Deutschlandfunk deckt auf!

Am 25. Januar 2016 sendete der Deutschlandfunk den Bericht „Zehn Jahre Hamas in Palästina“ von Peter Philipp. Der Bericht wird auf der Internetseite des Deutschlandfunks mit diesen Worten angekündigt:

„Am 25. Januar 2006 gewann die islamistische Hamas die Wahlen in Palästina. Die Bewegung ist Sprössling der konservativ-religiösen Muslimbrüder. Sie vertritt eine fast antisemitische Ideologie und entwickelte sich schnell zum gefährlichsten Gegner Israels. Seit Beginn ihrer Herrschaft verstärkten sich die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Orte – und Israel schlug immer härter zurück.“

Die Hamas ist also fast antisemitisch. Aber nicht wirklich!

Werfen mir mal einen Blick in die Gründungscharta der Hamas:

„Artikel 7: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

„Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit.

Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben.“

In Artikel 22 wird die Charta der Hamas deutlich und legt dar, wer und was Juden sind und behauptet, sie hätten „einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand“ angehäuft, um ihren „Traum umzusetzen“:

„Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (…) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten.

Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.

Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt.“

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

In Artikel 28 erlärt die Charta, die Juden stünden „hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen“ und in Artikel 32 wird gesagt, woher all das Wissen über die Boshaftigkeit der Juden kommt:

„Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde.“

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

Das ist die Charta der Hamas. Papier ist geduldig. Schauen wir also mal, was die Politiker der Hamas so sagen:

„Bevor Israel stirbt muss es gedehmütig und erniedrigt werden!“ (Khaled Meshall, Vorsitzender der Hamas am 3. Februar 2006)

„Hört auf, mit den Feinden zu verhandeln! Wir werden Israel nicht anerkennen!“ / „Dies ist eine Generation, die keine Furcht kennt. Es ist die Generation der Raketen, Tunnel und Selbstmordanschläge.“ (Ismail Haniyeh, Premierminister von Gaza am 23. März 2014 und 15. Januar 2014)

„Jeder, der ein Messer, eine Waffe oder ein Auto hat und damit nicht einen Siedler oder einen Juden angreift und mehrere zehn Zionisten tötet, gehört nicht zu Palästina!“ (Fawzi Barhoum, Hamassprecher am 30. Juli 2014)

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“ (Abdallah Jarbu, stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas am 28. Februar 2010)

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

Am 9 Oktober 2015 erklärte der Sprecher der Hamas, Mushir Al-Masri, vor einer jubelnden Menge, dass der heiße Krieg gegen Israel begonnen habe:

„Die Jerusalem Intifada wurde ins Leben gerufen, und so Allah will, wird sie unumkehrbar sein. Wir müssen jetzt alle zur Jerusalem Intifada zusammenkommen, alle palästinenseischen Fraktionen. Wurde das reine Blut nicht gesegnet? Wurden die stolzen Waffen nicht gesegnet? Wurden die heiligen Steine ​​nicht gesegnet? Wurden die gesegneten Messer nicht gesegnet? Heute sagen wir Netanyahu und allen Führer der Besatzung: Das ist unsere Wahl. Das Messer ist unsere Wahl! Das Messer symbolisiert die Schlacht um die Westbank und um Jerusalem.“

Damit erklärte die Hamas, dass sie nun bereit sei, die Artikel ihrer Gründungscharta aktiv und mit Waffengewalt umzusetzen. Und tatsächlich, der Terror in Israel nahm expolionsartig zu!

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

Auch die Kinder unter der Hamas werden zum Hass erzogen. In „Kindersendungen“ werden Kinder gezeigt, die Freude daran verspüren, Juden zu töten.

Das lustige Hamas-Häschen Assud ruft Kinder zum Krieg gegen Ungläubige auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu essen.

Die Hamas Mickey Mouse lässt Kinder Lieder über die heldenhafte Tat des Attentats singen.

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

All diese Worte führten zu Taten, brutale Taten! Allein in den Jahren vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2015 wurden knapp 7500 Raketen von Gaza auf Israel abgefeuert. Die genaue Auflistung finden Sie in dem Bericht „Angriffe auf Israel“. All diese Raketen wurden angefeuert, um den in der Charta erklärten Willen zur Vernichtung aller Juden weltweit ein Stückchen näher zu kommen!

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

Der Wunsch nach einem erfolgreichen Holocaust ist nicht neu. Schon die Vorgängerbewegungen der Hamas hatten diesen Wunsch. Der Führer der Muslimbruderschaft zum Beispiel, Hassan al-Banna, pries 1946 den Mufti mit diesen Worten:

„O Amin! Was bist Du doch für ein großer, unbeugsamer, großartiger Mann! Hitlers und Mussolinis Niederlage hat Dich nicht geschreckt. Was für ein Held, was für ein Wunder von Mann. Wir wollen wissen, was die arabische Jugend, Kabinettminister, reiche Leute und die Fürsten von Palästina, Syrien, Irak, Tunesien, Marokko und Tripolis tun werden, um dieses Helden würdig zu sein, ja dieses Helden, der mit der Hilfe Hitlers und Deutschlands ein Empire herausforderte und gegen den Zionismus kämpfte. Deutschland und Hitler sind nicht mehr, aber Amin el-Husseini wird den Kampf fortsetzen.“

Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich, sagt der Deutschlandfunk!

Aber was ist es, möchte man nun Fragen. Nun, Hassan al-Banna war Führer der Muslimbruderschaft und dazu sagt der Deutschlandfunk, sie seien konservativ-religiös.

Der Deutschlandfunk erklärt, die Forderung nach der Vernichtung aller Juden sei „fast antisemitisch“, also nicht wirklich antisemitisch und die Partei, die am Holocaust beteiligt war und noch heute die Taten Hitlers rühmt, sei lediglich „konservativ-religiös“, quasi die arabische Antwort auf die CDU.

Heute titelt der Deutschlandfunk: „Und Israel schlug immer härter zurück.“

Die bösen Juden aber auch. Lassen sich nicht einfach so abschlachten! Die Juden übertreiben aber wirklich und sehen überall Antisemitismus. Die Hamas sagt doch nur: „Da ist ein Jude, komm und töte ihn!“ Okay, das ist nicht fein, aber streng genommen doch nur fast antisemitisch!

Ich denke nicht, dass es hier bei einer Rüge bleiben sollte. Der Deutschlandfunk veruntreut die Gelder der Gebührenzahler, indem real existierender Judenhass geleugnet und der Holocaust verharmlost wird. Da es sich hierbei um Straftaten handelt, rufe ich alle Juristinnen und Juristen auf, Wege zu finden, wie wir es verhindern können, weiterhin zu einer Finanzierung dieser mutmaßlichen Verbrechen durch Gebühren gezwungen zu werden.

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