„Warum ich kein Muslim bin“

Es gibt immer noch Religionen, die scheinen heilig zu sein. Kritisiert man sie, wird verbales Holz für Scheiterhaufen gesammelt. Gerade mal ein paar Stunden nur war ein Artikel von mir über Homophobie im Islam online, da wurde breits die große flammende Keule gegen mich geschwungen:

„Eine Religion, beziehungsweise die Lebensart von Menschen für pauschale Stimmungsmache benutzen, Opfer zu instrumenalisieren und ganze Bevölkerungsgruppen zu Terroristen zu erklären, Bravo, Gerd Buurmann, noch zwei bis drei solcher „Tapfer im Nirgendwo“ Aufsätze und Donald Trump wird auf Dich aufmerksam und Dich eventuell in seinem Wahlkampfteam aufnehmen.“

Natürlich, wer eine Religion kritisiert, sitzt sofort im Boot eines Donald Trumps. Vermutlich sitzen in diesem Boot auch Voltaire, Friedrich Nietzsche und Ute Ranke-Heinemann.

Wer einen Menschen kritisiert, weil er eine andere Hautfarbe hat, ist ein Rassist. Wer einen Menschen aufgrund seines Geschlechts kritisiert, ist ein Sexist. Wer jedoch einen Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Ideologien kritisiert, ist ein Kritiker! Die Kritik ist das Mittel der Aufklärung. Wer Kritik unterbinden will, betreibt damit anti-aufklärerische Gesinnungstyrannei!

Religionen sind Ideologien. Viele Menschen können sich zwar nicht aussuchen, im Sinne welcher Religion sie erzogen werden, aber sobald sie erwachsen sind, können sie ihre Vernunft nutzen und entscheiden, ob und wie sie in diesem Glauben weiter denken wollen.

Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russel. In dem Essay kritisiert Russel auf das Schärfste das Christentum. Dieses Werk ist für die Aufklärung von unschätzbarem Wert. Ich verstehe nur zu gut, warum der Autor im Jahr 1950 den Nobelpreis für Literatur erhalten hat.

Ich bin katholisch erzogen worden. Ich war Messdiener und habe die wichtigsten Sakramente der Kirche erleben müssen: Taufe, Beichte, Kommunion, Firmung, Missbrauch. Ich feiere Weihnachten, bekreuzige mich, wenn ich eine Kirche betrete und zünde oft in Kapellen Kerzen an. Dennoch gibt es immer wieder Momente, da ich das Christentum kritisiere und laut erkläre, warum ich kein Christ bin, nämlich immer dann, wenn im Namen des Christentums Verbrechen begangen werden und dafür Bibelstellen zitiert werden, die tatsächlich eben diese Verbrechen unterstützen. Nach dem Anschlag in Orlando zum Beispiel erklärte ein christlicher Pastor in Sacramento, es sei gut, dass die fünfzig „Pädophilen“ erschossen wurden, weil dadurch die Welt besser geworden sei.

Wenn ich so einen Pastor sehe, dann erkläre ich nicht umständlich, was meiner Meinung nach Christentum bedeutet, sondern ich sage nur: „Das ist ein Grund, warum ich gerade kein Christ bin!“ Bertrand Russel schrieb:

“Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”

Recht hat er! Für den Islam gilt das Selbe. Wenn wieder irgendwo im Namen des Islams Verbrechen begangen werden, dann braucht es keine Muslime, die Nicht-Muslimen erklären, was der angeblich wahre Islam bedeutet, ganz so, als sei der terroristische Anschlag eine Einladung zum Islamunterricht gewesen. Warum soll man ausgerechnet nach einem islamischen Anschlag über den Islam reden? Wäre es nicht viel angemessener, nach einer islamischen Wohltat über den Islam zu sprechen? Nach einem islamischen Anschlag oder einem Verbrechen im Namen des Islams, baucht es vielmehr Muslime, die zwar gerne den Ramadan halten und meinetwegen auch regelmäßig in Moscheen beten, aber dennoch in Anbetracht der Verbrechen erklären: „Warum ich gerade kein Muslim bin“.

Kein aufgeklärter Mensch sollte sich von so einem Satz beleidigt fühlen, egal woran er sonst noch so glaubt. Der Islam muss genauso heftig durch den Reißwolf der Aufklärung gedreht werden wie das Christentum. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher als Beispiele ein paar der vielen heftigen Polemiken, die in den letzten Jahrhunderten gegen das Christentum abgefeuert wurden:

Friedrich Nietzsche:

“Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung.”

“Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit.”

“Erst das Christentum hat den Teufel an die Wand der Welt gemalt; erst das Christentum hat die Sünde in die Welt gebracht. Der Glaube an die Heilmittel, welche er dagegen anbot, ist nun allmählich bis in die tiefste Wurzel erschüttert: aber immer noch besteht der Glaube an die Krankheit, welchen er gelehrt und verbreitet hat.”

“Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.”

“Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”

“Gott ist ein Krankengott, so wie sich Christen Gott vorstellen, ist das nicht nur ein Irrtum, sondern Verbrechen am Leben.”

Bertrand Russell:

“Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.”

“Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.”

“Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.”

“Ich bin selbst gegenüber allen bekannten Religionen Dissident, und ich hoffe, dass jede Art religiöser Gläubigkeit ausstirbt.”

“Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.”

“Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.”

“Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen.”

Heinrich Böll:

“In seinem Durchschnitts-‘Organ’ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.”

Heinrich Heine:

“Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.”

Thomas Jefferson:

“Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen.”

“Die Geschichte gibt uns, wie ich glaube, kein Beispiel für ein priesterverseuchtes Volk, das eine freie zivile Regierung unterhält.”

Albert Camus:

“Die Moral existiert. Unmoralisch ist das Christentum.”

Jean-Jacques Rousseau:

“Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.”

Sitzen Heine, Böll, Nietzsche, Jefferson, Rousseau und Camus alle in einem Boot mit Donald Trump? Sie alle haben gegenüber Christen deutliche Worte gefunden, von „priesterverseucht“ bis „mies und dreckig“. Dennoch gelten diese Menschen als Leuchttürme der Aufklärung.

Ich habe viele christliche Freunde. Wenn ich sie frage, was sie von den schwulen- und frauenfeindlichen Passagen in der Bibel halten, erklären sie mir, die Bibel sei nur ein Buch und man könne sie nicht wörtlich und schon gar nicht eins zu eins nehmen, außerdem stünde auch viel dummes Zeug in der Bibel. Einige meiner christlichen Freunde haben studiert und nennen diesen Umgang mit der Bibel „historisch-kritische Exegese“.

Wer jedes Wort der Bibel wörtlich nimmt, kann nicht für Homosexuellenrechte und Frauengleichberechtigung sein! Im Testament der Christen steht im 1. Brief des Paulus an die Korinther:

„Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab.“

Im ersten Brief an die Korinther heißt es im Abschnitt 14:

„Eure Weiber lasset schweigen unter der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, daß sie reden, sondern untertan sein, wie auch das Gesetz sagt.“

2,3 Milliarden Christen gibt es auf der Welt, das ist fast jeder dritte Erdenbewohner! Die meisten Christen halten sich nicht an alle Gesetze des Evangeliums! Sie sind gute Christen, weil sie dem Evangelium nicht blind folgen. 1,6 Milliarden Muslime gibt es auf der Welt. Wie sieht es mit ihrer Haltung zum Koran aus?

Nicht selten wird behauptet, die Anschläge in Orlando, Paris und Brüssel hätten nichts mit dem Islam zu tun, das ist jedoch grober Unfug! Natürlich haben die Anschläge etwas mit dem Islam zu tun, so wie die Kreuzzüge was mit dem Christentum und der Nationalsozialismus was mit Deutschland zu tun hatten. Der IS ist ein Islamistischer Staat so wie die NSDAP in einem Deutschen Reich regierte! In all den sieben Ländern, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben: Iran, Jemen, Saudi-Arabien, Mauretanien, Sudan, Vereinigte Abarische Emirate und Nigeria.

Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht! Menschenrechte sind unveräußerlich! Selbst das abscheulicheste Verbrechen darf nicht dazu führen, dass einem Mensch seine Menschenrechte abgesprochen werden. Religionsfreiheit ist das Recht, die eigene Glaubensüberzeugung frei zu definieren. Dieses Recht darf niemandem entzogen werden, auch keinem Terroristen! Islamisten rufen bei ihren Anschlägen “Allah ist groß!” Sie erklären somit, im Namen des Korans zu töten.

Die Kreuzzüge, die spanische Inquisition, die Menschenvernichtung der Konquistadoren in Südamerika, die Pogrome in Europa, der Judenhass Martin Luthers, all diese Ereignisse haben etwas mit dem Christentum zu tun. Genauso selbstverständlich haben die Anschläge in Frankreich, Belgien und den USA etwas mit dem Islam zu tun!

Ich habe den Koran und das Evangelium zu Hause liegen und gelesen, schließlich ist fast jeder zweite Erdenbürger entweder ein Christ oder ein Muslim; ich will meine Nachbarn kennen. In beiden Büchern kommt Jesus vor, allerdings stirbt Jesus im Islam nicht am Kreuz. Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren, nicht selten widersprechen sie sich. Der Koran jedoch hat nur einen Autor mit klarer Intention. Er war ein Feldherr!

Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Tischler, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhängt. Oft versorgt er Menschen mit Wein. Jesus ist ein Hippie, der sich weigert, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Die Hauptfigur im Koran ist ein Krieger mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er greift deutlich und mit Gewalt ins Weltgeschehen ein und erklärt im Namen Gottes, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Im Evangelium stirbt Jesus erbärmlich am Kreuz, Mohammad aber geht zufrieden von einer entfernten Stadt gen Himmel. Ich glaube, es macht einen Unterschied, ob die Hauptfigur eines Buches ein armer Tischler ist, der am Ende elendig stirbt, oder ein Feldherr, der nach erfolgreichen Schlachten zufrieden geht.

Wenn also schon Christen mit viel Kreativität beim Interpretieren aus dem armen Tischler eine kriegerische Religion ableiten konnten, was können dann erst Muslime aus den Zeilen eines erfolgreichen Kriegers interpretieren?

Die Terroristen des Islamischen Staates
behaupten, ihre Taten seien von Mohammed inspiriert. Wer den Koran liest, kann ihnen nicht widersprechen. Der Islamische Staat macht nichts, was Mohammed nicht auch getan hat.

Die Leute, die uns den Islam als Religion des Friedens verkaufen wollen, zitieren nicht selten diese Stelle aus der fünften Sure im Koran:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer gehörigen Frechheit, ausgerechnet dieses Zitat als Zeugnis des vermeintlichen Friedens im Koran anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.“

Dieses Gebot geht laut Koran an die „Kinder Israels“, also nur an die Juden. Diesen kleinen Fakt sollte man nicht verschweigen, vor allem weil den Anhängern Mohammeds in den folgenden Zeilen geboten wird, brutal zu metzeln. Das Zitat im Koran geht wie folgt weiter:

„Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übesetze mal:

Mohammed erklärt, Juden sollen nicht töten. Für seine Angänger aber gilt, wenn jemand ein Unheil im Lande anrichtet, dann metzelt los!

„Unheil im Lande“ ist, wie soll ich sagen, recht vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Unheil im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Das ist die Stelle, mit der begründet wird, dass Islam Friede bedeutet. Frieden ist ja ein sehr dehnbarer Begriff! Wenn das islamischer Frieden ist, wie sieht dann erst islamischer Krieg aus?

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Ein Moslem, der den Koran wörtlich nimmt und sein Leben nach einem mordenden Feldherren von anno dazumal ausrichtet, ist für mich mindestens so bescheuert wie ein Christ, der die ganze Bibel wörtlich nimmt.

Es wird Zeit, dass der Islam in seiner Selbstherrlichkeit so gebrochen wird, wie einst das Christentum gebrochen wurde. Das geht nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn! Was die Welt braucht sind mehr Karikaturen von Mohammed, so wie Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr gebracht haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

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25 Antworten zu „Warum ich kein Muslim bin“

  1. Azer schreibt:

    Islam ist 1300 Jahre alt und Terrorismus begann seit Kurzum * 11/09/2001 ..warum gibt es eine so Lange Periode ? gibt es keinen Zusammenghang zwischen den Beginn der Kolonisierung und die Herrschaft der USA über die Welt ?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Der Terrorismus begann schon mit Mohammed! Oder wie glauben Sie, hat er erobert?

      • Eitan Einoch schreibt:

        Und wieder ein Märchenartikel:

        „Der Koran stellt den Mord an einem Menschen mit dem Mord an der ganzen Menschheit gleich“

        Das ist eine dreiste Lüge! Bei der entsprechenden Koranstelle handelt sich um ein Zitat aus dem Talmud, die vom Koran jedoch sogleich verneint wird.

        • HILO schreibt:

          Sure 5/Vers 32:
          „Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben. Der Lohn derjenigen, die Krieg führen GEGEN Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe…“

          Lieber Herr Einoch, selbstverständlich steht das Besagte im Talmud, WEIL (und damit entpuppen Sie sich als einen, der sich niemals mit dem Islam befasst hat) der Koran eben auf die jüdische Schrift konkret Bezug nimmt, dh die Muslime glauben an einen Schöpfer, der immer nur eine Botschaft hat den Menschen durch Gesandte/Warner zukommen lassen, die jedoch, bis auf den Quran, allesamt verfälscht/entstellt wurden. Würde man nach ihrer Argumentation gehen, so würde Allah nicht einmal den Tod aufgrund Notwehr tolerieren. Dies wird jedoch schon nach jüdischem Glauben negiert, dh sonst hätte ja Moses (Frieden und Segen Allahs mit ihm) einen zig-fachen-Mord an den Ägyptern begangen. Das Töten/Morden ist verboten, außer es liegen die Voraussetzungen einer Notwehr vor bzw. man bekommt einen direkten Befehl von Allah (wie Moses s.w.s zu seiner Zeit einen Befehl erhalten hat). So nun stellen Sie sich vor, Muhammed, Frieden und Segen Allah´s mit ihm, hat genau wie Moses s.w.s gehandelt.

          • Eitan Einoch schreibt:

            damit entpuppen Sie sich als einen, der sich niemals mit dem Islam befasst hat

            Ich habe den Koran gelesen. Mir reicht schon die 9. Sure, die letzte „Offenbarung“ und damit quasi Mohameds Testament, um zu wissen, mit wem ich es zu tun habe.

            So nun stellen Sie sich vor, Muhammed (…) hat genau wie Moses s.w.s gehandelt.

            Du meinst, Moses hat auch dazu aufgerufen, die „Ungläubigen“ zu bekämpfen, sie auszurotten und niemals Frieden mit ihnen zu schließen, außer um für den nächsen Krieg aufzurüsten, bis die ganze Welt an seinen Gott glaubt? Wo genau in der Bibel steht dieser Befehl?

            die jedoch, bis auf den Quran, allesamt verfälscht/entstellt wurden.

            Der Koran ist selbst Flickwerk, Propagandaliteratur, zusammengeschustert aus diversen Quellen nach Kalif Uthmans Wünschen. Eine langweilige Hetzschrift voller Widersprüche und verfälschter Nacherzählung jüdischer und christlicher Geschichten.
            Eins habe ich inzwischen begriffen: Es ist nicht möglich mit Menschen in Frieden zu leben, die den Koran und seinen Verfasser ernst und beim Wort nehmen.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Ich übersetze die Koransure 5:32-33 in einfache, verständliche Worte:

        „Wir haben den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Unheil im Lande anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“

    • Eitan Einoch schreibt:

      Kein Wort zur islamischen Kolonialisierung? Warum sind die Maghrebstaaten alle arabisch-islamisch? Warum gibt es auf der arabischen Halbinsel keine Juden und Christen mehr? Dazu fällt dir natürlich nichts ein…

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Ein Lesetipp:

    Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“

    Siehe hier:
    https://www.amazon.de/gp/product/388221838X

  3. Lotosritter schreibt:

    Ich war Messdiener und habe die wichtigsten Sakramente der Kirche erleben müssen: Taufe, Beichte, Kommunion, Firmung, Missbrauch.

    Eindrucksvolle Reihung. Ich wurde evangelisch getauft und kam in Waisenhaus der inneren Mission, dort erlebte ich die schönste Zeit meiner Kindheit, denn der Teufel lebte bei uns zu Hause. Erst dort erlebte ich das letzte Sakrament Ihrer Reihung.

    Im übrigen werden Sie im Verständnis der Kirche immer Christ sein, denn durch die Taufe sind sie dazu geworden, andernfalls wäre der Taufexorzissmus wirkungslos. Wir können also in geweihter Erde bestattet werden.

    • O.Paul schreibt:

      Wie? Ich werde, wenn ich mal den Löffel abgebe, demzufolge über die Stadtmauer geschmissen als Atheist?

      • Lotosritter schreibt:

        Dereinst hatte man hierfür den Schindacker, wo die Sünder und Heiden verscharrt wurden. Oder man wurde hinter der Friedhofsmauer eingegraben. Hätten die Popen hierzulande mehr zu sagen, wären solche Ausgrenzungsrituale über den Tod hinaus noch gang und gäbe, dafür hat unsere Gesellschaft jedoch andere Rituale gefunden. Der Atavismus bleibt somit eine stets präsente Kulturleistung.

  4. Carmen Sporidis schreibt:

    laut Hadithen ist Mo nicht als siegreicher Feldherr gestorben, aber nach 2 Jahren vom Gift einer jüdischen Köchin gestorben. Er hatte ihren Mann, Vater und Söhne (den ganzen Stamm) abgeschlachtet. Nach meiner Meinung ein angemessener Tod.

  5. Ruth Dodziuk-Justitz schreibt:

    Bitte, bitte in’s Englische übersetzen, damit dies auch von allen O(h)bamas gelesen werden kann/soll!

  6. lucy schreibt:

    Grundsätzlich: Ja.
    Aber: Wir dürfen NICHT vergessen, dass im Namen des Christentums auch heute Verbrechen begangen werden. In Zentralafrika mordet die Lord’s Resistance Army herum. Und auch in politisch stabilen afrikanischen christlichen Ländern werden Schwule an Leib und Leben bedroht. Darauf haben auch Evangelikale aus den USA Einfluss, die dorthin gehen und ihr geistiges Gift versprühen. Scott Lively darf im ugandischen Fernsehen auftreten und behaupten, „die Schwulen“ seien am Holocaust und an den Terroranschlägen von Al-Shabaab schuld. Ich empfehle hier die Doku „God Loves Uganda“ (nicht das Youtube-Video, das ist irgendwas anderes- die richtige Doku ist auf einschlägigen Streamingportalen zu finden.)

    Wenn man Christen hier in Deutschland zu diesen Themen fragt, kriegt man verdammt oft Antworten, die genauso als Copypaste ein Statement des Zentralrats der Muslime nach einem Terroranschlag sein könnte. „Diese Menschen sind keine richtigen Christen! Die haben die Bibel nicht verstanden! Nächstenliebe! Du sollst nicht töten! Die Stellen auf die die sich berufen sind aus dem Kontext gerissen!“

    Werden im Namen des Islam deutlich mehr Verbrechen begangen? Ja, ja, und ja.
    Das heißt nicht, dass wir die Abartigkeiten, die das Christentum so veranstaltet, ignorieren dürfen, nur weil sie in Weltregionen stattfinden, an denen wir normalerweise kein Interesse haben. Obwohl sie uns geographisch näher sind als die USA.

  7. Nobody schreibt:

    Toll, Gert! Aber in einem Punkt irrst Du, wenn Du schreibst: „Das ist die Stelle, mit der begründet wird, dass Islam Friede bedeutet. Frieden ist ja ein sehr dehnbarer Begriff! …“

    Die (größte islamische) hanafitische Rechtsschule hat den Frieden-Begriff sehr genau definiert. Weil es im Koran den Begriff des „Dār al-Harb“, das „Haus des Krieges“ nicht gibt, hat Abū Hanīfa vor 1300 Jahren aus dem Koran herausgelesen, dass Dār al-Islām, das Haus des Islam, überall dort, wo seine Umma in der Mehrheit ist. Dort ist das Haus des Islam und des Friedens, weswegen Dār al-Islām auch als Dār as-Salām („Haus des Friedens“) bezeichnet wird. Abu Hanifa lehrte, dass das Dār al-Islām nicht mit dem Dār al-Harb in Frieden leben kann und deshalb mit Futūh „geöffnet“ werden muss, damit die Kuffar (Ungläubige) entweder den Islam annehmen, oder zu Dhimmi wer­den. Das ist nach Abū Hanīfa der Sinn des Dschihad. Kurz: Krieg wird im Islam als Gegenteil von Frieden definiert und Frieden gibt es nur im Islam, weswegen der Rest bekriegt werden muss.

    Und davon kann ich jedes Wort anhand Fiqh akbar I und II belegen.

  8. abusheitan schreibt:

    „Omar M. hätte das mit einem anderen Hintergrund auch im Namen Gottes oder Jahwes machen können bzw. im Namen aller selbstgerechten, größenwahnsinnigen Ideologien. Er hat es im Namen Allahs getan, der Ideologie der Stunde. Doch Allah ist unschuldig.“
    Alice Schwarzer.
    😦

  9. Kanalratte schreibt:

    @tapferimnirgendwo
    Welcher/Welches Blog kann sich schon damit rühmen einen eigenen Contra-Blog zu besitzen, der sich ausschließlich mit den Buurmannschen Themen beschäftigt. Sie sind auf dem richtigen Weg. Weiter so!

    @tapferimirgendwo
    Warum nicht? Falls der/das ihrige Blog nicht zur Kritik am Blog des großen „Buu_mann“ beiträgt, dann aber wenigstens zur Belustigung und zum Zeitvertreib. Weiter so!

  10. Kanalratte schreibt:

    Ich finde es sehr bedenklich, dass Religion in der westlichen Welt, v.a. auch in Deutschland, im besonderen Maße geschützt ist. Religion (interessanterweise auch Weltanschauung) steht im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz auf der selben Stufe wie Herkunft und Geschlecht. Herkunft und Geschlecht (übrigens auch Sexualität) kann man sich jedoch nicht aussuchen. Religion bzw. auch Radikalität in einer Religion kann man jedoch frei wählen und ist dafür spätestens ab der Volljährigkeit selbst verantwortlich.

    In der Konsequenz bedeutet das, dass ein Arbeitgeber niemanden abweisen darf, weil die Person bei Scientology aktiv ist. Inwiefern ein Arbeitgeber jemanden mit einer Nationalsozialistischen Weltanschauung abweisen darf, würde ich angesichts der Formulierung im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, allerdings auch gerne wissen.

  11. tapferimirgendwo schreibt:

    Hat dies auf Tapfer im Irgendwo rebloggt und kommentierte:

    Warum ich Muslim bin — und Du nicht?

    Weil meine verfickten Eltern aus der Türkei kommen, Deine aus Teutonien, Du Idiot! Der Buu_mann ist immer der Andere. Das ist nämlich voll angeboren, das mit der Konfession. Nur weil Du katholisch missbrauchst wurdest, sihest Du in den Anderen das Übel, nicht in Dir selbst. Und Du glotzt dabei nur auf meinen Namen und glaubst schon zu wissen, was ich bin. Davon, dass ich schwul, libertinär, nein vollkommen anarchistisch bin, willst Du nichts wissen. Muslim bin ich für Dich und basta.

    Wieder so ein Amoklauf vom Buu_mann! Jedenfalls hat man noch seine Frau befragen können, woher denn seine besessene Beschäftigung mit Religion, Homosexualität und Nation herrührt. Seht selbst:

    (Video nur im Reblog auf tapferimirgendwo.wordpress.com)

    • Kanalratte schreibt:

      Sollen wir jetzt auf jede dahergelaufene Sekte Rücksicht nehmen? Genausowenig wie ich Respekt vor der Kirche und ihrem Christentum habe, habe ich Respekt vor dem Islam und seiner weltweiten Mordtournee.

  12. abusheitan schreibt:

    Muslime begehen keine Verbrechen. Wenn ein Muslim ein Verbrechen begeht, verlässt er in diesem Moment den Islam und wird zum Ungläubigen und ist kein Muslim mehr. Wenn er aber bereut, wird er wieder zum Muslim, denn Allah ist barmherzig. So hat mir ein Muslim erklärt, warum die weltweiten Massenmorde nicht von Muslimen begangen werden. Herr Myzeck sagt nichts anderes.

    • Gast schreibt:

      Also dürfen Muslime theoretisch machen was sie wollen, weil Allah ihnen ja sowieso alles verzeiht?
      Im Koran steht was anderes.

Seid gut zueinander!

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