Die Portias der „Israelkritik“

Der Philosoph Isaiah Berlin hat den Antisemitismus einst als ewigen Schnupfen beschrieben, der zwar unausrottbar sei, aber nicht unbedingt tödlich. Ebenfalls auf ihn zurück geht die schelmische Formulierung: Ein Antisemit sei jemand, der Juden mehr hasst, als es strikt notwendig ist.

Diese Definition ist so pointiert, wie zutreffend. Es gibt daneben allerdings noch eine weitere Form des Antisemitismus, die sehr wirksam ist, weil selten erkannt und darum kaum ernst genommen: der Philosemitismus. Philosemitismus ist eine Art lieb gemeinter Antisemitismus, der Juden nicht mehr hasst als strikt notwendig, sondern mehr liebt. Das Zerrbild erfährt diese Form des Antisemitismus‘ in dem Drama Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing.

Nathan der Weise, der aufgeklärte, gute Jude, der jenseits aller menschlichen Eigenarten und Schwächen Sinnbild geworden ist für den verständnisvollen, vergebenden und vor allem unreligiösen Juden. Während allen Charakteren in Lessings Stück Schwächen und religiöse Eigenarten zugesprochen bekommen, thront die Idee des Nathans über alle Figuren und wird so zu einer bloßen Schablone.

Nicht auszumalen, wenn Nathan der Weise auf einmal menschliche Züge bekäme, wenn er Gefühle, ja Zorn und Rache entwickeln würde. Nathan der Weise ist ein Jude, der in der christlichen Welt gerade deshalb so beliebt ist, weil er mehr Idee denn Mensch ist. So erstrebenswert die Ideen der Aufklärung auch sind, so sehr hat es dem Judentum geschadet, dass Dank Lessings Stück diese Ideen speziell auf das Judentum projiziert wurden und sie somit wie keine andere Religion oder Kultur zur Einhaltung dieser Prinzipien verpflichtet wurde. Gerade hier ist eine der Wurzeln des lieb gemeinten Antisemitismus zu finden, der Juden solange toleriert, wie sie sich in Einhaltung der aufklärerischen Prinzipien zu Opfern der bösen Welt machen lassen.

Solange Juden in Ablehnung von Gewalt zu Opfern werden, solange sie wie Nathan der Weise höchstens ihre Rhetorik als Waffe einsetzen, wenn Ihnen die Worte Tut nichts! Der Jude wird verbrannt!“ entgegengeschmettert werden, solange sie eben ganz friedlich bleiben, solange sind sie den christlichen Mitmenschen Willkommen. Sobald sie aber beginnen, sich zu wehren, schlägt die angebliche Sympathie in bittere Antipathie um.

Der Jude hat verständnisvoll und vor allem vergebend zu sein, um von seiner Umwelt geliebt zu werden. Es ist genau diese Anforderung der christlichen Welt an Juden, die Shakespeares Jude Shylock in „Der Kaufmann von Venedig“ zum Verhängnis wird. In dieser Komödie, die 150 Jahre vor „Nathan der Weise“ verfasst wurde, finden wir einen Juden, der wie alle anderen Figuren ein ganz gewöhnlicher Mensch ist, der sich irgendwann schlicht weigert, die Schmach der Unterdrückung einfach so hinzunehmen. Wie sehr diese Figur auch in der Rezeptionsgeschichte von klassischen Antisemiten zum Zerrbild des zornigen, gierigen Juden verstellt wurde, so leicht ist es dennoch zu erkennen, wenn man das Stück einfach nur liest, was schon Heinrich Heine erkannte, dass nämlich Shylock ein wahrer, ein ehrlicher Mann ist, dem Unrecht geschieht und der sich daher folgerichtig wehrt. Wie sehr Heinrich Heine die Figur des Shylocks und somit auch das Stück „Der Kaufmann von Venedig“ mochte, wird allein schon an der Tatsache deutlich, dass er eines seiner berühmtestes Gedichte, nämlich „Die Lore-Ley“ mit den Anfangsworten dieser Komödie von Shakespeare beginnen lässt: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin.“

Während sämtliche Christen in dieser Komödie von Shakespeare nicht in der Lage sind, ihre eigenen christlichen Prinzipien zu leben, fordern sie von dem Juden eben genau diese Verhaltensweise und bestrafen ihn umso heftiger, als sich herausstellt, dass er den christlichen Geboten nicht unbedingt folgen möchte oder kann. Shylock will und kann nicht besser sein als alle anderen Menschen. Er ist kein Übermensch und bringt dies auch mit folgenden Worten auf den Punkt:

Hat nicht ein Jude Augen? Hat nicht ein Jude Hände, Gliedmaßen, Werkzeuge, Sinne, Neigungen, Leidenschaften? Mit derselben Speise genährt, mit denselben Waffen verletzt, denselben Krankheiten unterworfen, mit denselben Mitteln geheilt, gewärmt und gekältet von eben dem Winter und Sommer als ein Christ? Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen? Sind wir euch in allen Dingen ähnlich, so wollen wir’s euch auch darin gleich tun. Wenn ein Jude einen Christen beleidigt, was ist seine Demut? Rache. Wenn ein Christ einen Juden beleidigt, was muss seine Geduld sein nach christlichem Vorbild? Nu, Rache.

Shylock ist im Gegensatz zu Nathan ein Mensch, mit Gefühlen und Ängsten. Wie jeder Mensch, der bedroht oder angegriffen wird, will er sich verteidigen, sein Leben schützen und zur Not auch seine Umwelt in Angst und Schrecken versetzen, so dies die einzige Möglichkeit ist, das eigene Leben zu bewahren.

Genau diese Menschlichkeit wird Juden heutzutage verwehrt. Auch heute nimmt es die christliche und seit neustem immer vehementer auch die muslimische Welt den Juden übel, dass sie es wagen, menschlich zu sein. Es reicht schon ein Blick in die Organisation der Vereinten Nationen, um zu sehen, welche Fratze der lieb gemeinte Antisemitismus annehmen kann. Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel.

In der Vereinten Nationen findet sich diese Ideologie des lieb gemeinten Antisemitismus, der von Juden mehr verlangt als von dem Rest der Welt in ganz besonderem Maße. In einer geradezu manischen Fixiertheit auf nur 0,1089% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sieht die UN ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Während also 99,9% der Welt mit geradezu christlicher Milde beäugt werden, müssen die restlichen 0,1% den vollen Zorn der Aufklärung auf ihre Schultern laden. Die Vereinten Nationen sind somit nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

Gefährlicherweise kommt bei dem lieb gemeinten Antisemitismus noch ein weiterer Aspekt hinzu. Der lieb gemeinte Antisemitismus lobt Juden gerne bis über den goldenen Klee und macht sie so zu besseren und vor allem überlegeneren Menschen. Sobald sie aber aufhören, Musterjuden zu sein, die ihre Kräfte zur Verwirklichung einer für die Christen besseren Welt einsetzen, schlägt die Bewunderung in Furcht und Ablehnung um. Dann plötzlich sind es die rastlosen Juden, die überall alles unterwandern und dominieren. Was für den alten Antisemitismus „Die Protokolle der Weisen von Zion“ waren, ist für den modernen und lieb gemeinten Antisemitismus „Die Israel-Lobby“.

Alle Juden der Welt zusammengenommen ergeben gerade mal 0,22% der Gesammtbevölkerung. 99,78% der Bevölkerung werden somit von Nicht-Juden gestellt. Dennoch hält sich der wackere Glaube vom starken und vor allem stets präsenten Juden. Es ist geradezu amüsant wieviel Menschen an die Macht der Juden glauben. Wenn man diese Menschen nun fragt, wie es denn um den Einfluss der Holländer (0,25% der Gesamtbevölkerung), der Deutschen (1,22%), der Chinesen (19,5 %), der Muslime (19,26%) oder der Christen (31,11%), bestellt sei, schauen diese Menschen nur ganz verwirrt, ganz so als habe man gerade eine völlig absurde Frage gestellt. Nur die Frage nach dem Einfluss der Juden ist selbstverständlich nicht absurd. Die Juden sind halt etwas ganz besonderes. Und weil sie etwas ganz besonders sind, müssen sie sich auch ganz besonders benehmen. Sie sollen brav und anständig sein, wie ein wohlerzogenes Kind, das zur Vergewaltigung zum lieben Onkel geschickt wird. Solange sich Juden schön abschlachten lassen, werden sie von allen geliebt; aber wehe, sie fangen an, sich zu wehren, dann hört der Spaß auf. Der Israel-Gaza-Konflikt von Anfang 2009 ist dafür das beste Beispiel.

Zwar erlaubt es das Völkerrecht, dass eine Nation sich zu Wehr setzen darf, wenn Bomben auf ihr Territorium abgefeuert werden, aber für Israel gilt das nicht. Obwohl das Land vom Gazastreifen aus monatelang mit Bomben beworfen wurde, begann für die Weltöffentlichkeit die Katastrophe erst, als Israel anfing, sich zur Wehr zu setzen. Die Weltöffentlichkeit war geradezu empört über die Unverschämtheit der Israelis, sich nicht einfach so abschlachten zu lassen. Nathan der Weise griff zum Messer, geradeso wie es Shylock in „Der Kaufmann von Venedig“ tat und ebenso, wie es jeder normale Mensch getan hätte.

Alle Nationen der Welt haben stets ihr Recht auf Selbstverteidigung genutzt, manchmal sogar mit bitteren Folgen für die Zivilbevölkerung (z.B. USA nach Pear Harbor oder Englang nach dem Blitz 1940/41), aber Israel darf das eben nicht. Dabei ist Israel das einzige Land in der Geschichte der Menschheit, das bei einer vergleichbaren Bedrohung so human reagiert hat. Kein Land der Gegenwart und der Geschichte hat jemals 1000 Bomben geschluckt, bevor es sich zur Wehr gesetzt hat und kein Land ist nach einem solchen Angriff jemals so bedacht gegen seine Feinde vorgegangen wie Israel.

Jedes zivile Opfer ist ein Opfer zu viel, das ist klar, aber jedes andere Land hätte, wenn es monatelang bombardiert worden wäre, irgendwann den Ort aus dem die Bomben kommen dem Erdboden gleich gemacht und zwar von der Luft aus. Nur Israel schickt seine Jungs und Mädchen als Bodentruppen in die Gefahr des Gazastreifens, um so die Zahl der Toten unter den Zivilisten klein zu halten. Eine geradezu einzigartige Vorgehensweise in der grausamen Geschichte der menschlichen Kriege. Man nenne mir nur ein Land, ein einziges, das anders, das besser gehandelt hat, ein Land, das anders, das besser handeln würde als Israel. Von Israel wird jedoch nicht erwartet, es besser zu machen, sondern perfekt. Israel muss ein Nathan der Weise sein, denn Israel ist der Jude unter den Staaten.

Juden dürfen auf keinen Fall auffallen. Zur Not müssen sie ganz einfach verschwinden, wie Shylock. Als Shylock sich weigert, das Prinzip der Vergebung zu leben, wird er von Portia, die ebenfalls jede Vergebung fahren lässt, brutal bestraft.

Im vierten Akt von Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ spricht Shylock seine letzten Sätze und taucht im fünften und finalen Akt einfach nicht mehr auf. Im letzten Akt ist Venedig judenrein, so wie es die Nazis einst mit der ganzen Welt vor hatten und wie es die Hamas heute für Palästina fordert. Ständig ist von palästinensichen Organisationen, aber auch von vielen europäischen und amerikanischen Regierungen die Forderung zu vernehmen, erst einmal mögen alle jüdischen Siedler verschwinden, bevor ein palästinenischer Staat gegründet werden könne, denn nur ein „judenreines“ Palästina sei ein wahres Palästina. Man stelle sich mal vor, in Europa würde ein Staat, der deutsche gar, fordern, alle Juden mögen ihre Häuser, Immobilien und Grundstücke aufgeben. Diese Forderung würde einen Aufschrei auslösen (hoffe ich wenigstens). Aber der Hamas gesteht man dieses Recht zu, eine Organisation deren erklärtes Ziel es ist „alle Juden ins Meer zu treiben“.

Wer einem palästinensischen Staat das Recht gibt, jüdische Siedler zu vertreiben, gesteht dem Land im Grunde zu, Juden zu deportieren.

Warum aber ist es für einen möglichen zukünftigen palästinensischen Staat unzumutbar, jüdische Bürger zu tolerieren?

Warum ist es schlimmer Häuser zu bauen, denn Häuser zu bebomben?

Warum ist es akzeptabler, Juden zu hassen, statt Siedler zu sein?

Warum wird im Jahre 2010 ein Brandanschlag auf eine deutsche Synagoge verübt, wenn Juden in Palästina Siedlungen bauen?

Warum müssen israelische Regierungen immer erklären, dass sie für eine Zwei-Staaten-Lösung sind, obwohl in den letzten 30 Jahren nicht ein palästinensischer Vertreter für eine solche Lösung eingetreten ist, geschweigedenn einen Frieden mit Israel angeboten hat?

Warum wird Israel für die Grenzpolitik zum Gazastreifen kritisiert, eine Grenze, die sich regelmäßig für Hilfsgüter öffnet, während Ägypten für die fest geschlossene Grenze zum selben Gazastreifen nicht kritisiert wird?

Warum soll Israel seine Grenze zum verfeindeten Gazastreifen öffnen, während Agypten die Grenze zum selben aber befreundeten Gazastreifen geschlossen halten darf?

Warum fordert niemand von einem zukünftigen palästinensischen Staat, dass er Frauen und Männer, Homos und Heteros, Juden und Palästinenser mit gleichen Rechten und Pflichten vor dem Gesetz ausstattet?

Und schließlich:

Warum wird von Israel erwartet ein Nathan zu sein, wenn sich Palästina wie ein Shylock benimmt?

„Sind wir euch in allen Dingen ähnlich, so wollen wir’s euch auch darin gleich tun.“

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6 Antworten zu Die Portias der „Israelkritik“

  1. Hartung schreibt:

    Ich finde den Artikel sehr gut geschrieben, aber ich muss mich auch meinen Vorrednern anschließen. Aus Erfahrung vor Ort weiß ich zwar, wie die Lage in Sderot mit den Kassam-Raketen ist, aber auch die Realität der Siedlungspolitik darf man nicht ausblenden. Hierzu habe ich einen Bericht geschrieben, der an dieser Stelle vll. interessant sein könnte: http://freiesicht.wordpress.com/2010/11/25/die-israelischen-siedlungen-eine-kritische-bestandsaufnahme/

    Nichtsdestotrotz. Israel hat ein Selbstverteidigungsrecht gegen die islamistische Hamas. Bei der völkerrechtswidrigen Besiedelung arabischen Territoriums hört es aber auf!

    Grüße

  2. Unparteiisch schreibt:

    Israel stellt seine Position nicht zu unrecht als moralisch überlegen dar. Dann sollten Sie auch so handeln. Verweise auf die Hamas, von der man sich moralisch absetzen möchte, werden immer wieder angeführt, um das eigene Handeln zu rechtfertigen.

    Die Siedlungspolitik ist kein „kleines Problem“. Hier geht es um eine Art Landnahme in einem besetzten (!) Gebiet. Es sollen Tatsachen geschaffen werden, Verhandlungsmasse für den Friedensprozess. So verstehe ich die in den letzten Jahren fehlende israelische Unterstützung für einen Friedensprozess auch als Verzögerungstaktik. Für Israels Interessen ist dies gut. Für eine gerechte Lösung allerdings schlecht. Und: Nur eine gerechte Lösung hat eine Chance, durchgesetzt zu werden und zu bestehen.

    Gruß

  3. Simon Otterbein schreibt:

    Sorry für Doppelposting, ersten Kommentar bitte löschen

  4. Simon Otterbein schreibt:

    Sehr richtig, nicht das wir uns falsch verstehen, ich stimme fast vollkommen zu, allerdings muss ich hinzufügen, dass der Nahostkonflikt etwas anders beschaffen ist als dargestellt, was die Siedlungen betrifft. Isreal wurde zahllose Male von seinen Nachbarsaaten attackiert und setzte sich meist erfolgreich zur Wehr, Aggression seitens Israel hat es eigentlich nie gegeben. Die Siedlungspolitik seitens Israel ist leider durchaus etwas problematisch, was eine diplomatische Lösung des Konfliktes mit den Palistinänsern betrifft. Jedoch steht dies in keinem Verhältniss zu den hetzerischen Anschuldigungen seitens der Isrealkritiker diesbezüglich.

  5. Simon Otterbein schreibt:

    Sehr richtig, nicht das wir uns falsch verstehen, ich stimme fast vollkommen zu, allerdings muss ich hinzufügen, dass der Nahostkonflikt etwas anders beschaffen ist als dargestellt, was die Siedlungen betrifft. Isreal wurde zahllose Male von seinen Nachbarsaaten attackiert und setzte sich meist erfolgreich zur Wehr, Aggression seitens Israel hat es eigentlich nie gegeben. Die Siedlungspolitik seitens Israel ist leider durchaus etwas problematisch, was eine diplomatische Lösung des Konfliktes mit den Palistinänsern betrifft. Jedoch steht dies in keinem Verhältniss zu den hetzerischen Anschuldigungen seitens der Isrealkritiker diesbezüglich.

    Der Siedlungsbau ist problematisch zu sehen, jedoch ist er eine relativ harmlose, offensive Politik die den Friedensprozess höchstens erschwert, nicht jedoch unterwandert.

  6. Andy schreibt:

    Klar & deutlich mit schönen Zitaten.
    Bedankt.

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