Eine fragwürdige Aussage von Ralf Stegner

„Donald Trump dominiert derzeit Schlagzeilen mit eher fragwürdigen Beiträgen zur Nahostpolitik …“

Diesen Satz veröffentliche Ralf Stegner am Morgen des 16. Septembers 2020. Erst ein paar Minuten vorher war Israel mehrfach aus dem Gazastreifen angegriffen worden. Überall im Süden Israels heulten die Sirenen und Männer, Frauen und Kinder schreckten aus ihren Träumen auf und eilten in die Bunker.

Die Menschen, die Israel an dem Morgen angegriffen hatten, wollen keinen Frieden. Ein Frieden ist jedoch möglich.

Während die Regierung im Gazastreifen Juden abgrundtief hasst und den Staat Israel vernichten möchte, haben die Regierungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrein mit Israel Frieden geschlossen.

Der Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde am 15. September 2020 um 13:37 Uhr vor dem Weißen Haus in Washington in Anwesenheit von US-Präsident Trump, durch Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem Außenminister der Emirate, Abdullah bin Said al-Nahjan, unterzeichnet. Am selben Tag wurde ein Friedensvertrag mit Bahrein durch Abdullatif bin Raschid al-Sajani unterzeichnet.

Abdullah bin Said al-Nahjan sagte zur Unterzeichnung:

„Ich stehe heute hier, um eine Hand zum Frieden auszustrecken und eine Hand zum Frieden zu erhalten. In unserem Glauben sagen wir: Oh Gott, du bist Frieden und von dir kommt Frieden. Die Suche nach Frieden ist ein angeborenes Prinzip, doch Prinzipien werden effektiv verwirklicht, wenn sie in Maßnahmen umgesetzt werden (…) Wir erleben bereits heute einen Wandel im Herzen des Nahen Ostens, der weltweit Hoffnung schenken wird (…) Wir erleben heute einen neuen Trend, der einen besseren Weg für den Nahen Osten schaffen wird.“

Damit steht er in Solidarität mit der Unabhängigkeitserklärung Israels, in der steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Für Ralf Stegner ist das alles „fragwürdig“.

Auch für die Hamas ist das „fragwürdig“. Die Gründungscharta der Hamas fordert in Artikel 7 die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit und erklärt in Artikel 13 den ewigen Krieg gegen Israel bis zu der totalen Vernichtung. Die Hamas möchte so viele Juden wie möglich töten:

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV, 9. Januar 2009)

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen!“ (Abdallah Jarbu, stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas am 28. Februar 2010)

Diese Hamas hat am frühen Morgen Israel angegriffen, weil sie einen Frieden mit Israel fragwürdig findet und zur selber Zeit twitterte Ralf Stegner: „Donald Trump dominiert derzeit Schlagzeilen mit eher fragwürdigen Beiträgen zur Nahostpolitik …“

Wenn ein Frieden fragwürdig wird, ist man dem Hass verfallen.

Ralf Stegner ist ein Hardliner, dem der Frieden vollkommen egal ist, wenn er nicht seiner eigenen Agenda entspricht. Gut, dass Benjamin Netanjahu nicht so extremistisch denkt wie Ralf Stegner. Netanjahu erklärte bereits vor einigen Jahren:

Unschuldigen und armen Palästinensern wurde lebenswichtige Hilfe, die verschiedenste Länder auf der ganzen Welt gespendet hatten, verweigert. Die Hamas nutzt diese gestohlenen Mittel nun, um eine Kriegsmaschine aufzubauen, die Juden ermorden soll. Das palästinensische Volk hat Besseres verdient! Darum bekunde ich heute mein tiefes Mitgefühl mit den unschuldigen Palästinensern und mit den Ländern, die es gut gemeint haben und großzügig finanzielle Mittel gespendet haben, um ihnen zu helfen.“

Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.“

Was die Welt braucht, sind mehr Politikerinnen und Politiker, die an den Frieden glauben und weniger Hardliner wie Ralf Stegner, für die ein Frieden ein eher fragwürdiger Beitrag zur Nahostpolitik ist.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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41 Antworten zu Eine fragwürdige Aussage von Ralf Stegner

  1. Ben schreibt:

    Herr Buurmann,

    hier zeigt sich der Buurmannismus in Reinform.

    Sie sagen Sie können bei Akif Pirinci keinen Hass erkennen, mit der Begründung: Der Kontext eben.

    Mir haben Sie Fundamentalismus, Fanatismus und Hass vorgeworfen als ich Sie fragte warum Sie die zahlreichen demagogischen Lügen Trumps ignoriert haben ( was Sie doch so gerne machen würde wo Sie Lügen inakzeptabel finden ) und nachdem ich x-mal gefragt wie Sie darauf kommen bringen Sie die ausführliche Antwort: Meine Erfahrung.

    Und nun verstehen Sie die Welt nicht mehr dass ich es nicht okay finde wenn Sie meine Fragen beantworten.

    Und das ist Ihre Standardvorgehensweise, ständig müssen Sie schauspielern und zwar 24 Stunden am Tag 365 Tage im Jahr, mal den Ahnungslosen, dann wieder den Entrüsteten.
    Ständig entscheiden Sie sich für die extremstmögliche Formulierung, ständig werfen Sie anderen vor was Sie selbst unendlich viel derber praktizieren, etwa als Sie schrieben ich würde meine Unzulänglichkeiten auf Trump projizieren. Niemals setzen Sie sich wie ein zivilisierter Mensch mit Kritik auseinander, niemals kritisieren Sie andere wie ein zivilisierter Mensch es tun würde. Immer muss es maximal demagogisch sein.

    Das wissen Sie auch alles sehr genau, aber Sie stehen nicht dazu, so wie Sie niemals zu irgendetwas stehen – was Sie natürlich gerne anderen vorwerfen.

    Können Sie nicht mal was zugeben? Das Sie den Themenkomplex Israel / Juden als Vehikel nutzen um Ihre Krassheit auszuleben? Wenn Ihnen dies wirklich wichtig wäre würden Sie sich wie ein anständiger Mensch verhalten, aber da haben Sie keine Lust zu

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich habe geantwortet, dass ich bei Akif Pirinci Hass erkennen kann. Nicht mal meine Antworten zitieren Sie korrekt. So kann es ja nichts werden.

      • Ben schreibt:

        Sollte dem so sein entschuldige ich mich natürlich und nehme das zurück. Sie können aber ruhig zugeben das Ihre Angewohnheit nicht in ganzen Sätzen zu kommunizieren dies Ihrem Gegenüber sehr, sehr schwer macht.
        Sie können also Hass bei Akif Pirinci erkennen. Sie haben es aber auch gut gefunden das Ihr Freund Tuvia Tenenbom Herrn Pirinci als einen ganz normalen Spaßmacher dargestellt hat und dafür Kritiker Akif Pirincis als Rassisten bezeichnet hat, Das nannten Sie „unbequeme Wahrheit“. Wie passt das zusammen?

        Sie antworten mit doch als ich Sie fragte ob Sie nicht mal was zugeben können. Mir ist klar das Sie was zugeben können. Nur tun Sie das nie. So wie Sie Trumps Lügen kritisieren könnten – es aber nicht tun.
        Sie haben gesagt Sie hätten einige meiner Beispiele für Trumps Lügen widerlegen können. Welche?

        Und welche Erfahrungen die Sie mit mir gemacht haben lässt Sie sagen ich sei ein Fundamentalist, fanatisch und voller Hass?

        Bei sich selbst können Sie kein problematisches Verhalten erkennen?

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Auch Menschen, die selbst hassen, sollten mit einem Mindestmaß an Anstand behandelt werden. Zum Beispiel Ihre Behauptung, Trump habe behauptet, er habe mit wir sich und nicht seine Partei gemeint. Ihre Einseitigkeit. Doch.

          • Ben schreibt:

            Sie können also Hass bei Akif Pirinci erkennen. Sie haben es aber auch gut gefunden das Ihr Freund Tuvia Tenenbom Herrn Pirinci als einen ganz normalen Spaßmacher dargestellt hat und dafür Kritiker Akif Pirincis als Rassisten bezeichnet hat, Das nannten Sie „unbequeme Wahrheit“. Wie passt das zusammen?

            Trump hat also nicht gelogen in Bezug auf das Gesetz?

            Welche von mir als Lügen bezeichneten Aussagen Trumps haben Sie noch wiederlegen können?

            Einseitigkeit läuft für Sie also unter Fanatismus, Fundamentalismus und Hass?
            Wie soll man in der Frage ob Trump ein Lügner ist nicht Einseitig sein?
            Bei sich und Ihrem Umfeld können Sie keine Einseitigkeit erkennen?

  2. Ben schreibt:

    „Sehen Sie nicht richtig. Der Kontext eben. Zitieren Sie doch mal die ganze Stelle. Nein, ich fühle mich nicht als Sieger. Es gibt bei Ihnen nichts zu gewinnen“

    Herr Buurmann, Sie fahren einfach damit fort sich wie ein Kleinkind nicht in ganzen Sätzen Sätzen zu äußern. Pirinci, Kontext, KZ, ich nix böses sehe

    Wie wäre es hiermit: Sie sagen mir ganz einfach wie ein normaler Mensch wie es kommt das Sie bei mir Fanatismus, Fundamentalismus und Hass erkennen und nicht bei Herrn Pirinci

  3. Ben schreibt:

    „Sie erkennen einen Spiegel nur, wenn darin Trump kritisiert wird. Dennoch hat es etwas Spaß gemacht, Ihnen einen anderen Spiegel vorgehalten zu haben. Genutzt hat es wenig, aber ich höre auch schon wieder auf, Sie so zu behandeln wie Sie Trump“

    Und wieder haben Sie komplett meine Fragen ignoriert, stattdessen sprechen Sie von Spiegeln?
    Wie kommen Sie darauf ich sei fanatisch und fundamentalistisch? Inwiefern fundamentalistisch?
    Etwa islamisch-fundamentalistisch? Hasserfüllt nennen Sie mich. Wie kommen Sie darauf? Können Sie bei einem Akif Pirinci auch Hass erkennen?

    Alles nur Ablenkungen. Zurück zum eigentlichen Thema: Haben Sie Lügen bei Trump feststellen können? Und wie viele meiner Behauptungen Trump habe gelogen haben Sie wiederlegt?

    Finden Sie es fair zu behaupten das keine zehn Pferde Sie dazu bringen einen Trump zu kritisieren?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Erfahrung. Einseitig. Nein. Erfahrung. Ja. Ja. Einige. Nein.

      • Ben schreibt:

        Sie wissen also aus Ihrer Erfahrung das ich fanatisch und fundamentalistisch bin?
        Welche Erfahrung ist das? Was für fanatisch-fundamentalistische Äußerungen habe ich von mir gegeben? Etwa als ich Sie fragte warum Sie die Lügen Trumps ignoriert habe?
        Umgekehrt macht das viel mehr Sinn, ständig geben Sie fundamentalistisch-fanatische Aussagen von sich. Was wenn sich einer hinstellt und sagt Juden sind schlechte Menschen und auf die Nachfrage wie er darauf kommt nur ein Wort verliert „Erfahrung“ reicht Ihnen das aus?

        Hasserfüllt bin ich wegen meiner Einseitigkeit? Hätte ich Trump loben sollen für seine Aufrichtigkeit um nicht von Ihnen als fanatisch und hasserfüllt bezeichnet zu werden?
        Bei sich selbst können Sie keine Einseitigkeit erkennen?

        Bei Herrn Pirinci können Sie im Gegensatz zu mir also keinen Hass erkennen? Ein mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilter rechtsextremer Fanatiker der bedauert das die KZ nennt mehr im betrieb sind? Können Sie dies auch etwas begründen?

        Welcher der Lügen Trumps die ich benannt hatte konnten Sie als wahre Aussagen bestätigen?

        Sie haben gesagt das Sie Lügen inakzeptabel finden und das Sie sich sehr gerne auseinandersetzen mit Trumps Rede. Machen Sie aber nicht. Und finden es dennoch nicht fair wenn man sagt das keine zehn Pferde Sie dazu bringen Trump zu kritisieren – während Sie sich dennoch standhaft weigern es zu tun.

        Und vor allen Dingen: Können Sie sich nicht wie ein Erwachsener Mensch in ganzen Sätzen äußern?

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Ja. Meine. Einseitige Verurteilungen. Auch. Offensichtlich. Nein. Nein. Doch. Doch. Der Kontext ist wichtig. Kann ich. Lesen Sie unseren letzten Disput. Ja.

          • Ben schreibt:

            Wie im Kindergarten.

            Herr Buurmann weiß also aus Erfahrung das ich fanatisch, fundamentalistisch und hasserfüllt bin. Auf meine Nachfrage welche Erfahrung kann er das immerhin soweit konkretisieren das es seine Erfahrungen mit mir sind – und nicht die seiner Großtante Waldtraud wie man vielleicht ja auch hätte vermuten können. Konkreter wird er leider nicht, dabei müsste dieser Punkt dringend genauer zu erläutert werden

            Einseitige Verurteilungen sagt Herr Buurmann zeigen Ihm das Hass und Fanatismus im Spiel sind. Macht Sinn – ich hätte Trump ja auch loben können für seine Aufrichtigkeit.
            Und wer verfolgt was Herr Buurmann und sein Stammpublikum hier so von sich geben wird ganz sicher keine einseitigen Verurteilungen sehen

            Und schon bei der vierten Antwort ist Herr Buurmann in der Zeile versprungen so dass seine Antworten noch weniger Sinn als ohnehin schon ergeben. Aber sehe ich das richtig das Herr Buurmann bei Herrn Pirinci keinen Hass erkennt und er meint das man im richtigen Kontext durchaus bedauern kann das die KZ nicht mehr im Betrieb sind ohne ein kranker Freak zu sein? Welcher Kontext?

            Das ist was Sie immer machen, Herr Buurmann.
            Unwahre, unlogische, fanatische, hasserfüllte Aussagen machen und wenn mach nachfragt wie Sie darauf kommen einfach dem Gegenüber vorwerfen fanatisch, hasserfüllt usw. sein.
            Und wenn man dann nachfragt wie Sie darauf kommen einfach solange vollkommen inhaltsleere Kleinkinderaussagen machen und sich wie ein Karussel im Kreis drehen bis der Kontrahent entnervt aufgibt. Fühlen Sie sich dann als Sieger?

            Mal gucken wann wir in der Achse das nächste mal lesen können wie traurig es ist das in diesem Land keine vernünftigen Diskussionen mehr möglich sind

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Sehen Sie nicht richtig. Der Kontext eben. Zitieren Sie doch mal die ganze Stelle. Nein, ich fühle mich nicht als Sieger. Es gibt bei Ihnen nichts zu gewinnen.

  4. Ben schreibt:

    Was hat Herr Buurmann vor wenigen Tagen für einen peinlichen Affenzirkus veranstaltet um nicht sagen zu müssen was klarer nicht sein könnte, nämlich das Trump lügt. Derselbe Gerd Buurmann der von sich behauptet Lügen inakzeptabel zu finden und sich doch so gerne mit dem Wahrheitsgehalt in Trumps Abschlußrede auseinander setzen wollte und wie eine kaputte Schallplatte Zitate verlangte – um dies natürlich doch nicht zu tun als er die Zitate dann hatte.

    Und heute stellt sich ebenjener Gerd Buurmann hin und tut so als hätte Herr Stegner Frieden als fragwürdig bezeichnet und John Kerry nein zum Frieden gesagt.

    Pervers

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Sie brachten eben keine Zitate und als Sie es taten, erwiesen sich die Zitate als falsch oder aus dem Zusammenhang gerissen. Ach, Sie sind schon rührend in Ihrem fundamentalistischen Hass. Aber schön, dass Sie bei Kerry nun zeigen, dass Sie durchaus in der Lage sind, auch bestmögliche Interpretationen von Aussagen zu machen, ja sogar Interpretationen, die Affen im Zirkus auf Eiern um einen heiße Brei tanzen lassen.

      • Ben schreibt:

        Und auch hier wieder eine Äußerung ohne jeden Sinn und Verstand. Sie unterstellen mir fundamentalistischen Hass? Wie Kommen Sie darauf? Sie sagen ich hätte Zitate aus dem Zusammenhang gerissen? Ausgerechnet Sie? Was an dem folgenden ist aus dem Zusammenhang gerissen oder falsch dargestellt?
        Trump behauptete Joe Biden wolle die Grenzmauer einreißen, obwohl Biden dies explizit ablehnt. Trump behauptete er habe das Veterans Choice Gesetz verabschiedet das Armeeveteran einen besseren Zugang zu ärztlicher Versorgung ermöglicht, tatsächlich hat Barack Obama dieses Gesetz im Jahr 2014 verabschiedet. Trump sagt er habe mehr für die Schwarzen getan als jeder Präsident seit Abraham Lincoln – eine wahnwitzige Behauptung angesichts der Tatsache das Lyndon B. Johnson in den 60ern das Civil Rights Act und das Voting Rights Act verabschiedet hat ( gegen den Widerstand der Republikaner ). Trump brüstet sich mit dem Fakt das in den letzten drei Monaten neun Millionen neue Jobs entstanden seien, erwähnte aber nicht das in den unmittelbar vorgegangen zwei Monaten 22 Million Jobs vernichtet wurden. Trump versprach auch weiterhin dafür zu sorgen das die Arzneimittelpreise sinken, in Wahrheit sind diese während seiner Präsidentschaft angestiegen. Trump behauptete das die Verteidigungsausgaben der NATO-Länder das erste mal seit zwanzig Jahren gestiegen seien, in Wahrheit sind diese bereits 2015 und 2016 gestiegen, also bevor er sein Amt bekleidete. Er kündigte an auch weiterhin für Krankenversicherungsbedürftige mit Vorerkrankungen zu kämpfen, in der Realität tut er das Gegenteil, derzeit läuft eine Klage der Regierung um diesen Schutz den die Vorgängerregierung aufgebaut hat abzuschaffen. Trump behauptete er habe die Einreise aus Europa und China verboten, dabei hat er lediglich Einschränkungen mit zahlreichen Ausnahmen verfügt. Der Präsident brüstete sich damit den „NAFTA-Alptraum“ beendet zu haben, dabei ist das USMCA Abkommen das stattdessen vereinbart wurde mit Ausnahme des Namens fast identisch. Trump gab an 300 Meilen Grenzmauer gebaut zu haben. Diese Neubauten haben allerdings nahezu vollständig bereits bestehende Grenzmauer ersetzt, neu gebaut wurden am Stichtag 7. August nur fünf Meilen. Trump behauptet Biden wolle der Polizei Finanzmittel streichen und Bürgern Ihre Waffen abnehmen, beides haltlose Behauptungen. Trump attackierte beiden dafür das der für den Irakkrieg gestimmt habe, lässt aber unerwähnt das Trump seinerzeit ebenfalls den Krieg unterstützt hatte. Trump hat die sogenannte Cancel Culture der Linken attackiert wo er doch selbst in der Vergangenheit immer wieder dazu aufgerufen hat andere die Ihm nicht gefallen zu boykottieren und zu feuern. Von der haarsträubenden Einschätzung die Regierung habe einen guten Job gemacht bei der Bekämpfung der Coronapandemie gemacht.
        Als würde der Tabellenletzte der Bundesliga eine große Party schmeißen in der gefeiert wird es allen anderen so richtig gezeigt zu haben.
        Und diese Auflistung aus dieser einen Rede ist nicht mal vollständig. Und diese eine Rede hat nur einen winzigen Bruchteil der Reden dieses Parteitags ausgemacht.

    • Hoppie schreibt:

      Sie schon wieder. Der Herr Buurmann hat Sie blossgestellt als er mit entsprechenden Fakten ankam und Sie haben die Diskussion daraufhin klammheimlich verlassen. Haben Sie denn kein bisschen Stolz im Leib? Merken Sie denn gar nicht wie Sie sich zum Affen machen?

      • Ben schreibt:

        Herr Buurmann hat mich blossgestellt? Wie das? Wie viele der Lügen Trumps die ich als Beispiel brachte hat Herr Buurmann entkräften können?

        Von den zahlreichen Beispielen die ich gebracht habe für Trumps lockeren Umgang mit der Wahrheit, denken Sie da ist da was verkürzt worden? Können Sie mir Beispiele für eine Denkanleitung durch die Medien geben von der Sie gesprochen haben? Und welchen Medien vertrauen Sie? Und wie kommen Sie darauf das ich keinen Stolz im Leib hätte?

        • Hoppie schreibt:

          Ob Ihre Wiedergabe von Trumps lockerem Umgang mit der Wahrheit verkürzt ist? Machen Sie Witze? Sie geben das in Deutsch in Ihren eigenen Worten ohne ein einziges Zitat wieder. Sie denken dass stellt keine Verkürzung dar? Das ist die Definition von Verkürzter Wiedergabe. Und In dem Text den Sie hier reingesetzt haben bringen Sie immer noch dieselbe Behauptung die der Herr Buurmann wiederlegt hat. Gibt Ihnen das nicht zu denken? Klingelt denn da keine einzige Alarmglocke bei Ihnen?

          Ehrlich gesagt glaube ich nicht mehr dass Sie das ganze ernst meinen, ich glaube Sie trollen.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Hoppie, vielen Dank. Wenigstens Sie lesen meine Einlassungen. Dann war meine Mühe nicht ganz umsonst, denn leider gelingt es Ben nicht, meine Argumente zu lesen und zu verstehen; vermutlich ist er zu fanatisch, fundamentalistisch und hasserfüllt.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Ich möchte Sie nur daran erinnern, dass als Sie endlich ein Zitat gebracht hatten, sich herausstellte, dass das Zitat nicht untermauerte, was Sie behauptet hatten. Mit jemandem, der aus fanatischen und fundamentalistischen Gründen, keine originalen Quellen zu seinen Behauptungen hinzufügt und wenn dann endlich die Quelle sichtbar wird und sich herausstellt, dass die Behauptung haltlos ist, ist nur schwer zu diskutieren. Vermutlich projizieren Sie all das was sie selber tun auf Trump. Ich wünsche Ihnen daher, dass niemals jemand so mit Ihnen umgeht, wie sie mit Trump umgehen, denn dann würden Sie brutal untergehen.

          • Ben schreibt:

            Sie haben mir fundamentalistischen Hass unterstellt, worauf ich Sie fragte wie Sie darauf kommen. In seiner Antwort legt Herr Buurmann noch drauf und vermutet ich sei zu fanatisch, fundamentalistisch und hasserfüllt. Das ist aber keine Begründung. Also noch mal, wie kommen Sie darauf?

            Welche von Trumps Aussagen die ich als Lügen bezeichnet hatte hat sich als haltlos erwiesen? Konnten Sie Lügen in Trumps Rede ausmachen?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Sie erkennen einen Spiegel nur, wenn darin Trump kritisiert wird. Dennoch hat es etwas Spaß gemacht, Ihnen einen anderen Spiegel vorgehalten zu haben. Genutzt hat es wenig, aber ich höre auch schon wieder auf, Sie so zu behandeln wie Sie Trump.

  5. Nestor Machno schreibt:

    Der höchst fragwürdige und durch seine komplett schwachsinnigen Statements bekannte Pöbel – Ralle wurde ja gottlob auf’s Abstellgleis geschoben. Seine dümmlichen Ergüsse kann man also getrost ignorieren.

  6. Bernd L. Mueller schreibt:

    Gerd Buurmann, bitte nehmen Sie Stegner nicht ernst. Er ist eine polemisch agierende Randfigur und u.a. verantwortlich für Niedergang der einst – lang ist es her – ruhmreichen Arbeiterpartei SPD.

    Stegner hat niemals Interessen Israels vertreten, steht auf Seiten der Palästinenser. Und Präsident Trump ist für ihn eine Hassfigur.

    Auch wenn Präsident Trump hier den Friedens – Nobelpreis verdient weil er zusammenführt was zusammengehört. Völker im Nahen Osten, endlich Frieden und keinen Hass mehr wie der von Stegner.

    • Nestor Machno schreibt:

      …steht auf Seiten der Palästinenser.

      Falsch. Pöbel – Ralle steht auf Seiten der Kriegshetzer und Verbrecher a la Hamas. Das ist mitnichten die Majorität der Menschen, die man unter dem Begriff „Palästinenser“ zusammenfasst.

  7. Hoppie schreibt:

    Schwer zu fassen. Man muss den Trump ja nicht mögen, aber ich bin platt wie mit den Neuigkeiten zu Bahrein und den UAE umgegangen wird. Ich meine das ist doch absolute irre, ich hätte nie gedacht, nie im Leben gedacht dass ich das jemals erleben würde. Man sollte das feiern und nicht rumeiern um einen Weg zu finden wie man das jetzt als was schlechtes darstellen kann nur um die Trump-Antipathie zu bedienen. Wie geht der Witz noch gleich? „Tausende sterben den Erstickungstod nachdem Trump erklärt hat dass Atmen gut für die Gesundheit ist“.

    • Nestor Machno schreibt:

      Ganz genau! Man sollte die Korken knallen lassen, Feuerwerke abbrennen, jubeln, was die Stimmbänder hergeben! Und ganz besonders in dem Land, in dem doch die Existenz Israels „Staatsräson“ ist.

  8. Völker, hört die Signale! Stegners Tweet ist ein schwerer Schlag gegen den Gott sei bei uns im Weißen Haus. Jetzt wird der Biden/Harris-Wahlk(r)ampf bestimmt auf Hochtouren kommen und den Wahlsieg bringen! Deutschland macht vor, wie es richtig geht:
    Trumps Nahost-Frieden blamiert die Bundesregierung (und fast alle „Leitmedien“)
    https://ogy.de/w3bp

  9. philantrop schreibt:

    Das halte ich für über-interpretiert: Natürlich sind diese beiden Vereinbarungen zu begrüßen und auf „Nachahmer“ zu hoffen. Ebenso natürlich kann das Existenzrecht Israels nicht in Frage gestellt werden. (Ganz gleich, wer das tut.)

    Die oben zitierten Einlassungen der Hamas sind ebenso natürlich zurückzuweisen und ganz schlicht widerwärtig. (Gleiches gilt für vergleichbare Aussagen der Hisbollah, etc.)

    Nichtsdestotrotz darf mit erheblicher Berechtigung das wenig eloquente Getöse des US-Präsidenten als „fragwürdig“ bezeichnet werden, denn so erfreulich diese Entwicklung in Richtung Verständigung und friedliche Koexistenz ist, so wenig ändert sie eben genau am Haß einer Hamas oder Hisbollah.

    Wirklicher Friede kann nicht ohne die Palästinenser erreicht werden. Genau das aber behauptet Trump – „this is peace in the Middle East without blood all over the sand“ – und Frieden im Nahen Osten haben wir leider noch längst nicht. Ich befürchte, es wird noch einiges Blut vergossen werden, bis ein dauerhafter Friede erreicht wird.

    Insofern hat Stegner recht: Trumps vorstehend zitierte Aussage ist ganz klar eines: Fragwürdig.

    Etwas anderes ist allerdings auch fragwürdig, wenn nicht gar (vorsätzlich?) manipulativ: „Für Ralf Stegner ist das alles „fragwürdig“.“ behaupten Sie und stellen diese Behauptung in einen unmittelbaren Zusammenhang mit der begrüßenswerten Aussage des VAE-Außenministers und des Zitats aus der Unabhängigkeitserklärung Israels.
    Das ist aber eindeutig falsch, denn dem Stegner-Tweet ist klar zu entnehmen, daß es um Trumps Beiträge geht.

    Langer Rede kurzer Sinn: Machen Sie sich bzw. Ihre Beiträge doch nicht unnötig angreifbar, indem Sie fragwürdige (sic!) Kontexte konstruieren.

    • Nestor Machno schreibt:

      ….denn so erfreulich diese Entwicklung in Richtung Verständigung und friedliche Koexistenz ist, so wenig ändert sie eben genau am Haß einer Hamas oder Hisbollah.

      Und deswegen sollte man auf solche Friedensvereinbarungen verzichten, oder wie soll ich diese Einlassung verstehen?

      „Oh, dieser Mann ist gar nicht eloquent, der darf keine Friedensvereinbarungen initieren!“

      • philantrop schreibt:

        Nein? Nur „Frieden mit den UAE und Bahrain“ ist nur leider (!) nicht gleichzusetzen mit „Frieden im nahen Osten“.
        Steht übrigens schon ganz am Anfang meines Kommentars: „Natürlich sind diese beiden Vereinbarungen zu begrüßen und auf „Nachahmer“ zu hoffen.“

        Ergo: Eigenen Haß („Pöbel-Ralle“, usw.) mal beiseite lassen und meinen Kommentar einfach nochmals in Ruhe lesen und, idealerweise, verstehen.

    • Nestor Machno schreibt:

      ….denn so erfreulich diese Entwicklung in Richtung Verständigung und friedliche Koexistenz ist, so wenig ändert sie eben genau am Haß einer Hamas oder Hisbollah.

      Und deswegen sollte man auf solche Friedensvereinbarungen verzichten, oder wie soll ich diese Einlassung verstehen?

    • Hoppie schreibt:

      „Wirklicher Friede kann nicht ohne die Palästinenser erreicht werden“

      Naja, das wird andauernd behauptet, aber wenn ich mir den bisherigen Friedensprozesses so anschaue bekomme ich den Eindruck dass es gerade andersherum ist und ein Frieden nur möglich ist wenn man die Palestinänser aussen vor lässt. Wie soll man Frieden schliessen mit jemandem dessen Vorstellung von Friede ein judenreiner naher Osten ist? Das hat sich ja erfahrungsgemäss etwas schwierig gestaltet.

      Ich denke ganz grob folgendes, Frieden zwischen Israel und den restlichen Ländern dort ist der erste Schritt. Internationaler Druck auf die P. Autonomiebehörde ist der nächste. erst wenn die Palestinenser aus den Klauen von Autonomiebehörde, Hamas und Fatah befreit sind kann es damit bergauf gehen. Bedeutet natürlich auch dass wir endlich mal von unserem Zaun runtersteigen sollten.

      • philantrop schreibt:

        „Wie soll man Frieden schliessen mit jemandem dessen Vorstellung von Friede ein judenreiner naher Osten ist?“

        Wahrscheinlich gar nicht, völlig richtig. Wer dergleichen propagiert, wird wohl nicht an den Verhandlungstisch zu bringen sein. Ich mag aber die Hoffnung noch nicht aufgeben, daß diese Militanten nicht die Mehrheit stellen.

  10. anti3anti schreibt:

    Für Ralf Stegner wie für viele anderen gilt, dass es für Juden nur eine Art des Friedens gibt.

    • philantrop schreibt:

      Ganz ehrliche, offene Frage: Wieso unterstellen Sie/Du das?

      Um meine eigene Geisteshaltung mal ganz klar zu umreißen: Welcher Religion jemand angehört, ist mir völlig egal. Meine persönliche Erfahrung ist, daß es subjektiv „Nette“ und „Arschgeigen“ in jeder Religion und natürlich auch außerhalb jeder Religion gibt (und natürlich unendlich viel zwischen diesen beiden Polen!).

      Wie ich Dich als Mensch sehe, hängt allein von Deinen Taten (inklusive Blog-Kommentaren) ab.

      Unabhängig davon, was ich über ein Individuum denken mag, wünsche ich jedem, in Frieden und Freiheit leben zu können.

      Ich bin der Überzeugung, daß ich als Deutscher (Jahrgang 1975) zwar keine Verantwortung für den Holocaust/die Shoa trage, sehr wohl aber dafür, daß die Erinnerung an die Ermordeten bleibt, um zu verhindern, daß sich die Geschichte wiederholt.

  11. Wolfgang Frommann schreibt:

    Gut, dass Sie deutlich machen, wes Geistes Kind Herr Stegner ist. Stegners Hass auf Trump kann er kaum verbergen, seine Abneigung gegen Israel aber auch nicht!

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