Gedanken an Mariä Himmelfahrt

Heute feiern die Katholiken der Welt Mariä Aufnahme in den Himmel. Im Volksmund wird das Fest Mariä Himmelfahrt genannt, obwohl es einen entscheidenen Unterschied zu Christi Himmelfahrt gibt. Jesus stieg aus eigener Kraft zum Himmel empor, Maria dagegen wurde in den Himmel aufgenommen.

Die leibliche Aufnahme von Maria wird zwar nicht in der Bibel beschrieben, wurde aber 1950 als bisher letztes katholisches Dogma von Papst Pius XII. verkündet. In diesem mit höchster Autorität verfassten und vor allem unfehlbaren Lehr- und Glaubenssatz heißt es, dass „die Unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde“.

Mit dieser Aufnahme in den Himmel genießt Maria als „Mutter Gottes“ somit ein Privileg, denn laut katholischer Lehre lebt die Seele zwar nach dem Tod weiter, aber der Leib wird erst am Tag des Jüngsten Gerichtes auferweckt.

In Jerusalem gibt es einen Ort, an dem Mariä Aufnahme in den Himmel besonders geehrt wird:

Diesen Ort kann man so sicher besuchen, wie den Ort, wo Jesus getauft worden sein soll.

Ich selbst war dort.

Ich war auch an dem Ort, wo Jesus die Bergpredigt gehalten haben soll.

Und an dem Ort, wo Jesus einen Gelähmten geheilt haben soll.

Ich war auch an dem See, wo der auferstandene Jesus seinen Jüngern erschienen sein soll.

All diese Orte habe ich sicher besucht. Sie waren so sicher wie die Grabeskirche.

So sicher wie die engen Gassen Jerusalems.

So sicher wie der Ort, wo das letzte Abendmahl stattgefunden haben soll.

Überall in Israel fühlte ich mich sicher.

Ich ging sogar sicher durch die Wüste. Nicht mal der Teufel hat mich gestört.

All diese Orte konnte ich sicher besuchen, weil das israelische Volk meine Sicherheit verteidigte.

Israel gab mir die Möglichkeit, den Ort von Mariä Aufnahme in den Himmel zu besuchen! Danke Israel!

Leider konnte ich den Ort von Mariä Lichtmess nicht besuchen. Mariä Lichtmess ist der Tag, an dem Maria zum ersten Mal mit ihrem damals erst ein paar Wochen alten Sohn den Tempel besucht haben soll. Den Ort, wo der Tempel einst stand, bevor er zerstört wurde, konnte ich bei meinem letzten Besuch in Israel nur von der Ferne sehen.

Der Tempelberg blieb mir verschlossen. Der Zutritt war dort an dem Tag nur Muslimen erlaubt.

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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