Deutsche Polizisten schießen auf Jungen!

In der Stadt Wendligen im Kreis Esslingen in der Nähe der deutschen Stadt Stuttgart haben am 11. März 2009 deutsche Polizisten auf den 17-jährigen Jugendlichen Tim K. geschossen. Diese ungeheuerliche Polizeiaktion fand am hellichten Tag auf offener Straße vor einem Briefverteilerzentrum statt.

Nachdem Tim K. von der Polizei angeschossen wurde, regte sich bei den deutschen „Ordnungshütern“ kein erkennbares Interesse, dem angeschossenen Jungen zu Hilfe zu eilen. Auch beistehende Zuschauer kamen Tim nicht zu Hilfe. Stattdessen filmte ein beistehender Passant die Situation mit seiner Handykamera. Diese Bilder wurden im Anschluss der Tat auf fast allen deutschen Fernsehsendern veröffentlicht.

Allerdings führten diese Bilder nicht dazu, eine differenzierte und vor allem beiden Seiten gerecht werdende Diskussion zum Thema überzogene Polizeiaktionen anzustoßen, sondern lösten lediglich eine breite Zustimmung für das Verhalten der Polizei in der deutschen Öffentlichkeit aus. Internationalen Beobachtern zufolge ist es in der emotional hoch aufgeladen Situation Deutschlands kaum mehr möglich, kritische Stimmen aufkommen zu lassen. Nur noch sehr selten können in der deutschen Medienlandschaft Töne vernommen werden, die die wahren Umstände beschreiben.

Tim K. war ein ruhiger und vor allem unauffälliger junger Mann, der von deutschen Jugendlichen deart gequält und eingeschüchert wurde, dass er unter Depressionen litt. Experten zufolge befand sich Tim K. aufgrund dieser Situation sogar in ärztlicher Behandlung. Diese Fakten werden in Deutschland aber kaum noch angesprochen. Es scheint, als habe die große deutsche Koalition alle kritischen Stimmen von links bis rechts zum Schweigen gebracht.

Aktuellen Informationen zu Folge verstarb der Junge vor Ort. Vor seinem Tod hatte er mit der Waffe seines Vaters auf Personen geschossen.

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Sie finden diese Art der Berichtserstattung obszön? Dann schauen Sie noch einmal genau auf die Art und Weise, wie seit Jahren in deutschen Medien über Israel berichtet wird.

„Israel schießt auf Schule. Zuvor waren von dieser Schule aus selbstgebauten Raketen auf Israel abgefeuert worden.“ Diese, nur allzu bekannte Weise der Berichterstattung über Israel ist mittlerweile tief im Diskurs der deutschen Medienöffentlichkeit angekommen und wird noch noch sehr selten als das bezeichnet, was sie ist: obszön!

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