Weitere Lach- und Krach-Geschichten vom Spiegel

Da gerade alle über Claas Relotius sprechen, hier mal eine Nachricht, die zeigt, dass nicht nur Relotius Geschichten erzählen kann. Spiegel online haute im September 2016 ernsthaft diese Nachricht raus:

Ein 27-jähriger Palästinenser, der von Israel zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, hat sich im Gefängnis einen runtergeholt, sein Sperma in einer Stifthülle verstaut, diesen Stift dann in einen Schokoriegel gesteckt und den Riegel seinen fünfjähriger Sohn gegeben, als er ihn besuchte. Über den Sohn gelang der Stift in der Süßigkeit an seine Mutter, die damit in eine Klinik ging, um sich dort künstlich befruchten zu lassen und schwanger zu werden.

Sie finden diese Gesichte so lächerlich, dass keine vernünftige Zeitschrift sie drucken würde? Na, dann schauen Sie mal hier:

„Der Spiegel holt sich einen runter“

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11 Antworten zu Weitere Lach- und Krach-Geschichten vom Spiegel

  1. ceterum censeo schreibt:

    Oh, so einen Stift und Feigen etc. hab ich auch schon bekommen. Vielleicht sollte ich mir von der Polizei so ein Lämpchen leihen, mit dem man Spermaspuren erkennen kann. Jetzt wird mir doch blümerant.

  2. cora b. hermann schreibt:

    Dieser Spökes wurde dann auch im GEO veröffentlicht.

  3. Bernd L. Müller schreibt:

    Ich gebe unumwunden zu , habe klammheimliche Freude an totaler Entlarvung von Lügengeschichten beim / im Spiegel.

    Diese unübertroffenene moralische Überlegenheit der Spiegel – Journalisten – mit Mannschaft im Hintergrund – Indoktrinierung von Links, Grün – ätzende Vorurteile mit Häme / Hass gegen alles was aus Israel kommt sei es positive oder negativ.

    Wer tut sich überhaupt noch an den Spiegel zu lesen außer Herrn Augstein jr. dieser Lichtgestalt und den ÖR / ARD – ZDF ?

    Bin gespannt auf den nächsten Diskurs von Blome und Augstein, könnte lustig werden wenn denn Blome mal richtig diesen Besserwisser rhetorisch packt.

    Meine Meinung : Von dieser Niederlage eines ethischen Journalismus erholt sich der Spiegel nicht mehr. Mein Bedauern hält sich in Grenzen, letztlich stehen Arbeitsplätze zur Disposition.

    • Apparatschik schreibt:

      „Wer tut sich überhaupt noch an den Spiegel zu lesen “ ?
      z.B. das stets passend johlende Publikum beim Jahresrückblick von Dieter Nuhr gestern Abend. Die werden sich garantiert nicht von solchen Fake-News über „angebliche“ Falschmeldungen im Spiegel davon abbringen lassen zu Weihnachten ein Spiegelabo an ihre an Zöglinge zu verschenken.
      Also, keine Änderung in Sicht.

  4. American Viewer schreibt:

    Das ist fast so gut wie die Story einer gewissen Maria, die behauptet hat, sie sei von Gott geschwängert worden. 😉

    Ich glaube die Stories der Palis sogar teilweise. Es ist theoretisch möglich und für eine reine Erfindung ist die Story zu unkonventionell. Ich sehe auch nicht, was die Motivation für eine Lüge sein soll, die Männer müssen ja mitmachen, was sie kaum tun würden, wenn sie glaubten, ihre Frauen gingen fremd, während sie im Knast sitzen.

    Die klassischen Lügengeschichten des SPIEGELS bestehen aus vorhersagbaren Textbausteinen, die – rein zufällig – eins zu eins die SPIEGEL-Ideologie wiedergeben. Monate lange, unvoreingenommene „Recherche“ hat zufälligerweise genau das ergeben, was der Dschurnalist schon vorher wusste.

  5. anti3anti schreibt:

    Die Geschichte hat der Spiegel verbreitet, damit die Ehefrau des Gefängnisinsassen, die plötzlich schwanger geworden ist, nicht wegen Unzucht von der Pali-Justiz ermordet wird.

    • Fotokunst03 schreibt:

      Zumindest gilt der Spiegel in den Palästinensergebieten noch als objektive Beweisquelle, um eine Frau vor der Pali-justiz zuretten!
      Aber hätte es nicht gereicht, diese Unsinnsgeschichte in einer der sicher zahlreichen arabischen Uebersetzungen des Spiegels und nicht auch noch im deutschen Orginal zu veröffentlichen?

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