Liebe Femen,

ich habe mir mal diese Szene angeschaut:

In der Sendung von Markus Lanz sprangen zwei halbnackte Frauen auf die Bühne, die ihre Brüste als Fußbälle angemalt hatten und brüllten „Boykott FIFA-Mafia“. Dahinter gingen zwei angezogene Männer mit Schildern in den Händen an der Bühne vorbei. Nachdem die halbnackten Frauen ihre Titten eine Zeit lang im ZDF zeigen durften, wurden sie abtransportiert. Markus Lanz holte währenddessen einen der beiden Männer zu sich, um ihn reden zu lassen. Bei Femen sind Frauen also die, die sich ausziehen und Männer die, die argumentieren.

Was genau ist daran feministisch?

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180 Antworten zu Liebe Femen,

  1. SchallundRauch schreibt:

    Zwei bemerkenswerte Sätze aus dem von quirin verlinkten Artikel:
    „Ich weiß, dass viele litauische Mädchen als Jungfrauen in die Emirate fliegen.“
    „Also, die fahren in die Emirate. (…) Ich hab noch ein Mädel, die kannst du anrufen. Die ist zum Versteigern unten.“

    Emirate? Femen? Markus Lanz? Verfolgt man diesen Fred von Anfang bis hier, dann kann man nur sagen: Ziel erreicht, liebe Femen. Gratulation!

    • Schum74 schreibt:

      Da wir erstens vom Klößchen- (Quenelle) König Dieudonné schon gesprochen haben, zweitens alles mit allem zu tun hat, drittens Gleitcreme und Prostitution irgendwie zusammengehören, hier ein eingängiger Artikel über Dieudonnés körpernahe Geschäfte in Yaoundé (Kamerun):

      JSS News, 01.01.2014 : « Dieudonné M’Bala M’Bala, le Roi du lubrifiant, à Yaoundé au Cameroun ! »

      Sinngemäße Übersetzung:

      Man fängt an zu verstehen, warum Dieudonné immer wieder damit droht, seinen Gegnern die Arme in den Arsch zu stecken. Tatsächlich betrifft sein Verhältnis zum Schließmuskel nicht nur seine Gegner, sondern auch seine Kunden.

      Dieudonné M’Bala M’Bala liebt es so sehr, Leuten Dinge in den Arsch zu stecken, dass er daraus ein Geschäft in seinem Heimatland Kamerun gemacht hat.

      Aus seinem Hobby ist die am 11. Januar 2013 amtlich registrierte Gesellschaft STE EWONDO CORP SARL geworden, eine Import-Export-Gesellschaft für Gleitcreme.
      (Link zur Webseite des Kameruner Handelsministeriums)

      Laut Geschäftsunterlagen importiert STE EWONDO CORP SARL die Ware aus Dubai.

      Ach ja! Noch eins: Leiten tut die sein Sohn.

      http://jssnews.com/2014/01/01/dieudonne-mbala-mbala-le-roi-du-lubrifiant-a-yaounde-au-cameroun/

      Import von Gleitcreme aus den Emiraten? Der Kreis schließt sich, Schall und Rauch.

      • SchallundRauch schreibt:

        Ja nu, Erdölderivate und schon hängen wir alle mit drin, nicht?

        • Schum74 schreibt:

          Außerdem zwei feine Videos mit Dieudonné und Soral, in denen sie zugeben, vom Iran zu kassieren und für den schiitischen Islam zu streiten.
          Humor bitte mitbringen.

          http://www.europe-israel.org/2013/12/dieudonne-et-soral-sont-finances-par-liran-et-soutiennent-les-islamistes-chiites-la-preuve/

          Für die Anspruchsvolleren unter uns: eine Besprechung des Trailers zum Dieudonnéschen Film: „L’Antisémite“ auf dem Blog des Philosophen Bernard Henry Lévy La Règle du Jeu – Die Spielregel, 31.12.2013

          http://laregledujeu.org/2013/12/31/15169/la-bande-annonce-de-%E2%80%9Cl%E2%80%99antisemite%E2%80%9D-un-film-de-dieudonne/

          • Kanalratte schreibt:

            Der Typ hat die Ausstrahlung eines Windkraftrades 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Aber ein Windrad ist nützlich.

          • Aristobulus schreibt:

            …habe mir jetzt mal den Redenschwinger Diedonné in extenso reingetan, zu dem Lappen fällt mir nur dieses ein:

            Dieudonné hat einen gedeckelten Minderwertigkeitskomplex und ist gleichzeitig unfassbar eitel, das macht ihn käuflich und süchtig nach Anerkennung durch iranische Suprematisten. Diese Mission macht ihm zu dem, wofür er sich hält, ohne diese Mission & das Hofiertwerden und den Hass ist er nichts. Humorist soll er sein?, wer lacht mit ihm?, sein Lachen ist reine Niedertracht.

          • Schum74 schreibt:

            Nicht schön von Dir, Ari, wie Du über Dieudo herziehst. Auch ich hab’s bis vor kurzem getan, wie ich zugeben muss. Jetzt hat mir aber Benjamin (nicht Gilles William) Goldnadel die Augen geöffnet und ich bin ein veränderter Mensch.
            In der Erwartung, dass auch Du und unsere Freunde auf dem Blog Besserung durch Reue erfahrt, übersetze ich hier den liebevollen, würdigenden Brief an Dieudonné von einem dankbaren Juden:

            Dieudo, lieber Freund, ich schreibe Dir diesen bescheidenen Brief als Antwort auf den Hasssturm, der sich in letzter Zeit gegen Dich erhebt, und der in meinen Augen ein tiefes Unrecht ist.

            Obwohl ich anfangs mit den Wölfen gegen Dich geheult habe, dumm gekränkt wie ich war von einigen saftigen Wortspielen und die allgemeine Verteilung einiger traditioneller Gerichte, deren Herkunft aus Deutschland und Österreich (die wunderbaren Knödel) nicht jedem bekannt ist, habe ich inzwischen begriffen, wie sehr ich falsch liege.

            Weit davon entfernt ein Feind des Volkes Israel zu sein, bist Du in Wahrheit ein kostbarer Verbündeter.

            Was den Hass auf mein Volk betrifft, wird es ein Vor-Dieudonné geben und ein Danach.
            Vorher war’s manchmal etwas kompliziert. Seitdem ist alles klar.

            Womit soll man anfangen? Ist es jetzt nötig zu wiederholen, dass die abseits gesunder und berechtigter Kritik stehende Zwangsbeschäftigung mit dem einzigen und winzigen Hebräerstaat die Verkörperung des modernen Antisemitismus ist? Nein, Dieudo, und Dank dafür, dass Du bei den Europa-Wahlen 2009 Dich nicht damit begnügt hast, die „Antizionistische Partei“ zu leiten, deren einziges Programm Hass auf Israel war. Du hast auch z.B. zur Freilassung des Folterers von Ilan Halimi aufgerufen und Holocaust-Leugner zu Dir auf die Bühne gebeten. Damit ziehst Du uns einen verdammten Dorn aus dem Fuß.

            Muss man bei Deiner Laufbahn noch daran erinnern, dass Linksextremismus, Rechtsextremismus und Islam der Vororte dasselbe sind, ein und derselbe Judenhass? Bravo dafür, dass Du zunächst mit den Linksextremen gegangen bist, Dich dann mit Leuten wie Alain Soral und Jean-Marie Le Pen umgeben hast und dabei von gewissen Muslimen geschätzt wirst, die Deine Vorstellungen zu 38 € den Platz besuchen. Auch hier hast Du uns kostbare Zeit gespart.

            Aber vor allem, Dieudo, danke dafür, dass uns zeigst, dass es Dir in Frankreich, vorneweg bei den gehirnlosen Prominenten, nicht an Beliebtheit fehlt, obwohl Du Dir im Gegensatz zu anderen Antisemiten nicht die Mühe machst, Dich in einen Mantel der Heuchelei einzuwickeln, der Dich schützen könnte. Du beweist uns einfach, dass es zwei Frankreichs gibt, dasjenige, das nicht hinnehmen will, dass man an seine Juden rührt und Dich mit Gerichtsverurteilungen überzieht, Deine Vorstellungen verbieten will und manchmal kann, und dasjenige, das lachend über die Schoah singt. Dein von Tausenden von Fans – oft Urfranzosen – aufgenommner Nazi-Gruß vor Auschwitz, vor Synagogen, oder einfach vor jüdischen Persönlichkeiten, ist ein schönes Geschenk an Israel, das von einer massiven Einwanderung der französischen Juden träumt. Du behauptest, von Iran bezahlt zu sein. Ich meine im Gegenteil, dass Du für die Jewish Agency arbeitest.

            Nicht zuletzt danke dafür, dass Du bewiesen hast, dass die Zeit jüdischer Wehrlosigkeit vorbei ist. Du lebst in der falschen Zeit. Noch vor einigen Jahrzehnten hättest Du nicht alle diese Bodyguards bei Deinen Auftritten gebraucht. Verzeih die kleinen Unannehmlichkeiten, die Dir meine kleine Gemeinschaft schon verursacht hat – sie ist manchmal etwas überempfindlich, weiß der Kuckuck warum. Und sei versichert, dass es noch nichts ist im Vergleich zu dem, was Dich erwartet. Kurzum, Du tust richtig, Dich auf Internet auf Bettelei zu verlegen.

            Alles in allem: Verzeih, dass ich Dich einen Augenblick für gefährlich gehalten habe. Mögen alle Antisemiten ebenso leicht zu erkennen sein wie Du. Mehr noch, mögen auch sie uns helfen, die anderen Neofaschisten zu identifizieren und zu bestrafen. Man sagt, dass Hitler „den Antisemitismus entehrt“ habe. Du trägst dazu bei, dem Antizionismus seinen Adelsfirnis wegzunehmen, und dafür überreiche ich Dir die Verdienstmedaille der israelischen Arme.

            Ein für Dein Gesamtwerk dankbarer Jude.

            http://www.europe-israel.org/2013/12/merci-dieudonne-par-benjamin-goldnadel/

            In der Hoffnung, von Dir neue Töne über Kumpel Dieudonné zu hören, verbleibe ich
            in Dankbarkeit und mit Gut-Schabbes-Wunsch
            Deine Schum

          • Aristobulus schreibt:

            Dieudonné ist also der Gottgegebene, Gesalbte und Entzauerer von Verzaubertem. Zumal er zur Jewish Agency und naturgemäß zum Mossad gehört, und sogar beschnitten isser 🙂 .

            Vielleicht gibt es wirklich diese weltweite jüdische Verschwörung, die uns die Chatamis und Hotte Mahlers und Dieudonnés so gern andichten?, ganz Hamastan und Saudistan und Iranistan ist also von jüdischen Propagandisten unterwandert, die dafür sorgen, dass der Israelhass immer platter und immer dämlicher wird, und die sich wahrlich was einfallen lassen müssen, nicht?, um dessen uranfängliche Dämlichkeit immer weiter zu unterbieten.
            Damit die Leute mal was merken.
            Weil die ja immer nischt merken.

            1933 in Deutschland muss es auch so gewesen sein – die NS-Partei hat endlich allen gezeigt, wie schwachsinnig, wie verschwitzt und wie total untendurch der Antisemitismus ist!, und endlich geschah’s, endlich wurde den Leuten was klar, wegen Adolfs Augenrollen, und in der Folge wachten die Leute auf, schüttelten sich, lachten darüber, um ihn endlich abzulegen. Den Adolf und den Antisemitismus. Für immer.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Dir a gute woch, liebe Schum.

            Und wir sollten an Dieudonné schreiben, finde ich, wegen seines Übertritts zum Judentum. Der steht an, und er stände ihm gut, und er muss jetzt sein. Weil Dieudonné dann ein antizionistischer Jude wird, ein Kronzeuge und so, und weil er dann nach Sderot ziehen kann, wegen der Authentizität.
            Aber was machen wir wegen seines Übertritts zum Islam?, ah, Problem. Kann man da keine milde Fatwa erwirken?

          • Schum74 schreibt:

            Je t’adore.

  2. quirin schreibt:

    Kanalratte schreibt:
    Januar 1, 2014 um 7:48 nachmittags:
    „Schließlich handelt es sich in der Regel um erwachsene Menschen, die entgeldlich und im Einvernehmen miteinander Sex haben.“
    http://www.falter.at/falter/2005/08/30/ich-speib-mich-an/
    kleiner einblick gefällig? soviel zur „freiwilligkeit“.

    • Kanalratte schreibt:

      Da steht „in der Regel“.

      • SchallundRauch schreibt:

        Kanalratte, wissen Sie, daß in der Regel die Anzahl der Opfer sexuellen Kindesmißbrauchs unter den „freiwilligen“ Prostituierten und Pornodarstellern usw. höher ist als in der Normalbevölkerung?

    • Aristobulus schreibt:

      … waah, ist ja widerlich und widerlicher, immer wieder widerlichst.

      Danke, Quirin, für diesen realen Ausschnitt aus der Realität. Die werden fertiggemacht und ausgebeutet und zerstört, so wie man nur jemanden fertigmachen und ausbeuten und zerstören kann.
      Nennt sich dann euphemistisch „ältestes Gewerbe der Welt“.
      Ebenso alt wie das alte Gewerbe der Menschenfresserei – die man dann zum Menschenopfer sublimiert hat.
      Jedoch die Menschenfresserei ist abgeschafft, und Menschenopfer sind ziemlich weitgehend verboten. Prostitution gibts aber noch.

      Ich kriege richtig Lust auf eine qualvolle Todesstrafe (ja, steinzeitlich!, das passt) für Zuhälter und Mädchenlieferanten, auch für ‚Freier‘, die deren Löcher in Anspruch nehmen, weil sie Spaß am Demütigen & Zerstören haben oder damit Geld verdienen.

      • SchallundRauch schreibt:

        Können diese Scheusale so etwas wie „Spaß“ überhaupt empfinden?
        Dann will ich nie wieder Spaß haben.

        • Aristobulus schreibt:

          … habe keine Ahnung, SchallundRauch. Wie die was empfinden. Da tun sich Abgründe auf, die wir lieber nicht kennen

          • SchallundRauch schreibt:

            So eine Person saß mir mal gegenüber. Nur eine Tischbreite. Der wollte eine Stellungnahme fürs Gericht, die ihm Strafmilderung ermöglicht. Der wollte Mitleid für sich. Hat er aber nicht bekommen, weil ich seine Lügen durchschaute. Hatte die Hand am Alarmknopf, als ich ihm das klarstellte. Vorsichtshalber. Angst darfste da nicht haben (zumindest nicht zeigen). Null Opferempathie. Keine Spur. Maligner Narzissmus bei dem.
            Ganz, aber wirklich ganz was anderes als bei der Femen-Dame.

          • Aristobulus schreibt:

            Hoffentlich hat er den Persilschein nicht woanders bekommen!

          • SchallundRauch schreibt:

            Verknackt wurde er in jedem Fall.

          • Aristobulus schreibt:

            Ein mauretanischer oder somalischer Knast wär noch besser

      • Kassandra schreibt:

        Ich verstehe auch nicht, warum solche Menschenhändler, wie in dem verlinkten Artikel beschrieben, nur so kurze Zeit Gefängnis bekommen. Solche Leute gehören doch dauerhaft hinter Gitter. Die machen doch sonst weiter, wenn sie wieder rauskommen. Was heißt das, dass man solche Zuhälter und Menschenhänder nicht mit härteren Strafen belangt? In dieser Art Prostitution werden junge Seelen zerstört. Eine solche Behandlung hinterlässt tiefe Verletzungen in der Seele. Sind der Gesellschaft junge Menschen so wenig wert, dass diejenigen, die ihnen so massiv schaden, mit solchen lächerlichen Strafen davonkommen? Und wie aus den Gesprächen herauskam, war sehr wohl Zwang dahinter und offenbar auch falsche Versprechen an die Mädchen. Auch Drohungen wurden ausgesprochen und wohl auch ausgeführt. Ich fürchte, dass Zwang und Verschuldung bei den meisten dahintersteht. Ich glaube nicht, dass man genug Freiwillige finden würde.

        • Aristobulus schreibt:

          Ich hab mal einen Mädchenhändler (Vorname war Dragomir, na der passte) aus einer brennenden Wohnung gerettet. Er war ein Tropf – vielleicht wollte er so sterben.
          Tat er aber nicht.

          Die Justiz ist mit dem Bösen überfordert, Richter sind auch nur Menschen mit einer Nase mitten im Gesicht, dazu gibt es jene romantischen Bessermenschen, die nicht ans Böse, aber an allerlei Rehabilitation und daran glauben, dass jeder im Prinzip gut sei, nur die Umstände seien ähm ungünstig. Patati und patata.

          Selbst, wenn sich so jemand ändert (im Gefängnis?, später draußen?), was sehr unwahrscheinlich ist, bleibt er dennoch ein Stück Scheiße und weiß es. Selst, indem er versucht (villeicht?), etwas wieder gutzumachen. Das Wissen, wer er innen drin ist, das ist seine Strafe, die hat er verdient.

          • SchallundRauch schreibt:

            Vielleicht machen manche Täter deshalb immer weiter und weiter, werden rückfällig machen weiter? Weil das leichter ist, als mit der Schuld (und Scham) zu leben? Weil es leichter ist, ein Stück Scheiße zu sein, also sich so zu fühlen?

          • Aristobulus schreibt:

            Aus Schwäche ein Stück Scheiße zu bleiben, und weil er lieber schwach bleiben möchte, einfach das Schtick zu bleiben, das er ist… ja, gute Idee. Richtige Idee.

          • SchallundRauch schreibt:

            Therapie wäre also, das Stück Scheiße, das man ist, lieben zu lernen?

          • Aristobulus schreibt:

            Höhö, touché.
            Nur ist man selber ja nie das Stück, denn das sind definitionsgemäß die Anderen.

      • Bergstein schreibt:

        Die Frage, ob die Prostitution eine Übel ist, ist meiner Ansicht nach nur dann relevant, wenn das Bekämpfen der Prostitution nicht noch einen größeren Übel mit sich bringt. Genau das ist erfahrungsgemäß der Fall. Das Gleiche gilt im Übrigen wohl auch für Kampf gegen Drogen. Der „Kampf“ gegen die Menschenfresserei bring dagegen keinen größeren Übel mit sich.

  3. Kassandra schreibt:

    Einen schönen Tag, sehr geehrte philosophisch interessierte Damen und Herren. Ich wünsche allen einen guten Rutsch und viel Glück im Neuen Jahr.
    Zu diesem Text über die Femen: Was heißt das, das ein entblößter, männlicher Oberkörper weniger Aufregung verursacht, als ein entblößter, weiblicher? Es heißt, dass mit der Entblößung des weiblichen Busens eine Enttabuisierung einhergeht, die viele irritiert. Mit der Frau werden nämlich hauptsächlich drei weibliche Archetypten assoziiert, die in den Fantasien herumspuken: Die „Heilige“, die „Mutter“ und die „Hure/sinnliche Frau“. Die Mutter und die Hure „dürfen“ unter bestimmten Umständen ihre Brust entblößen, die Heilige darf es nicht. Letztere soll den geistigen Aspekt des Weiblichen repräsentieren, die Mutter den seelischen und die Hure den leiblichen. Die Männer konstruieren in ihrer Fantasie einen Gegensatz: „Heilige – Hure“, wobei sie die Mutter und die Heilige oft verschmelzen. Ein unheilvoller, dualistischer Gegensatz: Geist – Leib, Spirituelles – Materie usw. wird dadurch geschaffen. Wirft eine diese Einteilung über den Haufen, reagieren viele irritiert.
    Die Einteilung der Frau in Heilige, Mutter und Hure kann man auch bei Munch beobachten: Er malte häufig die weißgekleidete, die rotgekleidete und die schwarzgekleidete Frau. Aber auch Hesse, Tolstoi, viele Philosophen und alle Religionen kennen diese Dreiteilung, bzw. Zweiteilung. Das ist für uns reale Frauen verhängnisvoll; Dort, wo Männer in den Frauen primär die „Heilige“ und „Mutter“ sehen wollen, muss sich die Frau nämlich verhüllen und restriktiver Gesetzgebung unterwerfen, dort, wo die Frau primär als sexuelles Objekt gesehen wird, ist Pornographie und Prostitution erlaubt. Recht und Würde der Frau im Würgegriff der Projektionen.

    Stellen Sie sich einmal vor, wir Frauen würden den Mann hauptsächlich in die drei Kategorien „Heiliger“, „Vater“ und „Don Juan“ einteilen, wie eingeschränkt das wäre.
    Die Literatur, die Mythen und die religiösen Schriften bieten dem Mann eine Fülle an positiv besetzten Archetypen: Der König, der Prophet, der Anführer, der Held, der Ritter, der Magier, der (Hohe)Priester, der Eroberer, der Entdecker, der Pate, der Mentor, der Lehrer, der Baumeister, der Künstler etc… Was ist dagegen schon die „Heilige“, die „Mutter“ und die „Hure“ und die „Hexe“? Ich glaube, erst wenn ein Mann die Dominanz der drei Weiblichkeits-Mythen in seinem Vorstellungsleben überwindet – und wenn ich diesen Thread hier anschaue, dann spuken diese drei Archetypen auch in einigen von Ihnen herum – kann er in einer Frau einen individuellen Menschen mit ebensolchen, individuellen Fähigkeiten sehen, wie ein Mann sie hat. Erst dann sind individuelle Freundschaften zwischen Mann und Frau möglich. Vorher sieht er in ihr Projektionen
    seiner Weiblichkeits-Vorstellungen. Was meinen Sie dazu?

    • SchallundRauch schreibt:

      Ich meine dazu: Juhu!.
      Eine kleine Anmerkung: bei manchen, wenn nicht sogar sehr vielen Männern ist das Identifikationsangebot nicht so komplex, wie sie es darstellen. Da gibt es nur die Frage: Krieger oder Schwuler. (Bushido ist so’n Prachtexemplar unterkomplexer „Männlichkeit“). Sein Leben dreht sich vor allem um seine Mutter und Bitches.
      Mein Juhu also doch mit Einschränkung: Nicht Frauen (oder Männer), sondern der Mensch und die Menschlichkeit sind das Opfer von Reduktion.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Und woran liegt das wohl? Gewiss nicht am Feminismus. Im Gegenteil, erst die feministische Kritik ermöglichte eine Flexibilisierung starrer Geschlechtsrollen, auch bei Männern. Seit den 80ern hat sich in dieser Hinsicht einiges bewegt, allerdings hat es auch Widerstand bei den Kerlen ausgelöst, die sich dadurch in ihrer männlichen Ehre bedroht fühlen. Ergebnis sind solch bizarre Konstrukte wie antifeministische „Männerrechtsbewegung“, die Männer zu „Opfern“ des vermeintlich allmächtigen „Staatsfeminismus“ stilisieren.

        Im Grunde hat Antifeminismus viele Parallelen zur „Israelkritik“. Beides hat nur wenig mit dem kritisierten Objekt zu tun, sagt aber viel über den Kritiker aus.

        • SchallundRauch schreibt:

          „Im Grunde hat Antifeminismus viele Parallelen zur “Israelkritik”. Beides hat nur wenig mit dem kritisierten Objekt zu tun, sagt aber viel über den Kritiker aus.“

          Dreimal fett unterstrichen!!!

          Und was sagt uns das jetzt über die gestörten narzisstischen ADHS-Schlampen und Zwangsprostituierten?

        • Kanalratte schreibt:

          „Im Grunde hat Antifeminismus viele Parallelen zur “Israelkritik”. Beides hat nur wenig mit dem kritisierten Objekt zu tun, sagt aber viel über den Kritiker aus.“

          Gerade eben NICHT, denn der „Israelkritik“ kritisiert in seiner ganzen Subjektivität immer die Übermacht Israel und die Übermacht der Juden gegenüber der Unschuld und der Opferschaft der Palästinenser.
          Für solche Leute wird Israel immer die schuld tragen, die Palästinenser aber im Gegenzug immer Opfer sein, egal was sie tun.

          Ich halte zwar davon wenig mit Schlagsätzen irgendjemand in die Ecke zu drängen, aber für mich sind die Parallelen von „Israelkritikern“ zu „FeministInnen“ viel deutlicher vorhanden, als sie zu den „Feminismuskritikern“ vorhanden sind, die die „Heiligkeit“ der Frau in Frage stellen.

          Und ja, ich stelle ebenso die „Heiligkeit“ der Palästinenser stark in Frage.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich kenne bislang noch keine Feministin, die Frauen „Heiligkeit“ unterstellen würde. Solche Aussagen sind das „Gerücht über die Feministinnen“. Ich werde das allerdings nicht weiter vertiefen. Denn einen Antifeministen vom Gegenteil zu überzeugen ist ebenso wenig möglich wie einen Antisemiten vom Antisemitismus zu heilen. Sorry!

          • Kanalratte schreibt:

            Offenbar haben sie ein falsches Bild vom Feminismus, der sich übrigens teilweise schon weit davon entfernt hat für Gleichberechtigung einzustehen und Frauen auch zum Teil für die besseren Menschen hält. Die Einführung der Frauenquote ist ein aktuelles Beispiel dafür wie geschlechtliche Ungleichbehandlung, gesetzlich legitimiert durchgebracht wird, ohne die Rechte der Männer zu beachten.

            Die Argumentation mancher Feministen pardon FeministInnen ist vergleichbar mit dem Israelkritiker, der Bombenangriffe der israelischen Luftwaffe verurteilt, im gleichen Atemzug aber das Abfeuern von palästinensichen Kassam-Raketen als Verteidigung der „unterdrückten Palästinenser“ für legitim hält.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Angenommen, eine Frau zeigt dich an wegen Vergewaltigung, und du musst vor Gericht deine Unschuld beweisen.
            Dazu eine Frage: Wer wäre dir lieber als Strafrichter – eine Frau oder ein Mann?

          • Kanalratte schreibt:

            Weder noch, denn als Mann unschuldig in diese Situation zu geraten, ist mit das Schlimmste was einem Mann heutzutage passieren kann. Ob Mann oder Frau spielt keine Rolle, weil dir sowieso keiner glaubt.

          • Eitan Einoch schreibt:

            — Offenbar haben sie ein falsches Bild vom Feminismus —

            Soso, ICH habe ein falsches Bild vom Feminismus? Interessant…

            — Die Einführung der Frauenquote ist ein aktuelles Beispiel dafür wie geschlechtliche Ungleichbehandlung, gesetzlich legitimiert durchgebracht wird —

            Die Frauenquote ist umstritten. Ziel ist es, den Frauenanteil in leitenden Positionen zu erhöhen. Dieser ist momentan verschwindend gering.

            — ohne die Rechte der Männer zu beachten. —

            Es geht nicht um Rechte, sondern um Macht. Frauen wollen ihr Stück vom Kuchen. Dazu müssen Männer auf einen Teil ihres Kuchens verzichten. Das liegt in der Natur der Sache.

            — Ob Mann oder Frau spielt keine Rolle —

            Leider doch. Männliche Richter neigen nämlich dazu, den mutmaßlichen weiblichen Opfern eher zu glauben und ihre Aussagen unkritisch zu akzeptieren. Weibliche Richter haben weniger Hemmungen, weibliche Zeugenaussagen kritisch zu hinterfragen, sind also objektiver und unparteiischer.
            So war es z.B. im berühmten Fall Horst Arnold, der zuerst von einem männlichen Richter schuldig gesprochen wurde, obwohl es schon damals Zweifel an der Version der Opferzeugin Heidi Külzer bestanden. Eine weibliche Richterin indes hat Heidi Külzer schuldig gesprochen und (den leider inzwischen verstorbenen) Horst Arnold rehabilitiert.

            Der Vergewaltigung Beschuldigte tun also gut daran, auf einen weiblichen Richter zu hoffen.

          • Kanalratte schreibt:

            Bei der pauschalen Beurteilung von ihnen über jeweils etwa 3,5 Milliarden Menschen wird mir schlecht. Sehr wohl wird es auch die Richterin geben, die dem Verdächtigen am liebsten das beste Stück abschneiden möchte und den Richter der sich davor bewahrt subjektiv zu urteilen. Insofern kann man meine Antwort nicht so entkräftigen, wie sie das versucht haben.

            So uneins sich Männer sind, so uneins sind sich Frauen auch.

            Ich finde es interessant, dass sie genau das vertreten, was ich vor ein paar Stunden hier noch so kritisiert habe. Nämlich dieses Pauschalurteilen und diese Voreingenommenheit vieler FeministInnen, wozu man sicher auch Gruppen von den noch überschaubaren Maskulinisten zählen kann.

            Jeder der sich von Vornerein etwas auf die Fahne schreibt, verliert jegliche Möglichkeit individuell und möglichst objektiv zu urteilen.

            PS: Ich habe aber nicht die Absicht sie anzugreifen, das sollen sie nicht falsch verstehen.

        • Bergstein schreibt:

          Ich erlaube mir sie kurz an die Theorie der natürlichen Auslese zu erinnern. Zwei Arten von Eigenschaften werden weiter vererbt, entweder etwas was einem Überlebensvorteil verschafft oder etwas was dem anderen Geschlecht gefällt. Das Gleiche gilt auch bei der Entwicklung der Gesellschaft. Machos gibt es, weil ein bestimmter Teil der Frauen darauf steht. In einer Zeit, wo die Frau sich vor allem Schutz wünscht, werden die meisten Männer zu Machos und es entwickelt sich der Patriarchat (natürlich ist es vereinfachte Darstellung). In ruhigen Zeiten nimmt die Anzahl der Machos ab. Wobei die Anzahl der Machos ungefähr der Anzahl der Frauen entspricht, die darauf stehen. Daran kann, von HaSchem abgesehen, niemand etwas ändern.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ach, der Biologismus… Hab mich schon gefragt, wann der hier auftaucht!

            — entweder etwas was einem Überlebensvorteil verschafft —

            Falsch! Es genügt, dass etwas keinen ÜberlebensNACHTEIL bringt, damit es sich weiter vererbt.

            — Das gilt auch bei der Entwicklung der Gesellschaft. —

            Ein logischer Fehlschluss! Es gibt keine logische Verknüpfung zwischen beiden Aussagen. Die Folgerung ist folglich nicht logisch, sondern IDEO-logisch.

        • Bergstein schreibt:

          Kurz zu der Frage, ob ein Richter oder Richterin in einem Vergewaltigungsprozess für den Beschuldigten besser ist. Das kommt auf das Alter an. Ist der Richter bzw. die Richterin über 40 ist es wurscht. Bei unter Vierzigjährigen ist eindeutig ein Mann vorteilhafter. Ich habe keine stichhaltige Erklärung für dieses Phänomen und kann als Anwalt nur von praktischer Erfahrung sprechen. Es kommt beim Gericht nicht auf das Geschlecht an, es sei denn es geht um Strafrecht und Frauen unter vierzig. Gilt noch mehr für Staatsanwältinnen. Meine weiblichen Kolleginnen, die Strafverteidigerinnen sind, haben die gleichen Erfahrungen gemacht.

          • Eitan Einoch schreibt:

            — Es kommt beim Gericht nicht auf das Geschlecht an —

            Schön, wenn es tatsächlich so wäre. Richter und Anwälte sind aber leider auch nur Menschen. Es ist Hauptaufgabe der Sozialwissenschaften, eben diesen „Faktor Mensch“ sichtbar zu machen und auf Tendenzen hinzuweisen, die im Alltagsbetrieb versteckt bleiben. Und leider macht das Stereotyp vom „edlen Ritter“, der Frauen nur mit Samthandschuhen anfassen darf, seine Geschlechtsgenossen dagegen „hart ran nimmt“, vor Richtern nicht halt – ebenso weng wie vor Lehrern, die damit unbewusst dazu beitragen, dass männliche Schüler tendenziell schlechter in der Schule abschneiden als weibliche. Frauen gehen mit ihren Geschlechtsgenossinnen weniger zimperlich um – den Schongang für das in ihrer Wahrnehmung „zartere Geschlecht“ legen eher Männer ein.

      • Kassandra schreibt:

        Danke, lieber SchallundRauch, dass Sie mich nicht in der Luft zerreissen. Ich habe etwas Ähnliches in Welt-online unter den Text: „Sind wir nicht alle ein bisschen Porno“ von Herrn Broder gepostet, als „Kritikerin“ – und Sie glauben gar nicht, welch feindselige Antworten ich bekommen habe. Und die feindseligen Antworten haben ganz viele Likes, während mein Post nur wenige Likes hat. Man darf heute nicht einmal mehr Pornographie und Prostitution kritisieren, ohne als Männerverachterin dazustehen. Man darf heute nicht einmal mehr Beobachtungen kundtun über übermächtige psychische Vorstellungen (die übrigens ein bekannter Männer-Psychotherapeut so benannt hat), ohne dass man einem Gemeinheiten unterstellt? Ist es so weit gekommen? Schade, dass dort schon geschlossen ist, sonst würde ich geziemend antworten. Ich bin noch immer stocksauer. Die wollen den Begriff „Opfer“ abschaffen…. damit… Mit welchem Eifer die die Pornographie verteidigen…
        Dabei: Frauen sind häufig Opfer:
        Ich habe das Buch „Sklaverei“ von Lydia Cacho gelesen, „Hälfte des Himmels“ von Nicholas D. Kristof/Sheryl WuDunn, „Du verreckst schon nicht“ von Jana Koch-Krawczak, „Prostitution, ein deutscher Skandal“ von A. Schwarzer. Ich habe in der EMMA ein Interview von einer Ex-Pornodarstellerin gelesen, wie es zugeht bei der Herstellung von Pornofilmen. Bei dem, was sie berichtet hat, standen mir die Haare zu Berge – was da alles gemacht wird, habe ich mir in meinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Sowas wird tatsächlich angeguckt? Und Männer finden das „erregend“? Diese Menschenwürdeverletzungen? Ich selbst gucke ja keine Pornos, ich will das nicht, ganz bewusst nicht. In den Schriften, die ich zitiert habe, da stehen all die Menschenrechts- und Menschenwürde-Verletzungen drin, denen viele Frauen – und auch Männer und Kinder ausgesetzt sind: In Pornographie und Prostitution. Und es sind hauptsächlich Männer, die Pornographie und Prostitution konsumieren.

        Bitte verzeihen Sie mir meinen Ausbruch.

        • Kanalratte schreibt:

          Was ist denn bitte an Pornografie so schlimm? Und Prostitution, ist ohnehin ein Selbstläufer der immer existieren wird. Ob illegal oder legal.

          Natürlich steht es ihnen zu wenn sie Pornografie abstoßend finden,
          was ich ja auch zum Teil verstehen kann. Aber im Gegenzug kann ich ihnen auch
          zig Dinge nennen die ich nicht nachvollziehen kann und als nicht attraktiv empfinde. Dazu gehört unbedingt das Konsumverhalten von jungen Frauen, wenn es um Mode und um „Fashion“ geht.

          Und Sexualität kann erregend sein, das dürfte auch für sie keine so große Überraschung sein.

          • Aristobulus schreibt:

            Durchs Shopping junger Hühner wird aber niemand verletzt, bloßgestellt, wie Fleisch behandelt oder entwürdigt

          • SchallundRauch schreibt:

            Kanalratte:
            „Was ist denn bitte an Pornografie so schlimm?“

            Dinge, die Sie nicht wissen und niemals sehen wollen. Dinge, die mit Körperverletzung, Demütigung, Zerstörung, Gewalt zu tun haben.

        • Kanalratte schreibt:

          Nun müssen sie aber noch erklären wo jemand verletzt, bloßgestellt wie Fleisch behandelt oder entwürdigt wird. Ich nehme an sie sprechen nicht vom Modelbusiness, nicht von Castingshows und auch nicht von Fabrikarbeitern…

          • Aristobulus schreibt:

            Das Pornogeschäft und das Prostitutionsgeschäft bestehen aus Unterwerfung und Verdinglichung und aus gar, gar nichts Anderem. Beides ist nur wegen der Unterwerfung und wegen der Verdinglichung da.
            Für gar, gar nichts weiter.

            Ursache sind die Kunden, auch „Freier“ genannt, die wohl selbst verdinglicht genug sind!, um das Anderen anzutun.
            Ich ging vorhin über eine falsche Ampel, nein nicht bei Rot, nur im Rotlichtbezirk (um hinten an der Tankstelle Brot zu kaufen), als eine Prostituierte mich angirrte. Ich sagte „nein danke, ich bin zu orthodox“ (passender Spruch, der sitzt immer, dann erspart man sich weiteres Girren und den Griff an den Arm), und die Fassade fiel plötzlich von ihr ab, sie murmelte „ah, du bist kein Freier/em>“, und da stand ein völlig verdinglichter Mensch, wie ausgeknipst…
            DAS macht dieses Geschäft mit den Beteiligten.

          • Aristobulus schreibt:

            Da fehlte ein Slash (wegen des Kursiven). Heißt Slash nicht Schlag? Klingt danach. Ein fetter Slash ins Gesicht dieser G’schaftlhuber ist nötig, um dieses Prostitutionsgeschäft incl. Pornogeschäft zu beenden

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Es ist so häufig die Rede von „Sexindustrie“, „Sexarbeiterinnen“ usf.
            Bloß, dass das Ganze nicht das Mindeste mit Sex zu tun hat. Das wollen bloß die Lobbyisten des G’schäfts suggerieren.
            Porno & Puff ist das Gegenteil von Sex.

          • Schum74 schreibt:

            Hättest ihr sagen können: „Freier nicht, aber ben Chorin“.

          • Kanalratte schreibt:

            Glauben sie ernsthaft Prostitution geht nicht weiter, wenn man es verbietet?
            Wenn es in Frankreich gänzlich verboten wird, gehen grenznahen Franzosen einfach nach Deutschland, was sie sowieso schon praktizieren. Die deutschen Grenzstädte wie Saarbrücken bauen schon neue Bordelle. Und für die restlichen Franzosen gibt es immer noch den illegalen Straßenstrich oder private Adressen.
            Und es sind ja wohl auch nicht die Freier, sondern wenn dann ist es die (männliche) Sexualität im Gesamten, die für stetige Nachfrage sorgt.

            Und das Pornogeschäft lässt sich angesichts des Internets auch kaum einschränken.

            In einer Welt, in der alles zur Ware und zur Werbung geworden ist, habe ich besseres zu tun als mich über Prostitution oder über Pornos aufzuregen.
            Wer muss sich denn heutzutage nicht verkaufen?

          • SchallundRauch schreibt:

            @Kanalratte

            „Und es sind ja wohl auch nicht die Freier, sondern wenn dann ist es die (männliche) Sexualität im Gesamten, die für stetige Nachfrage sorgt.“

            Wollen Sie damit sagen, dass „die Sexualität“ (an sich) ein übergeordnetes Ganzes ist, das für das Handeln der Freier verantwortlich ist und damit die Freier vollkommen unverantwortlich für ihr „Handeln“, das in dann wohl eher als Verhalten zu bezeichnen wäre, weil triebgesteuert.
            Keiner kann was für das, was er tut? Wirklich?
            Sie sagen „Nachfrage“. Das klingt aber sehr marktwirtschaftlich. Meinen Sie deshalb, dass in „der Welt“ „alles zur Ware und Werbung geworden ist“? „Die Welt“ wie sie ist, ein Produkt unserer (männlichen) Triebe? Keine Freiheit, keine Verantwortung, keine Spielräume?

          • Kanalratte schreibt:

            Da muss man differenzieren.
            Sehr wohl sorgt die Sexualität, in dem Fall eher die Männliche, dafür dass es diese Nachfrage gibt. Dadurch gibt es erst die Freier. Selbstverständlich kann man nichts mit Trieb entschuldigen und selbstverständlich sollte jeder für sein Handeln haften. Wobei ich mich auch frage welches „Fehlverhalten“ sie den Freiern im Allgemeinen anhaften wollen. Schließlich handelt es sich in der Regel um erwachsene Menschen, die entgeldlich und im Einvernehmen miteinander Sex haben. (Käuflicher) Sex ist Dienstleistung (nur Dienstleistung) und war es auch schon immer gewesen, insofern ist „Nachfrage“ das richtige Wort.

          • Aristobulus schreibt:

            – Und ist es nicht reichlich hochgegriffen, „die (männliche) Sexualität im Gesamten“ ins Feld zu führen?
            Ich kenne genug Männer, denen es ganz fern liegt, womöglich zu einer Prostituierten zu gehen. Bin selber so gestrickt. Und nu?, ist man somit das dritte Nebengeschlecht und draußen aus der schönen Männergesamtheit?

            – Nachfrage. Okeh, es gibt auch genug Nachfrage nach Crack. Also Crack in Geschäften anbieten, weils nachgefragt wird?
            Dochdoch, der Vergleich ist nicht abwegig. Prostitution ist schließlich zum Zerstören da, so wie Crack auch.

          • Kanalratte schreibt:

            1. Hab ich nicht behauptet, dass jeder Mann zu einer Prostituierten will oder geht. Sondern lediglich dass die Nachfrage an käuflichem Sex besteht.

            2. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen, sprich Sex mit Drogen. Außerdem ist das „zerstören“ von ihnen subjektiv. Wenn jetzt zum Beispiel ein Mobbingopfer sagt, die Schule hat mich „zerstört“, dann ist das noch lange kein allgemeingütiger Beweis, dafür Schulen zu verbieten.

          • SchallundRauch schreibt:

            „im Einvernehmen miteinander Sex haben.“

            Standardargument Pseudolibertärer, die nur an sich und ihre „Freiheit“ im laissez faire, aber nicht echte Freiheit denken.

            Gleichgültigkeit ist das Schlimmste.

          • Aristobulus schreibt:

            Schulen usf. sind relativ menschlich, Kanalratte.
            Was Prostituierten angetan wird, ist jedoch UNMENSCHLICH. Soll’s aber trotzdem weiter geben dürfen wegen der Nachfrage, und weil das schon immer so war? …

  4. SchallundRauch schreibt:

    Viel muß frau offensichtlich nicht tun, damit mann ihr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung abspricht.
    Nein, Frauen werden nicht zu Objekten und Spiel-Bällen, wenn sie sich die Brüste als Fußbälle anmalen. Sie werden zu Objekten, wenn mann ihnen jegliche Freiheit, ihre Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, das Menschsein, abspricht.

    • Kanalratte schreibt:

      Welcher Mann tut das? Ich jedenfalls nicht!
      Warum müssen diese FeministInnen immer alle Männer beleidigen und der Unterdrückung von Frauen bezichtigen?

      Ich mag diese Opferrolle gar nicht!

      • SchallundRauch schreibt:

        Keine Angst. Auch Männern wird die Würde gestohlen, wenn MAN sie zu Objekten erklärt. Verdinglichung ist so eine Art kosmischer Unfall am Anfang der Menschheitsgeschichte gewesen. Manche glauben immer noch, daran habe eine narzisstische Schlampe, die sein wollte wie Gott (I AM GOD!), Schuld.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Welche Feministinnen beleidigen Männer und bezichtigten sie der Unterdrückung? Es waren Feministinnen, welche die Reduzierung von Frauen auf die Opferrolle und von Männern auf die Täterrolle kritisierten und die auch auf Benachteiligungen Männern durch patriarchale Zuschreibungen hinwiesen. Wenn du schon kritisierst, dann richte deine Kritik bitte auch an die richtige Adresse.

        • Kanalratte schreibt:

          Ich habe bereits die richtige Adresse gewählt, weil es nunmal Feministinnen sind die überspitzt formuliert aus dem Mann ein Täter und aus der Frau eine heilige Kuh machen wollen.

          Ob das jetzt dieser Girls-Day, die Frauenquote, Sprache oder Sexismusdebatte ist, überall wird ein Bild seitens der FeministInnen vermittelt, als würde der Mann nur für Unterdrückung und Schlechtes stehen, die Frauen hingegen aber als unterdrückte Göttinen leben, die keiner Fliege etwas zu leide tun können.

          Fragen sie doch erstmal was die Frauen von den ganzen feministischen Machenschaften halten! Ob sie dort Mehrheiten finden würden wage ich stark zu bezweifeln.

          • SchallundRauch schreibt:

            Ach, der Girls-Day ist lediglich der unglückliche Versuch der Industrie diie Angst vor dem Fachkräfte-Mangel zu überwinden. Man gewandet das Unternehmen unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung, weil das nicht so sehr nach Instrumentalisierung klingt.

          • Eitan Einoch schreibt:

            — weil es nunmal Feministinnen sind die überspitzt formuliert aus dem Mann ein Täter und aus der Frau eine heilige Kuh machen wollen. —

            Wer macht aus Männern Täter und aus Frauen Heilige Kühe – WER?? Namen bitte!

            — Fragen sie doch erstmal was die Frauen von den ganzen feministischen Machenschaften halten! Ob sie dort Mehrheiten finden würden wage ich stark zu bezweifeln. —

            Ich würde ebenso empfehlen, die Männer zu fragen, was sie von dem ganzen antifeministischen Machenschaften der Maskulisten und „Männerrechtler“ halten! Ob sie dort Mehrheiten finden wage ich nämlich auch stark zu bezweifeln.

          • Eitan Einoch schreibt:

            — der Girls-Day ist lediglich der unglückliche Versuch der Industrie diie Angst vor dem Fachkräfte-Mangel zu überwinden. —

            Der Girl’s Day ist der mehr oder weniger verzweifelte Versuch, junge Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Nicht nur sind Frauen in diesen Sparten immer noch Exoten, sondern es gibt auch unter jungen Männern viel zu wenig Nachwuchs. Wie erfolgreich diese Projekte sind ist eine andere Frage. Aber mehr Ingenieur-, Mathematiker- oder Physiker-Nachwuchs zu gewinnen kann jedenfalls nicht schaden.

            Daraus ergibt sich übrigens automatisch die Krux am Boy’s Day. Die Berufe, in denen Männermangel herrscht, sind größtenteils chronisch unterbezahlt, gesamtgesellschaftlich betrachtet wenig produktiv und bieten schwache Zukunftsperspektiven. Wir brauchen insbesondere dringend männliche Erzieher und Grundschullehrer. Die Kinder, die dort fast ausschließlich unter Frauen aufwachsen, kriegen doch ein völlig verdrehtes Weltbild. Ob eine Männerquote hilft? Wage ich zu bezweifeln, eher hilft ein besseres Gehalt und stabilere Beschäftigungsverhältnisse. Dann kommen auch die Männer. Aber es ist traditionell schon immer so gewesen, dass „Frauenberufe“ schlechter bezahlt wurden als „Männerberufe“.

  5. SchallundRauch schreibt:

    Frauen, die sich in der Öffentlichkeit nackig machen, sind entweder pubertär, oder gestört oder zwangsprostitutiert. In jedem Fall aber nicht ernstzunehmende Narzissmus-Schlampen.
    Aha!

  6. caldonazzi schreibt:

    Ich habe für euren Pilpul nichts übrig. Hier geht es nicht um irgendeine Werteordnung, die argumentativ zerpflückt werden soll, sondern um gekaufte und indoktrinierte Weiber, die sich im Sinne ihrer Finanziers prostituieren. Mit Emanzipation hat das alles nichts zu tun.

    Wer glaubt, dass Frauen mit nackten und mit dümmlichen Parolen beschmierten Brüsten Politik machen können, ist ein Frauenhasser. Und Frauen, die mit nackten Brüsten agitieren, bedienen gerade jenes sexistische Sujet, das sie zu bekämpfen scheinen. Sie sind Opfer einer Gehirnwäsche, die jeden Normenkanon bereits über Bord geworfen hat.

    Arme, verheizte Femen!

    Wenn ich in diesem Thread zählen würde, wie oft das Wort Titten genannt wird, bin ich genau dort, wo das Problem liegt. Das Problem sind nicht die Titten, sondern die von Titten Gesteuerten.

    • Aristobulus schreibt:

      Diese Nennung des Tittenworts ist hier wenig passiert, Caldonazzi, und sie geschah, um die Tittenhaftigkeit des Themas zu konterkarieren.

      Weil sich die Sache nämlich just so verhält, wie Sie in Ihrem zweiten Absatz ausführten 😉

  7. Schum74 schreibt:

    Hab die Kommentare noch nicht gelesen, weiß also nicht, wie neu meine Bemerkungen sind.

    Zwei Bemerkungen also:

    – Vor lauter Fußbällen sieht man keine Titten nicht. Schade!
    – Lieber Buurmann, hätten Sie’s lieber umgekehrt? Die Männer ziehen sich aus und die Frauen argumentieren?

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Primitiv und pubertär – soll das etwa der neue Feminismus sein? Wenn ja, dann tun mir die Frauen Leid… Die Tussis sollten mal Nachhilfestunden bei Alice Schwarzer und Élisabeth Badinter nehmen.

    • Krokodil schreibt:

      Wieso gleich die Höchststrafe?
      Die sind doch noch so jung!

      • Eitan Einoch schreibt:

        Diese jungen HüpferInnen könnten von den alten Damen noch eine Menge lernen.

        • Krokodil schreibt:

          Dann sind sie für die Männerwelt wirklich unwiederbringlich verloren.
          Obwohl, sie scheinen austauschbar.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Blödsinn! Ich kann sogar Männern einschlägige feministische Lektüre nur wärmstens ans Herz legen. Gerade eine Feministin wir Badinter hat auch der Männerwelt eine Menge zu erzählen. Dummerweise reagieren die meisten mir bekannten Männer auf kluge (und in manchen Fällen auch attraktive) Frauen wie trotzige, kleine Windelpupser – mit maskulistischen
            Reflexen. Oder fühlen sich in ihrer männlichen Ehre gekränkt. Peinlich! Ich habe durchaus intelligente Feminismuskritik gelesen – aber leider nicht von Männern, sondern nur von anderen Feministinnen. Es täte den beleidigten Kerlen gut, sich wenigstens mal mit dem Objekt des Hasses rational auseinander zu setzen.
            Außerdem, was will ein Mann, der etwas auf sich hält, mit solch pubertierenden Tussis überhaupt anfangen?

          • SchallundRauch schreibt:

            Sich mit der Frau „rational auseinandersetzen“.
            Macht das jene Männerwelt nicht seit eh und je?
            Beides?! 😉

          • Bergstein schreibt:

            Die sind dann nicht nur für Männerwelt verloren, sie sind dann gänzlich verloren. Man kann sicherlich von jedem Menschen etwas positives lernen, jedoch ist Alice Schwarzer schlimmer als Höchststrafe.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Alice Schwarzer ist gar nicht so schlimm wie sie die Männerbündler gerne hinstellen. Vieles von dem was sie sagt(e) ist vernünftig, auch wenn ich nicht gänzlich ihre Meinung teile.
            Der wahre Horror sind Radikalfeministinnen wie Andrea Dworkin oder Catherine MacKinnon, deren Engagement tatsächlich. misandrische Züge trägt. Gott sei Dank ist der Feminismus – anders als der antifeministische Männerreflex einen glauben lässt – nie ein homogener Block gewesen. Radikale Ansichten haben sich nie durchsetzen können und werden von den meisten feministisch bewegten Frauen und Mädchen auch nicht geteilt.
            Ich selbst verdanke – als Mann! – dem Feminismus zwei Erkenntnisse: Erstens, dass wir beide einen gemeinsamen Feind haben, nämlich das Patriarchat. Denn es unterdrückt und behindert nicht nur Frauen ihrer individuellen Entwicklung und freien Entfaltung, sondern – quasi als Kollateralschaden – auch viele Männer. Und zweitens, dass nicht nur Männern das Patriarchat noch tief in den Knochen steckt, sondern auch sehr vielen Frauen, die zu seinen Komplizen werden. Einige dieser Komplizinnen sind z.B. Autorinnen wie Nina Pagel (“Die Schmerzensmänner”) oder Sigrid Goddard (“Die Männer die wir lieben und die Luschen die wir kriegen”), die über Männer klagen, die nicht dem patriarchalen Klischee entsprechen. DAS sind für mich die wahren Höllenweiber – und nicht etwa eine Feminismuspäpstin wie Alice Schwarzer.

          • Krokodil schreibt:

            Eitan, Du willst mich immer in irgend einer Ecke verorten.
            Das macht keinen Spass, ist aber nicht wirklich schlimm.
            Deine Konter gehen mE oft ins leere, aber ich habe nicht immer Lust das dann aufwändig aufzudröseln, Du nimmst dann gern Einzelteile davon und steckst sie in Deine Schubladen.

          • SchallundRauch schreibt:

            Weitgehend d’accord. Aber dann müßten wir ja sagen, daß ein „Feminismus“ gar nicht existiert.
            Nur als Ideologem der „Männerbündler“. Vice versa existieren „Männerbündler“ auch nicht, sondern nur als Ideologem des Feminismus. Wie schön ist das denn?
            Und der gemeinsame Feind ist nicht das Patriarchat, sondern die „Machtliebe“ (s.o.).
            That’s it!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Selbstverständlich existiert der Feminismus – nur eben nicht als homogener Block. Und leider gibt es auch Männerbündler. Man werfe einen Blick auf Seiten wie MANNdat.de, wgvdl.com, den Femokratie-Blog, Söhne des Perseus und wie diese Kniebeißer noch so heißen…

          • SchallundRauch schreibt:

            Selbstverständlich gibt es all diese Gruppierungen.
            Aber sie existieren nicht wirklich.

          • Eitan Einoch schreibt:

            So gesehen gibt es eigentlich gar nichts. Auch dich und mich nicht. Das „Ich“ ist nur ein Konstrukt wirkliche Existenz.

          • SchallundRauch schreibt:

            Zumindest gibt es unsere Konstrukte nur als Konstrukte. Und das Geschlechterverhältnis ist eben auch ein Konstrukt. Vielleicht DAS Ur-Konstrukt.

        • Bergstein schreibt:

          Wurde Ihr Account gehackt? Ihre Ausführungen passen so gar nicht zu Ihren sonstigen Kommentaren.

          Das vernünftigste was Frau Schwarzer in ihrem Leben sagte, war: “ Ich will schlafen“. Sie gehört zu der Gruppe linker Demagogen, die für irgendeine Gruppe, sei es Frauen, Arbeiter, Palästinenser usw. usf., die tatsächlich oder vermeintlich benachteiligt sind, eine ewige Opferrolle erschafft, um von den anderen Gruppe, die dann die Täterrolle zugewiesen bekommt, für sich wirtschaftliche oder soziale Vorteile zu erhalten. Dies geschieht in aller Regel durch Lügen, das Wiederholen von Selbstverständlichkeiten und extremen Vereinfachung der Realität in ihre Ausführungen.

          Das Patriarchat unterdrückt weder Männer noch Frauen und ist schon gar nicht Feind von irgendjemand. Es war zur Zeitpunkt seiner Entstehung die effektivste Gesellschaftsform und ist heute restlos veraltet. Da er nicht mehr effektiv ist, wird er auf natürliche Art und Weise, soweit noch nicht geschehen, aussterben. Das braucht seine Zeit und lässt sich, zumindest ohne eine Diktatur und Blutvergießen, nicht beschleunigen.

          Frau Schwarzer war für die Frauenbewegung genauso nützlich, wie Arafat für Palästinenser. Der Letztere hat erfolgreich dafür gesorgt, dass sein Volk auf Jahrzehnte in einer Opferrolle und zum größten Teil in Armut versinkt und hat sich dabei selbst schamlos bereichert. Die Fortschritte im Hinblick auf die Rechte der Frauen sind nicht dank Frau Schwarzer entstanden, sondern ihr zu trotz.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es liegt mir fern, Frau Schwarzer zu verteidigen. Das kann sie selber besser. Die Schriften von Élisabeth Badinter – deren Position ich weitgehend teile – fand ich interessanter.
            Dennoch würde interessieren, was Sie von Frau Schwarzer alles gelesen haben, um sich ein so fundiertes Bild von ihr zu machen?

        • Bergstein schreibt:

          Sie haben eine schlechte Wirkung auf mich. Ich musste wegen Ihnen in Wikipedia lesen, wer Élisabeth Badinter ist. 🙂 Scherz beiseite, ich bin kein Masochist um Bücher von Alice Schwarzer zu lesen. Da sie jedoch geradezu täglich im Fernsehen zu „bewundern“ ist, habe ich ihre Ausführungen hören können. Da ist mir Élisabeth Badinter lieber, auch wenn ich Ihre Ansichten nur teilweise teile.

    • abusheitan schreibt:

      Oder umgekehrt?
      Wäre es nicht ein fulminanter Auftritt und würdiger Abschluss ihres Lebenswerks, wenn Alice einen Altar bestiege und blankzöge?
      Wäre auch ein deutliches Signal gegen die Altersdiskriminierung!

  9. brathering schreibt:

    Herr Kießling würde sie durch ein Loch köpfen. Auch ne Masche! Hauptsache das Runde landet im Eckigen.

  10. brathering schreibt:

    Welchen Körperteil, hätten denn die beiden Herren, als Fußball anmalen sollen, wenn sie halbnackt gewesen wären? 😉

    • SchallundRauch schreibt:

      Oder die Frage: Wieso muckt eigentlich keiner, wenn Frauen im Stadion ihre Möpse als Fußbälle bemalen und aller Welt entgegenstrecken?

      • SchallundRauch schreibt:

        Will sagen: Beschwerden gehen erst ein, wenn der „richtige“ KOntext fehlt?
        Oder die Frage: was haben Titten mit Fußball zu tun?

        • SchallundRauch schreibt:

          . kein ?

        • brathering schreibt:

          . „Die Wahrheit, liegt auf dem Platz“. Das wusste schon der „Philosoph und König“, Otto Rehagel. Über nackte Wahrheiten auf den Zuschauerrängen hat er sich nicht geäußert.

          Aber von einer Sportjournalistin, die ihm nach einer Niederlage seiner Mannschaft eine Frage stellte, wollte er wissen, ob sie überhaupt wüste, was Abseits ist. Was diese mit, Ja, Sie etwa nicht? konterte. Nun vollends verärgert, machte er eine abfällige Bemerkung über ihr Aussehen, das jene Dame schlagfertig mit den Worten kommentierte, für seinen Geschmack könne sie nichts – so wurde zumindest vor Jahren mal, von der „Stuttgarter Zeitung“, in einem launigen Artikel berichtet. 🙂

        • brathering schreibt:

          Aber jetzt mal ganz im Ernst: Wenn ich vor die Wahl gestellt würde, zu entscheiden was mit Fußball zu tun hat: Entweder, Fußballprofis, die alle 5 Minuten ihren Rotz in den Rasen rotzen, oder grölende und Bengalos schmeißende Bierbäuchige Kerle, oder Titten. Dann würde ich mich, nach einem kräftigen Biss in eine Bratwurst, sicher nicht für das Doppelkinn entscheiden! 😉

          • levrak schreibt:

            brathering

            Du magst die Wurst nicht fragen wie sie heißt, sie statt dessen beißen, aber von Bällen verstehst Du was, was? Du Hering! 😀

            Lieber doppelt Möppse als einmal Mopps! 
            (Da steckt auch’n gerollter Fisch drin?)
            Und was haltet ihr hier so von Ballerinas? 

            A.mOr. 🙄

            PS/und Verzeihung an die Madämchen hier im baller baller Fred! Alles nur Spaß, ehrlich! 
            Ihr seid die aller aller Besten! 😳
            Und mir reden eben gerne mit Hand und Fuß. Zärtlich. Packend. Zu. 😛

          • Aristobulus schreibt:

            Hm, was sind denn „Bengalos“?
            Bang-Gals?

          • brathering schreibt:

            levrak

            Die Wurst schweigt genauso wie der Döner, fragen wäre also zwecklos.

            Die Wurst heißt Brat mit Vornamen und wenn sie sich mit einem „d“ anstelle einem „t“ schreiben würde, würden wohl auch Vegetarierinnen gerne mal reinbeißen.

            In meinem Bekanntenkreis befindet sich eine Dame, die sich einige Jahre, ihre Wurstbrötchen als Balletttänzerin verdiente. Schlank und rank und nicht sehr groß, ist sie leicht hochzuheben und zu halten, ohne es jemals gewagt zu haben – ich behaupte es einfach mal, aufgrund ihres geringem Gewicht, das sie bis heute hält, ganz im Gegensatz zu manchem Ex-Fußballer.
            Ich halte also ziemlich viel von Ballerinas! 😉

            Alles klar? Du toller Hecht! 🙂

          • brathering schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            Dezember 30, 2013 um 6:53 nachmittags
            „Hm, was sind denn “Bengalos”?
            Bang-Gals?“

            Ja hast Du denn noch nie etwas von der Big Bang-Gals Theorie gehört?

          • Aristobulus schreibt:

            Doch, leider!, und vor der laufe ich davon wie eine Galaxie auf der Flucht 😉

      • Krokodil schreibt:

        „…ihre Möpse als Fußbälle bemalen und aller Welt entgegenstrecken?“

        EECHT?
        Wieso hab ich das nicht gewusst?

      • levrak schreibt:

        Zu krötenhaft!

        A.mOr. 🙄

      • brathering schreibt:

        Von Fußballern, die wahre Könner am Ball sind, wird oft gesagt, das sie den Ball streicheln. Wer streichelt schon gerne ein Doppelkinn? 🙂

        • SchallundRauch schreibt:

          Und wer tritt schon gerne stollenbeschuht in Frauenbrüste?

          • Aristobulus schreibt:

            😀 !, aber wie kamen wir noch mal auf das nette Nebenthema?

          • levrak schreibt:

            Abtreten!

            A.mOr.

          • SchallundRauch schreibt:

            Sorry. Ich habe das nicht „nett“ oder humorig gemeint. Der Vergleich der weiblichen Brust mit dem Fußball – einem Objekt das man tritt (und vergöttert!) – ist mir zuwider. Jene Damen, die von der Tribüne aus der Weltöffentlichkeit ihre Brüste zeigen, haben nach hiesiger Logik ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Aber sie nutzen es nicht politisch, sondern verharren im gängigen Modus: Nippel – Kamera – Nippel.

          • levrak schreibt:

            SchallundRauch,
            schön und gut, aber ich will hier nichtmal „mit Humor“ irgendjemanden verdächtigen in weibliche Brüste reintreten zu wollen.
            Und ich bezweifle sehr, daß eine Frau, die ihre Brüste „als Fußball“ schminkt das als Aufforderung zum Reintreten meinen kann.

            A.mOr.

          • SchallundRauch schreibt:

            Nochmal sorry. Ich will das auch nicht. Ich war mir beim Absenden des Kommentars unschlüssig, ob der so in Ordnung war. Habe mich aber dafür entschieden.
            Wollte damit aber niemanden verdächtigen, schon gar nicht aus diesem Fred. Erschrecke, dass es so verstanden werden konnte.
            Mir sind derlei schlimme Taten real bekannt und ich möchte eigentlich und überhaupt nur sagen, dass das Thema Gewalt gegen Frauen mit der Gleichsetzung des weiblichen Körpers mit leblosen Objekten beginnt.
            Gewalt gegen Männer im Übrigen auch. Gewalt gegen Menschen.

          • Aristobulus schreibt:

            À propos, es gab ca. in dem Zusammenhang auch mal was wie Handball, oder gibt’s noch!, das möcht ich doch dringend zu bedenken geben.

          • SchallundRauch schreibt:

            Jetzt, wo Du’s sagst. Und Federball und Korbball und, ähem, Völkerball und den Wiener Opernball nicht zu vergessen.

          • Aristobulus schreibt:

            Alles vom bösen Baal erfunden 😀

          • SchallundRauch schreibt:

            Kam der aus Ballästina?

          • Aristobulus schreibt:

            Der hatte Silikonfarbe in seinen Bällen.

          • SchallundRauch schreibt:

            Hab’s versucht, aber ich schnall’s nicht.

  11. SchallundRauch schreibt:

    Die Aktion bei Markus Lanz hatte Feministisches nicht zum Thema, sondern Ausbeutung und Sklavenarbeit in den Golfstaaten.
    Zudem war im Mittelpunkt der Fußball und was, wenn nicht der Fußball ist eine Männerdomäne? Mit allen dazugehörigen Stereotypien wie Homophobie, Schlägerbanden, Reviermarkieren etc.

    Hier noch das web.de-Exklusiv-Interview mit den beiden ADHS-Schlampen:
    http://web.de/magazine/tv/shows/18424892-femen-aktivistinnen-interview-protest-markus-lanz.html

    • Krokodil schreibt:

      Nur mal kurz, ich glaube das Missverständnis ist immer noch nicht ausgeräumt.
      Aufmerksamkeits-Defizit heisst in diesem Fall sie brauchen mehr Aufmerksamkeit, weil DIE sind wirklich krank.

    • Kanalratte schreibt:

      Fußball und Männerdomäne? Wie lange waren sie eigentlich nicht mehr in einem Fußballstadion? Heutzutage sind 30 bis 40% der Zuschauer in Stadien Frauen!

      • SchallundRauch schreibt:

        Ich gestehe: ich war noch nie in einem Stadion.
        Seit hiesiger Club erstligrig ist, lassen sich aber ein paar Phänomene beobachten, die meinen Rückschluss zulassen:
        Nach Heimspielen erobern schwarz gekleidete Männerhorden laut und Platz beanspruchend die umliegenden Lokale. Sie nennen sich Ultras.

        • Kanalratte schreibt:

          Ja die Ultras, diese 15 bis 20 Jährigen Jungspunde die in schwarzer Kleidung autreten und den Dickern markieren, sich aber nach dem Spiel von Mutti abholen lassen. 😀
          Ich gehe seitdem ich klein bin ins Stadion und habe nun schon über 10 Jahre eine Dauerkarte. Passiert ist noch nie etwas.

          Diese Hooliganschlägerkultur ist übrigens fast ausgestorben und Stadien werden immer mehr zum familienfreundlichen Event. Ob man das dann gut oder schlecht heißt, ist dann wiederrum die andere Frage.

  12. ceterum censeo schreibt:

    Der ganze Schlampenquatsch im Kölner Dom war vom völkischen Kölner Express inszeniert, wie ein Kollege von den Verbrechern in der Süddeutschen herausgefunden hat. Also Schwamm drüber.

  13. abusheitan schreibt:

    Was früher die „Besetzungscouch“ war, ist heute der Kirchenaltar:
    Im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprungbrett für die Karriere.
    Auffällig war, dass in den meisten Medien schon in der Titelmeldung die Altarspringerin mit Vor- und Zunamen genannt wurde, also eine geschickte Form des Product-Placement inszeniert wurde.
    Vermutlich wird die junge Frau den Aachener Friedenspreis oder sogar einen Bundespreis für Zivilcourage erhalten und in Zukunft eine wichtige moralische Institution Deutschlands darstellen.
    Ob sie Nachahmer finden wird? Früher nannte man Menschen, die sich in der Öffentlichkeit gerne nackt zeigten, „Blitzer“. Sie waren gerne in Fußballstadien aktiv, wo ihnen die größtmögliche Aufmerksamkeit der Zuschauer sicher war. Mit etwas Glück kamen sie sogar in’s Fernsehen und waren einmal in ihrem Leben für einen Tag berühmt!
    Man könnte die barbusige Sportlerin also mit einer gewissen Berechtigung als „Blitzmädel“ bezeichnen.
    Wäre das nicht eine Steilvorlage für einen Fernsehfilm „Die Rückkehr des Blitzmädels“ mit Caroline Kebekus in der Hauptrolle, Serdar Somuncu als finsteren, fädenziehenden Hintermann und Veronika Ferres als besorgter, aber einfühlsamer Mutter?

    • Aristobulus schreibt:

      …und bitte möglichst mit Rolf Zacher (wenn er noch lebt) hinten mit dem Fernglas hechelnd, während Mutter Beimer (die lebt aber nicht mehr?) im Vordergrund ohne Gnade ihre Bluse aufreißt, während Jenny Elvers im Adamskostüm (oder so) ihr zuprostet und Kebekus unterdessen vor Grauen tausend Bühnentode stirbt (kann sie das?, ich glaube nicht).
      Dramatisch bis kalkig ausgeleuchtet bittschön, und inhaltlich Skandal, Skandal, Skandal :mrgreen:

  14. levrak schreibt:

    Was genau ist daran feministisch?
    Daß die Frauen ausnahmsweise den Männern das Reden überlassen.
    Und immerhin geht’s um Busenball!

    A.mOr.

  15. Rika schreibt:

    Nichts, aber auch gar nichts ist daran feministisch, im Gegenteil. Sie handeln nach dem alten sexistischen Prinzip: „Sex sells“!
    Wer keine anderen Argumente für seine tatsächlich oder vermeintlich „wichtige“ Botschaft hat als nackte Brüste, kann doch nicht damit rechnen, ernst genommen zu werden. Männer mögen nackte Busen anziehend finden und deshalb den Aktivistinnen Aufmerksamkeit entgegen bringen, junge Frauen, die schon von den Leistungen früherer Feministinnen profitieren, finden vielleicht den Klamauk interessant und glauben tatsächlich, dass solcher Blödsinn eine politisch relevante Ebene hat…. Mir alten Frau fällt dazu allerdings nur ein: pubertärer, narzisstischer, sinnloser Aktionismus, der weder den Frauen noch ihren Rechten irgendetwas bringt.
    Vielleicht liegt bei den so agierenden Damen eine sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung vor?

    • SchallundRauch schreibt:

      Rika, sind sie Psychologin?
      Und selbst wenn sie eine wären: ich kenne einige Seelenkundler, die mit ADHS-Diagnosen um sich werfen, ohne einen Hauch von Ahnung.
      Was, Rika, ist denn ihrer Ahnung nach eine ADHS?

      • Rika schreibt:

        Anstelle einer wissenschaftlichen Abhandlung zu adhs habe ich 17 Jahre Arbeit an einer Förderschule für Schüler mit emotional-sozialem Förderbedarf, früher „Sonderschule für Verhaltensgestörte“ genannt, zu bieten. Reicht das?

        • SchallundRauch schreibt:

          Nein, das reicht nicht. Es gibt so etwas wie Betriebsbindheit. Und wissenschaftliche Abhandlungen würde ich nicht mißachten. Insbesondere bei einem Gegenstand, der wissenschaftlich höchst umstritten ist.
          Für mich als Wissenschaftler wie auch als Praktiker ist „ADHS“ ein beobachterabhängiges Phänomen, das – wie jede andere „Störung“ ! – nur im EINZELFALL, d.h. in entsprechenden psychosozialen Kontexten gesehen werden kann und darf und dem man mit psychodynamisch-psychoanalytischer Herangehensweise wesentlich gerechter wird, als mit subjektiven Hypothesen von Normalität und Abweichung / Störung.
          Ferndiagnosen und Pauschalierungen sind nicht nur unwissenschaftlich, sondern erst recht in der Praxis untauglich und irreführend.
          Insbesondere die Verwendung von Begriffen von Störungsbildern zur Stigmatisierung und Abwertung von Einzelpersonen (oder ganzen Gruppen) aber ist mißbräuchlich und inhuman.
          Psychiatrisierung ist ein autoritäres Reaktionsmuster, das schon funktioniert hat, bevor as „Zappelphilipp-Syndrom“ in Mode kam.

          • Rika schreibt:

            Doch, es reicht!
            Muss ich mich rechtfertigen, mein Psychologiestudium ins Feld führen, die lange pädagogische Arbeit mit schwerst verhaltensgestörten Kindern und Jugendlichen ausführlich darstellen, kluge Sätze reden, nur weil ich eine etwas frotzelnde Bemerkung zum Verhalten junger Frauen gemacht habe, die aber keineswegs als „Ferndiagnose“ gedacht war, wie man mit etwas Humor auch aus meiner Antwort auf Gerds „I want my Ritalin“ entnehmen kann.
            Muss ich nicht und werde ich nicht.

            Ihre Belehrung ist in diesem Fall ein „autoritäres Reaktionsmuster“, über das wir doch längst hinaus sind, nicht wahr!
            Rika – mit besten und freundlichen Grüßen

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Manchmal hilft lachen 🙂

          • SchallundRauch schreibt:

            Belehrung ist nicht zwingend autoritär, autoritativ hingegen wohl gar sehr.

            Sie schreiben zu Femen etwas mehr als nur die „eine frotzelnde Bemerkung“:
            „pubertärer, narzisstischer, sinnloser Aktionismus“
            Und meinen das durchaus nicht humorig. „Narzissmus“ ist DAS Totschlag-Argument der Autoritären. Verzeihen Sie bitte, wenn ich dieser Indizienkette zu Unrecht folgte.

            Im Übrigen weiß ich nicht, was an Pubertät sinnlos sein sollte oder warum diese so wichtige Phase im Menschenleben eine Abwertung verdient hätte.

            Humor würde ich mir selbst – auch wenn er sich nicht immer zeigen mag – nicht prinzipiell wegdiagnostizieren. Ihre Antwort auf Buurmann finde ich aber nicht sooo komisch.

            Ich bleibe dabei: mit seelischen Erkrankungen frotzelt man nicht, schon gar nicht im Kontext von „kann doch nicht damit rechnen, ernst genommen zu werden“ (Ihre Worte).

            Aber gut. Ich halte mich jetzt zurück und grüße freundlich
            SuR

          • Aristobulus schreibt:

            Nu ja, SchallundRauch, Pubertät wird käsig, wenn sie nach ihrer Zeit stattfindet, nicht? Die Femen sind überreif, wenn man’s von der Pubertät aus betrachtet.

            Und den typischen Polit-Narzissmus der Gegenwart hat wahrscheinlich Jörg Haider erfunden, ein zutiefst autoritär denkender und in nichts als sich selber verliebter Dressman. Die Linken zogen später nach.

          • SchallundRauch schreibt:

            Genau das ist es ja, Aristobulus! (Danke irgendwie.) Autoritäres Gebahren und Narzissmus gehen Hand in Hand. Gerade deshalb nennen die Autoritären jeden, der sich erdreistet, ihre Kreise zu stören „narzisstisch“. Ein selbstverliebtes Ego duldet kein anderes!

          • SchallundRauch schreibt:

            Pubertät: diese eine Femen aus dem Dom, Josephine Witt, ist 20 Jahre alt und darf durchaus noch ein bißchen spätpubertär sein. Ich persönlich finde Pubertät auch vorher schon käsig, aber ich gönne sie jedem! Manche sind wahrlich spät dran, aber auch das muss in einer offenen Gesellschaft möglich sein. Daß Menschen die Chance haben Nachzureifen.

          • Aristobulus schreibt:

            Schon schon, aber wenn sich oben Kruste bildet und unten das Ganze zerläuft (es rennen derzeit so viele Beispiele herum, etwa der Herr Bushido immerfort und die vielen Miley Cyrusses allemal, die ObergrünInnen ohnehin, ausnahmslos alle Fernsehgrößen außer Reich-Ranicki (der war viel zu streng mit sich, um je ein Spätpubertärer gewesen zu sein) und außer Bill Maher (der seine Eitelkeit mit großer Energie in puren Geist umwandelt und nicht Ernst nimmt) – wo war ich?, bei der Pubertät, aus der man raus sein sollte, wenn man glaubt, politisch (oder künstlerisch) was mitteilen zu können oder zu sollen.

            Ein selbstverliebtes Ego duldet kein anderes, schreibst Du. Ganz genau… just deswegen sind Syrien und Libanon und Ägypten binnen so kurzer Zeit zu failed states geworden!, weil bei den moslemischen Warlords und Lokalgötzen diese Pest des Selbstverliebtseins und Nichtduldens so irre um sich greift.

            Wollen wir die Konsequenz des Narzissmus statt autoritären Gebarens nicht Machtliebe nennen?
            Weil Autorität nicht schlecht wirken muss. Macht wirkt aber immer schlecht, nicht?
            Die Liebe zur Macht nicht im Sinne Nietzsches, sondern ganz platt die Liebe des Manipulierens und Befehlens in jener Liga, in der Narzissten Narzissten Narzissten nennen 😉

          • SchallundRauch schreibt:

            Können wir machen, Aristobulus. Nennen wir es Machtliebe.
            Autorität: d’rum unterschied ich in der letzten Antwort an Rike zwischen autoritär und autoritativ. Weil Autorität nicht schlecht ist. Die selbstvergötternde Liebe zur (falschen) Autorität = Machtliebe aber ist immer schlecht.
            Bushido ist für sich nicht pubertär. Sonst wären alle Pubertären wie Bushido. Und das sind sie – G’tt sei Dank – nicht. Bushido kann das machen, was er macht, weil man ihn läßt, weil Machtliebe im „System“ steckt. Nicht analog, aber ähnlich verhält es sich mit der Dame vom Dom: das was sie macht, ist ein Negativ dessen, was sie provoziert.
            Sie ist so „narzisstisch“ wie der Katholizismus, der sich für allleinseligmachend hält. Was, wenn nicht das, ist Narzissmus? So wie die Miley Cyrus ausschaut und sich gebärdet, halte ich es für vorstellbar, dass ihr Übles angetan wurde während der Jahre, da ihre Brüste noch zu klein waren für Erwachsene. Also auch sie ein Spiegel. Nicht schön.
            Ja, die Grünen sind eine Partei für Pubertierende, nicht umsonst kommt die Forderung nach Senkung des Wahlalters stets von dort. Da kann aber die Pubertät nix für, die immer bloß ein Spiegel der bestehenden Machtverhältnisse ist. Deshalb schadet ein wenig wohldosierte Pubertät von Zeit zu Zeit dort nicht, wo Systeme verkursten und Macht zementiert wird.

    • Aristobulus schreibt:

      … denke, die sind weder krank noch überhaupt gestört, sondern die sind einfach Reeperbahn reloaded, Milieu, das so tut, als hätte es eine Message außerhalb seiner selbst.

      • Krokodil schreibt:

        Das trifft es noch am ehesten, sollen die doch sowas wie einem Hobbyzuhälter hörig sein.
        Aber am Ende ist das doch alles nur amtlich anerkannte Kaufhausmusik, die vom grossen Ganzen ablenken soll.

Seid gut zueinander!

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