Ist das gerecht?

Am 8. Juni 2016 wurden bei einem Anschlag im Zentrum von Tel Aviv vier Menschen erschossen und weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Zwei Attentäter schossen wahllos um sich. Sie wollten so viele Menschen töten wie möglich. Noch vor Ort wurden sie außer Gefecht gesetzt und danach sofort in ein Krankenhaus gebracht. Während sich Israelis um die Gesundheit der Attentäter kümmerten, wurde in Gaza und in der palästinensischen Autonomie gefeiert. Zu Ehren der Attenäter und aus Freude über die toten Israelis wurden dort Süßigkeiten auf der Straße verteilt, Feuerwerke gezündete, getanzt und gelacht. Hamas-Führer Ismail Hanija lobte das Attentat. Auf Twitter schrieb er: „Ruhm und Glückwünsche den Einwohnern Hebrons.“

Das ist der Unterschied:

Israel möchte keine Menschen töten, aber nutzt Waffen, um Menschen zu schützen. Die Hamas jedoch will töten und nutzt Menschen, um Waffen zu schützen. Über 7500 Raketen wurden seit 2010 von Gaza auf Israel abgefeuert. Unzählige Anschläge wurden verübt, mit Messern, Äxten, Beilen, Maschinenpistolen, Autos, Steinen und anderen Waffen. Allein am 3. August 2014 feuerte Gaza 57 Raketen auf Israel ab. Die Raketen wurden auf Schulen, Hospitäler, Atomkraftwerke, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen abgefeuert! Den Grund für jede Rakete gibt die Hamas in ihrer Gründungscharta (Artikel 7) an: Die Vernichtung des gesamten Jüdischen Volkes! Die Intention jeder Rakete der Hamas ist somit Massenmord! Nur dem israelischen Raketenabwehrsystem ist es zu verdanken, dass so wenig Menschen dabei gestorben sind.

Israel liebt das Leben und tut alles, um die eigene Bevölkerung zu schützen. In Gaza sterben so viele Menschen, weil die Hamas ihre Bevölkerung missbraucht. Die Hamas feuert ihre Raketen aus belebten Nachbarschaften und von Schuldächern und Hospitaldächern, damit bei der der Verteigung so viele Menschen wie möglich sterben. Die Hamas erklärt „Wir lieben den Tod!“ und missbraucht ihre Bevölkerung als Kanonenfutter, damit westliche Bilder die grausamen Bilder von verstümmelten und verkohlten Leichen zeigen, in der Hoffnung, dass Israel dafür zur Verantwortung gezogen wird.

Die Hamas will Tote, auch auf der eigenen Seite. Die Hamas will so viele wie möglich, um Israel zu diskreditieren. Jede Zeitung, die die Bilder zeigt oder die Toten auf Israels Seite mit den Toten auf der arabischen Seite vergleicht, führt die perverse Logik der Hamas aus. Stellen wir uns mal folgendes Bild vor:

Ein Mann befindet sich unter einer Kuppel. Pausenlos schießen Leute auf diese Kuppel in der Hoffnung, sie zu zerstören und den Mann zu treffen. Dabei brüllen die Angreifer, den Mann töten zu wollen. Sie schreiben sogar eine Charta, in der sie erklären, den Mann und seine ganze Familie ermorden zu wollen. Der Mann unter der Kuppel hat jedoch eine Waffe. Ab und zu ruft er unter der Kuppel hervor, gleich zu schießen; er gibt sogar die Richtung an, in die er schießen wird, obwohl er dadurch seine Verteidigung schwächt, weil seine Feinde dann wissen, wo sich die Kuppel einen Spalt öffnen wird. Er möchte aber nicht, dass Unschuldige sterben. Deshalb kündigte er seine Verteidigung an. Der schießt unter der Kuppel hervor, so oft, bis die Schießerei auf die Kuppel aufhört. Irgendwann ist Ruhe. Nach einiger Zeit kommt der Mann aus der Kuppel hervor und wird angeschnauzt, weil er geschossen hat.

Ist das gerecht?

Stellen wir uns vor, die Leute, die auf den Mann geschossen haben, hätten bewusst Kinder in die Richtungen gestellt, in die geschossen wurde und plötzlich wird der Mann Kindermörder genannt. Stellen wir uns vor, hinter den Leuten, die auf die Kuppel geschossen haben, waren Menschen mit Kameras, die alles gefilmt haben und nun sagen: „Wir haben alles gefilmt. Sie waren doch sicher unter Ihrer Kuppel! Niemand ist unter der Kuppel gestorben. Sie aber haben viele Menschen erschossen! Kinder und Zivilisten. Das war unverhältnismäßig!“

Ist das gerecht?

Stellen wir uns vor, alle Welt kritisiert den Mann nun, weil er Zivilisten getötet hat. Stellen wir uns vor, er wird sogar „Kindermörder“ genannt.

Ist das gerecht?

Wie würdest Du Dich fühlen? Wie gingest Du mit dem Gefühl um, dass aus einer Waffe in Deiner Hand eine Kugel kam, die ein Kind getötet hat? Du hast Dein Leben retten wollen. Klar. Du bist unschuldig. Ohne Frage. Immer wieder würdest Du Dir das einreden und Du hättest Recht damit, aber Du würdest dennoch weinen. Du könntest es Deinen Feinden nie verzeihen, dass sie nicht wenigstens ihre Kinder mehr geliebt haben, als sie Dich hassen.

Ist das gerecht?

Stellen wir uns vor, die Angreifer hätten ihre Kinder nur deshalb in das Schussfeld gestellt, weil sie genau diese Bilder provozieren wollten, um die Verteidigung des Mannes wie Aggression aussehen zu lassen. Was sollte man zu den Menschen sagen, die diese Bilder gemacht haben und damit den Angreifern genau das gegeben haben, was sie wollten, um ihren Hass zu befeuern und wofür sie ihre Kinder in den Tod geschickt haben? Ich würde sagen:

„Ihr habt die Kinder auf dem Gewissen!“

Ich klage alle Medien an, die das perverse Spiel der Hamas mitmachen und die Toten auf beiden Seiten aufrechnen und nicht müde werden, die grausamen Bilder so zu zeigen, als sei Israel dafür verantwortlich.

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen aus dem Hinterhalt ermordet, dann kritisiert man nicht die Person mit dem Messer im Rücken. Die Kritik muss uneingeschränkt und einseitig in die Richtung der Person gehen, die das Messer geführt hat, um zu morden. Es kann nur eine uneingeschränkte und einseitige Verurteilung des Täters geben. Der Mord war keine Einladungungen zur „Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Lösung“. Mord bleibt Mord! Es gilt, ihn zu verurteilen, uneingeschränkt und einseitig!

Das Aufrechnen der Toten ist daher einfach nur pervers! Israel versucht, jeden Toten zu vermeiden. Die verletzten Terroristen vom 8. Juni 2016 wurden sofort in ein israelisches Krankenhaus gebracht, während die Terroristen in Gaza und in den Gebieten der palästinensischen Autonomie gefeiert wurden. Familien von Terroristen und Judenmördern werden von der Hamas und der Fatah fürstlich belohnt, wenn sie Juden killen. Manche Terroristen bekommen sogar Straßen und Schilder nach sich benannt. Nicht wenig Geld für diese Belohnungen kommt als „Wiederaufbau“ von der Europäischen Union.

Die Hamas produziert unendliches Leid, um damit Israel zu diskreditieren. Alle Medien, die diese perverse Logik bedienen und die Toten auf beiden Seiten aufrechnen, betreiben keinen Journalismus, sondern nehmen am Krieg als aktive Propagandakombatanten teil.

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3 Antworten zu Ist das gerecht?

  1. gerd4president schreibt:

    Lieber Gerd, dies ist genau der Grund, weshalb ich Dich am liebsten im Schloss Bellevue sehen würde – was für eine starke Referenz, was für eine brillante Visitenkarte!

    Und was machst Du? Du willst uns den Wulff als zweiten Aufguss verkaufen – fade, flach gepfiffen und diskreditiert …

    Man, wache auf, Broder sitzt schon mit im Boot, wie genial! Du bist jetzt 40! Vor dem Gesetz bist Du jetzt präsidiabel! Du darfst! Suche also schon mal Deinen schönsten Hut und lass uns darauf hinarbeiten, ihn im richtigen Moment im Ring zu präsentieren! Ich habe einen Traum: Eines Tages wird der Souverän in Deutschland seinen Präsidenten selbst und direkt wählen – ohne Klüngel, ohne Demokratiespiel, sondern offen und fair. Und das Volk (von mir aus auch die wahlberechtigte Bevölkerung) wird eine Wahl haben, und zur Wahl steht auch Gerd Buurmann. Kneifen gilt nicht, der Souverän mag weder Kneif- noch Flachzangen …

  2. caruso schreibt:

    Genau so ist es. Mit jedem Wort hast Du recht, Gerd. Diesen Text müßtest/solltest Du oder Helfer an Politiker schicken, an Medien-Leute. Vielleicht wacht der eine oder andere auf. Denn viel klarer als Du die Sache beschreibst, kann man es kaum. Hab einen großen Dank dafür!
    lg
    caruso

    • Paul schreibt:

      Liebe Caruso,
      Du bist mir zuvor gekommen. Du hast Recht. Dem kann ich nur noch hinzufügen, dass ich mich bemühen werde den Artikel, der in meine „Waffenkammer“ kommt zu verbreiten.

      Herzlich, Paul

Seid gut zueinander!

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