Bilder vom Kölner CSD 2018

„Wozu demonstriert Ihr eigentlich noch? Es gibt doch nun alle Rechte!“

Die Menschen, die das sagen, wissen nicht, worum es den Menschen geht, die bei den Demonstrationen für Freiheit, Gleichberechtigung und Liebe wie der CSD Parade 2018 der Cologne Pride mitgehen.

Es ist schwer ein Haus zu bauen, aber es ist ebenso schwer, ein Haus zu unterhalten. Mit der Einführung der Ehe für Homosexuelle ist eine der letzten großen Diskriminierungen von Homosexuellen in Deutschland gefallen. Deshalb demonstrieren und kämpfen wir nicht mehr nur für die Einführung von gleichen Rechten, vor allem in jenen über siebzig Ländern, in denen Homosexualität immer noch ein Verbrechen ist, sondern wir kämpfen und demonstrieren jetzt auch für die Einhaltung der gleichen Rechte in unserem Land.

Wir kämpfen für die Rechte in anderen Ländern und verteidigen die gleichen Rechte in unserem Land!

Rechte, die nicht verteidigt werden, sind tote Rechte und können sehr schnell wieder verschwinden. Hier daher ein paar Bilder von der CSD Parade 2018 in Köln, bei der ich mit meinem Theaterprojekt Kunst gegen Bares teilgenommen habe:

Dieser Beitrag wurde unter Feminismus, Kunst, Kunst Gegen Bares, Liberalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Bilder vom Kölner CSD 2018

  1. ceterum censeo schreibt:

    Wie sich die Zeiten wiederholen! Die sogenannten goldenen Zwanziger sind wieder da. Man fühlt sich an Bilder von Otto Dix gemahnt. Oder irgendwie auch an „Die Maske des Roten Todes“.

    • Justin Teim schreibt:

      Du kannst es wahrscheinlich kaum abwarten dass die Dreißiger wieder losgehen.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „Die Maske des roten Todes“ beschreibt den Ausbruch einer Seuche. Meint cc, Schwule verbreiteten oder seien gar eine solche Seuche? Ach was, man könnte ihn doch glatt mit seinen Brüdern im Geiste, den Islamisten, verwechseln.

      • ceterum censeo schreibt:

        Quatschkopp! Die Seuche grassiert längst und es handelt sich damals wie heute nicht um Homosexualität. Aber während die Seuche wütet, feiert man frivole Partys, um ihr Näherkommen zu ignorieren. Heute allerdings stilisiert man seine Party zu Protest und Zivilcourage.

        • Praecox schreibt:

          Was ist die „Seuche“?

          • ceterum censeo schreibt:

            Eine Mischung aus mehreren menschenverachtenden Ideologien, die unser aller Leben bedrohen. Egal ob schwul oder nicht.

          • besucher schreibt:

            Dazu fallen mir AKP-Fanatiker, AfD-Fanboys und -girls, radikale Christen und Hardcore-Konservative jeder Art ein. Denen ist das Leben nur heilig wenn es im Mutterbauch heranwächst oder wenn Derjenige auf dem Sterbebett liegt. Bei allen Dingen die dazwischenliegen wird aber mal so richtig in den Arsch getreten.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Eine Mischung aus mehreren menschenverachtenden Ideologien, die unser aller Leben bedrohen. Egal ob schwul oder nicht.“ Weil er nicht genau weiß, was er meint, oder weil er, was er meint, nicht sagen kann, spricht er in Rätseln: Was ist eine „Ideologienmischung“? Nationalsozialismusislamismus? Islamofaschostalinismus? Und bei wem oder wo tritt diese Mischung auf? Oder meint er, diverse Ideologien existieren nebeneinander und bilden so die obskure „Seuche“?
            Und würde es denn irgendetwas ändern, wenn man keine „frivolen Partys“ (aber hey, wenn er schon den CSD-Karneval frivol findet, dann kann er noch nicht weit gereist sein…) feierte, sondern, wie cc, tagelang vorm Computer hockte und sich die Welt von „pi-news“ et al. erklären ließe?
            Ein offenkundig geistig Verwirrter. Aber muss man deswegen gleich so schimpfen („Quatschkopp“)?

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