Gerd Buurmann

Da ich als durchaus befangen bezeichnet werden kann, wenn es um mich geht, präsentiere ich eine kleine Auswahl von Meinungen und Information über mich aus fremden Federn.

“Auf der Bühne schwitzt und tropft Gerd Buurmann. Seine Moderationen sind mitunter zynisch, laut und harsch. Er verausgabt sich und fasziniert. Nicht durch Sympathie, sondern durch eine schon fast beängstigende Präsenz. Sein rundes Gesicht, die Glatze, die großen, alles durchdringenden Augen erschrecken. Lassen ihn bei seinen Auftritten aussehen wie ein Mensch am Rande des Wahnsinns.” (Daniela Meyer, Deutschlandradio Kultur)

“Heute Macbeth, morgen Jago, übermorgen Kermit, der Frosch. Gerd Buurmann (1976 im Emsland geboren) ist einer der vielseitigsten Künstler in Köln. Er hat als Schauspieler, Regisseur und Autor Erfolg, leitete von 2008 bis 2011 das Severins-Burg-Theater.” (Barbro Schuchardt, Kölnische Rundschau)

“Immer wieder bezog Buurmann in den letzten Jahren unmissverständlich Stellung zu unsäglichen antisemitischen Statements in diversen Medien und trug zur Debattenkultur in dieser Stadt womöglich mehr bei als der nur noch um PR und Anzeigengelder buhlende Zeitungsbetrieb.” (Jules Lux, Choices)

“Gerd Buurmann spielt den geprellten Teufel Shylock mit einer geradezu beängstigend hysterischen Wucht, die selbst das Partyvolk betreten schweigen lässt bei seinem berühmten Monolog: “Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht…?”, ein Ausgegrenzter am Rande des Wahnsinns, von allen gebraucht, doch von niemandem geliebt – eine eindrucksvolle Leistung.” (Barbro Schuchardt, Kölnische Rundschau)

“Und dann zieht sich Buurmann in genüsslicher Langsamkeit Othellos weißen, dandyhaften Anzug an – und erledigt die “Blackface”-Debatte, die jede Inszenierung des Dramas seit etwa zwei Jahren begleitet, wie nebenbei. Ihm glaubt man das Ausgegrenztsein als schwarzer Feldherr “Othello” auch so, die blütenweiße Weste über behaarter Brust ist da eher ein ironischer Kommentar zur späteren Tat. Als Othellos intriganter Pseudo-Vertrauter Jago zieht sich Buurmann dann in tiefstes Schwarz um und vollzieht eine erstaunliche Wandlung vom leicht aufbrausenden, tapsigen Feldherrn zum verschlagenen, falschen Ratgeber, der zwischendurch rassistisch “Zehn kleine Negerlein” trällert – selbst seine Stimmlage ist nun völlig anders. (…) Buurmanns Spielenergie bläst den Besucher des Kneipenraums mit Kamin und südlichen Keramikkacheln dabei fast weg. (…) Am besten ist Buurmann jedoch als Jago, der Othello zum Mord anstachelt. Ein Höhepunkt, wie er als Meister der Manipulation auf einem Barhocker Desdemonas vermeintliche Treue verteidigt – und später noch treuherzig die besten Tipps zum Töten gibt. Der Mord selbst ist dann gruselig: Buurmann würgt Luft, zittert, schnauft, läuft rot an und herrscht das imaginäre Opfer Desdemona an: Bewegst du dich noch?” (Dorothea Marcus, aKT)

“Für Gerd Buurmann ist der Jago eine Paraderolle, die er – abwechselnd wie Bugs Bunny eine Möhre schmauchend und maliziös Mini-Dickmanns verschlingend – genüsslich zwischen getriebenem Psychopathen, vermeintlichem Hofnarren und Giftschlange anlegt.” (Jessica Düster, Kölner Stadt-Anzeiger)

“So verlässt sich Schmiester ganz auf den Charme von Gerd Buurmann, der wandelt zwar oft auf schalem Grad zischen perfekten Komik-Timing und Übertreibung, sorgt aber dafür, dass die Eigenwilligkeit der Inszenierung trägt.“ (Rolf-R. Hamacher, Kölnische Rundschau)

“Der Freak tanzt gleich am Anfang über die Bühne. Über eine Leinwand flimmert ein Film, als plötzlich Tante Auguste die Bühne betritt. Die glatzköpfige “Tante” – fantastisch freakig gespielt von Gerd Buurmann – trägt Nazi-Mantel und Netzstrumpfhose. Und eine falsche Glatze, die sich Buurmann später noch genüsslich vom Kopf reißen wird.” (Michael Aust, Kölner Stadtanzeiger)

“Eine maskierte Comediafigur geistert durch die Szene, lädt die Sänger mit Energie auf, stachelt sie auf, befeuert sie, macht sie an: Gerd Buurmann tut dies mit lustvoller Grandezza und großem Einfallsreichtum.” (Stefan Keim, aKT)

“Das Simon Wiesenthal Centre applaudiert Gerd Buurmann.” (Simon Wiesenthal Centre)

“Faust-Darsteller Gerd Buurmann schont sich nicht bei seinen Auftritten, gibt das Gretchen in roten High Heels, springt von Rolle zu Rolle, wechselt Kostüme und Stimmlage, bekommt als Mephisto touretteartige Anfälle.” (Jakob Buhre, Berliner Zeitung)

“Genauso wenig wie sein Programm passt auch Buurmann selber in eine Schublade.” (Daniela Abel, Kölner Illustrierte)

“Gerd Buurmann spielt wie ich schreibe.” (Henryk M. Broder, Journalist und Autor)

“Gerd Buurmann geht mir am Arsch vorbei!” (Christian Bechmann, Bühnenköbes von ESCHT Kabarett)

“Ganz egal, was alle anderen Leute sagen, ich finde, Gerd Buurmann hat Talent.” (Joseph Vicaire, Regisseur und Autor)

“Als Spürhund bedient sich das Ordnungsamt des kriminellen Israel-Lobbyisten Gerd Buurmann.” (Walter Hermann, nichts)

“Gerd Buurmann, wie ich finde ein recht talentloser Schauspieler aus Köln.” (Erhard Arendt, Rentner)

“Der KGB-Hetzer und Brandstifter ist ein Schausteller der ganz besonderen Art!” (Torsten Schlosser, Schlosser Presse)

Ein paar Interviews mit mir:

Second Magazine

haGalil

Lizas Welt

Ach ja, einen Hund habe ich auch. Er heißt Moses.