Ich klage an: Den Deutschen Bundestag

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

mit Erstaunen habe ich Ihren einstimmigen Beschluss vom 30. Juni 2010 zur Kenntnis genommen. Es kommt wahrlich selten vor, dass CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke einer Meinung sind. Der letzte bedeutende einstimmige Beschluss, an den ich mich erinneren kann, wurde im September 2009 gefasst und zwar mit der längst überfälligen Rehabilitierung sogenannter Kriegsverräter. 64 Jahre nach Kriegsende beschloss der Bundestag einstimmig, die entsprechenden Urteile der NS-Justiz aufzuheben.

Es ist bezeichnend, dass es 64 Jahre gebraucht hat, bis der Deutsche Bundestag in der Lage war, seine Reihen über alle ideologischen Differenzen hinaus zu schließen. Bei diesem Tempo dürfte es schon im Jahre 2074 soweit sein, dass der Deutsche Bundestag einen einstimmigen Beschluss zur Hamas oder dem Diktator Ahmadinedschad fasst.

Während es „lediglich“ der Wunsch Ahmadinedschads ist, die Existenz Israels zu beenden, hat sich die Hamas das ganz große Ziel gesetzt: die Vernichtung aller Juden. In der Charta der Hamas heißt es:

„Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Wer so etwas in seine Charta schreibt, darf mit Fug und Recht ein Nazi genannt werden. Ja, die Hamas sind die Nazis von heute, sie wollen es sogar sein. Sie stellen sich ganz bewusst in die Tradition der Muslimbruderschaft, die vor 75 Jahren die Nazis für sich entdeckt hat. Diese muslimischen Nazis hassen Juden und wünschen sich nichts mehr als ihre Vernichtung.

Sie haben Juden schon gehasst, bevor es die Blockade gegen den Gazastreifen gab.
Sie haben Juden schon gehasst, bevor der Gazastreifen von Israel besetzt wurde.
Sie haben Juden noch gehasst, nachdem der Gazastreifen geräumt wurde.
Sie haben Juden gehasst, bevor israelische Siedlungen gebaut wurden.
Sie haben Juden gehasst, nachdem israelische Siedlungen geräumt wurden.
Sie haben Juden gehasst, bevor Israel angefangen hat, sich zu verteidigen.
Sie haben Juden sogar schon gehasst, bevor es Israel überhaupt gab.

Für diese Nazis ist es egal, was Israel tut oder unterlässt, denn die pure Existenz von Juden ist schon ein Problem für sie. Nichts kann diesen Judenhass stoppen oder mildern, nichts ausser Wehrhaftigkeit.

Genau diese Wehrhaftigkeit greifen Sie nun an, meine verehrten Damen und Herren des Deutschen Bundestages. Obwohl Sie nicht in der Lage sind, einen einstimmigen Beschluss zu dem Vernichtungswunsch der Hamas oder Ahmadinedschad zu fassen, ist es Ihnen möglich einen Beschluss gegen Israels Verteidigung zu fassen. Wenn es die Juden in Israel wagen, sich nicht einfach abschlachten zu lassen, wenn sie mit Selbstverteidigung drohen, ja sie sogar anwenden, dann plötzlich ist der Bundestag von einer fraktionsübergreifenden Einigkeit beseelt.

Es lohnt daher ein genauerer Blick in Ihren Beschluss.

„Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, die Forderung nach einer internationalen Untersuchung des Einsatzes gegen die „Solidaritätsflotte“, wie sie der Generalsekretär der Vereinten Nationen erneut gefordert hat, zu unterstützen, die das Vorgehen beider Seiten, einschließlich möglicher Verbindungen von Organisatoren zur radikalislamistischen Hamas und anderen radikalen islamistischen Organisationen, in den Blick nehmen sollte.“

Das ist ja interessant. Ich frage mich nur, warum Sie sich für die Untersuchung dieser Angelegenheit stark machen? Wenn ich Ihren Beschluss richtig interpretiere, ist die Sache für Sie schon längst geklärt. In Ihrem Beschluss stellen Sie folgendes fest:

„Die Schiffe der „Solidaritätsflotte“ mit etwa 680 Aktivisten an Bord transportierten Hilfsgüter und Baumaterialien für die Menschen in Gaza. Sie hatten nach eigener Aussage Beteiligter aber vor allem das Ziel, die bestehende Seeblockade, die Israel über Gaza verhängt hat, zu durchbrechen.“

Was also soll untersucht werden, was sie nicht schon längst zu wissen glauben? Sie behaupten schon vor der Untersuchung, dass es sich um eine „Solidaritätsflotte“ gehandelt haben soll, die Hilfsgüter in den Gaza-Streifen schicken wollte. Es ist Ihnen dabei völlig egal, dass die Hamas die “Hilfsgüter”, die auf den Schiffen der “Freedom Flotilla” waren, gar nicht haben wollte, da es sich um abgelaufene Medikamente und anderen Schrott handelte, den die edlen Spender loswerden wollten, wohl um „die Sperrmüllgebühr nicht bezahlen zu müssen“, wie Henryk M. Broder vermutete.

Die Möglichkeit, dass es sich nicht um eine Hilfsflotte, sondern um ein Kriegsschiff gehandelt haben könnte, mit der erklärten Absicht, Israel derart zu schwächen, dass das verfassungsmäßig erklärte Ziel der Hamas, nämlich die totale Vernichtung Israels und aller Juden näher rückt, schließen Sie mit Ihrem Duktus der Feststellung schon im Vorfeld kategorisch aus.

Im Grunde kann ich Ihre Handlung sogar verstehen. Es wäre für den Deutschen Bundestag wirklich hochnotpeinlich, wenn heraus käme, dass es sich nicht um eine Hilfs-, sondern um eine terroristische Flotte gehandelt hat; schließlich waren einige Abgeordente der Partei Die Linke mit an Bord. Bei so einem Ergebnis hätten dann deutsche Abgeordnete eine kriegerische Aktion gegen Israel geführt.

Deutsche Abgeordnete erklären Israel den Krieg!

Das wäre wirklich eine katastrophale Nachricht. Sie muss unter allen Umständen verhindert werden. Als Rettungsanker zur Verhinderung dieser schlechten Nachricht, bleibt Ihnen nur noch der Ruf nach einer „unabhängigen“ Untersuchung. Was unabhängig allerdings in Ihrem Sinne bedeutet, das machen Sie im Beschluss deutlich klar:

„Das israelische Kabinett hat am 14. Juni 2010 eine Untersuchung des Einsatzes gegen die „Solidaritätsflotte“ unter internationaler Beteiligung beschlossen. Die Vorgänge sollten im Rahmen der Untersuchung umfassend aufgeklärt werden, wobei auch die Beteiligung von Vertretern des Nahost-Quartetts, dem die EU, die Vereinten Nationen, Russland und die USA angehören, sinnvoll wäre.“

Natürlich: Die Vereinten Nationen. Wer sonst? Die Vereinten Nationen sind wahrlich Ihr letzter Rettungsanker. Soviel gutes es auch über die Organisation der Vereinten Nationen zu berichten gibt, so sehr ist sie ungeeignet, in dieser Angelegenheit unabhängig zu untersuchen. Die Vereinten Nationen haben sich in der Vergangenheit leider mehrfach als absolut einseitig erwiesen, wenn es darum ging, Urteile über den einzigen jüdischen Staat der Welt fällen .

Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. Der Anteil der Israelis zur Weltbevölkerung beträgt 0,1089%. Diese 0,1089% erhalten mehr Kritik und Resolutionen von den Vereinten Nationen als die restlichen 99,9% zusammen. Glauben die Vereinten Nationen eigentlich wirklich, dass Israel schlimmer ist als Iran, Nordkorea, Deutschland, die USA, Brasilien, Russland, China, Südafrika, Ägypten, Lybien und all die anderen Länder dieser Erde zusammen? Wer das glaubt, kann mit Fug und Recht als Antisemit bezeichnet werden. Die Vereinten Nationen jedenfalls scheinen dies zu glauben und handeln dementsprechend. Sie können sich daher um viel kümmern, aber nicht um eine unabhängige Untersuchung in Sachen Israel – die Kompetenz haben sie in dieser Sachfrage mehr als deutlich verloren.

Dennoch legen Sie, verehrte Damen und Herren des Deutschen Bundestages, all Ihre Hoffnungen in die Vereinten Nationen. Nur von ihr können Sie eine Untersuchung erwarten, die auch wirklich zu dem „unabhängigen“ Ergebnis kommt, das Ihrer vorgefestigten Feststellung entspricht. Nur in den Vereinten Nationen, einer Organisation, die selbst die patriarchalsten Gesellschaften noch zu Verteidigern der MenschenMännerrechte erklärt, können Sie eine Partnerin finden, die blind genug ist, damit ihr nicht schon die Tatsache verdächtig vorkommt, dass es auf der Flotte ein separates Frauendeck gegeben hat, um die männlichen Frauenfeinde, Schwulenkiller und Antisemiten auch ja nicht von der weiblichen Verführung an ihrem Hass zu hindern.

Den Höhepunkt erreicht Ihr Beschluss jedoch an folgender Stelle:

„Israels legitime Sicherheitsinteressen müssen gewahrt bleiben. Das setzt voraus, dass der Raketenbeschuss aus Gaza sofort aufhört und dass durch ein Grenzkontrollregime Waffenlieferungen nach Gaza unterbunden werden, wie es der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit Resolution 1860 (2009) gefordert hat. Das Existenzrecht Israels muss allgemein anerkannt werden, insbesondere durch die Hamas.“

Als ich diese Zeilen las, war ich drauf und dran, all meine Bedenken über Bord zu werfen und Ihnen Lob aussprechen, wäre auf diese Forderung nicht das gefährlichste aller deutschen Worte gefolgt:

„Israels legitime Sicherheitsinteressen müssen gewahrt bleiben. Das setzt voraus, dass der Raketenbeschuss aus Gaza sofort aufhört und dass durch ein Grenzkontrollregime Waffenlieferungen nach Gaza unterbunden werden, wie es der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit Resolution 1860 (2009) gefordert hat. Das Existenzrecht Israels muss allgemein anerkannt werden, insbesondere durch die Hamas.
Aber …“

Verehrte Damen und Herren des Deutschen Bundestages, wäre Ihnen wirklich eine Stein aus Barbarossas Krone gefallen, wenn sie Ihrer Forderung nach dem Recht auf Israel zu exisitieren und dem Stopp des Raketenbeschusses aus Gaza kein einschränkendes Aber hätten folgen lassen?

Aber die Blockade Gazas ist kontraproduktiv und dient den politischen und Sicherheitsinteressen Israels letztlich nicht. Das erklärte Ziel der Freilassung des von Kräften der Hamas widerrechtlich festgehaltenen Angehörigen der israelischen Streitkräfte Gilad Shalit ist bislang nicht erreicht.“

Wie kommen Sie nur zu dieser Behauptung? Die Blockade ist nicht kontraproduktiv! Die Hamas fordert und forderte schon lange vor ihrer Wahl die Vernichtung aller Juden und stellt sich somit in die Tradition der Muslimbruderschaft, die diese Vernichtung schon vor der Staatsgründung Israels gefordert hat und zusammen mit Hitlers Nationalsozialisten sogar aktiv an der „Endlösung“ gearbeitet hat.

Die Hamas fordert die Vernichtung aller Juden! Es gibt nur eine Sache, die noch schlimmer ist: Die Realisierung dieser Forderung, die Vernichtung selbst. Der Staat Israel jedoch vereitelt genau diese Realisierung der Vernichtung mit der Blockade. Die Blockade ist somit nicht kontraproduktiv, sondern im Gegenteil mehr als produktiv. Es hat weniger Angriffe auf Israel gegeben als vor der Blockade!

Der Hass war bereits da, auch ohne Blockade. Er konnte auch nicht mehr gesteigert werden; er betraf und betrifft jeden Juden, ob Mann, ob Frau oder Kind. Nur die Umsetzung dieses Hasses ist noch schlimmer. Das aber weiß Israel zu verhindern.

Auch der Sperrzaun ist produktiv. Seit Jahrzehnten schon schicken die Judenhasser Selbstmordattentäter nach Israel um Angst, Mord und Schrecken zu verbreiten. Sogar Kinder werden auf den mörderischen Judenhass eingeschworen. Seit der Errichtung des Sperrzaunes jedoch wird es vielen Selbstmordattentätern unmöglich gemacht, ihren Tod nach Israel zu tragen. Die Anzahl der Selbstmordattentäter ist jedenfalls sehr zurück gegangen. Der Sperrzaun ist somit auch mehr als produktiv; oder um es mit der Worten von Dieter Nuhr zu sagen:

„Wenn mein Nachbar ständig in meinen Garten kommen würde, um etwas in die Luft zu sprengen, dann würde ich auch irgendwann einen Zaun bauen.“

Den Antisemiten ist es egal, was Israel tut oder unterlässt. Antisemitismus ist nicht das Resultat jüdischen Handelns, ganz gleich was auch immer Sie mit Ihrem einstimmigen Beschluss anzudeuten wagen! Antisemiten stören sich nicht an den Handlungen von Juden, sie stören sich an der Existenz von Juden generell.

Es reicht schon ein Blick auf den Alltag in Europa, weit weg von Israel, um zu sehen, dass Juden nichts weiter tun können, den Antisemitismus zu bekämpfen, als wehrhaft zu sein.

Es war den Antisemiten in Hannover egal, ob die tanzenden Juden, die sie mit Steinen beworfen haben, proisraelisch oder israelkritisch waren. Sie wurden attackiert, weil sie Juden waren! Es war den Antisemiten, die in Worms eine Synagoge angezündet hatten egal, ob die Juden, die in der Synagoge beten, proisraelisch oder israelkritisch sind. Sie wurden attackiert, weil sie Juden waren! Es war den Antisemiten, die in Rostock die Fenster eines jüdischen Gemeindehauses eingeworfen hatten egal, ob sich in dem Gemeindehaus proisraelische oder israelkritische Juden treffen. Sie wurden attackiert, weil sie Juden waren! Es ist den Antisemiten, die auf Facebook und auf deutschen Strassen die Vergasung von Juden fordern egal, ob die zu vergasenden Juden proisraelisch oder israelkritisch sind. Sie sollen vergast werden, weil sie Juden sind!

Es war den Antisemiten in Frankreich, die einen Juden entführt, gefoltert und ermordet haben egal, ob der Jude proisraelisch oder israelkritisch war. Sie haben ihn ermordert, weil er Jude war!

Und es ist den Antisemiten der Hamas, die Gilad Shalit seit dem 25. Juni 2006 gefangen halten egal, ob er proisraelisch oder israelkritisch ist. Sie halten ihn gefangen, weil er ein Jude ist!

Wie können Sie nur diesen offensichtlichen Antisemitismus leugnen und verharmlosen und auch nur auf die Idee kommen, Israel könne anders denn mit Wehrhaftigkeit auf diesen Hass reagieren? Woher nehmen Sie die geradezu anmaßende Frechheit zu behaupten, Juden oder Israelis könnten an diesem Hass eine Mitschuld tragen?

In Ihrem Beschluss heißt es unter anderem:

„Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, deutlich zu machen, dass legitime Sicherheitsinteressen Israels voll gewahrt werden müssen, wozu insbesondere der Raketenbeschuss aus Gaza sofort beendet werden und der Waffenschmuggel nach Gaza unterbunden werden muss, wie es der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit Resolution 1860 (2009) und der Rat für Auswärtige Angelegenheiten der Europäischen Union in seinen Schlussfolgerungen vom 14. Juni 2010 gefordert haben.“

Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Bundestages, genau diese Forderung hätte an sich genügt. Sie hätten Zeit, Tinte und Papier sparen können (wenn auch nur der Umwelt zuliebe), denn alle anderen Forderungen ergeben sich just aus der Einhaltung eben dieser ersten Forderung. Sollte die Existenz Israels jemals anerkannt und die Gewalt gegen Israel beendet werden, so wird auch die Blockade des Gazastreifens aufgehoben und der Sperrzaun abgerissen! Das wissen Sie!

Warum also haben Sie es nicht bei dieser einen alles andere bedingenden Forderung belassen?

Ist es vielleicht möglich, dass eine solche Forderung nicht die Einstimmigkeit des Deutschen Bundestages erhalten hätte? Ist es möglich, dass diese Einstimmigkeit nur deshalb zustande gekommen ist, weil sich der Beschluss einseitig gegen Israel richtet? Ist es möglich, dass erst durch das rhetorische Inverantwortungnehmen Israels an der Existenz von Antisemitismus durch die Unterstellung der Kontraproduktivität der Blockade gegen eine Regierung, die die Vernichtung aller Juden fordert und fördert, der Beschluss die Duftnote bekommt, die es braucht, um Sie zu einigen?

Ich wage zu behaupten: Es ist möglich! Genau deshalb rufe ich die zwei Worte, die Émile Zola vor 112 Jahren berühmt gemacht hat: J’accuse!

Ich klage an: Den deutschen Bundestag, wegen einer offenkundigen Einseitigkeit und der Kriminalisierung des Willens des Israelischen Volkes und von Juden in Sicherheit zu leben und vor allem zu überleben.

Ich klage an: Volker Kauder, Dr. Hans-Peter Friedrich, Dr. Frank-Walter Steinmeier, Birgit Homburger, Renate Künast und Jürgen Trittin, die für die Verfassung des Beschlussen hauptverantwortlich sind und dabei nicht merken, dass sie eine europäische Stimmung anheizen, in der es immer gefährlicher wird für Juden, ob in Frankreich, England, Schweden oder Deutschland.

Ich klage an: Die Bundestagsabgeordneten der Partei die Linke Inge Höger und Anette Groth, sowie den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Norman Paech wegen der aktiven Unterstützung einer terroristischen Aktion gegen den Staat Israel auf dem Schiff der „Free Gaza-Flotte“, auf der laut israelischen Angaben die israelischen Soldaten mit Schusswaffen, Äxten, Stahlrohren und Messern in der Absicht angegriffen worden sein sollen, um diese zu ermorden. Die Aktivisten, mit denen sich Hoger, Groth und Paech gemein gemacht haben, sollen in Liedern und Sprechchören „Tod den Juden“ und „Mohammeds Armee wird über die Juden kommen“ skandiert haben. Der Kapitän wird gar mit den Worten zitiert „Go back to Auschwitz“ und „Don’t forget 9/11″. Ich folge hier ganz den Ausführungen des Herausgebers des deutsch-israelischen Onlinemagazins haOlam.de, der Strafanzeige gegen die Abgeordneten der Linken gestellt hat.

Drei Deutsche Bundestagsabgeordnete haben ein Terrornetzwerk unterstützt, das die Vernichtung der Juden fördert und fordert. Im Anschluss daran hat der Deutsche Bundestag einstimmig einen einseitigen Beschluss zur Forderung der Maßregelung des Israelischen Staates durch die deutsche Bundesregierung gefasst, statt sich kritisch mit der eigenen Schuld an dem Verlust von den neun Menschenleben auseinanderzusetzten.

Ich klage an: Den Deutschen Bundestag, der Mitschuld und Verantwortung trägt an den tragischen Ereignissen vom 31. Mai 2010. Hätte die Flotte mit den drei Deutschen Bundestagsabgeordneten ihre propagandistische Reise gegen Israel nicht unternommen, so würden die neun Opfer heute noch leben!

(Sie können diesem Artikel in der Form einer Petition an den Deutschen Bundestag Ihre Unterschrift geben, und zwar hier: Petition Online)

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35 Antworten zu Ich klage an: Den Deutschen Bundestag

  1. Hessenhenker schreibt:

    Mir wurde von einem Abgeordneten mitgeteilt:

    „Bei der Bewertung muss auch immer bedacht werden, dass es sich bei Israel um einen Staat mit demokratisch gewählter Regierung handelt, an die man sich wenden kann, bei den Machthabern im Gaza-Streifen hingegen um eine terroristische Vereinigung, die nicht sehr empfänglich ist für politische Ansprache.“

    Wäre ich Israeli würde ich einfach die Botschaft in Deutschland schließen, damit „man“ sich mit so einem Scheiß nicht mehr an Israel „wenden“ kann.
    Da muß man echt nur noch den Niebel durch den Laschet ziehn!

    • Flatternder Molch schreibt:

      Auch dies eine Super Antwort-Idee ! – Schade daß ich von der guten BUNDESTAGS-ANKLAGE ERST JETZT erfahren habe !

  2. pro israel schreibt:

    Toller Artikel!

    Bringt aber überhaupt nichts — jüdische Politik lässt sich dieser Tage einfach schwer verkaufen. Daran kann niemand etwas ändern, außer die Juden. So sieht’s aus…

    http://www.tabletmag.com/scroll/39692/fibi-netanyahu/

    • Dante schreibt:

      jüdische Politik lässt sich dieser Tage einfach schwer verkaufen. Daran kann niemand etwas ändern, außer die Juden.

      Ich fürchte, auch die können es nicht. Judenhasser scheren sich nicht darum, was Juden tun, es sei denn, sie können es propagandistisch ausschlachten und sich als Verteidiger der Menschenrechte präsentieren.

  3. M.S. schreibt:

    Die Petition zu dem Beschluß finde ich angebracht & habe sie eben unterschrieben. Aber was passiert damit? Unter https://epetitionen.bundestag.de/ kann ich sie noch nicht finden.

  4. yael1 schreibt:

    Sie brauchen auch Ihre speziellen Duftmarken nicht bei mir absetzen.
    Uf Mipo!

  5. Warum wird mein Kommentar nicht freigeschaltet?

    • birgitt schreibt:

      Warum nur? Ganz einfach: Stelle Dir vor, Du lebst in einem kleinen Ort Cyberspace und Du weißt, dass von 13 – 14 Uhr von draußen schlechte Luft durch das geöffnete Fenster kommt. Dann lässt Du doch für eine Stunde das Fenster zu? Dein Kommentar würde – da bin ich mir sicher – in Tapfer im Nirgendwo die Luft verpesten.

      • Dante schreibt:

        Ich will trotzdem wissen, was Ihr Vorredner geschrieben hat. Ich kann nicht auf Äußerungen reagieren, die ich nicht einmal sinngemäß, geschweige denn im Wortlaut, kenne.
        In den gmx-Foren habe ich die Kommentare meiner Mituser oft ausführlich zitiert, weil ich erwarten musste, dass sie über kurz oder lang gesperrt würden und dann niemand mehr wissen würde, worauf ich da überhaupt geantwortet habe.

  6. Ken Meisen schreibt:

    Kleine Anmerkung zu dem wie ich finde sehr guten offenen Brief:

    Im vorletzten Absatz ist von drei Bundestagsabgeordneten die Rede. Da aber, wie weiter oben im Brief erwähnt, Norman Paech nicht mehr Abgeordneter ist, muss wohl richtiger von zwei Abgeordneten die Rede sein.

  7. Bärli schreibt:

    Guter Artikel!
    Eigentlich ist dieser Beschluss aller Pateien ein Skandal erster Güte. Die Mehrheit dieses sogenannten demokratischen Parlaments, kann man mit Fug und Recht als Antisemiten bezeichnen.

    Nachtigall ich hör dir trapsen…

  8. ts schreibt:

    „Sie haben Juden sogar schon gehasst, bevor es Israel überhaupt gab.“

    Genau so ist es. Man wird sie von Europa wohl kaum dazu bringen können, ihren Haß als Unrecht einzusehen. Aber die Aufrechterhaltung der Institutionalisierung dieses Hasses durch ausgiebige EU-Zahlungen ist fast schon ein Verbrechen.

  9. birgitt schreibt:

    Welche Erkenntnis: Die „Islamische Widerstandsbewegung“ IHH verstößt gegen das deutsche Grundgesetz.
    Der ARD-Vorsitzende Boudgoust und der ZDF-Intendant Schächter wussten es noch nicht vergangene Woche, als sie mit dem Chef des iranischen Staatsrundfunks verhandelt haben nach dem Motto: „Wenn linke Abgeordnete im Boot mit den Hamas singen dann können wir auch mit dem Chef des Staatsrundfunks Ezzatollah Zarghami plaudern.“
    Sicherlich können besorgte Leser ausschließen, dass sie Tipps erhalten haben, bspw. zur Folterung von Homosexuellen und untreuen Frauen oder etwa wie die HAMAS mit Unterstützung des Irans die Reichweite ihrer Raketen auf Israel ausdehnen konnte.

  10. Martin L. schreibt:

    Volle Zustimmung.

    Eine kleine Kritik sollte dennoch nicht verschwiegen werden. Zwar wurde treffsicher die kritische Passage mit dem ‚Aber …‘ identifiziert, die die Aussagen zuvor als Schmuck am Nachthemd emtlarvt – dennoch sind der Worte viele, und weniger ist oft mehr.

    So dürfte es unter den hiesigen Lesern klar sein, dass die UN keinewegs ein neutrales Gremium mit weltweiter demokratischer Legitimation sei, auch dass ein derartiges Gremium keinesfalls eine konstruktionsbedingt übergeordnete ethische Qualität darstellt, zu der der Beschluss sie implizit hochstilisiert. Indes, der Versuch eines Gegenbeweises bleibt – obwohl inhaltlich korrekt – hölzern und belastet die Schlagkraft des Kernarguments.

  11. A.mOr schreibt:

    Eine gelungene Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Wochen!
    Gerne wäre ich selbst der Autor dieser Zeilen.
    Die Empörung und der Zorn sind mehr als angemessen und entsprechen auch meiner Haltung.
    Danke für diesen umfassenden Rundumschlag.
    Möge es die selbstverliebte Politikerkaste beschämen.

    A.mOr.

  12. karl schreibt:

    urser die im forum für israel sind,aber auch noch imfacebook undtwitter schreiben,
    sollten gesperrt werden. karl

  13. birgitt schreibt:

    Guter Artikel!
    Da in Deutschland Antsemitismus an der Tagesordnung steht und sich Vorfälle besorgniserregend multiplizieren (s. Internet, facebook, twitter etc.) in denen aufgerufen wird, Juden zu töten, zu vernichten, auszurotten, ist es die Pflicht der deutschen Regierung, dieser Hetze und den Verstössen gegen das Grundgesetz Einhalt zu gebieten.
    Deutschland ist immer noch und immer wieder vermehrt Nährboden für Judenhass; ein Blick in Presseberichte und das Internet genügt!
    Zu wenig bekannt ist der orginale Wortlaut der „Charta der Hamas“ und tagtägliche Angriffe gegen Juden (Hannover, Worms, Rostock …), angefangen von Hassparolen, Hassschriften bis zu Raketen der Hamas auf die Bevölkerung Israels.
    Der deutsche Staat hat die Pflicht, die Verfasser dieser Art von Hassparolen, egal ob es sich um Neonazis oder Personen mit Migrationshintergrund handelt, gesetzlich zu verfolgen und gegebenenfalls auszuweisen.
    Ist Aufruf zum Mord in Deutschland nicht mehr strafbar?

  14. karl schreibt:

    schalom , ich habe von den abgeordneten des deutschen bundestages noch nie
    viel gehalten.ich kann mich eriennern, dass in den 30. jahren der deutsche
    reichstag in der vernichtung der juden sich auch einig war. haben das die volks
    vertreter vergessen?? über 6 millionen tote des holocaust. karl

  15. yoyojon schreibt:

    Hervorragender Beitrag!
    Sollte vielleicht nach Sammlung von VIELEN Unterschriften als Protestresolution an den Bundestag geschickt werden.

  16. Zahal schreibt:

    Danke, diesen Beitrag unterschreibe ich 100 %ig.

    Juden steht auf und wehrt Euch, seid frech, seid spitzfindig, aber wehrt Euch, da draussen läuft eine Propagandamaschine unermesslichem Ausmass.

    Wie halte ich meine Freunde bei der Stange und verärgere sie nicht auch noch?
    Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren. Auf allen Wegen. Schweigen hilft überhaupt nicht. Auch die falschen Töne, die lauten Töne, die schrillen Töne – Gruß an Henryk Broder – alle sind sie besser als Schweigen. Das Schweigen ist der Existenzboden des Ressentiments. Das Schweigen ist der Raum, in dem der andere schreit. Die Dschihad-Rufe finden in dem Schweigen der anderen statt.
    Israel schweigt viel.
    Ja, Israel schweigt viel. Auch die Juden im Ausland schweigen viel. Aber die Devise muss lauten: reden, reden, reden. Und zwar in allen Formen, die diese Zeit zulässt: Satiren auf YouTube, relativ schrille, auch böse, pro-israelische Videos, Kommentare, die das Thema berühren. Ich glaube, dass die halben Töne, die Höflichkeiten, die vermeintlichen Rücksichtnahmen und Political Correctness alle Unsinn sind in dieser Debatte. Wir haben einen Propagandakrieg gigantischen Ausmaßes da draußen. Die Gaza-Flottille war ein gigantisches PR-Unternehmen, in der Inszenierung Greenpeace ebenbürtig. Was wir im Moment erleben, das ist die Übermacht des islamistischen, kriegstreibenden, hasstreibenden Diskurses in sehr kreativen, modernen Formen.

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8006

  17. Jörg schreibt:

    Noch ein Wort zur Glaubwürdigkeit der UN: Der Menschenrechtsrat hat vor kurzem beschlossen – unbeobachtet von der Presse in Deutschland- dass die Menschenrechte nicht mehr der Scharia widersprechen dürfen:

    Mit anderen Worten: als Maßstab für Menschenrechte gilt ab sofort die Scharia: Steinigungen und Todesstrafe, Frauenunterdrückung, patriachialische Familienstrukturen mit negativem Vorzeichen, Islamhörigkeit, keine Glaubensfreiheit, keine Meinungsfreiheit, Willkür bei der Ausübung von Gerichtsbarkeit, Ablehnung von Juden- und Christentum.

    DAS ist der Maßstab der UNO, dem bisher kein Angeordneter des Bundestages widersprochen hat:

    http://www.islaminstitut.de/Vollanzeige-Pressemitteilung.54+M5fad50066e3.0.html

  18. Melchior schreibt:

    Auch von mir ein uneingeschränktes „D’Accord“ zu dem obigen Artikel.
    Allein zur Frage nach der „schwierigen“ Beschlzussfindung gegen „Iran, Nordkorea, Deutschland, die USA, Brasilien, Russland, China, Südafrika, Ägypten, Lybien“ möchte ich mal je eine Vermutung wagen:

    Iran und Nordkorea:
    Offenes Geheimnis. Man fürchtet die Konsequenzen einer Beschlussfassung mehr als man sich von einer solchen erhofft. Mit Russland (Uran Iran) und China (Nordkorea) als große Brüder im Hintergrund lässt sich seitens dieser „Schurkenstaaten“ leicht fragen: „Was guckstu?“
    Abgesehen davon sind die Herrscher beider Staaten nicht zurechnungsfähig und könnten mit einer eigenen „Beschlusslage“ reagieren, welche sich dann jedoch wohl nicht auf Handelsembargos beschränken würde.

    Deutschland:
    Tja, nötig wärs…aber das überlassen wir gerne Israel (scnr)

    USA:
    Hier wird eine Erklärung nicht wirklich erwartet, oder?

    Russland / China:
    Im Prinzip kann ich da auf Iran und Nordkorea verweisen. Es kommt allerdings noch hinzu, dass sowohl Russland (Gas, Öl, Erze, usw.) wie auch China (Gas, Öl, Märkte etc) nicht zu vernachlässigende wirtschaftliche Mächte darstellen, deren Brüskierung schnell zum Bumerang werden könnte.

    Ägypten / Lybien:
    OPEC bzw. OPEC-nah. Noch Fragen?

    Brasielien / Südafrika:
    Naja, so schlimm wirds schon nicht sein… ausserdem ist gerade WM in Südafrika. Da kann man im Vorfeld oder kurz danach doch wohl nicht Sanktionen aussprechen. Nebenbei hat Brasilien viele Menschenschinder von uns importiert in den vierziger und fünfziger Jahren., ohne dass wir „die Sperrmüllgebühren hätten zahlen müssen“.

    Schauen wir uns dagegen Israel an, stellen wir fest, dass es weder eine nennenswerte Bedeutung für die Aussenhandelsbilanzen der meisten Staaten der VN hat, noch mit größeren Rohstoffvorräten oder noch größeren Brüdern (die USA gebärden sich unter Obama eher wie eine missgünstige Cousine) aufwarten kann.

    Eine Resolution gegen Israel ist daher (kurzfristig) nicht schmerzhaft und hält (ebenso kurzfristig) die OPEC bei Laune. Was will man mehr?

  19. efraim74 schreibt:

    Hallo, als erstesmuß ich sagen der Art. ist super!!!! Beimlesen ist mir der Angstschweis
    den Rücken runtergelaufen. Es ist ein Segen für alle Juden der Welt, Israel als Be-
    schütze zu wissen. Trotzdem müssen wir Juden in Deutschlan wachsam sein und nicht
    schweigen. Es muß an alle noch verbliebene Freunde appeliert werden nicht aufzuhören
    die Lage zu beobachten und Unrecht sofort zu bekämpfen mit allen erdenklichen
    Mitteln!!!

  20. lalibertine schreibt:

    Schön, dieser Artikel.

    Ich konnte mich bis heute vor Schreck nicht dazu aufraffen irgendetwas dazu zu schreiben.

  21. Jonas M. schreibt:

    Letzte Woche wollte ich den CDU-Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises über abgeordnetenwatch.de in Bezug auf diesen Beschluss zur Rede stellen, aber die Frage wurde nicht freigeschaltet.

    Ich wollte insbesondere wissen, wieso der Bundestag glaubt, die israelischen Sicherheitsinteressen besser einschätzen zu können als die Israelis selber.

    Falls jemand mit einer vergleichbaren Frage an seine Bundestagsabgeordneten durch die Moderation (oder sollte ich sagen: Zensur) von abgeordnetenwatch.de kommt, könntet ihr’s vielleicht hier posten?
    Mich würde echt interessieren, wie die Abgeordneten der nicht-LINKE-Parteien diesen Beschluss für sich persönlich rechtfertigen und begründen.

  22. Monika schreibt:

    Ausgezeichnet, Gerd!!!

  23. yael1 schreibt:

    Ein ganz toller Artikel, Gerd, danke.

  24. grenzgaenge schreibt:

    Ich habe den Beitrag gerade gebloggt 🙂

  25. Ady schreibt:

    Bravo, Hut ab!!! Diesen Artikel muss man veröffentlichen und an soviele Menschen wie mögliche weiterleiten. Eventuel sogar in andere Sprachen übersetzen, damit auch andere Länder von den Fehlern der Deutschen etwas lernen können, denn dieser einstimmige Beschluss wurde auch in vielen anderen Ländern dieser Welt wahrgenommen!
    Ich mache mal den den Anfang und werde diesen wichtigen Beitrag weiterleiten an meinem Verteiler.
    Danke!!!

  26. grenzgaenge schreibt:

    Sehr gut geschrieben, Stefan !!

    TODA RABA !!!

  27. Stefan schreibt:

    Sehr gut geschrieben!
    Bei diese Resolution ist eindeutig nicht der kleinste gemeinsame Nenner gesucht worden, sondern alle Wünsche erfüllt worden. Das nennt man dann ausgewogen.
    Es ist wohl auch keinem der Abgeordneten aufgefallen, dass hier eine Spieleliste für einen Kindergeburtstag zusammengestellt wurde, bei der Mami sagt, dass ja nicht jedes Kind bei jedem Spiel mitmachen müsse.
    Vielleicht bin ich auch nur zu naiv und sehe nicht, dass hier sehr wohl ein Konsens gefunden wurde.

Seid gut zueinander!

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