem Hakenkreuz beschmiert.

Im Sommer zuvor war bereits die Außenmauer des jüdischen Friedhofs an der Lütticher Straße verunstaltet worden. Neben Hakenkreuzen wurde auch die Parole „Freiheit für Palästina“ an die Wand geschmiert.

Hakenkreuze und andere Symbole werden nicht nur von rechts verwendet, aber oft ausschließlich rechts zugeordnet. Das heißt: Wenn ein Hakenkreuz dabei ist, wird die Tat als rechtsradikal eingestuft, selbst wenn es von Muslimen kommt.

„Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass die PMK-Statistik eine Reihe teils behebbarer, teils reduzierbarer, teils aber auch nicht zu ändernder Schwächen aufweist, so dass sie nur begrenzt zur Beurteilung der Verbreitung von Antisemitismus und entsprechenden Tätergruppen geeignet ist.“

So steht es in dem „Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“. „Nur begrenzt“ ist eine sehr milde Bezeichnung.

Die Aussage, neunzig Prozent aller antisemitischen Straftaten in Deutschland würden von rechts begangen werden, ist nicht belegt.

Im Jahr 2021 erschien der Zweite Bericht der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Dieser Bericht zeigt, dass sich an dem Problem kaum etwas geändert hat.

Für den Bericht wurde eine Studie unter der Problembeschreibung „Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen: Wahrnehmungen und Erfahrungen jüdischer Menschen“ in Auftrag gegeben. Für die Problembeschreibung wurden mit insgesamt 59 Jüdinnen und Juden aus Nordrhein-Westfalen Interviews geführt. Alle Interviewten erwähnten, antisemitische Vorfälle selbst erlebt zu haben. Diese reichten von Bedrohungen gegen die eigene Person oder antisemitischen Zuschriften an jüdische Gemeinden, sowie gezielten Sachbeschädigungen jüdischer Objekte bis zu antisemitisch motivierten körperlichen Angriffen. Als Hauptphänomen des Antisemitismus erwähnen die Befragten die starke Zunahme des israelbezogenen Antisemitismus. Bei der Befragung fiel besonders auf, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen der Erfahrung von Menschen, die vom Judenhass betroffen sind und der Polizeistatistik. Der Bericht macht dafür auch die fehlerhafte Datenerhebung verantwortlich:

„So werden antisemitische Straftaten in der PMK-Statistik meistens dem Phänomenbereich „Rechts“ zugeordnet. Die Problembeschreibung zeigt auf, dass die Zuordnung erfolgt, sobald Bezüge zum Nationalsozialismus oder keine weiteren Spezifika erkennbar sind oder keine Täterinnen und Täter bekannt geworden sind. Die Interviews ergaben, dass Straftaten auch von Täterinnen und Tätern mit muslimischem und/oder islamistischem Hintergrund verübt und in dieser Rubrik erfasst wurden. Das wird nach Auffassung der Betroffenen nicht ausreichend deutlich.“

Nicht ausreichend deutlich? Das haben die Betroffenen sehr zurückhaltend formuliert. Hakenkreuze und die Parolen „Tod den Juden“ und „Juden ins Gas“ werden nach wie vor unter politisch motivierter Kriminalität von rechts einsortiert, obwohl das Hakenkreuz mittlerweile auch zum Symbol der Hamas geworden ist und im Sommer 2014 auf einer antiisraelischen Demonstrationen in Essen von Muslimen Hitler gefeiert wurde.

Der Antisemitismus-Bericht gibt noch eine weitere Erklärung für die große Diskrepanz zwischen der Polizeistatistik und der Erfahrung der Betroffenen:

„Die PMK-Statistik listet im Themenfeld Hasskriminalität auch die antisemitischen Straftaten auf. Allerdings kann die PMK-Statistik nur Auskunft über angezeigte Straftaten geben. Somit fallen antisemitische Vorfälle, die strafrechtlich nicht relevant sind und Straftaten, die erst gar nicht angezeigt wurden, aus der PMK-Statistik heraus. Daher liefert die PMK-Statistik immer nur eine Auskunft über das Hellfeld, also die Zahl der tatsächlich angezeigten Fälle. (…)

Als einen großen Ort antisemitischer Vorfälle nennen die Interviewten die Schule. Hier finden antisemitische Vorfälle auf dem Schulgelände, im Unterricht und in WhatsApp-Gruppen statt. Die Befragten geben an, dass die Vorfälle sowohl von Mitschülerinnen und Mitschülern, die meist dem muslimischen Spektrum zu zuordnen seien, als auch teilweise von Lehrkräften ausgehen. Die Betroffenen trauen sich oftmals nicht, die Vorfälle bzw. das Fehlverhalten oder Nicht-Eingreifen der Lehrkräfte bei der Direktion der Schule zu melden, aus Angst vor möglichen negativen Konsequenzen für das Schulkind. Ein Ausweg besteht dann nur in einem Schulwechsel. Im Bereich Schule gibt es nach Wahrnehmung der Betroffenen ein großes Dunkelfeld.“

Es gibt somit ein großes Dunkelfeld, es gibt problematische Einordnungen antisemitischer Straftaten und es gibt fehlerhafte Datenerfassung bei der Polizei. Es gibt so viele Gründe, nicht zu behaupten, neunzig Prozent aller antisemitischen Straftaten würden von rechts ausgehen; vor allem dann nicht, wenn der Monat Mai 2021 von massiven antisemitischen Straftaten auf offener Straße geprägt war, die von muslimischer Seite aus begangen wurden.

Im Antisemitismus-Bericht von NRW aus dem Jahr 2021 steht weiterhin:

„Zum Anzeige- und Meldeverhalten gaben die Befragten an, dass sie von vielen wissen, die antisemitische Vorfälle nicht melden würden. Als Gründe nennen sie vor allem die Erwartung auf Seiten der Betroffenen, dass eine Anzeige ohne Konsequenzen für die Täterinnen und Täter bleibt und somit eine Meldung nichts ändern würde. Außerdem spielt die Angst vor weiteren Übergriffen und Nachahmungstaten eine große Rolle, auch die fehlende Kenntnis der Rechtslage, ob ein Vorfall strafbar ist oder nicht, sowie Sprachbarrieren und ein zu hoher bürokratischer und zeitlicher Aufwand bei der Polizei tragen zu einem Nicht-Meldeverhalten bei. Hinzu kommt auch fehlendes Vertrauen in staatliche Institutionen sowie schlechte Erfahrungen mit der Polizei.“

Das fehlende Vertrauen in staatlichen Institutionen rührt gewiss auch daher, dass selbst nach massiven Angriffen auf jüdischen Einrichtungen von muslimischer Seite der Ministerpräsident von NRW lieber fehlerhafte Statistiken bemüht, als das Problem endlich anzupacken.

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Monologe von Gerd Buurmann

Seit einiger Zeit veröffentliche ich Monologe auf YouTube. Die besten habe ich hier gesammelt: MONOLOGE

Teilt gerne die Monologe, die Ihr mögt und wenn es geht, abonniert auch meinen Kanal auf YouTube, denn an 1000 Abonnements kann ich mit einem mobilen Gerät live senden – und das wäre ja mal was.

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Geschichte zweier Demos

Zwei Demonstrationen in Köln. Einmal demonstrieren Muslime gegen Israel und einmal selbstkritisch gegen Terror in den eigenen Reihen. Mal schauen, auf welcher Demonstration mehr Menschen waren.

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Demo in Köln – 15. Mai 2021

Dies sind Bilder einer Demonstration in Köln am 15. Mai 2021 auf dem Heumarkt. Es wurde versucht, eine Israelfahne zu verbrennen.

Ein Mann wurde von den Ordnungskräften aufgefordert, seine Israel-Fahne zu verstecken, um nicht zu provozieren; ein anderes Bild von einer Frau jedoch, auf dem die Israel-Fahne ebenfalls zu sehen war, durfte bleiben, allerdings wurde die Israel-Fahne dort auch in negativer Weise dargestellt. Der Einsatzleiter erklärt: „Wir wollen nicht eskalieren.“

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Weakness is not moral superiority

Israel, May 2021 – Israel is currently suffering large scale rocket attacks. Alarm sirens are wailing all over Israel. Citizens are startled out of their sleep; children, women and men spend the day in air raid bunkers. Schools and kindergartens remain closed. On May 11, in the coastal city of Ashkelon, two women were killed by a rocket launched from Gaza.

During previous years thousands of rockets have been fired at Israel repeatedly. All rockets fired at Israel are deliberately fired in the direction of schools, hospitals, retirement homes and kindergartens. The goal of each rocket is to kill as many Israelis as possible, may they be children or the elderly. Hamas openly states the motivation for its attacks on civilians in its founding charter, where Article 7 calls for the destruction of the Jewish people.

The intention of every rocket is mass murder!

However, Hamas fails to achieve mass murder. Israel has built an excellent defense system. The Iron Dome has so far been able to shoot down most of the rockets in the air before they could hit any targets. Israel protects its own population. Nevertheless, people are injured and killed in Israel. In Gaza, too, people are being injured and killed by errant rockets launched by Hamas terrorists. That illustrates the big difference between Israel and Hamas:

Israel uses weapons to protect people. Hamas uses people to protect its weapons.

People are dying because Hamas is abusing people in Gaza. Hamas shells Israeli schools and at the same time uses its own schools, to hammer hatred in children’s brains, uses them as human shields at rocket launch sites, only to cynically lament all the louder when those abused children are injured or even die.

Not a single missile fired by Israel is with intention to kill civilians. Every rocket is fired to defend,  and also – with clear warnings – to destroy the terrorist infrastructure and stop the leaders of Hamas. On the contrary, each and every Hamas rocket is aimed to kill as many people as possible, including children.

This is the reason why fewer people die in Israel than in Gaza. Hamas is momentarily too weak to execute mass murder.

Weakness is not moral superiority.

It’s a good thing that Israel haters are too weak to demonstrate their hatred of Israelis.

Every death is one too many. That’s why Israel goes to incredible lengths to keep casualties low, even among its enemies. With an enemy that hides behind children, hoards its weapons in schools, and fires rockets from the roofs of hospitals, it’s a testament to incredible charity and love of one’s enemy when the death toll isn’t measured in the thousands.

Hamas aims to commit mass murder, but doesn’t have the capabilities. Israel could kill en masse, but doesn’t want to.

Israel loves life and wants to protect it, even the lives of children and innocents on the side of the enemies who are taught in their schools, mosques, parliaments and on television that all Jews must be killed.

Hardly a country on earth would act as prudently as Israel in response to the official Hamas declarations and multiple attempts at genocide.

If Hamas had used all the money that the rockets and tunnels cost to build Gaza, not only would all the hospitals, energy plants, retirement homes and mosques still be standing in Gaza, they would also be well equipped. With all the money Gaza has received, Gaza should actually be one of the richest regions in the Middle East. However, the desire to destroy Israel and the hatred for Jews has devoured all that aid money. It’s not Israel that poses a danger to the Arabs, but rather their hatred of Israel and the Jews. Prosperity doesn’t come from hate.

Israel would a thousand times rather have Gaza as a partner than as an enemy.

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(Translation: William Wires)

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Israel ist kein Apartheidstaat!

„Soll das ein Versuch sein die Apartheid zu rechtfertigen ???“

Dies war eine der ersten Reaktionen auf einen Artikel von Tapfer im Nirgendwo über die momentane Situation in Israel.

Da in den nächsten Stunden gewiss wieder sehr oft die Lüge verbreitet wird, Israel sei ein Apartheidsstaat, veröffentliche ich nun diesen Artikel, damit er überall geteilt werden kann, wo die Apartheidslüge laut wird. Diese Lüge sollte nirgendwo unkommentiert bleiben.

Im Süden grenzt Israel an den Gazastreifen. Dort herrscht die Hamas. Die Gründungscharta der Hamas fordert, dass alle Juden weltweit vernichten werden sollen (Artikel 7) und dass es keinen Frieden mit Israel geben darf (Artikel 13). Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte in einer öffentlichen im Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen!“

Der Gazastreifen ist „judenrein“. Juden dürfen dort nicht leben.

Das ist Apartheid!

Der Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas in Gaza, Jahia al-Sinwar, erklärte am 19. Oktober 2017 bei einer Rede vor Jugendlichen:

„Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

Das ist Apartheid!

In den Palästinensischen Autonomiegebieten herrscht die Fatah. Der Führer heißt Mahmud Abbas. Er sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Das ist Apartheid!

Wie sieht es in Israel aus?

Nachdem ein Muslim beim Obersten Justizgerichtshof in Israel geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv ohne einen muslimischen Gebetsort im Freien habe beten müssen, teilte die Regierung Israels mit, die sechs größten medizinischen Zentren des Landes in Jerusalem, Tel Haschomer, Haifa, Tel Aviv, Beerscheba und Petak Tikva seien angewiesen worden, binnen eineinhalb Jahren Gebetsräume für Muslime einzurichten. Das Gesundheitsministerium hatte sogar bereits 2011 beschlossen, an staatlichen Kranken­häusern Gebetsräume für alle Religionen zu verordnen. Schon vor Einreichung der Klage hätten Kliniken in Haifa und in Tel Aviv muslimische Gebetsräume eingerichtet.

Das ist keine Apartheid!

Im Jahr 2016 gewann Lina Mahul, eine 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko die israelische Ausgabe von „The Voice“.

In Israel herrscht Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Wissenschaftsfreiheit. Die größte und einzige Parade für Schwulen und Lesben findet in Israel statt. Egal mit wem man schläft, woran man glaubt und welches Geschlecht man hat, in Israel stehen einem alle uns selbst die höchsten Ämter offen.

Das ist keine Apartheid!

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben Juden nicht nur keinen Gebetsraum in Krankenhäusern sondern gar keine Aufenthaltserlaubnis. Diese Regionen sind allesamt stolz darauf, „judenrein“ zu sein. Jude sein ist in diesen Ländern und Gebieten schlicht und einfach verboten!

Das ist Apartheid!

Die Fatah und die Hamas sprechen allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab.

Das ist Apartheid!

Muhammad Abu Shahala wurde zum Tode verurteilt, weil er sein Haus an einen Juden verkauft hat. Laut einer Regelung der Fatah und der Hamas ist es Palästinensern verboten, Land an Juden zu verkaufen.

Das ist Apartheid!

Die Apartheid war eine Periode der institutionalisierten Rassentrennung in eine „schwarze Rasse“ und eine „weiße Rasse“. Sie endete erst 1994. Sigmar Gabriel setzt mit seinem Vergleich den Staat Israel mit der „weißen Rasse“ gleich und unterstellt somit, es gäbe eine israelische Politik, die auf der Annahme beruht, bei dem Judentum handele es sich um eine „überlegene Rasse“. Dies ist jedoch eine Lüge! In der Unabhängigkeitserklärung von Israel findet sich das genaue Gegenteil:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das ist keine Apartheid!

Ein Vergleich Israels mit der Apartheid ist so falsch, dreist und gemein wie die Behauptung, die erfundenen Protokolle der Weisen von Zion seien eine tatsächlich vorhandene jüdische Verhaltensweise. Noch heute müssen diese erfundenen Protokolle bei Antisemiten aller Schattierungen als Beweis für das angebliche Streben aller Juden nach der Weltherrschaft herhalten. In der arabischen Welt sind diese Protokolle noch heute Bestseller.

Es ist heute im Kampf gegen Israel wie im Kampf der Nazis gegen Juden. Zwar gab es niemals das Streben einer verschworenen jüdischen Gemeinschaft nach der Weltherrschaft und einer damit verbundenen Unterdrückung des deutschen Volkes, aber die Nazis phantasierten sich dennoch die nach Weltherrschaft strebenden Juden in ihren feuchten braunen Träumen zusammen. Sie lasen und glaubten an „Die Protokolle der Weisen von Zion“, obwohl sie eine Fälschung waren.

Die Protokolle der Wannseekonferenz, auf der die Nazis die weltweite Vernichtung des Judentums planten, waren jedoch keine Fälschung! Die gab es! Millionen Juden fielen diesen Protokollen zum Opfer.

Heute wird die Lüge verbreitet, die israelische Politik hinge einer rassistischen Ideologie der Unterlegenheit von Arabern und Palästinensern an und predigen dabei selbst die Überlegenheit des Islams und leiten aus ihr das Recht und die Pflicht eines jedes Moslems ab, an der Vernichtung aller Juden aktiv teilzunehmen. Es gibt keine rassistische Charta Israels. Die Charta der Hamas aber gibt es und sie sieht die Vernichtung aller Juden vor, predigt Apartheid und fordert den Judenhass.

Der Apartheid-Vergleich mit Israel ist zudem rassistisch, weil damit behauptet wird, die Schwarzen zur Zeit der Apartheid Südafrikas seien vergleichbar mit der Horde brutaler und barbarischer Terroristen, die heute die Vernichtung eines ganzen Volkes im Kopf haben und vor keiner Gewalttätigkeit zurückschrecken, um ihren Traum von einer Welt ohne diese Menschen zu realisieren. Nichts anderes fordert heute die Hamas!

Wer Israel mit der Apartheid vergleicht, behauptet damit, schwarze Afrikaner seien damals in Häuser von weißen Familien eingebrochen, um dort Kinder und Säuglinge zu ermorden, hätten Busse hochgejagt, um so viele weiße Menschen wie möglich zu töten, hätten zur Pogromen gegen das weiße Südafrika aufgerufen, ihre Kinder zu Hass und Mord auf eine ganze Menschengruppe erzogen und teilweise stündlich mit Raketen und Granaten auf Menschen geschossen, wie es palästinensische Terroristen mit Israel tun.

Wer behauptet, Israel sei ein Apartheidsstaat ist somit Judenhasser und Rassist!

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