Siedlerauto

In Israel wurde ein Brandanschlag auf einen 45-jährigen Mann und seine 11-jährige Tochter verübt. Aus dem Hinterhalt wurde ein Molotowcocktail auf das Auto geworfen, in dem sich die Beiden befanden. Das Mädchen erlitt Verbrennungen dritten Grades am Oberkörper und im Gesicht. Sie musste auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden. Der Vater trug nur leichte Verletzungen davon.

Diese Nachricht wurde von der ZEIT mit einer geradezu ekelhaften Schlagzeile versehen:

„Brandanschlag auf Siedlerauto“

Da wird ein Brandanschlag auf ein 11-jähriges Mädchen und seinem Vater verübt, einzig und allein weil sie Juden sind und Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas die Vernichtung aller Juden fordert, aber das interessiert die ZEIT nicht. Die Opfer saßen nämlich in einem „Siedlerauto“ und Juden, die in einem „Siedlerauto“ sitzen, sind keine Schlagzeile wert.

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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