Nennt mich Mohammed!

Ich habe es geschafft. Ich stehe für einen Rentner aus Dortmund auf einer Stufe mit Mohammed. Einst hatte Kurt Westergaard den Propheten Mohammed mit einer Bombe auf dem Kopf gezeichnet, aber jetzt nimmt ein Rentner aus Dortmund die Bombe von Mohammeds Haupt und setzt sie mir auf den Kopf. Ich bin also in seiner Vorstellung der neue Prophet. Ich bin begeistert. Baut Tempel in meinem Namen! Ein Rentner aus Dortmund hat Mohammed die bombische Krone vom Haupt genommen! Mohammed war gestern. Heute komme ich. Aber sehen Sie selbst: Bombenkopfgerd.

Wenn Mohammed seine Bombe wieder haben möchte, kann er sie bei mir abholen.

Mohammed ist nicht der erste Mensch, mit dem Erhard Arendt mich verglichen hat. Vor einigen Wochen hat er eine Kollage herausgebracht, auf der er meinen Kopf auf den Körper des norwegischen Mörders Anders Breivik kollagiert hat. Ich finde, mit dieser Kollage verharmlost er die Taten von Anders Breivik, weil er so doch im Grunde behauptet, Anders Breivik sei auch nur ein Schauspieler wie ich. Erhard Arendt verharlost somit Breivik und beleidigt zudem noch den Propheten Mohammed. Er hat nämlich nicht nur den Prophet gezeichnet, was ja bekanntlich allein schon eine Beleidigung im Islam ist, er hat Mohammed auch noch das Aussehen von mir gegeben. Erhard Arendt behauptet somit, dass Mohammed, wenn er heute leben würde, auf der Seite Israels wäre. Das finde ich ja an sich eine recht pro-israelische Haltung, aber ich fürchte, im innerislamischen Diskurs wird er damit nicht auf eine mehrheitliche Begeisterung stoßen.

Erhard Arendt ist ein Mann, der in seinem Hass alle Kohärenz fahren lässt wie einen stinkenden braunen Furz. Er hasst und lügt. Er stilisiert sich zum Opfer von Menschen wie mir, genauso wie sich die Nazis permanent als Opfer gefühlt haben. Im Resultat seiner Opfermentalität fordert er die Einkerkerung und das Schreibverbot seiner Feinde, ebenso wie es die Nazis gefordert haben. Erhard Arendt konstruiert Zusammenhänge zwischen mir und Taten der Weltgeschichte, ganz so, als würde ich mich manchmal nachts heimlich mit meinem in seinen Worten angeblich “geistigen Vater und Mitstreiter” Henryk M. Broder auf einem Friedhof treffen, um aus gestohlen Leichenteilen das nächste Monster Frankenstein-Breivik zu basteln. In uns sieht er die deutsche Spitze der Weltverschwörung. Zudem spricht er allen Deutschen, die nicht seine Ideologie teilen das Deutschsein ab. Wahre Deutsche müssen seine Ideologie teilen. Alle anderen sind in seinen Worten “Anti-Deutsche”, also Volkszersetzer. Erhard Arendt ist ein klassischer Antisemit, Judenhasser und Neo-Nazi.

Und es fühlt sich gut an, von ihm gehasst zu werden!

Gestern war ich Breivik. Heute bin ich Mohammed. Mal schauen, was ich morgen sein werde. Jesus? Hitler? Alles ist möglich. Ich bin gespannt.

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19 Antworten zu Nennt mich Mohammed!

  1. shaze86 schreibt:

    What the fuck? Was ist sein Problem?

    • Aristobulus schreibt:

      Frag ihn halt, wenn es Dich nach ’ner ekelhaften Antwort gelüstet.
      Es könnte diese hier sein:
      “schließen sie nicht von sich auf andere. welche israelische rassisten decken sie. so offen rassistisch war nichteinmal hitler.” (der Penner per Mail an Gerd Buurmann im August 2011)

      P.S.
      Gerd, Du bist eine Seele von Mensch, das wollt‘ ich Dir immer schon mal sagen. Dazu bist Du der einzige, wahre Big Mo! 😉

  2. Roger schreibt:

    Ja, ja… Eddi ist wirklich eine „ecklige (sic!) Waffe“! Warum bei einem Bild das Gesicht von GB ausgelöscht wurde, ist mir auch ein Rätsel.
    Immer, wenn ich auf Eddis Seite surfe, muss ich an diesen Artikel denken: http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/03/04/entlarvt-palastina-portal-israelischer-propagandatrick/ – es kann nicht anders sein!

  3. anti3anti schreibt:

    Das Pali-Portal darf nur erwähnt werde, wenn man sich hinterher das Maul abseift. Arme Palis!

  4. anti3anti schreibt:

    Das Pali-Portal ist eine Beleidigung eines jeden Lebenden. Ich gönne es nicht einmal den Palis!

    • Piet schreibt:

      Den palästinensischen Arabern gönne und wünsche ich (wie jedem anderen Menschen auch) das Beste! Seiten wie die des Dortmunder Rentners aber setzen sich ja nicht für diese armen Menschen ein, sondern hetzen gegen Israel. In nichts anderem bestehen Ziel, Zweck und Inhalt.

      Von Kunst und Gestaltung versteht der Dortmunder Rentner nichts, schreiben kann er auch nicht, bleibt nur Hass, Gift und Galle. Ganz schön wenig für so’n Rentnerdasein, wenn das alles ist. Da wäre ihm doch zu wünschen, dass er wenigstens das therapeutische Töpfern für sich entdeckt…

      • Aristobulus schreibt:

        Oder das therapeutische Häkeln. Topflappen Topflappen Topflappen für den nächsten sog. Hilfstransport für die notleidende Hamas in Gaza, schön aus Dortmunder Ausschuss-Acryl in Braun, kackbraun mit zwei Spritzern Rot.
        Sein abgelaufenes Viagra soll er auch dazupacken, is‘ ja ganz frei von bösen israelischen Aphrodisiaka.

  5. anja schreibt:

    mich erinnert das kreuz auf der stirn mehr an charles manson.

  6. Arme Sau schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch! Zum Hassobjekt eines solchen Menschen zu werden, ist eine Auszeichnung.

  7. Piet schreibt:

    «Gerd Buurmann und sein Verhältnis mit der Gewalt.»

    Was soll das sein: Ein Liebesverhältnis? Ein freundschaftliches? Man hat ein Verhältnis mit jemandem oder zu etwas. Deutsch kann er auch nicht, der Rentner aus Dortmund; passt aber zu seinem Verständnis von Kunst und Gestaltung: Schwach bis gar nicht ausgeprägt. (Sehe gerade im Quelltext seiner Augenkrebs verursachenden Seite: xmlns:v=“urn:schemas-microsoft-com:vml“ xmlns:o=“urn:schemas-microsoft-com:office:office“ — joh, passt. Nur das für die Benutzung solcher „Hilfsmittel“ typische Blinki-blinki und das sich drehende @-Zeichen fehlen dem „Fachmann für Gestaltung“.)

    Vielleicht findet der Rentner aus Dortmund irgendwann noch heraus, worin seine Begabungen liegen, ich wünsche ihm das. Uns auch.

    Aber das nur nebenbei, weil es mir gerade ins Auge sprang. Mir ist die Zeit zu schade, um (Malte S. Sembten sagt es ganz richtig) derart Primitives zu lesen. Es lohnt der Aufmerksamkeit nicht.

    • Piet schreibt:

      Ergänzend sei angemerkt: Wenn gesetzwidrige und zu Ihren Lasten gehende Bilder und Texte veröffentlicht werden, bedarf es natürlich der Aufmerksamkeit, völlig klar. Im Zweifel und zur Schonung des eigenen Nervenkostüms der eines guten Anwalts. 😉 Aber um sich an solchem crap abzuarbeiten (das wollte ich ausdrücken), dazu ist das Leben zu schön und die Zeit doch viel zu kostbar. 🙂

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, es ist so fürchterlich primitiv und grottenschlecht, was der da „schreibt“ (abgesehen vom grässlichen, widerlichen Inhalt, über den man kein weiteres Wort verlieren mag).

      Und nichtmal das lange Fraktur-S kennt er. Schreibt in Frakturschrift mit rundem S (die beiden S etwa in „des Hasses“ haben lang zu sein!, das Schluss-S natürlich nicht, dieses gehört rund. Also schreibt er nicht deutsche Fraktur, sondern altenglisch).
      Der teutonisierende Tölpel, nichtmal das lange S hat er drauf…

  8. Malte S. Sembten schreibt:

    Diese bomb-astischen Angriffe gegen Sie, Herr Buurmann, sind derart primitiv und lächerlich, die sind ihrer Aufmerksamkeit nicht wert, sondern verdienen ignoriert zu werden. Dann vergeht auch Dem-der-zu-viel-Zeit-hat mangels Publikum der Spaß an der Sache.

Seid gut zueinander!

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