#CoronaKunst

Liebe Leserinnen und Leser,

Die momentane Situation rund um COVID-19 trifft freischaffende Künstlerinnen und Künstler mitten ins Mark. Daher habe ich eine persönliche Bitte an Sie.

Auf alle selbstständig arbeitenden Künstlerinnen und Künstler kommen jetzt harte Zeiten zu. Das in vielen Fällen eh schon am Existenzminimum geführte Leben wird durch die Ausfälle im Theaterbereich auf eine harte Probe gestellt.

Kunst und die Arbeit von kunstschaffenden Menschen ist wertvoll.

Aufgrund des Virus werden Sie in den nächsten Tagen weniger ausgehen und vermutlich kein Theater besuchen. Sie würden mich sehr glücklich machen, wenn Sie die so freigewordene Zeit nutzen, um im Internet zu schauen, ob Sie dort Kontakt zu einem Künstler oder einer Künstlerin ihrer Vorliebe aufnehmen können.

Wenn es eine Dichterin, einen Musiker, eine Kabarettistin, einen Stand-Up-Comedian, eine Schauspielerin, einen Tänzer, eine Slam Poetin oder irgendeine andere Person gibt, deren Kunst sie wertschätzen, weil die Kunst etwas bei Ihnen bewegt hat und sei es auch nur ein Lachen oder eine Träne gewesen, dann kontaktieren Sie diesen Menschen und bitten ihn um die Möglichkeit, ihm einen kleinen Beitrag zu überweisen.

Wen es auch nur 10,- Euro sind, oder vielleicht 20,-, 50,- oder 100,- Euro, diese Geste wird unglaublich viel bewegen. Die Kunst ist eh schon ein hartes Brot, aber die kommenden finanziellen Ausfälle werden viele freie Künstlerinnen und Künstler vor große Herausforderungen stellen.

Wenn Sie immer schon mal Danke sagen wollte für die Kunst, die sie bewegt hat, so ist jetzt der richtige Augenblick gekommen.

Ich bin auch Künstler. Selbst wenn ich nur von einem Menschen angeschrieben werde, der mir etwas Geld überweisen möchte, so wird mir damit schon geholfen sein. In Zeiten der Ungewissheit ist schon ein kleines Pflaster der Zuversicht und Solidarität sehr wirksam.

Unterstützen Sie einen Künstler oder eine eine Künstlerin Ihrer Wahl.

Sollten Sie diese Aktion unterstützen, teilen Sie diesen Text gerne mit dem Hashtag #CoronaKunst

Sollten Sie eine Künstlerin oder ein Künstler sein, der oder die etwas Hilfe gebrauchen kann, nutzen Sie diesen Hashtag: #CoronaKünstler oder #CoronaKünstlerin

So weiß jeder, dass Sie von dieser Aktion wissen und muss Sie nur noch fragen, wie auf auf welches Konto er oder sie die Überweisung tätigen soll. Es ist keine Schande, um Hilfe zu bitten, wenn Sie gebraucht wird.

Lassen Sie diese Aktion ein Virus für die Kunst und für das Leben werden.

#CoronaKunst soll sich größtmöglich verbreiten, damit es so viel Hilfe wie möglich geben kann.

Lassen Sie sich infizieren von der Hilfsbereitschaft.

Alles Liebe und bleiben Sie gesund,
Gerd Buurmann

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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