Alles verloren

Tapfer im Nirgendwo präsentiert „Alles verloren“ von Viktoria Burkert.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
nicht nur nen Schlüssel oder nen Handschuh oder nen Lieblingsschal,
obwohl das auch ganz schön blöd ist,
wenn man diese Dinge verliert (oder alle auf einmal),
denn dann steht man draußen und friert.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
und es fühlt sich an, ich weiß nicht wie, ein Bildungsroman,
in dem der Held alle wegstößt und sich dann fragt:
Warum bin ich allein?
Und er glaubt, das muss so sein – nein.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
und jetzt wo wirklich alles weg ist,
denk ich nicht nochmal daran,
nochmal alles anzuhäufen,
denn ich weiß ja jetzt was passiert –
man hat es und wartet darauf, dass man’s wieder verliert.

Und weise wirst du nie, sorry,
nur einer der nicht tanzen kann tanzt,
und weil er immer wieder hinfällt,
wird er zum Tänzer,
und dann sagt er: Komm, tanz mit,
es ist alles so einfach.

Ich hab alles verloren, was man verlieren kann,
und ganz egal, was ich alles glaubte,
heute glaub ich nur noch daran,
dass wenn du etwas wirklich frei lässt
und es kommt dann zu dir zurück,
dann ist es auch nicht deins,
dann hattest du bloß Glück.

Und weise wirst du nie, sorry,
nur einer der nicht tanzen kann tanzt,
und weil er immer wieder hinfällt,
wird er zum Tänzer,
und dann sagt er: Komm, tanz mit,
es ist alles so einfach.

Und schöner wird es nie, sorry,
das sind jetzt schon die guten alten Tage,
an die wir uns irgendwann mal erinnern,
wenn fast keine Zeit mehr bleibt,
es ist wirklich so einfach,

alles zu verlieren, was man verlieren kann,
dann ist es weg, dann tut’s noch weh,
du hängst halt noch dran,
bis du endlich einsiehst,
und das ist schon komisch irgendwie,
was du verlieren kannst, das hattest du nie.

Und schöner wird es nie, sorry,
das sind jetzt schon die guten alten Tage,
an die wir uns irgendwann mal erinnern,
wenn fast keine Zeit mehr bleibt,
es ist wirklich so einfach.

Und heile wirst du nie, sorry,
doch kannste aus dem Schmerz jetzt was machen,
lachen und einfach irgendwo beginnen,
denn du bist nicht mehr allein,
siehste, so einfach kann es sein.

Musik und Text: Viktoria Burkert * Arrangement: Markus Schimpp * Produktion: Gerd Buurmann * Copyright: Viktoria Burkert

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(TINVB)

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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