Der amerikanische Präsident hat das Wort!

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hielt eine Rede in einer Moschee. Tapfer im Nirgendwo hat diese Rede übersetzt:

Ich danke Ihnen allen sehr für Ihre Gastfreundschaft. Wir haben eine weit reichende Diskussionen geführt, über die Angelegenheit, die gerade auf der Hand liegt. Wie die guten Leute, die gerade um mich herum stehen, war das amerikanische Volk empört über die letzten Angriffe. Und empört waren auch die Muslime auf der ganzen Welt. Amerikaner und ihre muslimischen Freunde und Bürger, steuerzahlende Bürger, sowie Muslime in anderen Ländern sind entsetzt und können nicht glauben, was wir auf unseren Fernsehbildschirmen sehen mussten.

Diese Gewalttaten an uschuldigen Menschen verletzen die grundlegenden Lehren des islamischen Glaubens. Und es ist wichtig für meine amerikanischen Mitbürger, das zu verstehen.

Lassen Sie mich aus dem Koran zitieren, auch wenn die englische Übersetzung nicht so eloquent ist wie das arabische Original: „Und dann war das Ende derer, die Übles begingen, das schlimmste, dass sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten.“

Das Gesicht des Terrors ist nicht der wahre Glaube des Islams. Das ist nicht, worum es im Islam geht. Islam ist Frieden. Diese Terroristen stellen keinen Frieden dar. Sie repräsentieren das Böse und den Krieg.

Wenn wir an den Islam denken, denken wir an einen Glauben, der eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt Trost spendet. Milliarden von Menschen finden darin Trost und Zuversicht und Frieden. Und danach, Brüder und Schwestern, sehnt sich jeder menschliche Rasse, jede!

Amerika zählt Millionen von Muslimen zu seinen Bürgern, und Muslime leisten einen unglaublich wertvollen Beitrag für unser Land. Muslime sind Ärzte, Rechtsanwälte, Rechtsprofessoren, Angehörige des Militärs, Unternehmer, Kaufleute, Mütter und Väter. Und sie müssen mit Respekt behandelt werden! Gerade in unserer Wut und unseren Gefühlen, müssen wir uns gegenseitig mit Respekt behandeln.

Frauen mit Kopftüchern müssen sich wohl fühlen, wenn sie ihre Häuser verlassen. Mütter mit Kopftüchern dürfen in den USA nicht eingeschüchtert werden. Das ist nicht das Amerika, das ich kenne. Das ist nicht das Amerika, das ich schätze.

Mir wurde gesagt, dass einige jetzt Angst verspüren; einige trauen sich nicht mehr, Einkäufe für ihre Familien zu besorgen; einige trauen sich nicht mehr raus in den Alltag aus Angst, weil sie ein Kopftuch tragen und fürchten, angegangen zu werden. Das wird Amerika aber nicht zulassen!

Diejenigen, die glauben, unsere Mitbürger einschüchtern und sie in ihrer Wut angehen zu können, repräsentieren nicht das Beste von Amerika, sondern das Schlechteste der Menschheit und sie sollten sich für dieses Verhalten schämen!

Dies ist ein großartiges Land. Es ist ein großes Land, denn wir teilen die gleichen Werte von Respekt und Würde und Menschlichkeit. Und es ist mir eine Ehre, mit geistigen Führer zusammen zu sein, die auf die gleiche Weise fühlen wie ich. Sie sind empört. Sie sind traurig. Sie lieben Amerika genauso wie ich.

Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, hier zu reden. Und Gott segne uns alle!

Diese Rede hielt George W. Bush sechs Tage nach den Anschlägen von 9/11, am 17. September 2001, in einer amerikanischen Moschee!

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25 Antworten zu Der amerikanische Präsident hat das Wort!

  1. Lusru schreibt:

    @max schreibt: Dezember 8, 2015 um 10:32 vormittags
    „So lange Buurman nur Vopas und keine Vopos macht, ist alles in Ordnung. Sagt Dir übrigens das Wort Korinthenkacker was?“

    Nun, Maxl, was ein Vopas ist, weiss ich, was ein Vopos sein soll nicht (evtl. VOLLPFOSTEN?)
    Und Korinthen kenne ich auch, Kacken natürlich auch – auch wenn ich beides zusammen noch nicht hatte.
    Allerdings Hunderttausende Kriegs-Tote und zig Millionen Flüchtlinge, permanente Völkerrechtsverletzungen auf der Basis des Betrügens der Weltöffentlichkeit und des eigenen Volkes nur auf der Basis dieses völlig falschen Präsidentschaftsverständnisses, eines absurd überzogenen Volkebegriffes als gleich ganze Kontinentalzuständigkeit und sogar noch einer Welt-Herrschaftsvorstellung – das alles in den Status von „Korinthen“ versetzen zu wollen, die da wohl gekackt werden, dann sagt das fast alles über den Realitäts- und Demokratieverlust derjenigen aus, die diese falsch begriffene Zuständigkeit eines Staates und eines Präsidenten für dessen seltsames präsidial-Gebaren in der Welt lediglich korinthial erkennen mögen.
    Nach dieser Theorie ist „Amerikanische Präsidentschaft Obamas“ und „Amerika“ statt USA – man merke auf – Korinthenkackerei, was wohl zu bezweifeln wäre …

    Die Präsidentschaft des US-Präsidenten ist noch und bis auf weiteres auf einen einzigen Staat im Territorium Nordamerikas begrenzt, und das sollte begrifflich respektiert werden, auch durch ihn selber, so seine Wahrnehmungsfähifgkeit nicht bereits im Weltgefüge unterwegs schwebend verloren ging.

  2. Lusru schreibt:

    @Gerd Buurmann
    was schwadronierst du eigentlich ständig vom „amerikanischen Präsidenten“ und vom „amerikanischen Volk“ – die es beide si nie gab und nicht gibt?
    Aber hast du schon gehört, die Deutschen sind nun das „europäische Volk“ und Frau Merkel die „europäische Kanzlerin“?
    Eventuel benutzt du deinen bekannten Intellekt auch mal dazu, solche Vopas zu prüfen, die andere „amerikanische Völker“ und andere „Amerikanische Präsidenten“, z.B. aus Mexiko, Kanada, Kuba usw.usw. heftigst diskriminieren, und das passt, so ich das sehe, nirgendwo in deine Raupensammlung.
    Wenn du EINEN NOERDamerikanischen Präsidenten meinst, dann sage das auch, wenn due ein (US-)amerikanisches Volk meinst, dann sage auch das.
    Das wird umso wichtiger, als sich ja dieser von dir gemeinte eine amerikanische Präsident inzwischen schon selber als DEN amerikanischen Präsidenten sieht und es nur eine Frage der Zeit ist, bis er sich – wenn alles klappen sollte – nur noch als „DER Präsident“ in Globalität begreift …
    Ja, was da so alles noch kommen könnte, wenn DER Präsident (nur noch) DAS Wort hat.

    • Sophist X schreibt:

      Wenn man einen Amerikaner ärgern will, braucht man ihn nur einen US-Amerikaner zu nennen.
      So einfach ist es also nicht.

      • Lusru schreibt:

        @SophistX
        Genau! Du hast recht! Unser letzter Gast aus Kanada war voll verschnupft, sowohl als wir ihn US-Amerikaner nannten, wie um so mehr, als wir ihn Amerikaner nannten.
        Er sei Kanadier, ein NORDamerikaner, sagte er stolz.
        Wie das Mexikaner oder Kubaner sehen, bin ich aktuell nur so weit im Bilde, als sie für sich den Begriff Amerikaner gleichermassen beanspruchen, denn ihre Länder befänden sich nun mal in Amerika und nicht in Afrika, und ihr Präsident sei nicht Obama.

    • A.Bundy schreibt:

      @Lusru
      Meine Fresse, bist du ein Dummschwätzer.

    • Taubiola schreibt:

      Echt mal, immer diese Vopasse, die Buurmann sich erlaubt. Der soll mal aufpassen, was er schreibt!!elfeins

    • ceterum censeo schreibt:

      Endlich wird das Niwo hier mal etwas angehoben. Danke, Herr/Frau Lusru!

    • max schreibt:

      So lange Buurman nur Vopas und keine Vopos macht, ist alles in Ordnung. Sagt Dir übrigens das Wort Korinthenkacker was?

    • bronko schreibt:

      das land heisst nun mal United States of AMERICA! im politischen diskurs ist nun mal nicht der kontinent gemeint.

      • Lusru schreibt:

        @bronko schreibt: Dezember 9, 2015 um 4:50 vormittags
        „das land heisst nun mal United States of AMERICA! im politischen diskurs ist nun mal nicht der kontinent gemeint.“ #
        Hm, auf deutsch: „Vereinigte Staaten von Amerika“, ist nicht “ Amerika, oder wie?
        Das erzähl aber mal keinem „Ami“ für den (die Mehrzahl) gilt nämlich: Amerika ist Kontinent und der Kontinent-Chef ist der „amerikanische Präsident“, ja selbst dieser will sich so der Welt bei jeder Gelegenheit vorstellen …
        Machen wir es doch mal genau so, wie du meinst, mit den „heimischen“ Gegebenheiten:
        Die mächtigste Frau der Welt ist die Kanzlerin Europas, die europäische Kanzlerin – was meinst du wohl, wie sich die GESAMTE Welt aufregt, weil D sich zur EU damit machen wollte, oder wie?

        Politischer Sprachgebrauch – wer Politik treiben will, sollte es mit Hoheitsbegriffen, Grenzen und Hoheitsterritorien und Administrationsbezeichnungen sehr genau nehmen, sonst wird das eben nix – oder wolltest du genau auf solch einen Zustand als Ergebnis verweisen?

  3. ceterum censeo schreibt:

    Man kommt immer mehr zum Resümee, daß das amerikanische Volk seit Jahrzehnten mit unerträglichen Figuren im Präsidentenamt gestraft ist, was uns hierzulande angesichts unserer kretinösen Führungsriege nicht zur Häme verleiten sollte. (Ronald Reagan war eine wohltuende Ausnahme, und wir haben ihm viel zu verdanken.)
    Eines muß man Bush aber zugestehen, er konnte damals noch nicht wissen, daß wir seither täglich damit rechnen müssen, von besagten „Mitbürgern“ massakriert zu werden.
    Ich drücke Ted Cruz und Donald Trump jedenfalls ununterbrochen die Daumen!!!

    • Sophist X schreibt:

      Bush jun. konnte man guten Willen oder Naivität unterstellen, Obama nur noch alle vorstellbaren finsteren Absichten.

      • ceterum censeo schreibt:

        Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht die Hoffnung, daß er der erste US-Präsi sein wird, der im Knast oder am Galgen endet.

        • Cornelius Currus schreibt:

          Wenn Du Frieden willst, wünsche niemandem den Tod. Umsicht und das Wissen, dass Menschen irren können, sollte Deine Zunge/Feder im Zaume halten.

  4. Sophist X schreibt:

    “Und dann war das Ende derer, die Übles begingen, das schlimmste, dass sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten.”

    Eine sehr erhellende Passage, auch ohne die Eloquenz des mittelalterlichen Arabisch, denn genau diesen Text haben die Attentäter in San Bernardino buchstabengetreu befolgt.

  5. anti3anti schreibt:

    Bei politischen Reden ist nicht der Inhalt, sondern die Wirkung wichtig.

    • Lusru schreibt:

      @anti3anti
      Schon schon: Wirkung.
      Meist kommt sie allerdings aus dem Inhalt – natürlich bis auf etliche nordamerikanische, wo der Inhalt gelegentlich in der Tat wohl eher Nebensache ist …

  6. yoyojon schreibt:

    Kann ich davon ausgehen, dass Obama bei dieser Rede ein Kopftuch getragen hat?
    Und:
    „das schlimmste, dass sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten.”
    Heißt? Die Schlimmsten sind die Nicht-Muslime, die die Zeichen Allahs verwerfen? Also ist der Angriff auf Charlie Hebdo gerechtfertigt? Diese Spötter, diese?
    Kann er das gesagt / gemeint haben???

    • Sophist X schreibt:

      Es war Bush jun., nicht Obama. Und die Passage ist geradezu hinterlistig gewählt, weil sie eine Rechtfertigung des Terrorismus par excellence darstellt.
      Was Bush oder seine Berater geritten hat, diese Stelle zu zitieren, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben.

    • Lusru schreibt:

      Nein, er trug kein Kopftuch, er hatte eine Kipa, die reichte ihm, um sich zu bedecken.

  7. Hein schreibt:

    Paul, in dieser Rede ist nur etwas dicker aufgetragen, was alle Mainstream – Politiker sagen. Schlimm, wenn man ihren Glauben nicht teilt oder ihren Lügen nicht glaubt.

    • Rika schreibt:

      Paul, es war nicht Obama, der diese Rede hielt – Gerd hat das ja deutlich gekennzeichnet. Ich bin nicht sicher, ob Geroge W. Bush es noch einmal so ausdrücken würde, da der islamische Terror seit 9 / 11 ja nicht weniger geworden ist.
      Lg Rika

      Ich habe im ersten Moment auch gedacht, es sei Obamas Rede…. man traut / ich traue ihm das durchaus zu, auch nach den letzten Attacken….
      Und kann nicht sagen, wie ich es einordnen soll…. Das ist das Dilemma

      • Paul schreibt:

        Danke, liebe Rika,
        das habe ich schon bemerkt. Deswegen sind mir fast „die Augen raus gefallen“. Das hat mich förmlich „vom Schlitten geworfen“.

        Bush hat das gesagt!
        In einer Moschee!
        Nach 9/11!

        Wie habe ich mich über Maas aufgeregt, der ein paar Tage nach Charlie Hebdo eine Moschee aufgesucht hat, um dort für einen starken Zusammenhalt mit den islamischen Gemeinden zu plädieren.

        Gegen Bush war Maas doch ein harmloser „Chorknabe“.

        Auch nach längerem Nachdenken kann ich mir nicht erklären, was Bush veranlasst hat diese Rede zu halten.
        Wollte er weitere Anschläge vermeiden, indem er die Vertreter des Islam milde stimmt?
        Hatte er Angst vor einem Bürgerkrieg in Amerika gegen den Islam?

        Herzlich, Paul

  8. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    das macht mich sprachlos. Sag mit bitte, dass dies nicht wahr ist. Als Einsprachler kann ich die Rede im Original leider nicht verstehen.

    Herzlich, Paul

Seid gut zueinander!

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