Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet!

Eine Bestandsaufnahme von Simone Schermann.

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet, dafür aber Judenhass gegen die Lebenden hofiert, denn der Deutschen liebstes Kind ist die Familie Stolperstein.

Es fällt Antisemiten heute nicht mehr so leicht, Juden als Religionsgemeinschaft oder als Volk zu hassen, daher hassen sie nun den jüdischen Staat. Das geht immer als akzeptable Israelkritik durch.

Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern, die sonst so gerne jegliche Form des Antisemitismus brandmarken, kein Aufschrei gegen Judenhass und kein übliches „Wehret den Anfängen“.

Wenn es gegen Israel geht, ist die Creme de la Creme der eifrigen Stolperstein-Führer still, ebenso die feine Auslese der Ergriffenheitsmafia, die Hautevolee der Betroffenheitschickeria und des ewig ritualisierten Gedenktheaters. Die handverlesene, vornehme Gesellschaft, die sich alljährlich am 9. November zum gemeinsamen Rendezvous trifft und sich in ihrer ewigen Betroffenheit aalt, die Betroffenheitsfunktionäre schweigen, wenn Israel unter Freunden an den Pranger gestellt wird.

Am 9. November treffen sich sämtliche Hobbyjudaisten, Friedensstifter und Konvertiten im Gedenken an tote Juden. Für die lebenden Juden bleibt da keine Restkapazität mehr.

Heute rufen Israelkritiker dazu auf, die Stimme zu erheben gegen eine „organisierte israelische Regierungslobby in Deutschland, die legitime Kritik an israelische Regierungspolitik systematisch und erfolgreich zu unterbinden schafft.“

Das war ein Originalzitat eines typischen Israelkritikers. Hier haben wir die gute, alte, ewig funktionstüchtige Verschwörungstheorie einer einflussreichen und Deutschland umspannenden jüdischen „israelischen Regierungslobby“. Das ist alter Judenhass im neuen Kleid.

Antizionismus ist gleichzusetzen mit Antisemitismus, eine Feststellung, der auch Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel, die Leiterin des Fachgebietes Allgemeine Linguistik an der Technische Universität Berlin beipflichtet. Wenn man wissen möchte, warum der Judenhass sich „in der Mitte der Gesellschaft“ so wohl fühlt und sich ausbreitet wie ein Virus, dann ist hier die Antwort darauf gegeben.

Statt den israelbezogenen Judenhass zu untersuchen, finden lieber dutzende Gedenkveranstaltungen statt. Von Funktionären der entsprechenden Gilden werden mit vor Betroffenheit zitternder Stimme Namen von Deportierten und Ermordeten vorgelesen, während Hetzjagden auf Juden in Deutschlands Straßen tatsächlich passieren, Rabbiner wirklich geschlagen und bespuckt und jüdische Schüler wieder aus deutschen Schulen vertrieben werden.

Über die Jahrzehnte hat sich ein „Wohlfühljudentum der toten Juden“ herausgebildet. Die Instrumentalisierung dieser toten Juden, die sich dagegen nicht mehr wehren können, ist in vollem Gange. Die Manege ist frei und jeder, der auf den Gedenkveranstaltungen den Namen eines Deportierten vorlesen darf, kann mit dem wohligen Gefühl nach Hause gehen, etwas sensationell Gutes getan zu haben, natürlich für tote Juden.

Die Rollen im Gedenktheater sind wohl verteilt. Schlecht konvertierte Juden haben an diesen Tagen endlich die Chance, sich fast als Juden zu fühlen, für einen Augenblick. Wenn der ungenügend konvertierte Deutsche, der natürlich der bessere Jude ist, die Gelegenheit am 9. November am Schopfe packt, um endlich zu fühlen wie ein Jid, dann muss er sich dazu der Toten bemächtigen. Für einen kurzen Moment befüllen die Namen der Toten das leere Gefäß, den Konvertiten. Endlich, ja endlich können sie in die Haut eines toten Juden schlüpfen, denn da ist der deutsche Konvertit beim Gedenkzirkus gnadenlos unerbittlich und scheut vor keiner Geschmacklosigkeit zurück, um zu zeigen, dass er und nur er heute der wahre Jude ist. Und der wahre Jude kritisiert Israel! 

Es ist ein psychopathologisches Gedenkimperium, das alljährlich erbarmungslos zuschlägt. Es zeigt sich, dass es in Deutschland sogar gefährlich ist, ein toter Jude zu sein. Denn auch als toter Jude hat man gefälligst seiner Position nachzukommen und den Konvertiten und sonstigen Funktionären zu ihrer wahren Berechtigung zu verhelfen. Als Steigbügelhalter, als Kulisse in einem miesen Geschäft, that´s it. So werden Namen gehaucht vorgelesen, mit dem Beisatz, dass sie „wie Kerzen aus der Dunkelheit herausleuchten“ und das „Tyrannei und Verfolgung das Leid unseres Volkes“ sei.

Nun, mein Volk findet man einerseits in der Datenbank von Yad Vashem. Der Rest meiner geliebten Familie lebt in Israel.

Im Mai saß ich im Urlaub auf meinem Tuches in Tel Aviv, in einem der herrlichen Restaurants. Ein wahrlich unvergesslicher Abend, an den ich heute noch zurückdenke. Wunderbare Menschen, schlendern auf dem Greek Market, handgefertigtes schauen und auch kaufen bis Mitternacht. Eine griechische Band spielte und dann das herrliche Essen. Zur gleichen Zeit, ich erfuhr das erst später, verteidigte meine kleine Nichte, im Alter von zwanzig Jahren, die Grenzen Israels. Ich habe leise in mich hineingeweint, vor Scham. Ich war nie in der Armee. Ich weiß nichts darüber, wie sich meine Cousine fühlt, deren Tochter in der Armee ist. Nichts über ihre Ängste, Nacht für Nacht, Tag für Tag. Ich kann nur versuchen, das nachzufühlen. Das ist es, was uns Juden ausmacht: Dieser ständige, auch innere, Kampf.

***

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(TINSIS)

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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57 Antworten zu Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet!

  1. Ich habe ein Buch einer Shoah Überlebenden auf yiddish gelesen. Sie war in Plaszow, dann in Auschwitz dann in Bergen Belsen. Ein Jahr später (aber erst vor zwei Jahren von jetzt an gerechnet) erfuhr ich dann , dass unsere nichtjüdische Tante nach Auschwitz deportiert wurde und dort im Mai 42 umgekommen ist. Meine Familie hatte auch vor ihr mit einem Stolperstein zu gedenken, was durch Corona ersteinmal verhindert wurde. Es gab ja diese meiner Meinung nach unsägliche Aktion des „Zentrums für Politische Schönheit“, mit der in Kunstoff gepressten Asche. Ich sprach es in unserer Whatsapp Gruppe an, und jemand antwortete „das jüdische Thema interessiert uns jetzt nicht“ Seitdem habe ich dazu geschwiegen. Es ist mir unverständlich. Und ich denke ich verstehe Frau Schermann mit ihrer Wut. Shoah Gedenken ist sehr schwierig, man muss es letztendlich mit sich selbst ausmachen, hörte ich mal und ich denke dass es meistens so ist.

  2. Sandy schreibt:

    „Noch mal: Nazis können nicht rehabilitiert werden. Daher, wenn jemand gesagt haben soll, das Mahnmal solle Nazis rehabilitieren, muss ich nach dem Kontext fragen, um diese Aussage, die in meinen Augen keinen Sinn ergibt, verstehen zu können. Daher bitte: Geben Sie mir den genauen Kontext und zwar wortwörtlich zitiert.“
    Nein, Sie müssen nicht nach einem Kontext fragen. Es gibt keinen Kontext indem diese Aussage nicht eine kranke Hasstirade ist. Bezeichnend das Sie sich weigern hierzu Stellung zu beziehen.
    Wie bewerten Sie es wenn jemand die Grünen Faschisten nennt?

    „Gibt es Ihrer Meinung nach ein Hass- und Fanatismusproblem unter denen die sich Israelfreunde nennen? Natürlich.“
    Und Sie stemmen sich dagegen? Oder überhaupt jemand?

    Rechtsradikalismus und Hass können Sie im Umfeld von Israelfreunden also keinen ausmachen?
    „Doch. Israelfreunde sind nicht bessere Menschen. Natürlich gibt es auch dort bei einigen Leuten Hass.“ Können Sie mir so jemanden nennen?

  3. nussknacker56 schreibt:

    Was für ein verkommenes Innenleben „Sandy“ besitzt, wird in ihrem Beitrag vom 9.8._4:10pm deutlich. Sie zählt in bewusster Ausführlichkeit negative Attribute auf, die aus der nationalsozialistischen Propaganda gegen Juden herrühren, und macht sodann eine formale Distanzierung, um zu verhindern, dass ihre Ausflüsse justiziabel werden.

    Mit demselben Kniff könnte ein anderer Nazi seitenlang aus „Mein Kampf“ zitieren um am Ende ein „finde ich jetzt aber nicht so gut, was ER da schreibt“ anzuhängen.

    Herr Buurmann, leider gibt es kein Patentrezept, wie man auf solche Gestalten am besten reagiert. Da Lebenszeit endlich ist und angesichts des höchst dürftigen Nutzens tendiere ich dazu, den diesbezüglichen Zeitaufwand in engen Grenzen zu halten.

    Beste Grüße.

  4. Sandy schreibt:

    „Nazis können nicht rehabilitiert werden.“
    Leider redet Herr Buurmann hier zum x-ten mal komplett am Thema vorbei. Ich habe Ihn mehrfach gefragt wie er das findet wenn man behauptet das Holocaust-Mahnmal sei erbaut worden um Nazis zu rehabilitieren. Ein Kämpfer gegen Hass der sich weigert eine Hasstirade auch nur zu kommentieren? Warum drücken Sie sich, Herr Buurmann?

    „Herr Tenenboms Bericht über Pirinci ist sehr gut.“
    Herr Pirinci bezeichnet Flüchtlinge pauschal als Vergewaltiger, nennt Flüchtlinge und ihre Familien „Moslem-Müllhalde“, hiesige Politiker nennt er „Gauleiter gegen das eigene Volk“,
    Bündnis 90/Die Grünen nannte er eine „Kinderfickerpartei“, Asylbewerberinnen „flüchtende Schlampen“ und den Sprecher der Erfurter Moschee einen „Moslemfritzen mit Taliban­bart“, der mit der deutschen Kultur so viel gemein habe „wie mein Arschloch mit Parfümherstellung“. Mehrfach wurde Pirinci wegen Volksverhetzung verurteilt, er bedauerte das KZs hierzulande nicht mehr im Betrieb seien. Sogar PEGIDA-Chef Lutz Bachmann hat dies verurteilt.
    Ganz im Gegenteil zu Herrn Tenenebom. Nicht nur das er keinerlei Hass erkennen will, nein, das ist alles das Gegenteil von Hass, nämlich Spaß. Mehr noch, wer Herrn Pirinci für solche Aussagen kritisiert, der sei ein Rassist.
    Und Sie, Herr Buurmann, finden das gut. Was für ein echter Freund Sie doch sind. Was für ein tapferer Kämpfer gegen Hass.

    Hass erkennen Sie aber wenn man ermordeter Juden gedenkt.

    Kränker, fanatischer, widerwärtiger, heuchlerischer geht es nicht

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Perfekt. Dann ist ja alles geklärt.

      • Ben schreibt:

        Eine sehr aufschlussreiche Konversation, die ich selbst aber nicht unbedingt als perfekt bezeichnen würde. Die eine oder andere Frage hat Herr Buurmann offen gelassen.

        Macht nix, habe mir eine Hardcopy gezogen die ich gleich morgen an Herrn Schawe von der DIG Düsseldorf – mit dem ich in Kontakt stehe – werde zukommen lassen.

        Vielleicht kann der Licht ins Dunkle bringen.

        P/S: Israel kann stolz sein einen Freund wie Sie zu haben, Herr Buurmann

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Welche Fragen sind offen? Ich versuche hier mein bestes, Fragen zu beantworten, die gefühlt nicht wirklich von wahrhaftem Interesse geprägt sind.

          • HM schreibt:

            „Welche Fragen sind offen?“

            Alle Fragen und Anmerkungen zum Text, die Frau Schermann nicht selber beantwortet.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ach, dann sind noch viele Fragen offen, zum Beispiel nach dem Sinn des Lebens.

          • HM schreibt:

            Ja, die auch. Für mich aber sehr vordringlich. Warum gibt es Montag Morgende.

          • Sandy schreibt:

            „Welche Fragen sind offen? Ich versuche hier mein bestes, Fragen zu beantworten“

            Warum sollten Politiker aufschreien wenn ich die Siedlungspolitik kritisiere?
            Wie finden Sie das wenn einer sagt das Holocaust-Mahnmal sei gebaut worden um Nazis zu rehabilitieren?
            Gibt es Ihrer Meinung nach ein Hass- und Fanatismusproblem unter denen die sich Israelfreunde nennen?
            „Hass schüren ist immer ekelhaft. Rechtsradikale widern mich besonders an.“
            Rechtsradikalismus und Hass können Sie im Umfeld von Israelfreunden also keinen ausmachen?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Warum sollten Politiker aufschreien wenn ich die Siedlungspolitik kritisiere?

            Sollen sie nicht. Niemand verlangt, dass deutsche Politiker aufschreien, wenn jemand die israelische Siedlungspolitik kritisiert. Stattdessen wurde gesagt, dass es auffällig ist, dass die Siedlungspolitik stets und laut kritisiert wird. Mit anderen Worten, das Fehlen eines Aufschreis fällt hier auf, weil immer nur laut auf der einen Seite geschrien wird. Ich persönlich wäre froh, wenn auf keiner Seite geschrieen wird.

            Wie finden Sie das wenn einer sagt das Holocaust-Mahnmal sei gebaut worden um Nazis zu rehabilitieren?

            Noch mal: Nazis können nicht rehabilitiert werden. Daher, wenn jemand gesagt haben soll, das Mahnmal solle Nazis rehabilitieren, muss ich nach dem Kontext fragen, um diese Aussage, die in meinen Augen keinen Sinn ergibt, verstehen zu können. Daher bitte: Geben Sie mir den genauen Kontext und zwar wortwörtlich zitiert.

            Gibt es Ihrer Meinung nach ein Hass- und Fanatismusproblem unter denen die sich Israelfreunde nennen?

            Natürlich.

            Rechtsradikalismus und Hass können Sie im Umfeld von Israelfreunden also keinen ausmachen?

            Doch. Israelfreunde sind nicht bessere Menschen. Natürlich gibt es auch dort bei einigen Leuten Hass.

    • Anonymous schreibt:

      Ben heißt jetzt Sandy? Wie dem auch sei, mit der Wahrheit nimmt es Sandy nicht so genau.
      Die Aussage „er [Pirinçci] bedauerte das KZs hierzulande nicht mehr im Betrieb seien“ – Orthographie wie im Original – ist glatt gelogen. Für solche bzw. ähnlich gelagerte Aussagen durften diverse Medien Unterlassungserklärungen abgeben. Wenn Hass blind, taub und dumm macht, so dass tatsächlich getroffene Äußerungen nicht mehr sinnerfassend wahrgenommen werden (wollen)…das dürfte dann auch für den Beitrag von Frau Schermann gelten.
      https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/akif-pirincci–rechtsanwalt-joachim-steinhoefel-vertritt-buchautor-nach-umstrittenem-kz-vergleich-6535072.html

  5. A.mOr schreibt:

    „Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern, die sonst so gerne jegliche Form des Antisemitismus brandmarken, kein Aufschrei gegen Judenhass und kein übliches „Wehret den Anfängen“.“

    Wer diese Aussage als „Aufforderung“ verstehen WILL, der verdreht ganz schlicht die Worte von Simone Schermann, unterstellt und „interpretiert“ absichtlich hin zur Anklage, obwohl die Worte augenfällig nichts anderes als einen Fakt darstellen.
    Und nebenher geht die Frau offenbar davon aus, daß es allgemein bekannt ist, aus welcher Ecke stets bigotte Schreierei -und auch Wortumdreherei- zu vernehmen ist.

    Die einen suchen Ärger ohne Not, „weil es Juden gibt“, die anderen bekommen ungefragt Ärger, weil sie als Juden (oder, hoppla!, „Judenfreunde“, oder, hoppla aber sowas von!, nicht Judenfeinde) zu erkennen sind.

    Mehr ist das nicht, und ich reds mal hier daher.

    @nussknacker56,
    hier und dort: ausgezeichnet!

    • Sandy schreibt:

      Sie träumen.

      Wissen Sie wie viele male ich Juden kritisiert habe für deren schäbigen Charakter, deren Verschlagenheit, Verlogenheit und so weiter? Noch nie. Und warum? Weil es keinen vernünftigen Grund gibt davon auszugehen das dies der Fall ist. Frau Schermanns Tirade ist natürlich das genau Gegenteil davon, was Sie zu begeistern scheint.

      Sie bezeichnen es als „Fakt“ das Deutsche die an Gedenkveranstaltungen teilnehmen dies aus niederen Motiven tun? Wie kommen Sie darauf?
      Wenn Sie einen Feuerwehrmann bei der Arbeit sehen oder einen Arzt, denken Sie sich dann auch das der das nur tut weil der Wirklichkeit ein schäbiger Mensch ist der das nur tut weil der sich dann für einen supergeilen Typen hält?

      Warum sollten Politiker aufschreien wenn ich die Siedlungspolitik kritisiere?

      Wie finden Sie das wenn einer sagt das Holocaust-Mahnmal sei gebaut worden um Nazis zu rehabilitieren?
      Gibt es Ihrer Meinung nach ein Hass- und Fanatismusproblem unter denen die sich Israelfreunde nennen?

  6. nussknacker56 schreibt:

    Es ist anzunehmen, dass Autorin Besseres zu tun hat, als das Aufmerksamkeitsbedürfnis von lernresistenten Schreibern aus einer ganz bestimmten Ecke zu befriedigen. Ihr Text spricht für sich und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

  7. HM schreibt:

    Lieber Buurmann. Ich sehe gerade, dass Sie im Dialog mit einem anderen Kommentator, neben Fragen die direkt Sie betreffen, auch die Positionen und Intentionen von Frau Schermann erklären.
    Wissen Sie diese so genau, durch einen intensiven Dialog mit ihr über die Inhalte ihres Aufsatzes?
    Haben Sie ein Mandat an Stelle von Frau Schermann ihre Meinung zu erläutern?
    Warum gehen Sie, Frau Scherman, als Meinungsstarke und offensive Frau nicht selbst in einen Dialog? Oder war es mit dem `Dampf ablassen´ schon getan?

  8. HM schreibt:

    Mir ist nicht ganz klar in welcher Gemütsverfassung Frau Schermann den Aufsatz geschrieben hat. Wenn es darum ging mal „Dampf abzulassen“, nun gut, sei ihr gegönnt.
    Wenn es eine schlüssige Kritik an bestehenden Gedenkritualen sein soll, ist dies gründlich daneben gegangen

    S.S
    „Es fällt Antisemiten heute nicht mehr so leicht, Juden als Religionsgemeinschaft oder als Volk zu hassen, daher hassen sie nun den jüdischen Staat. Das geht immer als akzeptable Israelkritik durch.“

    Einem waschechten Judenhasser wird es problemlos gelingen beides zu hassen. Den Juden der zwei Strassen weiter die Synagoge besucht und den Staat Israel. EinBeispiel dafür hat Buurmann vor einiger Zeit hier beswchrieben, als er Situation der jüdischen Gemeinde Malmös referierte.

    S.S
    „Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern, die sonst so gerne jegliche Form des Antisemitismus brandmarken, kein Aufschrei gegen Judenhass und kein übliches „Wehret den Anfängen“.

    Entweder sehr unglücklich ausgedrückt oder despotischer Wahnsinn, denn nichts und niemand ist von Kritik ausgenommen.

    S.S.
    „Die handverlesene, vornehme Gesellschaft, die sich alljährlich am 9. November zum gemeinsamen Rendezvous trifft und sich in ihrer ewigen Betroffenheit aalt, die Betroffenheitsfunktionäre schweigen, wenn Israel unter Freunden an den Pranger gestellt wird.“

    Da wäre dann vor allen Anderen der ZdJ Ihr erster Ansprechpartner. Denn deren Anwesenheit gibt diesen Veranstaltungen, die Sie kritisieren, erst so richtig Gewicht und Legitimation.

    S.S.
    „Am 9. November treffen sich sämtliche Hobbyjudaisten, Friedensstifter und Konvertiten im Gedenken an tote Juden. Schlecht konvertierte Juden haben an diesen Tagen endlich die Chance, sich fast als Juden zu fühlen, für einen Augenblick“

    Mir ist nicht bekannt, dass Herr Schuster, vom ZdJ, Konvertit ist. Und sind Konvertinten in der Ansicht der „echten“ Juden, zweitklassig oder minderwertig?

    P.S. Gute Güte, mit den Konvertiten haben Sie aber echt,…. wie sagt man heutzutage…beef!

    S.S.
    Über die Jahrzehnte hat sich ein „Wohlfühljudentum der toten Juden“ herausgebildet. Die Instrumentalisierung dieser toten Juden, die sich dagegen nicht mehr wehren können, ist in vollem Gange.

    Aber dies wird doch ebenso von bisher jeder israelischen Regierung mit gefördert.
    Jeder Staatsgast mit ritualisiertem Gedenkstättenbesuch.

    S.S.
    „Der Rest meiner geliebten Familie lebt in Israel. .. ich erfuhr das erst später, verteidigte meine kleine Nichte, im Alter von zwanzig Jahren, die Grenzen Israels.“

    Echt jetzt? Sie wußten nicht unmittelbar, dass ein junges Mädchen ihrer geliebten Familie, Kopf und Kragen riskiert, um Israel zu verteidigen?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Alle Punkte sind sehr interessant. Ihre Kritik muss nicht kommentiert werden. Ich kann all die Punkte gut zur Kenntnis nehmen und sogar etwas daraus lernen.

      Ich kann aber auch empfehlen, den Artikel von Frau Schermann nochmal mit etwas Wohlwollen zu lesen. Denn dann gibt es ebenfalls sehr gute Dinge zu entdecken.

      • HM schreibt:

        GB
        “ Ihre Kritik muss nicht kommentiert werden. “

        Hatten Sie schon wiederholt festgestellt.

        GB
        „Ich kann aber auch empfehlen, den Artikel von Frau Schermann nochmal mit etwas Wohlwollen zu lesen.“

        Mit Sicherheit habe ich nicht vorgehabt den Text von vornherein als nicht so gelungen zu befinden. Diese Bewertung lösen die Inhalte und der Stil aus.

        Wenn Frau Schermann einen fast 2 Jahre alten Text leicht verändert, hier bei Ihnen neu verwurstet und mehr mit Behauptungen und Geraune arbeitet, z.B. der Konvertit, der Üble, ist es. Allen Nichtjuden und Konvertiten ( scheint dasselbe zu sein) schäbigste Motive zu unterstellen ohne ansatzweise einen Beweiß zu versuchen, dann ist das eher Krawallrhetorik als Kritik.

        Zudem verweigert sie komplett (aus welchen Gründen auch immer) auf das Wechselspiel
        zwischen deutschen Trauerhonoratioren, Juden und jüdischen Organisationen einzugehen.

        Die einen scheinen, so sieht es für mich aus, in vorauseilendem Gehorsam, an den entsprechenden Daten mit aufgesetzter Leichenbittermine pfichschuldigst Kränze niederzulegen und die anderen beteiligen sich gerne daran und / oder geben die schmückende Deko ab, gerne auch mal in historischer Bekleidung.
        Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass man z.B. Ida Ehre unter Zwang in den deutschen Bundestag gebracht hat um an einer solchen Kundgebung teilzunehmen.
        All das ( und noch deutlich mehr) fehlt in Schermanns Text.

        Wenn sie schon beklagt, dass tote Juden zum zweiten mal zu Opfern werden und sie das gerne geändert sähe, dann wäre es deutlich seriöser gewesen alle Rösser und alle Reiter ins Licht zu ziehen.

  9. Sandy schreibt:

    „Glauben Sie dieser Beitrag wird in irgendeiner Art dazu beitragen Hass in unserer Gesellschaft zu reduzieren?
    Ich fürchte nicht. Dafür sitzt bei vielen der Hass zu tief. Ich spüre zum Beispiel hier einen Hass auf Frau Schermann.“

    Aha. Anderen Gruppen geisteskranke, schäbige Charaktereigenschaften ohne jede Begründung zu attestieren – und Sie sind begeistert. Aber diese Niedertracht zu kritisieren, da meldet sich Herr Buurmanns Spürsinn, darin erkennt er den Hass. Ich werde Sie gar nicht erst um eine Begründung bitten. Oder doch? Woran erspüren Sie bei mir Hass? Besonders interessant ist das Sie bei Äußerungen etwa eines Akif Pirincci keinerlei Hass erkennen können.
    Einfach alles umdrehen und fertig ist die Laube. Unanständig finden Sie das nicht?

    „Hass schüren ist immer ekelhaft. Rechtsradikale widern mich besonders an.“
    Rechtsradikalismus und Hass können Sie im Umfeld von Israelfreunden also keinen ausmachen?

    „Wie bewerten Sie das wenn sich jemand hinstellt und behauptet das Holocaust-Mahnmal sei errichtet worden um die Nazis zu rehabilitieren?
    Nazis können nicht rehabilitiert werden. Es waren und sind böse Menschen.“
    Sie reden komplett am Thema vorbei. Nochmal: Wie bewerten Sie das wenn sich jemand hinstellt und behauptet das Holocaust-Mahnmal sei errichtet worden um die Nazis zu rehabilitieren?

    „Aber wie macht Frau Schermann fest ob man die toten Juden instrumentalisiert?
    Sie macht nicht fest ob, sie erläutert, wie eine Instrumentalisierung geschieht.“
    Nein, Frau Scherman erläutert nicht wie Instrumentalisierung geschieht. Sie unterstellt Deutschen die an die ermordeten Juden Gedenken niederträchtige Motive

    „Und welches Interesse wird damit befriedigt?
    Das Hauptinteresse von mir ist es, in der Auseinandersetzung bescheidener zu werden.“
    Nach Ihrem Interesse hatte ich gar nicht gefragt, ich hatte gefragt warum Ihrer Meinung nach Deutsche ein Interesse haben so zu tun als würden die den ermordeten Juden gedenken.

    „Es gibt also unmoralisches Gedenken?
    Natürlich gibt es das.“
    Inwiefern ist das Gedenken also unmoralisch? Spielen Sie hier nicht „Gedankenpolizei“?

    „Glauben Sie dass Sie Frau Schermann ein Freund waren als Sie diesen Text veröffentlicht haben?
    Ich glaube, dass ich ihr ein Mensch bin. Leider sind Sie ein sehr extremer Mensch. Denken Sie ich tue Ihnen damit unrecht?

    „Wäre es nicht wesentlich besser gewesen mäßigend auf sie einzuwirken?
    Nein. Ich habe erst mal Respekt vor anderen Sichtweisen.“ Erstens haben Sie nicht den geringsten Respekt vor anderen Sichtweisen. Ständig legen Sie Leuten mit abweichenden Meinungen Worte in den Mund die niemand gesagt hat. Ich sehe etwa die Siedlungen sehr kritisch. Wie übersetzen Sie das? MAN NIMMT DEN SIEDLERN IHR JÜDISCHSEIN ÜBEL. Und das machen Sie ständig.

    Zweitens: Einem Freund der dabei ist eine haltlose, vor Hass nur so triefende Tirade von sich zu geben zu bitten dies noch mal zu überdenken ist doch keine Respektlosigkeit. Leider haben Sie sich schon vor geraumer Zeit eingeredet Freundschaft würde bedingungslose Gefolgschaft bedeuten wohl wissend dass das Quatsch ist

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Woran erspüren Sie bei mir Hass?

      In der Art, wie Sie nicht versuchen, gut über Simone Schermann zu sprechen.

      Besonders interessant ist das Sie bei Äußerungen etwa eines Akif Pirincci keinerlei Hass erkennen können.

      Hab ich das je behauptet?

      Einfach alles umdrehen und fertig ist die Laube. Unanständig finden Sie das nicht?

      Nein, so agiere ich nicht.

      Rechtsradikalismus und Hass können Sie im Umfeld von Israelfreunden also keinen ausmachen?

      Überall gibt es Rechtsextreme.

      Wie bewerten Sie das wenn sich jemand hinstellt und behauptet das Holocaust-Mahnmal sei errichtet worden um die Nazis zu rehabilitieren?

      Wie macht Frau Schermann fest ob man die toten Juden instrumentalisiert?

      Sie macht es nicht fest.

      Inwiefern ist das Gedenken also unmoralisch?

      Wenn es nicht den Toten gedenkt, sondern nur dem Gedenkenden dient.

      Spielen Sie hier nicht „Gedankenpolizei“?

      Nein.

      Glauben Sie dass Sie Frau Schermann ein Freund waren als Sie diesen Text veröffentlicht haben?

      Ja.

      Leider sind Sie ein sehr extremer Mensch. Denken Sie ich tue Ihnen damit unrecht?

      Nein. Sie dürfen alles über mich denken.

      Ich sehe etwa die Siedlungen sehr kritisch. Wie übersetzen Sie das?

      Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.

      Warum soll ich ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich bin und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen?

      Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter.

      • Sandy schreibt:

        „Woran erspüren Sie bei mir Hass?
        In der Art, wie Sie nicht versuchen, gut über Simone Schermann zu sprechen.“
        Nicht gut reden = Hass. Ob Herrr Buurmann auch bei seinen Kollegen die über Deutschland aber auch so gar nicht gut reden ebenfalls Hass spürt?
        Ich sollte also gut über Frau Schermann reden weil ich sonst ein vermutlich Hater bin.
        Warum auch nicht? Ist ja nicht so als sei ihr Text eine einzige Hasstirade von einer AfD-lerin

        „Besonders interessant ist das Sie bei Äußerungen etwa eines Akif Pirincci keinerlei Hass erkennen können. Hab ich das je behauptet?“
        Mehrfach haben Sie die vollkommen widerwärtige Behauptung Ihres Kumpels Herrn Tenebom – bar jeder Kritik – Herr Pirincci sei nur ein verkannter Spaßvogel und das diejenigen die Herrn Pirincci kritisieren seien Rassisten wiedergegeben. Als Sie gefragt worden sind wie Sie dazu stehen haben Sie geantwortet: „Das ist eine unbequeme Wahrheit“. Gerne gebe ich Ihnen noch mal die Gelegenheit, wie denken Sie über Herrn Tenenboms Ansicht?

        „Einfach alles umdrehen und fertig ist die Laube. Unanständig finden Sie das nicht?
        Nein, so agiere ich nicht.“
        Doch, tun Sie. Etwa in dem Artikel indem Sie vorgeben sich mit Kritik an dem rechtsradikalen Politiker Avigdor Liberman auseinanderzusetzen. Seine rechtsradikalen Hasstiraden haben Sie vollständig ignoriert, ebenso die berechtigte Kritik an seiner Person. Stattdessen haben Sie seinen Kritikern Worte in den Mund gelegt die die wie Schwachsinnige dastehen lässt. Einen Rechtsradikalen reden Sie schön dessen Kritiker ziehen Sie durch den Dreck

        „Rechtsradikalismus und Hass können Sie im Umfeld von Israelfreunden also keinen ausmachen? Überall gibt es Rechtsextreme.“
        Und hier eher mehr oder weniger als sonst?

        Ich frage Sie nun zum dritten mal, wie finden Sie es wenn sich jemand hinstellt und behauptet das Holocaust-Mahnmal sei gebaut worden um die Nazis zu rehabilitieren?
        Eine Aussage sehr ähnlich dem was Frau Schermann von sich gibt. Auch wenn Deutsche das richtige tun, tun die es schäbigen und widerwärtigen Gründen

        „Wie macht Frau Schermann fest ob man die toten Juden instrumentalisiert?
        Sie macht es nicht fest.“
        Die einzige Aussage die Frau Schermann in Ihrer Hasstirade von sich gegeben hat ist das Deutsche die den ermordeten Juden gedenken verlogen, schäbig, selbstgerecht usw. sind. Dennoch bestreiten Sie das

        „Glauben Sie dass Sie Frau Schermann ein Freund waren als Sie diesen Text veröffentlicht haben?
        Ja“
        Nein, ein Freund sucht das Gespräch mit einem Freund wenn der erkennt das dieser hasserfüllt und extrem wird. Sie stattdessen ermuntern die Leute noch und stacheln zum Hass an, wie etwa Herrn Tromm der meint zu glauben Deutsche würden gerne Sex mit toten Juden haben wollen. Einfach nur krank

        „Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt aufzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.“
        Jetzt ist Deutschland aber auch ein Land in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen. Sie und Ihre Kumpels verhalten sich aber komplett anders, etwa wenn Sie darüber sinnieren wie sehr Deutsche tote Juden lieben und tote Wohlfühljuden brauchen. Sind das nicht krass unterschiedliche Maßstäbe?

        „Warum soll ich ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich bin und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen?“
        Das ist genau die richtige Einstellung eines tapferen Kämpfers gegen Hass. Hierzulande war diese Einstellung im letzten Jahrhundert auch sehr weit verbreitet. Warum soll ich die Regierung kritisieren? Ich bin ja nicht betroffen, die kommen ja schließlich die Nachbarn und nicht mich mitten in der Nacht abholen

        „Inwiefern ist das Gedenken also unmoralisch?
        Wenn es nicht den Toten gedenkt, sondern nur dem Gedenkenden dient.
        Spielen Sie hier nicht „Gedankenpolizei“?
        Nein.“
        Wie mit dem Holocaustmahnmal. Frau Schermann kann in die Köpfe der Leute gucken und weiß genau das wer den toten Juden gedenkt das schäbigen Gründen tut und sich verstellt.
        Woher die das weiß sagt die nicht. Wir hatten hier in Deutschland mal Leute an der Macht die meinten man können denen nichts vormachen und die wahren – nämlich schäbigen – Motive einer anderen Gruppe komplett zu durchschauen. Gut ausgegangen ist das nicht

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Perfekt. Jetzt ist alles gesagt. Oder haben Sie noch was?

          • Sandy schreibt:

            „Perfekt. Jetzt ist alles gesagt.“

            Nein, Herr Buurmann, nix ist hier und bei Ihnen perfekt. Ich habe Sie was gefragt. Warum drücken Sie sich? Als Kämpfer gegen Hass können Sie doch wohl Stellung beziehen zu der Aussage das Holocaust-Mahnmal sei gebaut worden um Nazis zu rehabilitieren oder Herr Tenenboms Aussage bezüglich Herr Pirincci kommentieren

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Herr Tenenboms Bericht über Pirinci ist sehr gut. Und: Nazis können nicht rehabilitiert werden.

  10. Sandy schreibt:

    Krass – nicht auf eine einzige meiner Fragen ist Herr Buurmann eingegangen

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Glauben Sie dieser Beitrag wird in irgendeiner Art dazu beitragen Hass in unserer Gesellschaft zu reduzieren?

      Ich fürchte nicht. Dafür sitzt bei vielen der Hass zu tief. Ich spüre zum Beispiel hier einen Hass auf Frau Schermann.

      Frau Schermanns Artikel behandelt die Instrumentalisierung toter Juden. Können Sie den auch beobachten das Rechtsradikale tote Juden missbrauchen um Hass auf jeden zur schüren der nicht gleichfalls rechtsradikal ist?

      Hass schüren ist immer ekelhaft. Rechtsradikale widern mich besonders an.

      Wie bewerten Sie das wenn sich jemand hinstellt und behauptet das Holocaust-Mahnmal sei errichtet worden um die Nazis zu rehabilitieren?

      Nazis können nicht rehabilitiert werden. Es waren und sind böse Menschen.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Aber wie macht Frau Schermann fest ob man die toten Juden instrumentalisiert?

      Sie macht nicht fest ob, sie erläutert, wie eine Instrumentalisierung geschieht.

      Und welches Interesse wird damit befriedigt?

      Das Hauptinteresse von mir ist es, in der Auseinandersetzung bescheidener zu werden.

      Es gibt also unmoralisches Gedenken?

      Natürlich gibt es das.

      Glauben Sie dass Sie Frau Schermann ein Freund waren als Sie diesen Text veröffentlicht haben?

      Ich glaube, dass ich ihr ein Mensch bin.

      Wäre es nicht wesentlich besser gewesen mäßigend auf sie einzuwirken?

      Nein. Ich habe erst mal Respekt vor anderen Sichtweisen.

  11. Sandy schreibt:

    Nicht vergessen Herr Buurmann, der Artikel-5 Club!

  12. Sandy schreibt:

    „Militaristische und revanchistische Propaganda in jeder Form, Kriegshetze und Bekundung von Glaubens-, Rassen- und Völkerhass werden als Verbrechen geahndet.“
    Klingt gut, oder? Wer ist schon ein Freund von Kriegshetze und Rassismus? Es ist doch gut, wenn all das verboten ist.“

    Nein, klingt nicht gut. Selbstverständlich sollte nicht jede abweichende Meinung als Hass denunziert und damit verboten werden. Aber wer pauschal einer Gruppe bar jeder vernünftigen Grundlage schäbige, krankhafte Charaktereigenschaften unterstellt der schürt Hass.
    Das können Sie wirklich nicht erkennen?

    Und in keinster Weise habe ich mich dafür ausgesprochen Aussagen wie diese zu verbieten.

    Glauben Sie dieser Beitrag wird in irgendeiner Art dazu beitragen Hass in unserer Gesellschaft zu reduzieren?

    Frau Schermanns Artikel behandelt die Instrumentalisierung toter Juden. Können Sie den auch beobachten das Rechtsradikale tote Juden missbrauchen um Hass auf jeden zur schüren der nicht gleichfalls rechtsradikal ist? Wie bewerten Sie das wenn sich jemand hinstellt und behauptet das Holocaust-Mahnmal sei errichtet worden um die Nazis zu rehabilitieren?

  13. nussknacker56 schreibt:

    Ein brillanter Beitrag von Simone Schermann. Viel zu viele schmücken sich mit dem Andenken an die ermordeten Juden, das letztlich nur ihrer eigenen Eitelkeit dient und hassen die lebenden Juden, vor allem, wenn diese in Israel leben und sich gegen die angestrebte Vernichtung durch ihre arabischen Nachbarn zu wehren wissen.

    • Sandy schreibt:

      Sie können hier keinen Hass, keinen Fanatismus erkennen?

      Können Sie vielleicht meine Fragen beantworten?

      „Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern…“

      Frau Scherman beklagt tatsächlich das es keinen Aufschrei gibt wenn man die Politik Israels kritisiert? Ich halte die Annexion für einen schweren Fehler. Sollten mich jetzt Bundestagsabgeordnete dafür zusammenfalten? Oder andere Berufspolitiker? Auf welchem Level?
      Habe ich nun Israel an den Pranger gestellt, wie Frau Schermann schreibt? Bin ich jetzt auch ein Israelkritiker? Inwiefern instrumentalisiert man den Holocaust wenn man den ermordeten Juden gedenkt?

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Antworten:

        Frau Scherman beklagt nicht, dass es keinen Aufschrei gibt, wenn man die Politik Israels kritisiert. Sie stellt lediglich fest, dass dies so ist, was eine Doppelmoral ist, denn nicht selten gibt es einen Aufschrei, wenn Israel wagt, sich zu verteidigen.

        Der Begriff „Annexion“ ist irreführend. Von wem wurde denn das Land annektiert?

        Bundestagsabgeordnete sollten Sie nie zusammenfalten. Sie sind schließlich unser aller Personal.

        Berufspolitiker sollten ebenfalls auf keinem Level ihre Wählerinnen und Wähler zusammenfalten.

        Die Toten, denen wir gedenken, sind nicht mehr unter uns, um uns zu sagen, ob ihnen die Form des Gedenkens gefällt oder ob sie es gar als unwürdig erachten. Eine Instrumentalisierung der Toten für eigene Interessen und Gefühligkeiten ist unmoralisch.

        Wenn wir sagen, wir dürfen nicht vergessen, müssen wir an die Nachfahren und Verwandten der Opfer denken, also an jene, die nicht vergessen können, weil das Unvergessliche und Unverzeihliche Teil ihres Lebens ist. Sobald wir gedenken, weil wir gedenken wollen und nicht, weil wir nicht vergessen können, ist es unsere Pflicht, aufgrund des puren Vorhandenseins unseres Interesses, gedenken zu wollen, Bescheidenheit zu üben gegenüber jenen, die nicht vergessen können.

        • Sandy schreibt:

          „Frau Scherman beklagt nicht, dass es keinen Aufschrei gibt, wenn man die Politik Israels kritisiert.“
          Doch, tut Sie.

          „Sie stellt lediglich fest, dass dies so ist, was eine Doppelmoral ist, denn nicht selten gibt es einen Aufschrei, wenn Israel wagt, sich zu verteidigen.“
          Wo, wann, wer?

          „Der Begriff „Annexion“ ist irreführend. Von wem wurde denn das Land annektiert?“
          Die Menschen die dort leben

          „Bundestagsabgeordnete sollten Sie nie zusammenfalten. Sie sind schließlich unser aller Personal.

          Berufspolitiker sollten ebenfalls auf keinem Level ihre Wählerinnen und Wähler zusammenfalten.“

          Bitte hängen Sie sich nicht an dem Wort zusammenfalten auf. Frau Schermann prangert an das man Israel kritisieren kann und Politiker nicht dagegen protestieren.
          Wie finden Sie das?

          „Die Toten, denen wir gedenken, sind nicht mehr unter uns, um uns zu sagen, ob ihnen die Form des Gedenkens gefällt oder ob sie es gar als unwürdig erachten.“
          Das ist eine korrekte Beobachtung die keiner Erwähnung bedarf.
          Aber wie macht Frau Schermann fest ob man die toten Juden instrumentalisiert?
          Und welches Interesse wird damit befriedigt? Es gibt also unmoralisches Gedenken?

          Würde jemand derart freundlich und faktentreu über Juden reden wie Frau Schermann es
          über jene tut die den ermordeten Juden gedenken – also pauschal und ohne jede Einschränkung einen schäbigen, fanatischen, krankhaften usw. Charakter attestieren – dann würde sojemand als Judenhasser bezeichnet werden, und zwar zu Recht.

          „Wenn wir sagen, wir dürfen nicht vergessen, müssen wir an die Nachfahren und Verwandten der Opfer denken, also an jene, die nicht vergessen können, weil das Unvergessliche und Unverzeihliche Teil ihres Lebens ist.“
          Und ich denke wir sollten nicht vergessen das Hass, Hetze und Fanatismus zum Holocaust geführt haben. Aber anstatt dies zu ächten praktizieren Sie dies.

          Jede Art von Hetzrethorik und Hassschürerei sind übel, ganz gleich von wem es kommt

          Glauben Sie dass Sie Frau Schermann ein Freund waren als Sie diesen Text veröffentlicht haben? Wäre es nicht wesentlich besser gewesen mäßigend auf sie einzuwirken?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            „Militaristische und revanchistische Propaganda in jeder Form, Kriegshetze und Bekundung von Glaubens-, Rassen- und Völkerhass werden als Verbrechen geahndet.“

            Klingt gut, oder? Wer ist schon ein Freund von Kriegshetze und Rassismus? Es ist doch gut, wenn all das verboten ist.

            Der zitierte Absatz fand sich an fünfter Stelle des sechsten Artikels der Verfassung der DDR. Es war genau dieser Absatz, mit dem Kritikerinnen und Kritiker des Regimes in Knast und Folter gesperrt wurden.

            So verführerisch der Absatz klingt, die Antwort auf die Artikulation von extremen Positionen darf nicht ein Verbot sein. Es braucht stattdessen eine starke Verfassung, die an extremen Haltungen nicht zu Grunde geht, sondern sie parlamentarisch zu integrieren versteht.

            Ein Land mit einer guten Verfassung weiß, dass es Menschen mit radikal unterschiedlichen Meinungen und Haltungen gibt und dass darunter sogar eine Menge haarsträubender Ideologien zu finden sind. Diese Menschen sollten jedoch nicht kriminalisiert, sondern in einem gut konstituierten Umfeld integriert werden, damit sie sich mit allen anderen politischen Ausrichtungen auseinandersetzen müssen.

            Eine Meinung zu verbieten, weil sie einem Angst macht, ist menschlich nachvollziehbar, aber zu kurz gedacht, denn all die Menschen, die diese Meinung haben, werden sie nicht ablegen, wenn sie sie nicht sagen dürfen. Zu glauben, eine Meinung verschwindet, wenn man sie nicht hört, ist so logisch wie ein Kind, das die Augen bei drohender Gefahr zu macht, weil es glaubt, die Gefahr verschwindet, wenn es die Gefahr nicht mehr sieht.

            Eine Meinung bleibt, auch wenn sie nicht gehört wird.

            Wer glaubt, ein Mensch sei eine Gefahr, weil er spricht, glaubt auch, eine Frau sei eine Gefahr, wenn sie ohne Verschleierung aus dem Haus geht.

            Meinungsfreiheit, auch für beleidigende Worte, ist ein präventiver Schutzmechanismus. Nur so lerne ich das Innere eines Menschen kennen und kann rechtzeitig entscheiden, ob ich mich vor ihm schützen sollte. Brutalen Taten gehen immer brutale Worte voraus. Worte werden jedoch nicht immer gesprochen, sie werden jedoch immer gedacht! Nur wer die brutalen Gedanken hört, kann sich wehren. Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden. Das Verbieten von Worten bringt rein gar nichts.

            Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen! Nur weil ich jemanden nicht mehr höre, heißt das nicht, dass er die Sache nicht mehr denkt. Die Meinung wird lediglich erst sichtbar, wenn sie sich zu einer Handlung entwickelt hat. Dann aber ist es oft zu spät.

            Vielleicht werden die Träger unangenehmer Meinung irgendwann an entscheidende Positionen der Macht kommen. Wir können nur hoffen, dass sie dann kein System vorfinden, das es ihnen ermöglicht, andere Meinungen zu verbieten.

            In einer Demokratie können die verschiedensten politisches Lager mal eine Mehrheit bekommen. Eine gute Verfassung zeichnet sich dadurch aus, an keiner durchs Volk legitimierten Regierung zugrunde zu gehen.

            Bei jedem Gesetz sollte man sich stets die Frage stellen: Kann ich wollen, dass dieses Gesetz auch gilt, wenn meine politischen Gegner an der Macht sind? Wenn diese Frage mit Nein beantwortet wird, dann sollte von diesem Gesetz Abstand genommen werden.

            Ich kämpfe für ein Land, in dem ich sicher leben kann, selbst wenn meine politischen Gegner mal an der Macht sind.

            Das Problem in der Weimarer Republik war nicht, dass die Nationalsozialisten ihre hasserfüllten Meinungen artikulieren durften, sondern dass sich die Nazis zunächst die persönliche und später die staatliche Gewalt nahmen, andere Meinungen und Zeitungen zu verbieten. Keine Verfassung hinderte sie daran. Meinungsfreiheit hätte die Ideologie der NSDAP entlarven können.

            Die Nationalsozialisten nutzen nicht die Meinungsfreiheit, um das Messer zu ziehen, sondern sie zogen die Messer, um die Meinungsfreiheit zu attackieren!

            Nichts fürchten jene, die Unrecht haben, mehr als die Meinungsfreiheit! Darum erklärten auch die Nationalsozialisten in ihrem 25-Punkte-Program unter Punkt 23:

            „Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst- und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.“

            Aufgrund des „Gemeinwohls“, Meinungen kriminalisieren, Veranstaltungen schließen, Bücher verbieten und Zeitungen abschaffen. Das war die Gedankenwelt der Nazis.

      • nussknacker56 schreibt:

        Sandy, die Opferrolle, in die Sie hier gerne schlüpfen möchten, passt nicht zu Ihnen. Die Autorin hat sehr genau deutlich gemacht, worum es ihr geht. Sie spielen die etwas naive Kritikerin, der es an Textverständnis gebricht und die „unschuldig“ fragt, warum ein Gedenken schlecht sein soll. Aber über die „Annexion“ wissen Sie natürlich genau Bescheid.

        Ihr Text ist ein gutes Beispiel für ein Gedenken, das dazu benutzt wird, um eigene Ressentiments besser transportieren zu können.

  14. Sandy schreibt:

    Können Sie uns noch mal vom Artikel 5-Club erzählen, Herr Buurmann?

  15. Sandy schreibt:

    „Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern…“

    Frau Scherman beklagt tatsächlich das es keinen Aufschrei gibt wenn man die Politik Israels kritisiert? Ich halte die Annexion für einen schweren Fehler. Sollten mich jetzt Bundestagsabgeordnete dafür zusammenfalten? Oder andere Berufspolitiker? Auf welchem Level?
    Habe ich nun Israel an den Pranger gestellt, wie Frau Schermann schreibt? Bin ich jetzt auch ein Israelkritiker? Inwiefern instrumentalisiert man den Holocaust wenn man den ermordeten Juden gedenkt?

  16. David schreibt:

    Wow, was für ein unsägliches Konvolut an Behauptungen, Unterstellungen, „Tatsachen“ und mehr.

    Habe das gleich in meine private Kategorie „Schwachsinn“ eingeordnet.

    • David schreibt:

      Mit meinem Kommentar beziehe ich mich natürlich NICHT auf den Artikel, sondern die Auslassungen des Herrn Claren.

      • Tobias Claren schreibt:

        Damit Ich nicht informiert werde nicht als Antwort darauf?
        Tut mir leid, Ich werde trotzdem informiert.
        Was ist denn daran bitte „unsäglich“?
        Denn es gibt keine moralisch legitime Basis auf der man gegen IQ-Eugenik oder gar für ein Verbot dieser sein kann. Wer dagegen ist, befürwortet Menschenrechtsverletzungen und steht den Nazis ideologisch nah.
        Gegen Genmanipulation bevor fest steht dass es keine Spätfolgen gibt, OK.
        Aber hier geht es ja eben nicht um etwas dass mit einem Risiko verbunden ist, sondern um natürliche Zeugung (zu der Ich auch In-Vitro zähle). Von mir aus können auch alle Spender Juden und Schwarze sein, hauptsache sehr sehr hoher IQ.
        Ich würde WETLWEIT nach Menschen mit IQ180, IQ190 und mehr suchen.
        KEIN Rechter, KEIN Antisemit würde das schreiben.
        Mit so einer Schwarz/Weiß-Denke ist man den Nazis näher als Ich es sein kann..

        Sich als Deutscher nur aufgrund der angeborenen Religion zu etwas als „Volk“ mit Stolz zugehörig zu fühlen, kann man auch mit dem „Stolz“ von Nazis auf ihr Deutschsein vergleichen.
        In beiden Fällen gibt es keinerlei erlaubte Kritik, es wird 100% Loyalität erwartet.
        Aber wie Ich schon schrieb, auch in Deutschland fühlt sich nicht jeder Jude vom Zentralrat vertreten oder verteidigt Israel.
        Auch in Isreal gibt es solche „Volksverräter“.
        Die der Staat nun auch kriminalisieren und am liebsten ins Gefängnis stecken will.
        Es gibt ja auch Juden in Israel die keine Waren aus der Westbank etc. kaufen, und das evtl. auch mal äußern. Und dafür will man sie ins Gefängnis stecken.
        Hier gibt es evtl. Mitleser die das richtig finden…
        So einer bin auch Ich in Deutschland. Flaggenschänder-Künstler (Bundesdienstflagge Toilette googlen), Dissident. Eben, weil ich nicht so primitiv bin/denke, meine Identität unktitisch auf ein Land, Ethnie etc. zu beziehen.

  17. Tobias Claren schreibt:

    Das liest sich so, als gäbe es keine „akzeptable Israelkritik“, und soweit das stimmt, wäre das vom Radikalitätsfaktor vergleichbar mit dem Hass der Rechten.

    Lobbyismus gegenüber der Deutschen Regierung kann man auch nicht leugnen. Völlig egal ob es die Rüstungskonzerne, ein Staat wie Israel, die USA… oder Arbeitgeberverbände etc. sind.

    Es gibt genug Juden weltweit, auch in Deutschland und Israel die die gleiche Kritik äußern.
    Sich auch nicht von Verbänden oder Zentralräten oder „committees“ in den Ländern vertreten sehen.
    Diese Vereine auch kritisieren. Will man denen Antisemitismus vorwerfen?
    Es gibt immer ein paar Antisemiten, aber auch bei denen sollte man die einzelne Aussage bewerten.

    ICH wünsche mir, dass alle Ethnien und Religionen verschwinden. Nur noch eine ethnische Mischung, und keinerlei religiöse „Kultur“.
    Damit kann Ich schon mal kein Nazi sein, wenn das jemand unterstellen will. Wer ist genau so wie Dt. Nazis dagegen? Z.B. einige (!) radikale Rabbis die Nichtjuden als weniger Wert als den Dreck unter ihren Füßen bezeichnen. Aber was solls, das sind Spinner die nicht gefährlich sind. Und die Masse denkt nicht so. Auch wenn rechte regierende Politiker in Israel auch diese Herrenrassen-Überzeugung teilen, nur nicht ganz so offen zeigen. Sicher nicht dagegen waren, dass nach Israel ausgewanderten schwarzen Jüdinnen (Lemba) Antibabywirkstoff aufgezwungen wurde, auch als Dauerdepot unter der Haut, weil man nicht wollte dass die schwarzen Juden sich fortpflanzen. Sie eineandern zu lassen konnte man nicht verwehren, aber sie sollten in Israel (ohne Kinder aus)sterben.

    Ich plädiere auch ernsthaft dafür, dass weiße Frauen/Paare in Deutschland sich statt eigene Kinder zu zeugen Eizelle/Spermium von Schwarzafrikanern beschaffen, um durch Erhöhung der Anzahl schwarzer Deutscher faktisch den Rassismus zu bekämpfen. Wählen sie Spender mit z.B. IQ190 hat das Kind ziemlich sicher einen IQ um 145 und kann mit 10 das Studium beenden (wie es gerade ein Junge mit IQ145 tut). Diese Afrodeutschen werden dann zeimlich sicher erfolgreiche Menschen in Wissenschaft oder IT, Wirtschaft etc..
    Auch etwas was kein Rechter fordern würde.
    Wer dagegen ist, ist verglichen mit mir schon Rechts. Denn es gibt kein legitimes Argument dagegen.
    Auch nicht gegen IQ-Eugenik.

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