Terroranschlag in Tel Aviv

Bei einem Anschlag im Zentrum von Tel Aviv wurden am 8. Juni 2016 vier Menschen erschossen. Weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die zwei Attentäter, die wahllos auf Passanten geschossen hatten, wurden vor Ort außer Gefecht gesetzt worden.

Meital Sassi berichtet davon, dass sie mit Freunden und Familie in einem Café saß, um den Geburtstag ihres Kindes zu feiern. „Plötzlich fing ein Attentäter neben uns an zu schießen. Wir rannten wie verrückt weg. Erst war er hinter uns her, aber dann bog er in eine Nebenstraße.“ Die ganze Zeit habe der Mann wahllos auf Menschen geschossen.

Wenn ich diesmal wieder folgende Floskeln in den Zeitungen oder von deutschen Politikern lesen muss, raste ich aus:

„Die andauernde Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern, die nahezu täglich Menschenleben fordert, muss ein Ende finden.“

Nein! Wenn ein Mensch einen anderen Menschen aus dem Hinterhalt niederschießt, dann kritisiert man nicht die Person mit der Kugel im Kopf. Die Kritik muss uneingeschränkt und einseitig in die Richtung der Person gehen, die das Gewehr geführt hat, um zu morden!

„Beide Seiten müssen helfen, zu einer Deeskalation zu kommen. Es reicht nicht, an den Symptomen des Konflikts zu arbeiten, sondern es muss den Ursachen begegnet werden. Hoffnung auf Frieden für Israelis und Palästinenser bietet nur die Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Zweistaatenlösung.“

Nein! Nach einem Mordanschlag gibt es nur eine „Hoffnung auf Frieden“, nämlich die uneingeschränkte und einseitige Verurteilung des Täters. Die Morde in Israel waren keine Einladungungen zur „Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Zweistaatenlösung“. Es waren Terroranschläge! Es gilt, sie zu verurteilen. Uneingeschränkt und einseitig!

„Schießerei in Israel“

Nein! Es war ein Terroranschlag!

Und was ich ganz gewiss nicht möchte, ist ein Aufrechnen der Toten! Israel versucht, jeden Toten zu vermeiden. Die verletzten Terroristen zum Beispiel wurden sofort in ein israelisches Krankenhaus gebracht, während die Terroristen in Gaza und in den Gebieten der palästinensischen Autonomie gefeiert wurden. Familien von Terroristen und Judenmördern werden von der Hamas und der Fatah fürstlich belohnt, wenn sie Juden killen. Manche Terroristen bekommen sogar Straßen und Schilder nach sich benannt.

Allein am 3. August 2014 feuerte Gaza 57 Raketen auf Israel ab, auf Schulen, Hospitäler, Atomkraftwerke, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen! Den Grund für jede Rakete gibt die Hamas in ihrer Gründungscharta (Artikel 7) an: Die Vernichtung des gesamten Jüdischen Volkes! Die Intention jeder Rakete der Hamas ist somit Massenmord!

In Israel sterben in Anbetracht dieser Gefahr dennoch so wenige Menschen, weil Israel das Leben liebt und alles tut, um die eigene Bevölkerung zu schützen. In Gaza sterben so viele Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung als Kanonenfutter und Terroristen missbraucht und erklärt: „Wir lieben den Tod!“

Israel nutzt Waffen, um Menschen zu schützen. Die Hamas jedoch nutzt Menschen, um Waffen zu schützen, Waffen für den Massenmord an Juden.

Die Hamas will Tote, auch auf der eigenen Seite und zwar so viele wie möglich, um Israel zu diskreditieren. Die Mörder brauchen deshalb Leute, die die perverse Logik der Judenhasser mitspielen und die Toten auf beiden Seiten aufrechnen. Wer das jedoch tut, führt den mörderischen Krieg der Hamas mit und betreibt keinen Journalismus sondern einen Propagandakrieg!

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12 Antworten zu Terroranschlag in Tel Aviv

  1. Leopard schreibt:

    Was wollten die Attentäter und ihre Hintermänner damit bezwecken?
    Im Grunde genommen bleiben sie nur armselige Feiglinge!

    • bergstein schreibt:

      In ersten Linie Juden ermorden! In zweiter Linien ihren Familien finanzielle Vorteile (bezahlt zum erheblichen Teil vom deutschen Steuergeld) und Anerkennung sichern.

  2. CWeiss schreibt:

    SPON: „Palästinensische Terroristen töten mit Maschinenpistolen vier Menschen auf einem belebten Markt in Tel Aviv. Wie reagieren die rechten Hardliner in Israels Regierung?“

    Die grösste Sorge des Spiegels: Womöglich reagieren die „rechten Hardliner“ nicht mit runden Tischen, Dialogen, Deeskalationsgesprächen und Lichterketten, sondern heizen der Hamas – und ich dachte, das seien die „Hardliner“ – richtig ein.

  3. ceterum censeo schreibt:

    http://www.barenakedislam.com/2016/06/08/breaking-tel-aviv-islamic-terrorist-attack-kills-at-least-3-israelis-wounds-6-more-at-sarona-market-a-food-and-retail-center/

    Und unsere possierlichen Muselmännchen und – weibchen feiern die Feste so, wie sie fallen.
    Kein Wunder, daß man uns Miesepetern diese ausgelassene Mentalität immer wieder als Bereicherung empfiehlt. Vielleicht ist ja was dran.

  4. Thomas schreibt:

    „Nein! Es war ein Terroranschlag!“

    Das bestreitet doch niemand. Kein größeres Blatt, kein News-Portal.

  5. brathering schreibt:

    Zitat Buurmann:

    „Wenn ich diesmal wieder folgende Floskeln in den Zeitungen oder von deutschen Politikern lesen muss, raste ich aus:

    „Die andauernde Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern, die nahezu täglich Menschenleben fordert, muss ein Ende finden.““

    Die Süddeutsche berichtet: „Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober von einer Gewaltwelle erschüttert,“
    http://www.sueddeutsche.de/politik/israel-schuesse-in-tel-aviv-drei-todesopfer-1.3026973

    Da könnte ich im übrigen ausrasten:
    „In mehreren palästinensischen Städten wurde der Anschlag in Tel Aviv nach Medienberichten gefeiert, es seien Süßigkeiten verteilt worden.“
    http://www.welt.de/politik/ausland/article156079375/Wir-rannten-wie-die-Verrueckten-weg.html

    Als ich übrigens auf einer anderen Plattform im Internet während der (letzten) Anschläge in Paris auf die jüdische Komponente hinwies und meine Meinung kundtat, dass sich bei dem nächsten Anschlag in Israel, sich die Nachrichten und Meinungen zu den Anschlägen und denn Attentättern im Gegensatz zu den Anschlägen in Paris unterscheiden werden, wie sie eben schon in der Vergangenheit anders waren in Bezug auf Verständnis für die Attentäter und die Rolle die man Israel als Mitschuldiger an den Anschlägen zuteilt, wurden mir daraufhin Verschwörungstheorien vorgeworfen und ich dazu aufgefordert, doch wenigstens so lange mit meiner Meinung hinterm Berg zu halten, bis die Toten kalt sind.
    Wohlgemerkt, während außer mir hundertfach andere User im Netz angeregt darüber diskutierten und über Motive und Details der Tat spekuliert wurde und im TV schon seit Stunden, auf allen Kanälen in Sondersendungen und mit Unterbrechung des normalen Sendebetriebs über die Anschläge berichtet wurde, und Experten und Journalisten demonstrafiv aufgewordert wurden, ohne polizeiliche Ermittlungsergebnisse – also hochspekulativ, und das nicht nur bei den TV-Sendern, sondern auch bei den Usern im Netz und nur wenige Stunden nachdem Menschen Opfer der Anschläge wurden -, ihre Einschätzung der Sachlage abzugeben.

  6. caruso schreibt:

    Du hast vollkommen recht, Gerd. Eine in Deinem Sinne einseitige Verurteilung wird aus deutschem
    maßgeblichen Politikermund nicht kommen. Ich wünschte mir sehr, daß ich mich irre. —
    Die Menschen in Tel Aviv – mein ganzes Herz, mein ganzes Mitgefühl ist mit ihnen. Mein
    tiefer Trauer auch.
    Mein Neffe war noch vor einigen Tagen dort…
    lg
    caruso

  7. Heimchen am Herd schreibt:

    Terror Strikes Tel Aviv (באדיבות קבוצת מדברים תקשורת)

    Terror Attack in Tel Aviv

    Furchtbar!

  8. Peter Pöpl schreibt:

    Herr Buurmann, Sie haben recht – ohne wenn und aber. Mir tun die Menschen in Israel leid.
    Ein Gegner, der keine Kompromisse akzeptiert und jüdisches Leben ausrotten will – ja wie kann mit so einem Gegner umgegangen werden ?
    Die deutschen Politiker werden wie immer reagieren. Die deutschen Medien auch. Es wird keine UN Resolution geben. Ich drücke Israel die Daumen jetzt richtig zu reagieren.

Seid gut zueinander!

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