1. FC Islam 609

Jeden Fußballverein macht man verantwortlich, wenn es zu Ausschreitungen bei den Mitgliedern kommt, selbst wenn es eine noch so kleine Gruppe von Fans (Fanatiker) ist, die Gewalt ausübt. Diese Fans beten wenigstens noch was Konkretes an, nämlich einen Ball! Die Fans von Religionen jedoch beten einen unsichtbaren Freund an. Dennoch sollte für sie mindestens der selbe Umgang gelten!

An Tagen wie diesen muss man den Fans des 1. FC Islam 609 unmissverständlich klar machen:

„Es sind Eure Jungs, die da gerade austicken. Ihr seid verantwortlich! Macht mal Ordnung in Eurem Verein!

Ich bin kein Mitglied des 1. FC Islam 609. Der Ruf Eures Vereins geht mir am Arsch vorbei! Es interessiert mich nicht, wenn ihr absteigt!

So wie der Schuppen gerade bei Euch läuft, finde ich es sogar gut, dass man bei Euch etwas genauer hinschaut! Bengalos in Euren Händen bereiten mir mehr Sorge als Bengalos in Händen vom TSG 33 Jesus. Und das hat was mit Eurer Fankultur zu tun!

Euer Verein steht kurz vor einer Sperrung! Ich finde zu Recht!

Bleibt mir also weg mit der Sorge um das Image Eures Vereins. Ich spiele nicht mal Fußball! Wenn Euch Euer Verein wirklich etwas bedeutet, dann tut was! Es liegt an Euch!

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28 Antworten zu 1. FC Islam 609

  1. wollecarlos schreibt:

    Auch ein wichtiger Kommentar:
    „Hamed Abdel-Samad
    Viele haben Je suis Charlie oder je suis Ahmed Marabet geschrieben, obwohl sie niemals Charlie oder Ahmed waren oder sein werden.

    Aber wenige schrieben je suis Yohan Cohen, oder Yoav Hattab, Phillipe Barham oder François-Michel Saada, die Opfer des Terrors im jüdischen Supermarket.
    Es macht aber ehr Sinn uns mit ihnen zu identifizieren, denn dass sind wir wirklich. Jeder von uns kann Opfer des Terrors werden, ohne davor eine mutige Karikatur zu zeichnen und ohne pflichtbewusst im Dienst sein Leben zu lassen. Es kann jeden von uns treffen!“

  2. schum74 schreibt:

    Ausgezeichneter Beitrag. So einleuchtend die Analogie, dass nicht einmal Todenhöfer sie zurückweisen könnte.
    Oder vielleicht doch? Er würde das so geschickt machen, dass sogar Buurmann vor der Chuzpe nach Luft schnappen müsste.

    Steht der Verein kurz vor einer Sperrung? würde Todenhöfer halb lächelnd fragen. Ist es nicht vielmehr so, dass sich gerade jetzt vermögende Sponsoren die Klinke in die Hand geben und man zusätzliche Klubräume und freie Bahnfahrten für die Fans fordert?
    Real würde das bei einem Fußballklub, dessen Fans die Gastländer das Fürchten lehren, niemals geschehen. Also ist der Islam nicht mit einem Fußballklub zu vergleichen. Quod erat demonstrandum.

    PS. Warum 609?

    • Krokodil schreibt:

      Sorum wie andersrum. Könnte auch 906 sein? Wegen egal? (wenn es sich um die Null dreht)

    • ceterum censeo schreibt:

      Eben, 666 wäre passender!

    • Clas Lehmann schreibt:

      Chuzpe? Todenhöfer? Bei dessen Salbungsfülle?

      Ich dachte mir bei dem Wort immer Geistesgegenwart und eine gewisse Verwandschaft zum Mut der Verzweiflung, eine entwaffenende, eigentlich übersteigerte Frechheit…, also eben nicht einfach frech, sondern dabei geistvoll und das vorstellbare Maß sprengend…?

  3. K.Knerzje schreibt:

    Die Spielregeln der gläubigen Muslime (Koran) sind mit z.B. deutschen Spielregeln (Grundgesetz) nicht vereinbar!
    Hier müßte unser Innenminister mit dem Zentralrat der Muslime klären, wie gläubige Muslime mit diesem Konflikt klarkommen können und sollen

  4. Heinrich Birkhoven schreibt:

    Schalten wir mal einen Gang zurück. Verlieren wir nicht die Souveränität. Es geht sich weder um den Islam noch um irgendwelche Freiheitskämpfer. Hier geht es sich einzig und allein um Kriminelle, die mit ihrem Frust über eine verfehlte Sozialpolitik nicht fertig werden. Dann unter dem Vorwand Gotteskrieger zu sein, Menschen töten.
    Menschen die so reagieren, wo der Ausweg nur über Leichen geht, nur mit brutalster Gewalt reagieren, leben in einen Sozialen Sumpf, ohne Perspektive, ohne Bildung, ohne Zukunft. Der „Terror-Mainstraem“ ist zur Zeit der Islamische Fundamentalist. Auf diesen Karren kann man schnell und problemlos aufspringen. Findet sofort Sympathien und Gleichgesinnte. Der Kriminelle Islamist hat eine relativ grosse Fangemeinde. Die Frustrierten sitzen immer auf den extremen Flügeln der Politik. PEGIDA ist ein gutes Beispiel dafür. Die Populisten schlagen immer auf die gleichen Trommeln, ob in Frankreich, Italien, Spanien den USA oder Deutschland.
    Der einzige Weg aus diesem Desaster ist eine gute Bildung. Der gebildete Mensch ist weniger anfällig, den Rattenfängern unserer Tage auf den Leim zu gehen.
    Und da setze ich meine Kritik an unsere Regierung an: Eine schwarze Null ist vielleicht Beispielhaft den Griechen gegenüber und es fällt uns leichter den Zeigefinger zu heben, weil wie ja so sparsam sind und der zukünftigen Generation das Leben leichter machen wollen. Nur…. nehmt bitte Kredite auf, wenn es sich nicht von selbst Finanzieren lässt, und investiert in Bildung. Vom Kindergarten bis zur Uni. Ein besseres Erbe kann diese Regierung nicht hinterlassen als eine hervorragende Infrastruktur der Bildung.
    Das Land der Dichter und Denker hat eine lange, weltweit Beachtete ,intellektuelle Tradition. Für mich ist dies der einzige Weg diesem Terror entgegen zu treten.

    • A.S. schreibt:

      Osama B.L. war gut gebildet, die Attentäter vom 11.9 haben/hatten studiert, die RAF rekrutierte sich auch aus Studenten, die Führungsriege im 3.Reich waren alle „gebildet“.
      Es ist schlicht nicht wahr das eine gute Bildung vor Terror schützt. Terroristen greifen aus einer Mentalität heraus zu Gewalt, nicht aus Bildungsmangel oder gar aus Armut heraus.

      Bildung für alle finde ich auch ne gute Sache, aber bitte nicht mit dem Phänomen Terror vermischen.

      • Kanalratte schreibt:

        Richtig, denn wenn die Perspektivlosigkeit Menschen wirklich zum Terrorist machen würden, dann gäbe es in Frankreichs Banlieus schon 20 Jahre Bürgerkrieg. Von anderen Ländern ganz zu schweigen.

        Der einzige Grund für solche Verbrechen ist eine Ideologisierung und Radikalisierung der Täter. Alles Andere dient nur der Entschuldung der Täter.

      • wollecarlos schreibt:

        Ein interessanter Hinweis von A.S. Danke !

    • Krokodil schreibt:

      @HB

      Sehen Sie, mit der Bildung ist es wie mit dem Islam.
      Aber, ist ja egal wovon man keine Ahnung hat.

    • Sachse schreibt:

      In der Folge des Nazionalsozialismus starben 60 Mio. Menschen udn zweifelsfrei war die Mehrheit der Deutschen nicht gewalttätig. Der Kommunismus hat 50 Mio Menschen auf dem Gewissen und nicht alle Russen sind gewalttätig. Die Mehrheit is tnicht das Problem, sondern die aus ihr Erwachsende faschistoide Minderheit, die die Menschenrechte an die Wand fährt.
      Die Wegerklärungsverusche führen auf den falschen Pfad. Die muslimische Gemeinde muß sich selbst definieren und „ggfs.“ reinigen. Das Schweigen der Vertreter in der Öffentlichkeit zu diesem notwendigen Prozeß, ist beredet.
      Meine Güte, halte man sich einmal die Vorwürfe wegen des WKII vor Augen – das gleiche Maß gilt hier und der Fußballvergleich ist brilliant, da er die denk- und sprechverbote entzaubert.

  5. Couponschneider schreibt:

    Die Parallele zu bengalozündenden Fußball-Fans ist mir auch gekommen. Wann immer es im Block raucht oder wann immer ein Spiel unterbrochen wird, wenn ein Bengalo auf dem Spielfeld landet, sagen die Fußballkommentatoren (wie z. B. Steffen Simon), das wären keine Fans. Und schon hat man das Problem wegdefiniert. Es sind keine Fans mehr, also ist es nicht ein Problem der Fußball-Fankultur. Genauso machen es die Moslems. Ich habe gestern auf folgendes Video verwiesen: https://www.youtube.com/watch?v=QgmswuG_9TI

    Was was sagt der „Wüstensohn“? Die Terroristen wären keine Moslems. Schwuppdiwupp ist das Problem wegdefiniert.

    Vielleicht fangen die Moslems endlich mal an, ihre Kindeserziehung und ihre Interpretation des Islams zu überdenken und zu ändern. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass diese Religion die meisten Terroristen hervorbringt. Christliche, jüdische, buddhistische Terroristen… man soll sie mir zeigen. Der hinduistische Nationalismus bringt noch zahlreiche Terrorakte hervor, aber der beschränkt sich wenigstens auf die Region Pakistan/Indien, in einem politisch aufgeheizten Klima. Die islamistischen Terroristen tragen ihren Terror in die ganze Welt.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Hat wegdefiniert, und meint dabei noch, es denen mal so richtig gegeben zu haben… Hängen bleibt die Wegdefinition.

  6. Adolf Breitmeier schreibt:

    Um im Bild zu bleiben, der ,,Verein“ schreibt ,,Fouls“ vor, er besteht nur, weil er unablässig ,,FOUL“ macht – und das macht dort Spaß und bringt ,,Prämien“ sexueller Art (aber erst nach dem ,,Lebensspiel“ und Wein, der nicht betrunken macht und Essen im Überfluss, wer kann das sonst seinen Fans noch bieten?)

  7. quer schreibt:

    Ein treffender Vergleich! Auch unter Berücksichtigung dessen, was real in der Kreisklasse läuft.

  8. Adynator schreibt:

    Bravo, Treffer versenkt

  9. Zeilentitan schreibt:

    Sehr anschauliche Analogie! Hervorragend!

  10. A.S. schreibt:

    Treffer. Das ist ein fulminanter Schuss ins Kreuzeck!

    • Aristobulus schreibt:

      … der 7. FC Moische 1948 nickt hiermit und sagt, nu, was ihr nicht könnt, können wir schon lange, also strengt euch a bissele an und seid keine Nebbichs.

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