Das war keine Heldentat!

Ein Bericht von Brigitta Biehl.

Zum dritten Mal fand „Birlikte“ in Köln statt. Das Fest wurde erstmals im Juni 2014 anlässlich des zehnten Jahrestages des Nagelbombenattentates, das vermutlich auch auf das Konto des NSU geht, in der Kölner Keupstraße gefeiert. Man wollte ein Zeichen setzen gegen Rechtsradikale und für Toleranz und ein Miteinander aller, die in unserer Stadt leben. 2014 war das Motto „Birlikte – Zusammenstehen“; 2015 „Zusammenleben“, 2016 nun „Birlikte – Zusammenreden“.

Diesen konkreten Hintergrund sollte man kennen und nicht nur abstrakt von einem „Kunst- und Kulturfest gegen rechte Gewalt“ sprechen.

„Zusammen reden“ sollte also diesmal das Motto sein, und man hatte, offenbar zumindest auch auf Wunsch der Vorsitzenden der IG Keupstraße, Meral Sahin, zu einem der Dialoge Konrad Adam, einen der Mitbegründer der AfD, eingeladen. Er sollte mit Naika Fouroutan, Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik, den Dialog zum Thema „Was gilt es zu verteidigen“ führen.

Ich selber hörte noch das Ende des vorangegangenen Dialoges (Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Politikwissenschaftler Claus Leggewie zum Thema „Wem gehört die Stadt? – Wer gestaltet die Stadt?“), bei dem die Moderatoren abschließend Claus Leggewie die Frage stellten, ob er Bedenken gegen den Auftritt des AfD-Mannes Adam bei dieser Veranstaltung anzumelden hätte, als Trillerpfeifen und lautes Gegröle von draußen zu hören waren, so dass Leggewie nur noch sagen konnte, dass man mit einem derartigen störenden Verhalten, mit dem man die Veranstaltung wohl sprengen wolle, Konrad Adam eine Position zuweise, für die er zu klein sei und mit der man die AfD wieder in die Opferrolle, die sie so mag, drängt.

Leggewie konnte dann nur noch fluchtartig die Bühne verlassen, weil eine Menge von vielleicht fünzig Menschen an den Ordnern vorbei die Bühne des Schauspielhauses stürmte, rote Karten schwenkte (die auch im Publikum verteilt wurden) und dabei skandierte „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“. Dabei wurden Transparente enthüllt („Keine Bühne der AfD“).

Jeglicher Versuch, die Demonstranten zum Rückzug zu bewegen, ging im Lärm unter. Es ergriff schließlich Meral Sahin das Mikrophon und sagte laut und deutlich, dass sie als Vorsitzende der IG Keupstraße diese Veranstaltung auch mit einem Vertreter der AfD gewünscht habe, denn sie wollte ihn gern fragen, was ihn an ihr stört. Selbst Meral Sahin wurde daraufhin niedergebrüllt. Zunächst wollte der Intendant den „Dialog“ dann nur mit Frau Fouroutan fortführen; die Veranstaltung wurde dann aber vollständig abgesagt, was die Demonstranten offenbar schwer begeisterte.

Birlikte 2016 hatte seinen Eklat, und ich weiß nicht, wie es nun weitergehen soll. Sogenannte Antifaschisten kapern eine geplante Veranstaltung und brüllen eine der Vertreterinnen der IG Keupstraße nieder, weil sie offenbar besser wissen, was für die Menschen dort gut ist. Ich finde dieses Verhalten nur noch empörend. Der AfD hat man dadurch die Chance gegeben, sich wieder als Opfer zu gerieren, anstatt sie zu entlarven. Traut man einer Naika Fouroutan nicht zu, genau diese Entlarvung zu ermöglichen? Warum nehmen sich diese Leute heraus, gegen die Vertreter der Opfer des Nagelbombenanschlags zu agieren? Die Bewohner der Keupstraße haben das Recht, die Meinungshoheit über ihr Leben zurückzuerobern. Meral Sahin macht nicht den Eindruck, als sei sie auf die „Hilfe“ der Antifa angewiesen.

Es ist dies das unerträglich paternalistische Gehabe, mit dem Menschen mit Migrationshintergrund zu unmündigen Menschen erklärt werden, die ihre Interessen nicht selber wahrnehmen können.

In den sozialen Netzwerken wird von Antifa-Gruppen der Abbruch wie eine Heldentat gefeiert. Nein, war es nicht:

Ihr habt Betroffenen des NSU-Terrors in der Keupstraße die Möglichkeit verweigert, einen Vertreter einer zumindest latent fremdenfeindlichen Partei mit den Parolen seiner Partei zu konfrontieren. Das Publikum bestand mit Sicherheit nicht aus AfD-Anhängern, sondern aus Menschen, die zusammenstehen, zusammen leben und auch zusammen reden wollen.

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61 Antworten zu Das war keine Heldentat!

  1. unbesorgt schreibt:

    Komisch, dass die Antifa immer dort in Rudeln auftritt, wo weit und breit keine Faschisten zu sehen sind. In der Wahl ihrer Mittel ist ihnen jedenfalls nichts peinlich. Genau so verhielten sich die SA-Trupps, wenn sie Anfang der 30er Jahre sozialdemokratische und kommunistische Versammlungen sprengten.

    Der nächste Faschismus, der nach der Macht greift, wird sagen „ich bin der Antifaschismus“.

    • A.S. schreibt:

      Wie sollte auch eine Fa da sein wenn die anwesenden Faschisten sich alles als Antifaschisten bezeichnen?

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @unbesorgt: „Komisch, dass die Antifa immer dort in Rudeln auftritt, wo weit und breit keine Faschisten zu sehen sind.“

      Waren wirklich keine zu sehen? Langsam kommen mir Zweifel, ob der Antifa-Aufmarsch überhaupt Konrad Adam (AfD) gegolten hat, statt in Wirklichkeit Naika Foroutan. Eine ihrer Weisheiten bezeugt eine bemerkenswerte Übereinstimmung mit der Aussage eines anderen zeitgenössischen Denkers.:

      Holger Apfel (NPD): “Und wird Israel doch mal in einem UNO-Gremium kritisiert, ducken sich die Vertreter der Bundesrepublik vor der Israel-Lobby und der blühenden Holocaust-Industrie; stärken sie dem Apartheidstaat demonstrativ den Rücken.”
      Zum Vergleich:
      Naika Foroutan (Professorin): “Hier drängt sich für die islamische Welt, die in der Palästinafrage sehr sensibilisiert ist, die Frage auf, welche Macht die jüdische Lobby in den USA tatsächlich hat, wenn sie die Supermacht dazu bringen kann, eine Teilnahme an einer UN-Konferenz abzusagen, weil Israel dort kritisiert werden sollte.”

      Beide Geistesmenschen gehen also davon aus, dass die “jüdische Lobby” (Foroutan) bzw. die “Israel-Lobby” (Apfel) die internationale Politik beeinflusst.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Eine Kommentorrhoe, wie sie GG befallen hat, ist wohl schwer zu behandeln, und doch sollte dieser Patient mit all den Dummheiten, die er so von sich gibt, nicht allein gelassen werden. Im vorliegenden Fall ist das fix erledigt: Beide Statements sehen zwar oberflächlich ähnlich aus, im ersteren Fall aber handelt es sich um eine direkte Aussage, bei der zweiten um die Wiedergabe einer Denkweise, oder noch prägnanter zusammengefasst: Frau Foroutan ist nicht „die islamische Welt“, sondern eine Autorin, die so ungeschickt formuliert, wie „GG“ denkt.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Thomas ex Gotha: „Beide Statements sehen zwar oberflächlich ähnlich aus, im ersteren Fall aber handelt es sich um eine direkte Aussage, bei der zweiten um die Wiedergabe einer Denkweise, …“

          Aufgrund Ihrer unterentwickelten Lesekompetenz ist Ihnen leider entgangen, dass Foroutan die entsprechenden Begriffe weder mit Ausrufezeichen versehen hat noch mit Zusätzen wie “angeblich” oder “vermeintlich”, woraus klar wird, dass es sich eben nicht um “die Wiedergabe einer Denkweise” handelt.
          Somit glaubt auch Frau Professorin an die Existenz einer jüdischen Lobby, die internationale Macht ausübt.
          Obwohl Sie nicht gerade zum Experten taugen, ist es immerhin ein Fortschritt, dass Sie Foroutan, obwohl deutsche Hochschullehrerin, ungeschickte Formulierungen vorwerfen, was mich allerdings weder überrascht noch stört.
          Als Integrationsforscherin übt sie ja zum Glück keine wichtige Tätigkeit aus.

          @Thomas ex Gotha: „Allein schon aus diesem Grund ist ein Begriff wie „Halbmigrant“ Schwachsinn, der zudem abwertend klingt bzw. klingen soll.“

          Der Begriff “Halbmigrant“ mag schwachsinnig sein (weshalb es verwundert, dass ausgerechnet Sie sich daran stören), ist aber so gebräuchlich, dass er auch in den Medien vorkommt.
          Es entspricht natürlich Ihrer Blockwartmentalität, dass Sie darin unbedingt eine Abwertung erkennen wollen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Sie um so heftiger um sich treten, je mehr Sie sich ins Unrecht gesetzt haben. Dieses Gepolter wirkt recht rumpelstilzchenhaft und drollig, ermüdet dann aber, wenn man Ihnen Dinge doppelt und dreifach erklären müsste. Mach ich jetzt aber nicht. Wenn sie es beim ersten Mal nicht begriffen haben, werden Sie es auch beim zweiten oder dritten Mal nicht begreifen. Ist auch nicht schlimm, denn Sie üben ja zum Glück keine wichtige Tätigkeit aus. Aber machen Sie trotzdem einfach weiter und weiter und immer weiter. Und wenn Ihnen einer wieder einmal so unverschämt mit Argumenten kommt, dann schreiben Sie halt irgendeinen Unfug hin, „Blockwartmentalität“ oder so, das wird dann schon passen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Eines will ich Ihnen zugestehen Herr ex Gotha: Ihre “Argumente” entbehren nicht eines gewissen tölpelhaften Charmes, speziell wenn Sie unbeholfene Spekulationen anstellen über die Lebensverhältnisse Ihrer Mitdiskutanten, die Sie doch absolut nicht kennen.
            Als Linker ist es natürlich Ihr Privileg, über Dinge zu urteilen, von denen Sie keine Ahnung haben. Allerdings resultieren daraus keine Argumente, sondern einfach nur Deppengeschwätz.

  2. Kanalratte schreibt:

    Was ist der Unterschied zwischen dem Islam und Scientology?

    Scientology ist eine friedliche Religion!

  3. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @Thomas ex Gotha: “Purer Neid dieses Menschenschlages. Frau Foroutan lehrt an einer deutschen Hochschule und hat damit bereits weitaus mehr erreicht, als cc sich jemals erträumen kann.”

    Sie sollten Ihre persönlichen Befindlichkeiten nicht verallgemeinern, Herr ex Gotha. Nicht jeder hält diesen leistungsunabhängigen Dauerversorgungsposten für prestigeträchtig.
    Wie die von Foroutan geäußerten Weisheiten vermuten lassen, verdankt sie ihr Hochschulamt ohnehin eher der Ouotenregelung (Frau und Halbmigrantin), als ihren geistigen Qualitäten.
    Neben anerkennender Worte für einen iranischen Mullah, der Israel für einen “krebshaften Tumor” hält, treibt sie Denkversuche über die “Erniedrigung der Palästinenser durch den Staatsterror Sharons in Israel”, die “sukzessive Entrechtung der Palästinenser” und bezweifelt, dass es angebracht ist, die HAMAS terroristisch zu nennen. Außerdem widmet sie sich der Frage: “welche Macht die jüdische Lobby in den USA tatsächlich hat”.
    Somit sollte es auch der NPD nicht schwerfallen Foroutans Professur begrüßen.

  4. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Brigitta Biehl: „Meral Sahin macht nicht den Eindruck, als sei sie auf die „Hilfe“ der Antifa angewiesen.“

    Wieso macht sie nicht den Eindruck? Offenbar war sie doch auch nicht imstande ohne Verstärkung in die Diskussion zu gehen.

  5. Revy schreibt:

    Immer und überall will man neuerdings die AfD sprechen lassen. Damit „enttarnt“ man sie nicht, man „konfrontiert“ sie auch nicht mit ihren eigenen Parolen. Man normalisiert im Gegenteil genau diese, man gewöhnt die Menschen an öffentlich geäußerten Hass.

    Ich kann da auch keinen Paternalismus erkennen. Einige sahen diesen Auftritt als nötig, andere nicht. Die Demonstranten haben für sich selbst gesprochen, nicht für „die Migranten“ – das gilt aber auch für die Veranstalter. Und ich denke sie haben in dieser Sache mehr Recht, als die Leute, die der AfD immer eine Bühne bieten wollen.

    Wenn Frau Sahin einen AfD-Vertreter fragen will, was diesen an ihr stört, dann muss sie ihm dafür kein öffentliches Forum bieten und das Publikum so an dessen Parolen gewöhnen. Sie kann ihn einfach fragen.

    • Sophist X schreibt:

      Was sind denn eigentlich mal ein paar griffige Parolen der AfD? Ich lese es andauernd und komm‘ nicht so recht drauf.

      • Sophist X schreibt:

        z.B. Wir schaffen das? Löl nein, war Spaß.

      • A.S. schreibt:

        „Wir schaffen das“
        „Das wir entscheidet“
        „Aus der Kriese hilft nur Grün“
        „Rüstungsexporte verbieten“

        Oder sind das die differenzierten Antworten der etablierten Parteien auf die komplexe Weltlage?

    • bergstein schreibt:

      Wie kann man jemanden mit seinen „Parolen“ konfrontieren, wenn man mit diesem Menschen nicht spricht?
      Wie soll man mit blanken Hass Menschen dazu zubringen sich nicht an den Hass zu gewöhnen?
      Wieso bezeichnen Sie als Personen als Demonstranten, die nicht ihre Meinung kundtun, sondern nur verhindern, dass andere es tun?

    • A.S. schreibt:

      Hä?
      „Die Demonstranten haben für sich selbst gesprochen, nicht für „die Migranten“ – das gilt aber auch für die Veranstalter.“
      Die Demonstranten haben eine Veranstaltung gestört und andere an einem Gespräch gehindert. Natürlich haben die als Demonstranten verharmlosten Faschisten „für andere“ gesprochen. Nämlich in der Form, dass sie glauben alleine festlegen zu dürfen wer in welcher Form mit wem zu reden hat.

      „Wenn Frau Sahin einen AfD-Vertreter fragen will, was diesen an ihr stört, dann muss sie ihm dafür kein öffentliches Forum bieten und das Publikum so an dessen Parolen gewöhnen. Sie kann ihn einfach fragen.“
      Ja, fragen wollte sie auch. Wie und wo sie das tut ist alleine ihr überlassen. Sie darf sich dafür auch eine Halle mieten und die Frage vor Publikum stellen. Wer ihr das verbieten möchte, wie der von Ihnen als Demonstranten verharmloste SA-Trupp, ist der Faschist im Spiel.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Revy: „Wenn Frau Sahin einen AfD-Vertreter fragen will, was diesen an ihr stört, dann muss sie ihm dafür kein öffentliches Forum bieten und das Publikum so an dessen Parolen gewöhnen. Sie kann ihn einfach fragen.“

      Meine Schnauze, was sind Sie naiv! Glauben Sie ernsthaft, solche Figuren wie Sahin würden auf öffentliche Aufmerksamkeit verzichten wollen?

  6. ceterum censeo schreibt:

    Die hier hat wohl mittlerweile auch keinen Ruf mehr zu verlieren:

    Rückendeckung erhielten die linksextremen Straftäter durch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

    Nach der gescheiterten Veranstaltung sagte sie zum EXPRESS: „Ich finde, dass man sich mit der AfD auseinander setzen muss, wie wir es täglich im Rat tun. Doch hier ist der falsche Rahmen dafür. Denn wenn auch nur die Gefühle eines einzelnen verletzt werden, hat Herr Adam an dieser Stelle nichts zu suchen.“

    • bergstein schreibt:

      Ich weiß nicht, welcher Teil der Aussage eigentlich schlimmer ist. Der Teil, man müsse sich mit AfD auseinandersetzen, ist schon recht heftig. Man setzt sich in einer freiheitlichen De-mokratie nicht mit Menschen die gewaltfrei ihre Meinung kundtun auseinander, sondern mit der Meinung, die sie vertreten. Und es war hier weiß Gott kein Versprecher.
      Dass eine Meinung nicht geäußert werden kann, wenn dies die Gefühle von irgendjemand verletzt, steht der Abschaffung der Meinungsfreiheit gleich.

    • Sophist X schreibt:

      Ich wünschte, die werte, überaus geschätzte Frau Reker würde diesen Satz für mich vervollständigen:
      Die Anwesenheit eines AfD-Politikers könnte die Gefühle eines Anwesenden verletzen, weil…

      Davon abgesehen, die Gefühle „auch nur eines einzelnen“ als KO-Kriterium ist kompletter diskursiver Nihilismus. Reker macht’s möglich.

      • A.S. schreibt:

        Generell muss mal Schluss sein mit dieser Gefühlsdusellei. Das ist schlicht infantil. Wer wirklich ein emotionales Problem damit hat dass andere miteinander reden gehört in Behandlung aber nicht in die Politik. Es kann doch nicht wahr sein, dass wir uns mit der vielleicht Neuvolkspartei AfD nicht öffentlich auseinandersetzen dürfen weil einige Gefühle verletzt werden? Was dann? Solange ignorieren bis es plötzlich einen AfD Kanzler gibt? Wer das für unrealistisch hält schaue mal nach Österreich und den Weg der FPÖ.

        • bevanite schreibt:

          Ein bisschen Bescheidenheit täte den AfD-Fans mal gut. Zwölf Prozent machen bei weitem noch keine Volkspartei, nicht mal eine „Neuvolkspartei“ aus.

          • A.S. schreibt:

            Das nicht, aber es spricht vieles dafür dass die AfD von den anderen Parteien weiter beworben wird, solange bis es „zu spät“ ist. So wie in Österreich die FPÖ.
            Das ist zumindest meine Prognose.

  7. ceterum censeo schreibt:

    Die Aussagen der Artikelschreiberin, sowie der genannten Personen vor Ort sind derart widerlich selbstgerecht und diffamierend, daß es einen ekelt. Und alle greifen schön tief ins feiste Geldsäckel, was der böse deutsche Rassist täglich aufzufüllen hat.
    Das muß man sich mal vorstellen, das weinerliche Gelaber der einen Dame, sie wolle den AfD- Herren doch nur fragen, was er gegen sie hätte!
    Vielleicht kann ich für ihn antworten: Bis zu dieser unverschämten Frage überhaupt nichts!
    Es stellt sich doch eigentlich seit geraumer Zeit nur die Frage, was diese Menschen eigentlich gegen uns haben!

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „Es stellt sich doch eigentlich seit geraumer Zeit nur die Frage, was diese Menschen eigentlich gegen uns haben!“ „Uns“ wer? „Uns ceterum censeo“? „Uns Deutsche“? „Uns Doitsche“? „Uns Rassisten“? „Uns In-die-AfD-Verliebte“? „Uns Hauptsache-Wir-können-Wir-sagen-Sager“?
      Welches Kollektiv auch immer dieses „uns“ bezeichnet: ich erlaube mir, nicht dazugehören zu wollen.

      • ceterum censeo schreibt:

        Macht nichts, bei DENEN werden Sie trotzdem nicht beliebter.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Welches Kollektiv auch immer dieses „uns“ bezeichnet: ich erlaube mir, nicht dazugehören zu wollen.“

        Wenigstens eine Peinlichkeit, die mir erspart bleibt.

  8. A.S. schreibt:

    Einen Gedanken noch als Zusatz: Mein ihr, es würde ein Birlikte auch dann geben, wenn das Bombenattentat nicht von Rechten, sondern von Linken oder Islamisten durchgeführt worden wäre?
    Generell war es ja extrem auffällig, dass die Mordserie erst mit den rechten Tätern wirklich öffentliches Thema und Skandal wurde. Nicht die Taten haben empört, sondern die Gesinnung der Täter.

    • Kanalratte schreibt:

      Sehr richtig. Ich darf erinnern, dass wir in diesem Land schon linke Sprengstoffanschläge auf jüdische Gemeindehäuser hatten. Nur hat das anscheinend kaum jemanden interessiert.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Das eben ist sehr deutsch und schwurbelig dabei.In einem Band Erinnerungen an Otto v. Bismarck las ich auch, es komme nicht auf Taten, sondern ausschließlich auf Gesinnung an… In dem Fall auf die vornehme des Fürsten….

    • Alexei Pavlovic schreibt:

      Das stimmt so nicht. Ich habe damals in Köln gewohnt und war an dem Tag in dem Stadtteil unterwegs, in dem der Anschlag stattfand. In Köln herrschte von Anfang an eine betroffene und bedrückte Stimmung. Dass der Anschlag auf das Konto des NSU ging, hat man ja erst Jahre später erfahren. Über Köln hinaus war die Sache aber nie ein goßes Thema gewesen.

  9. A.S. schreibt:

    Die Faschisten sind längst wieder unterwegs. Und was mir große Sorgen macht ist, dass man die AfD zur Bedrohung erklärt anstatt die Faschisten. Auch der eigentlich gute Artikel tappt in diese Falle.

    „Der AfD hat man dadurch die Chance gegeben, sich wieder als Opfer zu gerieren, anstatt sie zu entlarven.“
    Derartiges passiert bei jeder AfD Veranstaltung, mal stärker, mal schwächer. Die AfD generiert sich nicht nur als Opfer, sie ist Opfer. Muss ich die Vorfälle der letzten Jahre nochmal aufzählen? Bernd Lucke von der Bühne geprügelt, Auto von B. von Storch abgefakelt, auf Plakatekleber wurde geschossen, massenhaft AfD Stände werden verwüstet, jede noch so kleine AfD Kundgebung braucht einen Polizeischutz wie ein Gipfeltreffen von Regierungschefs.
    Es gibt massive Versuche der AfD schlicht das Wort zu entziehen, mal mit und mal ohne Gewalt. Mindestens wird eine massive Drohkulisse aufgebaut und wie im Fall von Björn Höcke auch mit der wirtschaftlichen Existenzvernichtung gedroht (dem wollen einige die Rückkehr in den Schuldienst verwehren, obwohl er einen Rechtsanspruch darauf hat). Und das alles ohne ein einziges Wort der Distanzierung von den etablierten Parteien, so dass man annehmen muss, dass die allesamt heimlich mit den Gewalttätern sympathisieren.
    Wie gesagt, die AfD ist Opfer. Wer das nicht anerkennen will sollte zuerst einmal das eigene Verhältnis zur Meinungsfreiheit, zum Rechtsstaat und zur Demokratie überdenken. Da gilt der Spruch von Balken im eigenen Auge.

    „Traut man einer Naika Fouroutan nicht zu, genau diese Entlarvung zu ermöglichen?“
    Nein, ich traue ihr das überhaupt nicht zu. Frau Fouroutan habe ich bisher ausschließlich als emotional betroffen gesehen, wenn es um Zuwanderung und Integration geht. Sie war niemals neutrale Beobachterin, sondern ganz klar Partei. Wenn der AfD Vertreter ein ähnliches Kaliber wie Gauland, Meuthen oder Petry ist, dann hätte Frau Fouroutan nicht den Hauch einer Chance. Schon alleine deshalb, weil sie ständig versuchen würde einen aufgestauten Ärger an den Leuten abzuarbeiten. Sie würde die AfD Leute als Sündenbock für einen mindestens gefühlten Alltagsrassismus benutzen, und damit nur die Opferrolle der AfD bestärken.
    So laufen doch nahezu alle Versuche die AfD zu „entlarven“ und sie scheitern daher auch immer wieder. Die AfD ist halt nicht Pegida und auch keine Vertretung von Prügelrassisten. Und solange man die AfD als Sündenbock dafür benutzt, solange gehen die „Entlarvungen“ konsequent in die eigenen Hose. Das können wir seit drei Jahren beobachten.

    • Bergstein schreibt:

      Zunächst ist muss ich Ihnen im Hinblick auf Opferrolle voll und ganz zustimmen. Man muss sich die Opferrolle nicht verdienen. Jeder Mensch der vergewaltigt, beraubt oder ermordet wird, ist Opfer unabhängig davon, wie man zu diesem Menschen steht. Ansonsten können wir den Rechtsstaat sofort begraben. Femida hat nicht umsonst eine Binde vor den Augen.

      Ich bin kein Fan von AfD, aber es sagt schon Einiges über unsere Gesellschaft aus, wenn eine stinknormale konservative Partei, als rechtsradikal bezeichnet wird.

      • A.S. schreibt:

        Ich stehe der AfD eher neutral gegenüber, meine Bewegung ist es nicht, aber sie gehört in die Parlamente rein um dort einen großen Teil des politischen Spektrums abzudecken. Lieber wäre mir, die CDU machte das, aber die weigert sich halt.

        Was mir wirklich Sorgen macht ist dieser Doppelstandart, der im Umgang mit der AfD salonfähig geworden ist. Irgendwie gibt es wieder akzeptierte Gewalt gegen „Falschdenkende“. Der Grundsatz, dass Gewalt kein Mittel politischer Auseinandersetzung sein darf, und dass man bei Gewaltakten sofort den Streit einstellt, wird bei der AfD einfach über Bord geworfen. Das ist ein zivilisatorischer Rückschritt, der mich an der Rechtsstaatstreu aller etablierten Parteien extrem zweifeln lässt.

    • ceterum censeo schreibt:

      Traut man einer Frau Fourudingens was nicht zu? Was ist das eigentlich für ein Menschenschlag, der in einem Land aufgenommen wird, in das es die halbe Welt zieht, und nichts anderes fürderhin tut, als dieses Land zu diffamieren und in den Schmutz zu ziehen?
      http://www.achgut.com/artikel/die_wutsoziologin_ist_zurueck_naika_foroutan_und_die_rassismuskeule/

      • bevanite schreibt:

        Der olle Baader war doch nur sauer, weil Foroutan (so ihr richtiger Name, werter ceterdingsbums) dem auf der Achse des Guten so vergötterten Sarrazin mehrfach eindrucksvoll Paroli bieten konnte.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Purer Neid dieses Menschenschlages.
          Frau Foroutan lehrt an einer deutschen Hochschule und hat damit bereits weitaus mehr erreicht, als cc sich jemals erträumen kann. Da muss so einer eben nur auf das Nichts bauen, durch das er sich überlegen wähnt, die eigene Herkunft.

          • A.Bundy schreibt:

            Bevanite & der ex Gotha, als Duo Infernal des linksdrehenden Denunziantentums vereint und allseits bereit. Da kommt zusammen, was zusammen gehört. Widerwärtig.

          • bevanite schreibt:

            „als Duo Infernal des linksdrehenden Denunziantentums vereint und allseits bereit“

            Hingegen ist Poster A. Bundy immer stets ausgewogen, fair und höflich… Im Ernst: Bei den Beleidigungen, die Sie hier regelmäßig ablassen, wäre ich an Ihrer Stelle mit dem Vorwurf des „Denunziantentums“ (der bei Ihnen immer genau dann kommt, wenn jemand eine andere Meinung vertritt), etwas vorsichtiger…

    • bevanite schreibt:

      Bei all Ihrer Empörung über das angebliche „Opfer“ AfD (deren Vertreter durch sämtliche Talkshows gereicht werden, obwohl sie noch nicht mal Abgeordnete im Bundestag haben – soviel zu der Legende, man würde sie ausgrenzen) könnten Sie aber auch erwähnen, dass es in Sachsen und Brandenburg auch schon Angriffe auf Kommunalpolitiker der Linkspartei gab…

      • A.S. schreibt:

        Bei der Linkspartei lieft es teilweise ähnlich, aber bei weitem nicht so heftig wie bei der AfD.
        Und was die AfD Vertreter in Talkshows angeht: Jedes mal wenn ein AfD Mensch in einer Talkshow ist, dann stellt sich doch so gut wie immer eine „alle gegen einen“ Situation ein, oft auch inklusive Talkmaster. Es geht nur noch gegen die AfD mit teilweise lächerlichsten Anfeindungen. Offensichtlicher kann eine Ausgrenzung doch nicht mehr auftreten.

        Und zum angeblichen „Opfer“ AfD. Meinen Sie nicht dass die AfD Opfer permanenter Angriffe ist?

        • bevanite schreibt:

          Jedes mal wenn ein AfD Mensch in einer Talkshow ist, dann stellt sich doch so gut wie immer eine „alle gegen einen“ Situation ein, oft auch inklusive Talkmaster.

          Aber das entspricht doch ungefähr ihrer Popularität. Derzeit liegt die AfD zwischen 10 und 15 Prozent, das heißt, ein oder zwei AfD-nahe Gäste spiegelt in etwa das Befinden der deutschen Bevölkerung wider. Eine Plattform haben sie auf jeden Fall, da kann von Ausgrenzung keine Rede sein.

          Klar werden sie auch hart rangenommen. Jedoch mussten sich die Grünen und die PDS Anfang der Achtziger bzw. Anfang der Neunziger noch viel Schlimmeres gefallen lassen. Schauen Sie sich mal Bundestagsdebatten aus den frühen Achtzigern an, wie da gegen die Grünen gehetzt wurde – huiuiui! Dagegen ist der Umgang mit der AfD heute harmlos.
          Auch ein Gregor Gysi oder eine Sarah Wagenknecht mussten sich schon einiges in Talkshows anhören. Nur sind die alle damit wesentlich souveräner umgegangen und haben sich nicht in der Opferrolle gesuhlt. Und Leute wie Gauland, Meuthen oder Höcke waren jahrelang in der CDU tätig, da ist es völlig lächerlich, ihnen Welpenschutz als „politische Neulinge“ zu geben.

          Von Sachbeschädigung gegen Wohnungen oder Autos von AfD-Leuten halte ich im übrigen auch überhaupt nichts. Aber wie schon gesagt: das geht derzeit auch gegen die andere Seite (gegen Frau Reker gab es sogar ein Attentatsversuch). Problematisch sehe ich derzeit die allgemeine Zunahme von politischer Gewalt, auch wenn ich das im Osten Deutschlands tatsächlich nicht als etwas komplett Neues erlebe.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      A.S., ein ebenso empörter wie besorgter Bürger schreibt sich den Kummer von der Seele: „Die AfD generiert sich nicht nur als Opfer, sie ist Opfer. (…) Wie gesagt, die AfD ist Opfer. Wer das nicht anerkennen will sollte zuerst einmal das eigene Verhältnis zur Meinungsfreiheit, zum Rechtsstaat und zur Demokratie überdenken. Da gilt der Spruch von Balken im eigenen Auge.“
      Sein eigenes Verständnis von Meinungsfreiheit liefert er gleich nach: „Frau Fouroutan (recte: Foroutan, TexG) habe ich bisher ausschließlich als emotional betroffen gesehen, wenn es um Zuwanderung und Integration geht. Sie war niemals neutrale Beobachterin, sondern ganz klar Partei. Wenn der AfD Vertreter ein ähnliches Kaliber wie Gauland, Meuthen oder Petry ist, dann hätte Frau Fouroutan (s.oben) nicht den Hauch einer Chance. Schon alleine deshalb, weil sie ständig versuchen würde einen aufgestauten Ärger an den Leuten abzuarbeiten. Sie würde die AfD Leute als Sündenbock für einen mindestens gefühlten Alltagsrassismus benutzen, und damit nur die Opferrolle der AfD bestärken.“ „Ganz klar Partei“ ist in seinen Augen jemand, der sich erlaubt, eine andere Position als die der AfD einzunehmen. Wenn jemand „gefühlten“ – und nicht erforschten oder erlebten – Alltagsrassismus diagnostiziert, handelt es sich um „aufgestauten Ärger“ und Frau Foroutan äußert sich nicht als in Boppard geborene deutsche Hochschullehrerin, sondern „emotional betroffen“ – weil sie, der Name sagt es ja bereits, halt eben auch so eine ist. Da ist es doch besser, sie redet gar nicht.
      Es ist dasselbe miese Spiel, das auch Gauland trieb, als er dem in Deutschland geborenen Fußballer Boateng bescheinigte, er sei „gut integriert“, so als spräche seine Hautfarbe oder sein Name dagegen. Wer kann dergleichen Unfug, sowohl Gaulands als auch den von „A.S.“, ernstnehmen? Und doch ist es gerade dieser abgrundtief dumme Diskurs, der die AfD so gefährlich macht.

      • A.Bundy schreibt:

        Laber-Rhabarber, schieb endlich ab, du nerviger Denunziant.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Nett, dass Sie auf Ihre Existenz aufmerksam gemacht haben. Aber damit sollte es auch erst einmal genug sein, ja?

      • Kanalratte schreibt:

        Wenn die Gesellschaft in Deutschland wirklich gefestigt wäre, könnte keine neugegründete AfD Partei besetzt mit Polit-Amateuren für Aufruhr sorgen. Aber das ist sie nicht, denn es gibt nunmal politische und gesellschaftliche Denk- und Sprachverbote, Political Correctness und unterdrückte Statistiken in diesem Land. Große Teile der Bevölkerung halten z.B. den Islam für eine gefährliche Religion und trotzdem ist es unter normalen Bedingungen nicht erlaubt, solche Themen anzusprechen, ohne mit der N- und R-Keule beworfen zu werden. Wenn es lächerliche Begriffe wie „Islamophobie“ schaffen den politischen Diskurs auf ein Nulllevel zu bringen, dann weiß man dass in dieser Gesellschaft etwas nicht stimmt. Alles was die AfD tut, ist solche Themen furchtlos anzusprechen und dafür die Lorbeeren zu ernten.

        Die AfD ist keine gute Partei, aber die anderen Parteien in der BRD sind noch miserabler.
        Wenn Sarrazin morgen eine Partei gründet, dann hat er in einem Jahr 15%, wenn er sich nicht allzu blöd anstellt.

        • bevanite schreibt:

          Sie verrennen sich da ein wenig in Widersprüchen. Wenn große Teile der Bevölkerung den Islam für gefährlich (ist das so?) halten, haben sie dann nicht auch Angst davor? Und bedeutet „Islamophobie“ nicht eben das – Angst vor dem Islam? Demzufolge wäre das zumindest nach ihrer Logik kein so ganz lächerlicher Begriff. Und wenn die AfD solche Themen anspricht, sieht das für mich auch nicht nach einem „Denk- und Sprachverbot“ aus. Wo genau gibt es denn in Deutschland „politische und gesellschaftliche Denk- und Sprachverbote“? Seit wann kann man denn überhaupt das Denken verbieten? Das ging nicht mal in der Sowjetunion. Klicken Sie sich einfach mal ein bisschen durch das Internet, auch in die Kommentarbereiche größerer Zeitungen. Dort können teilweise sogar Morddrohungen ausgesprochen werden. Selbst die radikalsten Gruppen – egal ob identitäre Rechte, Stalinisten oder Islamisten – können problemlos ihre Publikationen unter die Leute bringen.

          • Kanalratte schreibt:

            Der Begriff „Islamophobie“ ist ein Kampfbegriff, der sich im Zuge der Politkorrektheit aus dem Khomeini-Iran auch nach Deutschland eingeschlichen hat. Mithilfe des Begriffs möchte man aus der Ablehnung gegen eine Religion bösen Menschenhass implizieren. Die Islamische Propaganda, möchte sagen, dass man den Islam nicht Ablehnen darf ohne ein Rassist- oder Menschenfeind zu sein. Der Suffix „Phobie“ beschreibt eine „krankhafte Angst“ und ist sonst (abgesehen vom Modebegriff „Homophobie“) nur im medizinischen Bereich zu finden. Jede Phobie hat eine ICD-Krankheitsklassifizierung und ist in der Regel medikamentös, psychotherapeutisch oder sonstwie behandelbar. Das trifft auf „Islamophobie“ (mit Mode O) sicherlich nicht zu. Ich lehne den Islam ab und bin stolz darauf.

            Man kann in Deutschland seine Meinung frei äußern. Ja, wenn es die Richtige ist. Wer bspw. gegen die Flüchtlingsaufnahme ist und dies öffentlich kundtut, kann bei einem falschen Arbeitgeber schnell vor die Tür gesetzt werden. Und wer sich öffentlich Anti-Islamisch äußert, dem kann das selbe Schicksal ereilen. Was glauben Sie warum das Internet so voll von Frustmeinungen ist.

      • A.S. schreibt:

        Hab ich irgendwo Frau Foroutan den Mund verbieten wollen oder wie? Ich habe lediglich gesagt, ich halte sie für parteiisch beim Thema Zuwanderung, persönlich emotional involviert und daraus folgend nicht geeignet um irgendwen zu entlarven.
        Man muss wohl zu viel Gotha inhaliert haben um von den Aussagen bis zur Meinungsfreiheit phantasieren zu können.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Sie sprechen ihr die Fähigkeit ab, sich zu einem Thema objektiv äußern zu können. Warum jemand, der in Boppard geboren ist, „persönlich emotional involviert“ und „parteiisch beim Thema Zuwanderung“ sein soll, belegen Sie nicht, aber mit derselben Logik dürfte ein AfD-Politiker nicht über die Rolle seiner Partei in der Politik reden, ein Israeli nicht über Antisemitismus, ein Kommunist nicht über das KPD-Verbot in der BRD usw. usf. Alle persönlich involviert, alle parteiisch.

  10. Kanalratte schreibt:

    Linksextreme, Rechtsextreme, Radikale Muslime sind doch alles der gleiche Müll. Wir sollten aufhören uns mit dem Scheiß auseinanderzusetzen.

  11. anti3anti schreibt:

    Ich glaube nicht an die Macht der Worte bei Menschen, deren Meinung unverändert feststeht und deren Gedanken in Bewegungslosigkeit verharren wie bei einem Toten. Wenn die Diskussion stattgefunden hätte, hätte sich auch nichts bewegt. Ob nun die Antifa, die Pegida oder die neueste Rechte die Diskussion beendet, ist vollkommen gleichgültig. Der oberflächliche Diskurs soll Toleranz heucheln.
    Die AfD wird den real stattgefundenden Zwischenfall ausschlachten. Soll sie.

  12. Bruno Becker schreibt:

    Früher hiess es „die SA“,
    heute nennt man’s Antifa.

    „Rechter“ Volksmund

    • abusheitan schreibt:

      Die Nazis begründeten einen Kult um die „Blutzeugen der Bewegung“, die als Märtyrer gestorben seien. Leider erinnert der Kult um die Opfer der Keupenstraße und die von einem angeblichen Nationalsozialistischen Untergrund Ermordeten auf unangenehme Weise daran.
      Der NSU-Mythos ist eine der unbewiesensten und unwahrscheinlichsten Verschwörungstheorien aus jüngster Zeit. Es wurde immerhin die tiefe Verstrickung des Verfassungsschutzes aufgedeckt. Erstaunlich viele, auch junge Zeugen verstarben, bevor sie ihre Aussagen machen konnten und erstaunlich viele Akten wurden vernichtet oder fielen angeblich einem Hochwasser zum Opfer.
      Einerseits beschwert man sich über die paternalistisch betreute Unmündigkeit der Migranten, andererseits zelebriert man den Opferstatus, während die Erwähnung tausender einheimischer Opfer migrantischer Gewalt ein Tabu ist.
      Die Verantwortlichen der Birlikte-Veranstaltung hätten die Polizei rufen, die Störer entfernen lassen und die Diskussion durchführen können. Warum taten sie es nicht und beugten sich dem linken Mob?

  13. Peter Pöpl schreibt:

    In den letzten Jahren erlebe ich eine immer stärke Intolleranz gegen andere Meinungen und Sichten. Eine sachliche Auseinandersetzung wird entweder durch die politische Ablehnung von Gesprächen verweigert oder gar durch Niederbrüllen/-knüppeln durch häufig „linke Kampftruppen“.
    Gleichzeitig verändert sich auch die Sprache unserer politischen Elite. Hier rufen politische Führungskräfte immer häufiger zur Gewalt auf, wie ich es früher nur von Stammtischreden kannte.
    Auf der einen Seite wünschen viele sich eine funktionierende bunte Gesellschaft, auf der anderen Seite ist es schon schwer einen politischen Wettbewerber zu grüßen.
    Diese Entwicklung ist es, die mir Sorgen bereitet, nicht die AfD, SPD, CDU ….

Seid gut zueinander!

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