Wann macht der Islamische Staat bei den Olympischen Spielen mit?

Obwohl Palästina kein Land mit einer vollständigen staatlichen Autonomie ist, ist Palästina Mitglied des International Olympic Committee (IOC) und wird 2016 zum sechsten Mal bei den Olympischen Spielen dabei sein.

Wann wird eigentlich der Islamische Staat Mitglied im IOC?

Wenn die Fahne Palästinas ins Stadion der Olympischen Spiele einziehen kann, darf die Fahne des Islamischen Staates nicht fehlen. Aber ach, die Terroristen Palästinas töten nur Juden und greifen Israel an; die Terroristen des Islamischen Staats jedoch morden weltweit.

Solange nur Juden ermordet werden, hat das IOC keine großen Probleme. Als bei den Olympischen Spielen 1972 in München ein großer Teil der jüdischen Delegation ausgelöscht wurde, nachdem einige Athleten brutal misshandelt, gefoltert, verstümmelt und kastriert wurden, machte das IOC ein Tag Pause, vergoss ein paar Tränen und ließ die Spiele dann weiter laufen. Eine Schweigeminute für die ermordeten Athleten Israels lehnte das IOC am Jahrestag der Auslöschung 2012 in London ab, vermutlich um die palästinensische Delegation nicht zu erzürnen, für die die Judenmörder aus dem Jahr 1972 Helden und Märtyrer sind. Der Drahtzieher der Vernichtungsaktion liegt auf einem Märtyrerfriedhof in Damaskus begraben.

Die Namen der Mörder sollen hier jedoch nicht erwähnt werden. Tapfer im Nirgendwo nennt stattdessen die Namen der unter den Ringen der Olympischen Spiele ermordeten Athleten:

David Mark Berger (Gewichtheber)
Zeev Friedman (Gewichtheber)
Yossef Gutfreund (Ringer-Kampfrichter)
Eliezer Halfin (Ringer)
Josef Romano (Gewichtheber)
André Spitzer (Fecht-Trainer)
Amitzur Schapira (Leichtathletik-Trainer)
Kehat Shorr (Schützen-Trainer)
Mark Slavin (Ringer)
Yakov Springer (Gewichtheber-Kampfrichter)
Mosche Weinberg (Ringer-Trainer)

Palästina ist zwar ebenso kein autonomer Staat wie der Islamische Staat, da aber die Terroristen Palästinas nur Juden und Israelis töten, der Islamische Staat jedoch weltweit tötet, darf Palästina bei den Olympischen Spielen mitmachen. Aus dem selben Grund sprechen übrigens auch viele Journalisten stets vom „sogenannten Islamischen Staat“, aber nie vom
„sogenannten Palästina“, obwohl Palästina nicht weniger sogenannt ein Staat ist, wie der Islamische Staat.

Wer vom „sogenannten Islamischen Staat“ spricht, müsste eigentlich auch vom „sogenannten Palästina“ sprechen, aber ach, um „sogenannt“ genannt zu werden, reicht es nicht, nur Juden zu vernichten.

Warum läuft eigentlich nicht auch die deutsche Minderheit in Polen unter Schlesischer Flagge ins Stadion ein? Und wo ist eigentlich die Delegation aus Tibet? Oder noch besser:

Ich fordere, dass im Jahr 2020 die Republik Tapfer im Nirgendwo an den Olympischen Spielen in Tokio teilnimmt! Ich, Gerd Buurmann, werde für die Republik Tapfer im Nirgendwo, die ich als Alleinherrscher mit hundertprozentiger Zustimmung des gesamten Volkes (Ich) bei einer Wahlbeteiligung von 100% (Ich) lebenslang vertrete, als Synchronschwimmer mit meinen imaginären Freunden und dem tapferen Minister für Dies und Das teilnehmen.

Da das Synchronschwimmen der Männer keine olympische Disziplin ist und nur den Frauen vorbehalten ist, fordert die Republik Tapfer im Nirgendwo das Ende dieser Geschlechter-Apartheid. Die Republik Tapfer im Nirgendwo erhebt zudem Anspruch auf ganz Sylt. Regierungssitz ist der Denghoog in Wenningstedt, das Parlament tagt in der Borig. Die Nationalflagge ist ein weißes Kaninchen auf weißem Grund mit einer blauen Vagina und einem rosa Penis in der Mitte. Als Hymne der Republik Tapfer im Nirgendwo gilt Wolfgang Amadeus Mozarts Komposition „Leck mir den Arsch fein recht schön sauber“. (Köchelverzeichnis 233 (382d))

Ich fordere die Vereinten Nationen unverzüglich auf, mein Volk in seinem Bestreben zur Autonomie zu unterstützen. Als erstes Zeichen des Entgegenkommens bitte ich Deutschland, den Hindenburgdamm, der nach Sylt führt, in Katzensteindamm umzubenennen! Die Bezeichnung nach Hindenburg beleidigt mein Volk! Zudem fordere ich Deutschland auf, mich kostenfrei mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten zu versorgen und erwarte die ersten elf Millionen Euro von der Europäischen Union noch vor Herbst. Ach und noch was, die Republik Tapfer im Nirgendwo erkennt Deutschland nicht an, so wie die Hamas Israel nicht anerkennt und erklärt ähnlich wie die Hamas in Artikel 7 der Gründungscharta und die Fatah auf Parteitagen die Vernichtung eines Volkes, allerdings nicht die Vernichtung des jüdischen Volkes:

„Ekke Nekkepenn – Andacht und Frieden des blanken Hans sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Sylter die Deutschen bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Deutschen hinter Dünen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Sylter! Da ist ein Deutscher, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Wie Sie sehen, ist Ekke Nekkepenn der Gott der Republik Tapfer im Nirgendwo. Ihn zu beleidigen ist ein Groll! Wer das macht, sollte sich nicht wundern, wenn es knallt. „Rüm hart, klaar kiming!“

Sollten Leute jedoch im Namen Ekke Nekkepenns getötet werden, so hat das natürlich nichts mit Ekke Nekkepenn zu tun. Ekke Nekkepenn bedeutet nämlich Fischbrötchen. In diesem Sinne:

Japan 2020, ich komme!

Dieser Beitrag wurde unter Olympia, Spaß veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Wann macht der Islamische Staat bei den Olympischen Spielen mit?

  1. American Viewer schreibt:

    Geld, Geld, Geld. Geld regiert das IOC. Die Araber zahlen viel und gut. Die Russen auch. Und so läuft dann der Hase. Als nächsten Schritt schließen sie dann Israel aus.

  2. abusheitan schreibt:

    Leider bin ich immer noch das einzige Mitglied der Elsänsischen Befreiungsfront EBF.
    Konnte im Elsaß auch niemanden von den Sauerkrauttöpfen weglocken und zu Aktionen der Elsänser gegen die französischen Besatzer bewegen. Daher sehe ich von einer Bewerbung für die olympischen Spiele vorerst ab. Zu gerne wäre ich gegen Buurmann im Synchronschwimmen angetreten. 😦

  3. Heimchen am Herd schreibt:

  4. A.S. schreibt:

    Der IS könnte sogar eigene Disziplinen beisteuern. Wettbewerbe zum Umgang mit Messern und so…..

    • brathering schreibt:

      ärgerlich für den IS wäre, das er in seiner Paradedisziplin, dem Selbstmordanschlag, keine Veteranen – keine Teilnehmer stellen kann, die bereits in vorangegangenen olympischen Spielen, Medaillen gewonnen haben.

  5. quisa schreibt:

    Warum machen Schottland, Wales oder Nordirland bei der fussball WM oder EM mit?

Kommentare sind geschlossen.