Brexit – Diese Verteufelung muss aufhören!

Über fünzig Prozent der Briten wählten den Brexit. Unter den Parteien, die das begrüßen, sind fast ausschließlich so unappetitliche Versionen wie die NPD und die AfD.

Wenn nicht bald bürgerliche, liberale, grüne und sozialdemokratische Parteien damit aufhören, diese 52% mit Begriffen wie „Rassisten“ und „Nationalisten“ zu verteufeln und stattdessen endlich versuchen zu verstehen, welche Gründe es für einen Brexit gegeben haben könnte, statt nur zu behaupten, hier habe der Hass gesiegt, dann verlieren wir einen Großteil dieser 52% endgültig an Extremisten und Fundamentalisten. Dann hat nicht nur die Europäische Union diese Menschen verloren, sondern Europa. Das will keiner!

Es ist Zeit, sich zuzuhören. Diese Verteufelung auf beiden Seiten muss aufhören, denn unter den Brexit-Wählerinnen und Wählern sind sehr viele, die die Europäische Union zwar ablehnen, aber Europa lieben und sich nichts mehr als ein Fortbestehen des Friedens wünschen.

Mit der Verteufelung des Gegners beginnt der Krieg und die Brexit-Gegner sind da gerade leider sehr aktiv. Deshalb hier nun drei Regeln, um die nächsten Tage zu überstehen:

1. Regel: Immer Europäische Union sagen, nie Europa. Brexit ist nicht gegen Europa gerichtet, sondern lediglich gegen die Europäische Union.

2. Regel: Auch wenn einem das Ergebnis nicht gefällt, es gehört zum guten Ton unter Demokraten, ein Land zur Durchführung einer demokratischen Wahl zu gratulieren.

3. Regel: Nicht sagen, ein Austritt gefährde den Frieden, denn wer das sagt, gefährdet genau damit den Frieden, weil er den Gegner zum Kriegstreiber macht.

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75 Antworten zu Brexit – Diese Verteufelung muss aufhören!

  1. Lusru schreibt:

    @ Gerd Buurmann
    WIEDER EIN FEUERWERK der intelligenten und verständlich artikulierten Betrachtung angeblich komplizierter politischer Verhältnisse, die sich bereits nach Deinen ersten Sätzen in pure Einfachheiten auflösen!

    Ja, genau das was du anprangerst, diese leichtfertige oberflächliche Verunglimpfung von Gegnern oder Andersdenkenden im demokratischen Willenbildungsprozess ist nicht Folge, sondern Ursach für solche Erscheinungen wie Brexit.
    Es ist die von dieser undemokratischen Kommissararchitektur der gegenwärtigen EU-Populistik permanent versprühte Vorab-Verunglimpfung aller Andersdenkenden, die diese Menschen, die nur auf ihrer demokratischen Teilhabe bestehen, zu „Persona non grata“ verunstalten möchten, in der Hoffnung, damit politisch Andersdenkende von vornherein in die Ecke der zu Schmähenden zu stellen – das Gegenteil tritt wie immer und wissenschaftlich bewiesen in solchen Fällen ein.
    Nichtachtung politischer Gegner erzeugt Feindschaften, und meist genau die, die eigentlich verhindert werden sollten.
    Und das, zumal es DIESE EU ja nur auf der Agenda einiger höchst populistischen Eurokristen-Fürsten gibt, weil diese es versäumten, die dazu erforderlichen demokratischen Mehrheiten an diese Ideen zu binden bzw. das zu verhindern wussten, da sich mit unüberprüfbaren „Kommissaren“, die NIEMANDEM rechenschaftspflichtig sind, wohl auch politisch recht gut (und höchstbezahlt) leben lässt, bemäntelt diese Borniertheit gegenüber den Wählern auch gern als „repräsentative Demokratie“ – will heissen: Stimme her und dann bist du im weiteren Verlauf für fast ein halbes Jahrzehnt draussen.
    Da Stört Demokratie nur – wie wir hier beim Brexit sehen, als ob es nur eine Vorstellung von einer Europäischen Union gäbe (natürlich die derzeit praktizierte und populistizierte). Da ist es schon verständlich, wer das wahre Interesse an einer Verunglimpfung von politischen Gegnern hat: die Eurokratie selber, was sie – wenn auch miserabel abgestimmt und immer öfter peinlich im Ton – wahrnehmen mit den vielen „Prognosen“, was alles Schreckliches mit Brexit nun für wen passiert.
    Keine Sau regt sich auf, wenn in Spanien das Volk unregierbare Konstellationen wählt – es muss DAMIT umgegangen werden, weil es demokratisch erzeugt wurde.
    Und beim Brexit? Da ist das nicht anders und ebenso geringer Aufregung wert, denn bisher ist da nur eine politische rechtlich nicht verbindliche Willensbekundung – und schon spielt diese Eurokratie verrückt, als ob der Weltkrieg ausbricht, wo noch niemand weiss, ob dieser politische Wille überhaupt zur handelnden Gewalt wird.
    Und richtig:
    Wer hier diese sich demokratisch anders entscheidenden Menschen und deren Mehrheit von sich aus „aufgibt“ und selber schon vorab in das berühmte „Stinke“lager der Nazis schiebt, muss sich nicht wundern, wenn er damit selber diesen Rechtskrawallern erst die von diesen erwünschte Aufmerksamkeit verschafft und andererseits die wie im Brexit an der Demokratie teilhabende Mehrheit davon überzeugt, dass ihr sperriges Verhalten goldrichtig war: Eine antidemokratische EU mit derart politikunfähigen Verfahrensweisen wie das Bashing Andersdenkender wollen sie nicht, wer wollte das schon?

    Es gibt eben immer wieder nicht nur sogenannte „abgehängte kleine Verlierer“ (ein Herr Sommerfeld auf CARTA , der meint so die SPD zu stärken), die sich rechtsorientierten Gruppierungen zuwenden, sondern auch einen ganzen Sack voller sogenannter „kleiner Gewinner“ mit ebenso einfachem Gemüt, aus dem heraus ein Andersdenkender grundsätzlich ein Feind zu sein hat, am besten gleich ein Rechtsradikaler oder ein Nazi.
    Beide Menschenschläge versauen gelegentlich ganz schön das politische Arbeitsfeld, sind sie sich doch in der Art des politischen Umganges und der Methoden so ähnlich, dass auch der SPD-Mann Herr Sommerfeldt das nicht mehr so genau unterscheiden kann und voll in die Kerbe haut, von der dankenswerterweise Gerd Buurman hier sehr deutlich sagt:
    DAS MUSS AUFHÖREN, diese VERTEUFELUNGEN der Anderen,
    vor allem wenn noch nichts geschehen ist …, was schaden könnte.
    Diesen sich selbst erhöhenden Wutbürger auf allen diversen Seiten ist zu sagen: Ihr seid euch alle so ähnlich: Eine bösartige Chaplinade nach der anderen – und kein Gewinn, es ist in der Tat gerade für Euch an der Zeit, Euch wieder zu zu hören, was wohl auch und besonders für den Fürsprecher der „Partei der kleinen Leute in der Mitte der Gesellschaft“, der SPD, Franz Sommerfeldt, zutreffden mag.
    Und, Gerd Buurmann, dass
    „Unter den Parteien, die das begrüßen, sind fast ausschließlich so unappetitliche Versionen wie die NPD und die AfD“
    haben wir wohl in nicht unerheblichen Masse den Verlautbarungsmedien zu verdanken, die sich deine hier geschilderte Gedankenwelt noch nicht zu eigen machten, sich noch nicht trauten, denn sehr wohl gibt es längst in ALLEN Parteien und vielen Verbänden und Parlamenten nicht nur in Deutschland deutlich artikulierte kritische Positionen am Eurokratismus, an der Populistik, diese EU(Verfasstheit) sei die einzig gangbare, so dass wohl noch einige Wochen dauern wird, bis dann als versteckte Selbstkritik die vermerkelte EU-Führung den Startschuss für die Medien gibt, eigene Veränderungen nun als die grosse Lehre aus dem Brexit zu verkünden – was natütrlich auch voll zum Gegenteil, der verschärften Kommissarität und Absoludität der EU-Fürsten, gerinnen kann.

    Jede Verteufelung ist mit grosser Gewissheit nur ein Spiegelbild der Verfasstheit derer, die verteufeln, jedoch kein Beleg für die Verwendbarkeit und Richtigkeit der Verteufelung, die damit von vornherein überflüssig ist und ALLE stört.

  2. Ben schreibt:

    Habe das Gefühl das wenn hier ein neuer Bundestag gewählt werden würde die AfD die absolute Mehrheit holen würde

    • O.Paul schreibt:

      Leider nicht. Zuviele Bürger sind durch die Schlammschlacht der Medien verunsichert bezügl. der AfD. Bei Fehlermeldungen und Enten über die AfD erfolgen z.B. keine Richtigstellungen in den Medien. So habe ich erst letzte Woche von einer Grünen gehört, die behauptete die AfD will Frauen und Kinder von Zäunen schiessen lassen! Das ist so unterirdisch, aber die meisten Deutschen nehmen das so hin. Kaum einer recherchiert die Medien- Meldungen auf deren Wahrheitsgehalt. Heut haben wir das Internaet, als junger DDR- Bürger hatte ich so etwas nicht und trotzdem standen wir kritisch der veröffentlichen Meinung gegenüber.

      Auch die Debate Boateng/ Nachbarschaft geistert immer noch als Fehlmeldung duch den Blätterwald.

      • besucher schreibt:

        Na wo ist denn die Richtigstellung in der Boateng-Debatte, Herr Paul?
        Ich würde die gern mal lesen.
        Wenn die FAZ-Redakteure nachweislich gelogen hätten dann könnte Gauland sie ja verklagen. Warum tut er das nicht?

        • A.S. schreibt:

          Die FAZ Redakteure haben ja schon zugegeben dass sie es waren, die den Namen Boateng ins Gespräch eingebracht haben. Was die Sache schon gewaltig ändert.

          • besucher schreibt:

            aha… und ein Gauland weiß nicht wer Boateng ist? Dumm gelaufen, mangelnde Allgemeinbildung würde ich sagen.
            Die halbgaren Entschuldigungen von Gauland im Nachhinein machen die Sache nur noch lächerlicher.

          • Paul schreibt:

            @besucher

            Ich gestehe, dass ich von der Existernz eines Boateng erst aus durch die Veröffentlichung über Gauland erfahren habe.
            Bin eben auch ein ungebildeter Mensch. Oder anders ausgedrückt: Dumm wie Gauland.

            Herzlich, Paul

            PS: Seit wann gehören die Namen von Fußballspielern zur Allgemeinbildung? In welchem Schulfach werden sie gelehrt? In Biologie? 😉

          • O.Paul schreibt:

            #Besucher:

            Fußballspieler? Allgemeinbildung?
            Das ist ja mal ne Klasse- Aussage.

            Ich mußte auch erst mal googeln. Zum Bespiel nach Kimmich. Vor der EM nie gehört.
            Oder Hektor. Mustafi. Tah. Cah. Sané. Rüdiger.
            Alle mir unbekannt, auch vom Namen her.

            Ich kenn dafür andere Personen, die den Fußnallfans dagegen gar nichts sagen werden:
            Ding Junhui, McGill, Shaun Murphy, Marc Allen.

          • besucher schreibt:

            ja ja, auch ich schaue ab und zu Snooker. Der Ding spielt ja ganz gut aber ob man den auch als Nachbarn möchte?

          • A.S. schreibt:

            Es ist völlig wurst ob Gauland wusste wer Boateng ist oder nicht. Die FAS Leute haben das Thema personalisiert, nicht Gauland. Und sie haben es versäumt nachzufragen ob Gauland das auch selber so sieht odermeint dagegen müsste man vorgehen usw.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @besucher: „Wenn die FAZ-Redakteure nachweislich gelogen hätten dann könnte Gauland sie ja verklagen. Warum tut er das nicht?“

          Ein kleinerer Dummkopf würde fragen, warum die FAZ-Redakteure das Interview nicht veröffentlicht haben, wenn sie doch angeblich nicht gelogen haben.

  3. Revy schreibt:

    Was ist das denn für ein Argument? 52% der Bevölkerung können nicht aus nationalistischen Gründen so abstimmen wie sie abstimmen? Weil niemals die Mehrheit einer regressiven Ideologie anhängen würden? Weil die Mehrheit immer recht hat?

    Dieses Verständnisgefasel finde ich gefährlicher, als die Verteufelung. Denn sie macht Nationalismus salonfähig.

    • O.Paul schreibt:

      Die Brexit- Befürworter haben garantiert nicht so abgestimmt, weil sie Rassisten sind. Nein, die haben erkannt, dass die Gesamtpolitik der EU dem Bürger persönlich an den Kragen geht.

      Hat man wirklich gedacht, dass man einen Kontinent, der seit Jahrhunderten/ Jahrtausenden in wechselnden Koalitionen untereinander verstritten war, innerhalb von 25 Jahren einen kann. Wer so etwas denkt, ist ein Idiot. Eine gemeinsame Währung (schon dass ist totaler Schwachsinn) und offene Grenzen sind kein Garant für eine friedliche Koexistenz. Na klar wird heute keine dem anderen eine Keule über den Prägen ziehen, heute wird mit Geld und Börsentricks Krieg geführt. Wieso gibts kein europaeinheitliches Gesundheitssystem? Weils nicht geünscht ist von den Geldsäcken und Entscheidungsträgern.

  4. quisa schreibt:

    „Über fünzig Prozent der Briten wählten den Brexit. Unter den Parteien, die das begrüßen, sind fast ausschließlich so unappetitliche Versionen wie die NPD und die AfD.“

    Kleine Korrektur: mehr als 50 Prozent der 72,2 Prozent der Briten, die sich an der Wahl beteiligt haben, haben für den Brexit gestimmt. Dementsprechend sind es weniger als 50 Prozent aller Briten, die für den Brexit gestimmt haben.

    „Mit der Verteufelung des Gegners beginnt der Krieg und die Brexit-Gegner sind da gerade leider sehr aktiv. Deshalb hier nun drei Regeln, um die nächsten Tage zu überstehe“

    Wohl eine kleine Verdrehung, was die Verteufelung des Gegners angeht. Soviel ich weiß, wurde der Mord an Jo Cox nicht von einem Brexit-Gegner, sondern von einem Brexit-Befürworter begangen. Soviel zum Frieden!

    Natürlich sollte man die Brexit-Befürworter nichh verteufeln. Dieses auf einer eigentlich sehr unbritischen Irrationalität beruhende Wahlergebnis zeigt jedoch nur, was man von Volksentscheiden zu halten hat: Sich eine Meinung zu einem solch komplexen Thema zu bilden und alle Konsequenzen abzuwiegen, bedarf einer umfassenden Recherche und Information. Das Volk hat einfach nicht die Zeit dafür, sich vor jedem Volksentscheid umfassend zu informieren. Ich will unsere Politiker, die solch Dinge entscheiden, wahrlich nicht loben. Nein, die sind in der Regel schon schlimm genug. Aber immerhin werden sie dafür bezahlt,sich umfassend zu informieren und verwenden zumindest mehr Zeit darauf, sich eine Meinung zu machen, als das Gros des Volks,
    Im Vorfeld von Volksentscheiden regiert dagegen reine Demagogik und Lüge (vgl. Boris Johnson und seine frei erfundenen Zahlen über UK, das angeblich fast alleine die EU finanziere)

    Farage, Johnson und co. spekulieren wohl darauf, jetzt einfach darauf, Verträge mit der EU auszuhandeln, durch die sie die gleichen Privilegien wie zuvor erhalten, ohne aber die gleichen Pflichten haben zu müssen. Ich hoffe nur, dass die anderen EU Staaten dies nicht unterstützen un d diesem Wunschkonzert der Briten eine klare Absage erteilen. Alles andere wäre ein völlig falsches Signal und würde andere nur ebenfalls zum Austritt zu motivieren. Nur was wäre, wenn nachher keiner mehr da ist, der Pflichten erfüllt und nur noch Privilegien einfordert.

    Schade um die Mehrheit der jüngeren arbeitenden Abstimmenden in UK, die ja eigentlich pro EU gestimmt haben (rechnet man Rentner und über 50jährige raus, hat die Mehrheit der Wählenden Pro-EU gestimmt)

    • A.S. schreibt:

      „Dieses auf einer eigentlich sehr unbritischen Irrationalität beruhende Wahlergebnis zeigt jedoch nur, was man von Volksentscheiden zu halten hat: Sich eine Meinung zu einem solch komplexen Thema zu bilden und alle Konsequenzen abzuwiegen, bedarf einer umfassenden Recherche und Information. Das Volk hat einfach nicht die Zeit dafür, sich vor jedem Volksentscheid umfassend zu informieren.“

      Und quisa ist dann wohl die eine Instanz, die genau weiß was rational ist. Und das obwohl quisa als Teil des Volkes einfach nicht die Zeit dafür hat, sich vor jedem Volksentscheid umfassend zu informieren.

      • quisa schreibt:

        Habe ich das irgendwo behauptet, liebe(r) aufgeregte(r) A.S.? Nein, ich bin ein vielbeschäftigter Mann und möchte mich nicht im Vorfeld jeder Volksentscheidung wochenlang mit einem Thema intensiv beschäftigen, um es von verschiedenen Seiten zu betrachten und eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Dafür zahle ich Steuern an Regierende, die sich gefälligst damit beschäftigen sollen. Die machen das ja alles andere als gut, aber in der Regel immer noch besser, als wenn man den Pöbel direkt ranlässt…

        • A.S. schreibt:

          Immerhin wurde die Abstimmung als irrational bezeichnet.
          Mit den Politikern haben wir tatsächlich ein Problem. Die verweigern seit Jahren die Arbeit, also produktive Arbeit, und sind auch durch Wahlen kaum zu entsorgen. Aus der Sicht sind Volksentscheide durchaus gut weil nur dadurch die Notbremse gezogen werden kann. Genau das haben die Briten gemacht.
          Dass diese EU gerade gegen die Wand fährt und die Führer dabei noch mehr Gas geben wollen kann man kaum übersehen. In dem Sinne beruht die britische Entscheidung sehr wohl auf rationalen Überlegungen.

          • O.Paul schreibt:

            „Die verweigern seit Jahren die Arbeit, also produktive Arbeit, und sind auch durch Wahlen kaum zu entsorgen.“

            Das Thema beschäftigt mich auch seit Jahren. Nun es scheint offensichtlich so zu sein,
            dass die Arbeit gar nicht machen können. Die Vorraussetzungen scheinen da nicht gegeben zu sein.
            Als Ingenieur für Rohrleitungs- und Anlagenbau würde ich in der Eiscremeherstellung, als Internist oder als Frisör wahrscheinlich krachen gehen.
            Beim Berufspolitiker ohne Kenntnisse des realen Lebens ist es natürlich auch so, aber er kann seine Unkenntnis durch politisches Gewäsch übertünchen.
            Und er hat den Vorteil, dass der Wähler sich nichts merken kann. Oder wie kommen die Grünen immer wieder auf die Wahlzettel?

          • besucher schreibt:

            Du meinst die Engländer und Waliser.

          • A.S. schreibt:

            Die Briten. Zumindest die, die mit abgestimmt haben.

        • O.Paul schreibt:

          „Die machen das ja alles andere als gut, aber in der Regel immer noch besser, als wenn man den Pöbel direkt ranlässt…“

          Irrtum: Wenn man dem Pöbel mal erklären würde, worum es eigentlich geht, würde der Pöbel wahrscheinlich objektiv entscheiden.
          Aber was war den los beim Lissaboner Vertrag? Die befragten Bundestagsabgeordneten wußten gar nicht, was sie da beschliessen.
          Nun stellt sich die Frage: Wer iss´n hier der Pöbel. Wenn Politiker keine Argumente mehr einfallen, stellt sich raus, dass sie selbst nicht allzu weit vom Pöbel entfernt sind (siehe Entgleisungen von Gabriel oder Maas).

        • A.S. schreibt:

          „Die machen das ja alles andere als gut, aber in der Regel immer noch besser, als wenn man den Pöbel direkt ranlässt…“

          Wie man am Beispiel Schweiz bestens sehen kann, oder?

  5. Frase0815 schreibt:

    Wer unappetitliches lesen will, der kann sich auch hier bedienen:

    http://www.taz.de/!5316344/

    Demgegenüber ist die AFD ja geradezu ein Musterbeispiel an Differenziertheit.

    Das wird man doch noch sagen dürfen
    „Nicht jeder Mensch, der pro-Brexit ist, ist rassistisch!“, sagte ein Kumpel in der Berliner Bar „Das Gift“. „Manche sind nur dumm. Alle als Rassisten abzustemplen, das sollte man nicht.“
    „Die linke Menschen in Großbritannien müssen sich ganz hart angucken und drüber nachdenken, warum die Engländer so gewählt haben“, sagt man mir bei Facebook. „Kann es sein, dass 52% eines Landes rassistisch sind?“
    „Das Problem ist, dass man viel zu lange so getan hat, als ob alle Menschen, die gegen Immigration sind, Rassisten sind. Jetzt haben sie bewiesen, dass sie es nicht sind, weil es unmöglich ist, dass mehr als 50 Prozent eines Landes Rassisten sind“, sagt eine weiße Freundin. Blah blah blah.
    Oder: „Was wir jetzt unbedingt tun sollen, ist ehrlich über Immigration sprechen, weil die, die gewonnen haben, sie sind eigentlich keine Rassisten, und außerdem sind sie in der Mehrzahl.“
    Und dann: „Es ist total unhilfreich, zu sagen, dass die Briten rassistisch sind, das wird den Rassisten noch rassistischer machen.“
    Die Rassisten haben gewonnen. Das wird man doch noch sagen dürfen.

    Jacinta Nandi, taz-Autorin

  6. Eitan Einoch schreibt:

    „In seiner gestrigen Rede vor dem EU-Parlament verbreitete Mahmud Abbas, der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, die alte Hass-Propagandalüge vom Brunnen vergiftenden Juden. Die Abgeordneten hatten daran offenbar nichts auszusetzen: 71 Jahre nach dem Ende des Holocaust erhielt antisemitische Hetze in Europas höchstem demokratischen Gremium Applaus und Zuspruch, während die Medien hierzulande die judenfeindliche Hetze konsequent verschweigen.

    Der 24. Juni 2016 wird zweifelsohne in die Geschichtsbücher eingehen als der Tag, an dem eine Mehrheit der britischen Bevölkerung für den Ausstieg aus der EU stimmte. Er sollte aber auch noch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben: als der Tag, an dem die EU-Parlamentarier einen offen antisemitischen Hetzer bejubelten.“

    Quelle:
    http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/applaus-fuer-antisemitische-hetze-im-eu-parlament/

    Von mir dafür ein herzliches FUCK THE EU!

  7. A.S. schreibt:

    Über 24 Prozent der Sachsenanhaltiner wählten die AfD. Unter den Politikern, die das begrüßen, sind fast ausschließlich so unappetitliche Personen wie die Höcke und die Poggenburg.
    Wenn nicht bald bürgerliche, liberale, grüne und sozialdemokratische Parteien damit aufhören, diese 24,3% mit Begriffen wie „Rassisten“ und „Nationalisten“ zu verteufeln und stattdessen endlich versuchen zu verstehen, welche Gründe es für die Wahlentscheidung gegeben haben könnte, statt nur zu behaupten, hier habe der Hass gesiegt, dann verlieren wir einen Großteil dieser 24,3% endgültig an Extremisten und Fundamentalisten. Das will keiner!

    Über 10.000 Menschen in Deutschland gingen zu Pegida. Unter den Politikern, die das begrüßen, sind fast ausschließlich so unappetitliche Personen wie die Höcke und die Poggenburg.
    Wenn nicht bald bürgerliche, liberale, grüne und sozialdemokratische Parteien damit aufhören, diese tausenden Menschen mit Begriffen wie „Rassisten“ und „Nationalisten“ zu verteufeln und stattdessen endlich versuchen zu verstehen, welche Gründe es für die Proteste gegeben haben könnte, statt nur zu behaupten, es wäre nur Fremdenhass, dann verlieren wir einen Großteil dieser Menschen endgültig an Extremisten und Fundamentalisten. Das will keiner!

    • O.Paul schreibt:

      So sehe ich das auch. Es ist vergleichbar mit 1989. Das Neue Forum wurde immer populärer (komisch, damals war das Wort noch nicht negativ besetzt) und die DDR-Regierung erkannte die Zeichen der Zeit und war Wochen später Geschichte.

  8. Holger schreibt:

    damit sich jeder selber ein bild machen kann hier mal ein link

    Regierungsprogramm cdu/csu 2002/2006
    http://www.documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html#6

    zitat: „… Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten…. “

    wenn sowas heute jemand sagt wird er sofort in die braune eckegestellt oder?

  9. A.Bundy schreibt:

    Einerseits die pauschale Verteufelung sämtlicher Brexit-Wähler zu Recht anprangern, um dann andererseits sämtliche Mitglieder und Wähler der AfD zu verteufeln, indem man ihre Partei zur „unappetitlichen Version“ deklassiert und in eine Reihe mit der NPD stellt.
    Wie nennt man so etwas? Scheinheiligkeit? Doppel-Standards?
    Na wie auch immer, ich hoffe doch sehr, dass es nur die Hitze ist, die dir (wie auch mir) zu schaffen macht und nicht, dass es wirklich so in dir denkt.

    • O.Paul schreibt:

      „Wie nennt man so etwas? Scheinheiligkeit? Doppel-Standards?“

      Ich würd sagen, die fühlen sich in die Ecke gedrängt und wollen unter allen Umständen den Status Quo erhalten. Und da sie wissen, keine Argumente mehr zu haben, schlagen sie unter der Gürtellinie zu. Wohlwissend, dass da geneigte Volk zu großen Teilen den Scheiß glauben und keine Fragen stellt.

  10. ceterum censeo schreibt:

    Zitat:
    „Wenn nicht bald bürgerliche, liberale, grüne und sozialdemokratische Parteien damit aufhören, diese 52% mit Begriffen wie „Rassisten“ und „Nationalisten“ zu verteufeln und stattdessen endlich versuchen zu verstehen, welche Gründe es für einen Brexit gegeben haben könnte, statt nur zu behaupten, hier habe der Hass gesiegt, dann verlieren wir einen Großteil dieser 52% endgültig an Extremisten und Fundamentalisten. “

    Wer verteufelt eigentlich gerade hier zum Beispiel die AfD-Wähler als „Extremisten und Fundamentalisten“?
    Wer begreift einfach nicht, daß die hasserfüllten Fundamentalisten gerade die schon lange nicht mehr „bürgerlichen, liberalen, grünen und sozialdemokratischen Parteien“, Pfaffen und Journalisten sind, welche Todesangst um ihre Pfründe haben?
    Wer sind denn diese „wir“, die irgendwelche Leute an irgendwelche andere Leute verlieren könnten, wenn sie nicht gönnerhaft den Leuten ihre Weisheit vermitteln?
    Aber wissen Sie was? Genau so überheblich muß weitergemacht werden. Dann geht das Trauerspiel wenigstens schneller zu Ende.

    • besucher schreibt:

      und dann kommen die goldenen Zeiten mit Frauke, Beatrix, Marcus und Björn.

      • Paul schreibt:

        @besucher

        Kann es noch schlimmer kommen als es jetzt ist?
        Warum gehen Sie immer ad personam und diskutieren die Inhalte nicht? Aber nicht jetzt hier in diesem Fred, weil der zufällig mal ein anderes Thema hat als die AfD.
        Wer hat sie und warum in diese Diskussion eingebracht.
        Ist hier nicht der Brexit das Thema?

        Herzlich, Paul (der ohne O)

        • besucher schreibt:

          @Paul

          Ja, es kann noch schlimmer kommen als jetzt.
          Nämlich dann wenn die AfD politische Verantwortung bekommt. Wenn man mal für etwas einstehen muss und nicht immer nur „dagegen“ sein kann.

          Überleitung zum Brexit:
          Da ducken sich die Helden wie Farrage und Johnson auf einmal weg weil sie nichts liefern können von ihren vollmundigen Versprechungen.

          • Paul schreibt:

            @besucher

            Was Sie so alles wissen?
            Wo lassen Sie Hellsehen?
            Wäre an der Adresse interessiert. Möchte auch mal solche Meldungen bringen. Mir fallen die nur nicht ein. Weiter so, werter @besucher. Sie haben gerade einen „Lauf. 🙂

            Herzlich, Paul

      • O.Paul schreibt:

        Typisches Verhalten einer Ratte.
        Vielleich will er/ sie/ es provozieren und bei radikalen Meldungen wird dann Anzeige erstatten.

  11. abusheitan schreibt:

    Als unappetitlich hätte ich eher die FDP eingeordnet. Aber die Geschmäcker sind halt verschieden…

    • O.Paul schreibt:

      Na, ich denke die kommen geläutert aus den Niederungen der Politik wieder ans Tageslicht. Leider fehlt aber derzeit jeder Partei eine Lichgestalt (wie Wehner, Genscher, Strauß u.a.). Die waren streitbar hatten aber Profil, das was den Politikern heutzutage fehlt.

  12. Lord Darlington schreibt:

    Weltuntergangsstimmung wäre übertrieben, aber meine britischen Bekannten (sowohl die im UK als auch die Expats hier) sind alle ziemlich am Abkotzen. Dort macht sich echte Panikstimmung breit und man versucht, die EU-Freizügigkeit nun noch so schnell wie möglich zu nutzen. Und natürlich hofft man auf die SNP. Den Jubel der Front National-, PVV- und AfD-Groupies können sie jedenfalls nicht nachvollziehen. Wie sagt man so schön: It’s easy to applaud these things from a distance.

    • American Viewer schreibt:

      Welche Distanz? Wohl alle Kommentatoren hier leben (und leiden) innerhalb der EU.

    • Sophist X schreibt:

      Panik? EU-Freizügigkeit schnell noch nutzen? Hat Martin Schulz schon eine Blockade gegen das UK angekündigt? Ich traue ihm alles zu.

      • besucher schreibt:

        Im UK will man wohl nochmal abstimmen lassen.

        • Paul schreibt:

          Hallo @besucher,
          was haben Sie gerade eingenommen?
          Abstimmen, bis es passt? Bis es Ihnen passt?
          Das ist dann Superdemokratie??

          Herzlich, Paul

          • O.Paul schreibt:

            Nee, dass ist das Demokratieverständis heutzutage.

          • Paul schreibt:

            Hallo Namensvetter mit „o“,
            dieses Demokratieverständnis kenne ich noch aus der DDR sehr gut.
            Dort war es noch perfekter: Jeder stimmte von vornherein richtig ab. Mit 99%!
            Davon träumen manche in der Bundesrepublik. Ist jedenfalls mein Eindruck.
            Es wird Zeit, dass ich in die Grube fahre. Das will ich nun wirklich nicht noch einmal erleben.

            Herzlich, Paul

          • besucher schreibt:

            vielleicht weil man vermeiden möchte dass man bald nur noch ein Kleinbritannien hat.

            aber mir soll es recht sein:
            ein unabhängiges Schottland und ein wiedervereinigtes Irland würden das Abstimmungsergebnis dann wahrhaft demokratisch wiederspiegeln.

          • Paul schreibt:

            @besucher

            Es ist geradezu rührend, wie Sie sich um GB sorgen. Warum können Sie nicht beim Thema Brexit bleiben und mache gleich zwei neue Kisten auf: Die Separation von Schottland und Nordirland?

            Beides hat durch die Abstimmung anscheinen Aufwind bekommen. Aber was geht uns das an? Die Nordiren und die Schotten sollen machen was sie für richtig halten. Das geht uns doch nichts an.

            Herzlich, Paul

          • besucher schreibt:

            Euch ist schon klar dass es große Landesteile gibt in denen eben mit größerer Mehrheit NICHT für den Brexit gestimmt wurde.

          • Paul schreibt:

            @besucher

            Ihnen ist schon klar, dass nicht Landesteile in GB abgestimmt haben, sondern das ganze Land? Teilergebnisse sind für die Statistik interessant, haben aber keine relevante Bedeutung.
            Das Gesamtergebnis interessiert. Mir ist schleierhaft weshalb Sie irrelevante Teilergebnisse ins Gespräch bringen? Das ist nicht zielführend, sondern nur Polemik.

            Herzlich, Paul

          • besucher schreibt:

            Sie wissen doch ganz genau wie das UK verfasst ist und wo die Spaltungstendenzen liegen. Also lassen Sie mal das auf Dümmlichstellen sein.

    • Paul schreibt:

      Weil sich viele verhetzen lassen, nicht nur die Briten. Die EU-Politiker sehen ihre „Felle“ davon schwimmen und machen auf Panik und Eskalation.

      In diesem Fall muss ich Merkel recht geben, die darauf hingewiesen hat, dass es im Europavertrag für den Austritt eines Landes bestimmte Regeln* gibt, die jetzt auch eingehalten werden müssen. Demzufolge gibt es einen geregelten Austritt. Es gibt also keinen Grund zur Panikmache und Hetze.

      Herzlich, Paul
      * Ich stelle ihn hier mal ein, weil den sonst doch niemand liest.

      Artikel 50 EU-Vertrag

      (1) Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten.

      (2) Ein Mitgliedstaat, der auszutreten beschließt, teilt dem Europäischen Rat seine Absicht mit. Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die Union mit diesem Staat ein Abkommen über die Einzelheiten des Austritts aus und schließt das Abkommen, wobei der Rahmen für die künftigen Beziehungen dieses Staates zur Union berücksichtigt wird. Das Abkommen wird nach Artikel 218 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgehandelt. Es wird vom Rat im Namen der Union geschlossen; der Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit nach Zustimmung des Europäischen Parlaments.

      (3) Die Verträge finden auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

      (4) Für die Zwecke der Absätze 2 und 3 nimmt das Mitglied des Europäischen Rates und des Rates, das den austretenden Mitgliedstaat vertritt, weder an den diesen Mitgliedstaat betreffenden Beratungen noch an der entsprechenden Beschlussfassung des Europäischen Rates oder des Rates teil.

      Die qualifizierte Mehrheit bestimmt sich nach Artikel 238 Absatz 3 Buchstabe b des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

      (5) Ein Staat, der aus der Union ausgetreten ist und erneut Mitglied werden möchte, muss dies nach dem Verfahren des Artikels 49 beantragen.

    • O.Paul schreibt:

      Und die politischer Hetzer allerorts haben ihr Ziel erreicht: Den Weg, den die Wähler für den Besseren halten, zumindest vorerst als sehr , sehr beschwerlich zu beschreiben. Ich denke mal, dass sich auch nach einem endgültigen Ausscheidens der Insel aus der Eu sich für den Bürger nicht viel ändern wird.
      Oder hat sich was geändert beim Zusammenschluß? Ich denke nicht. Nur die internationalen Multi´s habens gemerkt, beim jedem Jahresabschluß.

      Doch ich habe es bemerkt: die Kaufkraft sinkt immer weiter.

  13. O.Paul schreibt:

    „….unappetitliche Versionen wie die NPD und die AfD.“

    Ich glaub jetzt Hackt´s! AfD und unappetitlich? Sie haben wahrscheinlich zu Lange in der Sonne gestanden.
    Was hier unappetitlich ist, ist die Schlammschlacht der Berufsidioten in Berlin und Brüssel mitsamt ihrer verlogenen Journallie.

    Genauso wie bei der Euro- Einführung der Michel als blöd hingestellt wurde, wird jetzt auch wieder argumentiert. Dem Bürger reichts und damit haben Parteien wie die AfD Aufwind. Zu recht. Eine neue Partei, die auf der Welle rot/schwarz/grün daherkommen würde, brauchen wir nun wirklich nicht.

    • Paul schreibt:

      Hallo Namesvetter,
      „so iss det“, sagt der Berliner.

      Herzlich, Paul (ohne O)

    • besucher schreibt:

      Bitte nicht die AfD kritisieren!
      Die haben solch ein hartes Leben, die sollen sich bitte nicht noch mit Kritik auseinandersetzen müssen.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @besucher

        Solange die Kritik von Besuchern kommt, sorgt sie eher für ein lustiges Leben.

      • O.Paul schreibt:

        Bla, Bla, Bla.

        Keiner hat was gegen Kritik. Nur sollte die sachlich sein und nicht auf erwiesene Falschaussagen von AfD- Gegnern fußen.
        Ich sag doch auch nicht, dass die Grünen alle drogenabhängig sind, nur weil einer so doof war und sich mit Stoff erwischen zu lassen.
        Wo bleibt zum Beispiel der bundesweite Aufschrei, wenn die 5.Kolonne der Linken Autos abfackelt oder Steine schmeißen?

        • besucher schreibt:

          ich wiederhole es gern nochmal:

          Wenn die FAZler eine bewusste Falschaussage über Gauland publik gemacht haben dann hat der Mensch das Recht sie zu verklagen. Warum tut er das nicht?
          wahrscheinlich weil seine windelweiche Argumentation vor keinem Gericht der Welt Bestand hätte.

          • O.Paul schreibt:

            Und? Was soll das bringen? Eine Richtigstellung würde keinen Politiker dazu bewegen, sein Gezeter gegen Gauland zurückzunehmen oder sich gar bei ihm zu entschuldigen.

          • besucher schreibt:

            damit bestätgst Du das Gauland das gar nicht könnte. Dankeschön!

          • Lusru schreibt:

            @besucher schreibt: Juni 28, 2016 um 10:41

            Warum verklagt er dann nicht?<

            Könnte sein, dass manche Menschen noch anderes zu tun haben, und: Den berühmten Streisand-Effekt als jahrzehntelanger Spitzenmann in der Politik sehr gut kennen?
            Zumal sich die Interwiever öffentlich bereits derart eifernd selber „entlarvt“ haben, nicht nur in der Sache sondern auch als Journalisten: Zitieren aus dem zuvor als inoffiziel und nicht zu verwendendem deklarierten Gesprächsteil.
            Was kann der Gauland dafür, dass er in seinem Alter zum Gesprächszeitpunkt nicht so recht wusste „was da Boateng ist“, dass das einer der besten deutschen Fussballspieler aus dem Berliner Wedding ist: Urberliner und national, wie kaum ein anderer im Fussball.
            Hintervotzigkeit im Journalismus hat sich noch nie verdient gemacht, und Hinterwäldlerische Unkenntnis im nationalen Sport wohl auch nicht.

    • besucher schreibt:

      Mal sehen wann diese erfolgreiche Frau (achtung Lesbe!)
      https://www.facebook.com/aliceweidel/
      von den ostdeutschen Fanatikern aus der Partei gemobbt wird.

      Die AfD ist echt ne Wundertüte. Wirtschaftspolitisch (Weidel, Meuthen etc. vs. Höcke, Pretzell) und lebensentwürflich (Weidel vs.Poggenburg etc.) passt da nicht viel zusammen. Sobald man irgendwo Farbe bekennen muss fliegt der Laden auseinander.

Seid gut zueinander!

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