Die Feinde Palästinas

Die Zeit der Angst ist vorbei. Der von palästinensischen Terroristen entführte israelische Soldat Gilad Schalit soll nach über fünf Jahren Geiselnahme endlich frei gelassen werden. Im Gegenzug für den 25-jährigen Mann sollen von den israelischen Behörden mehr als 1000 palästinensische Gefangene freigelassen werden; die meisten unter ihnen sind Mitglieder militanter und terroristischer Organisationen.

Nach Bekanntwerden des Gefangenenaustauschs feierten im Gazastreifen Tausende von Palästinensern spontan auf den Straßen und schwenkten grüne Hamas-Flaggen. Auch Präsident Abbas begrüßte die Vereinbarung. (Kurier vom 12. Oktober 2011)

Was bitte gibt es bei diesem Gefangenenaustausch für Palästinenser zu feiern? Was gibt es an daran gutzuheißen? Wie tief kann ein Mensch sinken, dass er hier einen unwürdigen Deal mit den Feinden Palästinas feiert?

Mit der Gutheißung des Austausches eines Israelis für über tausend Palästinenser erklärt der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, im Grunde öffentlich, dass das Blut eines Palästinensers nicht mal ein Tausendstel soviel wert ist wie das Blut eines Juden. Mit einem solchen Verhalten beleidigt Abbas nicht nur alle Palästinenser, sondern er verstößt auch gegen die Prinzipien des Korans.

Vielleicht sollte er sich mal ein Beispiel an den Ministerpräsidenten Israels, Benjamin Netanjahu, nehmen, der zwar Jude ist, sich aber dennoch in diesem Fall als deutlich Korantreuer erweist. In dem 32. Vers der 5. Sure heißt es:

„Und wenn einer jemanden am Leben erhält, soll es so sein, als ob er die Menschen alle am Leben erhalten hätte.“

Netanjahu hält sich an den Spruch. Für ihn ist das Leben Schalits eine Welt wert. Netanjahu kennt die Stelle im Babylonische Talmud (Traktat Sanhedrin 37a), von dem der Koran seine ähnliche Formulierung hat:

„Wer auch immer ein einziges Leben rettet, der ist, als ob er die ganze Welt gerettet hätte”

Netanjahu und die israelische Regierung hätte nur zu gerne auf die Freilassung von über 1000 wegen Terrorismus einsitzender Gefangener verzichtet; dass sie sich dennoch auf diesen Deal eingelassen haben zeigt, wie sehr sie das Leben jedes einzelnen Bürgers ihres Landes wertschätzen.

Abbas hat für palästinensische Bürger nicht einmal ansatzweise so viel Respekt, im Gegenteil: Abbas heißt es gut, dass erst das Leben von über tausend Palästinensern so viel wert ist, wie das Leben eines einzelnen Menschen! Für Abbas sind Palästinenser nur zu einem Eintausendstel Mensch. Kann es eine größere Beleidigung für Palästinenser geben? Leider Ja!

Während für Abbas ein Jude ein Mensch ist, sind für viele Anhänger der radikal-islamischen Hamas Juden nichts weiter als Schweine und Affen. Im Kinderprogramm des Hamas-Fernsehens wird diese Haltung auch eindrücklich in die Gehirne der Kinder gebimmst, wie diese und diese und diese Show beweist. Die Kindersendungen sind übrigens sehr erfolgreich, wie dieses Interview mit einem Kleinkind beweist, dass zwar noch nicht viel weiß, aber schon, dass Juden zu tötende Tiere sind. Über den Judenhass im arabischen Fernsehen hat das ZDF diesen aufklärenden Bericht gemacht.

Für viele Mitglieder der Hamas sind Juden nur Schweine und Affen. Genau diese Hamas ist es, die den Gefangenenaustausch mit Israel ausgehandelt hat. Das bedeutet doch, wenn man die Hamas an ihren eigenen Maßstäben misst, dass für die Hamas nicht einmal eintausend Palästinenser soviel wert sind wie ein Schwein oder ein Affe. Ganz ehrlich: Jeder Knesset-Abgeordnete in Israel hat mehr Respekt und eine höhere Wertschätzung für Palästinenser als Mahmud Abbas und die Hamas.

Tapfer im Nirgendwo kann nur hoffen, dass sich die Palästinenser bald von ihren Feinden trennen werden, um endlich einen Frieden mit Israel zu schließen. Israel ist ein Land, das Palästinenser mehr schätzt und respektiert als die momentane palästinensische Regierung. Die Hand Israels ist ausgestreckt, wie es die Unabhängigkeitserklärung Israels konstituiert:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

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Benjamin Netanjahus beeindruckende Rede zur Freilassung Gilad Schalits kann hier nachgelesen werden.

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