Schalom und Alaaf

„Schalom und Alaaf“
Eine Führung durch das jüdische Köln
mit Gerd Buurmann.

Nächster Termin:

Sa, 8. Februar 2020 um 15 Uhr

Treffpunkt: Auf dem Gülichplatz am Haus Neuerburg bei Farina, Gülichplatz 1–3


Anmeldung: gerdbuurmann@hotmail.de oder 016098520957
Preis: 11,- Euro

Erstmals wird jüdisches Leben in Köln im Jahre 321 schriftlich erwähnt. Seit dem ist sehr viel passiert in der Stadt am Rhein.

Welcher jüdische Komponist aus Köln wird jeden Tag vom Glockenspiel des Kölner Rathausturms gespielt?

Welcher jüdische Bankier aus Köln führte im Jahr 1824 den Rosenmontagszug als Prinzessin Venetia an?

Welcher jüdische Dichter aus Düsseldorf stritt sich im Traum mit den Heiligen Drei Königen im Kölner Dom?

Wenn Sie die Antworten zu diesen und noch vielen weiteren Fragen erhalten wollen, dann begleiten Sie Gerd Buurmann auf seiner humorvollen Reise durch das jüdische Köln.

Es gibt viel zu entdecken!

„Mit Humor und viel Einfühlungsvermögen versteht es Gerd Buurmann, die Dinge auf den Punkt zu bringen, den Menschen zu vermitteln, sie zum Denken anzuregen. Wir schätzen seine Arbeit, sein Engagement sehr.“ (Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland)

„Heute Macbeth, morgen Jago, übermorgen Kermit, der Frosch. Gerd Buurmann (1976 im Emsland geboren) ist einer der vielseitigsten Künstler in Köln.“ (Barbro Schuchardt von der Kölnischen Rundschau)

Die Führung dauert 2 Stunden.

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USA: Was ist bloß mit den Demokraten los?

Einst kämpfte die Mehrheit der Demokratischen Partei mit Waffengewalt dagegen, dass die Republikaner unter Lincoln die Sklaverei abschafften. Dann kämpften sie mit aller politischen Macht dagegen, dass die Republikaner den ehemaligen Sklaven das Wahlrecht gaben. Einige Demokraten gründeten dafür sogar die Terrororganisation Ku-Klux-Klan.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Achse des Guten. Hier klicken.

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What’s with the Democrats?

In the past, a majority in the Democratic Party violently opposed the abolition of slavery by the Republicans under Lincoln. Then they agitated politically against the Republicans who gave former slaves the right to vote. Some Democrats reacted by creating the terrorist organization, Ku Klux Klan. Later, the Democrats fought against allowing women to vote and when women were finally allowed to hold political office, the first female Democratic leader was a former slave owner.

The Democrats fought against the emancipation of women and blacks, stating that they weren’t intelligent enough. But, the American Constitution defines how democracy works: Not only those who the Democrats consider to be smart, good and educated may govern or vote, but every adult! Even those who dislike policies of the Democrats.

Today, the Democrats still think they are superior and are fighting desperately to remove the elected Republican President, who in their eyes was elected by ignorant people. Again, they harbor nothing but disdain for their political opponents.

There is however an easy way to remove a President. Just vote for another President. Just be better!

The Constitution provides for elections, not impeachments.

Why is it that Democrats still have such a hard time with democracy?

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Eine Frage an die Israelkritiker

Du sagst, Kritik an Israel sei nicht antisemitisch? Stimmt! Kritik an Israel ist nicht antisemitisch.

Jetzt, wo das geklärt ist, habe ich eine Frage an Dich. Kein Land wird so stark kritisiert wie Israel. Warum?

Das kleine Land Israel wird seit seiner Gründung immer wieder mit Raketen angegriffen, abgefeuert von militanten Gruppen, Terrororganisationen und hasserfüllten Regierungen, deren erklärtes Ziel es ist, Israel auszulöschen und das jüdische Volk zu vernichten. Einige Länder finanzieren diese Gruppen, Organisationen und Regierungen.

Keines dieser Länder wird von den Vereinten Nationen so kritisiert wird Israel.

Der sogenannte Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat Israel stattdessen öfter verurteilt als alle anderen Länder der Welt zusammen.

Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder ist Israel ein Staat, böser, abartiger und verdammenswerter als alle anderen Länder der Welt zusammen oder die Vereinten Nationen sind judenfeindlich.

Kritik an Israel ist nämlich nicht judenfeindlich; eine Dämonisierung Israels, die sich darin zeigt, dass Israel stärker kritisiert wird als alle anderen Länder, schon!

Hier nun meine Frage:

Wenn Du sagst, die Vereinten Nationen seien nicht judenfeindlich, dann erkläre mir bitte, was an Israel verurteilenswerter ist als an allen anderen Ländern der Welt zusammen.

Nenn mir bitte ein paar der Verbrechen, die es in Deinen Augen notwendig machen, dass Israel öfter verurteilt wird als Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antarktis, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Burkina Faso, Birma, Burundi, Chile, China, Cookinseln, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, Elfenbeinküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Falklandinseln, Fidschi, Finnland, Föderierte Staaten von Mikronesien, Frankreich, Französisch Guayana, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Island, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kolumbien, Komoren, Kongo, Kosovo, Kroatien, Kuba, Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mikronesien, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nauru, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Nordkorea, Nordzypern, Norwegen, Oman, Österreich, Pakistan, Palau, Palästina, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Samoa, San Marino, São Tomé und Príncipe, Saudi-Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Simbabwe, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Südkorea, Surinam, Svalbard, Swasiland, Schweden, Schweiz, Syrien, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Vatikan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Weißrussland, Westsahara, Zentralafrikanische Republik und Zypern zusammen.

Wenn Du nichts nennen kannst, das Israel zum Teufel macht, wenn Du also weißt, das Israel nicht schlimmer ist als der Rest der Welt, warum schweigst Du dann zu dem Vereinten Judenhass?

Sollte Dich diese Frage schon aufregen, habe ich hier noch ein paar weitere Fragen. Einfach hier klicken.

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Maas on war

In December 2019, The German Foreign Minister Heiko Maas stated: „Peace has never been achieved through military means“. He is therefore insinuating that the war against Nazi Germany hadn’t created peace.

Dear citizens of America, Britain, France, Russia, Canada, Austalia, Poland, New Zealand, South-Africa, Greece, Belgium, Netherlands, Norway, Czech Republic and all the other allied forces,

I apologize for my Foreign Secretary’s rash words. The courageous men and women who fought and died in the war against Nazi Germany certainly brought peace and freedom to my country.

With your military you’ve restored peace in Germany. I therefore assure you my eternal gratitude.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

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Berlin, Dein Gesicht hat Hamas-Sprossen

„Wir müssen alle Juden auf dem Antlitz der Erde angreifen, sie schlachten und töten mit der Hilfe Gottes. Das ganze palästinensische Volk ist bereit, sich in die Luft zu sprengen. Wir bauen Fabriken für Sprengstoffgürtel mit Gottes Hilfe. Unsere Schwestern sind bereit, sie zu tragen. Wir alle sind bereit, die Sprengstoffgürtel zu tragen auf dem Weg zu Gott. Wir werden die Spengstoffgürtel massenhaft verteilen. Wir wollen, dass Ihr die Messer schwenkt. Sie kosten nur fünf Schekel das Stück. Was muss uns die Kehle eines Juden kosten? Fünf Schekel oder weniger.“

Das erklärte Fathi Ahmad Hamad im Juli 2019. Von 2009 bis 2014 war er Innenminister im von der Hamas verwalteten Gazastreifen.

Am 7. Dezember 2019 fand in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Die Palästinenser in Europa und UNRWA“ statt. Organisiert wurde sie unter anderem vom Palestinian Return Center (PRC) und der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland e. V. (PGD). Beide Organisationen werden von verschiedenen Verfassungsschutzämtern der Terrororganisation Hamas zugeordnet.

Tapfer im Nirgendwo zitiert ein paar Aussagen ranghoher Persönlichkeiten der Hamas:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Das erklärte der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ in der Al-Abrar Moschee in Rafah im Süden des Gazastreifens im Jahr 2015.

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, im Jahr 2010.

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Das steht in der Gründungscharta der Hamas im Artikel 7.

Am Tag der Konferenz wurde Israel vom Gazastreifen aus mit Raketen beschossen. Tausende Raketen hat die Hamas bereits auf Israel abgefeuert. Die Hamas finanziert Anschläge auf Juden und Angriffe auf die Grenze Israels. Die Hamas führt einen Krieg gegen Israel, an dessen Ende sie laut eigener Charta nur die Zerstörung Israels akzeptieren kann.

In Berlin fand im Jahr 2019 eine Konferenz statt, deren Teilnehmer mit einer Gruppierung in Verbindung gebracht werden, die Juden vernichten und Israel auslöschen wollen. Die Konferenz fand an einem Tag statt, an dem Israel mit Raketen angegriffen wurde.

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Der Missbrauch der Opfer muss aufhören!

In der Nähe des Reichstagsgebäude in Berlin hat das Künstlerkollektiv Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) eine Stahlsäule errichtet, die nach Angaben der Gruppe Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthalten soll.

An über zwanzig Orten in Deutschland, Polen und der Ukraine, an denen die Nazis gemordet haben, will das ZPS nach Asche gesucht haben und behauptet nun, die Überreste nach Berlin gebracht zu haben, weil dort, so erklärt es das Kollektiv, der Konservatismus die deutsche Demokratie in die Hände der Mörder legte: „Wir dürfen nie vergessen: Freiwillig wurde ihnen die Macht ausgehändigt. Bis heute erinnert nichts an diesen Verrat.“

Die Säule sei eine „Gedenkstätte gegen den Verrat an der Demokratie“, um den deutschen Konservatismus an seine historische Schuld zu erinnern, sich mit den Faschisten eingelassen zu haben. Heute streckten wieder Konservative die Hand nach den Faschisten aus, sagte das ZPS in Hinblick auf die AfD: „Es nicht mit ihnen zu versuchen, nicht mit ihnen zu paktieren – das ist das Gebot der Stunde.“

Ich fasse mal zusammen: Um eine Partei im Deutschen Bundestag des Jahres 2019 zu kritisieren, hat das Zentrum für Politische Schönheit die Totenruhe von Opfern des Nationalsozialismus gestört und die Asche der Ermordeten als öffentliches Spektakel für ihre politische Agenda missbraucht. Sieht so politische Schönheit in Deutschland?

Selbst wenn das ZPS irgendwann erklärt, alles sei nur eine Kunstaktion und es sei nicht wirklich Asche von Ermordeten in der Säule, so ist diese Instrumentalisierung des Holocaust mehr als geschmacklos.

Das ZPS erklärt, unter anderem einen Damm bei Auschwitz geöffnet zu haben, der von Häftlingen aus Asche aufgeschüttet wurde. In dem Vernichtungslager Auschwitz wurden von den Nationalsozialisten europaweit gefangen genommene Menschen vernichtet. Etwa neunzig Prozent der Opfer waren Juden. Das Zentrum für Politische Schönheit hat die Asche der Ermordeten im Jahr 2019 nach Berlin deportiert, um mit den sterblichen Überresten Politik zu machen. Ob das ZPS dafür wieder die Bahn genutzt hat?

Natürlich ist es wichtig, das unfassbare Verbrechen nicht zu vergessen, aber nicht indem man Menschen auf den Moment ihrer Ermordung reduziert und ihre Asche dann als Attraktion missbraucht.

Der Missbrauch der Opfer muss aufhören!

Besonders das jüdische Leben in Deutschland leidet unter dem Missbrauch der Opfer. In Deutschland findet Judentum fast nur noch in Gedenkstunden statt. Juden sind Gespenster von damals. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht.

Wenn man in New York sagt: „Heute gehen wir in ein jüdischen Stück“, dann freuen sich alle. Jüdisches Theater, das steht in Amerika für spritzige Dialoge, humorvoller Tiefgang, für Woody Allen und Neil Simon. Wenn man aber in Deutschland sagt: „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann kommen deprimierte Gesichter. In Deutschland steht jüdisches Theater für Auschwitz, Holocaust und Anne Frank. Juden sind für viele Deutsche nur die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute. Genau da ist das Problem.

In Deutschland haben mehr Juden Denkmäler dafür bekommen, ermordet worden zu sein, als dafür, etwas geschaffen zu haben. Solange in Deutschland mehr Denkmäler für ermordete Juden stehen als für Juden, die aus ihrer eigenen Schöpfungskraft etwas erreicht haben, werden es lebendige Juden in diesem Land schwer haben.

Das größte Denkmal für Juden in Deutschland ist ein Mahnmal des Todes, das Holocaust Mahnmal in Berlin. Warum gibt es in Deutschland nicht ein Denkmal, das mindestens ebenso groß ist, wie das Holocaustmahnmal und das all die herausragenden und erhabenen Errungenschaften ehrt, die Juden in und für Deutschland geleistet haben? Ich würde gerne zu einem solchen Denkmal gehen. Altkanzler Gerhard Schröder aber sagte, das Holocaust-Mahnmal sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Das Zentrum für Politische Schönheit ist vermutlich auch stolz auf seine Art der Vergangenheitsbewältigung. Die Vergangenheitsbewältigung gäbe es ohne die Vergangenheit jedoch nicht.

Das ZPS instrumentalisiert die Opfer des Nationalsozialismus und deportiert sie für die Kunst und die eigene politische Idee.

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