Gerd Buurmann zwitschert – 2022

Hier finden Sie eine Auswahl der Worte, die ich im Jahr 2022 auf Twitter gepostet habe.

***

Gibt es eigentlich auch bald ein Selbstbestimmungsgesetz, bei dem ich selbst bestimmen darf, ob ich ARD und ZDF nutzen und zahlen möchte? Das wäre doch mal ein Selbstbestimmungsgesetz, das echter Gewalt ein Ende setzt. (28. Dezember)

Selbstbestimmung heißt nicht, dass ich mit Gewalt bestimmen darf, wie andere mich zu sehen haben. (27. Dezember)

Und wieder lese ich den Wunsch, das nächste Jahr möge besser werden als das letzte. Also meine letzten Jahre waren alle ganz wunderbar, trotz mancher Versuche, mir das Leben zu vermiesen. Ich schau aber auch schon lange kein ARD und ZDF mehr. (26. Dezember)

Liebe Deinen Nächsten, heisst es, aber ich sehe so viele Leute, die sich für die Fernsten interessieren. Alles schön und gut, aber wir sollten darüber nicht unsere Nachbarn vergessen. (25. Dezember)

Ich werde nie in einer Redaktion arbeiten, die Zeit damit verbringt, dafür zu kämpfen, dass andere Journalisten ihre Plattformen, Investoren, Kunden und Follower verlieren. Ich arbeite in Redaktionen, die einfach Lust auf Journalismus haben und die Meinungsfreiheit ernst nehmen. (20. Dezember)

Mastodon ist das Bällebad der sozialen Medien. Es sorgt dafür, dass die Kinder beschäftigt sind, während sich die Erwachsenen unterhalten. (17. Dezember)

Menschen mit Macht, die sich als Opfer sehen und daher die Welt verbessern wollen, sind besonders gefährlich. (17. Dezember)

Der lange Marsch durch die Institutionen war leider so erfolgreich, dass es nun drei apokalyptische Reiter gibt, die auf den Pferden Medien, Kultur und Akademie galoppieren. Die einst so freien Pferde der Aufklärung wurden von Ideologen brutal mit der Peitsche dressiert. (14. Dezember)

Es ist traurig zu sehen, wie einseitig die öffentlich-rechtlichen Nachrichten informieren. Ich kann deren Narrative komplett nacherzählen und erklären. Wer jedoch nur ARD und ZDF schaut, ist blind und taub für die Alternativen und versteht andere Konzepte nicht mal mehr. (14. Dezember)

Wenn etwas wissenschaftlicher Konsens ist, muss es nicht gebrüllt werden. Lautstärke und Aggressivität sind für gewöhnlich ein Zeichen dafür, dass es diesen Konsens nicht gibt. (12. Dezember)

Wie feministisch ein Mann wirklich ist, erkennt man oft erst dann, wenn eine Frau Nein zu ihm oder zu seinen Ideen sagt. Böhmermann ist grandios gescheitert am weiblichen Nein. Er ist ein klassischer Sexist, der fest davon überzeugt ist, Frauen zu lieben und zu ehren. (3. Dezember)

Männer, die Frauen erniedrigen, ziehen diese Frauen in den Schmutz, erklären sie zu hasserfüllten Schlampen oder zu #turds, um so dann ihre eigene Gewalt gegen diese Frauen vor sich zu rechtfertigen. Und dann gibt es noch Komplizen dieser Männer, wie #zdf und #ZDFMagazinRoyale (3. Dezember)

Keine Meinung ist so harmlos, dass sie nicht irgendwer zu Hass und Hetze erklären kann. Darum sollte man einem Staat nie die Macht geben, Meinungen zu sanktionieren, denn Mächteverhältnisse ändern sich und Deine Meinung kann die nächste sein, die als gefährlich eingestuft wird. (30. November)

Für alle, die behaupten, ohne die FDP würde rot-grün noch viel schlimmere Dinge durchboxen: Stimmt nicht, denn ohne FDP hätte rot-grün schlicht und ergreifend keine Mehrheit und könnte somit gar nichts machen. Die FDP ist daher vollkommen verantwortlich für die momentane Politik. (30. November)

Jede Sendung darf jeden kritisieren, sollte aber den Anstand haben, die kritisierte Person nich dazu zu zwingen, für die Behandlung zu bezahlen. Die öffentlich-rechtlichen Sender zwingen Menschen dazu, die mediale Waffe zu finanzieren, mit der sie angegangen werden. Unanständig! (26. November)

Zur Beurteilung von Methoden des Protestes sollte man sich immer fragen, wie duldsam man wäre, würde der politische Gegner diese Methoden anwenden. (19. November)

Die Berlin-Wahl ist ungültig, der zweit-größte Parteienspender der Demokraten ist offensichtlich ein Hochstapler, die Impfung schützt nicht vor Ansteckung, ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Nachrichten mehr knallen würden, täten sie nicht die Narrative stören. (17. November)

Die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten sind für Deutschland das, was die Militärregierungen für Südkorea waren: Vielleicht mal notwendig, aber heute definitiv nicht mehr! (16. November)

Ich habe schon Othello, Jago, Desdemona, Faust, Gretchen, Mephisto, Shylock und Antonio gespielt, Männer, Frauen, Schwarze, Weiße, Juden und Christen, teilweise nackt (z.B. Gretchen) und oft ohne Schminke (z.B. Othello), weil es im Theater nicht auf Oberflächlichkeiten ankommt. (15. November)

Identität ist heute vielerorts auf ein bloßes Kostüm reduziert, dabei ist Identität das, was übrig bleibt, wenn man sich aller Kostüme entledigt hat. (13. November)

Nur ein wenig kälter. Nur ein wenig dunkler. Nur ein wenig länger. Nur ein kleiner Pieks. Nur ein Stückchen Stoff. Nur für vierzehn Tage. Nur für die gute Sache. Fällt das eigentlich nur mir auf? (7. November)

Es gibt ja Menschen, die regen sich mehr darüber auf, dass @elonmusk 8,- Dollar für einen blauen Haken auf Twitter verlangen möchte, als über ausufernde Steuern, Rundfunkgebühren und explodierende Energiepreise. (6. November)

„Stellen wir uns mal vor, @elonmusk würde die Öffentlich-Rechtlichen kaufen, wieviele Mitarbeiter könnte der Mann wohl feuern, weil sie nun wirklich nicht gebraucht werden?“ (5. November)

Alex Jones muss für seine bösartigen Lügen, an die er vielleicht selbst geglaubt hat, viele Millionen Dollar Schadensersatz zahlen. Was ist mit all jenen, die unendlich viel Leid über Familien gebracht haben mit ihren Lügen, Kinder seien bei Corona die Pandemietreiber gewesen? (3. November)

Früher wurde das Publikum noch von der Bühne aus beleidigt, aber es wurde wenigstens ernst genommen. Heute aber soll das Publikum von der Bühne aus erzogen werden. Ich finde das deutlich bedenklicher. (2. November)

Es ist völlig okay, etwas besser zu finden, als was anderes. Man kann eine Partei besser finden, ein Land und eine Religion. Die Frage ist allerdings: Wie gehe ich mit den anderen um? Daran scheitern die meisten. (23. Oktober)

Einer Konversionstherapie zur anderen Seite stehe ich eher skeptisch gegenüber. Keine sexuelle Orientierung und kein biologisches Geschlecht ist eine Krankheit und bedarf daher keiner Konversion. (8. Oktober)

Wisst Ihr, was mein Privileg ist? Alle dürfen sich so verkleiden wie ich aussehe. Sie dürfen sich mit meiner Hautfarbe anmalen, meine Kultur zum Kostüm machen, meinen Glauben verspotten und über mich lachen. Es ist mir absolut egal. Das ist mein Privileg. (Es ist nicht exklusiv.) (25. September)

Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist ja mittlerweile oft genug betont worden, aber gehört der Islam auch zum Iran? Was sagen der Islam und seine wort- und kopftuchgewandten Mitglieder zu der momentanen Gewalt im Iran? Wie haltet Ihr es mit dieser Religion? (23. September)

Wenn das so weiter geht mit der Energie- und Russlandkrise, wird uns gewiss bald irgendein 🤡 vorschlagen, die Bücher von Puschkin, Tolstoi, Gogol, Tschechow und Dostojewski zu verbrennen, um damit zu heizen, durch den Winter zu kommen und ein Statement gegen Russland zu setzen. (20. September)

Was ist schlimmer, jemanden mit einem Pronomen anzusprechen, mit dem sich die Person nicht identifiziert oder jemanden als rechts oder links zu bezeichnen, obwohl er sich nicht so identifizierst? Warum ideologische Zuschreibungen tolerieren, wenn biologische nicht mehr gehen? (17. September)

Man sagt ja: „Die Sonne geht unter.“ Dabei bewegt sich in Wirklichkeit die Erde und nicht die Sonne. So fühle ich mich manchmal mit gewissen Leuten. Sie bewegen sich radikal in eine Richtung, aber fragen dann mich, wann ich denn wohl falsch abgebogen sei. (15. September)

Warum ist Donald Trump, bei all dem, was ihm vorgeworfen wurde, noch nicht im Knast? Schon mal in Erwägung gezogen, dass all die üblen Anschuldigungen nicht stimmen? Trump ist der am meisten durchleuchtete Politiker und frei. Welch anderer Politiker würde das überstehen? Ehrlich (13. September)

Die Freiheit stirbt dort, wo ein Mensch einen anderen Menschen dazu zwingen kann, wie er über ihn zu denken und zu reden hat. (13. September)

Die Steine in der Krone der Königin kommen aus einer Zeit des Kolonialismus, ja. Und die Steine in Deinem Smart Phone kommen aus der Sklaverei von heute! (10. September)

Scholz und Habeck kommen in eine Bar und saufen. Der Wirt bringt die Rechnung; sagt Habeck: „Es ist nicht so, dass ich Zeche prelle, ich werde einfach nur nicht zahlen.“ Der Wirt reicht Scholz die Rechnung, der sagt: „Ich kann mich nicht daran erinnern, was getrunken zu haben.“ (8. September)

Liebe ORCs (Olaf, Robert, Christian), nur mal so als Frage: Das Geld, das ihr benutzt, um mich zu entlasten, woher habt Ihr das Geld eigentlich? Wer arbeitet für meine Entlastung? Ich hab nämlich das Gefühl, dass das nebst anderen auch ich bin. (5. September)

Woran erkennt man eine durch Ideologie gefangene Sprache? Man kann mit ihr nicht singen. Eine durch Ideologie vergewaltigte Sprache kommt dort an ihre Grenze, wo sie gesungen wird. Ich finde, wir sollten deutlich mehr singen! (30. August)

Ist Euch schon aufgefallen, je weniger Politiker zurücktreten, umso mehr Bürger werden gecancelt. Ich muss da an Bertolt Brecht denken: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“ (30. August)

Habe ich das richtig verstanden, wir verteufeln es, wenn sich Kinder als Indianer verkleiden und nennen es kulturelle Aneignung oder kulturunsensiblen Rassismus, aber wenn sich erwachsene Männer als Frauen verkleiden, dann nennen wir sie Frauen und feiern sie? (26. August)

Noah hat das erste Mal sein Beinchen gehoben! (18. August)

Wenn jemand nicht sagt, dass Du unrecht hast, sondern dass Du böse bist, gib Dich in Acht, denn es ist eine bewusst gesetzte Entmenschlichung. Menschen, die entmenschlicht wurden, kann man leichter Gewalt antun. (17. August)

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich höre, die Kunst solle „ein größeres übergeordnetes Ziel“ verfolgen, bekomme ich Beklemmungen mit einem Hauch Angst. (16. August)

Je mehr Menschen einer Meinung sind, umso wichtiger wird es, die andere Meinung zu schützen. Man muss sie nicht teilen und ihr nicht zustimmen, aber man muss sie schützen, denn eine Mehrheit, die nicht mehr hinterfragt wird, kann sehr gefährlich werden. (12. August)

Ich habe kein Recht dazu, andere Menschen zu zwingen, mich so zu sehen, wie ich gesehen werden will. Mein Ruf schaffe nicht ich, sondern alle anderen. Ich kann argumentieren, bitten, verführen, überzeugen, aber niemals darf ich erzwingen! (9. August)

Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? Es gibt viele Antworten, aber diese Antwort ist eine der wichtigsten: Etwas, das man sich nicht aussucht! (9. August)

Ich habe keine Angst vor Leuten, die denken, ich hätte Unrecht. Mit ihnen kann ich debattieren. Ich habe Angst vor Leuten, die glauben, ich sei böse. Diese Leute wollen nämlich nicht reden. Sie wollen zerstören. (5. August)

Bin ich als einfacher Bürger überhaupt berechtigt, sensible medizinische Daten zu erfragen, bevor ich jemanden in meinen Laden lasse? Darf mich der Staat dazu zwingen, diese Infos von meinen Mitbürgern zu erzwingen? (4. August)

So langsam wird klar, dass es jenen, die die Sprache mit Gewalt verändern wollen, politische Gegner diffamieren und die staatliche Gewalt nutzen, um übergriffig in private Verträge und Angelegenheiten einzudringen, nie um Emanzipation und Freiheit ging. Sie wollen Unterwerfung. (24. Juli)

Konversionstherapie (von lateinisch conversio‚ Umwendung, Umkehr) ist eine Therapie zur Veränderung der biologischen Realität des eigenen Seins, z.B. homosexuell sein, weil dieses Sein als falsch, krank, unpassend empfunden wird. Ich hab arge Probleme mit solchen Therapieansätzen. (23. Juli)

Was ist eigentlich absurder? Zu glauben, dass eine Jungfrau Kinder bekommen kann oder dass ein Mann Kinder bekommen kann? (13. Juli)

Wenn eine Frau sich als Mann definiert, darf sie dann auf #facebook, #instagram und #twitter ihre entblößte Brust zeigen? (4. Juli)

Bei Pronomen bin ich altmodisch im Sinne der Toleranz. Meine Pronomen gehören mir nicht. Nenne mich, wie Du willst. Es ist Deine Freiheit, mich so zu bezeichnen, wie Du willst. (25. Juni)

2 mal Claudia Roth: 2006 sagte sie zu den Mohammed-Karikaturen, es sei „falsch, Karikaturen zu veröffentlichen, die religiöse Gefühle der Muslime verletzten“. Heute sagt sie zur anti-israelischen documenta: „Ich werde nicht als Kulturpolizistin den Daumen heben oder senken“. (19. Juni)

Die Kartoffel hat einen Migrationshintergrund. Sie wanderte im 17. Jahrhundert nach Europa ein und wurde in Preußen am 24. März 1756 durch einen sogenannten „Kartoffelbefehl“ von Friedrich II integriert. (18. Juni)

Star Trek ist rassistisch! Kein einziger Vulkanier wird von einem echten Vulkanier gespielt und alle Klingonen sind geklingonfaced! (18. Juni)

Gestern wurde ich gefragt, was ist das Gegenteil von Freiheit? Mein erster Gedanke war: Paradies! Ja, der Garten Eden war wohl das schönste aller bekannten Gefängnisse. Ich mag die Freiheit. (10. Juni)

Wie wäre es mal mit einem Antisemitismusbeauftragten, der sich ausschließlich mit dem Antisemitismus innerhalb von Regierungsparteien beschäftigt? (1. Juni)

Ich hab da eine tolle Idee: Eine 9-Euro-Telefonkarte, womit man dann einen Monat lang von jeder Telefonzelle deutschlandweit im Festnetz telefonieren kann. (25. Mai)

„Lebe nicht so, als wäre es der letzte Tag in Deinem Leben, lebe so, als wäre es der letzte Tag in dem Leben eines Menschen, den Du liebst.“ (8. Mai)

Die Mehrheit der öffentlich-rechtlichen Journalisten ist eher links mit Schwerpunkt bei den Grünen. Natürlich sind sie für den Medienstaatsvertrag. Aber wären sie es auch, wenn die Mehrheit eher rechts wäre mit Schwerpunkt AfD? Oder würden sie dann die Gefahren erkennen? (2. Mai)

Elon Musk zahlt freiwillig 44 Milliarden Dollar für Twitter. Ich aber gehöre zu all jenen, die jedes Jahr zusammen über 8 Milliarden Euro für die Öffentlich-Rechtlichen zahlen müssen, nicht freiwillig, sondern unter der Drohung staatlicher Waffengewalt. Das ist der Unterschied! (26. April)

Vielleicht sollte mal jemand Jan Böhmermann stecken, dass mir Elon Musk im Gegensatz zu ihm keine Gewalt antut, denn Elon zwingt mich nicht mit Gewalt, seine Produkte zu finanzieren. Der Unterschied zwischen Elon und Jan ist weniger der Reichtum als mehr die Gewaltbereitschaft. (26. April)

Jede Richterin, Tischlerin, Ärztin, Spargelstecherin, Kellnerin, Lehrerin, Fahrerin, Müllfrau hat mal keinen Bock und arbeitet doch. Wenn aber eine Prostituierte keinen Bock hat, findet der Sex ohne Konsens statt. Das ist per Definition Vergewaltigung. Das ist der Unterschied. (23. April)

Es wissen deutlich mehr Leute, wann Hitler Geburtstag hatte, als wann Merkel Geburtstag hat. Dabei war Angela deutlich länger im Amt als Adolf. Was ist da los? (20. April)

Mit über 1,6 Milliarden Muslimen auf der Welt und diversen Ländern, die nach der Scharia leben, ist der Islam eine der mächtigsten Ideologien der Welt. Der Islam ist kein Opfer. Der Islam herrscht! (18. April)

Es kracht nicht mehr zwischen Christen und Juden. Es kracht nicht zwischen Juden und Buddhisten, nicht zwischen Christen und Hindus. Es kracht zwischen Juden und Muslimen, zwischen Christen und Muslimen, zwischen Buddhisten und Muslimen. Woran mag das nur liegen? (17. April)

Meine Pronomen: Darfste/Dir/Aussuchen (17. April)

Nur, wer angreifen kann, wer eine Waffe besitzt, kann Pazifist sein. Wer nicht zur Gewalt greifen kann, ist kein Pazifist, sondern machtlos. Pazifismus ist eine Entscheidung. (16. April)

Ich möchte nur noch einmal daran erinnern, dass von 1998 bis 2021 die CDU nur 16 Jahre an der Regierung war, die SPD aber 19 Jahre. Uns regiert somit immer noch die Partei, die uns den ganzen Rotz eingebrockt hat! (13. April)

Es gibt kaum etwas, das so gefährlich ist, wie mächtige Menschen, die glauben, sie seien Opfer. (12. April)

Heute morgen um 7:30 Uhr ist Moses in unseren Armen gestorben. Elf wunderschöne Jahre tollen, buddeln, knuddeln, dumme Sachen machen und neugierig sein. Moses, Du warst einfach perfekt. (9. April)

Ich habe gerade nach langer Zeit mal wieder das Lächeln meines Bäckers gesehen. Schön. (5. April)

Gestern stand ich seit langer Zeit endlich mal wieder auf einer Bühne ohne Corona-Regeln. Keine Maskenpflicht. Kein Abstand. Keine Impfpflicht. Es galt wieder das herrliche Wort: „Hereinspaziert!“ Es war für mich das erste Mal seit dem 10. März 2020. Es war einfach wunderbar. (5. April)

Es gibt Menschen, die behaupten, Worte seien Gewalt, nur um dann tatsächliche physische Gewalt gegen die Person anzuwenden, die gesprochen hat. Ob eine Fresse, die redet, Gewalt ist, steht zur Diskussion, aber: Ein Schlag in die Fresse ist definitiv Gewalt! (29. März)

Noch sieben Tage bis alle Maßnahmen fallen. Ab dann gilt wieder dieser wahnsinnige Ansatz von Selbstbestimmung, Vertrauen, Respekt, Freiheit und freiwilliger Rücksichtnahme. Krass. (27. März)

Sich anzumalen und zu verkleiden und dann zu behaupten, man sei jemand anderes, ist gesellschaftlich okay, wenn es um das Geschlecht geht, aber überhaupt nicht okay, wenn es um die Hautfarbe geht. Woran, glaubt Ihr, liegt das? (27. März)

Ist Transsexualität eigentlich sexuelle Aneignung? (24. März)

Es ist vielleicht nur ein Gefühl, aber mir scheint, als würden zwar immer mehr Menschen Mitgefühl zeigen, aber immer weniger Menschen Mitgefühl fühlen. (22. März)

Jeder Vorschlag einer Problemlösung, bei dem der Mensch zum Problem erklärt wird, ist unmenschlich. Eine solche Lösung will nicht das Problem beenden, sondern den Menschen. (19. März)

Wie wäre es mit einer Impfung, die so gut ist, dass sich Geimpfte nicht vor Ungeimpften fürchten müssen? (18. März)

Betroffenheit ist in Deutschland ein Gefühl, das sich zwischen zwei Tagesordnungspunkten bemerkbar macht. (17. März)

Wenn es zur Impfpflicht kommt, würde ich mir am liebsten meine drei Impfungen aus meinem eigenen Körper saugen und sie dem Deutschen Bundestag vor die Füße spucken! (17. März)

Die westliche Welt lässt Putin gerade wissen: „Weil Du Atomwaffen hast, werden wir nichts tun, um Dich aufzuhalten.“ Ich denke mal, das Regime im Iran nimmt das mit besonderem Interesse zur Kenntnis und könnte dadurch zu einer höheren Anstrengung motiviert werden. (14. März)

Frieren für die Freiheit! Was bedeutet Frieren? Für MdBs bedeutet Frieren, mal auf Diäten verzichten und für die ÖR Sendeanstalten, mal ein paar Monate keine Beiträge zu bekommen. Seid Ihr dazu bereit? Oder fordert Ihr Opfer nur von jenen, die nicht so privilegiert sind wie Ihr? (13. März)

Liebe Mitglieder der Regierung, Ihr diskutiert nie darüber, ob ihr uns unsere Freiheit wieder gebt, sondern immer nur darüber, ob Ihr uns weiterhin unsere Freiheit mit Gewalt nehmt. (13. März)

Wie schwach muss man sein und wie schlecht müssen die eigenen Werte und Überzeugungen sein, dass man die Propaganda des Feindes verbieten muss? (13. März)

Während der McCarthy-Ära war Stalin an der Macht. Viele Künstler wurden damals gecancelt, wenn sie sich nicht klar distanzierten. Heute empfinden wir diese Ära als falsch. Heute ist Putin an der Macht und wieder werden Künstler entlassen, wenn sie sich nicht distanzieren. (2. März)

Warum soll man die Lüge blockieren? Verstehe ich nicht. Ich will wissen, was der Gegner denkt. Zensur ist das Mittel Putins. Ich will alles hören, was Putin und seine Schergen sagen. Schon aus Selbstschutz. (1. März)

Putin bezeichnet in einer Fernsehansprache seinen Angriff als Entnazifizierung der Ukraine. Menschen, die angegriffen werden sollen, zu Nazis zu erklären, ist mittlerweile eine international sehr beliebte Taktik von Tätern geworden. (24. Februar)

Freedom Day in Deutschland ist, wenn man das Fenster im Gefängnis auf Kipp stellt. (21. Februar)

❤️ Mehrdad Karimpour 🏳️‍🌈 Farid Mohammadi ❤️ Diese zwei Männer wurden im Iran hingerichtet, weil sie schwul waren. Nennt ihre Namen. Gegen das Totschweigen. (3. Februar)

Natürlich sind viele Journalistinnen und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für eine Impfpflicht. Sie sind schließlich auch für den Zwang, ihre Sendungen bezahlen zu müssen. Passt. (3. Februar)

Das Problem ist: Es gibt viel zu viele Menschen, die die Kuchen verteilen wollen und viel zu wenig Menschen, die sie backen. (29. Januar)

Wenn eine Partei, die nirgendwo in Regierungsverantwortung ist, abdriftet, beunruhigt mich das deutlich weniger, als wenn eine Partei in Regierungsverantwortung abdriftet und dabei ihre Macht missbraucht. (29. Januar)

Wichtig ist nicht, wer in Zeiten der Angst mitgemacht hat. Wichtig ist, wer, wann, wie aufhört. Ich befürchte, Deutschland zieht mal wieder gnadenlos alle Maßnahmen bis zur Götterdämmerung und bis zum bitteren Untergang durch. (28. Januar)

Oft bemerkt man Ungerechtigkeiten erst, wenn man selber betroffen ist. (28. Januar)

Wie wäre es mit einer Boosterwahl alle sechs Monate, um den Status der Volksvertretung für unsere Politikerinnen und Politiker aufzufrischen? (26. Januar)

Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Was auch immer Du glaubst, Deine Freiheit erlaubt es Dir nicht, gegen den erklärten Willen des Anderen, in seinen Körper einzudringen. (23. Januar)

Nicht die sofortige Beendigung aller Maßnahmen muss gerechtfertigt werden, sondern die Fortführung. (20. Januar)

Ich verstehe die Sache mit der Kritik an kultureller Aneignung nicht. Alles, was ich in meinem Leben benutze, habe ich mir angeeignet. Ich habe nichts davon selbst erfunden. (4. Januar)

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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7 Antworten zu Gerd Buurmann zwitschert – 2022

  1. thomasexgotha schreibt:

    „Wer jedoch nur ARD und ZDF schaut, ist blind und taub für die Alternativen und versteht andere Konzepte nicht mal mehr.“ Wenn Sie mit den „anderen Konzepten“ Plattformen wie die nach rechts offene „Achse“ meinen, auf der Antisemiten wie Bhakdi als seriöse Quelle angegeben werden, dann verstehe ich die in der Tat nicht, obwohl ich nicht einmal einen Fernseher besitze. Ich will den Unfug aber auch nicht verstehen.
    Ich kannte einmal einen Gerd Buurmann, der sich offen gegen Antisemitismus gestellt hat. Ob der Opfer eines kleinen Austauschs geworden ist?

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  2. Anonymous schreibt:

    Werter Herr Buurmann! Drei Reiter scharren mit den Hufen bei der Durchsicht Ihres Gezwitschers und die wehrhafte Republik wundert sich. Letztlich glaube ich jedoch libertäre Utopien erleben immer mal wieder kleinere Apokalypsen, das liegt einfach in der Natur des real existierenden Libertarismus.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie Frohe Pfingsten, Ludwig.

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  3. Pingback: Gerd Buurmann zwitschert — Tapfer im Nirgendwo – Ollis Blog der Infamie

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