Ich bin wütend!

Ich bin wütend, aber so richtig wütend, denn auf der Homepage des Auswärtigen Amts lese ich folgende Stellungnahme:

„Wir verurteilen die heimtückische Ermordung von drei Mitgliedern einer israelischen Familie im besetzten Westjordanland. Auch die gewaltsamen Auseinandersetzungen, die drei Menschenleben und so viele Verletzte gefordert haben und die Ost-Jerusalem und andere Orte des Westjordanlands erschütterten, verurteilen wir. Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.

Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren, und nicht denjenigen das Wort zu überlassen, die zur Gewalt aufrufen oder diese in Kauf nehmen.

Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

Diese Stellungnahme veröffentlichte das Auswärtige Amt einen Tag nachdem ein Terrorist in ein Haus in Halamisch in Samaria eingedrungen war, um dort zu morden. Er fiel über eine Familie her, die am Tisch saß und die Geburt eines Kindes feierte. Mit einem Messer bewaffnet schlachtete er in bestialischer Weise den 70-jährige Yosef Salomon, seinen 36-jähriger Sohn Elad und seine 46- jährige Tochter Chaya ab. Ein Soldat, der gerade den Dienst beendet hatte, hörte die Schreie, rannte zum Haus, schoss durch ein Fenster auf den Terroristen und verwundete ihn.

Eine Woche vorher, am 14. Juli 2017, wurden zwei israelische Polizisten in unmittelbarer Nähe des Tempelberges von Terroristen erschossen. Die Waffen hatten sie offenbar in die heilige Stätte geschmuggelt. Die israelische Regierung ließ daraufhin Metalldetektoren an den Eingängen des Tempelberges aufstellen. Diese Sicherheitsmaßnahme nahmen weitere Terroristen zum Anlass, auf dem Tempelberg in Jerusalem gewalttätige Unruhen auszulösen, bei denen über 200 Menschen verletzt wurden und drei Menschen ums Leben kamen.

Die Terroristen wurden von Mahmud Abbas persönlich aufgefordert, diese Anschläge zu verüben, indem er zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen hatte. Was er mit Zorn meinte, war jedem klar, der die Rede kannte, die am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah von Mufti Muhammad Hussein gehalten wurde, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hatte. Mufti Muhammad Hussein sprach in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Abbas persönlich sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten. Genau diesen Judenhasser bezeichnet der Chef des Auswärtigen Amts, Außenminister Sigmar Gabriel, als seinen Freund. Am 24. März 2017 schrieb er auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen.“

Auf Nachfrage von Tapfer im Nirgendwo erklärte das Auswärtige Amt:

„Präsident Abbas ist für die Bundesregierung ein Partner für Frieden und Stabilität in der Region.“

Ein erklärter Judenhasser ist für das Auswärtige Amt ein „Partner für Frieden“. Die Frage ist nur, was für ein Frieden gemeint ist. Wer fordert, dass Juden verschwinden müssen, meint keinen Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt, “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Genau diesen Frieden von Juden meint Abbas. Ihn stört die pure Existenz von Juden und gegen sie kämpft er. Sein deutscher Freund Sigmar Gabriel unterstützt ihn dabei.

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind jedoch kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie. Die Fatah und die Hamas sehen das jedoch anders.

Am 28. Februar 2010 sagte der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Die Gründungscharta der Hamas fordert laut Artikel 7 die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes weltweit. Dort steht:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Es verwundert daher nicht, dass die Hamas die Abschlachtung der jüdischen Familie in Samaria umgehend als „heldenhaft“ bezeichnet hat. Was aber macht das Auswärtige Amt? Es erklärt: „Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen.“

Das Auswärtige Amt erklärt somit, dass die Gewalt des israelischen Soldaten, der den Terroristen in Halamisch gewaltsam ausgeschaltet hatte und somit verhinderte, dass die jüdischen Kinder in dem Haus abgeschlachtet wurden, durch nichts gerechtfertigt ist. Laut Auswärtigem Amt hätte sich die Familie abschlachten lassen müssen. Dann nämlich hätte das Auswärtige Amt trauern können.

„Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.“

Deutsche Ämter lieben es zu trauern, besonders um tote Juden. Sie nämlich widersprechen nicht. In Deutschland findet das Judentum seit Jahrzehnten hauptsächlich in Gedenkstunden statt. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht. Juden sind Gespenster. In Deutschland hat sich das Bild des Juden als ewiges Opfer derart verfestigt, dass Juden mittlerweile nur noch als Opfer akzeptiert werden. Juden, die sich wehren, werden kritisiert. Das Auswärtige Amt schreibt:

„Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren.“

Diese Aufforderung Deutschlands an Israel, den Konflikt zu de-eskalieren, ist an Widerwärtigkeit kaum noch zu überbieten.

Natürlich eskaliert der Konflikt, weil sich Juden seit 1948 als Soldaten eines eigenen Landes gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund dieser Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung, weil die Situation immer erst dann für beide Seiten eskaliert, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deshalb mögen viele Deutsche Israel nicht. Sie mögen lieber jene Juden, die sich so schön vernichten lassen. Ohne Auschwitz gäbe es den Soundtrack von „Schindlers Liste“ nicht und das wäre wirklich schade, denn den hören Deutsche so gerne, weil der so schön traurig ist.

De-eskalieren heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen, denn nur tote Juden sind gute Juden, verbrannte Wohlfühljuden quasi. Die lebendigen Juden nerven nur. Darum kann das Auswärtige Amt auch ohne Probleme zeitgleich mit der einen Hand einen Kranz für tote Juden an einem Mahnmal abwerfen und mit der anderen Hand einen kritischen Aufruf gegen Israel verfassen, nicht obwohl, sondern weil es denn Holocaust gab. Das Auswärtige Amt hat aus dem Holocaust gelernt, nämlich Israel zu kritisieren, gerade als Deutsche, damit sich die Juden im Nahen Osten so benehmen, wie sie es in Deutschland gelernt haben, nämlich als Opfer. Gewalt gegen Menschen ist nämlich durch nichts zu rechtfertigen, sagt der deutsche Freund von Abbas.

Die Hamas und die Fatah erklären, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. So wie Hitler einst das Deutsche Reich „judenrein“ machen wollte, wird heute Gaza „judenrein“ gemacht. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß.

Letztendlich scheiterten die Nazis mit ihrem Versuch, Europa “judenrein” zu machen. Die Hamas jedoch ist bisher sehr erfolgreich. Alle Jude wurden im Jahr 2005 innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Das ist der Status Quo und das Auswärtige Amt erklärt:

„Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

Im Jahr 2017 gilt an einigen Tagen in der Woche für den Tempelberg, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Tore werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht, da der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt ist. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Der Gazastreifen ist jeden Tag im Jahr „judenrein“. Von dort aus wurden in den letzten Jahren über 7500 Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert, alle in der erklärten Absicht der Charta der Hamas, das jüdische Volk zu vernichten. Die Fatah und die Hamas ehren Judenmörder als Märtyrer und unterstützen die Familien von Judenmördern finanziell. Das ist der Status Quo. Er besteht aus einem versuchten Völkermord und aus ethnischer Säuberung. Das Auswärtige Amt findet diesen Status Quo jedoch bewahrenswert und kritisiert Israel, wenn es das anders sieht. Abbas ist schließlich Gabriels Freund!

Was wäre wohl los, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder wenn Juden und Muslime am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften? Was würde das Auswärtige Amt dann machen?

Aber ich weiß schon, dass ist was ganz anderes. Juden sind nämlich immer was ganz anderes. Juden müssen perfekt sein! Ein israelischer Politiker wird bereits kritisiert, wenn er kein Nathan der Weise ist. Ein arabischer Politiker jedoch wird bereits gelobt, wenn er kein Adolf Hitler ist. Er kann dann sogar Freund des deutschen Außenministers sein.

Judenhass lässt sich ganz einfach definieren: Ein Judenhasser kritisiert und verurteilt an Juden, was er bei allen anderen Menschen durchgehen lässt! Auf das aktuelle Auswärtige Amt unter Sigmar Gabriel trifft diese Definition jedenfalls zu, denn laut aktueller Stellungnahme muss sich das jüdische Volk in Israel entscheiden, wie es von Deutschland gesehen werden möchte: Tot und gemocht oder lebendig und gehasst.

Das ist die deutsche Stellungnahme zum Judenmord. Ich bin richtig wütend!

***

Was das Auswärtige Amt auch hätte sagen können:

„Wir verurteilen die Terroranschläge gegen Juden und Israelis in Jerusalem und Halamisch und fordern sämtliche arabischen Regierungen in der Region auf, die Terroranschläge zu verurteilen, sie zu bekämpfen und die israelische Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft anzunehmen, um in gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk einen Beitrag bei den Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

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66 Antworten zu Ich bin wütend!

  1. Ralf Weber schreibt:

    So sieht unser Gott dagegen sein geliebtes Volk Israel. Und er lässt sich nicht spotten:

    Der Prophet Sacharja 2:12
    „Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“

    Das Hohelied Salomos 2:6-10 – Schir ha-Schirim (שיר השירים)

    „Seine Linke liegt unter meinem Haupte,
    und seine Rechte herzt mich.
    Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems,
    bei den Gazellen oder bei den Hinden auf dem Felde, dass ihr die Liebe nicht aufweckt und nicht stört,
    bis es ihr selbst gefällt.
    Da ist die Stimme meines Freundes!
    Siehe, er kommt und hüpft über die Berge
    und springt über die Hügel.
    Mein Freund gleicht einer Gazelle
    oder einem jungen Hirsch. Siehe, er steht hinter unsrer Wand
    und sieht durchs Fenster und blickt durchs Gitter.
    Mein Freund antwortet und spricht zu mir:
    Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her!
    Denn siehe, der Winter ist vergangen,
    der Regen ist vorbei und dahin.“

  2. Ralf Weber schreibt:

    Hier auch treffend zur Wiedergabe bei uns und was wirklich los ist:

    http://m.bild.de/politik/ausland/julian-reichelt/taeter-werden-zu-opfern-gemacht-52637992.bildMobile.html

    Hier ist in der Politik wirklich Ernüchterung und ehrliche Unterstützung von Israel angebracht.

    So etwas hatten wir im Herbst 1990 persönlich und live in Jerusalem mitbekommen, nachdem während des Laubhüttenfestes radikale Randalierer Steine vom Tempelberg auf die Betenden an der Klagemauer warfen.

    Es ist immer gut, die realen Abläufe zu kennen.

    Hierzu auch:

    http://m.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Clashes-in-Jerusalem-following-noon-prayer-500322

    #GermanSolidarity

  3. Kwezi schreibt:

    Der wiederkehrende Streit am Tempelberg hat seine Ursache in einem groben Fehler der Denkmäler Dajan, Rabin und Weizmann: Sie hätten nach dem glorreichen Sieg im Sechstagekrieg den Tempelberg nie den Arabern überlassen dürfen.
    Bibi sollte dies bereinigen und ihn dem für Antikes zuständigen Ministerium unterstellen.
    Da die Israelis ohnehin immer angefeindet werden, haben sie dafür eigentlich den Rücken frei.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Kwezi: „Sie hätten nach dem glorreichen Sieg im Sechstagekrieg den Tempelberg nie den Arabern überlassen dürfen.“

      So ist es, Kwezi! Humane Gesten werden nur von humanen Empfängern verstanden.

      • Aristobulus schreibt:

        Humane Gesten werden von islamischen Suprematisten niemals als humane Gesten, sondern ausschließlich als Schwäche verstanden. Weswegen islamische Suprematisten weder Pardon geben, noch Anderen überhaupt etwas geben, sondern nur mit dem systematischen Morden aufhören, nachdem sie völlig plattgemacht oder restlos besiegt worden sind.

        Ferner kennen islamische Suprematisten keine Friedensverträge von Gleich zu Gleich, und Waffenstillstände schließen sie nur ab, wenn sie zu schwach für den Endsieg sind. Das arabische Wort dafür ist Hudna: Solch ein Hudna-Waffenstillstand muss laut Scharia zeitlich begrenzt sein, das heißt, es muss laut Scharia nach einer zeitlichen Frist wieder losgeschlagen werden. Wenn ein Mohammedaner das anders sieht, gilt er als Apostat, der umgebracht werden muss.
        Für den islamischen Suprematismus (vulgo Scharia) gibt es nur zwei Zustände in der Welt: Dar-al-islam und Dar-al-harb, das Haus des Islams (in dem Frieden herrsche) und das Haus des Krieges, den Ort der Ungläubigen, die mit Krieg zu überziehen seien.

        Das Wort Frieden hat laut Scharia eine bloß taktische Bedeutung, bis der Endsieg des Islams erreicht ist. Während sich die Mohammedaner untereinander und gegenseitig von je her umbringen (=Dar-al-islam), seit der Schlacht von Badr, und während sie seit Mohammed die Ungläubigen umbringen (seit den Massakern Mohammeds und seiner Bande an den zwei jüdischen Stämmen von Medina).

        • Aristobulus schreibt:

          Für den Paul erklärt:
          Islamischer Suprematismus.
          Der Ausdruck ist hierzulande ungebräuchlich, wenngleich er sich gut über’s englische white supremacist erschließen lässt. Ein White-Supremacist ist etwa David Duke (der Boss vom KuKluxKlan) oder Richard Spencer (ein Neonazist). White supremacists behaupten die Überlegenheit der weißen Rasse über alle Anderen, und sie verachten allgemeinmenschheitliche Grundrechte und Grundpflichten, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung des Individuums und Chancengleichheit nach Verdienst des/der Einzelnen.

          Islamischer Suprematismus ist die absolute Herrschaft des Islams, so wie sie die Scharia fordert. In jedem islamischen Land gilt der islamische Suprematismus: Ungläubige müssen Sondersteuern zahlen, um nicht umgebracht zu werden, ihr Dasein stellt keinen menschlichen Wert dar, und scharia’rechtlich‘ gelten sie als vogelfrei.
          Seit Osama bin Laden, der gern über Al-Andalus quasselte, gibt es Bestrebungen, etwa die Kathedrale von Cordoba wieder zu einer Moschee zu machen. Katar stellt viel Geld für solche Propaganda bereit, und linksmilitante Säkularisten in Spanien finden diese Vorschläge ganz großartig antirassistisch.
          Die Stadtverwaltung von Cordoba, wohl durchsetzt mit solchen Diffuslinken, hat kürzlich beschlossen, dass die Kathedrale von Cordoba künftig „Mezqita-catédral de Cordoba“ heißen soll, Moschee-Kathedrale von Cordoba. Der Bischof sagt zwar, dass das ein Ort für das christliche Gebet sei und für kein anderes. Wie lange darf er das noch sagen, bis er von den Linkswahnsinnigen als Rassist & Menschenverächter bedroht wird?

          Sehen Sie, Paul (auch wegen Ihres Kommentars wegen allfälligen Schrutzes https://tapferimnirgendwo.com/2017/07/23/ich-bin-wuetend/#comment-142250): Um solchen Schrutz sollten Sie sich kümmern.

          • Ludwig schreibt:

            Einige kleine Denkanstöße:

            Bearbeitet man ausgewählte Textstellen aus christlichen oder jüdische Schriften und Nachrichten mit der gleichen undifferenzierten Kettensäge, die hier von Herrn Cohn angesetzt wurde, so kann man die erstaunlichsten Dinge über „das Christentum“ oder „das Judentum“ „unwiderlegbar beweisen“.

            Umgekehrt kann man die gefälschten „Protokolle der Waisen von Zion“ oder andere antisemitische Hetzschriften leicht in aktuelle islamophobe Hasspropaganda verwandeln, einfach indem man „Juden“ durch „Moslems“, „Thora“ durch „Koran“ und „Freimaurer“ durch „Moslembruderschaft“ oder „Eurokraten“ ersetzt und dann an den sprachlichen Zeitgeist anpasst.

            Ansonsten gilt natürlich: Wo sich jegliche Art von militantem Extremismus, Suprematismus oder Chauvinismus nicht von selbst diskreditieren, kann die wehrhafte Demokratie sowas hierzulande recht wirkungsvoll bekämpfen.

            PS: Übrigens habe ich gehört, dass die Scharia als gültiges Familienrecht des Staates Israel ähnlich gut funktioniert wie die Halacha …

          • Aristobulus schreibt:

            Soso, der Ludwix, der mal wieder lügt wie gedruckt, will behaupten, dass Zwangsverheiratungen, Vergewaltigungen kleiner Mädchen und Frauenverprügelungen funktionieren.

            Ferner will er von den Tatsachen der Scharia ablenken, um Juden und Christen, die gewöhnlich von Mohammedanern ABGESCHLACHTET werden (sofern die’s schaffen, und bei Juden klappt das in letzter Zeit nicht mehr so gut), als äquivalente Verbrecher hinzustellen.

            Also spucke ich auf Ludwix, den langweiligen Lügner.
            Obwohl mir meine Spucke für den etwas zu schade ist.

          • aurorula a. schreibt:

            Bearbeitet man ausgewählte Textstellen […] mit der gleichen undifferenzierten Kettensäge
            Was eigentlich im Koran steht ist völlig unerheblich.
            Nochmal zum mitschreiben: es ist egal, was im Koran steht oder nicht.
            Wichtig ist allein, was die Mehrheit seiner Anhänger meint was drinstünde – weil es das ist, wonach sie handeln. Und da zeigt sich in allen Umfragen, daß eine Mehrheit der (dem Islam anhängenden) Befragten – keine Minderheit, die Mehrheit – für die Sharia ist, für Ehrenmorde, für die Verfolgung und Ermordung von Apostaten, für die Unterdrückung von Frauen, für Steinigung, Folter, Verstümmelung und Grausamkeit, für eine Zweiklassengesellschaft mit muslimischen Herrenmenschen und Kaffer-Dhimmis, und so weiter.
            Gerade was das letzte betrifft: das heißt Moslem schließlich (das ist auch der Grund warum ich dieses Wort nie benutze): einzig wahrer Gläubiger.

          • Aristobulus schreibt:

            Ach je, so isses, Aurorula.
            Ah, das isser, der Punkt.
            Wenn man den Punkt (genau Deinen) nicht begreifen will, stellt man sich hin wie da draußen fast alle und murmelt weiter und weiter vor sich hin: Ja aber im Koran steht doch eigentlich auch Freundlicheres drin, und in Al-Andalus war doch eigentlich nicht immer alles wie beim IS, und es gibt doch eigentlich den Konflikt Muuusliiime versus Islamisten, usw. usf.

            Es handelt sich um den Irrtum von Eigentlichkeit, also um den Irrtum des Diskurses (Adorno hat leider den Ausdruck Diskurs durchaus verwendet) von den eigentlichen Dingen, nämlich den wahren Dingen hinter den unwahren Phänomenen.
            Wenn man überhaupt noch eppes aus der Frankfurter Schule lernen kann, dann kann man wohl eigentlich DAS daraus lernen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ludwix, the scum supremacist.

          • Ludwig schreibt:

            Simulieren Sie hier einen Fall von Tourette oder versuchen Sie die Möglichkeiten und Grenzen des StGB §185 auszuloten, Herr Cohn?

          • Aristobulus schreibt:

            Sie kleines, mieses, todlangweiliges, krankhaft eitles und zugedrogtes Astlöchlein 😀
            Sie sind so furchtbar öd.

    • caruso schreibt:

      Falls ich mich richtig erinnere, war es vor allem Dajan, der es so wollte. Er, der mit Arabern aufwuchs, glaubte, er kennt sie. Was für ein Irrtum! —
      Ich glaube nicht, daß man jetzt noch etwas ändern kann, ohne einen verheerenden Krieg, möglicherweise den 3. Weltkrieg zu riskieren. Oder bin ich zu ängstlich, zu pessimistisch?
      lg
      caruso

      • Kwezi schreibt:

        Verehrte Caruso,
        ich kenne die Araber auch, im Kolben meines Dragunow-Gewehrs, das sich jetzt in Ezo/West-Equatoria/Südsudan befindet (hoffe ich), sind etliche Kerben für die Djihadisten eingeritzt, denen ich 1998 während der Belagerung von Wau zum Treffen mit 72 Jungfrauen oder, wenn Christoph Luxenberg Recht hat (wofür einiges spricht) zu einer reichlichen Mahlzeit süßer Weintrauben verholfen habe.

        Ich glaube den Palästinensern nicht, dass die Kontrollen am Tempelberg sie wirklich aufregen. Die Aufregung ist aufgesetzt, und zwar aus innerpalästinensischen Gründen: Der Thron ihres Juntavorsitzenden Abbas wackelt. Neben der Hamas rüttelt auch der Massenmörder Bargouti aus seiner Zelle in irgendeinem israelischen Knast heraus daran.

        Die Araber hängen nicht sehr an den architektonischen Leistungen ihrer Ahnen. Um das festzustellen, reicht ein Blick auf das, was sie aus ihren Moscheen in Mekka und Medina gemacht haben; es sieht jetzt übler aus als Berlin-Marzahn oder ein Moskauer Vorort. Sie sind halt kulturelle Banausen bzw Barbaren.

        Kein Mensch wird für die Palästinenser in den Krieg ziehen. Wenn Israel ihnen die Kontrolle über den Tempelberg entzieht, wird es wohl Proteste hageln. Die hagelt es aber ohnehin, auch wenn die Israelis gar nichts machen. Nach einer Schamfrist wird sich die Welt an die neuen Verhältnisse gewöhnen, so wie wir, wenn wir in einen Flieger oder den Eurostar oder auch nur eine türkische oder indische Mall stiefeln.

        Außerdem sitzt Israel am längeren Hebel. Es braucht nur die Wasserlieferungen in die Westbank einzustellen, solange die offenen Rechnungen nicht beglichen sind. Die Freunde der Palästinenser können ja dafür sammeln.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, Kwezi, die könnten in den vielen BDS-Strick- und Häkelgruppen dann etwa Wasser sammeln, Waaasser für die notleidenden, gedemütigten Terroristen von Ramallah, dann. Eine Tasse hier, eine Tasse da. Es schwappt auf dem Weg da hin alles heraus. Egal, es wird israelisches Wasser neu hineingekippt, drei Viertel gehen daneben, noch egaler, denn die milde Tassenspende wird ja gefilmt.
          Großes Kino für jene, die nicht mehr alle im Selbigen, usf.

  4. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Immer, wenn Du glaubst, es geht nicht mehr,
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her:
    http://www.deutschlandfunk.de/konflikt-um-tempelberg-papst-ruft-zu-maessigung-auf.1939.de.html?drn:news_id=771889
    Mäßigung ist die Lösung (!) und old Buddy Francis hatts zuerst erkannt.
    Wenn det keen Papst is!

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      P. S.
      Bevor falsche Interpretationen entstehen, möchte ich bemerken, dass ich nicht alle Transvestiten für bescheuert halte.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, ein äußerst mäßiger Papst.
        Selbst in puncto Transvestitismus ist er mäßiger als nötig oder ästhetisch.
        Schade eigentlich. Rouge auf den Wangen, Lipgloss und ein gekrähtes „Iiii will survive“ würden ihm wesentlich besser zu Gesicht stehen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Aristobulus: „Rouge auf den Wangen, Lipgloss und ein gekrähtes „Iiii will survive“ würden ihm wesentlich besser zu Gesicht stehen.“

          Zweifellos, Ari! Allerdings würde dadurch seine schon jetzt unfaßßbare erotische Anziehungskraft ins Unermessliche gesteigert.
          Aber wohin mit diesem Andrang? Der Mann muss doch auch mal Feierabend haben.

          • Aristobulus schreibt:

            … nach Feierabend wird er wahrscheinlich unmäßig sein 🙂 , schon um Morgen den Jud‘ wieder zur Mäßigung zu ermahnen. Sowas muss ja von sowas.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Aristobulus: „… , schon um Morgen den Jud‘ wieder zur Mäßigung zu ermahnen.“

            Womit er immerhin seinen eigenen Chef ermahnt: Jesus von …

          • Aristobulus schreibt:

            … hat er nicht einst getwittert, der sei in ihn verliebt?
            Es scheint sich mehr um eine Vernunftehe zu handeln. Eine wohl sehr mäßige.

          • Aristobulus schreibt:

            Hm, wohl doch eine Büroliaison ^^

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari: „… hat er nicht einst getwittert, der sei in ihn verliebt?“

            Warum nicht? Gekreuzigte können sich nicht wehren.

          • Aristobulus schreibt:

            … es sey denn, sie erständen einfach mal wieder auf und erlösten dann alle, obse wolln oder nich‘.
            Aber aller Wahrscheinlichkeit nach ist das (und das Andere) wohl weniger passiert.

  5. DuDu schreibt:

    Ich bin auch wütend, da es offensichtlich wichtigeres gibt für die Bessermenschen in Deutschland, sein sie nun queer oder nicht….

    Motto CSD Berlin 2017 „Mehr von uns – jede Stimme gegen Rechts“

    CSD Frankfurt 2017 „Bunte Vielfalt statt Braune Einfalt!“

    oder auch das Betreiben von Diffamierungsplattformen http://www.agentin.org/ hier reicht es schon aus „(Petry)die AfD sei nicht mehr vorrangig eine Anti-Euro-Partei, sondern eine Familienpartei“ zu sagen, um in den Focus der Genderreligiösen zu geraten.

    Deutschland feiert sich und seine grenzenlose Toleranz, da spielen ein paar tote Juden doch keine Rolle (Ausnahmen bestätigen die Regel)…. dies ist nicht mehr mein Land, in jeder Hinsicht….

    • Siegfried Prütt schreibt:

      Man muss die Zusammenhänge klar machen: Wenn die Toleranzbesoffenheit vorbei ist, werden sich gerade die Schwulen wundern, dass ihr „Kampf gegen rechts“ nicht mehr ihr Hauptproblen ist…

      • Aristobulus schreibt:

        Nach dem islamischen Terroranschlag von Orlando gegen eine schwule Party und Angesichts der systematischen Ausrottung von Schwulen im Iran, Aserbeidschan usw. usf. muss man schwulenseits schon äußerst willentlich blind sein, auf geradezu irre Weise blind sein!, um weiterhin Rechte als Bedrohung hinzufantasieren.

        Meinegüte, vor dreißig, vierzig Jahren war das mit den Rechten. So lange ist das her, dass Rechte ein paar Schwulen was taten.

        Wie nennt es sich, wenn man geistig offensichtlich nicht in der Gegenwart lebt: Stockkonservativ nennt sich das. Oder ewiggestrig.

        • Siegfried Prütt schreibt:

          Vor allem: was fordern die denn noch alles? Mit der „Ehe für alle“ haben sie doch schon bekommen, was sie wollten. Jetzt geht es darum, dem politischen Gegner das Recht auf Meinungsäußerung zu verweigern…David Berger (selbst so einer) hat das oft angesprochen.

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, die Ehe für Alle haben die Schwulen nicht gewollt, sie haben sie nicht einmal selbst vorgeschlagen: Nur ein kleiner Anteil der Schwulen würde ja heiraten‘ wollen. Wohl die Meisten wollen sich nicht einmal verpartnern.

  6. Melanie schreibt:

    Peinlich und entsetzlich! Und es macht mich fassungslos, weil die (das AA und der Gabi-Außenamts-Schisser) das ja auch nach draußen tragen in „meinem“ Namen mit! Nicht in meinem Namen! will ich rufen; aber das kommt leider weder bei denen an, noch würde es sie interessieren! 😦

    • Aristobulus schreibt:

      … um auf diesen unglaublichen Schleimsatz des Auswärtigen Amts einzugehen:
      „Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen.“

      Diesen pseudopazifistischen (weil nicht pazifistischen, sondern nur verlogenen) Dünnsinn muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, a) erst als Satz an sich, dann b) durch die Plazierung dieses Satzes unmittelbar vorm nächsten: „Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.“

      a) Hach ja, Gewalt gegen Menschen. Die Menschen!, die Menschen! „Gewalt gegen Menschen“ ist ein Oxymoron (=Schlaudummheit), weil Gewalt nun mal nicht von Vulkanen oder Meteoriten oder Fluten ausgeht, sondern von wem: Von ‚Menschen‘. Die üben Gewalt aus.
      Als am 14. Juli drei bewaffnete Terroristen vom Tempelberg herunterschlichen, den sie als Waffenversteck missbraucht hatten, und auf zwei israelische Polizisten schossen (Drusen, keine Juden!, nichtmal das!), ohne zuvor angegriffen worden zu sein, ging die Gewalt allein von diesen Angreifern aus. Was passiert mit solchen Angreifern: Sie werden erschossen, wenn es sein muss. Warum: Weil das so sein muss. So wie der Axtmörder von Würzburg erschossen worden ist.
      Weswegen zur Gewalt gegen terroristische Angreifer keine Alternative besteht, egal, wie man es dreht oder wendet.

      b) Der eine Satz steht unmittelbar vor dem anderen, womit der erste Satz den Sinn des zweiten Satzes komplett aufhebt. Der Satz über die Trauer mit den Angehörigen der Opfer wird durch den ersten Satz, dass Gewalt gegen Menschen nicht sein dürfe, nicht nur entwertet, sondern auf verlogen skrupellose Weise glatt ins Gegenteil verkehrt: Indem nämlich aus beiden Sätzen gemeinsam die einzige Aussage wird, dass Terroranschläge genauso wenig zu rechtfertigen seien wie die Verteidigung gegen Terroristen.

      c) Zum geografischen Zusammenhang: Die widerliche Aussage der beiden Sätze gemeinsam wird nicht auf deutsche, französische oder schwedische Verhältnisse bezogen, sondern zielt auf Israel.
      Was wird damit ausgesagt: Das deutsche Außenministerium will den Israelis verbieten, sich gegen islamischen Terror zu verteidigen („Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen.“)
      Damit unterstützt das deutsche Außenministerium in keiner Weise das Land Israel, das seit seiner Neugründung 1948 durch gezielte Judenmorde pausenlos angegriffen wird, sondern es betet die Position der Fatach, der Hamas und der OIC nach, dass jüdische Selbstverteidigung ein Verbrechen sei.

      P.S.
      Seit wann ist das deutsche Auswärtige Amt antisemitisch?
      Wann ist da dieser verheuchelte, aalglatte Vulgärantisemitismus eingerissen?
      Und was kann man machen, um das zu stoppen?

      P.P.S.
      Noch etwas zur Herkunft der Formulierung, „…ist durch nichts zu rechtfertigen“
      Die stammt von Außenministerdarsteller Sigmar Gabriel höchstpersönlich. Er ist bekannt dafür, dass er sie unterschiedlos einsetzt. Andere Leistungen von seiner Seite sind unbekannt.
      2012 hat Siggi Pop getwittert, wörtlich, dass in Hebron israelische „Apartheid“ herrsche, „für die es keinerlei Rechtfertigung gibt“.
      Nach dem Terroranschlag von London im Juni schrieb Siggi Pop wörtlich, dass es „dafür keinerlei Rechtfertigung gibt“.
      Er hat damit wortwörtlich die israelische Selbstverteidigung mit dem islamischen Terror gegen Passanten gleichgesetzt.

      Wer außer dem deutschen Elendsaußenminister macht das auf die selbe (nicht die gleiche, nein die selbe Weise): Islamische Rechtfertiger und Ablenker und ihre Entourage tun das andauernd. Jedes Mal, wenn es um islamischen Terror geht, schreien islamische Terrorrechtfertiger diese Whataboutisms, „und die zionistischen Morde an den Palästineeeensern?!, und der US-Imperialismus gegen die Musliiime?!“

      Außenelendsminister Gabriel hat DIE SELBE verlogene Scheinrhetorik drauf wie der islamische Abschaum, der Selbstverteidigung gegen Terror mit terroristischen Anschlägen gleichsetzt.

      (Pardon für die Länge dieses analytischen Kommentars. Kürzer geht es nicht. Es muss deutlich werden, was da geschieht.)

      • aurorula a. schreibt:

        Was mir zusätzlich durchs Hirn geht:
        Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen…
        Das nichtgesagte „…, aaaaaber“ hat mich hier förmlich angeschrien.
        Ein
        Aaaaaaber wenn es etwas gäbe das sie rechtfertigt, dann würden wir das bei dem Messermörder gerne tun.
        Oder
        Aaaaaaber Gewalt gegen „Siedler“ schon.
        Oder
        Aaaaaaber in einigen Fällen wohl zu entschuldigen.
        Oder
        Aaaaaaber sie ist nur der falsche Weg um ja doch wohl richtige Ziele zu verfolgen.
        Oder
        Aaaaaaber wenn nicht alle so denken, dann seid Ihr ja wohl selbst dran schuld daß sie doch passiert.
        Oder
        Aaaaaaber die aaaarmen Unterdrückten wissen es nicht besser und wissen sich nicht anders zu helfen.
        Oder (wie Ari schon ganz richtig angemerkt hat)
        Aaaaaaber Ihr gewaltet ja wohl auch, wenn Ihr Euch wehrt – und der Klügere gibt nach, und im Gegensatz zu den aaaaaarmen unteerdrückten solltet Ihr das auch wissen.
        Oder
        Aaaaaaber die ungerechtfertigte Spirale der Gewalt lässt sich aus der stärkeren Position besser beenden.
        Oder
        Aaaaaber das wissen wir weil wir allen anderen moralisch derartig überlegen sind – allen anderen müssen wir das ja immer wieder sagen.

        Es. Ist. Zum. Kotzen.

        (P.S: falls ich nichts mehr vergessen habe: BINGO!)

        Da kommt das Auswärtige Amt und trampelt auf dem Angedenken der Ermordeten herum, nur um die eigene (needless to say: unvorhandene) gefühlte moralische Überlegenheit zu demonstrieren. Zum Speibm.

  7. Wendisch schreibt:

    In der Sache stimme ich dem Autor und auch den Kommentatoren zu. Aber die Sprache, die einige der Kommentatoren benutzen, ist einfach widerlich. Genauso widerlich wie die von der anderen Seite. Sie dikreditieren eine gute Sache.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Du bist noch nie in deinem Leben wirklich für etwas eingestanden.
      Aus dem Grund postest du auch nicht unter deinem Realnamen.
      Du willst lediglich einen Keil zwischen die Leute treiben, die hier schreiben.

    • Aristobulus schreibt:

      Relativierender Schwachsinn.
      Rechtfertigen Sie gern auf diese Weise islamischen Terrorismus?
      Haben Sie damals auch den Widerstand gegen das Dritte Reich auf diese Weise mit selbigem gleichgesetzt?

      Ach nein, das waren jetzt keine Fragen, sondern einfach eine Feststellung.

    • braw schreibt:

      Wendisch, eine gute Sache kann durch desaströse Kommentatoren nicht diskreditiert werden. Eine gute Sache ist eine gute Sache ist eine gute Sache. Die Kommentatoren diskreditieren mit ihrer widerlichen menschenverachtenden Sprache lediglich sich selbst und dieses Blog.

      • Aristobulus schreibt:

        Der eitle, verlogene Fälscher hat sich jetzt ein weiteres Lächerlichpseudonym zugelegt und monologisiert gar mit sich selbst.
        Wie allein muss der im Leben sein. Aller Welt Feind.

    • Paul schreibt:

      Lieber Wendisch,
      dem stimme ich zu. Das verleidet mir ein wenig die Lektüre dieses Blogs. Man muss sich erst durch den ganzen Schrutz hier durcharbeiten, um gehaltvolle Beiträge zu finden. Manchmal übersieht man sie auch.

      Lieber Gerd,
      auch ich bin wütend, wenn das AA (da habe ich eine ungehörige Assoziation: AA) sowas verbreitet. Gerade eben habe ich wo anders gelesen, dass der Relativismus die gefährlichste Bedrohung für die heutige Gesellschaft und die Identität Deutschlands ist.

      Herzlich, Paul

      • Aristobulus schreibt:

        Sie haben nicht verstanden, Paul, was W. gemeint hat (nämlich intrigant und als albernes Scheinargument hat er’s gemeint), und Dinge, die hier gesagt werden können und vielleicht müssen, lesen Sie als Schrutz.
        Das können Sie doch besser?, doch, nämlich so bald Sie sich etwas bemühen.

        P.S.
        Und hmja, AA ist Schrutz. Also nicht das Auswärtige Amt, das ist leider ein einziger Polit-Sonderschrutz, so wie’s aussieht, sondern Ihr „AA“.
        Sehen Sie, Paul: Das könnten Sie sehen. Sofern Sie sich wie erwähnt etwas bemühten.

        • Aristobulus schreibt:

          Zum „Relativismus die gefährlichste Bedrohung für die heutige Gesellschaft und die Identität Deutschlands“: Wo haben Sie das gelesen?
          Welcher Relativismus soll das sein?
          Und was ist die ‚Identität‘ Deutschlands, sind das die Territorien, die westlichen Werte, die Sprache oder die Leute?
          Identität ist ein leeres Wort, das nichts weiter als Selbst-Sein bedeuten soll. Alles ist es-selbst, nichts kann weniger oder mehr es-selbst sein als Anderes, folglich ist nichts es-selbst, womit das Wort Identität nichts Konkretes benennt.

          • Aristobulus schreibt:

            Ferner, Paul, haben Sie wohl die folgende Ekelhaftigkeit des W. überlesen?, „die Sprache, die einige der Kommentatoren benutzen, ist einfach widerlich.“
            Wenngleich Sie der Aussage pauschal zugestimmt haben.
            Sie wissen, dass Sie oft etwas nicht gleich verstehen. Also sollten Sie sorgfältiger nachlesen, um sich nicht mit Abschaum gemein zu machen. Das passiert nämlich leicht, wenn man ausm Bauch heraus einfach mal da was hineinliest, was da nicht steht, und wenn man einer Aussage zustimmt, der man mit etwas sorgfältigem Nachlesen nicht zustimmen würde.

  8. Rika schreibt:

    „Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.“

    Wenn sie vergessen ihre dicken Kreuze abzunehmen….
    https://himmelunderde.wordpress.com/2016/11/06/was-fuer-ein-kreuz/

    Es ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu übertreffen, wie in Deutschland mit Israel verfahren wird.

  9. Hessenhenker schreibt:

    Die deutschen Medien kritisieren die Metalldetektoren.
    Daß man in Deutschland kein Finanzamt, kein Gericht, kein Flugzeug mehr betreten kann ohne durch eine Detektorenschranke zu gehen, plus manchmal Extraröntgen, das ist was ganz anderes.
    Wir werden unter Generalverdacht gestellt, weil es sonst rassistisch sein soll.
    Gleichzeitig ist das verfickte AA aber sowas von rassistissch!

    • Markus Leuthel schreibt:

      Wenn wir so weiter machen, erschrecken wir noch den Profanitäts-Index aller heimlich mitlesenden Stammtische. 🙂
      Aber manchmal muss „es“ halt ’naus.

      Einen hab ich noch:
      „Nicht jeder Idiot ist gleichzeitig Antisemit, aber jeder Antisemit ist notgedrungen ein Idiot.“

      • Hessenhenker schreibt:

        Fragt mich neulich eine LINKE-Vorsitzende auf einer WirverurteilenAntisemitismusundNazis-Veranstaltung:
        „DARF man Israel kritisieren?“
        Ich: „Klar darf man. Je nach Argument ist man dann aber höchstwahrscheinlich ein Idiot.“
        Und zack, rauschte eine andere Dame, die mich vorher freundlich angeguckt hatte, mit heruntergefallenem Gesicht wortlos aus dem Saal.

        • aurorula a. schreibt:

          A propos: „Klar gibts Belgienkritik, Belgienkritik steht im Lexikon unter „Fritten“„, wie gehts denn Abifiz? Er hatte ja geschrieben daß er „julaisierend“ auch am Auge operiert werden muß als er caruso alles Gute gewünscht hat. Weiß jemand genaueres, ob er sich gut erholt hat?

        • Markus Leuthel schreibt:

          Hessenhenker:
          jep. Genau das ist der Punkt. 🙂

          „Morgens um halb Zehn in Deutschland.
          sprüh,sprüh
          Die Frisur sitzt. Dreiwetterantisemitiiiiin.“

          • Aristobulus schreibt:

            😀

            … oder die Version für Ex-Dhimmidamen, die mehr auf Widerstand gebürstet sind:
            „Morgens und Abends fünf nach Zwölf Grad in Deutschland: ffft-fttt Die Frisur sitz perfekt!, selbst im Sprühnebel der Spuckattacken islamischer Sittenwächter!“

          • aurorula a. schreibt:

            Nachts. Halb drei. Hamburg.
            Die Straße brennt.
            Die Frisur auch.

  10. Markus Leuthel schreibt:

    Die EInlassungen des Auswärtigen Amtes sind formal wie inhaltlich stümperhaft, und zeugen von mangelndem Vorstellungsvermögen, sowie von erheblich mangelhaftem Geschichtswissen der Person(en), durch die der Text verfasst wurde.

    Zusätzlich ist der Text unverschämt dumm und peinlich, in seiner schleimigen Anlehnung an die mittlerweile landesüblich gewordene, „israelkritische“ Wichserhaltung, deren hervorstechendste Eigenschaft neben andauernder Heuchelei das stetige Relativieren oder Leugnen tatsächlicher Verhältnisse in der betreffenden Weltgegend ist.

    Vielleicht wurden aber auch einfach im Verlauf der letzten Jahre die qualitativen Einstellungskriterien im Auswärtigen Dienst derart heruntergeschraubt, dass mittlerweile sogar völlig talentlose Praktikanten für ihnen fachfremde Sach- und Themenbearbeitungen herangezogen werden, wo man eigentlich lebenserfahrene, charakterlich gefestigte und eigenständig denkende Bearbeiter bräuchte.

    • Aristobulus schreibt:

      Ach, so isses.
      Schon im ersten Satz fällt diese tiefe Verlogenheit (oder flache Heuchelei, je nachdem, bis wohin man watet) auf, nicht?, indem im selben Satz die Abgeschlachteten (Wahrheit) und ein „besetztes Westjordanland“ (Lüge) drinstehen.
      Im selben Satz.

      Das Gabriel-Auswärtigamt macht sich durch die Übernahme der arabischen Sprachregelung „Besatzung“ (der Ausdruck, der für jeden Fetzen Land steht, auf dem Juden wohnen, egal ob Halamisch oder Haifa) zum Nachbeter a) des arabischen Suprematismus und b) der linken Israelhasser.

      • caruso schreibt:

        Eine verlogene heuchlerische Bande, das AA. Vor allem wenn es um Israel geht. Das begann nicht mit Gabriel und wird nicht mit ihm enden. Nur daß G noch ekelhafter ist als die anderen.
        lg
        caruso

        • Aristobulus schreibt:

          … zumal es sehr, sehr schwer ist, vom Ekelhaften wieder wegzukommen, wenn es erstmal eingerissen ist. – Man hat innen drin eine gewisse Ekelhaftigkeits-Sperre, nicht?, besonders Religiöse (oder Traditionsverbundene) haben sie deutlich strenger ausgeprägt als:

          -Linke Hedonisten (Augstein, der seit je her mit Ekelhaftigkeit aller Arten überhaupt keine Probleme hat).
          -Linkspopulistische Karrieristen (Außenminister Gabriel, der mit öffentlicher Lügerei gegen Israel überhaupt keine Probleme hat, und Justizminister Maas, der überhaupt keine Probleme hat, die Meinungsfreiheit abzuwürgen und die große Bürgerbespitzelung einzuleiten).
          -Linke, abgebrochene Emporkömmlinge (Schulz, der mit der Juden-als-Brunnenvergifter-Lüge überhaupt keine Probleme hat, weder, wenn er sie selbst vertritt, noch, wenn Mahmoud Abbas sie vertritt).
          -Neulinke Entleerte (Merkel, die überhaupt keine Probleme damit hat, um die Deutschen als „Leute, die schon länger hier leben“ zu marginalisieren, zu diffamieren und zu verachten).
          -Pseudolinke Mohammedaner (Lamya Kaddor, Ayman Mazyek, Tarik Ramadan usw. usf., die überhaupt keine Probleme haben, um jene, die lieber ungläubig und meinungsfrei bleiben wollen, als Rassisten, Faschisten, Islamophobe, Hate-Speech-Schreier und Gedankenverbrecher zu denunzieren).
          -Hab ich noch wen vergessen? Bitte einfügen 😉

          Es ist derzeit sehr, sehr ekelhaft. Diese Ekelhaftigkeits-Fluthöhe war bisher selten oder nie so hoch wie jetzt. Nicht?

          Saj gesunt, liebe Caruso, und a gutte woch.

  11. anti3anti schreibt:

    Ich habe einen kleinen Fehler des Auswärtigen Amts korrigiert:
    Wir trauern mit den Familien der Opfer und der Täter …

Seid gut zueinander!

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