Das große Bus-Gerücht

Es ist ein Skandal, wie am 20. Mai 2015 über die israelische Bus-Debatte in deutschen Medien berichtet wurde! Niemals stand zur Debatte, Palästinenser in separaten Bussen zu befördern!

In Israel leben über 1,6 Millionen Araber und über 6 Millionen Juden. Niemals wurde auch nur darüber nachgedacht, diese Araber und Juden in verschiedenen Bussen zu befördern. Das Verteidigungsministerium unter Mosche Jaalon wollte lediglich für Araber, die keine israelische Staatsbürgerschaft besitzen, wohl aber eine Arbeitserlaubnis für Israel haben, für eine Testphase von drei Monaten folgende zwei Sicherheitsmaßnahmen einführen:

Erstens: Ausländische Araber aus den Gebieten, die sich mit Israel im Krieg befinden und die Vernichtung Israels fordern, sollten nicht mehr durch verschiedene Grenzübergänge ins israelische Kernland hinein- und wieder herausgelangen können, sondern nur noch über vier bestimmte Übergänge, und zudem stets dieselben Übergänge zur Heimfahrt nutzen, durch welche sie auch zur Arbeit gefahren waren.

Zweitens: Ausländische Araber aus den Gebieten, die sich mit Israel im Krieg befinden und die Vernichtung Israels fordern, sollten nicht mehr mit israelischen Linienbussen aus Judäa und Samaria heraus ins Kernland fahren, sondern lokale Busse der sogenannten „Palästinesischen Autonomiebehörde“ nutzen. Was aber berichteten deutsche Medien? Sie sprechen von Apartheid-Methoden.

Niemals stand zur Debatte, Palästinenser in separaten Bussen zu befördern. Allen palästinensischen Israelis standen und stehen alle öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung. Israel ist eine Demokratie mit gleichen Rechten für alle Bürgerinnen und Bürger! Die Tagesschau und der Spiegel berichteten somit die Unwahrheit!

Am 20. Mai 2015 stoppte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zudem die Anweisung des Verteidigungsministers Mosche Jaalon. Israel entschied sich dagegen, Araber, die aus Gebieten kommen, die von Regierungen beherrscht werden, die mit Israel im Konflikt oder gar Krieg stehen und teilweise sogar erklären, Israel und alle Juden vernichten zu wollen, in separaten Bussen zu befördern. Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert die Vernichtung aller Juden weltweit. Die Tagesschau und der Spiegel aber berichteten, in israelischen Bussen sei diese Trennung durchgeführt worden! Das war nichts weiter als eine Lüge! Eine reine, pure Lüge! Sie verbreiteten ein Gerücht über die Juden und Theodor W. Adorno sagte einst: „Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden.“

Wie sehr dieses Gerücht Früchte trieb, konnte man auf Facebook in der Kommentarfunktion des Spiegel sehen. Dort tobte nämlich der antisemitische Mob und im Gegensatz zur Tagesschau veröffentlichte der Spiegel keine Richtigstellung gut sichtbar auf seiner Facebook-Pinnwand. Die Behauptung „Palästinenser dürfen nicht mehr mit Israelis im Bus fahren“ prankte noch Stunden später groß und breit auf der Facebook-Pinnwand der Spiegels und eine kleinlaute Richtigstellung fand sich lediglich im Kommentarbereich darunter, gut versteckt und kaum zu finden unter über 400 teilweise offen israelfeindlicher Kommentare. Irgendwann löschte der Spiegel die ganze Nachricht einfach inklusive Richtigstellung.

Es ist für den Spiegel offenbar schwer, einzugestehen, dass Juden keine Schweine und Brunnenvergifter sind. Dafür ist es für den Spiegel ganz einfach zu verschweigen, dass Juden außer in Israel überall im Nahen Osten diskriminiert und verfolgt werden und dass es Orte gibt, wo Juden gar keine Busse fahren dürfen. Das war dem Spiegel bisher keine Schlagzeile wert!

Am 20. Mai 2015 erklärte Benjamin Netanjahu, dass im Nahen Osten selbst jene Menschen von israelischen Bussen befördert werden, die einem Volk angehören, das von einer Regierung beherrscht wird, die Israel und Juden vernichten will. Selbst in den Bürgerinnen und Bürgern verfeindeter Länder erkennt Israel zunächst einmal Menschen! Das ist Israel!

Den Vogel aber schoss die Süddeutsche Zeitung ab. Stunden nachdem sich Israel dazu entschieden hatte, sogar Ausländer aus verfeindeten Gebieten mit israelischen Bussen zu befördern, selbst wenn sie aus einem Gebiet kommen, dessen Regierungen offen feindselig gegen Israel agitiert, sprach die SZ von israelischen „Apartheid-Methoden“.

Die SZ titelte das genaue Gegenteil von dem, was in Israel geschehen war, und die Nachricht wurde prompt auf allen einschlägigen Seiten des Judenhass‘ lustvoll verbreitet. So ein Verhalten kann man nur als infames Lügen bezeichnen und kann nur einem zutiefst hasserfülltem Kopf entspringen.

(Mein Dank gilt dem Blog „Ich, die Siedlerin“.)

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