Temple Mount: Highly provocative Jews

These signs were once posted in Germany. Imagine if Jews had ignored those signs and entered where they were prohibited. Which would you describe as highly provocative: the sign or the Jew?

The Reuters news agency decided to criticize Jews when they enter places where they are not allowed access rather than the discriminatory signs.

At the beginning of June 2019, a group of Jews entered the Temple Mount in Jerusalem. The Temple Mount is controlled by the so-called Pious Foundation of Islam (Waqf) which ensures today, that only on a few days a month, the rules apply to the Temple Mount as those the Nazis made for public parks in Germany in 1942: „No admittance for Jews!

Although the Temple Mount is the most sacred site for Jews, it is guarded by Muslims. That would be like Medina being guarded by Christians, Mecca by Jews and the Vatican by Muslims.

Access to the Temple Mount is possible via eleven gates on the north and west sides of the complex. However, only Muslims are allowed there. In case of doubt, Muslim visitors from other countries must prove that they are followers of Islam. Believers of other religions are only allowed to enter the site from Saturday to Thursday via the Moroccan Gate at the Wailing Wall. Entry is only possible after strict security checks outside prayer times. Jews are admitted, if at all, only in small groups and often under supervision.

The Dome of the Rock may only be accessed by Muslims! It is also forbidden to bring in books and religious objects or to hold prayers of any religion other than Islam. When Jews enter the Temple Mount, they are often threatened.

Christians can also face problems on the Temple Mount.

What would happen if Christians behaved like this? What if the Vatican denied Muslims access to the country on any Christian holiday? What if Jews were not allowed to visit the square in front of Cologne Cathedral on Sunday?

Under the administration of the Pious Foundation of Islam, the Temple Mount is today like a park bench or a public park under the jurisdiction of the National Socialists. The motto is: „Jews are not welcome!

But the news agency Reuters writes:

„The highly provocative visit took place during the last days of the holy month of Ramadan, when Muslims gather for prayer on the grounds of the Al-Aqsa Mosque, the third holiest place in Islam where non-Muslims have been forbidden to pray since 1187.“

For Reuters, Jews are a nuisance if they don’t stay away from places they’re told not to enter. Who knows, maybe the Jews who disobeyed the Nazis were just provocateurs looking for trouble.

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Höchst provokative Juden

Einst hingen diese Schilder in Deutschland.

Stellen wir uns vor, ein Jude hätte diese Schilder ignoriert und einen Platz betreten, den er nicht hätte betreten dürfen, würden Sie das Schild oder den Juden als höchst-provokativ bezeichnen?

Die Nachrichtenagentur Reuters hat sich dazu entschieden, Juden zu kritisieren, wenn sie Plätze betreten, wo sie unerwünscht sind.

Anfang Juni 2019 betraten einige Juden den Tempelberg. Der Tempelberg wird jedoch von der sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) kontrolliert. Sie sorgt dafür, dass heute an einigen Tagen im Monat für den Tempelberg gilt, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“

Der Tempelberg ist zwar die heiligste Städte der Juden, aber der Ort wird von Muslimen bewacht. Das ist in etwa so, als würde Medina von Christen, Mekka von Juden und der Vatikan von Muslimen überwacht.

Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Allerdings ist der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen.

Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Was würde wohl passieren, wenn Christen sich so benehmen? Was, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde? Was, wenn Juden am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften?

Unter der Verwaltung der Frommen Stiftung des Islams ist der Tempelberg heute wie eine Parkbank oder eine Grünanlage unter den Nationalsozialisten. Es gilt: „Juden unerwünscht!“

Die Nachrichtenagentur Reuters aber schreibt:

„Der höchst provokative Besuch fand in den letzten Tagen des heiligen Monats Ramadan statt, als sich Muslime zum Gebet auf dem Gelände an der Al-Aqsa-Moschee versammelten, dem dritt-heiligsten Ort im Islam, wo es nicht-Muslimen seit 1187 verboten ist zu beten.“

Ja, so ist es für Reuters, Juden stören, wenn sie sich nicht daran halten, die Plätze zu meiden, wo sie unerwünscht sind. Vermutlich waren damals die Juden unter den Nazis auch alle nur Provokateure, die Ärger suchten.

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Das Kreuz mit der Kippa

Im Mai 2019 riet der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, Juden davon ab, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er erklärte, er habe seine Meinung „leider geändert“ und sprach von einer „zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung“. Felix Klein rief daher dazu auf, am ersten Samstag im Juni öffentlich eine Kippa zu tragen, als Zeichen der Solidarität mit jüdischen Mitbürgern und als Statement gegen Antisemitismus.

Vielleicht hätte Felix Klein auch dazu aufrufen sollen, mit dem Appeasement gegenüber Ideologien aufzuhören, die andere Religionen nicht tolerieren können.

Bei einem Besuch des Tempelbergs in Jerusalem im Jahr 2016 nahmen der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, zusammen mit dem katholischen Kardinal Reinhard Marx ihre Brustkreuze ab, bevor sie den Tempelberg besuchten. Sie rechtfertigten die Entscheidung mit diesen Worten: „Wir haben aus Respekt vor den Gastgebern gehandelt“ und fügten hinzu, es habe sich „um eine Antwort auf den Wunsch der Gastgeber“ gehandelt.

Diesem „Wunsch“ ausgerechnet auf dem Tempelberg nachzukommen, war so falsch, wie etwas nur falsch sein kann. Wer aus Respekt vor Intoleranz ein Kreuz von der Brust nimmt, muss auch die Kippa vom Kopf nehmen.

Es gab da mal einen Mann, der sagte, der Tempelberg „soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein.“ Sein Name war Jesus! So steht es jedenfalls bei Markus 11, 17. Jesus stand zu seinen Überzeugungen und er leugnete seinen Glauben nie. Herr Bedford-Strohm leugnete seinen Glauben und erklärte später sogar, in dieser besonderen Situation in Jerusalem wäre es falsch gewesen, dem Wunsch der islamischen Gastgeber nicht nachzukommen.

Soll das etwa bedeuten, das Tragen der Kippa ist falsch, wenn es gewisse Gastgeber irgendwann so bestimmen?

Der Tempelberg wird heute von der sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) kontrolliert. Sie sorgt dafür, dass im Jahr 2016 an einigen Tagen im Monat für den Tempelberg gilt, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Allerdings ist der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Was würde wohl passieren, wenn Christen sich so benehmen? Was, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde? Was, wenn Juden am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften?

Der Islam erklärt, zu welchen Zeiten welche öffentlichen Orte in der islamischen Welt judenrein zu sein haben und deutsche Christen unterstützen das Verhalten auch noch, indem sie ihre Kreuze abnehmen, um nicht zu provozieren.

Wie können solche Menschen dafür kämpfen, stolz die Kippa zu tragen? Mir fällt da diese kleine Anekdote ein:

Ein Jude steigt in ein Taxi. Als das Taxi an einer Kirche vorbei fährt, fragt der Jude den Fahrer:

„Sind Sie eigentlich Christ?“

„Ja“

„Gläubiger Christ?“

„Sogar sehr!“

„Bekreuzigen Sie sich dann nicht, wenn Sie an einer Kirche vorbei fahren?“

„Für gewöhnlich schon.“

„Jetzt gerade aber haben Sie es nicht getan.“

„Nein.“

„Warum?“

„Ich wollte Sie nicht provozieren.“

„Lassen Sie mich bitte aussteigen.“

„Warum?“

„Wenn Sie schon Ihrem Gott keine Ehre erweisen, dann werden sie, wenn es darauf ankommt, für mich gewiss nicht mehr Respekt aufbringen.“

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Not all religions are the same!

Some say Christianity teaches war. Others claim that Islam means peace. Then there are people who claim that the Jews are to blame for everything. There are many allegations. One of the most lazy and stupid statements, however, is the notion that all religions are essentially the same.

Of course, there are similarities among the religions. Religions, for example, are by definition not moderate. They are always radical because they are a manifestation of faith in an almighty God. That can’t be moderate! But, there are also significant differences between religions.

For example, it is undisputed that Mohamed, unlike Jesus, killed a lot of people. Mohamed was a soldier by profession and a committed military leader until the end of his life! Jesus was a hippie who hung out with whores, sinners and drinkers and enjoyed drinking wine. Mohamed did not drink alcohol. Two people can’t be more different and have clearly different objectives.

There are also differences between Judaism and Islam. One only has to translate the words „Islam“ and „Israel“. Islam signifies submission to God and Israel means to struggle with God. These are two completely different relationships with God, and above all, two very different images of humankind in matters of emancipation.

There are also differences between the Koran and the Gospel. The Gospel is a conglomeration of various authors, of whom we don’t know much about. The Koran, however, has a single author with his own clear intention.

The gospel consists mainly of stories and parables. The Koran consists of stories and commands.

Although there is the common ground that Mohamed, like Jesus, firmly believed in God, Mohamed declared that in the name of the one God one must fight against the enemies because it is pleasing to God, but Jesus declared that all struggle in this world is idle because God punishes the wicked in the hereafter and therefore one can also turn the other cheek here on earth. Jesus concluded from a firm belief in God that there should be no violence, Mohammed thought the opposite!

In the Gospel it is written in Matthew 5:

„If anyone slaps you on the right cheek, turn to them the other cheek also“

In the Koran it is written in Sura 5:

„Indeed, the penalty for those who wage war against Allah and His Messenger and strive upon earth [to cause] corruption is none but that they be killed or crucified or that their hands and feet be cut off from opposite sides or that they be exiled from the land.“

Let’s allow two experts express their views. Hamed Abdel-Samad explained in an interview with the German newspaper Die Welt:

„I could say that the IS terrorists have misunderstood and misinterpreted Mohammed if one could conclude from the authentic sources and texts that Muhammad had been a monk who had proclaimed his message under a palm tree, then died peacefully, and then his disciples founded a religion after his death, which was then abused. But that’s not how it happened. Mohammed was a warlord, he did the same things that the IS-terrorists do today.

It’s the mindset of Muhammad, his distrust of people, which has survived until today. The mindset of a megalomaniac narcissist that defines an inner circle of followers and all those who are outside this circle, who are seen as enemies that must be exterminated. The IS is the legitimate child of Mohammed, in word and in deed. Nobody understands Mohammed as well as the IS. Just like the religious police in Saudi Arabia, the fanatics in Indonesia, Boko Haram in Nigeria, al-Shabab in Somalia and the Hamas in the Gaza Strip. They come from different cultural contexts, but all rely on the same multiple diseases of the Prophet and thus his religion.“

Margot Käßmann explained her views in an interview with Bild am Sonntag:

„Jesus left behind a challenge: Love your enemies! Pray for those who persecute you! Terrorists who think that people may kill in the name of God is an enormous provocation. We should try to respond to the terrorists with prayers and love. Yes, such an attitude will be laughed at and represent an enormous challenge for many. Because it is contrary to the human instinct of retaliation. But, to not respond to hatred with hatred is a challenge. I would rather respond: You are the ones full of fear! You fear our freedom – the freedoms enjoyed by women, by homosexuals. We should express our joy and pride in that we can live as we please. We should now all the more go out into the streets, dance, sit in the cafés and not cancel football matches. That’s how we show the terrorists: we will not let you scare us! We won’t let our freedoms be taken.“

Let me put it this way: Mohamed left behind a slightly different challenge.

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Translation: William Wires
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Jeder ist einseitig für irgendwen

Jede Meinung ist für irgendwen einseitig!

Zu jeder Meinung gibt es immer auch das genaue Gegenteil und für dieses genaue Gegenteil wird die andere Meinung immer einseitg sein. Menschen tendieren dazu, nur jene Menschen als einseitig, polemisch und undifferenziert zu bezeichnen, deren Meinungen sie nicht teilen. Nur ihnen werfen sie vor, die Themen zu verflachen. Menschen, mit denen sie einer Meinung sind, halten sie jedoch für intelligent und sympathisch.

Es gibt keine objektive Berichterstattung!

Jede Nachricht ist zugleich auch Meinung, allein schon deshalb Meinung, weil vorher entscheiden wurde, über dieses Ereignis zu berichten, während andere Ereignisse unter den Tisch gefallen sind. Nehmen wir nur mal die Tagesschau. Sie hat ganze fünfzehn Minuten, um die Nachrichten der Welt für ein deutsches Publikum zu präsentieren. Wer die Weltgeschehnisse mit Schwerpunkt auf Deutschland und Fussball auf 15 Minuten zusammenstaucht, kann unter keinen Umständen objektiv sein.

Es gibt keine Neutralität!

Jedes Buch, jeder Verlag, jeder Blog, jeder Sender wird von Interessen geleitet, weil Menschen Meinungen, Einstellungen und Interessen haben. Die eigene Subjektivität zu dementieren, ist verlogen.

Objektivität ist ein Mythos!

Ich habe weniger Angst vor Leuten, die ihre Interessen offen artikulieren, als vor jenen, die behaupten objektiv, differenziert und neutral zu sein. Die ach so selbstsicher Differenzierten erinnern mich an Fundamentalisten, die behaupten, alles verstanden zu haben. Sie begegnen ihrer Mitmenschen mit einer unsäglichen Überheblichkeit. Kritik ist für sie sofort Polemik und ein Witz eine unentschuldbare Beleidigung. Manchmal rufen sie zum Wohl des Volkes sogar zur Zensur. Dabei ist eine Institution, die Zensur üben darf, noch gefährlicher als ein rassistisches Arschloch, das menschenverachtende Scheiße brüllt.

Subjektivität ist Freiheit!

Wer behauptet, objektiv zu sein, formuliert damit einen Machtanspruch. Aufklärung bedeutet jedoch, sich seines eigenen Verstandes ohne Anleitung eines Dritten zu bedienen und sich mündig aus den Angeboten der Subjekte ein eigenes Bild zu machen. Schon Immanuel Kant sagte:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit! Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen gerne zeitlebens unmündig bleibt; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.“

Es ist heute nicht schlimmer als damals!

Erinnern Sie sich noch an der Lehrer, der damals mit dem Fernsehschrank ins Klassenzimmer kam und dann die Hälfte der Stunde damit verbrachten, das Gerät anzumachen? Er war ein studierter Mann, aber er war zu blöd, einen Videorekorder zu bedienen. Er war stets auf die Hilfe der Schüler angewiesen. Er hatte den Fortschritt verpennt.

So geht es momentan den Kritikern des Internets. Sie haben den Fortschritt verschlafen und machen nun genau das, was viele Privilegierte machen, wenn sie merken, dass ihre Privilegien schwinden, sie klagen: „Damals war alles besser!“

So wie einst der Buchdruck die Menschen aufforderte, nicht mehr blind der Kirche und dem Kaiser zu vertrauen, so müssen wir heute lernen, nicht mehr blind der Tagesschau, CNN, dem Spiegel und der Welt zu vertrauen. In der Zeit vor dem Internet waren die Menschen nicht besser informiert. Es gab einfach nur viel mehr Menschen, die über die selbe Sache informiert waren. Was das Tagesthema war, entschied vor dreißig Jahren in Deutschland noch die ARD mit der Tagesschau und die BILD. Heute aber ist das anders und das ist auch gut so!

Das Internet hat dafür gesorgt, dass Millionen Menschen eine Informations-Unabhängigkeit erklärt haben. Das bedeutet natürlich auch, dass es unübersichtlicher geworden ist. Wer früher eine Meinung hatte und wollte, dass sie gehört wird, musste einen Brief schreiben und dann eine Hose anziehen, rausgehen, den Brief versenden und darauf hoffen, der Brief möge eine Plattform finden. Heute können wir in Unterhose im Bett an unserem iPad sitzen und unsere Gedanken in die Welt gießen. So wie ich es gerade mache.

Wir werden uns fremder werden, weil es kein großes Lagerfeuer am Samstag Abend mehr gibt, wo die ganze Nation nach der Tagesschau zusammenkommt, um zu erkennen, dass Gottschalk der große Einheitsspender ist, auf den sich alle irgendwie einigen können. Dafür aber wird unsere Welt bunter werden, individueller und abenteuerlicher.

Natürlich birgt das Internet Gefahren!

Der Buchdruck brachte aber auch Katastrophen mit sich. Die erste Hochphase der Zensur kam mit der Erfindung des Buchdrucks. Pessimisten sahen in dem Buchdruck nämlich damals das Ende der Welt nah und beklagten sich über einen Verlust des guten Anstands. Der Buchdruck, so raunten die Kritiker, würde das Gewöhnliche, Ordinäre und Schundhafte fördern und so war es auch. Mit dem Buchdruck erlebte die gossenhafte, polemische und pornografische Literatur einen Aufschwung, wie ein paar Jahrhunderte später durch das Internet.

Der Buchdruck machte zudem den Beruf des Kopisten überflüssig. Vor dem Buchdruck vervielfältigten Kopisten in Handarbeit Schriften. Sie waren überwiegend Mönche. Mit der Erfindung des Buchdrucks verlor die Kirche diesen großen Herrschaftsanspruch über die Verbreitung von Wissen. Die Kirche wehrte sich daher verständlicherweise und unkte, mit dem Buchdruck verschwimme die Grenze zwischen relevantem und unnützen Wissen.

So wie die kirchlichen Kopisten damals in dem Buchdruck das Ende des anständigen Wissens sahen, so gerieren sich heute die großen Medienkonzerne und die staatlich geförderte Fernsehsender bei dem Internet als die Bewahrer des sittlichen, guten, anständigen Journalismus‘. Oft haben sie dabei nichts als Verachtung übrig für die Schmuddelkinder vom Internet und malen Horrorbilder an die Wand, indem sie behaupten, mit den neuen Medien würde alles viel schlechter werden.

Das Internet fördert Vielfalt!

Dank des Internets prallen jetzt deutlich mehr Subjekte unkontrolliert aufeinander. Das können wir beklagen, aber es wird sich nicht ändern. Als der Mensch das Feuer für sich entdeckte, ging dadurch auch viel in Flammen auf und Schaden wurde angerichtet, aber dennoch emanzipierte das Feuer den Menschen und daher lernte er, mit der Gefahr umzugehen.

Martin Luther konnte Dank des Buchdrucks nicht nur seine Thesen der Reformation vervielfältigen, sondern auch seine judenfeindlichen Traktate. In seinem Werk „Handbuch über die Judenfrage“ fordert Martin Luther jene Dinge, die im 20. Jahrhundert am Wannsee in Berlin zur deutschen Staatsräson unter Hitler werden sollten:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“

Diesen Müll konnte Martin Luther veröffentlichen, weil es den Buchdruck gab. Genauso werden judenfeindliche Schriften heute massenhaft im Internet geteilt. Dank des Buchdrucks und des Internets bekamen nicht nur viel mehr Menschen Zugang zu Bildung, es konnten auch mehr Menschen ihre Meinung veröffentlichen und zwar unabhängig vom Inhalt. Der Buchdruck presste den Judenhass in den Mainstream, so wie heute das Internet.

Das Internet stellt uns vor ganz neue Herausforderungen!

Verbote bringen nichts. Stattdessen sollten wir dem freien Markt der freien Gedanken vertrauen. Der stinkende Prophet auf der Orangenkiste in der dunklen Ecke des Marktplatzes entlarvt sich selbst. Die Gedanken sind frei!

Ich kenne Leute, die durchstöbern Facebook danach, wer hasserfüllt herumtrollt, nur um den Troll dann mutig zu blockieren, ganz so, als hätten sie dadurch einen heroischen Akt des Widerstands geleistet, der sie auf eine Stufe mit der Weißen Rose stellt.

Blockieren bringt nichts!

Im politischen Diskurs müssen wir mit ihnen reden. Wenn es Leuten schlecht geht, flüchten sie. Manche flüchten in andere Länder, andere flüchten in Ideologien. Einige Länder und Ideologien sind gut, andere weniger. Wer sich das Äußern einer Meinung verbittet, sorgt lediglich dafür, dass die Meinung nur noch gedacht wird! Aber nur weil ich jemanden nicht mehr höre, heißt das nicht, dass er die Sache nicht mehr denkt. Die Meinung wird lediglich erst sichtbar, wenn sie sich zu einer Handlung entwickelt hat. Dann aber ist es oft zu spät!

Zuhören ein präventiver Schutzmechanismus. Nur so lerne ich einen Menschen kennen und kann rechtzeitig erkennen, ob ich mich vor ihm schützen sollte.

Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden!

Wer alles ausklammert und entfreundet, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei einer Wahl die Menschen in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein definitives Kreuz verwandelt haben. Dann fallen sie aus allem Wolken und sagen, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich haben sie es nicht kommen sehen! Sie haben ja auch all die Menschen entfreundet. Sie konnten sich nicht mit diesen Menschen auseinandersetzen, ihnen nicht entgegentreten und ihnen nicht widersprechen. Alles nur, weil sie diese Menschen nicht kannten. Sie vermehrten sich im Verborgenen, Geheimen, Verbotenem.

Andere Meinungen ausklammern ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen.

Wir sind alle subjektiv und einseitig, allein schon deshalb, weil es keine Aussage ohne Gegenteil gibt.

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Nein, nicht alle Religionen sind im Wesen gleich

Manche behaupten, das Christentum lehre Krieg. Andere behaupten, Islam bedeute Frieden. Dann gibt es Leute, die behaupten, an allem seien die Juden Schuld. Es gibt viele Behauptungen. Zu den faulsten und dümmsten Aussagen gehört jedoch der Spruch, alle Religionen seien im Wesen gleich.

Natürlich gibt es unter den Religionen Gemeinsamkeiten. Religionen sind zum Beispiel per Definition nicht moderat. Sie sind immer radikal, da sie eine Manifestation des Glaubens an einen allmächtigen Gott sind. Das ist nicht moderat! Es gibt aber auch bedeutende Unterschiede zwischen den Religionen.

Es ist zum Beispiel unbestritten, dass Mohamed im Gegensatz zu Jesus eine Menge Menschen getötet hat. Mohamed war von Beruf Soldat und bis ans Ende seines Lebens ein überzeugter Feldheer! Jesus war ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing und gerne mal Wein trank. Mohamed trank keinen Alkohol. Unterschiedlicher können zwei Menschen nicht sein und zwei Schriften, in denen es einmal den einen und einmal den anderen Helden gibt, haben eindeutig unterschiedliche Intentionen.

Auch zwischen dem Judentum und dem Islam gibt es Unterschiede. Man muss nur mal die Worte „Islam“ und „Israel“ übersetzen. Islam bedeutet, sich Gott unterwerfen und Israel bedeutet, mit Gott ringen. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Beziehungen zu Gott und vor allem zwei sehr unterschiedliche Menschenbilder in Sachen Emanzipation.

Es gibt ebenfalls Unterschiede zwischen dem Koran und dem Evangelium. Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren, von denen wir nicht viel wissen. Der Koran jedoch hat einen Autor mit klarer Intention. 

Das Evangelium besteht überwiegend aus Geschichten und Gleichnissen. Der Koran besteht aus Geschichten und Befehlen.

Es gibt zwar die Gemeinsamkeit, dass Mohamed wie Jesus fest an Gott glaubte, Mohamed erklärte jedoch, im Namen des einen Gottes müsse man gegen die Feinde kämpfen, weil es gottgefällig sei, Jesus aber erklärte, aller Kampf im Diesseits sei müßig, weil Gott die Bösen im Jenseits strafe und man daher hier auf Erden auch die andere Wange hinhalten könne. Jesus folgerte aus dem festen Glauben an Gott Gewaltverzicht, Mohamed nicht!

Im Evangelium steht bei Matthäus 5:

„Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“

Im Koran steht in Sure 5:

„Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden.“

Lassen wir daher zwei ExpertInnen zu Wort kommen. Hamed Abdel-Samad erklärte in einem Interview mit der Welt:

“Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Margot Käßmann erklärte in einem Interview mit der Bild am Sonntag:

“Jesus hat eine Herausforderung hinterlassen: Liebet eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! Für Terroristen, die meinen, dass Menschen im Namen Gottes töten dürfen, ist das die größte Provokation. Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen. Ja, eine solche Haltung wird belacht und sie wird auch viele Menschen überfordern. Weil es der menschliche Instinkt ist, Rache zu üben. Aber auf den Hass nicht mit Hass zu antworten, das ist die Herausforderung. Ich würde den Terroristen gerne antworten: Ihr seid die Angstbestimmten! Ihr habt Angst vor unserer Freiheit – der Freiheit der Frauen, der Homosexuellen. Wir sollten unsere Freude und unseren Stolz darüber zeigen, dass wir leben können, wie wir wollen. Wir sollten jetzt erst recht auf die Straße gehen, tanzen, in den Cafés sitzen und Fußballspiele nicht absagen. Damit zeigen wir den Terroristen: Wir lassen uns von euch nicht Angst machen! Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen.”

Ich sag mal so, Mohamed hat eine etwas andere Herausforderung hinterlassen.

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America, beware European collusion!

All America is discussing a possible Russian collusion. However, dangerous European collusion has been poisoning the political climate in the United States of America for decades.

Dear Americans,

I am a European from Germany. I have an urgent request for you: Please stop categorizing politics into right and left! A division of politics into left and right is a European invention, which has already led the world into several major wars.

A couple of centuries ago, beginning with the July Monarchy of France in 1830, the monarchists sat on the right benches in parliament and the opposition Republicans and Liberals sat on the left benches. Hence the political terms „left“ and „right“. Why is it that in the United States of America language regulations of a monarchical seating arrangement from 19th century’s Europe are still being applied in the 21st century?

Why does this European collusion divide America?

There are many people in the USA today who are not discussing, but yelling at each other. The attributions „left“ and „right“ merely serve as insults. For right-wingers, everyone else is a leftist and for a leftist all others are just right-wingers. Others who stand between these extremes are suffering headaches!

Ask a leftist what right-wing politics mean and you’ll hear the harshest judgements. Ask a right-winger what left means and the result will be similarly devastating.

Dear Americans,

Please don’t evaluate the thoughts and deeds of citizens according to the poisoned European categories of left and right. There are far better classifications, for example, free or authoritarian.

The political terms left and right put ideologies above people. Such divisive political terminology has cost the lives of millions. America is better than that. In America, the focus is on people.

People deserve respect, not ideas, ideologies, religions and convictions. If someone thinks he has been insulted just because the Koran, the Gospel, a manifesto, Marx, Mohammed or Jesus are being criticized, then he confuses himself with his convictions. But a person is more than just the sum of his thoughts and ideas!

Defend the freedom of expression! Never give up ridiculing, doubting and criticizing ideas.

When a person is demeaned because of his or her origins, then it’s racism. But when a person is criticized for his convictions, it’s called enlightenment. Nobody should be criticized for his or her origins. For their convictions they can certainly be held responsible!

With each step taken, a decision is made in regard to direction. No one should be forced in an unfree direction.

Totalitarianism is when we are forced to march lockstep along a given path toward a predetermined paradise. Totalitarianism is when everything in the present is subordinated to that predefined goal. Totalitarianism is when those who waver or question are punished or eliminated!

America doesn’t march lockstep. America dances! When Europeans march, American music and culture is forbidden.

America stands for freedom. Please do not give up this freedom! Continue dancing to the music of freedom, because freedom is an inherent characteristic of every human being.

The striving towards freedom is inherent within each human being! Freedom is a constant criticism of prevailing conventions. Unfortunately, far too often authority is preferred to freedom. Changes have occured because someone had started to think and speak differently. Everyone has a basic human right to express his or her own opinion! Stupidity doesn’t need to be outlawed. Stupidity exposes itself. Basically, I am a romantic because I have faith in the basic goodness of my fellow human being. I believe people are better than their reputations! That’s what America stands for!

Governments should be designed to provide a safety net for those who may fall off the ropes. But, not there to ensure that no one falls or fails. I don’t want to be tied down. I want to dance! The possibility of falling is part of the tightrope walk of life!

I don’t need the government dictate to which music I’m allowed to dance. There are so many melodies.

Please America,

don’t stop making the world dance. Don’t quiet the bells of freedom, silence the songs of love and hinder the hammer of justice with the European categories of „right“ and „left“.

Stay free!

With love and gratitude,
Gerd Buurmann

***
Translation: William Wires
http://www.williamwires.com
http://www.facebook.com/William.Wires.Fine.Art

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