Theodor Wonja Michael Bibliothek

Theodor Wonja Michael war ein großartiger Schauspieler, mit einem sehr bewegten Leben. Es war mir eine Ehre, mit ihm gemeinsam auf der Bühne gestanden zu haben. Im Oktober 2019 schrieb ich einen Nachruf auf ihn, der hier nachgelesen werden kann.

Jetzt soll zu seinen Ehren eine Bibliothek in Köln entstehen. Dafür werden Spenden gesammelt. Sollten Sie sich an der Realisierung beteiligen wollen, klicken Sie hier.

In dem Spendenaufruf heißt es:

„Wir sind eine Task force Bildung, die sich unter dem Mantel von Sonnenblumen Community Development Group e. V. zusammengeschlossen hat, um im Herzen Kölns eine Schwarze Bibliothek aufzubauen.

Mit der Theodor Wonja Michael Bibliothek wollen wir die Vielseitigkeit der Afrikanischen/Schwarzen Kultur und Geschichte zum Ausdruck bringen. Wir möchten einen Treffpunkt für die Community in Köln schaffen, an dem wir uns, durch die Vermittlung von Wissen, für die Herausforderungen des Alltags stärken können.

Es gilt, unsere Räumlichkeiten mit Regalen und Büchern etc. auszustatten und dafür benötigen wir dringend Eure Unterstützung. Mit Eurer Hilfe können wir einen ganz besonderen Ort aufbauen, an dem wir Euch alle dann bald ganz herzlich begrüßen dürfen.“

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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Eine Antwort zu Theodor Wonja Michael Bibliothek

  1. Nestor Machno schreibt:

    Ja, wenn es ums Geld geht, wird es hier immer ganz still…..

    Eine Bibliothek zu Ehren eines guten Schauspielers, hochrangigen Beamten, der sich für das Wohl der Bundesrepublik eingesetzt hat und (wie ich vermute) Kölner Orginals – warum nicht? Was mich aber stört, ist, dass mal wieder die Hautfarbe ausschlaggebend ist und nicht die Lebensleistung. Wer Bibliotheken nach „schwarz“ und „weiss“ trennt, betreibt Segregation und das bezeichne ich als Rassismus. Dafür gebe ich keine Spende.

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