Freiheit für Beate Zschäpe

Können Sie sich vorstellen, die deutsche Regierung lässt sich auf Gespräche mit Neonazis ein, allerdings nur unter der Bedingung der Neonazis, vor Beginn der Verhandlungen Beate Zschäpe frei zu lassen?

Können Sie sich vorstellen, Deutschland tritt in den Dialog mit der Sauerlandgruppe, allerdings unter der Bedingung der Freilassung aller Terroristen, die an den Anschlagsversuch beteiligt waren?

Undenkbar, sagen Sie?

Nun, genau diese Haltung wird von Israel erwartet. In der Abendzeitung las ich:

„Die Regierung in Jerusalem hatte zuvor die letzte Hürde für die Vorgespräche aus dem Weg geräumt und die schrittweise Freilassung von 104 palästinensischen Langzeithäftlingen angekündigt. US-Außenminister John Kerry hatte als Vermittler mit Diplomatie und Druck beide Seiten dazu bewegt, Forderungen aufzugeben und Zugeständnisse zu machen, um die ersten direkten Gespräche seit September 2010 zu ermöglichen.“

Während Israel 104 Terroristen frei ließ, damit die palästinensische Autonomiebehörde überhaupt erst in eine Verhandlung trat, erklärte Mahmut Abbas:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Mit anderen Worten: Bevor Abbas überhaupt erst in Friedensverhandlungen mit Israel tritt, eine Verhandlung, an dessen Ende vielleicht nur deshalb ein Friede steht, weil alle Juden aus Palästina vertrieben wurden, muss Israel zunächst einmal 104 Gefangene freigegeben, darunter einige verurteilte Terroristen.

Abbas Vorschlag lautet somit: Wir vertreiben alle Juden, damit wir sie nicht ermorden müssen! Bevor wir aber über dieses großzügige Angebot sprechen, fordern wir Israel auf, zunächst Araber frei zu lassen, die Judenmorde im Auftrag und unter Jubel der palästinensischen Autonomiebehörde begangen oder unterstützt haben.

In Israel leben derweil über eine Million Araber. Sie sind legale Bürgerinnen und Bürger des Landes Israel. Sie genießen die gleichen Rechte und teilen die Pflichten. Sie sitzen im Parlament, sind in den höchsten Gerichten vertreten und Teil der offenen, israelischen Gesellschaft. Niemand spricht von “illegalen palästinensischen Siedlern” und niemand kommt auf die Idee, folgendes zu verkünden:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Arabers in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Warum wird von Israel etwas erwartet, dass keine andere Nation tun würde? Kein Land würde jemals darüber nachdenken, sich erpressen zu lassen. Die USA würde niemals Terroristen frei lassen, die am 11. September beteiligt waren. Warum also muss Israel diese „Hürde“ überwinden?

Man mag mich für naiv halten, aber ich finde, dass der Wunsch nach einem „judenreinen“ Staat die eigentliche Hürde darstellt, die eine Friedensverhandlung unmöglich macht. Aber vermutlich bin ich nur zu empfindlich.

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72 Antworten zu Freiheit für Beate Zschäpe

  1. mike hammer schreibt:

    kennt ihr das da?

    http://www.i24news.tv/en/tv/live

    CNN-Mit gelbem Stern. 😉

  2. Schum schreibt:

    Ich weiß nicht, was Zschäpe getan oder nicht getan hat. Doch eins weiß ich sicher: Wenn es Zschäpe nicht gäbe, müßte man sie erfinden.
    Zschäpe & Co. lenken den Blick von Millionen Fanatikern ab, die Christen und Juden morden und totschlagen.

    “Warum nur wird von Israel etwas erwartet, das keine andere Nation tun würde?“

    In seinem letzten Buch nennt der Politologe Prof. Guy Millière Israel „l’État à l’étoile jaune“ – (den) Staat mit dem gelben Stern. So auch der Titel seines Buches:
    Guy Millière, L’État à l’étoile jaune, Ed. Tatamis 2013

    http://jssnews.com/2013/06/25/livre-letat-a-letoile-jaune-un-cours-magistral-a-lire-sans-moderation/

  3. Martin L. schreibt:

    Ich habe keine Sympathien für Beate Zschäpe. Aber wir sollten sie aus mehreren Gründen nicht auf die gleiche Stufe stellen wie überführte Massenmörder.

    1. Wir wissen nicht, in wie weit sie eine verführte Mitläuferin war oder ob sie aktiv an den Verbrechen beitigigt war.
    2. Sie wird nicht wegen direkter Tatbeteiligung angeklagt. In wie weit sich hier Beihilfe nachweisen lässt, bleibt offen.

    Die in Israel einsitzenden Terroristen haben zumeist eine ordnungsgemäße Verurteilung wegen schlimmerer Verbrechen hinter sich. Wahrscheinlich hat sich Abbas klarer der Beihilfe schuldig gemacht, und der wird allseits geehrt. Die Zitate von Abbas sind m. E. noch extremer rechts als alles, was von dem NSU durchgesickert ist. Mir ist noch kein derartig übles Zitat von Zschäpe bekannt. Ich finde, es ist für Zschäpe beleidigend, mit diesen Verbrechern in einen Topf geworfen zu werden.

    Man könnte nun vermuten, dass der Unterschied der sei, dass der NSU ja nur zwei Gewalttäter waren, die einen winzigen Kreis von Unterstützern hatte. Die palestininsischen Terrororganisationen aber zahlreich sind und Rückhalt in der Bevölkerung haben. Das sind zwar deutliche Unterschiede, zugleich aber das Eingeständnis, dass nicht das Recht zum Kriterium wird, sondern die Macht. Es ist eine Kapitulation der Moral vor dem Faustrecht.

    • brathering schreibt:

      Zitat Martin L.: „1. Wir wissen nicht, in wie weit sie eine verführte Mitläuferin war oder ob sie aktiv an den Verbrechen beitigigt war.
      2. Sie wird nicht wegen direkter Tatbeteiligung angeklagt. In wie weit sich hier Beihilfe nachweisen lässt, bleibt offen.“

      Zu 1.: “.[20] Laut Anklage war der „Nationalsozialistische Untergrund (NSU)“ „eine aus drei gleichberechtigten Mitgliedern bestehende Gruppierung“, die ihre Taten „in einer aufeinander abgestimmten Arbeitsteilung“ verübte.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Zsch%C3%A4pe und http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund
      Zu 2.:
      Am 8. November 2012, ein Jahr nach Bekanntwerden der Mordserie, erhob die Bundesanwaltschaft Anklage gegen Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer. Ihr wird vorgeworfen, „sich als Gründungsmitglied des ‚NSU‘ … an der Ermordung von acht Mitbürgern türkischer und einem Mitbürger griechischer Herkunft, dem Mordanschlag auf zwei Polizeibeamte in Heilbronn sowie an den versuchten Morden durch die Sprengstoffanschläge des ‚NSU‘ in der Kölner Altstadt und in Köln-Mülheim beteiligt zu haben

      Selbstverständlich ist noch kein Urteil gesprochen und somit Frau Zschäpe keine rechtstaatlich überführte und verurteilte Mörderin oder Massenmörderin. Somit steht sie also auf der gleichen Stufe wie die nicht überführten bzw. gefassten Mörder und Terroristen palästinensischer Terrororganisationen. Diese stehen allerdings nur deshalb auf der gleichen Stufe wie Frau Zschäpe, weil die israelische Justiz ihrer nicht habhaft wurde. Das Engagement der palästinensischen Behörden erschöpft sich in dieser Hinsicht leider nur in der Überführung und Verurteilung von Palästinensern, die tatsächlich oder vermeintlich mit Israel zusammenarbeiten: http://abna.ir/data.asp?lang=7&Id=432465
      Ich wage mal die Behauptung, das Frau Zschäpe, die eine fehlende Stufe noch nehmen wird.

      Und mag die Zahl der Unterstützer der NSU quantitativ mit der Hamas und der Fatah nicht mithalten, sind sie dennoch existent und jeder dieser Schwachköpfe ist einer zuviel:
      „Am 16. April 2013 verteilten Neonazis Flugblätter vor dem Justizgebäude, in denen sie die Freilassung von Ralf Wohlleben (Zitat: „Freiheit für Wolle“) forderten und den Prozess als „Schauprozess“ bezeichneten. Für den Inhalt der Flugblätter, in denen auch Journalisten verunglimpft und die Richter im Duktus der Nationalsozialisten als „Systemrichter“ bezeichnet wurden,[28] zeichnete das Freie Netz Süd verantwortlich.[28][29]“
      http://de.wikipedia.org/wiki/NSU-Prozess#Kundgebungen_linker_Gruppen_und_Aktionen_von_Neonazis

      Ich sehe da keinen Unterschied zwischen den einen und den anderen, nur weil es zahlenmäßig einen Unterschied gibt. Denn ob nun NSU oder Hamas oder sonst wer: sie alle folgen ihrer eigenen Ideologie/Idiotie, nach der Menschen zu legitimen (Jagd)Zielen erklärt werden. Das ist das gemeinsame und nicht die Zahl der Mitglieder das trennende. Außerdem hat die NSDAP, die Muslimbrüderschaft oder der Ku-Klux-Klan auch mal klein angefangen.
      Und weil sowohl Frau Zschäpe, als auch die überführten Massenmörder in Israels Gefängnissen, die wieder frei gelassen werden, von ihrer jeweiligen Ideologie ausgehend es richtig finden Menschen zu ermorden finde ich es wiederum nicht falsch, sie alle auf die gleiche abartige Stufe zu stellen. Dazu brauche ich noch nicht mal ein Zitat von Frau Zschäpe das mit einem Zitat des Herrn Abbas mithalten könnte.
      Die Tatsache das sie Mitglied einer rechtsextremen terroristischen Vereinigung ist und das bei einer früheren Hausdurchsuchung bei Frau Zschäpe ein Monopoly für Neonazis gefunden wurde – „Pogromly“ -, macht jedes fehlende Zitat der Nazibraut mehr als wett.

      • Aristobulus schreibt:

        Darin ist kein logischer oder faktischer Fehler, Brathering.
        Trotzdem ist oder war der NSU 1) eine winzig kleine Gruppe 2) ohne jeden Rückhalt in der Bevölkerung. Wohingegen hierzulande mittlerweile 3) tausende Salafisten leben, viele bewaffnet, dnen 4) von den Millionen Moslems niemals widersprochen wird.
        Jeder islamistische Terrorist ist ein Salafist.

  4. petit larousse schreibt:

    Vorläufig ist die Zschäpe ja nicht mal verurteilt. Warten wir’s ab, in zehn, zwölf Jahren macht sie ihr erstes Praktikum an einer Stadttheaterbühne, schmeißt nach der obligaten Begnadigung eine NGO in irgendeinem Drittweltland und schwupps, sitzt sie im Bundestag, und noch ein paar Jahre später gibt’s Führungen an die historischen Stätten mit und ohne Mahnmalrhetorik und Gedächtnisschauder. Thats terrorism, kids!

  5. Malte S. Sembten schreibt:

    Sehr treffender Buurmann-Kommentar.

  6. anti3anti schreibt:

    „Können Sie sich vorstellen, die deutsche Regierung lässt sich auf Gespräche mit dem NSU ein, allerdings unter der Bedingung, vor Beginn der Verhandlungen Beate Zschäpe frei zu lassen?“

    Ja. Wenn die NSU statt Türken und Griechen zu morden, sich auf Juden spezialisiert hätte.

  7. BillBrook1 schreibt:

    Ich sehe gerade, das hier ist sachlich falsch: “

    „Mit anderen Worten: Bevor Abbas überhaupt erst in Friedensverhandlungen mit Israel trat, eine Verhandlung, an dessen Ende vielleicht nur deshalb ein Friede steht, weil alle Juden aus Palästina vertrieben werden, musste Israel zunächst einmal 104 Gefangene freigegeben, darunter einige verurteilte Terroristen.“

    Israel lässt mitnichte die Gefangenen vorher frei, sondern Zug um Zug im Laufe der Verhandlungen. Keine Fortschritte bei den Verhandlungen -> keine Freilassungen.

    http://www.zeit.de/news/2013-07/27/nahost-israel-will-zu-friedensgespraechen-104-palaestinenser-freilassen-27205604

    • mike hammer schreibt:

      ich hätte sie stückweise, nach und nach frei gelassen. :mrgreen:

      • BillBrook1 schreibt:

        Du hast ja auch keine Verantwortung für Israel im Gegensatz zu Netanyahu. Da kann man viel dummschnacken.

        • Aristobulus schreibt:

          Aha, die Sumpfrechnung ( = bill brook) ist ein großer Experte. Er weist uns hier zurecht, was Israel darf und nicht darf, und was wir dürfen oder nicht.
          Danke, BillSchmook. Endlich herrscht mal Zucht und Ordnung.

          • A.mOr schreibt:

            *peng* Mit’m Hammerrr auf’n Tisch !
            (Das gilt natürlich auch für mike hammer 😉 )
            PS/und Schum…
            PPS/Privatleute sein und auch noch ’ne Meinung haben ist garnicht so einfach, da mag uns daß Damoklesschwert Diplomatie und politische Korrektheit hart und schärfer einschneiden!
            Daß man sich hier ja nicht den frechen Mund verbrennt! Wir sind doch nicht in Israel!

      • Schum schreibt:

        Ach, Hammer, deshalb mag ich Dich so: weil Du Dich traust, Wunschvorstellungen zu äußern, die ich nur meinem Tagebuch anvertrauen würde.

      • kleines Südlicht schreibt:

        @ mike hammer: Das ist der Unterschied zu Terroristen. Hier bezieht sich „stückweise“ jetzt auf die Gruppe der 104 Terroristen als Ganzes…
        Bitte an allen Türen zusteigen!

        • mike hammer schreibt:

          eine freilassung mit zwischenstopp in dimona ist auch interessant.
          aber da geht der kaukasier mit mir durch, nicht das
          wir nichts vorzuweisen häten, die
          großeltern vom dicken arik,
          l. berija, j. stalin,
          schwardnazi. aber juden dürfen ihren mördern nicht zürnen, die haben ja nur juden getötet, und so was darf nicht bestraft werden, nach mohammeds vorbild, nicht!

          • mike hammer schreibt:

            # Billyboy ich bin treu und benötige keine tüten. werde mich bei dir melden wenn ich eine brauch, von anderen sachen verstehst du nichts. aber
            danke für die aufmerksamkeit.

            #Schum
            du führst tagebuch?
            (bekommen mädchen immer von mama geschenkt, zwecks spionage.)
            chamuda! 😉

          • mike hammer schreibt:

            # kleines Südlicht

            die US&A hat die todesstrafe, china , saudibarbarien , iran…..
            alles hochangesehene UN mitglieder die kein land an terrormörder abgeben müssen.

            dürfen wir pharias nicht ihrem vorbild folgen, mach sachen. 😆

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, Hammer, dürfen wir nicht.
            Nach dem Talmud gilt ein Gericht als ein Blutgericht, also als ein verächtliches, das einmal in sieben Jahren eine Todesstrafe verhängt hat.
            Der Sanhedrin, das oberste Gericht im alten Israel, konnte theoretisch die Todesstrafe aussprechen. Alle siebzig Richter mussten sich aber einig sein (unmöglich!, schon zwei Juden sind sich selten einig, was heute auf den Tisch kommt), und sie mussten für dieses Urteil tagelang in einer schlimmen Hütte in der Wüste hausen (nie passiert!, weil unmöglich für Richter, für Jidn, und überhaupt).
            Der Sanhedrin kam deswegen nie zu einem Todesurteil.
            Richtig so

          • A.mOr schreibt:

            Ari,
            woher weiß mike hammer von ‚dimona‘?? 🙄

          • Aristobulus schreibt:

            Er wird’s Gerücht in der Süddeutschen gelesen haben 😀

          • A.mOr schreibt:

            Verflixte Verschwörung!

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobolus
            seit wann hamma in israel nen halacha staat, es gibt in der selben auch ein rache recht,
            ist der familie des opfers recht: ich würd keinen einzigen davon freilassen.
            wrap them in bacon and feed them to some dogs! 👿
            hat sadam hussein gemacht, der
            ach so vermisste.
            http://www.sunnewsnetwork.ca/video/peace-talks-no-action/2577483734001

          • mike hammer schreibt:

            # A.mOr

            es gibt auch ne freundliche woodoo metode, mit kugelfischgift, werden zommbis draus!
            nein nicht die aus den horrorschinken (was immer daran horror ist), nein in echt
            sind es willenlose weil hirngeschädigte lebende, die völlig apatisch sind.

            dann kann der sanhedrin im zelt in der wüste bleiben! (( :mrgreen: ))

          • Aristobulus schreibt:

            Hammer,
            ach Mensch, es gibt kein Racherecht. Rache ist zwar was Menschliches, jede Mensch kennt den Drang, sich RÄCHEN ztu wollen, aber das Judentum lehnt Rache ab. Konsequent, immer, und überall…
            Und kein einziges Gesetz in Israel widerspricht der Halacha. Also haben wir de facto einen halachischen Staat. Boruch Ho’Schejm.

            Je weniger Halacha, um so mehr herrschen Rache, Willkür, Gräuel, Steinigungen, Aufhängereien usf., die ganzen Freuden der Nachbarn.

          • A.mOr schreibt:

            mike hammer

            There’s no horror
            like real horror…

            Du kennst meine Einstellung dazu ausreichend.
            Mag nicht sprechen zu Halacha in ‚dieser Sache‘.
            Und als Sensibling auch nicht zuviel… 😉
            Was hätte ich schon zu sagen?

            (OT – ‚interna‘) Was es natürlich ‚andernorts‘ manchmal etwas erschwert (wie gerade gestern erst geschehen) etwas klarer und offen zu sprechen über Dinge, was ich so ‚glauben‘ kann/mag/’sollte?‘ Usw. Nuja…
            Du weißt ja, soll man niemanden beschämen.

            Verzeihung Peter Pan und andere Mitleser…
            Meine Empörung kommt dann wieder beim nächsten ‚Vorfall‘, damit ist ihnen geholfen!
            *comicfigur reißt sich haare aus*

            PS/ wenn schon, dann sollen sie doch in der Wüste rumkugeln, wanken, hirnlos schwanken. Nur wozu der Aufwand für’s zoologische Experiment?
            Kann man Gift in guter Dosierung auch als Medizin einsetzen! Das wäre doch besser? Manche meinen ja, daß auch Organspenden sinnvoll seien…

            PS/
            Warst Du in HaG?

          • mike hammer schreibt:

            A.mOr

            nein Hag hat wohl mein emil- erkannt.

            die mögen keine ruppigen juden, nur
            huschelwuschel und
            antisemit-toleranzler.

            smolanim masrichim!
            👿

            @ Aristobolus
            was kümmer mich die halache wenn es in der toijre steht? 😛

          • A.mOr schreibt:

            mike hammer

            Die kennen Dein emil schon?
            Ruppige Meinungen werden dort zugelassen, aber mancher Jude kehrte ihnen den Rücken. Mancher bekam Schwierigkeiten dort. Du kennst auch welche.

          • Aristobulus schreibt:

            Ojwej, für die Hagalils gelten nur Links-Kriterien. Wenn einer links ist, prima. Wenn einer nicht links ist, glauben sie ihm nichtmal, wenn er sagt, dass es draußen regnet, wenn’s doch regnet.

            Hammer, „was kümmer mich die halache wenn es in der toijre steht“, nanü?, seit wann biste denn Karäer? 😀

            Die Halache erklärt die Tojre. Analog fragst Du ja einen Rabbiner, wenn Dir was nicht klar ist, und ruftst nicht in die Seiten der Tojre. Und anders analog gehst Du ja zu einem Rechtsanwalt, wenn Die jemand was will, nimmst aber nicht selber das Gesetzbuch und ziehst dem eins über.

          • mike hammer schreibt:

            @ Aristobolus

            mit dem gesetzbuch hab ich noch keinem eine rüber gebraten, aber ich bin kein
            zum rechtsanwalt/dajan renner, ich pflege meine probleme selbst zu lösen.
            entweder mit geld oder mit großer überzeugungskraft und sowas alles.

            bin halt mein eigener sanhedrin. 😆

            nun wo meine tochter jura studiert, kann ich das sicher mal
            probiern. das hat sicher noch nie einer gemacht. ((( :mrgreen: )))

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobolus
            da ist doch einer zum bücher-braten 😦

            Report: Boy Raped by Sudanese Man

            Ashdod news website says 5-year-old was attacked in the men’s room of a shopping mall.
            http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/170541#.Uf1RXay9Axg

            👿

          • Aristobulus schreibt:

            Der Sudanese kann aus dem Südsudan gekommen sein, der ist ein verbündetes Land (Israel unterstützt den Südsudan, ohne würden sie es da nicht schaffen. Die sind keine Mohammedanischen).

            Eine Zeitlang war Israel das einzige Land, das überhaupt sudanesische Flüchtlinge aufnahm, in Ägypten wurden sie erschossen oder misshandelt.

            Die Schlussfolgerung von Aruz-Schwa glaube ich einfach nicht, Hammer. Dass die Linken die Sudanesen unterstützen, um die Antizionisten zu stärken, steht da… In der Tojre steht, du sollst Notleidende aufnehmen und nicht bedrücken, denn du bist selber ein Sklave in Ägypten gewesen. Das steht oft da, oft.

            Lässt es sich nachweisen, dass bestimmte Verbrechen in Israel vorzugsweise von bestimmten Ausländern begangen werden?
            Etwa Vergewaltigung lässt sich in Europa scheußlich leicht so nachweisen: Dass 70 bis 80% der Vergewaltiger Moslems sind.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobolus
            mir gings ums gesetzbuch überbraten, ob der nun südanesisch oder nordanesisch ist, spielt keine rolle. A7 ist was es ist und das mit den linken stimmt auch, ich hab mischpoche und auch bei uns gibts so´n betriebsunfall. 😳
            sie hatten deutsche da und ich sollte übersätzen.

            es ist unvorstellbar, habe natürlich ihre lügen „falsch“ übersetzt. da hab ich dinge
            mitbekommen, oji wej, wenn sie nicht den absprung schafft, verkaufen wir sie
            an einen alten beduinen im sinai, für einen kamelausritt, da kann sie
            dann im ninjakostüm ziegen in der wüste züchten.
            kein witz. 😦

          • Aristobulus schreibt:

            Also der ganze Völkermord in Darfur (gegen den die schöne UNO niemals auch nur eine einzige kleine Resolution verabschiedet hat) war und ist wegen Nord- und Südsudan. Nord=islamistisch-barbarisch, Süd=ganz anders.
            Nur für’s Protokoll 😉

            Und ich hab nicht richtig verstanden, wer von wem in die Wüste zu ’nem Beduinen oder so?

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobolus

            ich empfehl dir mal 2-3 wochen in S-TA zu urlauben, 2-3 km südlich von schuk ha karmel, dann geht dir ein licht auf und passt du nicht auf, gehts auch gleich wieder aus.
            🙄
            immobilien gibts da fast gratis. eine frau lässt du da besser nicht alleine loßzihn.
            mir grhört dort etwas, unvermietbar, gar keine changse, slum hoch 10.
            da sind djanjawid, neben ex kindersoldaten und sonstige verbrächer.
            ein drogensumpf bewacht von linken dir jede polizeiaktion
            mit system stören und mit fingierten zeugnissen
            sabotieren. ich weiß von was ich rede,
            muß ja selbst eine besetzung des objekts verhindern und das geht klasse ohne
            gesetzbücher und toijre. in afrika gibts solche slums, da gibts auch rat. 😉

            zum ninja, die tochter eines cousins von mir treibt sich mit den anarcho-linken in
            israel herum, wenn sie sich nicht was überlegt, gibts nen scheich als ehemann. 😆

          • A.mOr schreibt:

            Ari, zu dem Thema such ich Dir was zusammen und schick’s Dir.
            mike hammer liegt leider richtig.

  8. BillBrook1 schreibt:

    „Man mag mich für naiv halten, aber ich finde, dass der Wunsch nach einem “judenreinen” Staat eine Hürde vor Friedensverhandlungen darstellt.“

    Man mag mich für naiv halten, aber ich finde, dass die Israelis und die israelische Regierung das selbst entscheiden können, und dafür keine Ratschläge brauchen von Leuten, die in Europa an der warmen Heizung sitzen.

  9. brathering schreibt:

    Ein Baader-Meinhof-Gymnasium und eine Beate Zschäpe Straße muss auch noch her.

  10. A.mOr schreibt:

    Nachhilfe in „Apatschen-Kunde“.

    Hier folgt eine Zusammenfassung des Artikels von Ryan Bellerose:
     
    “Ich bin in einer Métis Siedlung unter Bedingungen aufgewachsen, die manche als hart bezeichnen würden: wir hatten keine Elektrizität, kein fließendes Wasser, kein Telefon. Wenn es regnete, dann waren die ungeteerten Straßen, die unsere Verbindung zu den Landstraßen waren, überflutet und wir saßen fest. Ich lebte mit meinen beiden Stiefbrüdern in einer Art Bretterschuppen, während mein Vater und meine Stiefmutter in einer kleinen Blockhütte daneben wohnten. Wir bebauten einen Garten, jagten und fischten, pflückten Beeren und fuhren ab und zu in die Stadt, um Vorräte einzukaufen.
     
    “Mein Interesse an Israel begann sehr früh. Mein Vater schenkte mir zu meinem 5. Geburtstag eine Ausgabe der Encyclopedia Britannica. Ein Eintrag, der mir vor allem auffiel war die Gründung des Staates Israel 1948. Das war die absolute David und Goliath Geschichte. Israel, ein kleines Land, das für seine Unabhängigkeit vom Britischen Weltreich gekämpft hatte, war vom ersten Moment seines Bestehens an gezwungen, seine Existenz gegen die vereinigten Armeen der arabischen Welt zu verteidigen. Israel überlebte gegen alle Hindernisse und dies geschah in einer wahrhaft epischen Geschichte voller Willen und Heldentum. Diese Geschichte inspirierte mich.
     
    “Da er mein Interesse an Israel bemerkte, kaufte mein Vater mir als Geburtstagsgeschenk ein Buch über die Operation Entebbe 1976, als israelische Kommandoeinheiten die brillante Rettung israelischer Geiseln durchgeführt hatten, die von palästinensischen Terroristen nach Uganda entführt worden waren. Wieder beeindruckte mich dies. Israel war bereit, das Unmögliche zu wagen, um sein Volk zu retten, gleichgültig welche politischen Konsequenzen dies haben mochte. Dies führte mich dazu, mehr über den arabisch-israelischen Konflikt zu lesen. Indem ich das tat, erfuhr ich die Geschichte der Olympischen Spiele in München im Jahr 1972, als palästinensische Terroristen elf israelische Athleten während eines Ereignisses ermordeten, das als Feier der Brüderlichkeit und des Friedens gedacht war. Ich war erstaunt, dass nicht mehr Menschen darüber ebenso aufgebracht waren wie ich.
     
    “Je mehr ich las und hörte, je mehr Wissen ich mir aneignete, desto mehr lernte ich Israels moralische Integrität trotz des brutalen Hasses, mit dem Israel konfrontiert wird, zu schätzen. Und ich gelangte zu der Überzeugung, dass das jüdische Volk und der Staat Israel für alle eingeborenen Völker weltweit als Vorbild dienen sollte. Denn mit den Juden — und mit ihrem Überleben, nachdem sie durch mächtige Staaten dezimiert und zerstreut wurden — haben wir die meisten Gemeinsamkeiten.
     
    “Die Juden haben wie auch wir Genozid erlitten und wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Sie wurden ebenfalls von jedermann abgelehnt und gezwungen, umherzuwandern. Wie wir, rebellierten sie gegen die Ungerechtigkeit mächtiger Staaten, wenn dies notwendig war. Trotz aller Bedrängnisse strebten sie nach Frieden, wann immer dies möglich war. Wie uns, so wurde auch ihnen nach Jahrhunderten des Leidens und der Verfolgung ein winzig kleiner Streifen von ihrem eigenen Land gegeben; dies war Land, das bis zu diesem Zeitpunkt niemand sonst für sich haben wollte. Wie wir, so akzeptierten sie das Land, um aus einem zerbrochenen und verwundeten Volk trotz der Bedenken, ob dies gelingen könne, eine Nation zu schmieden. Und wie wir, zeigten sie beständig die Bereitschaft, Kompromisse zum Wohlergehen ihres Volkes einzugehen.
     
    “Ich hoffe sehr, dass die Métis weiter auf demselben Weg gehen werden wie das jüdische Volk. Durch ihre Anstrengungen waren die Juden fähig, ihre Identität trotz schrecklicher Verfolgung zu bewahren. Und sie haben ihre Kultur und Sprache wieder belebt, sobald sie in ihrem Heimatland waren. Sie haben niemals ihr Bewusstsein dafür verloren, wer sie sind, noch haben sie die Wichtigkeit nach vorne zu schauen, aus dem Blick verloren.
     
    “In Anbetracht ihrer Geschichte wäre zu erwarten gewesen, dass sie kleinlich und fortschrittsfeindlich werden. Aber stattdessen arbeiten sie schwer daran, produktiv zu sein und verhalten sich selbst zu jenen Ländern freundlich, die ihnen unermessliches Leid zugefügt haben.
     
    “Viele behaupten, dass wir Ureinwohner mehr mit den Palästinensern gemeinsam hätten, dass ihr Kampf unser Kampf ist. Aber abgesehen von oberflächlichen Vergleichen, könnte nichts ferner von der Wahrheit sein. Der Vergleich mit den Palästinensern ist absolut untragbar. Er trivialisiert unser Leid.
     
    “Der Propagandakrieg der Palästinenser möchte die Bestrebungen der heutigen (nordamerikanischen, d. Ü.) Ureinwohner für sich vereinnahmen, doch dies ist eine Verdrehung der Wahrheit. Auch wenn die Palästinenser zweifellos Verbindungen zu dem Land haben, geht aus Berichten aus erster Hand von Mark Twain und anderen zahllosen Reisenden in das Heilige Land hervor, dass ein großer Prozentsatz der palästinensischen Bevölkerung erst in den letzten Jahrzehnten nach Palästina eingewandert ist. Seit 65 Jahren haben die Palästinenser trotz aller gegenteiligen Beweise die Welt überzeugt, dass es ihnen schlimmer geht als vielen anderen staatenlosen Nationen. Die Palästinenser behaupten, dass sie kolonisiert wurden, aber es waren ihre eigenen Führer, die sich geweigert haben, zu verhandeln und die das Land, das sie haben wollen, durch unnötige Kriege gegen Israel verloren haben. Sie behaupten, dass sie einen Genozid erlitten haben, aber in Wahrheit stimmt nichts dergleichen: ihre Bevölkerung ist geradezu explodiert, von wenigen hunderttausend Menschen im Jahr 1948 bis zu über elf Millionen heute. Sie behaupten, sie erleiden Not und Entbehrungen, aber ihre Eliten leben im Luxus, während Teile der Bevölkerung in baufälliger Armut leben.
     
    “Außerdem waren die palästinensischen Führer niemals an einer friedlichen Lösung für ihr Volk interessiert. Ihnen wurden mehrere Gelegenheiten gegeben, ihren eigenen Staat zu haben — zum ersten Mal in der Geschichte — und sie weigerten sich jedes Mal, sie wählten Krieg anstelle von Frieden weil die Angebote ihnen niemals ausreichend erschienen. Sie haben beständig Terrorismus eingesetzt, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, und ihre Führer haben die Ermordungen von Zivilisten gefeiert, indem sie Parks und Schulen nach Mördern benannt haben. Und jeder Palästinenser, der die maximalistische Rhetorik in Frage stellt oder echte Kompromisse vorschlägt, gilt sofort als Außenseiter, wird als Verräter verfolgt oder getötet.
     
    “Die Palästinenser sind nicht wie wir. Ihr Kampf ist nicht unser Kampf. Wir glauben daran, Veränderungen friedlich zu bewirken, und wir weigern uns mit irgendjemandem in Verbindung gebracht zu werden, der Gewalt gegen Zivilisten anwendet. Ich kann dazu nicht schweigen und den Palästinensern gestatten, auf unsere Kosten an Glaubwürdigkeit zu gewinnen, indem sie behaupten, dass sie mit uns Gemeinsamkeiten hätten.
    “Ich kann nicht daneben stehen und zusehen, wie sie unsere Not trivialisieren, indem sie diese mit ihrer verknüpfen wollen, die weitgehend selbstverschuldet ist. Unsere Geschichte in irgendeiner Form mit der Geschichte der Palästinenser zu vergleichen, betrachte ich als äußerst empörend. Die Palästinenser haben Land verloren, von dem sie behaupten, dass es ihr Land gewesen ist. Aber sie hatten mehrfach die Chance, ihren Staat auf diesem Land zu errichten und partnerschaftlich mit den Juden zusammenzuarbeiten — doch sie haben sich unaufhörlich allen Friedensangeboten verweigert und den Krieg gewählt. Wir hatten niemals diese Chancen. Wir haben niemals diese Wahl getroffen.“

    • Aristobulus schreibt:

      Yeppp.
      Der mit dem schönen Namen hat so Recht, wie nur einer Recht haben kann. Du auch, A.mOr.
      Bloß der gewendete Populismus ist zu fein, um mal auf einen Indianer zu hören, er weiß schon alles über die.

    • Routhamer schreibt:

      Müsste zum Schluss nicht noch kommen:
      Hugh, ich habe gesprochen!
      ?

      Seit dem ich lebe, werde ich mit Indianerweisheiten überschüttet. Vor allem natürlich der Kollege, der dem weißen Mann prognostiziert hat, dass er am Ende seiner Tage lernen werde, dass man Geld nicht essen kann.
      Wer weiß, ob solch eine Rede jemals gehalten worden ist.
      Aber nun diese edlen Wilden (die es ebenfalls nicht gab) mit dem Volk zu vergleichen, das die höchste Zivilisation unter der Sonne ist, setzt dem ganzen doch wohl die Krone auf.

  11. Relativierter Populismus schreibt:

    Palis sind für Israel doch so wie Apachen für die USA. Wir sind zwar neu hier, aber wir haben die besseren Waffen und jetzt kusch! Ab in die Reservate und wenn ihr Glück habt, dürft ihr irgendwann Casinos aufmachen, nachdem wir eure Kultur vernichtet haben.
    Es stimmt wohl, dass „Terroristen“ und „Freiheitskämpfer“ im Prinzip das selbe sind: Regimegegener. nur mit wechselndem Erfolg. Doch, Herr Buurmann, ehrlich, ihr Vergleich würde nur dann zünden, wenn die RAF irgendwann einmal vor hunderten Jahren die alleinige Herrschaft über die Bundesdeutschen Länder geführt hätte.

    • brathering schreibt:

      Richtig! Wer vornehmlich die Zivilbevölkerung aufs Korn nimmt ist ein Regimegegner, zumindest ist er ihm gleichgestellt. Und ob man nun einen Vertreter des Schweinesystems entführt und dann ermordet oder Bomben in Straßencafés oder in einem Bus zündet… Freiheitskämpfer machen das so! Kann man in jedem Karl May Schinken nachlesen Herr Minnitou.
      Ihr Vergleich würde noch nicht mal zünden, wenn der Indianerstamm der Palästinenser (Denn es damals nicht gab) vor vielen Monden (vor hunderten Jahren) die alleinige Herrschaft über den Wilden Nahen Osten gehabt hätte. Leider war da die Türkei davor. Rien ne va plus.

      • Aristobulus schreibt:

        Der Relativierte schrub, dass die Israelis „neu hier“ seien. Hmm, merkwürdig. Was ist der, deutsch? Als es noch keine Deutschen gab, sondern nur Römer links, Kelten und Slawen rechts und Kimbern & Teutonen oben, hatten Juden schon Städte, einen Tempel und massenhaft Knoblauch, Zimmess und Falafel in Israel.
        Tja, was lernte ein deutscher Relativierter in der Schule? Dass tote Juden gute Juden sind, dass die lebenden Juden aber bäh und schuldig seien. Nix seitdem dazugelernt. Sechs, setzen.

    • Die Apachen haben niemals Bomben in New York City oder New Orleans gelegt. Und dabei war der moderne Terrorismus damals durchaus schon „erfunden“ (siehe Anarchisten in Russland). Fail!

    • Eitan Einoch schreibt:

      Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen den palästinensischen „Freiheitskämpfern“ und den palästinensischen „Terroristen“. Die Freiheitskämpfer haben seit spätestens 2000 (Camp David II) keinen Grund mehr zum kämpfen, da ihnen die Freiheit auf dem Silbertablett gereicht wurde. Dass seitdem trotzdem und sogar brutaler (Al-Aqsa-Intifada) gekämpft wird, dass es dabei absichtlich in erster Linie wehrlose Zivilisten trifft, beweist nur eins: Es sind keine Freiheitskämpfer am Werk, sondern Terroristen!

      • FLower Liberty schreibt:

        absolut richtig, völlig ihrer Meinung. Dieser Apachen-Vergleich ist ja geschichtlich völlig daneben gegriffen, wenn nicht geradezu blödsinnig dargestellt. Wir leben in einer gefährlichen Terrorzeit, die wir nicht mehr einschätzen und kontrollieren können.Freiheitskämpfer gab es zu allen Zeiten ob es Martin Luther King oder Che Guevara war, sie alle haben eine Epoche bestimmt aber nicht Zivilisationen zerstört.

    • Heiko Heinisch schreibt:

      Die Palästinenser hatten nie die Herrschaft über irgendetwas. Das Gebiet, das sie beanspruchen war erst Teil des Osmanischen Reichs, dann britisches Mandatsgebiet und schlussendlich ein Teil Jordaniens. Es gab noch nie einen Palästinenserstaat und vor 1948 auch kein palästinensisches Volk.

    • bernd schreibt:

      Vielleict soltest du dich mal besser Informieren.Die meisten Palis. kamen nachdem die Juden einwanderten-weil es dort Arbeit gab.

      Das kann man auch heute noch an den Familiennamen wie Der Ägypter,Iraker,Iraner,Saudi etc sehen.Selbst die PLO und Hamas sagten schon öfter das es keine Palis. gibt und Arafat sagte er wolle EINEN ARABISCHEN Staat von Marokko bis Adan.

      Die Beduinen die dort wie die alten Juden seit Ewigkeiten lebten kämpfen aber für Israel in der IDF wie auch Drusen und Tscherkesen und kein Pali. gibt einem Beduinen im Westjordanland einen Job.

      „seit 1948 fordern wir die Rückkehr der (paläs­tinensischen) Flüchtlinge, obwohl wir es sind, die sie zur Flucht zwangen ..“ /Khaled al-Asm, ehem. syrischer Premierminister, in seinen Memoiren 1973, Haschiwah 4-1993/

      „Unsere Führer sind verantwortlich für die Flucht der Dorfbewohner, weil sie falsche und über­triebene Gerüchte von jüdischen Verbrechen und Greueltaten wie Mord an Frauen und Kindern verbreiteten, um die Araber aufzuhetzen …
      /Jordanische Tageszeitung AL URDUN, 9.4.1953, aus /Fa/

      Der Generalsekretär der Arabischen Liga bemerkte 1951, dass sein Vorgänger Azzam Pasha „den Arabischen Völkern versicherte, dass die Besetzung von Palästinas und Tel Aviv so einfach sei wie ein Spaziergang …denn es würde ein Leichtes sein, die Juden ins Mittelmeer zu werfen.“ /Arutz Sheva_29.02.2004/

      Nach einem Bericht des arabischen Instituts für Palästinensische Studien in Beirut (1969) wurde die Mehrheit der arabischen Flüchtlinge 1948 nicht vertrieben und 68% hätten das Land verlassen ohne einen israelischen Soldaten gesehen zu haben. /Pe S.13/

      Walid Shoebat, ein früherer PLO Terrorist erkannte, dass er für eine Lüge kämpfte:
      “Wir betrachteten uns selbst als Jordanier bis die Juden nach Jerusalem zurückkehrten. Dann waren wir plötzlich Palästinenser. Sie entfernten den Stern von der jordanischen Flagge und ganz plötzlich hatten wir eine palästinensische Flagge.”

      Am 23. März, volle vier Monate nach Ausbruch der Feindseligkeiten, vermerkte der ALA-Oberkommandierende Safwat einigermaßen erstaunt, dass die Juden „bisher nicht ein einziges arabisches
      Dorf angegriffen haben, außer sie wurden von diesem provoziert“.)

      „Das Land ist leer und verwüstet und ohne Einwohner“
      schreibt Samuel Manning 1874 in ‘Those Holy Fields“ /WS/

      Judäa sei so verwüstet menschenleer, daß er „meilenweit keine Anzeichen von Leben oder Besiedlung gesehen habe, berichtet der englische Geograph Arthur Stanley 1881 in „Sinai and Palestine“ /WS/

      „ein verfallenes Land “
      /WS/ W.C. Prime 1857 in „Tent Life in the Holy Land“

      „Die .. Türken … verwandelten es in Ödland … Die Araber selber, die zum kleinen Teil seine Bewohner sind, … haben hier nichts erschaffen.“ /WS/ Felix Bovet von seinem Besuch in Israel 1858 in „Egypt, Palestine and Phoenicia: A Visit to Sacred Lands“:

      Um die Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb der britische Konsul von Palästina folgendes: „Das Land ist zu einem Großteil unbesiedelt, und daher braucht es dringend eine Bevölkerung.“ /Be/_S. 164_(James Finn zum Earl von Ciarendon, 15. Sept. 1857).

      In einem Bericht der britischen Peel-Kommission von 1937 heißt es (Prof. Efraim Karsh: Palestine Betrayed. Yale University Press, 2010, S. 12): „Die Zunahme der arabischen Bevölkerung ist in urbanen Bereichen am stärksten, beeinflusst durch jüdische Entwicklung. Ein Vergleich mit den Zensusergebnisse von 1922 und 1931 zeigt, dass sechs Jahre später die Zunahme in Haifa 86%, in Jaffa 62%, in Jerusalem 37% beträgt, während sie in rein arabischen Städten wie Nablus nur 7% beträgt; in Gaza gab es einen Rückgang von 2 Prozent.“

      „Brüder, die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andere Hälfte aus Saudi-Arabien,“ so der Hamasminister.
      http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/24349/Default.aspx

      [Aber es ist so, wie] die Araber in der Arabischen Liga jener Zeit sagten, „Wir wollen das als eine offene Wunde halten und die Menschen als Pfand gegen Israel gebrauchen.“ /Joan Peters (s.u.) in WorldNetDaily.com, zitiert in ARAB NATIONS PERPETUATED THE REFUGEE PROBLEM /Arutz Sheva-4.Febr.2001/

      Die Leiden der 1948 dort lebenden Araber bzw. Palästinenser hat 1976 ein junger, arabischer Journalist im offiziellen Journal der PLO in Beirut, „Falastin al-Thawra“, relativ gut beschrieben:
      „Die arabischen Armeen drangen nach Palästina ein, um die Palästinenser vor der zionistischen Tyrannei zu schützen, ließen sie aber statt dessen im Stich, zwangen sie, auszuwandern und ihr Heimatland zu verlassen, führten bei ihnen eine politische und ideologische Blockade ein und warfen sie in Gefängnisse, die den Ghettos ähnelten, in denen die Juden in Osteuropa lebten.“
      Dieser junge Journalist ist heute der gewählte Präsident der Palästinenser, Mahmud Abbas (Abu Mazen), von dem auch Sie nicht behaupten können, dass er ein Sprachrohr Israels wäre.

      ARAFAT: „Wir wollen einen einzigen arabischen Staat schaffen, von Marokko bis Aden.“ (Also kein Palaästina)

      Zahir Musein, Mitglied des Exekutiv-Komitees der PLO sagte in einem Interview mit der holländischen Zeitung „Trouw“ am 31. März 1977 folgendes:

      „Es existiert kein palästinensisches Volk. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel zur Fortführung unseres Kampfes gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit. In Wirklichkeit gibt es
      heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, da die nationalen
      arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines besonderen „palästinensischen Volks“ behaupten um gegen den Zionismus zu opponieren.“

      http://www.nytimes.com/2010/08/02/opinion/02karsh.html?emc=eta1

      “We couldn’t care less if all the refugees die,” an Egyptian diplomat once remarked. “There are enough Arabs around.”

      Arafat was forced to acknowledge that “what Kuwait did to the Palestinian people is worse than what has been done by Israel to Palestinians in the occupied territories.”

      http://www.welt.de/welt_print/kultur/literatur/article6035106/Dann-schickte-Allah-Adolf-Hitler.html

      Zur Flucht trieb die Palästinenser auch die Angst vor der angekündigten Invasion arabischer Armeen. Am 15. Mai 1948, am Tag nach der Ausrufung des Staates Israel und dem Ende des britischen Mandats, schlugen die arabischen Armeen los. Aber nicht um Israel zu beseitigen oder den Palästinensern zur Rückkehr zu verhelfen. Sondern um zu verhindern, dass Transjordaniens König Abdullah das arabische Palästina annektierte. Ägyptens König Faruq wollte nicht zulassen, dass Palästina unter haschemitischen Einfluss fiel. „Der jüdische Staat ist gewiss. König Abdullah will sich nur den arabischen Teil Palästinas sichern“, hieß es auch in Damaskus. Das stimmte sogar: König Abdullah hatte die Briten gebeten, ihm bei der Herstellung eines „größeren Transjordanien“ zu helfen…Nur eines wollte niemand: den Palästinenser-Staat. Vergeblich drängte der Jerusalemer Mufti darauf, in Kairo eine palästinensische Exilregierung aufzustellen. Die Arabische Liga und vor allem Ägyptens König Faruq ließen ihn abblitzen.
      Dabei ist es lange geblieben. Fast 20 Jahre lang, von 1949 bis 1967, herrschten Jordanier und Ägypter im Westjordanland und in Gaza – und dachten gar nicht daran, einen Palästinenser-Staat auf eigene Beine zu stellen…

      http://www.bayernkurier.de/index.php?id=224&showUid=2193

      http://www.wadinet.de/blog/?p=3289

      Der Innenminister der Hamas, Fathi Hamad, erklärte kürzlich in einem Interview mit der renommierten Zeitung Al-Hayat, dass während des Gaza-Krieges etwa 700 Hamas-Kämpfer getötet worden seien. Er revidierte damit frühere Falschmeldungen, nach denen nur 17% der Getöteten Kombattanten gewesen seien, und bestätigte die israelischen Angaben.

      Und solche“Friedensaktivisten“liefern Meldungen aus Israel:
      Der Hitler-Fan von Human Rights Watch
      Von Beruf war er Menschenrechtsaktivist, privat begeisterte er sich für SS-Uniformen und Hitler-Autogramme. Nun hat sich Human Rights Watch von Marc Garlasco getrennt. Aber ganz leise, damit es niemand merkt.
      http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:out-of-office-der-hitler-fan-von-human-rights-watch/50099363.html

      Die Untersuchungen von HRW waren bestimmt ganz Objektiv…

      Hier findet man noch viel mehr:
      http://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/

      .

    • Martin schreibt:

      Also, entsprechend der Logik: Dann mal raus mit den Türken aus Konstantinopel. Die sind da schon ne ganze Kante länger und ja irgendwie auch nuir, weil sie die „besseren Waffen hatten und jetzt kusch“.

      Zumal die Idee, das die Juden in Judäa „neu“ wären, schon hochgradig debil ist.

      Relativierter Populismus ist schon ein schönes Beispiel für den typischen ignorant-merkbefreiten Dummlinksbraunen, der so ca. 80% des Mainstreams stellen dürfte.

      • Aristobulus schreibt:

        Revisionistisch isser dazu, weil gemäß dieser Logik dann sorrforrt Schlesien, Ostpreußen un Ostbrandenburg wieder knalldeutsch werden müssten.
        Ich glaube, dass diese Trauer über verlorenes Deutsches immer bei denen im Hintergrund lauert. Sie äußern sie bloß nicht, weil sie so links sind, und wälzen es statt dessen auf die Juden ab.

  12. joerg.haller@israelfreunde.de schreibt:

    … so isses! SEHR gut formuliert. Vielen Dank dass du immer wieder auf die Tatsachen zurück führst!!! Sehr wertvoll.

Seid gut zueinander!

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