Nicht nur sauber, sondern judenrein!

Im Juni 2014 konnte das 23. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Malabo erst beginnen, nachdem alle Juden des Saals verwiesen wurden. Die arabische Liga forderte eine „judenreine“ Konferenz und bekam sie. Ebenfalls in der Halle anwesend waren UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Ministerpräsident von Spanien. Sie durften bleiben. Sie sind ja auch keine Juden. Glück gehabt!

„Alles begann, als sich einer der arabischen Delegierten aus Ägypten uns beim Abendessen in der Nacht vor der Eröffnung näherte und fragte, was wir hier zu suchen hätten, und zeigte dabei auf die Männer mit Kippahs.“

Mit diesen Worten beschreibt Yardena Ovadia die Geschehnisse. Sie hatte die Teilnahme der jüdischen Delegierten für das Gipfeltreffen organisiert.

„Wir hatten bereits im Konferenzsaal Platz genommen, als die Führung der Arabischen Liga einen Boykott der Konferenz ankündigte, solange die israelische Delegation im Saal sei. Wir erklärten offiziell, dass wir Amerikaner seien und keine Israelis, aber es half nichts.“

Schließlich verließen die vierzehn jüdischen Teilnehmer den Saal und die Veranstaltung konnte mit einer Verspätung von einer Stunde beginnen.

„Ich habe noch nie so einen Rassismus erlebt, so einen Antisemitismus“, erklärte ein Teilnehmer, der den Saal verlassen musste, weil er Jude ist und fügt hinzu: „Wir wurden gedemütigt!“

Wenn uns dieses Ereignis etwas lehrt, dann dies: Die Judenhasser sagen zwar Israel, aber sie meinen Jude! Israel ist für die Judenhasser das neue Jude geworden.

In Deutschland war einst das Wort Jude ein Schimpfwort. Eine Geschichte der einseitigen Kritik, Verfolgung und Vertreibung ging voraus. Einst gab es in Europa viele jüdische Siedlungen. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl illegale jüdische Siedlungen. Sie vernichteten die jüdischen Siedlungen und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas.

Heute werden die illegalen jüdischen Siedlungen „illegale israelische Siedlungen“ genannt. Ein Wort hat sich geändert, aber die Bedeutung ist die Selbe. Es ist das Jüdische, das einen Siedler im Nahen Osten illegal werden lässt.

Juden leben in allen Ländern des Nahen Ostens deutlich länger als Muslime. Juden haben dort schon gesiedelt und gebaut als Mohammed noch nicht einmal geboren war. Die Hamas aber vernichtet an den Orten, wo sie herrscht, die alte jüdische Tradition.

„Juden sind fremdartige Bakterien,“ erklärt der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, „sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

In der Charta der Hamas heißt es im Artikel 7:

„Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Unter sich sagen die Judenhasser immer noch Jude, aber wenn sie auf Deutsche treffen, dann sagen sie lieber Israel, denn die meisten Deutsche haben ein viel zu schlechtes Gewissen, wenn sie Jude hören. Für viele Deutsche bedeutet Jude: Der tote Jude, der verfolgt und ermordet wurde. Er wird betrauert und mit Gedenkveranstaltungen geehrt. Israel aber bedeutet: Der lebendige Jude, der sich gegen seine Verfolgung und Ermordung wehrt. Er wird kritisiert, boykottiert und vertrieben.

Israel ist das neue Schimpfwort der Judenhasser, weil es zu kompliziert geworden ist, Juden als Juden zu beleidigen. Wer einen Juden jedoch Israeli nennt, der kann damit erreichen, dass der Jude hinausgeworfen wird und der Generalsekretär der Vereinten Nationen schaut zu.

Für viele Menschen sind heute nicht die Menschen ein Problem, die Juden vertreiben, sondern jene Juden, die sich nicht vertreiben lassen. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen.

Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft”, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Jüdische Siedlungen sind nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die einen Frieden von Juden haben wollen. Für jene jedoch, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.

Im Juni 2014 in Malabo ertrug die Arabische Liga Juden nicht mal mehr als Sitznachbarn.

***

Ebenfalls im Juni 2014 ließ das Washington Institut durch ein führendes palästinensisches Meinungsforschungsinstitut eine Befragung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und im Westjordanland durchführen.
Insgesamt 1200 Personen wurden befragt, was geschehen solle, wenn es der palästinensischen Führung gelingen sollte, eine Zwei-Staaten-Lösung mit Israel auszuhandeln. 64 Prozent antworteten, dass bis zur Zerstörung ganz Israels weiter „Widerstand“ geleistet werden sollte. Nur 10 Prozent antworteten, dass in einem palästinensischen Staat Juden die gleichen Rechte wie Moslems haben sollten.

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142 Antworten zu Nicht nur sauber, sondern judenrein!

  1. Pingback: Juden raus! | Der Tlönfahrer

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Jetzt gibt es Gewissheit. Die drei israelischen Schüler wurden ermordet.
    Und von Israel wird erwartet, mit deren Mördern Frieden zu schließen… MIT DIESEN SCHWEINEPRIESTERN SOLL MAN FRIEDEN SCHLIEßEN???
    Ich hoffe, die israelische Antwort wird unmissverständlich ausfallen!

    KILL HAMAS!!!

    • Aristobulus schreibt:

      Wo Du Recht hast, hast Du Recht, Eitan-. Das fiel auch mir als Erstes nein Anderthalbtes ein, sofort.

      Erstaunlich, wie verschieden manche reagieren… woanders wird gemeinsam mit Vielen getrauert. Das kann man freilich tun – oder einfach nichts denken.

      • caruso schreibt:

        Mit Hamas Frieden schließen? Nie einen größeren Blödsinn gehört! Hamas will „mich“ ausrotten und ich soll mit ihm Frieden schließen! Wer so etwas will, der ist genau so ein Mörder an Juden wie die Hamas. Ein Schreibtischtäter der die Hände nicht schmutzig macht. Wie z.B. Eichmann und etliche andere, auch in niedrigeren Positionen. Das dies den meisten, wenn nicht allen, Politikern nicht auffällt, wundert mich doch.
        lg
        caruso

  3. shootfishdoc schreibt:

    Dabei sind doch eigentlich wir Katholen die mit der Präsentation der anderen Backe!

    • caruso schreibt:

      Ja, nicht nur die Katholen, sondern alle Christen. Aber ich habe noch nie gehört, nie gelesen in meinem langen Leben, daß man diese Haltung von einer christlich geprägten Land verlangt oder eines von sich aus so verhalten hätte. „Christ“ zu sein verlangt man nur von Juden, sonst von niemandem.
      lg
      caruso

      • Aristobulus schreibt:

        … Juden verachtet man, wenn sie sich nicht wehren.
        Juden verachtet man um so mehr, wenn sie sich wehren.
        Nu?! Dann ist all diese Verachtung doch völliger egal als egal, nicht?, und die ist so unwichtig wie nur irgendwas. Wir müssen nicht darauf schielen.

        Saj gesunt

        • Kanalratte schreibt:

          Gegen Verachter wehrt man sich aber lieber als nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Yepp. Schon verbal geht das recht gut https://tapferimnirgendwo.com/rechtlicher-hinweis/#comment-60977
            – und sonst eigentlich auch.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Wo kommen eigentlich diese Leute immer her? Ist da ein Nest, eine unbeaufsichtigte KiTa, eine sich verlaufen habende Pfingstgemeinde, wat’n ditte?

          • Aristobulus schreibt:

            …psst, Römpöm, das ist einer, der mal hart angefasst wurde, und der sich ab und zu rächen will 😉 , aber er wird dann wieder sehr arg hart angefasst, worauf er sich dann wieder rächen will, was aber wieder in einem harrrten Angefasstwerden mündet. Etc.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Aah… alles klar. Er ist bestimmt kein ganz schlechter Mensch, vielleicht treibt es ihn ja immer wieder her, damit er endlich mal was G’scheites lernen kann?
            Falls er aber doch unheilbar volldoof ist: weitermachen!
            Katzen nennen sowas „my Kratzbaum“ 🙂

  4. nussknacker56 schreibt:

    Natürlich darf man Israel kritisieren – wäre ja noch schöner, wenn nicht.

    Doch, wie schrieb es neulich so treffend urideg bei rungholt: „Man darf [es]. Von Montag bis Samstag. Aber warum sind sie eigentlich so geil darauf?“

    • Aristobulus schreibt:

      Israel ist zu zimperlich.
      Kaum sagt einer was oder schießt nur eine ganz kleine Rakete, erschallen aus Israel Rechtfertigungen.
      Seit der Entführung der drei jungen Juden verstärkt die Hamas den Raketenbeschuss, in Sderot hats schlimm eingeschlagen, woanders auch, und was tun die Israelis?, einmal Bombardement, damit Ruhe ist?, nein, die sind zu zimperlich, die sorgen sich zu sehr um internationale Zeitungen, oder dass ein paar linke Studenten sie wieder boykottieren und drei Avocados nicht kaufen.

      – So. Jetzt hab ich mal Israel hart kritisiert.
      Sonntag ja vorbei, also darf’s.

      • Kanalratte schreibt:

        Richtig

        Wie kann es sein dass Leute überhaupt aus Gaza Raketen abschießen können?
        Wer ist hier der Herr im Ring? Es sieht zumindest in Gaza so aus als wären es die Palästinenser.

        • caruso schreibt:

          Lieber Kanalratte, meine Seele, falls ich eine besitze, ist gespalten. Denn Schum74 und Ari
          haben ja recht. Du aber auch. Was soll ich wählen, auf welche Seite fallen? Ja, ohne eine große Menschenmasse ist es natürlich schwierig. Aber, die Europäer haben Juden noch nie von einer anderen Seite kennen gelernt. So, aus der Ferne, das zählt wenig. Würden Juden inmitten Europa eine andere, dunkle Seite zeigen, dann würde die Dame Europa vielleicht anders, und so komisch es auch klingen mag, positiver von uns denken. Meine Vermutung. – Und doch bin ich froh, daß wir diese Seite unter Verschluß halten. – Verzeiht mir bitte, sollte ich zu viel „philosophieren“.
          lg
          caruso

          • Aristobulus schreibt:

            … die dunkle Seite muss einfach raus, wenn wir angegriffen werden, denn dafür ist sie ja geschaffen. Insofern hab ich Dir nirgends widersprochen 🙂

        • Mr. Römpöm schreibt:

          Die Hamas und deren Hundehalter versuchen gerade, über Bande natürlich, Israel einen ziemlich fetten Ring durch die Nase zu ziehen. Könnte zu viel Schmerzen vor allem bei der Hamas und deren Zivilschutzschilden führen, denn jetzt ist Lasse an der Kasse, Schluß mit Lustig, heftig mit Geftig, Ende im Gelände, kein Pardon im Karton..

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, so isses, und Schluss mit Schmutz.
            Hoffentlich zögert Netanjahu nicht, denn da ist nichts zum Zögern.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Ja, aber er muß die richtigen finden und treffen, und dann auch mal die überaus bösartige PR der Gegenseite(n) endlich durchbrechen. Wird alles in allem sehr schwierig…

  5. Pingback: Schaschlik | abseits vom mainstream - heplev

  6. A.S. schreibt:

    Wer dazu schweigt, hat kein Recht „Nie wieder“ zurufen, sondern sollte sich in Nürnberg als Mitläufer registrieren lassen.

  7. Kanalratte schreibt:

    Man kann halt nicht mit Leuten diskutieren, die sich von vornherein „Anti-Israel“ und „Anti-Zionisten“ positionieren. Genauso wie man nicht mit „PI-Fanatikern“ über Islam oder Muslime und nicht mit Rechtsextremen über Einwanderung und Ausländer diskutieren kann.

    Das Problem speziell beim Thema Nahost ist, dass die meisten Menschen absolut voreingenommen sind und so eine konstruktive Diskussion bei der alle Seiten beleuchtet werden nicht möglich ist. Solange das so ist, wird man sich nur schwer mit dem Thema-Nahost auseindersetzen können.

    Ich komme nicht vom Thema Nahost und mein Interesse liegt bisher auch noch so auf diesem Thema, ich wurde aber zwangsläufig involviert, weil sich beim Thema Holocaust, solch Sätze wie: „Das was Israel macht ist auch nicht besser als die Nazis“ zwangsläufig einschleichen und weil die alten antisemitischen Äußerungen aus der braunen Zeit heute auf Juden in Israel und den Staat Israel übertragen werden.

    • Kanalratte schreibt:

      Es ist auch schwer Israel zu kritisieren, wenn man auf der anderen Seite nichtmal bereit dazu ist, die Araber in Palästina zu kritisieren, was ja leider meistens der Fall ist.

      Der typische „Israelkritiker“ wird dir 3 DIN A4 Seiten darüber schreiben, was Israel falsch macht und warum Israel böse ist, wird aber die „Palästinenser“ nie kritisch erwähnen und sie durchgehend als Opfer und Unschuldige bezeichnen.

      Wenn Hecht-Galinski von Beruf „Tochter“ ist, dann sind Palästinenser von Beruf „Opfer“.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        „Es ist auch schwer Israel zu kritisieren, wenn man auf der anderen Seite nichtmal bereit dazu ist, die Araber in Palästina zu kritisieren, was ja leider meistens der Fall ist.“

        Sagen wir es so: ich kann Israel nur dann zurecht kritisieren, sobald ich nachweislich bessere Alternativen anbieten kann. Kann ich das? Kann ich jedenfalls nur, sofern ich dort hinginge, etwas Essentielles von mir hingäbe, etwas Essentielles von dort in mich hereinließe – und zwar ungefiltert, mit weit offenen Ohren für alle möglichen Eigenheiten und Selbstverständnisse – und dann aber nur genau so helfen wollte, daß es wirklich hilft, im Ganzen. Kann ich das, von meinem bequemen Mitteleuropäersitzplatz aus? Alles Andere ist schon von sich aus betrachtet anmaßender Kinderkram…

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Mr. Römpöm: „Ich kann Israel nur dann zurecht kritisieren, sobald ich nachweislich bessere Alternativen anbieten kann.“

          Sofern es mich betrifft, Mr. Römpöm, könnte ich Israel nur dann zurecht kritisieren, wenn eine nachweisliche Schuld bestünde.
          Da ich Ihre guten Kommentare kenne, vermute ich, dass wir dasselbe meinen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Sorry, Mr. Römpöm, mein letzter Satz ist bescheuert. Natürlich hängt die Qualität Ihrer Kommentare nicht von meiner Zustimmung ab.

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Kein Problem, Gutartiges, ich denke, ich verstehe deinen Denkansatz, nund wir meinen wohl von leicht verschobenen Blickwinkeln her das Gleiche. „Schuld“ als „Schuldig-keit“, also korrigieren, was zu korrigieren ist, ausgleichen, was (positiv betrachtet) auszugleichen ist, Merci!

        • A.S. schreibt:

          Israel kritisieren kann (=darf) jeder, der die Kritik nicht als Deckmantel für seinen Judenhass missbraucht. Dann darf die Kritik auch einseitig oder unfair sein. Wichtig dabei ist, dass der Kritiker andere Sichtweisen als legitim zulässt und „störende“ Fakten aufnimmt.
          Einfacher Test: Im Gespräch mit Argumenten auf das Dilemma, in dem Israel steckt, hinweisen. An dem Umgang mit diesem Argument kann man schon sehr sehr viel ablesen.

          • schum74 schreibt:

            An der ausschließlichen Beschäftigung mit Israel unter Ausschluß aller anderen Länder dieser Welt kann man auch schon sehr viel ablesen.

          • A.S. schreibt:

            Ja, aber das kann auch unschuldiges Interesse sein. Unwahrscheinlich, das geb ich zu aber möglich. Die Einseitigkeit der Wahrnehmung und das Abblocken von alternativen, Zweifel weckenden Sichtweisen sind die besten Indizien.

      • caruso schreibt:

        Wenn Juden auch Selbstmordattentate verüben würden, noch dazu in Europa, würde man auch Israel nicht, oder viel weniger, kritisieren. Nur sind Juden im allgemeinen keine Mörder. Was manchmal ein Nachteil ist:-)))))) Die Araber / Muslime werden nicht wegen einer überschäumenden Liebe zu ihnen kritisiert, sondern weil man vor ihnen Angst hat – nicht ganz zu Unrecht. Und nachdem man in Europa kein Land eine schlagkräftige Armee mehr hat…
        (Rußland ist kein Europa).
        lg
        caruso

        • schum74 schreibt:

          Darf ich widersprechen?

          Wenn Juden Selbstmordattentate verüben würden, dazu in Europa, würde man die Juden in Israel genau so kritisieren.
          Diesmal allerdings zu Recht.

          Was Du meinst, liebe Caruso, dass sie sich damit den Respekt verschaffen würden, den Muslime z. Z. mit ihrer Barbarei genießen, dürfte nicht zutreffen.
          Schon deshalb, weil sie keine 1,57 Milliarde Leute haben, um eine Drohkulisse aufzubauen.

          Der Witz bei der Geschichte:
          Egal, wie sich die Juden verhalten, sie werden allgemein gehasst. Schon deshalb bin ich dafür, lieber anständig zu sein.
          Egal, wie sich die Juden verhalten, sie werden niemals gefürchtet. Dazu fehlt es, wie gesagt, an Menschenmassen.
          Wo echte Furcht herrscht, wie vor den Muslimen, gibt man die Furcht nicht zu, verbirgt sie sogar vor sich selbst. Islam ist Frieden, wie jeder weiß. Schon daran, dass Leute ihre Angst vor Juden, vor ihrem verderblichen Einfluss usw., herausschreien, kann man erkennen, dass es diese Angst nicht gibt.

          • Aristobulus schreibt:

            So ist es. Bestes Beispiel der Angstlosigkeit gegenüber den Juden ist dieses Video (eins von zahlreichen) aus Judäa und Samaria, vulgo Westbank (nein, es ist Erez Jissroejl!), als ein kleines Mädchen hysterisch schreiend einen Zahal-Soldaten attackiert. Sie weiß genau, er tut ihr nichts. Derlei würde sie bei einem anderen erwachsenen Mann niemals wagen – nur bei einem jüdischen Mann.
            Sie hat die Lektion begriffen, dass man Juden nicht deswegen hasst, weil man sie fürchtete.

            Ebenso nach Strickmuster verhalten sich BDSler, die in Anwesenheit von Juden zum Boykott Israels aufrufen. Gutes Beispiel ist George Galloway, ein Experte in Sachen ausgelebtem Judenhass. Der macht’s auch so. Weil die Sache so aussieht.

          • Kanalratte schreibt:

            Darf ich widersprechen?

            Wenn Juden in Selbstmordattentate verüben würden, dazu in Europa und als extrem Gewaltbereit gelten würden wie es Muslime sind, dann würde es genügend Leute geben, die sich dazu berufen fühlen würden „die Juden“ und deren Ruf vor „ein paar Extremisten“ zu schützen.

            Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Radikalität mehr geächtet wird als Nicht-Radikalität. Im Gegenteil, ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn Israel mal etwas radikaler werden würde und z.B. den Gazastreifen säubern würde, was längst überfällig ist, dann gäbe es neben viel Kritik auch viel Zuspruch.

            In Israel werden weniger die wenigen Radikalen weniger geächtet als die Harmlosen und Naiven, die alles mit sich machen lassen und mit Terroristen verhandeln.

            Anstatt mal zielstrebig Aktionen, wie z.B. einen Krieg gegen die Hamas in Gaza auszuführen und Gaza zu säubern, ist Israel eher dafür bekannt diese „Nadelstichaktionen“ zu machen, was einem petzenden Mädchen beim Schulsport gleicht.

            Dafür hat die Welt keinen Respekt. Für ein Land dass es in 66 Jahren nicht schafft einen Feind zu vernichten und ständig Gebiete zurückgibt, hat die Welt auch keinen Respekt.

            Gaza müsste längst unter vollständiger israelischer Kontrolle stehen, sodass Raketenangriffe unmöglich wären.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Regeln von Hama, Kanalratte („the Hama rules“), ein entsetzlicher Ausdruck für just die Mentalität in Nahost: Assad-père ließ 1982 bei einem Aufstand der Muslimbruderschaft vierzigtausend Einwohner der Stadt Hama umbringen. Resultat: Der Aufstand war beendet.

            „wenn Israel mal etwas radikaler werden würde und z.B. den Gazastreifen säubern würde…“
            Dann wird der Antisemitismus nicht aufhören, sprich, das Bild vom Jud. Der Jud gilt als rechtlos und ausrottbar, und keiner zuckt zusammen, wenn er zur Tür reinkommt.
            Ein Flächenbombardement von Gasa könnte dieses Bild erschüttern – für eine Zeitlang. Von unendlich mehr Sicherheit für die Israelis ja gar nicht zu reden!

          • Kanalratte schreibt:

            „Dann wird der Antisemitismus nicht aufhören, sprich, das Bild vom Jud. Der Jud gilt als rechtlos und ausrottbar, und keiner zuckt zusammen, wenn er zur Tür reinkommt.“

            Hat man sich deswegen damals nur so spärlich gewehrt?
            Der Pazifismus hat das Gas gebracht, der Kampf das Land Israel.

            Wenn nicht mal der „Jud“ an sich glaubt, wer soll es dann tun?

            PS: Nichtmal die heute zum Pazifismus gezwungenen Deutschen würden sich von arabischen Terroristen so die Butter vom Brot nehmen lassen, wie es Israel tut.

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  10. Kanalratte schreibt:

    Das Problem bei Israel ist dass es Juden sind, die sowohl Christen als auch Muslime nicht mögen.
    Wären es Christen, würde Europa anders denken.
    Wären es Muslime, würde die Islamische Welt anders denken.

    Aber es sind JUDEN!

    Es sind jene Juden denen einst ihre Siedlungen in Europa legal oder nicht legal geraubt und niedergebrannt wurden und jene die dann in Todeslager geschickt wurden und da meistens direkt in die Gaskammer.

    Schwarze Milch und ein Grab in den Lüften.

    • anti3anti schreibt:

      Welche Muslime? Wären sie Schiiten, so würden sie von den Sunniten gehasst.
      Welche Christen? Wären sie katholisch, so würden sie von den Orthodoxen gehasst.
      Ersteres weltweit, Letzteres z.B. in Bosnien&H, wo der 100. Geburtstag des WWI gerade feierlich begangen wird.
      Da sie Juden sind, werden sie von Sunniten, Schiiten, Katholiken, Orthodoxen, sogar von manch Schintoisten und Juden gehasst.

      • Aristobulus schreibt:

        Immerhin bringen Katholen, Evangelisten und griechisch-russisch-Orthodoxerer einander nicht mehr um, oder nur in Ausnahmefällen.
        A bissele Fortschritt 😉

        • anti3anti schreibt:

          Ich kenne viele Ausnahmefälle, wie auch bei Muslimen.

        • shootfishdoc schreibt:

          …..vor 40+ Jahren von Tom Lehrer in „National Brotherhood Week“ besungen und noch immer aktuell und auf YouTube abrufbar: “ ..and the catholics hate the protestants, and the protestants hate the catholics, and the Hindus hate the Moslems – an everybody hates the Jews!“

          • aurorula a. schreibt:

            *singt weiter* „…but you’re in National Brotherhood Week, National Brotherhood Week, National Everybody-smile-at-one-another-hood Week. It’s fun to utilize the people you despise; as long as you don’t let them in your schools.“

          • shootfishdoc schreibt:

            wo leuchtet die rosenfingrige Eos, die noch den ätzenden Mathematiker kennt und zitieren kann?? bitte ggf. 49epikur@gmx.at kontaktieren….. :-)))

          • Aristobulus schreibt:

            Oj, ein schwimmendiker Epikojress gar auf Freiersflossen? 😀

          • shootfishdoc schreibt:

            nebbich… in hoc aetate ist Nießen schon ein Erfolgserlebnis… aber wenn man Tom Lehrer seit finnefzig Jor kennt, freut man sich über eine verwandte Seele zu stolpern. Und um Ludwig Börne zu zitieren: Man hasst die Juden nicht, weil sie es verdienen. sondern weil sie verdienen. Zusatz 2014: …und aus jedem anderen jeweils beliebig zu nominierenden Grund.

          • shootfishdoc schreibt:

            ….und zum Thema Vater der Wüste: ich empfehle „The Backgarden of Allah“, „Three Deserts“, „Oriental Spotlights“ und auch den Rest von Major C.S.Jarvis (siehe Abebooks etc.). Der Mann war 15 Jahre Gouverneur von Sinai.

      • Bergstein schreibt:

        Da erlaube ich mir ein Zitat eines Großen. Alle Nationen hassen einander, alle zusammen hassen sie die Juden und können diese nur ertragen, wenn diese reich sind. Seit 150 Jahren hat sich nichts geändert.

        • Aristobulus schreibt:

          … nur, dass Juden nicht reich sind (insofern hat sich doch nichts geändert, ja, wie seit 150 Jahren nicht). Also sollten wir reich werden. Am Besten jetzt gleich.
          Un petit effort s’il vous plait.
          Gnngnngnn

          • Mr. Römpöm schreibt:

            *geschäftsidee such*

            https://www.bigdealblogs.com/knowledge-bank/business-and-finance/starting-a-business/crazy-business-ideas-that-work

            Unter „Weird inventions: Assorted oddities“:

            (schnell umgeschrieben)

            „Israel critic repellent
            Sick of pesky Israel critics hanging around near your house? Just sell an Israel critic repelling device to [they know who they are]!
            Curiously, Israel critics are able to hear voices with a greater range of frequencies than mentally healthy people – much like a dog being able to hear a high-pitched whistle which, for you, sounds silent. The Israel critic repellant device produces high-pitched virtual noises which irritate them and stop them hanging around in areas equipped with the gadget, which is ONLY being sold to Israel critics.
            However, it’s not all high-frequency irritation for Israel critics – some enterprising youngsters have turned this technology to their advantage. Youths in Japan have written mobile phone ringtones that ring at a pitch so high that even crusty old Sumo wrestlers can’t hear it!“

            *prototyp bastel*

          • Bergstein schreibt:

            Mark Twain meinte bloß, dass nur die reichen Juden toleriert werden und nicht dass alle Juden reich wären.

          • Aristobulus schreibt:

            Mark Twain. Wo hat er das geschrieben, Bergstein?
            Matk Twain, der 1867 ins osmanische Palästina reiste und haargenau festhielt, dass da seit Alters her Juden und ein paar Christen und wenige Moslems lebten in einem fast verödeten Land (Wüste oder Sümpfe, sonst kaum was). Mark Twain, dessen Bericht von Araberfantasten völlig unterschlagen wird

          • Bergstein schreibt:

            Ich habe es vor über 20 Jahren gelesen. Das Werk kann ich nicht mehr nennen. Hinsichtlich der erwähnten Reise nach Palästina. Nach Mark Twains Angaben konnte er in Galiläa auf 30 Meilen Sicht kein Dorf finden. Die Palästineser haben sich wohl alle versteckt.

          • Aristobulus schreibt:

            Hinter Bäumen und Felsen…
            (Bäume waren da keine. Korane [wegen des Zitats] auch so gut wie keine.)

          • Bergstein schreibt:

            Ich dachte nur Juden dürften sich dahinter verstecken. Schließlich ist das Pflanzen von Bäumen in Israel eine jüdische Prärogative. Ein Engländer, der viel Zeit in arabischen Länder verbracht hat, sagte mal Folgendes. Araber ist nicht der Sohn der Wüste, er ist der Vater der Wüste. Der Mann wusste wovon er sprach. GK

          • Aristobulus schreibt:

            … ja, wenn ein Araber da mal hinvätert, wächst kein Gras weit und breit mehr

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Unverwüstlich verwüstend-wüste Wadiaschaffung. Basierend im leider allzu häufigen Extremfall auf einem Todeskult, dem sogar toter Sand noch viel zu lebendig erscheint.

  11. Malte S. Sembten schreibt:

    Heute werden die illegalen jüdischen Siedlungen “illegale israelische Siedlungen” genannt.

    IIlegale jüdische Siedlungen?

    • Aristobulus schreibt:

      Das hatte Buurmann im Satz davor erklärt:
      „Einst gab es in Europa viele jüdische Siedlungen. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl illegale jüdische Siedlungen. Sie vernichteten die jüdischen Siedlungen und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas. „

      Die Folgerung auf die Gegenwart bezogen: Damals illegale jüdische, heute illegale israelische Siedlungen.

  12. Aristobulus schreibt:

    Was bedeutet das alles, und wie kann man besser reagieren – nein, agieren?
    Ich habe anlässlich der aktuellen Minikleinst-Minimaldemonstration in Hamburg wegen der drei entführten jungen Juden ganz kurz analysiert, wie die Lage aussieht. Was für HH im Winzigen zutrifft, trifft auch für zehn Jahre Kölner Hasspappen-Inszenierung auf der Domplatte und für das UNO-Gebaren im unbekannten Malaoboro zu.
    https://tapferimnirgendwo.com/2014/06/21/angriff-auf-judischen-demonstranten-in-hamburg/#comment-60874

    Bitte um Antworten dort (oder hier…)

    • aurorula a. schreibt:

      Antwort dort (wobei sie größtenteils noch in der Mod steckt): Ihr seid nicht allein!

      Derweil bin ich beim Link-hoppen um die Bilder von Solidarität überall zu suchen noch über das hier gefallen:
      http://haolam.de/artikel_18036.html

      Weiß jemand, wie es dem Hamburger Verletzten inzwischen geht?

      • Aristobulus schreibt:

        Er liegt noch im Spital…

        • aurorula a. schreibt:

          Nochmals gute Besserung,
          ich hoffe, er kommt bald und vollständig wieder auf den Damm!

          (Verdammt nochmal, abgesehen davon daß man keinen schlägt; man schlägt keinen einfach so; und davon abgesehen schlägt man keinen alten Mann, einfach so; und davon abgesehen schlägt man keinen alten Mann einfach so krankenhausreif; und abgesehen davon schlägt man keinen alten Mann einfach so schwer krankenhausreif!)

          • schum74 schreibt:

            Was heißt „einfach so“? Der Mann ist entweder Jude, oder er macht sich mit Juden gemein.
            Nicht ungerecht sein, liebe Aurorula!

          • aurorula a. schreibt:

            Also ergänzt: „einen alten Mann aus Antisemitismus so schwer krankenhausreif zu schlagen ist einfach nur grausam“!

          • Aristobulus schreibt:

            … wir werden es nicht verstehen, warum oder weshalb jemand das fertigbringt.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus

            Weil humanitärer Abfall keinen Anstand kennt. Menschlichkeit beschränkt sich auf Menschen.

  13. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Ebenfalls in der Halle anwesend waren UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Ministerpräsident von Spanien. Sie durften bleiben.“

    Warum auch nicht? In ihrer Eigenschaft, als erbärmliche Kreaturen, waren sie doch die geeignetsten Pappfiguren auf dieser beschissenen Kerb.

  14. caruso schreibt:

    Saubande! samt Ban Ki- moon!!!
    Osten-Sacken & M.Küntzel & Schum74 – alle drei haben recht. Und wie!!!
    lg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      Jüdisches Stillhalten, jüdisches Zurückzucken, jüdisches Nachgeben gelten als Zustimmung.
      Durch Stillhalten, Zurückzucken, Nachgeben erreicht man nur EINS: Dass die Dinge schlimmer werden, dass Juden weiter rausgeschmissen werden, dass man auf Juden weiter spuckt und sich welche rausgreift, um sie fertigzumachen.
      Weil zugestimmt wurde.

      – Dir a gutte woch, liebe Caruso

  15. mike hammer schreibt:

    was würde ein würdiger staat auf derartigen druck
    der UN tun, was würde putin tun?
    bei einem unfall würden
    ein journalist mit
    einem UN
    oder OSZE beobachter verunglücken,
    nahe angehörige von politischen führern des gegners
    würden an unerklärlichen krankheiten leiden, angehörige des
    terrorduos das man als entführer identifizierte würden
    gr0ßes unglück erleiden und natürlich würde
    die wut der nachbarn steigen wegen
    kolateraler bestrafung nach der
    sich putin die hände in
    unschuld waschen
    würde. sicherlich würde putin dann auch „verantwortliche“ „einsperren“.
    aber juden sind im betreiben von staaten nicht geübt und ratlos.

    • mike hammer schreibt:

      damit gebranntes kind das feuer scheut muß es weh tun.
      deshalb ist zu chirurgisch kontraproduktiv.
      gestern in gasa..:

      man beachte die unbeschädigten kolateraloptionen.

      • ceterum censeo schreibt:

        Drohne oder eher Bombe? Hoffentlich saß der richtige Drecksack drin!

      • mike hammer schreibt:

        2 drecksäcke, schätze
        es wae ne F16.

        eine kassam rakete setzt
        fabrik in sderot in brand.
        das würde doch die
        flächenbombqrdierung
        von gasa legitimieren.

      • Aristobulus schreibt:

        „aber juden sind im betreiben von staaten nicht geübt und ratlos“

        Teils Zustimmung, Teils nicht. Juden haben nicht die Skrupellosigkeit eines Putins, haben auch nicht die Kälte eines Obama. Ziel kann es nicht sein, es denen gleichzutun – wofür ist man dann Jude?
        Man kann nur dies Dinge so klarstellen wie etwa Du in Deinem Kommentar, Hammer, oder wie ich jetzt in meinem.

        • mike hammer schreibt:

          # Aristobulus

          äh du, ich meinte was putin täte wenn terroristen 3 russen entführt und zur selben
          zeit die UN & EUSSR blödsinnige aktionen wie der rauswurf der juden, also in putins fall der anwesenden slaven übergangen hätte……

          was putin tun würde wenn israel eine russische provinz wäre und die israelis russisch ortodox, im kriegszustand, das will ich hier nicht ausmalen. jedenfalls wäre das motto
          der operation nicht gegossenes blei oder nägel mit köpfen sondern
          alles was man nicht fressen oder ficxxxn kann wird erschossen
          und mottos werden da buchstäblich ausgeführt.

          z.b. hat georgien den russen nichts getan, nach der eroberung von
          abchasien und süd-ossetien vertrieben die russen A L L E georgier,
          500.000 menschen, stell dir vor man hätte ihnen was getan.

          • Aristobulus schreibt:

            Kein Mensch redet je von diesen georgischen Vertriebenen! Und von der Million vertriebener Syrer redet auch kaum einer. Aber wenn bei einer Durchsuchung durch die Israelis ein Fantastinenser erschossen wird, weil er zuerst geschossen hatte, steht’s sofort als Mord auf Seite Eins der Zeitungen.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            es ist nicht völlig gefahrlos putin zu kritisieren und die syrer kümmern keine sau,
            die sind nur gut wenn sie juden angreifen und dabei sterben,
            dann verstößt es gegen das menschenrecht
            jederzeit und überall juden töten
            zu dürfen.

          • mike hammer schreibt:

            ich meine wenn man Putin an georgien erinnert,
            mit dem pott-stricher als resident im weissen haus,
            erobert er georgien bis an die grenzen syriens.
            ich weis es geht über georgien hinaus, aber
            russland hat ein großes herz, oder so.

            🙂 😦 :/

          • Aristobulus schreibt:

            …so groß, dass die Leber (därr Ljäbärr) auch schon ganz schön was abgekriegt hat.

          • mike hammer schreibt:

            😉

      • Aristobulus schreibt:

        „das würde doch die flächenbombqrdierung von gasa legitimieren“

        In der Tat. Sogar ein jüdisches (und ach so ethisches) Land darf das tun. Angriff ist Angriff, dagegen muss sich verteidigt werden, und zwar so, dass es der Angreifer nicht wiederholen kann.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Aristobulus: „.., dagegen muss sich verteidigt werden, und zwar so, dass es der Angreifer nicht wiederholen kann.“

          Das sehe ich auch so!
          Aggressoren verdienen nur einmal Verständnis – anlässlich ihrer Trauerfeier.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Gibt es dafür Abwrackprämie?

        • Aristobulus schreibt:

          Die Schrodd-Preise in Gasa sind leider wahnsinnig niedrig.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Kann ich verstehen, bei diesem Angebot.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Wobei ich den Begriff „Schrott“ nicht nur auf das Blech beziehe.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, Gutartiges, der Schredder dort produziert Schrott, indem er selber als Schrott auch nur Schredder ist, er produziert in und aus Gasa nichts als Schrodd!, beschwert sich aber bitterlichst, wenn die Israelis manchmal etwas nachhelfen.

            Die Schrotthaftigkeit Gasas ist schon eine ungeheuer schredderhaft geschrottete.

  16. schum74 schreibt:

    „Ich habe noch nie so einen Rassismus erlebt, so einen Antisemitismus“, erklärte ein Teilnehmer, der den Saal verlassen musste…

    Der Rassismus-Vorwurf, zumal bei einem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union, ist natürlich Quatsch. Mit dem Mode-Wort „Rassismus“ hoffte wohl der Sprecher, die Zuhörer/Journalisten zu Anteilnahme zu bewegen. Erst bei „Rassismus“, so die Hoffnung, würden sie das Unrecht einsehen, das den Juden geschehen ist. Mit „Antisemitismus“ kommt man nicht mehr weit.

    Den feinen Unterschied zwischen Rassismus und Antisemitismus versucht Thomas von der Osten-Sacken in der Besprechung einer Tagung zum Thema Rassismus am Sir Peter Ustinov Institut („Wiener Rassismus-Tagung und Berliner Antisemitismusstreit“, Mitte Mai 2010) so klar wie möglich herauszuarbeiten:

    „Antisemitismus ist weder Vorurteil noch Ausdruck rassistischer Gesinnung. Kurz gesagt: Rassismus rationalisiert und verfestigt Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse, wie sich etwa im Apartheid Südafrikas oder den alten US-Südstaaten am sinnfälligsten zeigte. Antisemitismus dagegen ist ein Wahn, der, wie Jean Paul Sartre einmal richtig bemerkte, auf den Tod des Juden zielt.

    Der Rassist definiert die Mitglieder einer anderen Gruppe meist anhand körperlicher Eigenschaften, wie etwa der Hautfarbe, als minderwertig. Antisemitismus funktioniert über einen wahnhaften Projektionsmechanismus: Juden stehen für ein abstraktes Prinzip von Weltherrschaft und sind minderwertig zugleich. Rassisten streben nach Separierung und Unterdrückung, auch wenn sie dies Ziel oft mit Gewalt verfolgen und vor Mord nicht zurückschrecken, Antisemitismus zielt dagegen per se nach Vernichtung.“

    http://www.wadi-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=654:stopthebombnet-wiener-rassismus-tagung-und-berliner-antisemitismusstreit&catid=45:analyse-archiv-2010&Itemid=158

    Sekundiert Matthias Küntzel („Die Botschaft des 11. September ist beim Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung noch nicht angekommen“, SPME Faculty Forum German Edition, 23. Dezember 2008):

    „In der Tat wird man weder das nationalsozialistische Vernichtungsprogramm gegen Juden, noch die gegenwärtigen Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat Israel mit dem Begriff ′Vorurteil′ erklären können.“

    • anti3anti schreibt:

      Es gibt keine befriedigende Definition des Antisemitismus. Viele (die meisten?) Antisemiten sind auch Rassisten. Zwischen Antisemitismus und Rassismus gibt es eine sinnvolle Korrelation, übrigens auch zwischen Antisemiten und Veganer.
      Die Nazis behandelten die Juden als Rasse.
      Wer UN-Generalsekretär und der spanische Ministerpräsident nehmen die Juden nicht so wichtig, was sie durch ihr Sitzenbleiben bezeugen. Andererseits sind die Treffen der Afrikanischen Union unwichtiger als die langweiligsten EP-Debatten. Wo liegt denn überhaupt Malabo?

      • schum74 schreibt:

        Korrelation zwischen Antisemitismus und Rassismus: Ja. Korrelation zwischen zwei Variablen. Ist eben nicht dasselbe.

        nehmen die Juden nicht so wichtig ist zart formuliert.
        Das ist Verrat an den Werten, denen die UNO nach dem Krieg erneut Geltung verschaffen sollte: Würde des Menschen, besonders Anerkennung der Juden, die Hitler hatte zur Gänze ausrotten wollen; Gleichheit der Völker; Miteinander in Frieden.
        Der Ort des Verrats spielt keine Rolle.
        Ban Ki-moon und der spanische Ministerpräsident sind, wie Rudolf schreibt, zumindest traurige und verantwortungslose Figuren. Sie sind einfach verachtenswert.

        • Bergstein schreibt:

          Wir können in nächsten Tagen von Spanien sicherlich ein Paar sehr antiisraelische Äußerungen zu hören bekommen. Es geht immer nach gleichen Muster. Man verrät als Westen mal wieder Israel, weil mein zu feige ist, den muslimischen Ländern zu trotzen. Man bekommt deswegen schlechtes Gewissen. Man erfinden irgendeine Sünde Israels. die man kritisiert, um diesen Verrat zu rechtfertigen. So geht das seit fast 70 Jahren.

          • Aristobulus schreibt:

            Genauso, Bergstein… und man ahndet dann diese Sünden Israels, um das eigene Gewissen zu rechtfertigen, das flüstert, es müsse schon was dran sein, denn man habe das schon immer so gemacht. Je mehr Ahndung der jüdischen Sünden, um so reiner steht man als Ahnder da.

            Antisemitismus nimmt wegen des Antisemitismus zu. Der Antisemitismus kann nur die Ahndung der jüdischen Sünden fordern und es dann tun. Weil ja sonst und zuvor alles sinnlos und dämlich gewesen wäre, nicht? Das kann man aber nicht zugeben. Seit ungefähr tausend oder zweitausend Jahren kann man’s nicht.

        • Mr. Römpöm schreibt:

          Schum: „Das ist Verrat an den Werten, denen die UNO nach dem Krieg erneut Geltung verschaffen sollte: Würde des Menschen, besonders Anerkennung der Juden, die Hitler hatte zur Gänze ausrotten wollen; Gleichheit der Völker; Miteinander in Frieden.“

          Hier rutscht die UNO im konkreten Handeln weit hinter die ansatzweise Verwirklichung der sehr (und damals vielleicht überhöhten) hohen Ansprüche des Völkerbundes der Zwischenkriegszeit (1920 bis 1946) zurück:

          Völkerbund-Satzung, als Bestandteil der fünf Pariser Vorortverträge von 1919 bis 1920:
          http://www.versailler-vertrag.de/vv1.htm

          „In der Erwägung, daß es zur Förderung der Zusammenarbeit unter den Nationen und zur Gewährleistung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit wesentlich ist, (…) die Gerechtigkeit herrschen zu lassen und alle Vertragsverpflichtungen in den gegenseitigen Beziehungen der organisierten Völker peinlich zu achten, (…)“

          Hier Stresemanns Rede anläßlich des deutschen Beitritts in 1926:

          http://www.1000dokumente.de/?c=dokument_de&dokument=0089_str&object=translation&l=de

          Die UNO dreht – im Handeln – zur Zeit das Rad völlig zurück, die lassen die Ungerechtigkeit herrschen (ggü. Israel)!

      • Aristobulus schreibt:

        „Wo liegt denn überhaupt Malabo?“ LOL!
        Die Frage spukte mir seit Lektüre des Artikels im Kopf herum. Malaga, Malabar, Maribor, Haribo?

        Ob aber in Malabo, Durban oder jede Woche bei der UNO auf der New Yorker Eastside, der Antisemitismus brodelt.

      • Schum74 schreibt:

        Lieber anti3anti,
        erlauben Sie mir das Gespräch fortzusetzen, weil ich diese Unterscheidung Antisemitismus/Rassismus für wichtig halte.

        Es geht nicht um eine Definition beider Begriffe. Es geht darum, die unterschiedlichen Reaktionen auf Schwarze etwa und Juden voneinander abzugrenzen. Man will doch verstehen, was geschieht, nicht?

        Was von der Osten-Sacken sagt, und was mir so sehr einleuchtet: Auch der wütigste KKK-Mann zieht nicht los mit der Absicht, alle Schwarzen dieser Welt, angefangen mit den Afrikanern, bis auf den Letzten zu vernichten. Es genügt ihm, dass die Schwarzen aus seinem Land verschwinden bzw. gesellschaftlich deutlich unter ihm stehen.
        Nicht so der Antisemit: Ihm genügt nicht, dass die Juden aus seinem Land verschwinden. Die Juden sind ihm auch in Tausenden von Kilometern Entfernung zu viel. Sie sind ihm auch in Israel zu viel. Sie sollen nicht nur mit ihm nicht leben dürfen. Sie sollen überhaupt nicht leben dürfen.
        Das ist ein qualitativer Haltungsunterschied. Daher ist es nicht so wichtig, dass die Nazis Juden als Rasse behandelt haben. Es geht nicht um Bezeichnungen. Es geht um die möglichst präzise Erfassung eines Phänomens. Einverstanden?

        Und was soll ich Ihnen sagen? Der Toraabschnitt dieser Woche, genau gesagt Raschi, beschäftigt sich gerade mit diesem Unterschied. Bitte nicht seufzen! Es ist nicht meine Schuld, wenn die Tora so furchtbar aktuell ist.
        Ich mache schnell und schmerzlos, ja?

        Also: Balak, der König von Moaw (Moabit) bittet einen heidnischen Propheten namens Bil’am, die Hebräer zu verfluchen. Er hat Angst vor der Menschenmasse, die jenseits der Grenze kampiert. Was er letzten Endes möchte, sagt er Bil’am ganz deutlich: wa-agarschénu min ha-Arez – und ich werde sie aus dem Land vertreiben.
        Was erzählt etwas später Bil’am dem Gott, der ihm im Traum erscheint? Der König von Moaw habe zu ihm gesagt: Verfluche die Bnej Jisrael, den Feind da draußen, we-geraschtiw – und ich werde ihn vertreiben.

        Merkt dazu Raschi an:

        מן העולם ובלק לא אמר אלא ואגרשנו מן הארץ איני מבקש אלא להסיעם מעלי ובלעם היה שונאם יותר מבלק.

        Min ha-Olam u-Balak lo amár éla wa-agarschénu min ha-Arez ejni mewakésch éla lehassiám me-aláj u-Wil’am haja sson’ám joter mi-Balak.

        Ergänzt Raschi das unvollständige Zitat von Bil’am: … we-geraschtiw – und ich werde ihn vertreiben
        … min ha-Olam – aus der Welt. Balak hat nur gesagt: wa-agarschénu min ha-Arez – und ich werde sie aus dem Land vertreiben. Ich, Balak, will sie lediglich abschütteln. Bil’am aber hasste sie mehr als Balak.

        Ist klar?
        Balak: ich werde sie aus dem Land vertreiben
        Bil’am: ich werde ihn vertreiben (min ha-Olam – aus der Welt)

        Von den Beiden ist nur Bil’am antisemitisch.

        • Aristobulus schreibt:

          Bin baff, Schum. (Bin bei dem Pasuk jedes Jahr baff…)

          Die Tojre hat gewusst, was Vertreiben bedeutet, wenn nicht gesagt wird, aus der Stadt, aus dem Land. „Vertreiben“ ist dann ganz en général gemeint, amalekitisch.
          Es geriet in Vergessenheit?, und Raschi hat es wieder erkannt und ergänzt. Der hat es vor den eliminatorischen Austreibungen von 1096 gewusst?, weißt Du, wann er den Kommentar geschrieben hat? Muss just in dieser Zeit gewesen sein

          • schum74 schreibt:

            Die Kommentare sind leider nicht datiert. Bergstein, können Sie was dazu sagen?
            Ich kann nur sagen, dass man nicht genau weiß, wann Raschi gestorben ist.
            Geboren wurde er 1040, das scheint fest zu stehen. Aber gestorben? 1090 oder 1105?
            Ein riesiger Unterschied. Dazwischen liegt nämlich der Erste Kreuzzug 1096-1099.
            Was hat Raschi in den letzten Jahren seines Lebens gesehen, gehört, durchgemacht?

  17. Schum74 schreibt:

    Es freut einen immerhin, dass UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Ministerpräsident von Spanien aus Solidarität mit unseren muslimischen Brüdern und Schwestern im Konferenzsaal geblieben sind.

    Bei dieser Gelegenheit: Ich bewundere die Langmut der UNO-Mitglieder, die „Satan, Zion with a tail“ (official PA TV, Aug. 30, 2013) immer noch in ihrer Mitte dulden.
    Andererseits: Toleranz zu dem Teufel bringt keinen Segen. Schauen Sie sich an, was sich in der Welt tut seit jenem schicksalhaften 11. Mai 1949, als Israel UNO-Mitglied geworden ist!

    http://palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=9737

  18. rudolf1611 schreibt:

    Was ist von einem UN-Generalsekretär und einem Ministerpräsidenten von Spanien zu halten, wenn sie nicht selbstverständlich ebenfalls die Versammlung verlassen. Die Antworte ist wohl klar: Nichts! Was für traurige und verantwortungslose Figuren!

  19. mike hammer schreibt:

    Ich abtworte drauf mit Bumblefoot, dem Gitaristen von guns&roses aka ron tahl.

    mit nem hamza um den hals still
    und leise voller sehnsucht.

    N Schabbes

  20. anti3anti schreibt:

    „In Deutschland war einst das Wort Jude ein Schimpfwort.“

    „Jude“ ist in Deutschland weiterhin ein Schimpfwort, insbesondere in Schulen mit hohem Migrationsanteil. Es gibt auch andere Schimpfworte, wie „Kartoffel“, womit arische Deutsche gemeint sind.

    • mike hammer schreibt:

      @anti3anti

      arisch?
      persische deutsche,
      meinst du dunkelhaarig bärtumige mit monobraue und dunkler haut?

      Iran entstand aus dem wort airan,
      arier!

      • anti3anti schreibt:

        Arisch im deutschen Sinn.

        • karuner schreibt:

          eben! anti3anti meint nämlich „arisch“ im Sinne des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums bzw. „deutschblütig“ im Sinne der Nünberger NS-Rassegesetze, oder? Nur dass wir wissen, wovon wir hier reden…

        • Kanalratte schreibt:

          „Arier“ ist ein rassistischer Begriff. Wen auch ursprünglich im positiven Sinne der Märchenerfinder von Rassen.

          Ich empfinde das aber als blonder Mensch als Beleidigung, weil ich aufgrund meiner Erscheinung nicht mit einem märchenhaften Rasse-Begriff der letztlich zum Massenmord geführt hat, in Verbindung gebracht werden möchte.

          „Du bist ein Arier“ bedeutet nämlich im Unterton „du bist ein Nazi und Rassist“.

      • Mr. Römpöm schreibt:

        mike hammer: „Iran entstand aus dem wort airan,
        arier!“

        War „arya“ nicht eher eine Sprachfamilie im Bereich des „Indo-Germanischen“?

        • mike hammer schreibt:

          MR. Römpöm

          ich versuchte lustig zu sein. von wegen monobraue und so.

          die perser waren derart
          begeistert das sie auf der
          strecke indien – germania
          lagen und die mystischen „arier“ von denen man kaum was weis auch ihre
          vorfahren sein könnten
          das sie prompt ihr land
          zum land der arier machten.
          die rede ist ja von indogermanen und nicht perversomahnen. lol

          • Mr. Römpöm schreibt:

            *LOL* @ „Monobraue“… Stirnschnauzbart für den Orientexpress, oder Irrtum des Frisörs? 🙂
            Ja, seltsame Geschichte das… die alten Perser sind schon zemlich interessant, aber das, was da so alles heute in „Persien“ vielleicht mythologisch-historisch gedacht wird… vielleicht nicht immer nur lustig. Seit 1977/78 hat sich da schon Vieles stark verändert… ich frage mich, wann die jüngere, iranische Bevölkerung sich endlich mal gegen die künstlich aufgesetzte Shia auflehnt, viele dort denken nämlich in Wirklichkeit ziemlich westlich. Vielen Jüngeren dort ist „arya“ wohl auch herzlich egal, die wollen leben, Spaß haben und konsumieren.

          • mike hammer schreibt:

            Mr. Römpöm

            ich habe keine ahnung was die jugend in persien möchte. die perser die ich
            kenne sind recht nett, verglichen zu anderen islahmen sehr sogar. auch hat
            die revolte, die dank des maximalpigmentierten pott kopfs in
            waschington scheiterte, viel sympatien
            geweckt und das ist schlecht.

            ich habe familie in israel, so ziemlich alles was mir lieb und teuer ist ausser
            frau und kinder, lebt in israel. iran baut und werkelt an deren tod.
            wenn ich etwas von allen erfolgreichen strategen
            gelernt habe, ob von sun zu, den griechischen und römischen größen
            aus dem buschido, dem buch der 5 ringe oder clausewitz……schuldet
            man seinem feind feindschaft und lässt sich von sympatie nicht ablenken.

            ich muß von anderen lernen denn juden haben da nicht viel

            und wenn dann mal was gelang, pries man die größe gottes und einiger rabbis. 😦

          • Mr. Römpöm schreibt:

            mike hammer:
            „ich habe familie in israel, so ziemlich alles was mir lieb und teuer ist ausser
            frau und kinder, lebt in israel. iran baut und werkelt an deren tod.
            wenn ich etwas von allen erfolgreichen strategen
            gelernt habe, ob von sun zu, den griechischen und römischen größen
            aus dem buschido, dem buch der 5 ringe oder clausewitz……schuldet
            man seinem feind feindschaft und lässt sich von sympatie nicht ablenken. “

            Ja, ich teile deinen Standpunkt ja, es gibt für Israel kein „Nachgeben“, dazu ist die islamistische Umgebung einfach viel zu gefährlich. Hoffentlich geht es deinen Angehörigen dort gut und sie müssen nicht ständig immer nur an die Gefahr denken, obwohl das mit Sicherheit sehr schwierig ist.

            Was die Iraner angeht: die waren in der Vergangenheit mal weiter vom praktisch ausgelebten Judenhaß weg, als dieses mitteleuropäische Land es zur Zeit ist. Da gab es damals einen westlich beeinflußten Wirtschaftsfortschritt, aber heute funktioniert sowas nicht mehr unbedingt. Crazy world, crazy Verhältnisse.

            *wink*

          • mike hammer schreibt:

            # Mr. Römpöm
            die israelis stecken im alltag,
            sie empfinden raketeneinschläge, 10 km
            weg, wie schlechtes wetter. was in der nachbarschaft passiert
            ist sehr weit weg, tanz auf dem vulkan
            sehr jüdisch übrigens, dazu
            gibt es ein witz.
            gott ruft
            die oberreligiösen der völker
            zusammen und verkündet das er in 3 tagen
            die welt einer sintflut aussetzen wird. während überall bei
            der nachricht panik ausbricht, kommt der oberrabbiener und sagt,
            “ …wir haben 3 tage zeit unter
            wasser atmen zu
            lernen…“

            danke für die wünsche, ganz meinerseits. 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Der Witz sagt schlechthin alles, Hammer. Der ist Realität

          • Mr. Römpöm schreibt:

            Und der Witz ist seit heute mit einem Ernst ausgestattet, der die inliegende Wahrheit erst so richtig sauer-bitter macht. Auf Zeit Online wär mir vorhin fast der Kragen geplatzt darüber, was da teilweise für ein Dreck im Kommentarbereich – und auch schon im eilig zurechtgeschusterten Nachrichtentext – geschrieben wurde. Ach was: hingerotzt wurde! „Aaaaaber die 17 ermordeten palästinensicher Kinder“, „aaaaber was der Israel da schon wieder alles macht“, „aaaaaber der Jud immer nur wieder“. Zum Glück waren auch zwei, drei Vernünftigere dabei. Unterwasser atmen lernen, ja, das paßt schon.

    • Aristobulus schreibt:

      Bei der UNO-Konferenz von Durban (Südafrika) 2002 über Rassismus ging es genauso zu: Es sollte beschlossen werden, dass Zionismus gleich Rassismus sei, und jüdische Teilnehmer wurden mit Pogromstimmung davongejagt.

      Da galt „Jude“ als das Schimpfwort, das zum Ausschluss und zum Verjagen führte

Seid gut zueinander!

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