Ich, Palästinenserin

Mein Name ist Christy Anastas. Ich bin Palästinenserin und wurde in Bethlehem geboren. Ich bin Christin. Vielen Dank, dass Sie diesen Text hier lesen. Es ist beeindruckend, dass Sie sich für den Israel-Palästina-Konflikt interessieren. Wenn Sie diesen Text jedoch in der Absicht lesen, Partei für eine Seite zu ergreifen, muss ich Sie leider enttäuschen. Das hier ist kein Fußballspiel! Es geht um Menschenleben!

Ich wurde während der ersten Intifada geboren. Intifada bedeutet Aufstand. Nach der ersten Intifada lebten wir in einer sehr friedlichen Zeit, mit Arabern, Moslems, Juden und Christen, die Seite an Seite lebten. Es war wunderschön. Als ich elf Jahre alt wurde, im Jahr 2000, begann die zweite Intifada. Das Haus meiner Kindheit stand vor einem Gebäude, das für Juden sehr bedeutsam war. Damals begann mein Volk, das jüdische Gebäude zu attackieren, Tag und Nacht. Am Tag warfen sie Steine und Bomben, in der Nacht schossen sie. Sie wussten, dass in der unmittelbaren Nähe auch Palästinenser lebten.

Damals fiel mir auf, dass auch Kinder an den Kampfhandlungen beteiligt waren und Steine warfen. Ich erkannte, dass mein Volk Kinder als Kämpfer einsetzte. Diese armen Kinder wurden verführt, ihre Gehirne gewachsen, bis sie glaubten, es sei eine Ehre, für das eigene Land zu sterben. Es war unfassbar traurig, dies mitansehen zu müssen. Sie wurden vor meine Augen ermordet und erschossen. Die Kinder kämpften im Glauben, dadurch etwas Ehre zu besitzen. Zudem bekamen ihre Eltern und Familien später finanzielle Zuwendungen.

Saddam Hussein zum Beispiel, der Ex-Premierminister vom Irak, war bekannt dafür, die Familie eines Märtyrers mit zehntausend Dollar zu belohnen. Die Familie eines Selbstmordattentäters bekam sogar zwanzigtausend Dollar. Erst kürzlich hat meine Regierung, die palästinensische Autonomiebehörde, siebenundvierzigmillionen Dollar an die Familien von Märtyrern ausgeschüttet. Fördert das nicht die Gewalt? Es war tragisch, was ich als Kind mitansehen musste. Das ist der Grund, warum Eltern ihre Kinder ins Gefecht schicken und sterben lassen.

Dann gibt es da noch eine weitere Gruppe, die leider wirklich daran glaubt, dass auf einen Märtyrer zweiundsiebzig Jungfrauen im Jenseits warten. Ich bin mir nicht sicher über die Anzahl. Ich bin mir auch nicht sicher, ob diese Männer mit zweiundsiebzig Jungfrauen umgehen können, aber sie glauben wirklich daran.

So kam es dann, dass israelische Soldaten auf Kinder schossen. Was aber tat meine Regierung? Statt die eigenen Kinder zu schützen und die öffentliche Ordnung zu verteidigen, wie es völkerrechtlich ihre Pflicht gewesen wäre, tat sie das genaue Gegenteil. Es gibt bei uns keine öffentliche Ordnung.

Einige Palästinenser wurden gefangen genommen und in israelische Gefängnisse gebracht. Einige wurden dort geschlagen und misshandelt. Es waren israelische Soldaten, die teilweise gerade mal achtzehn, neunzehn Jahre alt waren. Jugendliche, die losgeschickt wurden, gegen Jugendliche zu kämpfen. Es war eine Unfall, der nur darauf gewartet hatte, zu geschehen.

Die zweite Intifada machte alles viel schlimmer. Ich verlor eine Freundin. Sie war elf, wie ich. Wir waren seit zwei Jahren mit ihr befreundet gewesen. Sie wurde von einem israelischen Soldaten erschossen, aus Versehen. Sie war am falschen Ort zur falschen Zeit im falschen Auto. Sie saß in einem Auto, das direkt hinter einem anderen Wagen war, in dem von Israel gesuchte Menschen saßen. Die beiden Fahrzeuge waren absolut identisch, sogar in der Farbe. Die israelische Armee war verwirrt, schoss auf beide Wagen und tötete meine Freundin. Diese Geschichte wurde nicht nur von meinen Volk öffentlich gemacht, sondern auch von meiner Kirche, da meine Freundin Christin war.

Zur selben Zeit lebte mein Onkel in einer Gemeinde in Bethlehem. Er musste Dschizya zahlen, weil er ein Christ war. Dschizya ist eine Schutzsteuer, die jeder zahlen muss, der kein Moslem ist, um in der Region sicher leben zu können. Sie nennen es eine Steuer. Ich nenne es Mafia. Irgendwann bemerkte mein Onkel, dass die palästinischen Behörden, die Raketen gegen Israel aus christlichen Nachbarschaften feuerten, damit bei einer Verteidigung von Israels Seite zwar Palästinenser, aber in in erster Linie Christen sterben würden. Daraufhin weigerte sich mein Onkel, die Schutzsteuer weiter zu bezahlen. Er wurde festgenommen und des Verrats beschuldigt. Weil sie ihm aber nichts weiter vorwerfen konnten, ließen sie ihn frei. Ein paar Tage später wurde er vor seinem eigenen Haus ermordet. Sie schossen ihm ins Herz.

Palästinenser, die andere Palästinenser töten. Was für ein Dschungel.

Ein reicher christlicher Mann stand bei der Beerdigung meines Onkels auf und sagte ein paar kritische Worte. Ein paar Tage später wurde ihm in den Kopf Geschossen. Er wurde sofort in ein Hospital gebracht. Es war ein israelisches Hospital. Sie retteten sein Leben, aber er wird blind sein bis zum Ende seines Lebens. Diese beiden Geschichten wurden nicht von meinem Volk öffentlich gemacht und in die Welt getragen. Es gibt viele dieser Geschichten. Keine von ihnen wird erzählt.

Die Zahl der Christen in meiner Heimat ist in den letzten Jahrzehnten leider dramatisch gesunken. Immer wieder behaupten Leute, der Grund dafür sei die Besatzung. Ich jedoch glaube an Fakten und Zahlen. Wenn wir uns die Zahl der Christen in der Region Bethlehem anschauen, dann sehen wir, dass vor der Besatzung einundachtzig Prozent der Bevölkerung christlich waren. Während der Besatzung stieg die Zahl sogar auf fünfundachtzig Prozent. Die Zahl fiel erst mit den beiden Intifidas, dem Aufstieg der PLO und dem Aufkommen der radikalen Hamas. Wenn die Besatzung somit Schuld sein soll an dem Rückgang, warum betrifft es dann nur Christen? Die Gesamtbevölkerung steigt schließlich jährlich um 2,2 Prozent. In Ramallah lebten einst neunzig Prozent Christen. Jetzt sind es fünfundneunzig Prozent Muslime. Bethlehem, die Geburtsstadt von Jesus, hatte einst einundachtzig, fünfundachtzig Prozent Christen. Jetzt sind es nur noch sieben Prozent und die Zahl sinkt.

Die Situation wurde schlechter durch die Intifada. Es gab eine Serie von Selbstmordanschlägen gegen israelische Zivilisten. Sie wurden durchgeführt von meinem Volk. Das ist die traurige Wahrheit! Sogar Palästinenser wurden getötet. Mitglieder meines Volkes banden sich Sprengstoffgürtel um und töteten sich selbst und andere. Es ist der Horror.

Im Jahr 2002 zu Pessach tötete ein Selbstmordattentäter unzählige Juden. Es war der Anschlag, der dazu führte, dass Israel eine Mauer errichtete. Ich war jung damals. Ich erinnere mich, dass ich eines Tages zur Schule ging und als ich nach Hause kam, fand ich eine Mauer, die mein Haus an drei Seiten umfasste. An einem Tag hatten die Israelis die Mauer gebaut. Wir verloren unsere Geschäftsbeziehungen, unser Leben war zerstört, wir waren plötzlich isoliert mit einer Mauer um uns herum. Vier Kameras filmten unser Haus vierundzwanzig Stunden am Tag sieben Tage die Woche. Wir haben immer Witze gemacht: Sollten eines Tages mal Videos auf YouTube auftauchen, auf denen wir zu sehen sind, wie wir duschen, dann kommen sie bestimmt von diesen Kameras. Ich hoffe, niemand wird das je überprüfen.

Von meinem Schlafzimmerfenster kann ich auf die Mauer blicken. 8,5 Prozent der Mauer befindet sich auf palästinensischem Boden. Viel von dem Land war in christlicher Hand. Ich habe eine Tante, die viel Land verloren hat. Aber, wenn Sie mir die schlichte Frage stellen würden, ob ich die Mauer errichtet hätte, wäre ich der Premierminister von Israel gewesen, so ist meine Antwort klar: Ja! Und das sage ich als Frau, die von der Mauer mit am meisten betroffen ist. Die Mauer hat nämlich erreicht, dass mein Volk damit aufgehört hat, sich selbst zu töten und in die Luft zu sprengen. Ich sorge mich um Menschen, nicht um Beton!

Als die zweite Intifada zu Ende ging, beschloss ich, Jura zu studieren. Ich studierte internationales Recht, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Zur selben Zeit lernte ich jedoch auch das Wesen unseres palästinensischen Rechtssystem kennen. Es ist ein sehr interessantes System und nennt sich ʿUrf. Es ist eine Kombination aus Scharia und Stammesrecht. Unser Stammesrecht ist aus der Kultur der Beduinen erwachsen. Die Werte der Beduinenkultur zeichnen sich durch die, wie wir es nennen, drei Ws aus: Women (Frauen), Wealth (Reichtum) und War (Krieg). Als ich von dieser Sache erfuhr, hielt ich inne und entschied, einen Schritt zurück zu gehen, um ein größeres Bild zu sehen, vor allem als Araberin. Es ist traurig und es schmerzt, zu erkennen, was diese drei Ws für mein Volk bedeuten:

Women: Im aktuellen Regime kann jeder Mann bis zu vier Frauen heiraten.

Wealth: Wir haben eine korrupte Regierung, die von der momentanen Situation profitiert. Das Regime wird mit Geld vollgepumpt, während mein Volk leidet. Bei all dem Geld, was bisher von allen Ländern nach Palästina geflossen ist, müsste ich reich sein. Jeder Palästinenser müsste reich sein.

War: Wenn das Feindbild mal ausgeht und es den Israel-Palästina-Konflikt nicht mehr gibt, wird sich mein Volk gegenseitig bekämpfen. Im Jahr 2006 als Israel sich auch dem Gazastreifen zurückzog und den Leuten das Feindbild wegzog, bekriegten sich Hamas und Fatah gegenseitig. Palästinenser töteten Palästinenser.

Tunesien, Algerien, Irak, Libyen, Libanon, Syrien, Ägypten, mein Volk hat diese Werte genommen, sie verbreitet und darauf gebaut. Wir haben zwar eine Verfassung und sie ist wirklich gut, aber sie wird nur nicht umgesetzt, weil wir eine korrupte Regierung haben. Saeb Erekat, unser palästinensischer Hauptverhändler, sagte einst: „Wir mussten Palästinenser töten, um eine Autorität, ein Gewehr und die Rechtsstaatlichkeit zu etablieren.“ Wir haben wirklich viel Zeit und Mühe darin investiert unser eigenes Volk zu töten. Wirklich gut gemacht. Es ist widerlich!

All das beeinflusste meine Kultur. Es gibt kein Recht, kein Gesetz bei uns. Es gibt Ehrenmorde überall. Frauen haben keine Rechte. Es gab eine Frau, die zehn Jahre lang von ihrem Mann verprügelt wurde. Nach zehn Jahren fasste sie endlich den Mut vor Gericht zu ziehen, um eine Scheidung zu verlangen. Als ihr Mann davon erfuhr, zerrte er seine Frau auf den belebten Marktplatz und schlachtete sie dort. Frauen werden wie Besitz behandelt. Frauen werden nicht als Menschen erachtet. Sie haben kein Recht auf freie Meinung und ihnen werden auch sonst elementare Rechte verweigert. Ich kann ihnen unzählige Geschichten von jungen Frauen erzählen, die getötet wurden in sogenannten Ehrenmorden. Im Jahr 2013 sind die Ehrenmorde bei uns um dreihundert Prozent gestiegen. 300 Prozent!

Frauen werden auf offener Straße sexuell belästigt. Ich wurde sexuell belästigt, weil ich zur Universität ging. Oft fühlte ich mich richtiggehend angewidert in der Universität, ganz so als wäre ich in einem Zoo unter Tieren. Auf dem Weg nach Hause saß ich manchmal in einem Kleinbus und wurde dort angegrabscht. Das sind die „Rechte“, die wir dort als Frauen besitzen.

Ein weiteres Problem ist der Landraub. Die Mauer hat uns sehr viel Land geraubt, besonders in dem Gebiet um Bethlehem, aber Palästinenser stehlen ebenfalls palästinensisches Land, besonders von Christen. Ich habe vier Onkel, die alle mehr als die Hälfte ihres Landes an Leute aus Hebron verloren haben. Einfach so. Meine Onkel zogen vor Gericht und forderten ihr Recht ein, aber der Richter kam leider aus Hebron und sagte: „Ich kann es kaum erwarten, Euch drei tot in der Gefriertruhe zu sehen.“ Unser Richter arbeiten übrigens nur von zehn Uhr morgens bis ein Uhr nachmittags fünf Tage die Woche. Sie haben wirklich eine gute Karriere gemacht: Drei Stunden arbeiten am Tag.

Ich bin gebürtige Christin. Mein Glauben ist nicht wirklich stark. Als junge Erwachsene jedoch stolperte ich über diesen biblischen Vers:

„Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, dass ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der Herr;sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.“ (Jeremia 31, 31-33)

Dieser Vers forderte mich in meinem Kern heraus. Ich dachte, dieser Vers ist mehr als bizarr. Wenn Gott wirklich existiert und dieser Vers, der ebenfalls im Koran zu finden ist, stimmt, dann finde ich den Beweis für seine Richtigkeit. Es war die junge Anwältin, die damals aus mir sprach. Ich schaute mir daher alle Kriege an, in denen Israel jemals involviert war. Der interessanteste Krieg war der Yom-Kippur-Krieg.

In der militärischen Logik ist es eigentlich klar: Einen Vier-Fronten-Krieg kann man nur verlieren. Im Norden wurde Israel von Libanon und Syrien attackiert, im Osten von Jordanien und im Süden von Ägypten. Libanon fiel schnell. Im Norden hatte Israel nur hundertfünfzig Panzer. Syrien aber hatte eintausendvierhundert Panzer. Im Süden hatte Israel ein Heer von fünfhundert Soldaten. Das ägyptische Heer jedoch umfasste achtzigtausend Soldaten. Israel gewann den Krieg dennoch und eroberte mehr Land. Das waren keine Superkräfte, die dort am Werk waren. Für mich war es die Hand Gottes. Das war mein Beweis für die Richtigkeit des Vers.

Nachdem ich das für mich erkannt hatte, dachte ich, ich besitze das Recht auf freie Meinung und alle Menschenrechte, ich werde diese Rechte ausüben und meine Überzeugungen teilen. Ich fing daher an, meine Überzeugungen mit einer kleinen Gruppe zu teilen. Ich erklärte, dass Gott das Land Israel seinem Volk als Zeichen seines ewigen Bundes gegeben hat, und es Zeit wird, dies zu akzeptieren. Lasst uns zwei Staaten errichten, sie dort, wir hier. Let’s move on and get a life! Ich erklärte weiter, wenn Ihr nicht meinem Glauben folgen möchtet, dann schaut Euch die Welt an. Wieviele christliche Länder gibt es? Wieviele muslimische Länder? Warum können die Juden nicht ein einziges Land haben? Eine sehr einfache Frage.

Nach meinem ersten Treffen mit einer kleinen Gruppe junger Menschen dauerte es keine vierundzwanzig Stunden und ein Familienmitglied rief mich an und bat mich, ihn zu treffen. Als wir uns trafen nahm er eine Pistole, richtete sie an meinen Kopf und sprach: „Ich habe eine Kugel, nur eine Kugel. Ich jage sie Dir in den Kopf und beende Dein Leben! Du spielst mit dem Feuer und ich werde eher Dich verbrennen, als dass Du Deine Familie verbrennst. Ich wurde geschickt, Dich zu stoppen.“

Ich wurde mit dem Tod bedroht, weil ich meine Überzeugungen und Meinungen geteilt hatte. Israelis bedrohen uns nicht, weil wir unsere Meinungen teilen, Palästinenser schon! Ich war geschockt, wütend und zornig, aber ich konnte nicht aufhören. Ich teilte meine Ansichten weiterhin. Ich bin ein Mensch.

Ich ging in die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, um noch mehr zu verstehen, was den Juden angetan worden war. Als ich mich selbst in ihre Lage versetze, da verstand ich auf einmal, warum sie taten, was sie so aggressiv taten und warum sie es weiterhin tun. Ich verstehe es. Ich rechtfertige es nicht. Ich verstehe es! Es ist wegen all dem, was geschehen ist. Es gibt immer einen Grund. Es ist keine Rechtfertigung, nur ein Grund. Sie sind überängstlich! Warum? Plötzlich verstehst Du warum!

Als ich verstand, wurde ich verfolgt und des Verrats beschuldigt. Es wurde zu gefährlich für mich dort zu bleiben. Ich musste mein Land verlassen. Ich floh nach Britannien und beantragte Asyl, was mir binnen drei Tagen auch bewährt wurde, weil die Angelegenheit in meinem Fall so klar war. Das ist meine Geschichte.

Danke.

Einst sagte ein junger Mann zu mir, Israel sei ein Apartheidsstaat, der einzige Apartheidsstaat im ganzen Nahen Osten. Als Beweis führte er den jüdischen Bürgermeister einer Gemeinde in der Nähe von Nazareth an, der angeblich einen Weihnachtsbaum von einem öffentlichen Platz verbannt haben soll. Ich fragte den jungen Mann:

Warum schauen wir immer nur darauf, was Israel tut, aber nie darauf, was wir tun? Warum schauen wir auf den Splitter im Auge des Anderen ohne den Balken im eigenen Auge zu sehen? Warum schauen wir nicht darauf, was wir verbrechen, statt darüber zu meckern, dass in Israel ein Weihnachtsbaum verbannt wurde? Warum schaust Du nicht auf die syrischen Kinder, die gerade jetzt ermordet werden? Warum konzentrierst Du nicht auf die ermordeten Kinder, statt Dich um verbannte Weihnachtsbäume zu sorgen? Statt uns auf Israel zu fokussieren, lass uns lieber darauf fokussieren, was wir uns selbst antun als Araber. Wenn Israel ein Apartheisstaat sein soll, dann sind die palästinensische Autonomiebehörde, Syrien, Libyen, Libanon gewiss Apartheidsstaaten; dann ist die ganze Gegend ein großer Ort der Apartheid.

Die palästinensische Autonomiebehörde ist eine Apartheid in sich!

Wenn Du aber sagst, die Hamas und die Fatah mit all ihren Verfolgungen, Diskriminierungen und Morden seien keine Apartheid, die Verbannung eines Weihnachtsbaum in Israel jedoch schon, dann kann ich nur fragen: Was genau verstehst Du unter Apartheid?

Dieser Beitrag wurde unter Palästina veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

225 Antworten zu Ich, Palästinenserin

  1. Pingback: Eine Palestinenserin berichtet …..

  2. Freethinker schreibt:

    Der Spiegel hat mal zu dem Thema eine ganz andere Sichtweise zum Spannungsfeld „Israeli/Palästinenser“ gebracht. Klar …. Wird hier wohl als einseitig gesehen … Immerhin gibt es auch wenige kritische Stimmen auch innerhalb der Israelis … Sowie wohl auch innerhalb der Flüchtlinge (Palästinenser sind es ja nicht … Den Staat gab es ja laut der Meinung hier nicht …).

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-ehemalige-soldaten-des-geheimdienstes-kritisieren-besatzung-a-991366.html

  3. macblue schreibt:

    Hat dies auf macblue's blog rebloggt und kommentierte:
    Christy Anastas. Eine mutige christliche Palästinenserin das wahre Gesicht der Hamas und Fatah kennt und die Probleme beim Namen nennt.

  4. Pingback: tapfer im nirgendwo | ♥ | wasdunichtwillstdassmandirtu

  5. Pingback: Nach einer Woche auf der Wiese… | himmel und erde

  6. Dante schreibt:

    Es muss mehr Christy Anastas geben.

  7. buemichl schreibt:

    Hat dies auf Blog Michel rebloggt.

    • Aristobulus schreibt:

      LOL. Flaus Kranke sollte endlich katholisch werden und sich hinter die tauben Ohren schreiben, was sein Papst da über ihn und sein klammes Dasein sagt:
      „Es braucht Mut, um … Nein zu sagen zu Provokationen; Ja zur Aufrichtigkeit und Nein zur Doppelzüngigkeit.“

  8. Piter Burg schreibt:

    Are you a relative of Irene Anastas I met 1991 in Karlsruhe, Germany?

  9. Frase0815 schreibt:

    Schön, dass man inzwischen auch mal andere Stimmen aus dem arabischen Lager vernehmen kann. Auch wenn’s vorerst nur der Tropfen auf dem heißen Stein ist.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Großartig! Sowohl Christy Anastas als auch Mohammad Zoabi.
      Israel ist sicherlich nicht der beste Staat auf Erden. Aber der beste Staat im gesamten Orient.

    • Aristobulus schreibt:

      Der ist großartig. Danke, Frase!
      Wenn man den Ton abdreht und ihn reden sieht, ist klar, ein Araber ganz ohne Hass, ja im Gegenteil. Was hat der, das den Anderen fehlt? Und wie kann es sich ausbreiten?

      • Frase0815 schreibt:

        Ich schätze mal zum kritschen Denken erzogen und nicht brainwashed.
        Ich hoffe inständig, dass zutrifft, was Calev Myers in der Q&A gesagt hat (ca 39:34): Dass durch den Zugang zu Informationen via INet, abseits der Propaganda, mehr junge Menschen aufwachen und ihre Indoktrination hinterfragen.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, das ist der Glauben an die Aufklärung, an das Anziehende und Konstruktive der Aufklärung und ihrer Ausbreitung!, den jeder täglich braucht.
          Zumal die Aufklärung überall sich ausgebreitet hat. Nur in islamischen Gegenden nicht.
          Dort hat Aufklärung keine Fakten geschaffen, dort verpufft sie. Ein Prozent derer sind aufgeklärt, und 99% sind aufgehetzt und hassen außer der Aufklärung alles mögliche. Zeit, um sich aufzuklären, hatten sie wahrlich genug…

          • Frase0815 schreibt:

            Ja, Ari, leider. Es sind halt bisher nur einige wenige Stimmen der Vernunft und, wie sollte es auch anders sein, selbst die Wenigen müssen ja noch um ihr Leben fürchten.
            Ich muss allerdings auch sagen, dass ich die verschiedenen „christlich-jüdischen“ Allianzen mit einem gewissnen Argwohn beobachte. Wenn Aufklärung eines gelehrt hat, zumindest in meinen Augen, dann dass freiheitliches Denken und Sein sich nicht durch, sondern trotz Religionen entwickeln. Soll heißen: Gäbe es den religiösen Einfluß nicht noch oben drauf, könnte vieles insgesamt schneller voran gehen.

      • Bergstein schreibt:

        Stimmt, man merkt schon an der Mimik, dass da jemand ohne Hass spricht.

        • Aristobulus schreibt:

          …ich komme mit der Zeit immer mehr zu der Beobachtung, dass Hass ein Etwas ist, eine Entität, ein zusätzliches Ding, das den Leuten einsitzt wie ein Dibbuk. Einer hat das Ding – oder er hat es nicht.

          Man kann es kennenlernen, wenn man will (oder wenn man nicht auspasst!), und dann sitzt es einem ein und bestimmt einen. Dann stößt man es wieder ab. Wenn man es kann

    • Kanalratte schreibt:

      Er verteidigt nicht nur Israel, sondern er poliert den schlechten Ruf der arabischen Muslime gewaltig auf. Und zum Weiteren zeigt er dass unser Gruppendenken und dem daraus resultierenden Hass, nur anerzogen ist.
      Er ist die Hoffnung, die arabisch-muslimische-israelische Hoffnung. Nicht nur weil er Israel vehement verteidigt, sondern vor allem weil er keinen Hass hat und den Fortschritt sieht.

      Mit solchen Leuten wäre eine 2-Staatenlösung unter freundschaftlichen Beziehungen sicher kein Problem und längst wohl Realität.

      Wie soll Israel aber einer 2-Staatenlösung zustimmen, wenn es weiß dass auf der anderen Seite der blanke Hass regiert und der Fortschritt traditionell getilgt wird?

      Aber es ist halt einfacher den Juden als ewigen Bösewicht darzustellen, als mal etwas menschlich mitzufühlen. Die muslimischen Araber sind nicht Opfer eines Gottesglaubens, sie sind Opfer von Menschen die eine Religion für Politik missbrauchen. Von Menschen die den Fortschritt nicht wollen, weil sie dann ihre Macht verlieren. Von Menschen die den Westen hassen, nicht weil der Westen böse ist, sondern um einen imaginären Schutzwall bei den Menschen unter ihnen aufzubauen, der wiederrum ihre Macht sichert.

      Die Türkei hatte z.B. damals unter Atatürk den richtigen Weg eingeschlagen und gezeigt dass es auch anders geht.

      Es wird oft so getan als sei Palästina das einzige Krisenland innerhalb der islamischen Welt, was ja in der Tat gar nicht so ist, auch wenn das medial nicht gerne berichtet wird.

      Opfer ist nicht nur Israel, das medial einseitig „beschossen“ wird, sondern auch die ganze muslimische Welt deren eigene Probleme traditionell von den geistigen Führern auf den Westen abgeschoben werden, um Ausreden zu haben.

      PS: Nein, die Muslime sind auch keine Bösewichte. Sie sind ebenso in ein System geboren und reingewachsen, wie jeder andere Mensch auf der Erde.

  10. Henry schreibt:

    Jetzt sind wir doch tatsächlich von der „Kleinen“ symphatischen Palästinenserin auf „Mädchen“ , sprich flauschige Katzen gekommen.
    „Männerphantasien“

  11. Klaus Franke schreibt:

    Nette Story

  12. mike hammer schreibt:

    APROPOS KATZEN
    eine lehre für LINKE!

    • Henry schreibt:

      Schau mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=JHT6UcwCpRU

      Unglaublich!

      • ceterum censeo schreibt:

        Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese beschissenen Kampftölen und ihre Besitzer hasse! Bei diesen Bildern denkt man direkt an sein Kind, und dann an Rasierklingenfrikadellchen. Jeder Assi kann bei uns mit so ´nem Vieh rumrennen und das Sozialamt zahlt ihm noch das Futter. Und der gesetzestreue Trottel darf bald nicht mal mehr ein Luftgewehr besitzen. Ekelhaft!
        Sorry, war nicht das Thema hier.

        • Krokodil schreibt:

          Das Problem sind die Besitzer.
          Diese Hunderassen wurden einst in den Südstaaten gezüchtet um die Kinder der Farmer zu beschützen. Es sind sehr gesellige und friedliche Tiere.
          Man lässt keine kleinen Kinder allein draussen, und auch keine Hunde. Dann ist es egal ob der Hund mit Kindern kann, und umgekehrt.
          Zu dem blöden Video: Sieht so aus als hätte der Hund einen Grund (keine Rechtfertigung) gehabt direkt auf den Kleinen loszugehen. Mit einem Stöckchen am Zaun gestänkert?
          Auf jeden Fall ist das keine „normale“ Szene. Manche Hunde sind auch einfach nur krank (oft zB Hirntumor). Dann muss man sie erlösen.

  13. yoyojon schreibt:

    Übrigens… ich denke nicht, dass es wesentlich ist, dass diese Frau aus einer christlichen Familie kommt. Das hätte auch eine Frau aus einer muslimischen Familie schreiben können. Alles was es braucht ist ein selbständiger Intellekt und Mut (Und die sind SEHR selten. Bezweifle, dass ich den Mut hätte). Denke da z.B. an Ayaan Hirsi Ali. Allerdings wird es dann noch gefährlicher…

    • Henry schreibt:

      Ayaan Hirsi Ali ist zwar ein markantes Beispiel. Sie wurde Opfer der Marokkanischen Muslime in den Niederlanden und wanderte in die USA aus. Dennoch hatte sie einen anderen, ja politischen Werdegang und wurde zur Aufklärerin über den politischen Islam.
      Christi Anas hat einen anderen Werdegang. Und zwar aus der Sicht einer Dhimmi, unter der Herrschaft des Islam lebend.
      Sie durfte! ihren Glauben unter dem Islamischen Gesetz islamkonform leben. Wer dieses Gesetz verletzt, wird mit dem Tode bestraft. Eine Verletzung dieses Gesetzes ist Jedermann leicht unter zu jubeln. Ergo leben diese Betroffenen unter einer latenten Lebensgefahr.
      Ein politisches Engagement kann man zur Not lassen und seinen Job wechseln. Seinen festen Glauben an „Jesus als den Messias“ nicht.
      Sabatina erzählte einmal , dass es für einen glaubensgewöhnten Menschen das Schlimmste ist, seinen Glauben aufgeben/verstecken zu müssen. Der Sinn des Lebens geht verloren. Und genau so fühlen auch die gläubigen Juden und stehen ebenfalls zu ihrer Thora…
      Ich sehe noch das Funkeln in den Augen von Rabbi Bohrer, als er den Auszug aus Ägypten nacherzählte.

      • Aristobulus schreibt:

        Nicht so ganz, Henry, im Judentum wird nicht geglaubt, da gilt schamor ve sachor = wir wollen uns erinnern und es bewahren. Und es gilt die Umsetzung des Erinnerten und Bewahrten.

        Christen setzen nun mal ganz andere Prioritäten. Ich will damit nicht ausdrücken, dass das schlecht sei – es ist einfach so.

  14. yoyojon schreibt:

    Und das kommt nicht in europäische / deutsche Medien, weil… es dafür eine Handvoll Gründe gibt.
    U.a. diesen: Hier wurden die Palästinenser zu unschuldigen Opfern ernannt, denen Freiheit, Demokratie und Menschen würde vorenthalten wird. Seit dieser Ernennung und der Verweigerung jeglicher Abweichung davon können sich Politiker und Medien immer für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in die Bresche schlagen und für die Palästinenser sprechen. Damit können sie zeigen, was für wunderbare Ideale sie haben, denn dann kommt nämlich kein Mensch mehr auf die Idee zu sehen, dass sie an anderer Stelle engst mit denen kooperieren, die diese Ideale mit Füßen treten. Sie brauchen einfach „ihre“ Palästinenser. Ähnlich wie die Araber sie brauchen um bei inneren Unruhen jederzeit die „palästinensische Karte“ ziehen zu können. Und warum wählt man sich nicht irgendwelche anderen „unschuldigen Opfer“? Na ja… die hier lassen sich einfach bestens mit dem alten Antisemitismus verquicken. Erfolg ist garantiert. Und von den Palästinensern geht es dann gleich zur zionistischen Rothschildclique, die die Welt regiert usw. usw.
    Aber sagen wir mal was Positives: Diese Frau ist einfach toll. Sie hat Mut und sie schwingt das schärfste Schwert, das es gibt, genannt: „Wahrheit“. Leider ist es auch das meistgehasste.
    Offen bleibt die Frage: „Und was nun? Wohin?“. Keine Ahnung. Wie sollen die Muslime je die Aufklärung nachholen, die sie vor Jahrhunderten vernichtet haben? (Man denke an den alten Hafiz und seine Ode an den Wein). Sieht wer einen Silberstreif am Horizont???

    • Aristobulus schreibt:

      *überlegt*
      *überlegt wieder*
      Also, ich habe überlegt, Yoyo, und ich sehe es am Horizont rummssen. Eisen, kein Silber.
      *überlegt weiter*
      Horizont ist falsch. Weil es längst diesseits rummsst.

      • yoyojon schreibt:

        MIST!!! Ich seh auch nix 😦 Schon gar kein Silber. Aber nehmen wir doch einfach mal an, es liegt an uns. Vielleicht kucken wir nicht richtig. In fast allem was ich nicht sehe oder sehe bleibt mir immer nur die Hoffnung: „ICH IRRE MICH. ICH BIN ZU BLÖD!“. Ist sonst einfach zu deprimierend 😦

    • Kanalratte schreibt:

      Israelis = Täter
      „Palästinenser“ = Opfer
      Westen = Täter
      Islamische Welt = Opfer
      Deutscher = Täter
      (islamische) Ausländer = Opfer

      Merkt ihr was?

      • Kanalratte schreibt:

        Mann = Täter
        Frau = Opfer

        Das liegt daran, dass diese Gutmenschen Menschen kategorisieren.
        Selbstverständlich dann auch in Nahost.

  15. Henry schreibt:

    Sollte die Sonne in Israel gleich untergegangen sein, ein herzliches Schabbat Schalom an Alle.
    „See you next“
    Henry

  16. mike hammer schreibt:

    # Henry

    übrigens, deine zusammenstellung der
    geschichte von den völkern in israel, bei
    aro1 war beeindruckend klar und schlüssig. 😉

    • Henry schreibt:

      Danke Mike.

      • mike hammer schreibt:

        # Henry
        ehre wem ehre gebührt.
        ich versuche das immer aus dem kopf,
        du hast das so klar und verständlich hingeknallt, da war sofort ruhe im karton. 😉

    • Aristobulus schreibt:

      À propos, Hammer!., danke für Deine vielen Kommentare über das Clan- und Familienleben islamischer Prägung. So ist es-.
      Immer wieder erschreckend, dass dort das Individuum nichts zählt, dass hingegen die Hackordnung alles bedeutet. Wer von den Bessermeinenden will das schon wahrhaben?

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Über das Stammesleben der Jiddn hingegen hat Georg Kreisler dieses hier zu erzählen ojfn Schabbes:

      • Aristobulus schreibt:

        PPS.
        Und das jidischromantische Familienleb’n wird hier erläutert:

      • mike hammer schreibt:

        # Aristobulus

        die Araber beherrschten lange genug SIZILIEN und womit ist sizilien marktfüher?
        MAFIA das individuum zählt nichts, der don bestimmt, danach seine konzilieris
        und offiziere (berater, abteilungsleiter und gebietsverwalter) darunter stehen soldaten.
        fehler werden hart bestraft, jeder ausserhalb der familie ist feind. egal was ein
        familienmitglid angestellt hat, du beschützt und deckst ihn was ehrensache
        ist. den mafiosi interessiert nicht das gerede der inteligenz, er
        sorgt sich um zuhälter, dealer, knackis, einbrecher, mörder……

        die Sizilianische MAFIA ist wie das abbild des islam,
        nur das die mafia nicht grundlos killt und moslems immer gründe finden
        und wenn es ein vorsorgemord ist……

        • mike hammer schreibt:

          • Aristobulus schreibt:

            Hammer, das Mafiadasein ist viel, viel älter als der Mohammedanismus, da bin ich ziemlich sicher. Schön das römische Klientel-System war ziemlich mafiös (wenngleich es von der Oberschicht bis zu Handlangern jeden erfasste), und Stammesgesellschaften verhalten sich woanders auch so, nicht?

            Die Moslems haben als Räuberbanden angefangen, und noch heute gilt Mohammed als unantastbares Vorbild für diese Art Dasein. Ganz so, als ob Don Corleone im siebten Jahrhundert kein Haus gehabt hätte, nur seine Leute, und plötzlich kam ihm die Idee, jüdische und christliche Überlieferungen in einem Buch zu zitieren und daraus eine Anleitung zum Herrschen und Andere auszubeuten und/oder zu töten zu machen, mitsamt einem Ruch von Heiligkeit

          • mike hammer schreibt:

            mohammel hat es nicht erfunden, er
            hat nur aus der
            mafia eine St.Mafia
            gemacht und das
            menschenopfern
            zur heiligen pflicht.

            dein “ freund “ al quadrati soll auf die
            frage eines muslims
            nach der friedfertigkeit im koran und islam gesagt haben „…..
            bruder wir haben eine ganzen kapitel
            über beute teilen im
            koran, über frieden steht da nichts“.
            räuber! 😉

        • Henry schreibt:

          @ Mike
          Das ist die Stelle aus dem Buch von Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus

          Islamische Grundüberzeugungen

          Die Geisteshaltung der Gewalt

          Als Studienanfänger an der Azhar Universität schrieb ich mich 1980 für einen Kurs zum Thema Koranauslegung ein. Zweimal im Monat versammelten wir uns, um Vorlesungen von einem blinden Scheich zu hören, der wegen seiner Leidenschaft für den Islam bei den Studenten sehr beliebt
          war.
          Allerdings war sein Hang zur Radikalität nicht zu übersehen. Immer, wenn er im Koran an eine Stelle kam, wo Christen oder Juden erwähnt wurden, machte es ihm große Freude, die Christen als „Ungläubige“ und die Juden als „Schweinekinder“ zu bezeichnen. Er ließ keinen Zweifel daran, dass er am liebsten die glorreichen Tage des islamischen Reiches durch den Djihad zurückbringen wollte.
          Eines Tages gab er uns Studenten Gelegenheit, ihm Fragen zu stellen. Ich stand auf und fragte ihn etwas, was mich schon seit langer Zeit beschäftigte: „Warum lehren Sie uns so viel über den Djihad? Was ist mit den anderen Versen im Koran, die von Frieden, Liebe und Vergebung sprechen?“

          Sogleich lief sein Gesicht rot an. Ich sah, wie zornig er war, aber ich sah auch, dass er sich dazu durchrang, seinen Zorn zu beherrschen. Statt mich anzuschreien, nutzte er die Chance, um seinen Standpunkt vor den fünfhundert Studenten, die ihm zuhörten, zu bekräftigen. „Mein Bruder“, sagte er, „es gibt eine ganze Sure, die, Die Kriegsbeute‘ heißt. Es gibt keine Sure, die Frieden´ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ 😦

          Heute sitzt dieser Mann in einem Gefängnis in den USA. Sein Name ist Omar Abdel Rahman, und er wurde als Drahtzieher des ersten Bombenanschlags auf das World Trade Center im Jahre 1993 verurteilt.
          Bevor er nach Amerika kam, war er der geistliche Anführer der radikalen ägyptischen Gruppe al Djihad, die für die Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar al Sadat verantwortlich war. Später in diesem Buch werde ich die unglaubliche Geschichte erzählen, wie Scheich Abdel Rahman den Obersten Gerichtshof in Ägypten dazu überredete, ihn freizulassen, was ihm die Möglichkeit verschaffte, in die Vereinigten Staaten zu reisen und dort den Djihad zu praktizieren.

          • Aristobulus schreibt:

            DAS sindse, die Star-Scheichs des politischen Islams, der immer der wahre, reine und eigentliche Islam des Propheten Mohammed ist.
            Kein einziger Islamgelehrter von Ruf & Rang sieht es anders.
            Nur im Westen nimmt man sie nicht beim Wort, man behandelt sie als edle Wilde, als Minderbemittelte, die Mord brüllen dürfen, so wie ein Kleinkind schreien darf, und man findet’s niedlich und füttert’s.

            A gutte woch allerseits…

  17. Henry schreibt:

    Und noch einer, der es erkannt hat.

    Franklin Graham, der Sohn des weltbekannten christlichen Evangelisten Billy Graham, hat die Christen zur Unterstützung Israels aufgerufen – aus moralischen und aus religiösen Gründen. Bei einer Solidaritätsveranstaltung in der israelischen Botschaft in Washington unterstrich Graham Junior, selbst ein bekannter Evangelist, die Bibel sage klar und deutlich, dass Israel für Christen eine sehr bedeutende Angelegenheit sei.

    „Ich unterstütze Israel nicht nur, weil wir mit Jesus einen Juden anbeten, sondern wegen dem, was die Bibel über Israel und die Zukunft Israels aussagt“, erläuterte Graham. Seine Anmerkungen fallen in eine Zeit, in der immer mehr evangelikale Christen ihre Unterstützung für Israel aufgeben und stattdessen eine neue Theologie der sozialen Gerechtigkeit vertreten, die nationalistische palästinensische Hoffnungen schürt.
    Diese neue, immer populärer werdende Theologie kommt zum Ergebnis, dass der heutige Staat Israel nicht mit dem Volk Israel in der Bibel gleichzusetzen sei und der jüdische Staat somit keine Erfüllung biblischer Prophezeiungen sei. Franklin Graham sieht das aber ganz anders.

  18. mike hammer schreibt:

    das problem ist das dein mitarbeiter im clan nix zu melden hat. wenn der vater dann jammert das der sohn lebt wie ein kuffar und er in der moschee geschnitten wird, die
    tochter auf einmal kopftuch trägt, weil
    in der schule sie sonst bedrängt wird,
    der sohn ohne gang prügel kassiert und die gangs islam einfordern, der bruder mit der zweitfrau und den 8 söhnen prahlt, der
    vater eine zweitfrau arrangiert samt imam ehe, auf das mann
    ffm und weiteres
    spielen kann…..
    wird dein kolega
    schnell auf linie
    gebracht.
    bietet doch der islam männern ne ganze menge.

    • Henry schreibt:

      Mein „Kollega“ arbeitet schon 11 Jahre für mich und ist stolz, diesen Job haben zu dürfen. Er genießt mein Vertrauen und wenn ich nicht anwesend bin, hat er die Schlüsselgewalt.

      Ich sehe nicht „hinter jedem Busch einen Räuber“.

      • mike hammer schreibt:

        das ist ne persönliche sache.
        warum nicht?

        • Aristobulus schreibt:

          …jedenfalls jene Araber, die Nachbarn der Israelis sind, haben immer weniger Kinder, Hammer. Bei denen greift seit mindestens zwanzig Jahren dieser Schahid-Todeskult um sich, und die zweite Generation, die damit aufgewachsen ist, will scheints kaum noch Kinder.
          Die Israelis haben eine deutlich höhere Geburtenrate als die Anderen.
          (-;

          • Henry schreibt:

            Schön wärs ja mit den „weniger Kinder“. Aber das kann ich nicht sehen. Die orthodoxen Juden haben viele, so 6-8 Kinder per Familie, aber sie stellen nur 20 % der Bevölkerung.
            Die arabischen Freunde dagegen sorgen schon via Geburtendschihad mittelfristig für eine stabile Mehrheit. Der Trend wird heute schon in Jerusalem deutlich.
            Im Grunde genommen ist Jerusalem heute schon geteilt.
            Aber muss Jerusalem überhaupt geteilt werden? Allen Beteuerungen zum Trotz, Jerusalem sei vereint, ist die Stadt doch schon längst geteilt. Unbetoniert und ohne Stacheldraht zieht sich eine unsichtbare Mauer durch „Al-Quds“. Jeder Jerusalemer weiß das, sieht, erlebt und spürt es, wenn er durch die Straßen seiner Heimatstadt geht. Dass mehr als 200 000 jüdische Jerusalemer jenseits der »grünen Linie« auf Gebiet leben, das vor 1967 zu Jordanien gehörte, ändert an dieser Tatsache nichts. Die meisten wohnen in rein jüdischen Stadtteilen.
            Die ungefähr 2 000 Juden, die in vorwiegend arabischen Stadtteilen eine Bleibe gefunden haben, haben die Tatsache, dass sie »auf der anderen Seite« wohnen, unübersehbar vor Augen, sobald sie die eigenen vier Wände verlassen.
            Als im Sommer 2000, vor Ausbruch der Al-Aqsa-Intifada und dem Zusammenbruch aller Verhandlungen, noch über die Zukunft der Stadt diskutiert wurde, war die Teilung eigentlich schon perfekt. Einziger Streitpunkt war die Altstadt – ein Quadratkilometer Fläche von 126 Quadratkilometern Stadtgebiet.
            Und selbst dieser Quadratkilometer ist klar eingeteilt in ein muslimisches, ein christliches, ein armenisches und ein jüdisches Viertel. Greifbare Barrieren sind gar nicht nötig.
            Wenn Jerusalems legendärer Altbürgermeister Teddy Kollek meinte, man könne keine Ruhe bekommen, solange die Palästinenser Jerusalems nicht ihren Teil der Stadt selbst verwalten, forderte er damit lediglich, einer seit Langem bestehenden Situation politisch Rechnung zu tragen. »36 Jahre nach der Befreiung Jerusalems«, kommentierte der Nachrichtensprecher des ersten israelischen Fernsehens den Jerusalemtag am 29. Mai 2003, »ist die Stadt noch immer geteilt« – und das, obwohl sie nach Aussage des Psalmisten doch »fest in sich zusammengefügt« sein sollte (Psalm 122,3;).

            Bin sehr nachdenklich 😦

          • aurorula a. schreibt:

            @ Henri:
            Kein Stress; die 6-8 Kinder pro Frau sind eine demographische Fälschung, um mehr Geld von der UNRWA zu bekommen.
            Nachzulesen z.B. in diesem Buch:
            http://www.amazon.de/Israeli-Solution-One-State-Peace-Middle/dp/0385348061/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1402232761&sr=1-1&keywords=the+israeli+solution
            (ich hoffe jetzt es kommt nur der Link und Azzamon bappt nicht gleich eine Werbeanzeige drüber – sorry falls doch! ): )

          • aurorula a. schreibt:

            … wie gesagt, sorry! Habe das noch nicht im Griff wie ich etwas so verlinke daß keine Werbung zurückkommt… ):

          • levrak schreibt:

            Ist doch schick! Was sorgt’s Dich? 😕

            A.mOr. 😉

          • levrak schreibt:

            test – fail!

            😀 Wenn’s nicht hinhaut, dann ist’s doppelt schick!!

            A.mOr. 😉 😆

            PS/ Amazonen – ich liebe sie!! 🙂

          • levrak schreibt:

            😆 – dreimal schick sollte zur vollen Aufmerksamkeit genügen?
            Viel Spaß beim Lesen, erhältlich auch bei der örtlichen Stadt(teil)-Bibliothek, will man hoffen! 😉

            A.mOr. 😈

          • Eitan Einoch schreibt:

            Sieht wie ein interessantes Buch aus. Ich bin mittlerweile auch für eine Ein-Staat-Lösung – und zwar mit Israel allein. Mit Jordanien existiert bereits de facto ein Palästinenserstaat. Falls ihnen das nicht reicht, so gibt es noch zwei Dutzend weiterer muslimischer Staaten, die sich nur in Nuancen voneinander unterscheiden. Das Allerletzte, was der Welt bis heute gefehlt hat, ist ein weiterer islamischer Staat.

          • Aristobulus schreibt:

            …also DAS Büchele zu bewerben ist ohnehin das Beste, seitdem überhaupt je einer eins schrieb 🙂
            Und Caroline Glick ist großartig.

  19. Sophist X schreibt:

    P.S. Sorry, ich wollte keinem realen Blutegel ein Unrecht tun. Ich nehm’s zurück.

    • VerBLänder - Vorsitz schreibt:

      Sehr geehrter Herr Sophist X!

      Wir, die Vereinigung der Blutegel aller Länder (VerBLänder), nehmen die Entschuldigung an und wünschen weiterhin gute Gesundheit!

      Bitte vergessen Sie nicht ihre 
      Blutspende abzugeben. 
      Blut rettet Leben!

      Mit blutleeren Grüßen,
      Bluter Freund.

    • Aristobulus schreibt:

      😀
      Wo Du Recht hattest, Sophist X, da hattest Du Recht.
      Beim Zurücknehmen haste aber nich‘ Recht.

    • levrak schreibt:

      Sehr geehrter Herr Sophist X!

      Wir, die Vereinigung der Blutegel aller Länder (VerBLänder), nehmen die Entschuldigung an und wünschen weiterhin gute Gesundheit!

      Bitte vergessen Sie nicht ihre 
      Blutspende abzugeben. 
      Blut rettet Leben!

      Mit blutleeren Grüßen,
      Bluter Freund,
      Vorsitz VerBLänder
      (Vereinigung der Blutegel aller Länder).

      (i.V. A.mOr.)

      • levrak schreibt:

        i.A. für dba
        (dusselige bledel agentur).

        A.mOr.
        nochamol daß das klar ist.

        • Aristobulus schreibt:

          …nu, mecht ich in aller Form drauf hinwejsn, dass doss Privileg zu saugen Blutt – is a jidisches Privileg. Wuss solln’mer machn, wennse uns doss ganejvn?? Schon gewesen zur Zeit von Rebbe Rothstein in Las Vegas is doss a jidische Ssach, und hamse in Jissroejl nicht gezichtet Fledermajse fir dem Mossad?, hab ich gelesen neulich in a Zeitunk, a seeehr luftiger Zeitunk, weil a arabische. Wu die mejnen, dass’mer se aussaugen, a bissele Land hier, a bissele Jungfrauenblutt do, und doss unsre schejnen Mejdlech im Te-Vuh se ganz meschigge machen drinnen im Blutt.
          Oj, is schwer zu sajn a Jid mit asoj viel Durst.

        • Mr. Römpöm schreibt:

          „i.A. für dba
          (dusselige bledel agentur).“

          🙂 🙂 🙂

          • levrak schreibt:

            Nix zu verwechseln mit dpArschgewein.

            A.mOr. 😉

          • Aristobulus schreibt:

            -?-
            (tät Rebbe Rothstein auch fragen jezze, obgleich er sonst eher wenig Fragen stellte)

          • Geist schreibt:

            Na gut, nochmal auf gepflocktem Deutsch:
            –> nicht zu verwechseln mit dpa
            Klar?
            Und vorsichtshalber noch:
            nicht zu verwechseln mit „seligen, dus; bledel…“

            Hier, nimm ’nen guten Schluck vom rojter Wein frisch verzapfelt, dann kommste wieder zu Dir. 
            Lechajim we lajla tow.

            A.mOr. 😕

          • levrak schreibt:

            Nennt sich eben nicht „Israelkritik“ sondern zwischendurch mal „Pressekritik“.

            A.mOr.

          • levrak schreibt:

            😥 keiner versteht mich! 😥

            ( wenn Kritik nicht verstanden wird, dann ist sie überflüssig, deswegen ist „Israelkritik“ nicht überflüssig, je dumpfer sie vorgetragen wird, desto leichter verständlich, ob man dem zustimmt oder nicht. Dumm gelaufen.)

            Oder?

          • Aristobulus schreibt:

            …also ich versteh das, und Dich auch.
            Sogar den Geist 😀

          • von Kluck zu Borst schreibt:

            ä, werde jefleecht davon zu rühmen wissen.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, wir kaufen nichts.

          • levrak schreibt:

            *trompöööt* – mercí Aristobulus. 🙄 (Sensibilität übermannte mich, überall Katzen, Krallen und Plausch, da wird man ganz dorschenanner.)

            Lossn mer dem Geist dem Geist sajn, der kann nicht braten. Für ein Agent der die Welt beherrscht bin ich ein miserabler. Nichtmal’n Geist kann ich tarnlos gehen lassen, ach fliegen. 😕

            von Kluck zu Borst

            allerfreundlichst jefleezten Ruhm jegönnt zu haben! Fang’s Monokel. (Auch’n netter Agent.) Wechjetreten! 😎 😉

            A.mOr.

            PS/ Gerd, Du bist kein Geist, und das ist richtig gut so! 💡

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, weil Gerd so gar nicht da ist, ist er damit überall.
            Trooost

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Wer gegen die Homoehe ist, soll einfach keinen Homo heiraten!

          • Aristobulus schreibt:

            Sooo mit Deinem Dasein jezze hatte ich das eigentlich nicht gemeint.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            @ levrak: vewuchselte ich es ja nicht, weil da paßt An-sonsten nix mehr so schön hin. 😉

  20. Sophist X schreibt:

    Wenn ich ein Theater betreiben würde hätte ich auch Zeit für solche langen Artikel, vorausgesetzt, dass ich nie schlafen muss.

    Wie schön bzw. häßlich, aus erster Hand zu hören, was für eine brutale, vorzivilisatorische Mafia unsere Milliarden hinten rein geschoben bekommt bis ihre Är…e vor Dollars auseinanderplatzen.
    Und wie im Gegenzug jede Bewegung auf israelischer Seite mit einem vielstimmigen Chor von Kritikern begleitet wird, wenn diese Bewegung etwas anderes ist als die bedingungslose Kapitulation vor diesen ekelhaften Blutegeln.

  21. mike hammer schreibt:

    übrigens ist diese „palestinenserin“
    ein palestinaflüchtling.
    geflohen vor islamischen palestinismen.

    • Henry schreibt:

      Wie wahr…

      • mike hammer schreibt:

        wie sie sagt, die 3 W’s
        whoman
        welth
        war
        und sie ist nur eine whoman,
        man wird ihre familie erpressen
        und sie wird dann schweigen.

        den islam interessiert der intelektuelle garnicht.
        der islam kommt von ganz unten. schon mohammed war ein Räuberhauptmann, die
        dealer bande und die einbrecher, zuhälter und heler
        sind primäres ziel, der knast ist
        ein missionierungs bunker.
        der islam ist anders!

        • levrak schreibt:

          mike hammer

          So hart das klingt, aber das sehe ich auch so. 
          Nirgendwo kommt „Islam“ bzw -genauer- „Mohammedismus“ treffender zur Geltung als zB bei all der Straßenkriminalität maraudierender Banden und derer Paten. 
          Letztlich handelt es sich ganz schlicht und brutal um „Mafia“, runter bis auf die Straße. Wo man sich die Sporen sammelt. Und Knast ein weiteres Ehrenabzeichen beim Aufstieg in der kriminellen Hierarchie.

          Kein Allah nirgends gesehen, außer in jedem zweiten Satz ausgesprochen, so oft so schmutzig nur. 
          Eine „Religion“ um nur die Lust an Raub, Mord, Vergewaltigung und Schändung zu rechtfertigen, die sich gerade da am offensten zeigt, wo es keinen „religiösen“ Bezug mehr zu geben scheint, bei schlichter Straßenkriminalität etwa. 

          Und dann kommen noch die Haßprediger hinzu, die an dem falschen Stolz einer Zugehörigkeit appellieren, welche eigentlich nichts ist als die Unterwerfung unter den blutrünstigen Götzen Mohammed. 
          Und solche warten auch im Knast die „Haßlehre“ zu verschärfen und auch die Haltlosen mit „Halt“ zu versorgen.

          Henry.

          Klar gibt es „Moslems“ die gewissermaßen „keine sind“. Garnichtmal so wenige. 
          Darunter sogar „fromme“. 

          Sie werden geboren wie alle Menschen in ein Volk, eine Nation, eine „Religion“ hinein, …, sind aber Menschen. 

          Trotzdem, einen größeren Teil von ihnen wird man immer dann „bekommen“, wenn man an die Ehre und den Stolz appelliert, daß sie doch „Mohammedaner“ seien, und sie vereinigt sein müßten gegen eine äußere Gefahr. 
          Dschihad.
          Dabei sind sie selbst es, die anderen Menschen gefährlich werden. 
          Mit Lust daran. An die niedrigsten Instinkte appelierend.

          Wie leicht ist es uns zu unterstellen, daß wir „alle Moslems“ hassen würden! Gutherzige Menschen gar glauben das, weil ihnen der Umfang unserer Rede nicht bewußt ist, während ARD und Co. den Leuten die Lüge als Wahrheit präsentieren. 

          This is the simple truth! 
          Das ist die einfache Wahrheit.

          A.mOr.

          PS/
          Das Bild.
           „By ignoring the issues, does it go away?
          Does it make us more humane refusing to acknowledge the truth?“
          (Übersetzung.)
          Verschwinden die Tatsachen indem man sie ausblendet?
          Macht unsere Weigerung die Wahrheit anzunehmen uns menschlicher?

          • mike hammer schreibt:

            # A.mOr
            geniales bild
            wenn das geschehen
            in der mitte nicht echt wäre. 😦
            ich hab mal wo gearbeitet, jahrzehnte her,
            da war die schwägerin des chefs, eine deutsche
            mit so einem pali zusammen. er war gebildet, ganz anders
            westlich, frei, atheist, weltmännisch, charmant männlich, anders…
            sie, wissend das ich jude bin, verwickelte mich dauernd in diskussionen usw.
            ich habe sie vor ca. 4 jahren wieder gesehen, sie klgte ihr leid.
            sie zugen nach jerusalem, zur großfamilie des
            ehemannes, 12 erwachsene unter einem dach, die totale kontrolle durch
            schwiegereltern, schwestern, schwägerinnen, tanten, BRÜDER…..
            musste 120% islam vorleben, als konvertitin, der mann
            heiratete wieder und wieder, ihre kinder waren eine art geiseln, denn zogen
            sie nach hebron, große hoffnungen, der mann schickte sie mit einem
            bruder nach deutschland, der angeblich zur behandlung mußte,
            der nam am flughafen einen weiterflug, ganz islamisch
            durfte sie ihre goldschmuck behalten, verstoßen.
            man gab ihr zu verstehen das sie weg zu
            bleiben hat, währen dessen heiratete ihr mann ihre nachfolgerin…..
            islam ist der horror.
            diese geschichte gibt es 10.000 fach zu hören.
            ich sage nur betty mahmudi, keine ehre, kein stolz, keine emphatie nichts.
            pure perversion. kauf dir frauen, sie gebähren dir söhne, die dich
            stark machen und töchter die du verkaufst, um neue frauen
            zu kaufen, die dir söhne gebären, die dich noch stärker
            machen, die töchter verkaufst du um neue frauen…
            I S L A M I S C H E K U L T U R

          • levrak schreibt:

            Erstens, ich möchte den zweiten Teil meiner Übersetzung im PS verbessern:
            „Macht die Weigerung die Wahrheit anzunehmen uns menschlicher?“
            Denke, so ist’s besser.
            Die Antwort, übrigens, wohl rhetorisch,

            denn zweitens

            („mike hammer“!)

             😦  but true.

            Drittens

            mike hammer

            Mein wohl hilfloser Versuch bei solchen Nachrichten „next time much much happier“ zu sein. Khara! 😈 
            Aber das ist hin und wieder der Preis den man zahlt bei der Aufklärung, und hoffentlich die Ernte, daß möglichst vielen Frauen und Töchtern solcher Mist erspart bleibt, trotz der Gleichgültigkeit von „Bessermenschen“ in Presse und Politik!

            Schabat Schalom achi we ale.hem!

            A.mOr.

            PS/ „geniales Bild“ 😦 alles drin: 
            der „christliche Westen“ und der Islam.

          • mike hammer schreibt:

            A.mOr
            wie machst du das, ich muß wieder grinsen. 😉

          • Henry schreibt:

            Lieber A.mOhr,
            ich gebe Dir gerne in allen Punkten Recht. Ich kenne die Abgründe des Islam, die Unterdrückung der Frau, die Verachtung der Andersdenkenden, den immanenten Hass gegen alles Nichtislamische sehr genau. Mein „Steckenpferd, was mich aber manchmal sehr deprimiert, sind die 3 Weltreligionen und ihre Lehren.
            Wenn meine Bekannten abends die beine hochgelegt haben und ihre Pulle Bier auf dem Tisch hatten, habe ich Bücher studiert, bis tief in die Morgenstunden. Nach dem ich Wissen erworben hatte, stellte sich für mich die Frage, was mache ich damit. Ich bin an die Öffentlichkeit gegangen und wurde als Referent eingeladen…und verprügelt. Man glaubte mir nicht. Denn; ich war der Zeit voraus.
            Ein Lehrmeister war Hans Peter Raddatz mit seinen vielen Büchern, welche alle in meiner Bibliothek stehen und auch gelesen wurden. „Von Gott zu Allah und „von Allah zum Terror waren wohl die prägnantesten.
            Kann man bei Amazon gebraucht günstig kaufen.

            Bat Ye´or, die „Tochter des Nils“ gehört genau so zu meinen Favoriten, wie Sabatina mit ihren Biographien.
            Tillmann Nagel, die dicke Schwarte für 179 € habe ich mir ebenso gegönnt. 1000 Seiten geballte Aufklärung.
            Die Biographie des „Letztgültigen Propheten“ habe ich auswendig gelernt, so gut es ging.
            Was soll ich sagen, der Islam ist keine Religion im geläufigen Sinne, sondern eine menschenverachtende Ideologie, die Blut und verbrannte Erde hinterlässt. Siehe die neueste Meldung aus Nigeria . 500 tote Christen innerhalb 24 Stunden.
            Und die Kirchen „klatschen Beifall“ statt dagegen zu halten. Das macht mich wütend…

            Es bleibt festzustellen, dass je gläubiger ein Moslem wird, desto mehr setzt er die Lehren seines Vorbildes um. Das weiß Jeder, der den Kopf des Islam kennt.
            Mein „Spezi“ hat keine Kontakte zu den Hasstempeln. Und deshalb darf er bei mir arbeiten und kann seine Familie ernähren.

          • Henry schreibt:

            Das Bild ist so real, dass ich es gerne auf meine Seite stellen würde. Ist da ein Copyright drauf? Hab schon mal Ärger bekommen.

          • levrak schreibt:

            Henry

            Intohnazion ist nicht alles.
            Revanche für Henri?
            Einverstanden, 1:1. 

            copyright? 
            Ups, hab’s einfach „geklaut“. 
            Im „about“ bei dieser Seite:
            http://palestineisraelconflict.files.wordpress.com/

            Die wiederum haben es von woanders, wie die Adresse auf dem Bild belegt. Ist das nicht copyright genug? 

          • levrak schreibt:

            mike hammer

            Dein Grinsen mein Grinsen.
            Mehr sentimentalistisches kriegst Du heute nicht mehr aus mir raus! 😯

            Schabat schalom Du Katzentatzen!

            A.mOr.

  22. mike hammer schreibt:

    wie sagte einst BRODER?
    „Der Chip ist drinn“!

    sie hat noch nichts kapiert.
    das scheitern des arabischen nationalismus hat die christen in eine
    merkwürdige situation gebracht, eine
    sehr schitzophrene situation.

    gestern noch in führenden rängen der PLO, PFLP, PLBLABlA ….
    ( georg chabasch, chanan aschrawi, ect. sind prominente terrorarabische christen z.b.) sind mit der unumgängbaren stärkung des islamischen barbarismus, die christen wieder, kuffar, rechtlose sklaven, nur
    durch die djissa schutzsteuer am leben,
    jeder missetaat ausgesetzt und
    ohne das recht auch nur die eigenen
    kinder vor wahre muslimahnis zu
    schützen.
    das es nur christinen sind, die von
    moslemischen taugenichtsen belästigt
    werden, kuffar frauen, die man erniedrigen muß, damit sie nicht mehr
    als ehe-fähig gelten, unehrbar.
    man entführt christinen und schändet oder konvertiert sie, mit folgender zwangsehe. besitz wird konfisziert und
    geschäfte benötigen nun „schutz“…

    nun stehen sie da, die christen Plastelinas, gestern, unter israelischer „besatzung“ gleichberechtigt und
    als „gute araber“ vorauseilend im kampf gegen die juden, heute kuffar
    untermenschen, jeder schande ausgesetzt.
    ich möchte nicht meine nichte bedrohen, wenn sie das „falsche“ denkt
    um den clan zu retten, noch mein dasein als erniedrigter und entmenschlicher kuffar verbringen.
    das nun einige pali-christen neidisch auf die christen israels blicken,
    ist logisch, aber schritte müssen von ihnen ausgehen. eine trennung vom arabischen monokulti und
    bildung eigener, palestinismus freie
    identität würde sehr hilfreich sein…

    • Henry schreibt:

      Ich meine, sie hat verstanden. Wer die Entwicklung der Christlichen Gemeinschaften in Bethlehem resümiert, der merkt sehr schnell, dass es eine massive Abwanderung gibt. Überwogen noch in den 50ern die Kirchtürme, so sind es heute die Minarette.
      Doch nicht jeder Christ kann von dort weg und er arrangiert sich mit den „Umständen“.
      Stimmen wie die von Christy Anastas sind wichtig und zeigen den Islam Apeasern, dass es eben nicht möglich ist, mit den Herrschenden Muslimen gleichberechtigt zusammen zu leben.
      Um so unverständlicher ist es, dass Europa sich immer mehr Anhänger der „Religion des Friedens“ ins Land holt. Zustände wie heute in Bethlehem werden „morgen“ in Deutschland herrschen. Die NWO lässt grüßen.

      • mike hammer schreibt:

        @ Henry
        sie führt die falschen oder keine ursachen für die probleme auf.
        auch wenn sie zu den gebildeten
        ihres „volkes“ gehört, hat sie noch nie kritisch den islam hinterfragt. sie findet juden übervorsichtig und vergisst warum ihr onkel mit der pistole bei ihr war. die christen da unten
        kennst du? der onkel ist gekommen in schmerz weil der
        vater, sein bruder es nicht konnte und einer es ihr sagen mußte, damit die familie llebt.
        sie meint das man mit dem islam
        zusammen leben kann, an einem
        ehrenvoll gerechten frieden usw.
        sie hat es noch nicht kapiert.

        • Henry schreibt:

          Beachte bitte, dass sie noch sehr jung ist. Der Tag wird kommen, da wird sie die Rückschlüsse ziehen und aussprechen. Alles auf einmal geht nur selten. Trotzdem verstehe ich Deinen Einwand. Mir ist klar, wo der Hass auf alles Nichtislamische herkommt. Ich habe es am eigenen Leibe erfahren. Doch, was uns nicht tötet macht uns nur härter. Als Ich 27 Jahre alt war, interessierte mich meine Karriere. Heute bin ich über dieses Stadium hinweg.
          Als Sabatina James angefangen hat, „ihren Islam“ zu hinterfragen, so musste sie auch erst den Weg für die Aufklärung bahnen. Heute ist sie eine der mutigsten Konvertitinnen Deutschlands. Und eine der Schönsten ;.)
          http://sabatina-ev.de/

          Geben wir der „Kleinen“ eine Chance. Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut…

        • Henry schreibt:

          Du hast Recht. Mit dem Islam! kann man nicht zusammenleben. Mit Muslimen aber schon.
          Mein Mitarbeiter ist Moslem, säkular natürlich. Hält auch nix von Erdogan etc. Koran lesen? Nein, muss umgeschrieben werden. Klar, nach diesem Verhalten ist er kein Moslem mehr. Aber, davon gibt es viele.

          • Aristobulus schreibt:

            Mag ja sein, Henry. Aber wo sind gerade diese, wenn Imame und islamische Funktionäre wie immer gleichzeitig Suprematie und Dauergedemütigtsein propagieren?
            Dann gibt es mal wieder nur die Ja-Schreier und die Schweiger.
            Kein säkularer Moslem weit und breit zu sehen, dann.

          • mike hammer schreibt:

            die islamische gesellschaft ist eine stammes gesellschaft,
            oft untereinander verwandte oder verschwägerte clans mit einer
            mafiösen struktur von ehre und schande prägen diese.
            der islam legitimiert den stärksten, mächtigsten unter den arabs
            und dieser ist dann immer auch der religiöse führer, auch wenn er
            nicht der imam ist, bestimmt er diesen und beherrscht alles.
            der muslim ist herr im haus, über seine frauen, kinder usw. usw.
            seine stärke, ehre, macht zieht er vom führer des clans, des maffia
            bosses, dem er weitgehend ergeben ist und der ihn schützt und
            beteiligt, nach regeln der maffia. der islam und die schria sind die
            regeln, recht hat der stärkere, immer der stärkere.
            das ist dem stärksten recht und er fordert damit dieses recht des
            stärkeren, von seiner gefolgschaft.

            die familie dieses mädchens ist unbegrenzt gefährdet, das
            wisen die jungen leute unter den dhimmis nicht immer, da sich die
            islamische politik der ehre=stärke=macht auch bis zu den dhimmis
            fortsetzt, die dann den starken spielen, den ehrbaren, kämpferischen
            und irgendwann eine pistole mit nur einer kugel bekommen um einem
            kind zu erklären, das es bitte mit den provokationen aufhören soll,
            damit die moslems nicht den gesamten familienverband
            ermorden / zwangskonvertieren / versklaven……

            das hat sie nicht verstanden und glaubt das ihr onkel sie jagt, nicht der islam!

          • levrak schreibt:

            mike hammer

            perfekt den chip erklärt, mercí.

            A.mOr.
            noch vor den Sternchen. 😉

          • anti3anti schreibt:

            Wer den Koran umschreiben will, ist kein Moslem. 😦

          • Aristobulus schreibt:

            Hmmm, Anti. Das mag zwar wahr sein, aber es lässt sich sicher widerlegen?, etwa durch eine bestimmte Koranstelle, in der steht, dass es einem nicht gefiel, was Mohammed diktierte – weil das nicht die Worte des Engels Dschibril seien.
            Damit hat er den Koran umgeschrieben (wer auch immer, der Einwerfende, oder Mohammed, oder der Engel mit dem ominösen Namen).

            – So sagt aber leider bloß der Jid in mir.
            Der Mohammedaner da drüben sagt: Nope, Kuffar!, akbar.

  23. caruso schreibt:

    Eine tapfere junge Frau! Ich wünsche ihr ein langes, schönes Leben! –
    Dieser Text zeigt die Schizophrenie der westlichen Welt auf: einerseits bekämpft sie den Terrorismus, andererseits finanziert sie ihn. Wenn das nicht verrückt ist, was dann?
    lg
    caruso

  24. Kanalratte schreibt:

    Der Zionismus ist das Beste was den Juden in den letzten Jahrhunderten passiert ist.
    Aber Viele Leute sehen halt lieber tote Juden.

    Es erfüllt mich mit Stolz auf der Seite der Zionisten zu stehen.

  25. Kanalratte schreibt:

    Unser tägliches „antizionistisches“ Schmierblatt titelt heute mal wieder „Zionisten treiben Siedlungsbau voran“ und zeigt mal wieder schön wie man einseitig berichtet.

    Selbstverständliche haben ich dort noch nie etwas gelesen wenn Israelis getötet werden, Raketen auf Israel fliegen oder ein Araber mal wieder zu Tötung von Juden aufruft.
    3 Tote im Jüdischen Museum waren dieser Zeitung übrigens bis dato 2 kleine Artikel wert.

    Muslime kritisieren geht ja auch nicht, ist „Islamophob“. Dürfen wir nicht…

    Wie gesagt lebende Juden interessieren keine Sau. Tote hingegen schon.
    Soviel zu „wir haben aus der Geschichte gelernt“.

    Und dann wundert man sich noch, dass selbst die Deutschen die nicht antiisraelisch oder antisemitisch sind, ein verquertes Bild vom Nahostkonflikt haben.

    Die Meinungsmacher sitzen da in der Presse und schwenken ihre jordanische Fahne ohne Stern.

    • Aristobulus schreibt:

      Arabische Flaggen sind allesamt so scheußlich, nicht?, so monoton und penetrant, und so viel schwarzweißrot drin.
      Am Besten ist noch diese eine bestimmte Flagge, von welchem ‚Land‘ war die doch gleich?, also die ist einfach pechschwarz (schonmal nicht schlecht), und drauf prangt geisterhaft kalkweiß ein verschlungener kalligraphischer Schriftzug mit irgendwas aus’m Koran. Allahu Akbar, tötet diesen und jenen, oder so.
      Keine schlechte Flagge – immerhin ehrlich (-;

  26. Henry schreibt:

    Diese junge Frau ist mutig. Ich habe schon vor Monaten von ihr gelesen. Und es freut mich außerordentlich, dass sie eine denkende und intelligente Christin ist. Vor allem ein Mensch, der beide Seiten reflektiert.
    Meine Besuche in Bethlehem lösten bei mir Beklemmungen aus. Ein Besuch in einem christlichen Andenkenladen, irgendwo auf der Hauptstraße gab zu denken. Vor der Tür Wachpersonal, bewaffnet natürlich. Schaufenster und Eingang vergittert. Die Stimmung innen gedrückt.
    Die unüberseh/hörbare Botschaft nach einem „Stadtbummel“ war klar: Auch hier gibt der Islam den Ton an. Unser Reisebus wurde von erhobenen „Stinkefingern“ von infiltrierten Jüngelchen begrüßt…

    Israel soll wissen, dass es unzählige solcher denkender Christen an seiner Seite hat, die nicht locker lassen, die Situation aus der Sicht der Israelis zu verbreiten und um Objektivität werben.

  27. Henry schreibt:

    …Die UNRWA hatte im Jahr 2010 knapp 1,3 Milliarden US-Dollar zur Verfügung; sie verfügt über ein Personal von mehr als 30 000 Leuten, die meisten davon sind Palästinenser. Das UNHCR hingegen, das weltweit etwa 34 Millionen Flüchtlinge versorgt, hat nur 6600 Mitarbeiter, und ihr jährliches Budget beträgt etwa drei Milliarden US-Dollar. Pro Kopf kümmern sich also dreißigmal so viele UN-Betreuer um die palästinensischen Flüchtlinge, und sie haben dafür – wiederum pro Kopf – den dreifachen Betrag des Geldes zur Verfügung.
    Kein Wunder also, daß viele Palästinenser sich gerne in ihrer Opferrolle suhlen, denn die Uno alimentiert gut, und auch für Pöstchenjäger bieten sich viele Gelegenheiten. Ein gewisser All Hweidi etwa reist durch Europa und erklärt – wie der ihn unterstützende »Verein für Antirassistische und Friedenspolitische Initiative« aus Wien mitteilt -, es sei »die Aufgabe der Uno und der Internationalen Gemeinschaft, die selbstverständliche Rückkehr der Vertriebenen in ihre Herkunftsorte zu ermöglichen…

    Tilman Tarach, Der ewige Sündenbock, Seite 272

    • Schum74 schreibt:

      Danke Henry. Noch Verlag und Jahr, um es zitierfähig zu machen?
      Ja, es gibt nicht viele Möglichkeiten, aber ich will’s geschrieben sehen.

      Gut Schabbes!

    • levrak schreibt:

      Es kann einem nur schlecht werden…

      Andererseits: wo bleibt der Spaß, wenn nur die „autochthonen“ Nazis hinter uns her wären?
      Alles unter „Vereinte Nationen“ ist doch langweilig!
      Behaupte noch einer, wir seien das „auserwählte Volk“!
      Wie man auf sowas kommt?

      A.mOr.

      • schum74 schreibt:

        Wie schreibt ein gewisser A.mOr irgendwo (und sinngemäß): Wir das auserwählte Volk? Ja, auserwählt von seinen Feinden.

      • caruso schreibt:

        Hast recht, lieber A.mOr. G’tt könnte endlich ein anderes Volk auserwählen.
        lg
        caruso

        • levrak schreibt:

          Liebe caruso,
          zwar sehe ich das Lächeln neben der Träne im Augenwinkel bei Dir, aber so habe ich es nicht gemeint.
          Meinte es schon so, wie Schum es nochmal klarstellte, die sich auf eine andere Stelle anderswo bezieht und es so wußte mich zu „interpretieren“.
          Es sind Menschen, die sich gegen unsere Leben richten, nicht Völker (auch wenn es annähernd so sein kann) und nicht hašem. Bin ich nur ein Mensch wie Du, aber unsere Herzen sind Ihm offen, unsere Tränen liegen in Seiner Hand so wie das Lächeln in unseren Augen.
          Köszönöm saj gesunt.

          A.mOr.

    • Bergstein schreibt:

      Bei der Berechnung gibt es einen kleinen logischen Fehler. Es steht den Betreuer der Palästinenser kein dreifacher Betrag pro Kopf zur Verfügung, sondern wesentlich mehr. Ein Palästinenser bleibt nämlich sein Leben lang Flüchtling während ein Normalsterblicher höchstens 10 Jahre. Bei einer Lebenserwartung von über 70 Jahren steht folglich für einen Palästinenser pro Kopf mindestens 21-facher Betrag zur Verfügung.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja.
        Man sorgt mit allem Nachdruck dafür, dass sie immerwährend am Tropf hängen bleiben und nie selbständig werden. Dass sie also eine Abhängigenmentalität behalten, sie kultivieren und sie feiern.
        Warum: NICHT, um irgendwem da womöglich zu helfen. NUR, um Israel mit verwalteten Menschenmaterial unter Druck zu setzen.

        – Man hilft keinem Hilflosen, indem man ihm einen Fisch gibt – nur die Angel hilft! Am besten der Bauplan einer Angel – nicht das Ding selbst. Nein!, der Hilflose muss von selbst auf die Idee kommen, eine Angel zu bauen. Sonst ist die Hilfe doch bloß eine geistige Form von Kolonialismus, also Bevormundung.
        Wer nicht selbst auf die Idee kommt, wie er sich vorm Elend rettet – dem gehört die Rettung nicht. Er muss sie Anderen verdanken. Weswegen diese Rettung dann ihren Wert verliert. Und womit das Kreisen von Neuem losgeht – –

  28. schum74 schreibt:

    Danke Ihnen zuerst, lieber Buurmann, für die Mühe, die Sie auf sich genommen haben, Christys Aussagen allgemein zugänglich zu machen.

    Angesichts des Mutes, der Christy auszeichnet, selbst zu denken und zu handeln, geniert es einen direkt, auf Widersprüche im Text hinzuweisen. Aber es muss sein:

    Sie schildert zunächst die unaufhörlichen Angriffe ihres „Volkes“ auf den Nachbarstaat, beschreibt die Lage beim Jom-Kippur-Überfall – um wie zu schließen? Mit der Bemerkung, die Israelis wären „überängstlich“. Überängstlich, also übertrieben ängstlich. Die Juden übertreiben. So schlimm, muss man jetzt annehmen, seien ihre Leute nun auch wieder nicht. Ja, was macht die Juden unfähig, die Harmlosigkeit von Fatah und Hamas zu erkennen? Die Erinnerung an den Holocaust!

    Man ist ihr dankbar für den Hinweis auf Christenverfolgung, Fehlinformation und die Rolle des Geldes bei der Aufrechterhaltung von Gewalt.

    Auf die Verbindung von Geld und Gewalt weist Daniel Pipes in einem eindringlichen Artikel („Die Palästinenser finanzieren? Schlechte Idee!“, Die Welt, 25.12.2007) hin. Zitat:

    Die palästinensische Geschichte passt in ein breiteres Muster, wie Jean-Paul Azam und Alexandra Delacroix in Aid and the Delegated Fight Against Terrorism (Hilfe und der delegierte Kampf gegen den Terrorismus), einem Artikel von 2006, feststellten. Sie fanden „ein ziemlich robustes empirisches Ergebnis, das zeigt, dass die Terroraktivitäten durch irgendein Land mit der Summe an Auslandshilfen korreliert, die dieses Land erhielt“ – was heißt: je mehr Auslandshilfe, desto mehr Terrorismus.
    Wenn diese Studien der konventionellen Mutmaßung entgegen läuft, dass Armut, Arbeitslosigkeit, Unterdrückung, „Besatzung“ und Unbehagen die Palästinenser zu todbringender Gewalt treiben, dann bestätigen sie meine lange bestehende Argumentation, dass das Hochgefühl der Palästinenser das Problem ist. Je besser die Palästinenser finanziell ausgestattet werden, desto stärker werden sie und desto motivierter greifen sie zu den Waffen.
    Ein verdrehtes Verständnis der Ökonomie des Krieges hat sich in Israel durchgesetzt, seit 1993 die Oslo-Verhandlungen begannen. Statt ihren palästinensischen Feinden die Ressourcen zu nehmen, sind die Israelis den mystischen Träumereien gefolgt, besonders seinem Schmöker von 1993 „The New Middle East“ (Der Neue Nahe Osten), um sie wirtschaftlich zu stärken. 2001 schrieb ich: „Das ist gleichbedeutend damit, einem Feind Ressourcen zu schicken, während die Kämpfe noch laufen – keine sonderlich schlaue Idee.“ Statt die palästinensische Kampfeslust zu finanzieren, sollten die Staaten des Westens, angefangen bei Israel, alle Finanzhilfen an die PA unterbinden.

    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Brennpunkt-Nahost/article6061955/Die-Palaestinenser-finanzieren-Schlechte-Idee.html

    Ja, Ari. Man hofft, dass ihr nichts passiert, und dass sie gut lebt.

    • Aristobulus schreibt:

      So Daniel Pipes vor ganzen sieben Jahren. Wieviel bekommen die PA und die sie unterstützenden und von den Zahlungen zehrenden NGOs pro Jahr von der EU, von der UNO und von Stiftungen?, fünfhundert Milionen?, niedrig geschätzt.
      Also niedrig geschätzte drei bis vier Milliarden seitdem, bloß um DAS weiter zu finanzieren, das Christy X. beschreibt, diese terroristischen Zustände.

      Die Summe ist ja viel zu niedrig geschätzt. VIEL ZU. Hinzu (egal, um wieviel zu niedrig das Erste geschätzt wurde) kommt das Milliardenbudget der UNRWA, eben jener größten aller UNO-Organisationen, die sich allein um die Fantastinenser kümmert – nein, die sich darum kümmert, um deren fürchterliche Elite & Einpeitscher dort zu halten, wo sie thronen, bomben und Morde befehlen.

      Multiple Nullen des Geldes für mikroskopische Nullen von Menschen

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Aristobulus schreibt:
        „Multiple Nullen des Geldes für mikroskopische Nullen von Menschen.“

        Eigentlich wollte ich das Saufen aufgeben, aber für diesen hochwertigen Satz muss eine gute Flasche herhalten!

        • Aristobulus schreibt:

          …empfehle den Jahrgang mit drei Nullen, der ist sinnvoll (-;

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Sollte ich einen Jahrgang entdecken, der lediglich drei Nullen hervorbrachte, so werde ich diesen zu schätzen wissen. Die entsprechende Flasche lagert vermutlich im Brustkorb eines Säbelzahntigers.

          • Aristobulus schreibt:

            ?
            … *überlegt*
            Säbelzahntiger und drei Nullen. -?-
            Das schlimmbe Thier hatte verunglückte Zähne, die Mammuts haben’s zahntechnisch immerhin zu zwei Sechsen gebracht, aber das Tigerthier bleib mit zwei Kommas in der Urzeit, miaute und storb.

    • levrak schreibt:

      Schum

      Du hast schon recht, ist mir auch aufgefallen, daß es mißverständlich klingt, wenn Christy von unserer vermeintlichen „Über-Vorsicht“ spricht, obwohl sie andererseits durch ihr Schreiben gut begründet, warum sie schließlich so denkt (Empathie) und warum wir wiederum diese Vorsicht walten lassen müssen! 
      Zum Besser für alle Beteiligten.

      Sie ist jung.
      Hoffentlich bringen sie „schwedisch unangebrachte“ Fragen und British Press Verleugnung der israelischen Realität nicht durcheinander. Sie hat ein Bild welches durch ihre Erfahrungen zustande kam, aber sie ist noch immer jung, ungefestigt und leichter beeindruckbar. 

      Soll sie lange jung und gesund bleiben und hoffentlich, bei aller herzlichen Schwere die sie tragen muß, viel froh sein und ihren Schritt niemals bereuen! 

      Man möchte sie umarmen, nicht?

      A.mOr.

  29. levrak schreibt:

    Großen Dank, Gerd, für die Übertragung in die Textform hierher!
    A Bruche!

    A.mOr.

    • schum74 schreibt:

      Gerd Buurmann ist schuld daran, dass ich einen Brief an Dich abgebrochen habe.
      Kehre jetzt wieder zu Dir zurück, ja?

      • Aristobulus schreibt:

        …guten Schreib‘, und bitte richte Grüße aus!

        • levrak schreibt:

          *grrr* wieder einer verbraten!
          Dabei läßt sich „solches“ wohl kaum braten.
          D.a.H. – Elend!

          A.mOr.

          • VerBLänder - Vorsitz schreibt:

            Sehr geehrter Herr levrak A.mOr!

            Darf ich mir eine Anmerkung erlauben?
            Sie haben so recht! Auch uns ist durchaus die Schwere mancher Beratung ein eindringliches Bohren wert! Mit *grrr* wenn’s sein muß! Gutes Gehör vorausgesetzt.
            Einen Rat noch? Ruhig Blut. 😉

            Ihr
            Bluter Freund,
            Vorsitz der VerBLänder,
            (Vereinigung der Blutegel aller Länder).

          • Henry schreibt:

            Wer wurde verbraten? Darf ich mit trauern? 🙂

          • levrak schreibt:

            Nur was schemenhaftiges, aber nicht weiter sagen!

            😉 A.mOr.

            PS/ wie gefiel Dir Henri? 🙄

          • Henry schreibt:

            Ich stehe im Moment „auf dem Schlauch“. Kannst Du mir auf die Sprünge helfen.
            Gibt’s nochn Henry mit i am Ende 🙂

          • levrak schreibt:

            Oh, Henry, 
            hast Du es übersehen?
            Nu, die Abendnachrichten,
            viel Vergnügen mit dem harten Schicksal der Katz.

            A.mOr.
            Schabat schalom.

          • Henry schreibt:

            🙂 Ich bin Katzenliebhaber 🙂

            Hatte 13 Jahre ein „Mädchen“, das mich immer um 8.30 Uhr Abends von der Arbeit abholte. Wenn ich sie ins Büro ließ dann kroch sie erst einmal auf meinen Sessel und schnurrte genüsslich hinter meinem Rücken. Anschießend sind wir gemeinsam nach Hause gegangen. Ist dann leider an Krebs verstorben…

          • levrak schreibt:

            Henry,

            kannst kein schlechter Mensch sein, genauso wenig wie Mr. Römpöm, mit dem ich auch schon quasi Pratze tatzte.
            Aber eine unangebrachte Wahrheit muß ich euch doch berichten: Katzen fressen Eichhörnchen-Babys. Und Eichhörnchen-Mütter leiden wie richtige Mütter leiden!
            Das ist die Wahrheit.

            Flauschig sind sie beide. 
            Diese Wahrheit nicht.

            A.mOr.

          • Henry schreibt:

            Das wußte ich nicht. Eichhörnchen haben wir hier kaum,(hat aber nix mit meiner Katze zu tun) aber als mein „Mädchen“ nachts draußen patoulierte, hatten wir keine Maulwürfe. Heute jedoch ist unsere grüne Wiese ein Tummelplatz für Würfe geworden.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Dear levrak,
            wir tatztenpratzten, und werden es hoffentlich wieder tun!
            Ein Ehr‘ es stets mir sei, und nienicht allerlei.

            Katzen sind Raubtiere, aber sie bringen keine Eichhörnchen um, nur um den Thrill zu haben, außer daß es halt gelegentlich vorkommt, sobald eines nicht schnell genug klettern kann, und dann zur „Trophäe“ wird. Allerdings nicht wie bei jagenden Menschen, die oft einfach nur eine Trophäe haben wollen, und dafür dann jedes Mittel benutzen, teils in vollständiger Umgehung der eigenen Werte, oft um Ausreden nicht verlegen. Eichhörnchen dezimieren mit Vorliebe Vogelnachwuchs, Katzen rennen hinterher, solange der Instinkt sie das tun läßt. ISt die Jagd vorbei, hören sie damit auf. Menschen hingegen… verstehen weder Katzen noch Vögel wirklich, meistens. Und sie hören einfach ungern zu jagen auf, anders, als in der Tierwelt üblich. Kätzisch – die Universalsprache alles befellt-schnurrputzigen – ist teilweise schwierig zu verstehen, menschliche Maßstäbe reichen dafür vielleicht nicht aus. Katzen wissen, wo das Futter, das Dach, die frische Übungstapete und das Kraulgetüm sind, und man kann ihnen dann ihre schnurrige Freundlichkeit – die im Übrigen schon echt sein dürfte – nicht wirklich übelnehmen. Würde ich auch so machen, wenn ich vier Pfoten und viel Fell hätte. Als Kind hatten wir einige solcher Tiger, und ich war ziemlich frech zu denen, und die Kratzer, die ich bekam, waren stets gerechtfertigt. 🙂

            Btw.: natürlich bin ich’n schlechter Mensch! (hätt ich sonst nicht gestern fast hier geschrieben, anstatt konsequent zu lernen, noch lang vor den Sternen?)

            Und… es katzt schon wieder, diesmal Griechisch-Muschelich, O Grazie, O Grazie:

            *wink*

          • levrak schreibt:

            Mr. Römpöm

            Pratzentatzen bis die Katzenkratzen, lernen statt gernen im Blog ist gewiß nicht das Falsche

            (was ich vergaß Henry weiter oben mitzuteilen, hier nun sei’s nachgeholt!),

            so wird man kein schlechter Mensch, vielleicht ein vermißter, was hoffentlich kein Anlaß zur Klage ist sondern nur Abzeichen der Ehre. Also mach Dich nicht rar, aber vergiß nicht, daß wir wohl nur wenig von Dir haben, wenn Du aufgrund von momentätlichen Streicheleinheiten Deine Pratzentatzen vernachlässigst. 

            „Hellblau!“ und *miiiaaaoooww* zum Nachmittag herzlich und Dir aber sowas von mit 😉 !

            A.mOr.

            PS/ VerBLänder ist klasse statt Masse, ja? Jaaa? 🙄
            Bei der Eitelkeit kriegt der Teufel sie alle. Zum Glück, und nicht ungeschickt, kennen wir „den Teufel“ nicht, obwohl so manches Kätzchen… 😈
            „Flamme an!“ – exeunt.
            *ein gar schauderlich schütterlich schummerlich Lachen verhaaalllt… ach, düsterlich gar und duster wird’s bis auf die Zappen!*

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Dankbarlich und dankbarlichst entgegengerufen dir-euch sei: ’s ist mir niemals einerlei, bleib ich am Balle, rllt er lustigernst hinfür ins Hellgesonntblau des Frühen Lings. „Katzenpratztatz re-maunzerlich“

          • levrak schreibt:

            Kann man sich eine bessere Eröffnungsschrift zur Fußball-WM vorstellen?

            A.mOr.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            „Kann man sich eine bessere Eröffnungsschrift zur Fußball-WM vorstellen?“

            🙂

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Ihr Kommentar ist bezaubernd, @Henry. Sollte es einen Katzenhimmel geben, so wird Ihr “Mädchen” vermutlich auf einer reizenden Harfe spielen, bis das nächste Whiskas serviert wird.

          • Henry schreibt:

            🙂 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            [ ah, verstehe!, verrate aber nix ]

        • levrak schreibt:

          *ööhhm*
          wollte sagen: jep! Ist angekommen! 😉

          A.mOr.

  30. Aristobulus schreibt:

    Hoffe, dass sie sicher ist!, dass ihr nichts passiert, und dass sie gut lebt.

    • levrak schreibt:

      Sol sajn!

      A.mOr.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Es geht ihr gut. Sie lebt in Britannien. In Schweden musste sie sich nach dem Vortrag eine Menge verkacktes Zeug anhören.

      • Aristobulus schreibt:

        Lass raten, was… dass sie von den Israelis bezahlt werde?, dass sie eine christliche Missionarin sei?, dass sie der Mossad als Rolle erfunden habe?, dass sie gar ihr heldenhaft gegen den Zionismus kämpfendes, edles, dauergedemütigtes Volk verrate?

      • Henry schreibt:

        Britannien ist auf dem besten Wege, eine Islamistische Republik zu werden. Hoffentlich ist sie da wirklich sicher. 😦

    • Henry schreibt:

      Zu den „Christen in Palywood“ fällt mir noch etwas ein.
      Es ist schon merkwürdig, dass ein arabischer lutherischer Bischof für nur knapp 2.200 Kirchenmitglieder zuständig ist, die noch dazu über viele Orte in zwei Staaten und an Zahl seit Jahren stagnierend, verstreut sind. Tatsächlich wird dieses „Bistum“ vor allem von der EKD finanziell am Leben erhalten.

      Merkwürdig ist auch, dass Younan ein Bischof für Jordanien und das „Heilige Land“ ist, obwohl doch dieses heilige Land den Namen Israel hat. Soll das verdeutlichen, dass die evangelische Kirche, wie auch die katholische, Israel als Staat nicht anerkennt? Diesen Eindruck musste man erneut beim Besuch von Benedikt XVI. haben, der das Wort „Israel“ nicht über die Lippen brachte.

      Merkwürdig waren auch die Wortwahl und der Vergleich, mit denen Munib Younan die Mitglieder der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) zu „stehenden Ovationen“ veranlasste!

      Younan sieht sich als „Palästinenser“, also Teil des arabischen Volkes, das ab etwa 1964, dem Gründungsjahr der PLO, zu einem „Volk“ gemacht wurde. Dabei unterscheiden sich die „Palästinenser“ gemäß Völkerrecht – im Gegensatz etwa zu den Kurden – weder in Sprache noch in Kultur und Religion von den übrigen Arabern. Es hat auch zu keiner Zeit einen Staat „Palästina“ mit einer Hauptstadt – schon gar nicht mit Jerusalem, das heute als Hauptstadt beansprucht wird – gegeben. Trotzdem wird eine Teilung Israels (etwa so groß wie das Bundesland Hessen) und seiner Hauptstadt Jerusalem sowohl von der Weltöffentlichkeit als auch von den meisten Kirchenleitern gefordert. Ist das Unglück der deutschen Teilung schon vergessen?

      Dieser Versuch der Enterbung Israels von seinem biblischen Territorium Judäa, Samaria und Galiläa mit dem Golan, in der Bibel – sowohl im AT als auch im NT – häufig als „Gottes Eigentum“ bezeichnet, wird auch als eine Folge der Enterbungs- oder Ersatzlehre der Kirche seit dem 4. Jahrhundert gesehen. Seit dieser Zeit nämlich beansprucht die Kirche, das von Gott gewollte „neue Israel“ zu sein. (Schauder) Die Segnungen, die Gott Seinem Volk Israel auch in Zukunft durch die Propheten verheißen hat, beansprucht nun die Kirche, während der Fluch für den Ungehorsam allein auf Israel lasten soll. Dabei wurde Israel für seinen Ungehorsam, wie angekündigt, siebenmal mehr von Gott bestraft (Lev 26,28) – und die Kirche?

      Bereits in der Frühzeit der Kirche behaupteten Prediger, die Juden seien von Gott verflucht, von Ihm verlassen und seien Söhne des Teufels. So behauptete im 2. Jahrhundert Marcian, dass der „Gott des AT“ ein anderer sei als der „Gott der Christen“. Deshalb sei das AT als Schrift aufzugeben.

      Johann Chrysostomos, Patriarch von Konstantinopel (344-407), konstatierte: „Juden sind die unwürdigsten Menschen – sie sind wollüstig, gefräßig, habgierig … sie beteten den Teufel an. Es ist die Pflicht aller Christen, die Juden zu hassen.“
      Synagogen bezeichnete er als „Synagogen Satans“. Im Mittelalter geschah es dann immer häufiger, dass Juden aller möglichen Untaten bezichtigt wurden. Ihre Kleidung wurde besonders gekennzeichnet, sie mussten in Ghettos wohnen, wurden beraubt, vertrieben und oft genug getötet, obwohl sie seit der Römerzeit u.a. in Deutschland sesshaft wurden und zum Wohlstand der Städte beitrugen.

      Nichts davon findet sich im so gen. Neuen Testament wieder. Das Gegenteil ist der Fall. Paulus schreibt im Kap. 9-11 im Römerbrief etwas ganz anderes. Das sollten sich alle Christen „übers Bett“ hängen.
      Vielleicht verstehen sich Muslime und Pseudo-Christen so gut mit dem Islam, weil sie beide die Existenz Israel leugnen/leugneten?

      Und die „Kleine“ hat es klar erkannt. Super!

      • Aristobulus schreibt:

        Der Chrysostomos (zu dajtsch Goldmund) hat sich leider am Johannesevangelium inspiriert, in dem an einer Stelle steht, dass die Juden Satans Söhne seien.

        Und jener Erste, der unter bestehenden Konflikten das Christentum zur Gänze von allen jüdischen Schriften reinigen wollte (so wie viel später die Deutschen Christen das wollten), war Marcion (grch. Markion).

        • Henry schreibt:

          Hmmm… Die Stelle kenne ich nicht. Würde mich aber gerne damit auseinandersetzen. Bitte gebe mir doch das Kapitel und den Vers an, danke. Jesus selbst war ein verschärfer der Tora und hat diese keinesfalls, wie viele glauben mögen, abgeschafft.

          • Aristobulus schreibt:

            … alsooo, Joh 8, 43–45 sagt dieses über die Jiddn:
            „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.“

            Hasserfüllte, selbstgerechte Demagogie voller Falschheit (später mündend in Markions Schwällen, dass die Juden des Teufels seien). Woanders im neuen Testament werden die Juden oft genug als Jesusmörder bezeichnet. Das steht da drin!
            Zur Rezeptionsgeschichte: Leider auch J.S.Bach wälzte sich in seinen beiden Passionsmusiken (aufgeführt in der Großstadt Leipzig vor Tausenden) sehr gern in diesen theatralischen, pathetischen Aussagen. Etwa seine Chorsätze „sein Blut komme über euch und eure Kinder!“, oder „Kreuzige!, kreuzige ihn!“ lassen keinen Zuhörer kalt. Hassgesänge, heulend.
            Es war die Zeit des ersten antisemitischen Wälzers von Johann Andreä Eisenmenger (1701), der auf zweitausend Seiten akribisch über die Verderbtheit der Juden abschwallte. Alle späteren Autoren bis zu Adolf Stöcker, Dühring, Rohling, Theodor Fritsch und Hitler himself beziehen sich auf ihn.

            – Die islamistische Prpaganda nimmt diese NT-Passagen nur zu gerne auf, um koranische Äußerungen über die Juden als Affen & Schweine, als Mörder, Fälscher und kosmisch Böse dick und blutrot zu unterstreichen.

            – Trotzdem ein gutes Wochenende für Dich.

          • Aristobulus schreibt:

            Hier suhlt man sich. Die Stelle war und ist ein musikalisch-propagandistischer Renner, ein reines Zitat des NT:

          • Henry schreibt:

            Lieber Ari,
            über diese Stelle gibt es viel zu sagen. Doch für heute mache ich erst einmal Feierabend.
            Habe bis gerade an meinen Schätzchen geschraubt.
            Aber eines vorweg. Lass uns da ganze Kapitel betrachten, dann wird der Zusammenhang deutlicher.
            Was Bach etc. daraus gemacht haben, ist für solch eine Analyse erst einmal nicht von fundamentaler Bedeutung.
            Auch die Ausfälle Martin Luthers sind mir bestens bekannt und ich setze mich oft genug in die „Nesseln“, wenn ich darauf verweise.
            Das Johannesevangelium ist eines der letzten Evangelien und auch mir ist manches was darin geschrieben ist, vorsichtig ausgedrückt, suspekt.
            Morgen begehen wir das Pfingstfest. Vielleicht bekommen wir ja den hl. Geist und eine neue Erkenntnis. 😉
            Erst einmal eine gute Nacht.

          • Aristobulus schreibt:

            …gut schraub‘ am Borgward, Henry, und feinen Feiertag.

            Es gibt christlicherseits nun mal keine Abrogationslehre wie bei den Moslems, das heißt, dass gilt, was da steht, egal, wann es geschrieben wurde.
            Immerhin haben die Christen seit dem 2. vatikanischen Konzil gegen alle Tradition festgestellt, dass da ein Fehler vorliegt, und dass die Juden Jesum nun mal nicht getötet haben – und dass man jidischerseits auch nicht grad des Toifls sei. Das widerspricht somit den Quellen und der Rezeptionsgeschichte (die man nie vergessen oder als wenig wichtig sehen darf, weil sie die Interpretation der Quellen bestimmt).

            Hl. Geist?, nu!, wer auch immer der sein mag. 🙂

          • Mr. Römpöm schreibt:

            „… alsooo, Joh 8, 43–45 sagt dieses über die Jiddn:“

            Und das (wie auch das Weiter von dir Erwähnte) ist nur die Spitze des Eisbergs. Es ist wirklich fürchterlich! Das gesamte, sogenannte „Neue Testament“ ist ein einziger Propagandaflyer, ständig heißt es „…DIE Juden“. Daß denen, die das für ihr heiligstes Schriftwerk halten, das nicht allmählich mal ganz von allein auffällt… ich verstehs einfach nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            …seit zweihundert Jahren haben sie immerhin dazugelernt, demokratisch usf., und seit fünfzig Jahren sogar religiös.
            Die Gründungsväter (und -mütter) der USA waren Christen, und was machten sie?, schufen eine säkulare Verfassung und verankerten, dass es keine Staatskirche gibt. Zeitgleich 1776 begann der Kampf gegen die Sklaverei. Ah, das achtzehnte Jahrhundert 🙂 (Bach hat nicht den letzten Reim gehabt)

            „We the People of the United States, in Order to form a more perfect Union, establish Justice, insure domestic Tranquility, provide for the common defence, promote the general Welfare, and secure the Blessings of Liberty to ourselves and our Posterity, do ordain and establish this Constitution for the United States of America.“ (1787)

            Im ersten Verfassungszusatz (First Amendment) stehen die Freiheit für und von Religion, Meinungsfreiheit, Presse- und Versammlungsfreiheit, usf.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Meister Ari sproch:
            „Im ersten Verfassungszusatz (First Amendment) stehen die Freiheit für und von Religion, Meinungsfreiheit, Presse- und Versammlungsfreiheit, usf.“

            Ja! Das ist das Erstaunliche! Nachdem die meisten europäischen Auswanderergruppen in der Neuen Welt ihre in den europäischen Herkunftsländern zumeist als sektiererisch oder „böse“ empfundenen, religiösen Sonderwege zwar größtenteils ungehindert durch Päpste und Kronen ausgelebt hatten, dabei aber immer noch täglich ums eigene Überleben kämpfen mußten (Pionierzeit, Unabhängigkeitskriege, Vor-Industrialisierung), und DANN trotzdem diese starke Verbindung zur französischen Aufklärung, und auch gleich noch mit positivem, langfristig haltbarem Ergebnis (wenn man sich mal den heutigen, technischen Überwachungswahn wegdenkt), das ist nun wirklich mehr als bemerkenswert! Da mag natürlich innerhalb von gerade mal einhundert Jahren viel Verschiedenes mit im Spiel gewesen sein, aber vielleicht auch ein gemeinsam zu erreichendes Ziel, nämlich Emanzipation vom „nur-Religionsleben“, und überhaupt möglichst viel an individueller Freiheit zu ermöglichen. Was nicht heißen soll, das erwähnte „nur-Religionsleben“ sei nun per se verdammenswert gewesen oder hätte den „Neuweltlern“ damals keinen legitimen, kulturellen Halt geben können, aber vielleicht war der Schritt in den säkularen Staat USA einfach gesamtkulturell überreif, und die „Neuweltler“ hatten vergleichsweise am meisten Platz zum Experimentieren (inklusive Grausamkeiten hinsichtlich der Natives), und vor allem nicht diese „europäische Enge“. Wenn ich da im Kontrast an Arthur Millers doppel-prototypische Sozialstudie, das Theaterstück „Hexenjagd“, denke, und die handelt – gegen Ende des 17. Jahrhunderts und kaum dieses eine kurze Jahrhundert vor der Unabhängigkeit der Staaten – und basiert definitiv auf realen Ereignissen, dann ist das Ganze eigentlich *noch* viel erstaunlicher. Nämlich, daß es überhaupt im Grundsatz geklappt hat.
            Man kann es über das Gegenteil beleuchten: was nämlich wäre, wenn es die USA niemals gegeben hätte, und z.B. die Briten oder Franzosen oder Spanier damals „gewonnen“ hätten? Gäbe es den heutigen „Westen“ (als Kulturbegriff) dann überhaupt, oder überhaupt noch?

          • Aristobulus schreibt:

            …ja, Römpöm, was wäre, wenn die Briten 1778 zwei, drei Schlachten gewonnen hätten und also keine USA beständen?
            Der Süden wäre ein großes Mexiko (oder drei oder vier), von Québec bis Maine und wohl bis Louisiana wär alles französisch zerstritten, und unten die Spanier und oben die Briten hätten noch viel mehr Indianerstämme aufeinandergehetzt als General Custer jemals, denke ich.

            Und im Mittelmeer hätten sich die islamischen Barbareskenstaaten weiter Sklaven von überall geraubt (jaha!, jener humanitäre Krieg der realen USA um 1800 gegen die, so lange dauert der Clash of Civilizations schon an, und er flammt immer wieder auf).

            Spätestens mit dem ersten Weltkrieg wäre die europäische Geschichte dann ganz anders verlaufen. Die Deutschen hätten sich schneller erholt, hätten wohl schneller wieder losgeschlagen, und wehe allen Russen, Juden usf.
            Es wäre unendlich mehr Barbarei in der Welt.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            „…ja, Römpöm, was wäre, wenn die Briten 1778 zwei, drei Schlachten gewonnen hätten und also keine USA beständen?
            Der Süden wäre ein großes Mexiko (oder drei oder vier), von Québec bis Maine und wohl bis Louisiana wär alles französisch zerstritten, und unten die Spanier und oben die Briten hätten noch viel mehr Indianerstämme aufeinandergehetzt als General Custer jemals, denke ich.“

            Stimmt, könnte sein, daß es jetzt hauptsächlich Fish’n’chips, Tacos oder French Fritz gäbe, wo es heutzutage Burger gibt. Ich finde es tatsächlich immer noch großartig, daß die „Neuweltler“ damals das Eigene tatsächlich geschaffen haben, auch um erstmal überhaupt die stetigen Übernahmeversuche aus Ewropa zu unterbrechen.

            „Und im Mittelmeer hätten sich die islamischen Barbareskenstaaten weiter Sklaven von überall geraubt (jaha!, jener humanitäre Krieg der realen USA um 1800 gegen die, so lange dauert der Clash of Civilizations schon an, und er flammt immer wieder auf).“

            Die Geschichte geht tatsächlich (mindestens) so weit zurück, danke. Mir glaubt ja oft keiner, wenn ich immer sage: das stammt aus viel früheren Zeiten, der ganze Wor-on-Torror ist was Altes, nix sooo Neues. Und die Burgerbrater sind hauptsächlich die Guten, und nich de Beesen, auch wenn se Fehler haben, zumindest manchmal.

            „Spätestens mit dem ersten Weltkrieg wäre die europäische Geschichte dann ganz anders verlaufen. Die Deutschen hätten sich schneller erholt, hätten wohl schneller wieder losgeschlagen, und wehe allen Russen, Juden usf.“

            Oh ja, gut (oder wohl eher: nichgut) möglich! Überhaupt, „die Deutschen“. die Pickelhauben und Rasselsäbel und Blechschniedelisten, die zu kurz Gekommenen PlatzanderSonnisten… zum Glücke sind die ganz und gar wech, und kommen hoffentlich auch nicht wieder.

            „Es wäre unendlich mehr Barbarei in der Welt.“

            Ja! Und viel weniger Jazz und Western. 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Diese beiden (und den Fanck nicht vergessen, den!, und den Swing naturgemäß, ja und den Blues, grad den) nebst Fish’n’chips, Tacos und French Fritz. Ohne würde man doch den Blues ohne jeden Blues gekriegt haben – und man wüsste nicht, weshalb man den Mond anheult. Nichtmal der Mond wüsste es

          • Mr. Römpöm schreibt:

            [Master Ari] „Diese beiden (und den Fanck nicht vergessen, den!, und den Swing naturgemäß, ja und den Blues, grad den) nebst Fish’n’chips, Tacos und French Fritz. Ohne würde man doch den Blues ohne jeden Blues gekriegt haben – und man wüsste nicht, weshalb man den Mond anheult. Nichtmal der Mond wüsste es“

            Stimmt genau. 🙂
            Well, our beloved moon might know quite a few things, once we dare to ask:
            Funk ist die wahrscheinlich letzte, rhyhtmische Entwicklung in einer langen und chronologisch verzwackten Reihe an hauptsächlich afrikanisch inspirierten groove patterns, und ist – wie praktisch alles Andere nach dem Jazz – ein Kind des Jazz, der wiederum – dank unzähligen hochbegabten Kreativen in New Orleans, Kansas City, Baltimore, Chicago, New Jersey und New York – ein sehr vielgestaltiges Kind des Blues ist, und beide zugleich sind *auch* ein Kind europäisch geprägter Rhythmik und Musikform.
            Swing ist (erstens) die Bezeichnung einer im Verlauf des zweiten Weltkriegs stark kommerzialisierten Musikepoche als später Seitenlinie des Hot Jazz, aber gleichzeitig (und zweitens) ist „swing“ auch eine prozessuale Bezeichnung einer spezifischen Aktivität im fließenden Kontrast stetiger Spannung/Entspannung, ist also in dem Fall nicht das Nomen „Swing“, sondern eher das Verb „to swing“.
            Letzteres wiederum ist so universell, daß alle primär tanzbaren Musiken und „Volksmusiken“ der Vergangenheit etwas davon hatten/haben, nur die europäische „Klassik“ v.a. nach Bach wollte lange Zeit nicht viel davon wissen, und zog vielfach ein eher strenges, höfisch-zerebrales Metrum vor, und die vollständige Groove-Freiheit mußte erst wieder von den Nachfahren afrikanischer Sklaven über Minstrel und Ragtime, dann über frühe Jazzformen sowie durch Lateinamerikaner, viele andere Einwanderernachfahren aus Westeuropa und Osteuropa und den Einfluß US-spezifischer Tanzmusikformen genau dort – in den USA – wieder ins Gesamte zurückgebracht werden. Die Welt verdankt also dem aufgeklärten Einwandererland USA sozusagen „ein ganzes Stück ganze Musikwelt“.
            From James Reese Europe and Scott Joplin, Kid Ory and King Oliver, Mamie Smith and Bessie Smith, via Louis Armstrong, Bix, James P. Johnson, George Gerswhin and his lovely wife Ira, and Fats Waller, Duke Ellington and Benny Goodman, up to Coltrane, Herbie Hancock, Horace Silver and then up to Jimi Hendrix, everything’s always been that pure joy and celebration of life itself, and also of depth, true community, of human freedom as well as the endlessly creative mind.

          • Frase0815 schreibt:

            Jahaaa, Mr. Römpöm – so isset

            Und wo wir gerade beim Thema sind: Für diejenigen, die den guten Herrn Cohen – nicht Cohn! (-; – nicht kennen, hier ein schönes Beispiel israelisch/amerikanischen Grooves.
            Leider in 2 Teile gesplittet


          • Aristobulus schreibt:

            🙂 Ah, sehr, lieber Römpöm.

            „eine prozessuale Bezeichnung einer spezifischen Aktivität im fließenden Kontrast stetiger Spannung/Entspannung, ist also in dem Fall nicht das Nomen “Swing”, sondern eher das Verb “to swing”.“
            Mais oui, mon vieux.

            Und Avishai Cohen, unbedingt, lieber Frase. Yeppp.
            Aber er könnte manchmal etwas mehr Biss haben 😉
            Da im Mittschnitt von Caravan hat er Sequenzen aus Mali im Ohr, bringt sich damit rein – und kriegt Biss. Den festen, dem keiner widerstehen kann, bei Gottfried.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Frase0815: danke fürs Lesen! 🙂 Und ebenfalls sehr für den guten Hörtipp, da bleib ich dran, das ist sehr fein! Weit vorne ge-funkt.

            Ari: der Biß ist aber da, im Krechts verborgen und dabei trotzdem diese schöne, innere Ruhe, aus der ja letztlich alles Gute und Spielerische kommt! Ellington spielen öffnet immer echtes Potential nebst Fragen ans Leben, die bereits von selbst da sind. Cohen und Kollegen spielen wunderbar anarchisch!

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Und, fast als hätt ich’s wenige Stunden voraus geahnt: *schnüff*
            http://www.npr.org/blogs/thetwo-way/2014/06/18/323346744/jazz-pianist-composer-horace-silver-dies-at-85

        • Henry schreibt:

          @ Aristobulus

          Tut mir echt leid, wenn ich Dich gekränkt habe. Und wissen tue ich nicht alles, sondern ich möchte lernen. Das mit dem Nichtausschreiben des Namens akzeptiere ich. Stimmt, es geht in diesem Fall nicht um Dich/uns. Auch habe ich niemals das Judentum kritisiert, sondern das Christentum. Alles Gute für Dich.
          Henry

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, Henry. Du hast mich nicht gekränkt. Ich führe nur nicht gern bestimmte Gespräche von Jude zu Christ, das ist alles.

            War selber schon mehrfach von freundlichen Pfarrern in Runden eingeladen, um übers Judentum zu referieren, habe es mir jedoch abgewöhnt, das zu tun, weil in diesem Rahmen unter zehn Leuten immer diese beiden sind, die dann von Jesum erzählen und versuchen, allerlei Defizite des Judentums aufzuzeigen.
            In einem neutralen Rahmen sind solche Gespräche okay

          • aurorula a. schreibt:

            Auweh.
            Die Sorte kenne ich. Bis letzten Winter hätte ich gesagt, die haben einen an der Waffel – seitdem ich das Lied von der Band Sonne kenne das hier verlinkt war, denke ich die haben eher einen an der Aller (-aller-aller-aller). Jedenfalls hilft nur mehr oder weniger offene Flucht vor ihnen – und das ist das was bestimmt mindestens vier von den anderen acht Zuhörern auch gern würden. Was soll irgendwer anders da auch groß sagen. Dir jedenfalls daß sie das was die zwei da tun auch nicht okay finden – aber selbst sind diese selektiv eher taub.

          • aurorula a. schreibt:

            (da müßte das betreffende Lied zu finden sein:
            http://sonnesonnesonne.tumblr.com/ )

          • Aristobulus schreibt:

            Ojch!, die aller-aller-aller, LOL.

            – In solchen und anderen Runden lässt die Mehrheit die laute Minderheit gewähren.
            Also, nicht, dass man sich da als Vortragender nicht wehren könnte, zu Gast sein hin oder her, gell. Ich kann auch leider einen alt aussehen lassen, wenn’s sein muss. Aber als Vortragender geht man nicht da oder dort hin, um sich dann vorm Zugriff wehren zu müssen. Keiner muss das. Nu a Jid muss das (-;

      • NicknackMan schreibt:

        Treffende Analyse, danke Henry!

      • witzke schreibt:

        die Heidenchristen in Europa sind nicht mit der Bibel aufgewachsen und wollen die Juden belehren und ihnen sogar Vorschriften machen. Muslime haben sogar mit Hitler gemeinsame Sache gemacht,daher lässt sich vieles ableiten.Die Palästinenser werden doch nur benutzt um das Jüdische Volk zu bekämpfen.

    • Henry schreibt:

      Teil 1
      @ Aristobulus

      Zunächst sei vermerkt, dass alles geschriebene Wort eine Übersetzung ist.

      1. Das Alte Testament ist uns in seinem hebräischen Originaltext erhalten geblieben. Diejenigen Schriften, deren hebräischer Grundtext in den Wirren der Zeiten verloren gegangen ist, wie etwa die Makkabäer-Bücher, sind im hebräischen Kanon nicht enthalten.
      2. Die »Septuaginta«, eine Übersetzung des Alten Testaments durch 72 jüdische Schriftgelehrte in Alexandrien um 270 vor der Zeitrechnung (vom hebräischen Original ins Griechische), wird in christlichen Kreisen sehr geschätzt – ist aber im Judentum wegen ihrer vielen Fehler kaum akzeptiert.
      3. Die Evangelien wurden bekanntlich von ihren Endredaktoren in den Jahren 70-110 der Zeitrechnung auf griechisch niedergeschrieben. Da sie Ereignisse, Worte und Taten aus dem Leben Jesu zum Thema haben, müssen wir davon ausgehen, daß sich der Zeitraum ihrer Berichte bis zum Jahre 33 erstreckt hat und ihr »Tatort« das Land Israel gewesen ist.
      Der deutsche Bibelleser hat also heute nur Zugang zur Übersetzung einer Übersetzung.
      Jesus von Nazareth war Jude von Geburt (als Sohn einer jüdischen Mutter); er wurde am achten Tage seines Lebens, wie alle jüdischen Knaben, beschnitten. (Aus diesem Grunde begeht die Christenheit ihr Neujahrsfest am I. Januar, dem Tag der circumcisio domini, also dem Tag seiner Judewerdung!)
      Am 40. Tag seines Lebens wurde Jesus von seiner Mutter, dem jüdischen Brauch gemäß, im Tempel zu Jerusalem »ausgelöst« – wobei sie ein Opfer von zwei Täubchen darbrachte (ein Tag, der später zum christlichen Fest der Mariae Lichtmeß wurde).
      Er wurde der Tora gemäß erzogen, »nahm zu an Weisheit«, pilgerte an Wallfahrtsfesten nach Jerusalem, woselbst er im 13. Lebensjahr seine Bar-Mitzwa beging.
      Hierauf folgten die sogenannten »verborgenen Jahre«, während derer er wahrscheinlich in den verschiedenen jüdischen Geistesschulen seine Kenntnisse vertiefte und sich die Lehrdialogik der Pharisäer zu eigen machte.
      Als pharisäischer Rabbi begann er seine öffentliche Tätigkeit im 30. Lebensjahr. Er lehrte und predigte aus der Tora »in allen Synagogen« seiner galiläischen Heimat. Er fühlte sich »nur zu Israel berufen« und weigerte sich, bis auf wenige Ausnahmen, »zu den Heiden zu gehen«. Bis auf einen Abstecher nach Za-reptha (im heutigen Libanon) verließ er nie das Heilige Land.
      Er gehörte zu einer der sieben Pharisäer-Schulen und engagierte sich mit diesen Lehrkollegen, bei all seinem Sondergut, in lebhafte Lehrgespräche.
      Von vielen Tausenden seiner Landsleute wurde er als Wundertäter, Rabbi oder Messias geliebt und verehrt. Dem Rest der jüdischen Bevölkerung blieb er während der knappen drei Jahre seiner Verkündigung wahrscheinlich unbekannt.

      Wird eine Sprache aus einer Anderen übersetzt, so birgt das Übersetzen naturgemäß eine Fehlerquelle in sich. Es gibt im Grunde nur zwei Arten des Umganges mit der Bibel: man kann sie wörtlich nehmen oder man nimmt sie ernst. Beides zusammen verträgt sich nur schlecht.
      Die Wörtlich-Nehmer, die das Motto »Es steht geschrieben« auf ihre Fahnen geschrieben haben, reduzieren die Schrift zum »papierenen Papst«, der auf eine leblose Dimension beschränkt bleibt.
      Die Ernst-Nehmer, hingegen, die den Mut aufbringen, ihren Text zu hinterfragen, ihn kritisch zu erörtern, um zu seiner ursprünglichen Aussagekraft vorzustoßen, werden einen Hauch jenes Geistes erspüren, der zwar weht, wohin er will, aber stetig neu belebt, zu neuen Einsichten verhilft und eine Spur vom Lebendigen, Unverfügbaren und immer vorwärtstreibenden Gott erahnen lässt.
      Letzten Endes ist alle Rede von Gott Zungengeburt, nicht Feder frucht, so dass bei jeder Schriftlegung ein Stück des Mysteriums sich verflüchtigt, das sich gegen die Gefangennahme durch Schreiber und Schriftgelehrte zur Wehr setzt. Wenn aber diese verstummende Schrift dann noch in eine Fremdsprache hinüber getragen wird, so gilt die nüchterne Faustregel: Jede Übersetzung übt Ersetzung; den Urlaut und den Ursinn gibt sie nie ganz wieder, denn keine zwei Sprachen sind deckungsgleich in ihrer Identität. Mit den Worten von Franz Rosenzweig: »Für den Übersetzer gibt es eigentlich kein Gut und Besser, nur ein Schlecht und weniger Schlecht.«

      Einer der bekannten Reformatore für den deutschsprachigen Raum war Dr. Martin Luther. Er war es, der den unterwürfigen Gehorsam gegenüber einer übermächtigen Röm. Kath. Kirche ins Wanken brachte.
      Er war es, der dem gemeinen Volk die Heiligen Schriften zugänglich machte und somit das Lehr- und Auslegungsmonopol aushebelte.
      Luther jedoch kämpfte mit den vorliegenden Übersetzungen der Übersetzten Übersetzungen. Selbst schrieb er von Verzweifelung gepackt folgende Worte in seine Tischreden.

      »Die hebräische Sprache ist die allerbeste und reichste in Worten.
      Wenn ich jünger wäre, so wollte ich diese Sprache lernen, denn ohne sie kann man die Heilige Schrift
      nimmermehr recht verstehen.
      Denn das Neue Testament, ob’s wohl Griechisch geschrieben ist, doch ist es voll von »Ebraismis«
      und hebräischer Art zu reden. Darum haben sie recht gesagt:
      Die Hebräer trinken aus der Bornquelle; die Griechen aber aus den Wässerlin,
      die aus der Quelle fließen; die Lateinischen aber aus den Pfützen.«
      Martin Luther
      WA Tischreden, Bd. L, S. 524f.

      • Henry schreibt:

        Teil 2
        Da nun deutlich geworden ist, dass Luther eingestand, dass er selbst an seinen Übersetzungsqualitäten zweifelte, wurden über die Jahre die Lutherübersetzungen immer wieder revidiert. Der aufmerksame Leser merkt die manchmal gravierenden Unterschiede von Übersetzung zu Übersetzung. Damit das deutlich wird, möchte ich folgendes Beispiel zur Betrachtung hier wiedergeben.

        Wir lesen in
        2. Samuel, Kap. 12, Verse 26-31
        In den weit verbreiteten und bis heute allgemein gültigen Lutherübersetzungen lesen wir folgende Aussage:
        26 So stritt nun Joab wider Rabba der Kinder Ammon, und gewann die königliche Stadt.
        27 Und sandte Boten zu David und ließ ihm sagen: Ich habe gestritten wider Rabba und habe auch gewonnen die Wasserstadt.
        28So nimm nun zuhauf das übrige Volk und belagrere die Stadt und gewinne sie, auf daß ich sie nicht gewinne und ich den Namen davon habe.
        29 Also nahm David alles Volk zuhauf und zog hin und stritt wider Rabba und gewann es.
        30 Und er nahm die Krone ihres Königs von seinem Haupt, ihr Gewicht einen Zentner Gold hatte und Edelsteine, und sie ward David auf sein Haupt gesetzt; und er führte aus der Stadt sehr viel Beute
        31 Aber das Volk drinen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und unter eiserne Keile, und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrte David und das ganze Volkwieder gen Jerusalem…
        Und nun die Übersetzung nach Schlachter:
        26. Joab aber stritt wider Rabba der Kinder Ammon und gewann die königliche Stadt.
        27. Und Joab sandte Boten zu David und ließ ihm sagen: Ich habe wider Rabba gestritten und auch die Wasserstadt genommen.
        28. So sammle nun das übrige Volk und belagere die Stadt und erobere du sie, daß nicht ich sie erobere und sie nach meinem Namen genannt werde!
        29. Also sammelte David alles Volk und zog hin gen Rabba und stritt wider sie und nahm sie ein.
        30. Und er nahm die Krone ihres Königs von dessen Haupt, die ein Talent Goldes wog und mit Edelsteinen besetzt war; die kam auf Davids Haupt; er führte auch sehr viel Beute aus der Stadt.
        31. Auch das Volk darin führte er weg; und stellte sie an die Sägen und in die Eisengruben und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten. Also tat er allen Städten der Kinder Ammon. Dann kehrten David und alles Volk wieder nach Jerusalem zurück.
        Hier die Elberfelderübersetzung, 4. bearbeitete Auflage von 1992
        Ich beschränke mich mit dem Vergleich auf den Vers 31.
        „Das Volk aber das darinnen war, führte er hinaus und stellte es an die Steinsäge, an die eiserenen Pickel und an die eisernen Beile und ließ sie als Sklaven an den Ziegelformen arbeiten. So machte er es mit allen Städten der Söhne Ammon. Und David und das ganze Volk kehrten nach Jerusalem zurück.“
        Anm. Selbst der Begriff Sklaven ist unkorrekt, da es im Hebräischen den Begriff, Sklaven gar nicht gibt. Richtig heißen muss es, Fronarbeiter.
        Hier stellt sich die Frage, was Luther dazu veranlasst hat, eine solche fundamentale Fehlübersetzung aus dem Hebräischen abzuleiten und David und damit alle Juden als „Menschenverbrenner“ zu beschreiben? Ich nehme an, er wußte es nicht besser.
        Wer diese Lutherübersetzung liest und den Fehler nicht erkennen kann, da eventuell Vergleichsmöglichkeiten fehlen, der sieht das Bild des „bösen Juden“ vor sich…

        Nun aber zu dem von Dir gewählten Text.

        Joh. Kap. 8

        Am Anfang lesen wir die Begebenheit mit der Ehebrecherin. Die Torahlehrer und die Peruschim brachten eine Frau herein und beschuldigten sie des Ehebruchs. Es ging ihnen aber nicht allein um eine ordentliche Verurteilung, sondern um eine Aussage, die sie ihrem Rabbikollegen abverlangten. Jesus war bekannt für seine Liebe zu denen, die der Gesellschaft eher fern standen. Auf die Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen.
        Jesus verhielt sich nicht so, wie seine Kollegen es von ihm erwarteten. Er überraschte die Gesetzeslehrer mit einer tiefgehenden Frage, nämlich, wer von euch ist ohne Sünde, der werfe den 1. Stein. Da kein Mensch ohne Sünde ist, wandten sie sich ab und gingen fort.
        Die Frau wurde von Jesus aufgefordert, Metanoia zu praktizieren.
        Was jetzt kam, war ein Fachgespräch unter Gleichen. Der Rabbi Jeschua redete mit seinen Glaubenskollegen, den Pharisäern, er war ja selbst einer, der bei Gamaliel gelernt hatte.
        Solcherlei Fachsimpeleien sind das Salz in der Suppe einer Gemeinschaft. Da unterschiedliche Meinungen existent waren, kam es nach alt Väter Sitte auch zu Verbalattacken, so wie sie auch in gewissen Foren praktiziert werden. Für mich ist das nichts außergewöhnliches. Selbst die Begrifflichkeiten wie, „Ihr gehört eurem Vater, Satan an, sind zwar im heutigen Sprachgebrauch eine starke Anschuldigung, jedoch sollte diese eher als Redensart gedeutet werden.
        Es ist sehr zu verurteilen, dass auf Grund solcher Akzentuierungen die Juden über Jahrhunderte unterdrückt, geknechtet, vertrieben und getötet wurden.
        Im 1. Jahrhundert n.Ch. zeichnete sich eine Trennung zwischen Judentum und Christentum ab. Im J. 323 wurde die nun langsam entjudete Botschaft unter Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben. Leider. Damit erhielt die Kirche weitere Macht, welche sie weidlich mißbrauchte.

        Mein Fazit:
        1. Wir dürfen wissen, dass die gesamte ins Deutsche übersetzte Bibel über 200 Fehlauslegungen und Fehlübersetzungen enthält, an denen aber bis heute gearbeitet wird.
        Einige markante Fehlübersetzungen sind bereits eliminiert worden.
        2. Wird das „Geröll“ der Vergangenheit, welches Juden von Christen und Christen von Juden trennt, beiseite geräumt.
        3. Ich sehe die Juden als meine Geschwister an, für die es sich lohnt zu kämpfen.
        Das Christentum kann nicht ohne das Judentum existieren. Das Judentum jedoch sehr wohl ohne das Christentum. Und unter diesen Vorzeichen betrachte ich das Wort unseres gemeinsamen Gottes, Jahwe.

        • Aristobulus schreibt:

          Bitte den NAMEN nicht ausschreiben. Der Name tut nichts zur Sache – davon abgesehen weiß niemand, wie die vier Buchstaben ausgesprochen werden. Man soll ja keine möglicherweise sinnlose Buchstabenfolge hinschreiben, wenn es um den Höchsten geht.
          – Mehr Antwort später

          • Aristobulus schreibt:

            Nur ganz kurz, Henry:

            – Endredaktion der christlichen Schriften fand bei den Konzilien von Nikaia und Chalkedon statt, also im fünften Jahrhundert.

            – Ich weiß nichts von christlichen Wörtlichnehmern und Nicht-Wörtlichnehmern, oder wie sie das machen. Pardon, für mich ist das Fremder Dienst (avoda sara), da hab ich mich rauszuhalten – indem man sich anders herum leider nie aus der jüdischen Praxis heraushielt. Bis heute, indem der Papst wieder das ‚Fürbittengebet‘ eingeführt hat, freilich die abgeschwächte Fassung des 16. Jahrhunderts (in der steht „et oremus pro Iudaeis perfidis“), in der heute jedoch noch immer nicht gefragt wird, ob der Adressat denn diese Ermahnung will.

            – Jesus spielt im Judentum keine Rolle (-; , und schon die Christen haben es leider äußerst schwer, festzustellen, wann er nun was gesagt hat, und was das bedeutet. Derlei Schwierigkeiten hat man jüdischerseits boruch Ho’Schejm nicht. Wir dürfen wörtlich nehmen, was da steht. Wir fahren sehr gut damit. Und wie man das am Besten und am Wörtlichsten macht, wird ja auf zigtausend Seiten der Mischna, des Talmuds, der Schriften Raschis, der Gaonim, Tossafisten usw. usf. bis heute erforscht.

          • Henry schreibt:

            O.K. Werde den Namen aller Namen nicht mehr ausschreiben, Dir zu liebe.Sollte es mir doch ab und an passieren, mache mich bitte darauf aufmerksam.
            Aber, dass alles klar und deutlich niedergeschrieben ist, halte ich doch für ein ganz klein wenig überhöht. Warum sonst werden wir von G´tt angehalten, allezeit in der Schrift forschen? Und warum ist die Mischna soooo umfangreich und die Rabbiner forschen immer noch nach Antworten für ungeklärte Ansichten?
            QUID QUID RECIPITUR, SEMPER AD MODUM RECIPIENTIS RECIPITUR. (Was immer auch aufgenommen wird, wird immer gemäß der Natur des Empfängers aufgenommen.)

            Heiliger Text war in der biblischen Frühzeit mündlich überlieferter Wortlaut, lange ehe er von den Nachfahren zum Schrifttum verewigt wurde. Beide Testamente der Bibel wurden ja ursprünglich in der Glut der unmittelbaren G´tteserfahrung stammelnd erzählt, worauf sie von ihren Nachfahren — phantasiereiche Orientalen allesamt — für ein gleichgesinntes Publikum, von Ergriffenen für G´ttesfürchtige, von Menschen für Menschen mit Ehrfurcht niedergeschrieben wurden. Erst viel später wurden sie von abendländischen Theologen kalt gelesen, zerebral ausgelegt und wissenschaftlich entmythologisiert.
            Dieser drastische Klimawechsel konnte nicht umhin, zu wesentlichen Umdeutungen, Missverständnissen und Sinnverzerrungen zu führen, die weder dem Geist noch dem Wortlaut der Schrift gerecht werden, so wie sie von den ursprünglichen Autoren und ihren Hörern empfunden werden mussten.
            Was aber im dialogischen Sprechen einst entstanden ist, kann nur im Sprechen wieder aufleben, so daß Die Schrift in der jüdischen Tradition dazu bestimmt ist, auf die uralte Gesprochenheit zurückzuführen.
            Schon die hebräische Bezeichnung für »Lesen« heißt »Ausrufen«; der traditionelle Name der Bibel ist daher nicht »Die Schrift«, sondern die öffentliche »Lesung«, die bis heute vor der Gemeinde »ausgerufen« wird. In diesem Sinne beauftragt G´tt Josua nicht, das Buch der Torah solle ihm nicht aus den Augen, sondern es solle ihm nicht »aus dem Munde« (1. Exodus Rabba V,9.)
            weichen, er soll darin »murmeln«, das heißt den geheiligten Wortlaut mit leisen Lippen nachbilden.
            Mit aller Ergebenheit vor dem biblischen Grundwort und seiner Sinntiefe muß hier dennoch vor der »Bibliolatrie« gewarnt werden, jener wortwörtlichen Anbetung der Schrift, die, zutiefst gesehen, einem Vergehen gegen das Bilderverbot gleichkommt: »Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen … Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!« (Ex 20,4-5).
            Es ist ein frommer Irrtum zu glauben, dass der G´tt des Weltalls sich sprachlich fixieren lasse, »schwarz auf weiß nach Hause getragen werden könne,« oder dass sein Wesen, sein Wille oder seine Offenbarung in irgendeiner Bekenntnisformel eingefangen werden könne…
            ……….
            Soweit die Geschichte lehrt, wurde unter Konstantin Anfang des 4. JH die Kanonisierung vorgenommen. Aber, dass soll uns doch nicht trennen? 🙂
            Ich habe auf meiner „Reise“ viel mehr Gemeinsamkeiten zwischen Juden- und Christentum festgestellt, als ich jemals vermutete. Weil ich nicht die Differenzen suchte, sondern das was uns verbindet.
            Im Geiste sitze ich bei euch Juden m“it am Tisch“, und das tue ich gerne, bin glücklich darüber.
            Die „Wasserscheide“ ist mir bewusst. Die schwer zu verstehende Trinität…
            Auch weiß ich von meinen jüdischen Freunden, dass Jesus von Nazareth im gelebten Judentum keine nennenswerte Rolle spielt. Der Grund ist ebenso verblüffend wie auch einfach.
            Ihr Christen habt ihn uns „stinkend“ gemacht.
            Und wenn Jeschua als „der Sohn G´ttes“ bezeichnet wird, so ist das aus dem hebräischen Verständnis heraus richtig, nicht aber aus dem Griechischen.
            Und genau das sehe ich auch so. Vielleicht verblüfft Dich das?
            Ich bin mit meiner Erkenntnis, die nur Stückwerk sein kann, nicht festgefahren, sondern offen für neue Fakten.
            Schalom Alechem

            Henry

          • Aristobulus schreibt:

            Ich will nicht mit Dir über’s Judentum diskutieren Henry. Nimms mir nicht übel – aber Du weißt ja schon alles, kommst mir mit Euerer pur christlichen Lesart, und Du fragst nicht.

            Davon abgesehen gefällts mir nicht, dass Du „mir zuliebe“ den Namen G“ttes manchmal dann nicht mehr ausschreiben willst. Du hast es nicht verstanden: Es geht überhaupt nicht um mich.

            Lass uns über Politisches weiterschreiben, hier und da, das ist fruchtbarer.

      • aurorula a. schreibt:

        für @ Henry: Es ist zwar eine andere Textstelle, aber der Link ist in dem Zusammenhang sicher interessant:
        http://www.juedisches-recht.de/rec_prozess_jesu.php
        (Toda @ entweder Schum oder Zahal von vor ein paar Jahren fürs reinstellen (: )
        Was hier sehr gut zu sehen ist, ist wieviel Legende und Geschichtsfälschung später noch in Texte hineingeschrieben wurde (in dem Fall wahrscheinlich als das Christentum im römischen Reich grade Staatsreligion geworden war und man nicht so laut sagen wollte, daß man gerade seinen eigenen Religionsstifter um die Ecke gebracht hatte…).

        @ Ari: in dem Zusammenhang ausschreiben hätte ich eh schon länger eine Frage: wenn es nicht um den eigentlichen Namen, sondern andere Bezeichnungen für den Höchsten geht, kürzt Ihr das ja ab. Wenn jetzt jemand anderes das unabgekürzt hinschreibt – ist das dann (unabsichtlich) unhöflich, weil das ja jemand lesen könnte dems wichtig ist daß es eben nicht ausgeschrieben dortsteht? Oder ist das ‚Anexion der Kultur‘, seinen Text auch quasi in einem ‚Apostroph-Bikini‘ zu schreiben, obwohl das für andere Kulturen nicht üblich ist?
        Gut, sicherheitshalber überhaupt was anderes schreiben ist bestimmt auch nicht das schlechteste… (;

        • Henry schreibt:

          Ich danke Dir. Habe im Kibbutz Ashdod Jaakov ein Buch in die Hand bekommen, in dem der Prozess um Jesus aus Sicht der Gerichtsbarkeit der Juden klar und deutlich aufgezeigt wurde. Leider habe ich den genauen Titel vergessen. werde mal ein bisschen googlen.

        • Aristobulus schreibt:

          Liebe Aurorula, jaha, das mit dem Namen des Ojberschtn ist so eine Sache, und wo immer dann eine Ersatzbezeichnung steht, kürzen wir sie ersatzweis‘ und ersetzend ab, nein, verschweigen wir einen Buchstaben, mehr so. Bei allen denkbaren Bezeichnungen, die immer andere ersetzen, die bezeichnender waren, weil zu bezeichnend. Du kannst sicher sein: Wenn irgendwo eine neue alte Bezeichnung ausgegraben wird, kommt einer und zieht wieder a bissele Schleier drauf 🙂

          Beim Dawnen (Gebetstexte sprechen oder mehr singen) sagen wir etwa „Elokeinu“ mit H statt des K, das H wird außerhalb von Gebetstexten besser nicht ausgeschrieben, weil es als Heh im Tetragrammaton zweimal enthalten ist. Abraham bekam’s eherenhalber verliehen, dafür haben wir es dem Ojberschtn ehrenhalber wieder abgeknappst. Bei Adonoj (boruch hu!) ist es traditionell auch so, da sagten manche bis vor etwa hundert Jahren lieber „Adojschem“, eine Verbindung zweier Substantive, ein Platzhalter („Name des Ojberschtn“), um nicht das nackte hebräische Wort Ojberschter zu sagen.
          Aus Respekt. Nicht wegen eines Tabus oder wegen Klebens an Buchstaben (wie uns immer vorgehalten wird). Und weil man sich jüdischerseits so viel damit beschäftigt, die Worte ordnet und sie um- und umdreht, bis sie immer noch nicht passen, trotz der zigtausend Seiten, die berufene und überforderte Leute darüber geschrieben haben 🙂

          P.S.
          Du, liebe Auroula, kannst das alles so schreiben, wie immer es Dir gefällt. Du musst da keinerlei Rücksichten nehmen oder gar Mitzwojss beachten (-; , und das Tetragrammaton schreibst Du ja ohnehin nicht aus.

        • Mr. Römpöm schreibt:

          @ aurorula a.: es gibt für *…….* gar keine Bezeichnungen, und somit nichts, was Mensch in irgendeiner Weise angemessen verwenden, äußern, „seh-hören“, als im Alltag Erlerntes strukturieren, namentlich-bildlich erinnern oder direkt verstehen könnte. Es gibt nur ein großes, nicht in der visuell orienterten Wahrnehmensweise zu fassendes, zeit/raum-ungebundenes Hören… an der Stelle m menschlichen Bewußtsein, wo sonst die Be-namungen sind. Und auch das beschreibt es noch nicht mal im Ansatz angemessen., denn wer wollte hier nach menschlichen Maßstäben jemals richtig „messen“ können?

          • aurorula a. schreibt:

            Spontanantwort: glücklicherweise ist das so! 😀

            Einmal von sich aus, denn man stelle sich vor, das ginge. Irgendwie schaudert es mich da, weiß nicht genau, warum.

            … und nebenbei, wenn der Mensch nach diesem Vorbild geschaffen ist, heißt das in Ableitung auch wir Menschen haben in uns – irgendwo, vielleicht – ein winziges Bissl etwas, das nicht „als im Alltag erlerntes strukturiert, woran sich nicht namentlich-bildlich erinnert, was nicht direkt verstanden, nicht in der Wahrnehmung zu fassen und nicht zu messen ist“. Macht einen erheblich freier von allen, die einen irgendwie gearteten neuen oder eigentlichen oder besseren Menschen herbeidefinieren wollen, nicht?

            (und jetzt weiß ich auch, warum es mich schaudert – weil ich mir jetzt, zurückübertragen, kombiniert mit allen Versuchen die ich kenne für neue/eigentliche/bessere-Menschen-Definitionen vorstelle wie solche Versuche im anderen Fall wohl aussähen. Und ich kenne eindeutig zuviele Definitionsversuche! Deswegen: Glücklicherweise geht das nicht!)

          • Mr. Römpöm schreibt:

            „… und nebenbei, wenn der Mensch nach diesem Vorbild geschaffen ist, heißt das in Ableitung auch wir Menschen haben in uns – irgendwo, vielleicht – ein winziges Bissl etwas, das nicht “als im Alltag erlerntes strukturiert, woran sich nicht namentlich-bildlich erinnert, was nicht direkt verstanden, nicht in der Wahrnehmung zu fassen und nicht zu messen ist”. Macht einen erheblich freier von allen, die einen irgendwie gearteten neuen oder eigentlichen oder besseren Menschen herbeidefinieren wollen, nicht? “

            Ja… das kannst du schon als Glück bezeichnen. Ja, nah dran… sehr nah dran. Etwas resoniert gelegentlich im tiefst-Menschlichen, als Präsenz, die über den Hörenden hinausreicht, sobald dasderdie sich an *…….* wendet, derdiedas keinen Namen nach menschlichen Begriffen bekommen kann. Manchmal ist da ein kleinsteliges Fünkchen, das antwortet, kleiner als winzig, leiser als still, für ein Momentchen, kaum Zeit, kein Raum, kein Haken, kein Netz, nichts, woran manMenschMaus irgendwelche „ewigen Wahrheiten“ festmachen könnte. Schlimm (und vor allem anstrengend) sind ja hauptsächlicher die Wahrheitsprediger, die es aufgegeben haben, nach diesem inneren Prozeß und nach dem Hören-ins-Blaue zu gehen. Kein Rezept, aber vielleicht ein ge-Hör…

          • Aristobulus schreibt:

            Ah schön. (Und wahr)

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s